CTS Cremerius-Transport-Service GmbH

Am Parallelhafen 30, 47059 Duisburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 5732
Vorher
Cremerius Transport Service GmbHCTS Cremerius Transport-Service GmbH
Eingetragen
19.4.2002
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines trimodalen Logistikcenters zum Umschlag, zur Lagerung und Anarbeitung von Stahl- und sonstigen Produkten, die speditionelle Abwicklung von nationalen und internationalen Transporten mittels Schiff, Bahn und LKW, sowie die Erbringung sämtlicher Dienstleistungen im Zusammenhang mit Transportdurchführungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Niehörster
seit 5.1.2023
Prokura
Kay Vosmerbäumer
seit 12.7.2018
Prokura
Phillip Cremerius
seit 12.7.2018
Geschäftsführer
Thorben Cremerius
seit 12.7.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Duisburg
32.000 €
32.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CTS Cremerius-Transport-Service GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die CTS Cremerius-Transport-Service GmbH (im Folgenden: CTS) wurde im Jahre 1992 gegründet. Neben dem Hauptsitz im Duisburger Hafen verfügt unser Unternehmen über eine Niederlassung in Berlin. Als mittelständisches, inhabergeführtes Familienunternehmen sind wir vor allem im Bereich der Logistik von Stahlprodukten tätig. Im Jahr 2007 wurde das eigene Logistikcenter im Duisburger Hafen in Betrieb genommen, seither kontinuierlich erweitert und mit modernster Lager- und Transporttechnik ausgestattet.

Auch im Jahr 2023 haben wir die klassischen speditionellen Dienstleistungen (Transporte auf der Straße, der Schiene und dem Wasser; Umschlag und Lagerung von Stahlprodukten & Strippen und Stuffen von Containern) für unsere Kunden bzw. Auftraggeber erbracht.

Darüber hinaus sind wesentliche Bestandteile unseres aktuellen Leistungsportfolios erneut die Organisation des Umschlages eingehender Importe in den ARA-Häfen inkl. der Fiskalabfertigung sowie die Durchführung von Binnenschiffstransporten von den europäischen Seehäfen ins Ruhrgebiet. Einen Großteil dieser Importe schlagen wir über unser eigenes Terminal um, andere Mengen lagern wir bei Partnerunternehmen im Raum Duisburg und im Ruhrgebiet ein. Von dort aus erfolgt je nach Abruf der Weitertransport per LKW oder per Bahn zum Warenendempfänger.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der IWF berichtet, dass sich das globale Wachstum auf 3,0% (von 3,5% im Jahr 2022) abschwächen wird und dass das Wachstum des Welthandels von 5,1% im Jahr 2022 auf 0,9% zurückgeht. Dies wird vor allem auf die nachlassende Erholung nach der Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, zeigt das globale verarbeitende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums, des Auslaufens der Stützungsmaßnahmen im Zuge der Covid-Krise und der schwierigen finanziellen Bedingungen Schwächen. Darüber hinaus haben die nach der Pandemie eingetretene Verschiebung der Nachfrage in Richtung des Dienstleistungssektors sowie die erhöhte Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lage zu einer Investitionszurückhaltung geführt.

Laut dem statistischen Bundesamt fällt das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% niedriger aus als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch in den Corona-Jahren nicht weiter fort. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Die deutsche Bahn berichtet, dass nach einer Stagnation der Güterverkehrsleistung im Vorjahr in 2023 in Deutschland aufgrund der hohen Inflation, der schwachen Impulse aus den Kernindustrien sowie der hohen Einkaufspreise ein Rückgang des Gesamtmarktes zu verzeichnen ist. Laut einem Bericht des internationalen Straßentransportverbandes (IRU) berichteten die im Straßengüterverkehr tätigen Unternehmen überwiegend von einer guten Auftragslage im Jahr 2023, wobei der Straßengüterverkehr angesichts der inflationsbedingt schwächeren Kaufkraft und des geringeren Konsums für das abgelaufene Jahr einen Rückgang von 1% hinnehmen musste. Allerdings drückten insbesondere die Maut sowie die gestiegenen Kraftstoffkosten die Ertragslage.

