Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 10524
Eingetragen
3.4.2002
Branche
Großhandel mit TextilienEinzelhandel mit TextilienGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Modeschmuck, Accessoires, Textilien, Geschenkartikeln, Haushaltswaren sowie Gebrauchs- und Verbrauchsartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Altensell
seit 6.10.2015
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Top Ten Handels-GmbH

Senden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Die Geschäftstätigkeit der Berichtsgesellschaft bestand, wie in der Vergangenheit, im Großhandel mit allgemeinen Gebrauchs- und Haushaltsartikeln. Im Geschäftsjahr sanken die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.333,5 auf TEUR 26.628,3. Dies entspricht einer Minderung von 8,1%.

Im Vergleich zu den Vorjahren ergaben sich keine wesentlichen Änderungen des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft.

2. Darstellung der Lage der Gesellschaft

a) Vermögens- und Finanzlage

Bei einer Bilanzsumme von TEUR 8.434,9 stellen das Vorratsvermögen mit TEUR 2.460,3, das Sachanlagevermögen mit TEUR 2.619,9, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 1.003,1 sowie die sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 1.236,2 die wesentlichen Aktivposten dar.

Aufgrund der Geschäftstätigkeit als reiner Handelsbetrieb war die Anlagenintensität (Anlagevermögen/Gesamtvermögen) bislang immer sehr gering. Auf Grund des Neubaus einer Lagerhalle in den Jahren 2021 und 2022 ist die Anlagenintensität auf 32,7 % moderat angestiegen.

Die im Gewinnvortrag thesaurierten Jahresüberschüsse der Vergangenheit sowie der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres führen zu einem Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.908,5 sowie zu einer Eigenkapitalquote in Höhe von 58,2 %. Die gute Eigenkapitalquote zeigt, vor dem Hintergrund der Funktion des Eigenkapitals als Schuldendeckungspotential und Verlustpuffer, die finanzielle Unabhängigkeit von Kapitalgebern und die hohe Bestandsfestigkeit der Gesellschaft.

Aufgrund des hohen Eigenkapitalbestandes und des moderaten Anlagevermögens deckt das langfristige Kapital nicht nur das Anlagevermögen (=langfristige Vermögen), sondern auch noch Teile des Umlaufvermögens ab. Der verbleibende Teil des Umlaufvermögens wird durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 922,8, Darlehen in Höhe von TEUR 1.337,1 (davon in Höhe von TEUR 759,3 gegen Schwestergesellschaften), sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 723,2 sowie Rückstellungen in Höhe von TEUR 533,4 finanziert.

Im Umkehrschluss deckt das kurzfristige Vermögen bei weitem das kurzfristig gebundene Fremdkapital. Insofern kann die Gesellschaft ihren kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen und die Zahlungsfähigkeit jederzeit als gesichert angesehen werden. Der Bestand der liquiden Mittel steht dabei zur Bewältigung des laufenden Geschäftsverkehrs zur Verfügung und stellt eine Finanzierungsgrundlage für zukünftige Ausgaben dar.

b) Ertragslage

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist Umsatzerlöse von TEUR 26.628,3 aus, sowie sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 193,7. Der genannten Gesamtleistung stehen Materialaufwendungen von TEUR 20.230,6, Personalaufwand von TEUR 1.919,1, Abschreibungen von TEUR 208,7 sowie sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 3.637,6 gegenüber, so dass sich das Betriebsergebnis auf TEUR 826,1 beläuft. Unter Berücksichtigung des negativen Finanzergebnisses (Zinserträge abzüglich Zinsaufwendungen, Erträge aus Beteiligungen) von TEUR 252,0 ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 574,1. Nach Abzug der Ertragssteuern (TEUR 214,4) und sonstigen Steuern (TEUR -2,7) wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 362,3 erwirtschaftet.

3. Zukünftige Entwicklung und Hinweis auf Risiken

Die globalen Herausforderungen, insbesondere die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Gazastreifen, haben negative Auswirkungen auf den internationalen Handel. Obwohl die Sorge über eine mögliche Ausweitung der Konflikte auf Westeuropa aktuell den Konsum nicht merklich hemmt, bleibt die Unsicherheit bestehen. Ein plötzlicher Umsatzeinbruch aufgrund einer Verschärfung der geopolitischen Lage ist nicht auszuschließen.

Die gestiegenen Energiekosten wirken sich negativ auf die Konsumstimmung aus. Gleichzeitig zwingen die erhöhten Zinsen Verbraucher dazu, mehr zu sparen, was den Konsum weiter beeinträchtigen könnte.

