Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
TANDEM VERLAG GmbHLiquidiert
53619 Rheinbreitbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Ullmann seit 11.6.2018 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TANDEM VERLAG GmbHPotsdamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016I. AllgemeinesDer vorliegende Jahresabschluss der TANDEM Verlag GmbH mit Sitz in Potsdam, Birkenstraße 10, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam zur Registernummer HRB 22769 P, ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) aufgestellt worden. Die ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften im zweiten Abschnitt (§§ 264 ff.) wurden - soweit dies nach ihrem Inhalt in Frage kam - beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Im Berichtsjahr wurden die durch das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Rechtsvorschriften des HGB erstmals angewandt. Die Änderungen betreffen insbesondere die Anwendung des geänderten Gliederungsschemas für die Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 Abs. 2 HGB n.F.). Im Übrigen entsprechen Darstellung, Ansatz, Bewertung und Ausweis dem Vorjahr. Die Gesellschaft hat von den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungsvorschriften hinsichtlich des Anhangs Gebrauch gemacht. Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung einer teilweisen Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Gliederung der Bilanz erfolgte nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§ 265 ff. HGB). Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden grundsätzlich beibehalten. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare, teilweise degressive Abschreibungen, bewertet. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde ein Zeitraum von 3 bis 13 Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert zwischen € 150,00 und € 1.000,00 werden, soweit sie bis zum 31.12.2012 angeschafft wurden, als GWG-Poolabschreibung über fünf Jahre abgeschrieben. Im Übrigen werden die Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Vorräte sind mit ihren Herstellungseinzelkosten (fertige Erzeugnisse) bzw. Anschaffungskosten (Waren) unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch individuelle Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf den Netto-Betrag der nicht einzelwertberichtigten Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Das Gezeichnete Kapital in Höhe von € 500.000,00 wird mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Es ist in voller Höhe eingezahlt. Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtungen notwendigen Betrags. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs. III. Erläuterungen zur BilanzAufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel zum Anhang dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres - nach Bilanzposten gegliedert - ergeben sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen Schwestergesellschaften und resultieren aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Schwesterunternehmen und resultieren aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDarstellung und Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Berichtsjahr an die durch das BilRUG geänderten Vorschriften des HGB angepasst. In der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach BilRUG ist der Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" entfallen, der Posten "Ergebnis nach Steuern" wurde eingeführt. Das Rohergebnis enthält periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit T€ 9 (Vorjahr: T€ 785). V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten aus einem Mietvertrag für Geschäftsräume bis zum 31.7.2017 in Höhe von T€ 80 bzw. bis zum 31.1.2020 (Ablauf der Mietdauer) in Höhe von T€ 362. Verpflichtungen aus einem weiteren Mietvertrag für Geschäftsräume bestehen in Höhe von T€ 8 für die Zeit bis zum 14.3.2018. Aus zwei Lizenzverträgen ergeben sich für die Zeit bis zum 31.12.2017 Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 220 und für diese Zeit bis zum 31.12.2018 in Höhe von T€ 100. Aus drei Pkw-Leasingverträgen ergeben sich weitere finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 23. Die Restlaufzeit der Verträge variiert zwischen sieben und 27 Monaten. Angaben zu Arbeitnehmern Im Geschäftsjahr beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 8 angestellte Arbeitnehmer, die in folgenden Unternehmensbereichen tätig waren:
Nachhaftung Mit Wirkung zum 1.1.2012 wurde die internationale Büchersparte des Verlages auf die aufnehmende h.f.ullmann publishing GmbH, Potsdam, abgespalten. Es besteht gemäß § 133 Umwandlungssteuergesetz eine fünfjährige spaltungsbedingte Nachhaftung der Gesellschaft für die übertragenden Verbindlichkeiten, die vor Wirksamwerden der Spaltung begründet wurden. Angaben zu der Geschäftsführung Hinsichtlich der Angaben zu den von der Geschäftsführung im Berichtsjahr bezogenen Gesamtbezügen im Sinne des § 285 Nr. 9 a) HGB macht die Gesellschaft von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Geschäftsführer war im Zeitraum vom 1.1.2016 bis zum Erstellungszeitpunkt Herr Florian Ullmann, Kaufmann, Potsdam.