Auch wenn die Binnenschifffahrt in der Zukunft unverzichtbar sein wird, berichtet das statistische Bundesamt von einem Allzeittief der Binnenschifffahrt im Jahr 2023, da ca. 5,9% weniger Güter als im Vorjahr befördert wurden.

In der Containerschifffahrt ist eine ähnliche Tendenz zu erkennen, denn insgesamt wurden in den deutschen Seehäfen 267,8 Mio. Tonnen umgeschlagen, was einem Rückgang von 4,1% gegenüber 2022 entspricht.

b. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2023 sowie Lage der Gesellschaft

Sowohl die LKW-Spedition als auch der CTS-eigene Fuhrpark erwirtschafteten umsatz- und ertragsseitige Steigerungen im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2022. Ebenso trug der Standort in Berlin, von wo aus schwerpunktmäßig Transporte nach Ost- und Nordeuropa organisiert werden, erneut maßgeblich zum erwirtschafteten Umsatz sowie zum positiven Ergebnis bei. In dem Bereich der Binnenschifffahrt wurden im vergangenen Geschäftsjahr gute Umsätze erzielt, wobei sich das Ergebnis der Binnenschifffahrt im Vergleich zum Vorjahr, welches aufgrund der allgemeinen Marktlage von außergewöhnlicher Natur war, um über 30% verringert hat.

Die Stagnation bzw. die leichten Rückgänge im gesamtwirtschaftlichen Umfeld im Jahr 2023 führten auch bei der CTS zu einer Reduzierung des Gesamtumsatzes, so dass nach zwei Jahren mit "Rekordumsätzen" mal wieder eine negative Umsatzentwicklung verbleibt. Im Vergleich zu den Wirtschaftsjahren 2021 (- ca. 10%) und 2022 (- ca. 22%) wurden die Umsatzerlöse folglich deutlich unterschritten.

Die Reduzierung des Umsatzes wirkte sich negativ auf das Ergebnis vor Steuern aus, wobei der Ergebnisrückgang um ca. 19,4% im Vergleich zum Vorjahr unterproportional zu der Umsatzreduzierung in Höhe von ca. 22,3% verlief. Neben der noch guten Entwicklung der Stahlindustrie sind langfristig ausgerichtete Kundenbeziehungen, erfolgreiche Vertriebsaktivitäten mit kurzfristigerer Ausrichtung sowie diverse Projektgeschäfte als wesentliche Faktoren zu nennen. Die Gesamttonnage, die an unserem eigenen Terminal und an externen Lagerstandorten umgeschlagen wurde, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf ca. 1,38 Mio. Tonnen (Vorjahr ca. 1,25 Mio. Tonnen), wobei die Entwicklung - analog der Vorjahre - über das ganze Jahr betrachtet ungleichmäßig verlief. Die Anzahl der über unsere Spedition abgewickelten Aufträge blieb mit etwa 30.000 Aufträge auf dem Niveau des Vorjahres, wobei die üblichen saisonalen Auf- und Abschwünge auch im vergangenen Wirtschaftsjahr zu erkennen waren.

Die konstante Entwicklung der Auftragslage zeigt sich aufgrund des allgemein hohen Frachtniveaus jedoch nicht auf der Umsatz- bzw. der Ertragsseite der Spedition, da bspw. 2,5% höhere Umsätze als im Vorjahr aus dem LKW-Bereich zu vermelden sind. Die Binnenschifffahrtsabteilung hat im Vergleich zum Vorjahr einen enormen Umsatzrückgang von ca. 50% hinnehmen müssen und kehrt somit wieder auf das Umsatzniveau der Jahre 2021 und 2020 zurück, was im Wesentlichen durch die außergewöhnliche Marktlage in 2022 zu erklären ist. Als logische Folge der erhöhten umgeschlagenen Tonnage am eigenen Terminal sowie bei Partnerunternehmen im Ruhrgebiet, stiegen die erzielten Umsätze des Lagerbereichs und trugen somit maßgeblich zum positiven Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 bei.

c. Nicht finanzielle und finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den nicht finanziellen sowie finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Umsatzentwicklung,

- Umsatzrentabilität,

- Umschlagsvolumen und

- Branchenentwicklung.

