Phone Island GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Elfenhorst seit 1.9.2023 | Vorsitzender des Vorstands |
Jana Vládková seit 12.10.2022 | Vorstandsmitglied |
Olga Lidmila seit 10.12.2021 | Prokura |
Jens Machoy seit 1.10.2019 | Prokura |
Carsten Meger seit 26.1.2016 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LOCON LOGISTIK & CONSULTING AKTIENGESELLSCHAFTBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023LOCON Logistik & Consulting AG log. Planung und Durchführung von Bahnbaustellen, BerlinAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023LOCON Logistik & Consulting AG log. Planung und Durchführung von Bahnbaustellen, Berlin
Handelsrecht Amtsgericht Charlottenburg HRB 173825 BAnhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der LOCON LOGISTIK & CONSULTING AKTIENGESELLSCHAFT wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in Form des Gesamtkostenverfahrens erstellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Das Anlagevermögen wird nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben, soweit dies erforderlich ist. Die Bewertung des Vorratsvermögens (Waren) erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert aktiviert. Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen mit 1,0 % gebildet. Bankguthaben und Kassenbestände sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Grundsätzen des § 250 HGB bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Sätze 1 und 4 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern werden nach den Grundsätzen des § 274 HGB bilanziert. Differenzen zu steuerlichen Wertansätzen und steuerliche Verlustvorträge bestehen zum Bilanzstichtag nicht. III. Erläuterungen und sonstige Pflichtangaben zum Jahresabschluss gemäß § 284 Abs. 1 und § 285 HGB sowie §§ 150 ff. AktG Bilanz Anlagevermögen Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2023 wird auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Es wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Umlaufvermögen Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten. Es handelt sich um drei PKW, die zur weiteren Veräußerung vorgesehen sind. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 767 (Vorjahr: TEUR 570) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen gegen EP Logistics International, a.s., Prag/Tschechische Republik, in Höhe von TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 1.000), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 423 (Vorjahr: TEUR 1.062) sowie sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 821 (Vorjahr: TEUR 826). Überleitung zum Bilanzgewinn
Rückstellungen Die "sonstigen Rückstellungen" enthalten insbesondere folgende Beträge:
Verbindlichkeitenspiegel
Vorjahreswerte sind kursiv angegeben Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr vollständig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Steuern in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 147) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 22). Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Versicherungsleistungen in Höhe von TEUR 194 enthalten. Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 18). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen über TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 31). IV. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten Eigenkapital Das Grundkapital ist unverändert eingeteilt in 500 Stückaktien à EUR 1.000. Die Kapitalrücklage wurde im Berichtszeitraum um TEUR 1.100 (Vorjahr: TEUR 0) erhöht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 38.009 (Vorjahr: TEUR 30.596). Die Verträge enden zwischen 2023 und 2029. Eine Abzinsung wurde nicht vorgenommen. Das Bestellobligo beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 702 (Vorjahr: TEUR 883), davon zu Gunsten verbundener Unternehmen in Höhe von TEUR 702 (Vorjahr: TEUR 883). Dabei handelt es sich in Höhe von TEUR 693 um einen Schuldbeitritt zu einem Darlehensvertrag zwischen der Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt/Main, und der LOCON SERVICE GMBH. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Haftung wird aufgrund der Geschäftsentwicklung der Schuldnerin auf EUR 0,00 geschätzt. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen Es wurden keine Geschäfte getätigt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Vorstand und Aufsichtsrat Als Vorstände der Gesellschaft sind bestellt:
Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen EUR 309.091,94. Vorschüsse und Kredite wurden nicht gewährt. Als Aufsichtsrat der Gesellschaft sind bestellt:
Die Aufsichtsräte haben keine Bezüge erhalten. Haftungsverhältnisse zu Gunsten ihrer Organmitglieder ist die Gesellschaft nicht eingegangen. Beteiligungen
Der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der LOCON AG und der LOCON Service GmbH, Pinnow, wurde gekündigt. Aufgrund der Insolvenz der LOCON BENELUX B.V. können Eigenkapital und Geschäftsjahresergebnis insoweit nicht angegeben werden. Die LOCON AG wird in den Konzernabschluss der EP Investment SARL, Luxembourg B184488, einbezogen (kleinster und größter Konzernkreis). Der Abschluss ist im Handels- und Firmenregister (RCS) in Luxembourg offengelegt. Aufgrund dieses Einbezugs ist die Gesellschaft nach § 291 HGB von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 23. Mai 2024 Jan Elfenhorst, Vorstandsvorsitzender Carsten Meger, Vorstand Logistik/Technik Martin Lunák, Vorstandsmitglied Jana Vládková, Vorstandsmitglied Rüdiger Lorentz, Vorstandsmitglied Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr von 01. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Lage und Entwicklung der Märkte Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von anhaltend hohen Preisen und ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen. Insgesamt sank das Bruttoinlandsprodukt in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % (destatis, 2023), liegt jedoch insgesamt weiterhin über dem Niveau von 2019. Die Nachfrage im Güterverkehr ist aufgrund der Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Perspektiven weiterhin gedämpft. Nach einer Stagnation der Nachfrage im Bereich Schienengüterverkehr im Vorjahr, bewegte sich die Gesamtleistung im Jahr 2023 deutlich unter dem Vorjahresniveau. Gründe für die Entwicklung stellen vor allem deutliche Preiserhöhungen sowie die anhaltend schlechte Konsumstimmung, die sich insbesondere in rückläufigen Mengen im Kombinierten Verkehr zeigt. Während sich die Transportentwicklung in der Automobilbranche weiterhin positiv entwickelt, kam es im Bereich der Chemie- und Montanbranche zu deutlichen Rückgängen der Transportleistungen. Auch die in den Vorjahren starken Kohletransporte verzeichneten einen deutlichen Einbruch. Insgesamt konnte sich der Anteil des Schienengüterverkehrs wie bereits im Vorjahr nur geringfügig erhöhen. Die aus den norddeutschen Häfen zu verteilenden Mengen sanken auch im Jahr 2023. Insgesamt verzeichneten die deutschen Seehäfen einen Rückgang des Güterumschlags um 4,1 % (ZDS, 2024). Viele Marktteilnehmer versuchten Marktanteile über Preisreduzierungen zu halten, obwohl im gleichen Moment die Fixkosten des mit Containern befassten Eisenbahngüterverkehrs weiter stiegen. Parallel konnte beobachtet werden, dass Containerlieferungen vermehrt auf Straßen verlagert wurden. Dies erfolgte zu geringeren Preisen und naturgemäß mit höherer Flexibilität und führte dadurch zu einer weiteren Reduktion des Schienenverkehrs . Allgemeine Entwicklung des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2023 blieb hinter den Erwartungen zurück. Gründe hierfür waren insbesondere die aufgrund der allgemein schwachen Konjunktur niedrige Auslastungen bei reduzierten Umläufen in Bestandsprojekten. Die großen internationalen