Potsdam, 13. Februar 2018 Geschäftsführung gez. Florian Ullmann Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016(Anlagenspiegel)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016A. Angaben zur GeschäftstätigkeitDas seit der Gründung der Tandem Verlag GmbH im Jahr 1994 bis zum 31. März 2016 selbst ausgeübte Aktionsgeschäft mit verschiedenen Medienartikeln war im Wesentlichen auf Discountunternehmen ausgerichtet und beinhaltete die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb für diesen Kundenkreis mit Frequenzartikeln wie Bücher, Hörbücher, Buchkombinationsartikel, Audio- CDs, CD-ROMs und Kalender. Seit 1. April 2016 ist der Geschäftsbetrieb an eine Schwestergesellschaft verpachtet. Tandem bzw. ab 1. April 2016 die Schwestergesellschaft nahm bzw. nimmt als Medienunternehmen eine führende Position in der Belieferung von Discountern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Im Discountbereich werden an Markt- und Kundenbedürfnissen orientierte Produktideen für Aktionswaren konzipiert. Aktionsgeschäft bedeutet den Abverkauf von massenmarktfähigen Produkten in hoher Stückzahl im Wesentlichen über Filialsysteme der Lebensmittel- und Drogerie- Discounter sowie Textilketten in einem zeitlich limitierten Verkaufszeitraum. Die Belieferung der Kunden des Discountbereiches erfolgt ausschließlich auftragsbezogen, das heißt, die Produkte werden für eine spezifische Aktion des Handelskunden entwickelt, hergestellt und geliefert. Die mit dem Aktionsgeschäft verbundene Auflage führt in der Regel zu einem außerordentlich guten Preis- Leistungsverhältnis, was die Gesellschaft auch in die Lage versetzt, Markenprodukte und inhaltlich qualitativ hochwertige No-Name-Produkte abzusetzen. B. WirtschaftsberichtDie Gesamtwirtschaft war auch in 2016 geprägt von einer robusten Binnenkonjunktur, niedriger Arbeitslosigkeit und gestiegenen Reallöhnen. Der Einzelhandelsumsatz stieg in 2016 erneut um ca. 3 % auf EUR 486,5 Mrd., und der Umsatz mit Büchern konnte, wenngleich geringfügig, erstmals seit Jahren um ca. 1 % auf EUR 9,28 Mrd. zulegen. Dieses Wachstum ist aber hauptsächlich auf einzelne Megaseiler wie z. B. "Harry Potter und das verwunschene Kind" zurückzuführen, die die Kunden in die Filialen lockten. Der Umsatz konzentrierte sich damit, auch auf Grund der weiter schrumpfenden Präsentationsfläche, auf immer weniger Titel. In dem für uns wichtigen Discount- Vertriebsweg wurde in 2016 das Trading-Up des Discount-Formates weiter vorangetrieben. Dies äußerte sich u. a. in einem Anstieg von Verkaufsaktionen mit Markenartikeln sowohl im Food- als auch im Non-Food-Bereich. Die Lebensmitteldiscounter konnten u. a. durch diese Maßnahmen im Gegensatz zu anderen Handelsformaten ihre Umsätze steigern. (HDE; Börsenverein, bevh, Lebensmittelzeitung) C. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2016 und Lage der Gesellschaft1. Geschäftsverlauf Als Lieferant von Medienartikeln an Unternehmen der Discount-Sparte ist die eigene Geschäftsentwicklung abhängig von den Geschäftsentwicklungen der belieferten Discount-Filialisten. Der Geschäftsverlauf des Tandem Verlags war in 2016 bedingt durch die unterjährig initialisierte Verpachtung des Geschäftsbetriebes an ein Schwesterunternehmen, gekennzeichnet durch einen Rückgang der jeweils einzelnen Aktionsmengen (Stückzahl pro Aktion) und der Aktionszahl. Seit April erhält die Gesellschaft eine ergebnisabhängige Vergütung als Pacht für den überlassenen Geschäftsbetrieb. Die Betriebsaufwendungen sind deutlich zurück gegangen. 2. Vermögenslage Die zusammengefassten Bilanzen der Geschäftsjahre 2015 und 2016 zeigen folgende Struktur der Vermögenslage: Aktiva