Wir ziehen zum Zwecke der Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Lagerfläche, die Umsatzrendite und die Rohertragsrentabilität heran.

Der Umsatz pro m 2 Lagerfläche lag in den letzten drei Jahren bei durchschnittlich 2.560€/m 2 , wobei sich der Wert für das Jahr 2023 aufgrund des geringeren Umsatzes auf ca. 2.260€/m 2 beläuft. Die Umsatzrendite als Rentabilitätskennzahl weist einen Dreijahresdurchschnitt von ca. 5,0% auf, wobei in den letzten beiden Jahren eine Rendite von ca. 6,0% erreicht wurde, was einer Steigerung von ca. 3,0%-Punkten im Vergleich zum Jahr 2021 entspricht. Die Entwicklung der umgeschlagenen Tonnage wurde gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um ca. 10% gesteigert, was im Branchenvergleich ein guter Wert ist und der Steigerung der umgeschlagenen Tonnage von 2021 auf 2022 entspricht.

d. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als sehr gut und robust ein. Unsere Vermögensstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 36,46% (im Vorjahr: 41,26%) gekennzeichnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31.12.2023 einen Anteil von 24,0% (im Vorjahr: 32,4%). Der deutliche Rückgang ist einerseits auf einen Rückgang bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um ca. 600 TEuro zurückzuführen, was hauptsächlich aus dem akribischen Forderungsmanagement resultiert. Die liquiden Mittel umfassen am Bilanzstichtag 38,2% (im Vorjahr: 24,6%).

Die hohen Umsätze, die in den letzten Jahren generiert wurden, mussten im Jahr 2023 Einbußen in Kauf nehmen, was bedeutet, dass der Umsatz aus dem Jahr 2023 ca. 12% unter dem Mittelwert der letzten drei Jahre liegt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) beträgt im Jahr 2023 ca. 4,5 Mio. €, gegenüber ca. 5,6 Mio. € im Vorjahr. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,58 Mio. € ab, einer Reduzierung von ca. 20% im Vergleich zum Vorjahr gleichkommt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Bei allen Lieferverbindlichkeiten ist es das Ziel, Skontoabzüge durch kurzfristige Zahlungen zu realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die langfristigen Verbindlichkeiten wie bspw. Bankdarlehen für den Bau des Terminals am Parallelhafen in Duisburg konnten bereits im Geschäftsjahr 2021 vollständig abgelöst werden.

III. Prognosebericht

Die trotz der Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr gute Geschäftsentwicklung aus dem Geschäftsjahr 2023 wirkt bis in das erste Halbjahr des Jahres 2024 hinein. So verzeichneten wir in den ersten Monaten sowohl höhere Umsätze als im Vorjahreszeitraum und die am Markt erzielten Margen sowie vorläufigen Ergebnisse konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenso gesteigert werden. Für die zweite Jahreshälfte des Jahres 2024 wird davon ausgegangen, dass über alle Bereiche des Unternehmens nahtlos an die Performance der ersten Monate angeknüpft werden kann.

Die Grundprinzipien der Moderne werden immer stärker infrage gestellt: Der Krieg um die Ukraine verletzt die Norm territorialer Integrität im Nachkriegseuropa und das Heraufziehen eines neuen, allumfassenden Ost-West-Konfliktes zwischen China und den USA mit ihren Alliierten droht, das weltweite Freihandelsregime auszuhebeln, das der Welt in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg einen beispiellosen Wohlfahrtszuwachs bescherte. Insbesondere der Konflikt zwischen Demokraten und Republikanern verheißt hier nichts Gutes für die US-Wahl im November diesen Jahres und damit für die systemische Stabilität der USA. Bereits die Covid-Krise hat viele Länder an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gebracht, wenngleich die Belastungen durch die Pandemie nur ein Quäntchen im Vergleich zu den Kosten der Bekämpfung des Klimawandels ausmachen werden. Für Europa und konkret für Deutschland weisen die Wachstumsprognosen höchstwahrscheinlich einen Strukturbruch auf, der auf diverse Belastungsfaktoren zurückgeht.