Container-Verkehre in und von deutschen Häfen konnten sich auch im Jahr 2023 nicht wesentlich erholen, wovon im Berichtszeitraum auch die Mehrheit der LOCON-Containerverkehre direkt oder indirekt betroffen war. Sowohl auf den einzelnen Umläufen pro Verkehr wurden durchschnittlich weniger Container transportiert als auch insgesamt weniger Rundläufe pro Woche gefahren, ungeplante Zugausfälle durch höchst unregelmäßige Schiffsankünfte und -abgänge waren die Regel. Zusätzlich führten Streiks und starke Unwetter zu zahlreichen Ausfällen, die nicht vollumfänglich nachgefahren werden konnten. Durch die hohen Fixkosten in Bezug auf Containertragwagen, Lokomotiven und Personal reduzierten sich letztlich nicht nur die Umsätze, sondern auch im Ergebnis der LOCON Logistik & Consulting Aktiengesellschaft (kurz: LOCON AG) war dies messbar. Zudem hatten geplante und notwendige Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen am technischen Equipment einen signifikanten negativen Einfluss auf das Gesamtergebnis, der auch durch deutliche Preissteigerungen bei nahezu allen Bestandskunden nicht vollständig aufgefangen werden konnte. Die Abteilung Baulogistik konnte aufgrund der hohen Auftragslage und kosteneffizienter Projektumsetzungen die Planvorgaben und Zielstellungen deutlich übertreffen. Die Baulogistiker folgen nach wie vor dem Prinzip, nur solcherart Aufträge anzunehmen, deren 100 %-ige Erfüllung und Zuverlässigkeit sie auch garantieren können. Die Umsatzerlöse der LOCON AG stiegen im Geschäftsjahr 2023 auf 60.606 TEUR und liegen damit deutlich über dem Vorjahresniveau, jedoch unterhalb der für 2023 prognostizierten Umsätze. Trotz stark gestiegener Reparatur- und Instandhaltungskosten sowie gestiegener Personalaufwendungen konnte das EBITDA mit 1.653 TEUR (VJ: -1.219 TEUR) im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden, bleibt jedoch ebenfalls hinter den Erwartungen an das Geschäftsjahr zurück. Die Tochtergesellschaft LOCON Service GmbH in Pinnow/Uckermark konnte das positive Ergebnis des Vorjahres beibehalten. Es ist gelungen, deutlich mehr Drittgeschäft zu generieren, sodass das Werkstattgeschäft weitestgehend nicht mehr auf Reparaturen und Service des LOCON-eigenen Equipments fokussiert war, sondern insbesondere Industriebetriebe der Region und andere Eisenbahnen die Angebote der LOCON Service nutzen. Ein wichtiger Aspekt des langfristigen Erfolgs der Werkstatt war und ist das Gewinnen von zuverlässigem und qualifiziertem Fachpersonal. Hier ist es der LOCON Service gelungen, über Ausbildung, Qualifizierung und Weiterbildung von Werkstattpersonal unterschiedlicher Fachrichtungen, aber auch Integration von Auszubildenden zu zeigen, dass mit der LOCON Service auch langfristig und nachhaltig weiter am Markt zu rechnen sein wird. Auch im Jahr 2023 beschloss der Vorstand der LOCON AG trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen, auf die Instrumente Kurzarbeit oder gar betriebsbedingter Kündigungen vollständig zu verzichten. Im Berichtszeitraum 2023 war die LOCON Logistik & Consulting AG aufgrund des Begrenzungsbescheides des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wie im Vorjahr teilweise von der EEG-Umlage befreit. Der Vorstand stuft den Geschäftsverlauf im Berichtzeitraum aufgrund der massiven Kostensteigerungen als enttäuschend ein, auch wenn ein deutlich besseres Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden konnte. Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben. Finanz- und Vermögenslage Das Eigenkapital ist aufgrund des positiven Ergebnisses sowie einer Kapitalerhöhung von 1.100 TEUR im Berichtszeitraum auf 5.682 TEUR (VJ: 3.618 TEUR) gestiegen; die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 41,1 %. Das Sachanlagevermögen ist abschreibungsbedingt auf 2.668 TEUR (VJ: 2.965 TEUR) gesunken und beträgt nun 19,3 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 28,3 % der Bilanzsumme (VJ: 36,7 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Verlauf des Geschäftsjahres vollständig getilgt. Die Finanzierung der Kreditrückzahlung erfolgte über eine Erhöhung der Kapitalrücklage durch den Gesellschafter. Im Berichtszeitraum waren keine nennenswerten Forderungsausfälle zu verzeichnen, die Zahlungsmoral der Auftraggeber war weiterhin zufriedenstellend. Es gab keine Zahlungsausfälle zu verzeichnen, Zahlungsverpflichtungen gegenüber Kreditoren wurden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele beglichen. Die Vermögens- und Finanzlage zum 31.12.2023 ist gut. Ertragslage Der Umsatz betrug im Berichtszeitraum 60.606 TEUR und stieg gegenüber dem Vorjahr leicht um 13,70 % (VJ: 53.290 TEUR). Beide Geschäftsbereiche konnten ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnen. Die Materialaufwandsquote ist gegenüber den Umsatzerlösen deutlich gesunken und beträgt nunmehr 64,06 % (VJ: 69,97 %). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf eine Entspannung der Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Der Mitarbeiterstand lag im Jahr 2023 mit 150 Mitarbeitern auf dem Vorjahresniveau (VJ: 151 Mitarbeiter). Die leichte Erhöhung des Personalaufwands ist damit begründet, dass es Steigerungen beim Lohn und Gehalt um 6,3 % gegeben hat. Das operative Ergebnis (EBIT) bleibt hinter den Erwartungen zurück, liegt jedoch mit 1.320 TEUR deutlich über dem Vorjahresniveau (-1.579 TEUR). Insgesamt ist die Ertragslage des Geschäftsjahres gut. Chancen und Risiken Die LOCON Logistik & Consulting AG hat seit Ihrer Gründung im Jahre 2002 eine nachhaltige Unternehmensentwicklung mit teils überdurchschnittlichen Wachstumsraten realisiert. Aufgrund der vom Endkunden im Vergleich zum Straßengüterverkehr stärker empfundenen Verlässlichkeit des Schienengüterverkehrs sowie einem steigenden Fokus auf Nachhaltigkeit ist die Nachfrage nach Verkehrs- und Transportleistungen weiterhin vorhanden, die Auslastung eigener Ressourcen ist entsprechend hoch. Es liegen mehr Verkehrs- und Transportanfragen vor, als mit LOCON-eigenem Equipment und Betriebspersonal geleistet werden kann. Dennoch bleibt der Druck auf die Margen ungebrochen hoch. Die LOCON AG muss auch in Zukunft durch hohe Zuverlässigkeit und möglichst umfassende Gesamtlösungen einen Mehrwert am Markt generieren. Das bloße An- und Abkoppeln von Lokomotiven, verbunden mit einfachen Transporten von A nach B ist kein Geschäftsmodell, mit dem sich die LOCON AG langfristig behaupten kann. Weiterhin bleibt es ein übergeordnetes Ziel der LOCON AG, internationale Verkehrsleistungen zu generieren. Hierfür müssen kurz- und mittelfristig die entsprechenden Voraussetzungen in Hinsicht auf Betriebspersonal und Equipment und gegebenenfalls Lizenzierung geschaffen werden. Aufgrund der Corona-Pandemie und deren Langzeitfolgen verbunden mit wirtschaftlichen Verwerfungen sowie Veränderungen von Warenströmen, favorisieren wir weiterhin eine flexible Anmietung von technischem Equipment und setzen hier zunehmend auf die geschaffenen Synergien innerhalb des Konzerns. Die von staatlicher Stelle den deutschen Eisenbahnverkehrsunternehmen zur Verfügung gestellten Trassenfördergelder (Trafög) sollen u.a. genutzt werden, um Neuverkehre zu generieren und Investitionen in modernes Equipment durchzuführen. Bzgl. technischem Equipment befindet sich die Angebots- bzw. Herstellerseite aktuell in einer Phase der Transformation, weg von Einsystem- hin zu Mehrsystemlösungen. Die LOCON AG sondiert den Markt für technisches Equipment, um bei Bedarf in moderne Loktechnik zu investieren, damit die Wettbewerbsfähigkeit der LOCON AG langfristig erhalten und ausgebaut werden kann. Für die Instandhaltung der Schieneninfrastruktur stellt die Bundesregierung bis auf Weiteres hohe finanzielle Mittel zur Verfügung. Der Anspruch an entsprechende Baulogistikleistungen, welche