Die politische Führung in Deutschland steht in der Kritik, insbesondere durch Entscheidungen und Aussagen des Wirtschaftsministers, die wenig Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung machen. Die Vorstellung, dass Unternehmen durch reduzierte Gewinne besser durch Krisenzeiten kommen könnten, mag in der aktuellen Situation sinnvoll sein, bietet jedoch keine nachhaltige Lösung für langfristiges Wachstum und Stabilität.

Auf EU-Ebene erschweren zunehmende bürokratische Regularien den Handel erheblich. Ein Beispiel hierfür ist das verabschiedete Gesetz zur Regulierung von Mikroplastik (BGBI), welches Produkte wie Dekorationen, Spielzeug und sogar Schreibwaren betrifft. Diese Regelungen machen es nahezu unmöglich, bestimmte Produkte zu bewerten oder zu verkaufen. In einigen Fällen bleibt nur die Vernichtung oder der Export ins EU-Ausland als Alternative. Dies führt dazu, dass der Handel mit kostengünstigen Produkten zunehmend risikobehaftet wird.

Der Wettbewerb wird zusätzlich durch unfaire Praktiken von Billiganbietern aus China wie TEMU oder SHEIN belastet. Diese Händler können aufgrund fehlender Zollpflichten und mangelnder Einhaltung von EU-Standards Produkte zu Dumpingpreisen anbieten, was den fairen Handel erheblich beeinträchtigt.

Das Jahr 2023 bleibt geprägt von geopolitischen Konflikten, Energiekrisen, steigenden Zinsen und den damit verbundenen Preissteigerungen. Trotz dieser Herausforderungen bietet unser Geschäftsmodell weiterhin Chancen: Da Endverbraucher durch die wirtschaftliche Lage weniger Geld zur Verfügung haben, suchen sie verstärkt Geschäfte im Einstiegspreissegment auf - ein Bereich, in dem wir stark vertreten sind.

Für die kommende Berichtsperiode gehen wir davon aus, einen gegenüber dem Vorjahr konstanten Jahresüberschuss erzielen zu können. Unser Fokus liegt darauf, unsere Marktposition im Einstiegspreissegment weiter zu festigen und mögliche Risiken durch geopolitische sowie wirtschaftliche Entwicklungen aktiv zu managen.

 

Münster, 26.05.2025

Markus Altensell

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.754.261,00 2.634.403,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 128.941,00 136.454,00
II. Sachanlagen 2.619.870,00 2.492.949,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.056.452,00 2.113.250,00
2. technische Anlagen und Maschinen 221.236,00 75.483,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 342.182,00 304.216,00
III. Finanzanlagen 5.450,00 5.000,00
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 450,00
B. Umlaufvermögen 5.582.511,91 7.006.100,36
I. Vorräte 2.460.335,35 5.048.912,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.261.377,85 1.918.967,61
1. Forderungen gegen Gesellschafter 19.662,91 59.670,41
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.411,75 1.771,59
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.239.303,19 1.857.525,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 860.798,71 38.219,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 98.091,95 47.769,58
Summe Aktiva 8.434.864,86 9.688.272,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.908.492,98 4.546.153,39
I. Gezeichnetes Kapital 128.000,00 128.000,00
II. Bilanzgewinn 4.780.492,98 4.418.153,39
davon Gewinnvortrag 4.418.153,39 4.188.958,21
B. Rückstellungen 533.376,00 94.529,00
C. Verbindlichkeiten 2.983.077,13 5.043.090,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 371.700,56 651.906,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 89.042,56 280.205,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 282.658,00 371.700,56
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.611.376,57 4.391.184,35
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.070.728,57 3.626.407,63
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 740.647,98 764.776,72
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.918,75 4.500,00
Summe Passiva 8.434.864,86 9.688.272,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.591.447,78 5.086.041,99
2. Personalaufwand 1.919.084,85 1.644.342,24
a) Löhne und Gehälter 1.571.827,66 1.321.149,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 347.257,19 323.192,78
davon für Altersversorgung 90.606,56 87.493,59
3. Abschreibungen 208.718,31 151.473,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 208.718,31 151.473,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.637.593,55 2.837.030,44
5. Erträge aus Beteiligungen 640,16 1.771,59
davon aus verbundenen Unternehmen 640,16 1.771,59
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13,80 1,04
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.083,87 5.508,61
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 257.729,79 118.390,19
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 214.431,15 111.469,92
10. Ergebnis nach Steuern 359.627,96 230.617,44
11. sonstige Steuern -2.711,63 1.422,26
12. Jahresüberschuss 362.339,59 229.195,18
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.418.153,39 4.188.958,21
14. Bilanzgewinn 4.780.492,98 4.418.153,39

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Top Ten Handels GmbH hat ihren Sitz in Senden. Sie ist im Handelsregister B unter der Register-Nr. 10524 beim Registergericht Coesfeld eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Gliederungsvorschriften gem. §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft erfüllt hinsichtlich der Bilanzsumme, der Umsatzerlöse sowie der beschäftigten Personenanzahl die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB.

3. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den gesetzlichen Vorschriften.

Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen Grundsätze. Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Die angewandten Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr übernommen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter werden gem. § 264c Abs. 1 HGB jeweils in gesonderten Posten dargestellt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Bewegliche selbständig nutzungsfähige Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden, soweit sie insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind, aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Alternativ werden selbständig nutzungsfähige Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis EUR 800,00, soweit sie insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind, analog zu § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten und Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen, z.B. auf Grund der Mikroplastikverordnung der EU (MEKU), bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert gegebenenfalls abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand wurden zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und entsprechen den zu erwartenden Aufwendungen. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Disagien für aufgenommene Darlehen werden aktiv abgegrenzt.

4.4. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Aktivseite

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

In der Abschreibung des Geschäftsjahres in Höhe von insgesamt TEUR 208,7 sind Sofortabschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 14,7 enthalten.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 165.775,36 27.414,50 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 165.775,36 27.414,50 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.288.342,57 29.227,44 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 93.253,39 164.017,42 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 690.439,88 117.609,95 20.713,17
Summe Sachanlagen 3.072.035,84 310.854,81 20.713,17
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 450,00 0,00
Summe Finanzanlagen 5.000,00 450,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.242.811,20 338.719,31 20.713,17
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 193.189,86
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 193.189,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.317.570,01
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 257.270,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 787.336,66
Summe Sachanlagen 0,00 3.362.177,48
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 5.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 450,00
Summe Finanzanlagen 0,00 5.450,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.560.817,34
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.321,36 34.927,50 0,00 0,00 64.248,86
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 29.321,36 34.927,50 0,00 0,00 64.248,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 175.092,57 86.025,44 0,00 0,00 261.118,01
2. technische Anlagen und Maschinen 17.770,39 18.264,42 0,00 0,00 36.034,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 386.223,88 69.500,95 10.570,17 0,00 445.154,66
Summe Sachanlagen 579.086,84 173.790,81 10.570,17 0,00 742.307,48
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 608.408,20 208.718,31 10.570,17 0,00 806.556,34
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 128.941,00 136.454,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 128.941,00 136.454,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.056.452,00 2.113.250,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 221.236,00 75.483,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 342.182,00 304.216,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.619.870,00 2.492.949,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 5.000,00 5.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 450,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 5.450,00 5.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.754.261,00 2.634.403,00

Angaben zu den Vorräten

Die Bewertung der Bestände zum Stichtag 31.12.2023 erfolgte auf Basis einer Einzelwertberichtigung. Dabei wurden sowohl unternehmensinterne Faktoren als auch externe Rahmenbedingungen berücksichtigt. Einflussfaktoren waren insbesondere:

• Die allgemeine wirtschaftliche Lage mit anhaltender Konsumzurückhaltung aufgrund gestiegener Energiepreise und Zinsen,

• geopolitische Unsicherheiten, insbesondere der Ukraine-Konflikt,

• sowie eine zunehmende Regulierungsdichte durch EU-Verordnungen im Bereich Produktsicherheit und Umweltvorschriften.

Abwertung von Vorräten aufgrund der EU-Mikroplastikverordnung (MEKU):

Im Geschäftsjahr wurde eine Einzelwertberichtigung auf bestimmte Vorräte vorgenommen. Hintergrund ist die Verordnung (EU) 2023/2055 zur Beschränkung von absichtlich zugesetztem Mikroplastik (Mikroplastikverordnung - MEKU), die am 17. Oktober 2023 in Kraft trat. Die Regelung ist Bestandteil der EU-Chemikalienverordnung REACH und verbietet schrittweise das Inverkehrbringen von Produkten, die bestimmte synthetische Polymere in fester Partikelform enthalten.