Trotz all diesen globalen sowie nationalen Herausforderungen, die auf uns zukommen werden, kann keine wirklich belastbare Prognose für den weiteren Jahresverlauf abgeben werden, allerdings wird davon ausgegangen, dass CTS für die mittel- und langfristige Zukunft solide und robust aufgestellt ist und aus kurzfristiger Perspektive kann prognostiziert werden, dass das Gesamtergebnis 2024 aufgrund der bis heute vorliegenden Zahlen positiv sein wird.

IV. Chancen und Risiken sowie künftige Entwicklung der Gesellschaft

Unsere Geschäftschance sehen wir weiterhin in der Spezialisierung im Bereich der Logistik von Stahlprodukten, die für den Kunden eine reibungslose Abwicklung sämtlicher Aufträge garantiert. Wir sehen uns deshalb innerhalb der Logistikbranche im Vergleich zu nichtspezialisierten Unternehmen in einer strategisch günstigen Marktposition. Auch gegenüber unseren direkten Konkurrenten sehen wir uns durch unser trimodales Logistikcenter und unsere internationalen Verflechtungen gut aufgestellt. Risiken können sich vor allem aus einem allgemeinen Schrumpfen des Absatzmarktes, Energiepreissteigerungen sowie verkehrspolitischen Entscheidungen ergeben. Aktuell können insbesondere negative Entwicklungen auf dem Stahlmarkt zu Umsatzrückgängen führen. Mittelfristig wird aber eine Steigerung des weltweiten Frachtvolumens erwartet, das für uns als gut positioniertes Unternehmen Marktchancen bietet.

V. Sonstige Angaben

a. Mitarbeiter

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind unsere Mitarbeiter*innen. Arbeitssicherheit und der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen haben einen hohen Stellenwert innerhalb der CTS. Die Mitarbeiter*innen, die von zu Hause aus arbeiten, profitieren davon, dass wir unsere Internetbandbreite massiv ausgebaut und Arbeitsabläufe vermehrt auf digitale Workflows umgestellt haben. Eine Mobile-Working-Option für alle Mitarbeiter*innen, bei denen die Arbeit von zu Hause aus möglich ist, wird selbstverständlich angeboten. Dieses Angebot wird von der überwiegenden Mehrzahl der Mitarbeiter*innen genutzt und trägt somit zu einer gesteigerten Work-Life-Balance im Unternehmen bei. Die dafür notwendige Ausstattung wurde bereits angeschafft und es wurden viele Gespräche geführt, um die Bedürfnisse der jeweiligen Teams und Mitarbeiter*innen bestmöglich abdecken zu können. Da Kundenkontakte, Dienstreisen und Messebesuche mittlerweile wieder bedenkenlos möglich sind, werden diese Instrumente der Kundenakquise und -betreuung so gut wie möglich genutzt.

Die Zahl der Beschäftigten von durchschnittlich 66 Mitarbeiter*innen im Vorjahr hat sich im Jahr 2023 auf durchschnittlich 71 Mitarbeiter*innen erhöht, was im Wesentlichen an der Einstellung neuer Mitarbeiter bzw. Auszubildenden liegt. Respektvolle Zusammenarbeit sowie Kollegialität stehen bei CTS stets im Fokus und zählen zu den Leitbildern im internen Miteinander sowie im externen Austausch mit Kunden, Lieferanten und anderen Partnern. Die Geschäftsleitung legt Wert auf eine angemessene bzw. im Branchenvergleich überdurchschnittliche Vergütung. Im vergangenen Wirtschaftsjahr konnte auf das Instrument der Kurzarbeit gänzlich verzichtet werden.