durch die LOCON AG erbracht werden, ist weiterhin hoch. Insbesondere hier müssen wir Mehrwert durch unsere Erfahrung, unsere Expertise, modernes Equipment und ausreichend Bahnwagen generieren. Die Kompetenz unserer Mitarbeiter/ -innen sowie unsere am Markt bekannte Zuverlässigkeit sind dafür maßgebend. Ein großes Risiko ist weiterhin der anhaltende Fachkräftemangel in der Bahnbranche sowie die sich eintrübenden Konjunkturaussichten. Die Personalrekrutierung, -qualifizierung und -entwicklung, sowie Fort- und Weiterbildung haben bei der LOCON AG weiterhin hohe Priorität, um die angebotenen Komplettdienstleistungen mit überwiegend eigenen Mitarbeitern zu realisieren. Einen maßgeblichen Beitrag zum Unternehmenserfolg sowie zur Stabilisierung von Personalkosten im Verwaltungsbereich hat die Einführung moderner EDV-Software. Die softwaregestützte Planung und Steuerung unserer Transport- und Baulogistikleistungen schafft unseren Mitarbeitern den nötigen Freiraum, mehr Augenmerk auf gestiegenen Anforderungen seitens unserer Kunden sowie der Aufsichtsbehörden zu legen. Weitere Risiken im Schienengüterverkehr liegen im Wesentlichen in den außergewöhnlich gestiegenen Preisen für Diesel und Strom sowie im Bereich der staatlichen Auflagen (Minderung des Schienenverkehrslärms, Erfüllen von Sicherheitsauflagen sowie Belastungen durch die Novelle des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG)), die zu einer weiteren Verteuerung der Schienentransporte führen können. Des Weiteren sind wir mit einer extrem hohen Baustellendichte im Netz der DB Netz konfrontiert, welche es uns immer häufiger unmöglich macht, auf kürzestem Weg punktgenau und in den kalkulierten Zeitfenstern zuverlässig beim Endkunden zu sein. Die LOCON AG unterliegt keinen wesentlichen Adressrisiken und durch die Eingliederung in den EP-Konzern keinen wesentlichen Liquiditätsrisiken. Weiterhin besteht nur ein geringes Zinsrisiko, da die LOCON AG festverzinste Verträge abgeschlossen hat und keine wesentlichen Finanzanlagen besitzt. Die LOCON AG ist hauptsächlich auf dem europäischen Markt, innerhalb des Euroraumes aktiv und unterliegt daher, wenn überhaupt nur einem geringen Währungsrisiko. Risikomanagement Die Aufgabe des Risikomanagements ist es, Einzelrisiken angemessen zu begegnen, den Bestand des Unternehmens zu sichern und seinen Wert zu erhöhen. Den gesetzlichen Auflagen (§ 289 Abs. 2 HGB) entsprechend hat der Vorstand die Bewertung, in der die Risiken der zukünftigen Entwicklung für das Unternehmen dargestellt werden, durchgeführt. Die Effizienz des Risikomanagements im Sinne des § 91 Abs. 2 AktG im Unternehmen wird regelmäßig überprüft. Die im Berichtszeitraum eingetretenen unvorhersehbaren Risiken konnten begrenzt werden. Prognosebericht Die Auswirkungen der stagnierenden Weltwirtschaft auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens lassen sich nicht abschließend und verlässlich abschätzen. Für das Geschäftsjahr 2024 geht das Management dennoch davon aus, dass sich die Ertragslage des Unternehmens verbessern wird. Nicht zuletzt auch durch die Zugehörigkeit eines internationalen Konzerns, über den vermehrte Synergien genutzt werden sollen. Im Bereich Schienengüterverkehr wird mit einer Erholung und einem Wachstum insbesondere in den Bereichen Kombinierter Verkehr, Fahrzeugtransporte sowie chemischer Erzeugnisse zu rechnen. Dem gegenüber steht eine nach wie vor angespannte Lage und zu erwartende Rückgänge in den Bereichen Kohle und Mineralölprodukte. Für den gesamten Schienengüterverkehr wird 2024 mit einer Erhöhung der Leistung um 2,1 % bzw. einer Erhöhung des Aufkommens um 1,8 % gerechnet (BMDV, 2023). Die Verunsicherung hinsichtlich einer zuverlässigen Prognose für 2024 und Folgejahre lässt uns zumindest im Bereich der Investitionen stärker nachdenken als bisher. Viel hängt davon ab, inwieweit sich globalisierte Warenströme erholen