Infolge der Verpachtung nahezu des gesamten Geschäftsbetriebs zum 1. April 2016 ist die Vermögenslage zum Bilanzstichtag nicht vergleichbar mit der des Vorjahres. Wesentlicher Posten auf der Aktivseite der Bilanz sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die mehr als 75 % der Bilanzsumme ausmachen. Die Forderungen stammen überwiegend aus der Verpachtung des Geschäftsbetriebs an eine Schwestergesellschaft sowie den damit verbundenen Veräußerungen von Beständen und den ergebnisabhängigen Pachterträgen. Bedingt durch die Verpachtung des gesamten Geschäftsbetriebs (mit Ausnahme der Resteverwertung) zum 1. April 2016 auf eine Schwestergesellschaft und der damit verbundenen Übertragung von Beständen sind die Zahlen mit dem Vorjahr nicht vergleichbar. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um T€ 2.363 vermindert. Dem Jahresüberschuss 2016 von T€ 1.474 stehen Gewinnausschüttungen von T€ 2.337 sowie eine Kapitalherabsetzung von T€ 1.500 gegenüber. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 53 % nach rd. 37 % im Vorjahr. Das Fremdkapital hat sich insbesondere durch Inanspruchnahmen von Rückstellungen sowie durch den Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der Verpachtung des Geschäftsbetriebs gegenüber dem Vorjahr um T€ 5.292 vermindert. 3. Finanzlage Die Finanzlage hat im Vergleich zum Vorjahr folgende Struktur:
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert in 2016 aus der Veräußerung der Bestände im Zusammenhang mit der Verpachtung des Geschäftsbetriebs zum 1.4.2016. Bedingt durch das unbedeutende Anlagevermögen ist der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit wie im Vorjahr entsprechend gering. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit stammt im Wesentlichen aus den vollzogenen Gewinnausschüttungen sowie der Auszahlung eines Kapitalherabsetzungsbetrags. 4. Ertragslage Die Ertragslage zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgende Struktur:
Infolge der Verpachtung des Geschäftsbetriebs zum 1.4.2016 sind die Erträge und Aufwendungen nicht mehr mit dem Vorjahr vergleichbar; sie sind stark gemindert, weil die Gesellschaft seit April 2016 keine nennenswerte aktive Geschäftstätigkeit mehr hat, sondern fast ausschließlich Erträge aus der Unternehmensverpachtung erzielt. Die Unternehmensverpachtungserträge sind an das Jahresergebnis der Schwestergesellschaft gekoppelt. Der Rohertrag ist gegenüber 2015 absolut zurück gegangen (T€ -1.760) . Prozentual, bezogen auf die Umsatzerlöse, ist er jedoch auf 44,8 % gestiegen nach 39,5 % im Vorjahr. Die Umsatzerlöse stammen mit T€ 1.263 aus der Verpachtung des Geschäftsbetriebs, mit T€ 2.127 aus dem Verkauf von Beständen. Der Restbetrag resultiert aus dem operativen Geschäft. Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt um T€ 246 über dem des Vorjahres und beläuft sich auf rd. 34 % bezogen auf die Betriebsleistung (2015: rd. 12%). Grund hierfür ist, dass die Betriebsaufwendungen stärker gesunken sind als der Rohertrag. Die Veränderungen im Zinsergebnis gegenüber 2015 resultieren aus Anpassungen in der Dotierung der Pensionsrückstellungen. Infolge des verbesserten Betriebs- und Zinsergebnisses liegt das Gesamtergebnis vor Steuern (EBT) um T€ 278 über dem des Vorjahres. Es beläuft sich auf rd. 24 % (Vorjahr