Unserer ökologischen Verantwortung sind wir uns bewusst, was bspw. durch die Reduzierung von externem Strombezug nachhaltig umgesetzt werden konnte, da eine Photovoltaikanlage im Jahr 2019 auf den Hallendächern installiert wurde. In diesem Zusammenhang ist die Ausweitung der PV-Anlagen geplant inkl. eines bereits angestoßenen Projektes mit dem Fraunhofer Institut, welches zum Ziel hat, das bestehende CTS-Terminal im Duisburger Hafen in ein 100% grünes bzw. komplett energieautarkes Hub zu transformieren.

b. Zertifizierungen

Wie auch in den vergangenen Geschäftsjahren wurden alle Geschäftsbereiche innerhalb der CTS nach den Anforderungen ISO 9001:2015 (SGS TÜV Saar) rezertifiziert. Die Ergebnisse bestätigten einen hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandard von eingesetztem Equipment sowie einheitliche Arbeitsprozesse und Dienstleistungen. Das implementierte System leistet somit bspw. einen positiven Beitrag, dass Zahlungsausfälle lediglich in einem äußerst geringen Ausmaß auftreten. Insgesamt zertifiziert das Audit ein Managementsystem, welches nachweislich die Fähigkeit besitzt, systematisch die festgelegten Anforderungen zu erfüllen und die Ziele der Organisation zu erreichen. Dementsprechend wird von Seiten des Audit Teams empfohlen dieses Managementsystem fortzusetzen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.246.893,54 6.050.678,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.667,50 2,50
II. Sachanlagen 5.051.743,40 5.446.275,90
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.593.868,50 3.983.224,50
2. technische Anlagen und Maschinen 922.695,40 1.047.442,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 535.179,50 415.608,50
III. Finanzanlagen 1.189.482,64 604.400,18
B. Umlaufvermögen 10.672.181,02 8.380.297,90
I. Vorräte 12.275,41 27.470,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.113.951,46 4.746.106,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.545.954,15 3.606.721,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.144,91 40.940,25
D. Aktive latente Steuern 197.192,00 192.462,00
Aktiva 17.133.411,47 14.664.378,73

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.806.297,36 6.975.776,65
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 150.000,00 150.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
IV. Gewinnvortrag 4.975.776,65 2.512.751,07
V. Jahresüberschuss 2.580.520,71 3.213.025,58
B. Rückstellungen 4.378.523,31 3.881.266,96
C. Verbindlichkeiten 3.948.590,80 3.807.335,12
Passiva 17.133.411,47 14.664.378,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.009.809,15 12.532.323,36
2. Personalaufwand 4.836.443,57 4.634.869,72
a) Löhne und Gehälter 4.119.889,59 3.953.083,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 716.553,98 681.785,91
davon für Altersversorgung 60.501,67 55.687,16
3. Abschreibungen 655.178,47 694.347,03
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 655.178,47 694.347,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.683.115,84 2.342.429,60
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 21.312,77 4.726,03
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 76.582,69 9.991,18
davon Erträge aus Abzinsung 4.471,04
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.329,60
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.610,37
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.309,37
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.332.223,45 1.611.373,14
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 4.730,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 317,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.597.413,68 3.261.410,71
11. sonstige Steuern 16.892,97 48.385,13
12. Jahresüberschuss 2.580.520,71 3.213.025,58

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die CTS Cremerius-Transport-Service GmbH hat ihren Sitz in Duisburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg unter der Registernummer HRB 5732.

Der Jahresabschluss der CTS Cremerius-Transport-Service GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig.

Abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten von netto mehr als EUR 250,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurden bis einschließlich des Geschäftsjahres 2020 einem Sammelposten zugeführt, der im Folgenden über insgesamt fünf Jahre mit jeweils 20% aufgelöst wird. Ab dem Geschäftsjahr 2021 wurden abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten von netto bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und zum Bilanzstichtag mit den Anschaffungskosten bzw. einem zu diesem Zeitpunkt niedrigeren Kurswert bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen für die jeweilige Restlaufzeit abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens mit den nach § 284 Abs. 3 HGB erforderlichen Angaben ist gesondert im Anhang als Anlage dargestellt (Anlage zum Anhang).

Die Abschreibungen der Finanzanlagen auf den niedrigeren Teilwert betrugen EUR 3.329,60 (im Vorjahr: EUR 0,00).

In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind Beträge in Höhe von EUR 20.566,44 (im Vorjahr: EUR 25.910,44) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.