Das betroffene Warensortiment umfasst Artikel aus dem Non-Food-Bereich (z. ?B. Spielwaren, Haushalts- und Freizeitprodukte), die teilweise Mikroplastikbestandteile aufweisen und somit den neuen gesetzlichen Vorgaben nicht mehr genügen. Aufgrund der zu erwartenden Vertriebsbeschränkungen bzw. des absehbaren vollständigen Verkaufsverbots wurde eine dauerhafte Wertminderung festgestellt. Die betroffenen Vorräte wurden daher zum Bilanzstichtag gemäß § 253 Abs. 4 HGB einzelwertberichtigt.

Angaben zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

In Höhe von TEUR 157,8 (VJ TEUR 75,6) bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Schwestergesellschaft G & M GmbH.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern i. H. v. TEUR 19,7 (VJ TEUR 59,7). Die Forderungen werden mit 5% p.a. verzinst.

Angaben zu sonstigen Vermögensgegenständen

Eine weitere Forderung in Höhe von TEUR 24,6 VJ (TEUR 11,4) besteht gegenüber einem Verwandten der Gesellschafter. Diese wird mit 3 % verzinst.

In Höhe von TEUR 6,8 (VJ TEUR 0,0) bestehen sonstige Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Verrechnungen gegen die Schwestergesellschaft G & M GmbH.

In Höhe von TEUR 60,6 (VJ TEUR 28,1) bestehen weitere Forderungen aus Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4.2 Passivseite

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 217,5), für Jahresabschluss- und Beratungskosten (TEUR 65,2) sowie für die Archivierung von Geschäftsunterlagen (TEUR 9,9).

Angaben zu Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

In Höhe von TEUR 459,2 (VJ TEUR 1.954,9) bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Schwestergesellschaft G & M GmbH.

Angaben zu sonstigen Verbindlichkeiten

In Höhe von TEUR 300,0 (VJ TEUR 305,5) bestehen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Schwestergesellschaft G & M GmbH.

In Höhe von TEUR 459,3 (VJ TEUR 482,5) bestehen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Schwestergesellschaft Level One GmbH.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditistituten in Höhe von TEUR 371,7 sind durch Grundschuld und selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafter besichert. Weiterhin wurde das Warenlager Kranenburg, Senden und Drensteinfurt sicherungsübereignet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Schwestergesellschaft G & M GmbH in Höhe von TEUR 459,2 sind durch einen Eigentumsvorbehalt bis zur vollständigen Bezahlung der gelieferten Ware besichert.

Aus der nachstehenden Übersicht der Verbindlichkeiten ergeben sich im Einzelnen die Restlaufzeiten (Vorjahr kursiv).

Stand davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2023
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 371.700,56 89.042,56 282.658,00 0,00
651.906,20 280.205,64 337.772,23 33.928,33
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung 922.768,44 922.768,44 0,00 0,00
2.357.670,72 2.357.670,72 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Schwestergesell- 759.326,70 23.449,62 396.783,84 339.093,24
schaften (ohne Verb. L+L) 787.935,20 23.158,48 401.032,18 363.744,54
Sonstige Verbindlichkeiten 929.281,41 924.510,51 4.770,90 0,00
1.245.578,43 1.245.578,43 0,00 0,00
2.983.077,11 1.959.771,13 684.212,74 339.093,24
5.043.090,55 3.906.613,27 738.804,41 397.672,87

5. Sonstige Angaben

Es bestehen Miet-, Leasingverträge zwischen der Gesellschaft und verschiedenen Leasinggebern. Die monatliche Belastung aus den Miet-, Leasingraten beträgt TEUR 6,4.

Weiterhin bestehen Miet- und Lagerverträge zwischen der Gesellschaft und verschiedenen Vermietern. Die durchschnittliche monatliche Belastung aus den Miet- und Lagerzahlungen beträgt TEUR 36,0

Im Jahresdurchschnitt des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 wurden ohne Berücksichtigung der Geschäftsführer und der zur Berufsausbildung Beschäftigten 34 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 9 Arbeitnehmer als geringfügig Beschäftigte.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt dem Geschäftsführer Markus Altensell. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Markus Altensell ausgeübter Beruf: Kaufmann

Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wird auf Grund der Schutzklausel des § 286 (4) HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 362.339,59

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag in Höhe von EUR 4.780.492,98, der ausschüttbar ist.

Auf neue Rechnung werden EUR 4.780.492,98 vorgetragen.

 

Münster, den 26.05.2025

Markus Altensell

sonstige Berichtsbestandteile

 

Markus Altensell

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Die Gesellschaft macht teilweise von den Erleichterungen des § 327 HGB Gebrauch. Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers wurde für den aufgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023 erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Top Ten Handels GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Top Ten Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Top Ten Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 28. Mai 2025

econne Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Oec. Frank Häfner, Wirtschaftsprüfer

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