rd. 13 %) der Umsatzerlöse. Als Folge des gestiegenen EBT ist die Ertragsteuerbelastung 2016 entsprechend höher als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss liegt um T€ 137 oder 10 % über dem des Vorjahres. Das höhere Jahresergebnis entspricht nicht der Prognose der Geschäftsführung aus dem Vorjahr, die von rückläufigen Umsatzerlösen im Vergleich zu 2015 und damit von einem niedrigeren Jahresergebnis von jeweils 20 % ausgegangen ist. Die Prognose der Geschäftsführung wurde deutlich übertroffen, weil die Schwestergesellschaft, die seit April 2016 den Geschäftsbetrieb in den wesentlichen Teilen fortführt, mehr Umsätze als geplant erwirtschaftet hat und hieran die Gesellschaft über die ergebnisabhängige Pacht partizipiert hat. 5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen EBIT, Cashflow und Jahresergebnis herangezogen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren waren bis zur Verpachtung des Geschäftsbetriebs die Anzahl und die Mengen der Aktionen, die von den Kunden in Auftrag gegeben werden. 6. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Insgesamt weist die Gesellschaft eine gute und stabile Ergebnissituation auf. Das abgelaufenene Geschäftsjahr verlief besser als geplant. Die Vermögens- und Liquiditätslage sind ebenfalls als stabil und solide zu bezeichnen. D. Risiko- und Chancenbericht1. Risiken und Chancen Allgemein Grundsätzliche Risiken der zukünftigen Entwicklung ergeben sich insbesondere aus der Entwicklung der Markt- und Wettbewerbsverhältnisse im Discount- und geringfügig auch im Buchhandelsbereich, die sich über die ergebnisabhängige Vergütung aus dem verpachteten Geschäftsbetrieb auswirken. Absatz- und Beschaffungsmärkte Die in 2015 lancierten Lizenz- und Kooperationsverträge sowie Produktentwicklungen haben sich positiv - ab April 2016 indirekt über die ergebnisabhängigen Pachterträge aus der Schwestergesellschaft - auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt. Finanzwesen Zur Deckung des Kapitalbedarfs stehen grundsätzlich ausreichend flüssige Mittel zur Verfügung, die zusätzlich durch eine genehmigte Kreditlinie ergänzt werden. Kontrollwesen Elm sowohl interne als auch externe Risiken frühzeitig zu erkennen, bestehen entlang der Wertschöpfungskette sowohl interne als auch externe Kontrollsysteme, die Schaden vom Unternehmen abwenden. 2. Gesamtaussage Die mittelfristige Verpachtung des Geschäftsbetriebes an ein Schwesterunternehmen sichert den Fortbestand des Unternehmens. E. PrognoseberichtDie Geschäftsführung rechnet für 2017 auf der Grundlage einer stabilen Auftragslage der Schwestergesellschaft und den daraus resultierenden Erlösen aus der Verpachtung des Geschäftsbetriebs mit einem Jahresergebnis, das etwa 1/3 unter dem Niveau des Vorjahres liegt.
Potsdam, 13. Februar 2018 TANDEM VERLAG GmbH gez. Florian Ullmann, Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TANDEM VERLAG GmbH, Potsdam, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 28. Februar 2018 Mazars
GmbH & Co. KG
Magdalena Riehle, Wirtschaftsprüfer Rainer Weichhaus, Wirtschaftsprüfer" HRB 22769 PFeststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 26.3.2018 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDer Jahresüberschuss 2016 in Höhe von € 1.473.904,28 wird unter Berücksichtigung der in 2016 vorgenommenen Vorabgewinnausschüttung in Höhe von € 499.999,96 mit € 973.904,32 auf neue Rechnung vorgetragen. |
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