In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von EUR 15.561,47 (im Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen (Deckungsvermögen) in Höhe von EUR 592.176,00 (im Vorjahr: EUR 543.150,00) werden auf der Passivseite der Bilanz mit den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 918.199,00 (im Vorjahr: EUR 878.843,00) verrechnet und unter dem Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen. Außerdem wurden Erträge aus Rückdeckungsversicherungen (Deckungsvermögen) in Höhe von EUR 23.803,22 (im Vorjahr: EUR 39.034,22) mit dem Zinsaufwand aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 15.994,00 (im Vorjahr: EUR 15.912,00) sowie dem Aufwand aus der Änderung des Diskontierungssatzes in Höhe von EUR 5.856,00 (im Vorjahr: Ertrag aus der Änderung des Diskontierungssatzes: EUR 13.214,00) saldiert und unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen.

Dabei werden die ab dem Bilanzstichtag 31.12.2022 zwingend anzuwendenden Regelungen des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 vom 30.04.2021 und die Ausführungen der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) vom 26.04.2022 im Ergebnisbericht des Fachausschusses Altersversorgung zur aktuariellen Umsetzung des vorstehenden RH berücksichtigt. Der Bilanzansatz der rückgedeckten Pensionsverpflichtungen erfolgt nach dem Passivprimat, bei dem die Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen ebenfalls mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag der kongruenten Zahlungen der Pensionszusage bewertet werden.

Die Ermittlung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen erfolgte anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Debeka Lebensversicherungsverein a.G., Koblenz, vom 26.03.2024. Es wurde das Barwertverfahren nach der PUC-Methode angewendet. Der Zinssatz beträgt 1,82% (im Vorjahr: 1,78%). Der Zinssatz wurde für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt. Als Grundlage dienen dabei die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Diskontierungssätze.

Künftig erwartete Kostensteigerungen sind bei der Ermittlung des Barwertes mit einem Prozentsatz von 1,74% (im Vorjahr: 1,5%) berücksichtigt. Für die Berechnung werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 11.767,00 unterliegt der Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit EUR 1.157.074,62 (im Vorjahr: EUR 1.457.687,30) Rückstellungen für Erfüllungsrückstand, mit EUR 361.736,49 (im Vorjahr: EUR 0,00) Rückstellung für die drohende Inanspruchnahme hinsichtlich zu entrichtender Antidumpingzölle, mit EUR 491.786,10 (im Vorjahr: EUR 592.963,17) Rückstellungen für den Personalbereich und mit EUR 236.267,08 (im Vorjahr: EUR 220.921,22) Rückstellungen für Entfernungs- und Abbruchverpflichtungen. Letztere resultieren aus einem Erbbaurechtsvertrag. Die voraussichtlichen Gesamtkosten wurden mit einem notwendigen Erfüllungsbetrag in Höhe von EUR 609.653,00 (im Vorjahr: EUR 609.653,00) veranschlagt. Künftig erwartete Kostensteigerungen sind bei der Ermittlung des Barwertes mit einem Prozentsatz von 1,25% (im Vorjahr: 1,25%) berücksichtigt. Die Ansammlung des Erfüllungsbetrags wird auf die fünfzehnjährige Restlaufzeit des Erbbaurechtsvertrages verteilt. Der im Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" (im Vorjahr: "Zinsen und ähnliche Aufwendungen") enthaltene Zinsertrag aus der Abzinsung der Rückstellung beträgt EUR 4.471,04 (im Vorjahr: Zinsaufwand aus der Zuführung der Rückstellung: EUR 1.309,37).

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 9.816,67 (im Vorjahr: EUR 7.847,75).

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Gesamtbetrag
Euro
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Euro
davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Euro
davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Euro
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 3.863.572,37 3.863.572,37 0,00 0,00
und Leistungen (Vj. 3.640.725,55) (Vj. 3.640.725,55) (Vj. 0,00) (Vj. 0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 85.018,43 85.018,43 0,00 0,00
(Vj. 166.609,57) (Vj. 166.609,57) (Vj. 0,00) (Vj. 0,00)
Verbindlichkeiten 3.948.590,80 3.948.590,80 0,00 0,00
gesamt (Vj. 3.807.335,12) (Vj. 3.807.335,12) (Vj. 0,00) (Vj. 0,00)

Art und Zweck von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften:

Bei den außerbilanziellen Geschäften handelt es sich der Art nach um Miet- und Leasingverträge für die betrieblich genutzten Büroräume und Kraftfahrzeuge sowie um einen Erbbaurechtsvertrag. Die wirtschaftlichen Gründe für den Abschluss dieser Geschäfte sind die Liquiditätsschonung und die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken.

Das Restobligo aus den Miet- und Leasingverträgen beträgt zum 31.12.2023 TEUR 582 (im Vorjahr: TEUR 461) und aus dem Erbbaurechtsvertrag TEUR 2.340 (im Vorjahr: TEUR 2.354).

Der Betrag in Höhe von EUR 197.192,00 aus der Bildung des Postens "Aktive latente Steuern" unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB.

Sonstige Angaben

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Anzahl
Arbeiter 29
Angestellte 38
leitende Angestellte 4

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 71.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Rainer Cremerius, Speditionskaufmann, Duisburg, Herrn Thorben Cremerius, Speditionskaufmann, Moers, und Herrn Phillip Cremerius, Speditionskaufmann, Duisburg, wahrgenommen.

Auf die Angabe der im Geschäftsjahr 2023 geleisteten Vergütungen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

In der Gesellschafterversammlung vom 22.02.2024 wurde eine Ausschüttung aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.000.000,00 beschlossen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den danach verbleibenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.975.776,65 zusammen mit dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von Euro 2.580.520,71 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Duisburg, 26. Juni 2024

CTS Cremerius-Transport-Service GmbH

gez.: Rainer Cremerius, Geschäftsführer

gez.: Thorben Cremerius, Geschäftsführer

gez.: Phillip Cremerius, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.327,08 8.158,14
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 39.327,08 8.158,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.293.685,27 5.339,32
2. technische Anlagen und Maschinen 2.478.136,09 13.750,00 29.124,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.262.705,95 387.131,83 272.494,00
Summe Sachanlagen 14.034.527,31 400.881,83 306.957,38
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 602.850,18 598.462,98 10.050,92
2. Genossenschaftsanteile 1.550,00
Summe Finanzanlagen 604.400,18 598.462,98 10.050,92
Summe Anlagevermögen 14.678.254,57 1.007.502,95 317.008,30
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.485,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 47.485,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.288.345,95
2. technische Anlagen und Maschinen 2.462.762,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.377.343,78
Summe Sachanlagen 14.128.451,76
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.191.262,24
2. Genossenschaftsanteile 1.550,00
Summe Finanzanlagen 1.192.812,24
Summe Anlagevermögen 15.368.749,22
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.324,58 2.493,14 41.817,72
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 39.324,58 2.493,14 41.817,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.310.460,77 388.735,00 4.718,32 6.694.477,45
2. technische Anlagen und Maschinen 1.430.693,19 132.891,50 23.518,06 1.540.066,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 847.097,45 131.058,83 135.992,00 842.164,28
Summe Sachanlagen 8.588.251,41 652.685,33 164.228,38 9.076.708,36
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 3.329,60 3.329,60
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 3.329,60 3.329,60
Summe Anlagevermögen 8.627.575,99 658.508,07 164.228,38 9.121.855,68
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.667,50 2,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.667,50 2,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.593.868,50 3.983.224,50
2. technische Anlagen und Maschinen 922.695,40 1.047.442,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 535.179,50 415.608,50
Summe Sachanlagen 5.051.743,40 5.446.275,90
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.187.932,64 602.850,18
2. Genossenschaftsanteile 1.550,00 1.550,00
Summe Finanzanlagen 1.189.482,64 604.400,18
Summe Anlagevermögen 6.246.893,54 6.050.678,58

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen nur teilweise offengelegt. Nachfolgender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den geprüften vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CTS Cremerius-Transport-Service GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der CTS Cremerius-Transport-Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der CTS Cremerius-Transport-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen in der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Duisburg, 26. Juni 2024

Dipl.-Kfm. Thorsten Caspers, Wirtschaftsprüfer

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