und ob sich die nachhaltige Präsenz der LOCON AG in den norddeutschen Häfen langfristig auszahlen wird. Wenn sich jedoch Produkte, Warenströme und Transportmittel mittelfristig anders entwickeln, muss LOCON Alternativen haben. Es gilt, sich verstärkt auf innereuropäische Verkehre zu fokussieren. Hier sollen in Zukunft insbesondere mehr flüssige Brennstoffe von und teilweise auch nach Ost- und Südosteuropa transportiert werden, was durch unsere tschechischen, polnischen, slowakischen und ungarischen Schwesterunternehmen unter dem Dach der EP Logistics International erreicht werden kann. Bereits im Geschäftsjahr 2021 wurde aus diesem Grund eine SQAS (Safety and Quality Assessment for Sustainability) Auditierung über ein renommiertes Zertifizierungsunternehmen durchgeführt. Des Weiteren steht in unserem Fokus, den Bereich Güterverkehr weiter zu diversifizieren und mit neuen Produkten wie Agro- und chemischen Gütern neue Standbeine aufzubauen. Hierbei sollen insbesondere auch bestehende Strukturen innerhalb des Konzerns genutzt und ausgebaut werden, um Synergien zu bilden und somit auch die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Der Unternehmensbereich Baulogistik konnte sich im Geschäftsjahr umsatz- und ergebnistechnisch deutlich steigern und soll das erreichte Umsatz- und Ergebnisniveau im Geschäftsjahr 2024 weiter ausbauen. Kooperationen mit verschiedenen Ausbildungseinrichtungen für den Beruf Eisenbahner im Betriebsdienst soll eine stärkere Bedeutung zukommen; der Vorstand wird sich des Themas persönlich annehmen, da hier die Basis für eine gesunde Zukunft unseres Eisenbahnbetriebes gelegt wird. Die ECM/VPI-Zertifizierungen der LOCON Service GmbH wurden im Geschäftsjahr 2021 erfolgreich durchgeführt. Hierdurch gewinnt die LOCON Service mit ihrem Werkstattbereich in der Uckermark noch mehr Bedeutung und kann sich für Industriekunden auch außerhalb der LOCON-Gesellschaften qualifiziert empfehlen. Der Vorstand der LOCON AG stuft trotz aller beschriebenen Probleme die Auftragslage als gut ein mit leichten Tendenzen zu einer andauernd schwierigen Geschäftslage und prognostiziert trotz des Verlusts eines umsatzstarken Kunden nur einen leichten Rückgang des Umsatzes. Aufgrund von effizienteren Kostenstrukturen wird auf der Ertragsseite mit einem deutlich verbesserten operativen Ergebnis (EBIT) gerechnet. Schlusserklärung zum Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Abs. 3 Satz 3 AktG Die LOCON AG war vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ein von Energetický a průmyslový holding, a.s. (EPH), Prag, abhängiges Unternehmen im Sinne des § 312 AktG. Der Vorstand der LOCON AG hat deshalb gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Wir erklären, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Andere Maßnahmen im Sinne von § 312 AktG sind weder getroffen noch unterlassen worden."
Berlin, 23. Mai 2024 LOCON Logistik & Consulting Aktiengesellschaft Jan Elfenhorst, Vorstandsvorsitzender Carsten Meger, Vorstand Logistik/Technik Martin Lunak, Vorstandsmitglied Jana Vládková, Vorstandsmitglied Rüdiger Lorentz, Vorstandsmitglied BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LOCON LOGISTIK & CONSULTING AKTIENGESELLSCHAFT, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LOCON LOGISTIK & CONSULTING AKTIENGESELLSCHAFT, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LOCON LOGISTIK & CONSULTING AKTIENGESELLSCHAFT, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts " unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 23. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Christoph Henry Krause, Wirtschaftsprüfer Carsten Decker, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die Geschäftsführung des Vorstandes gemäß Gesetz und Satzung kontinuierlich überwacht und diesen bei der Leitung der LOCON Logistik & Consulting AG regelmäßig beraten. Wir konnten uns dabei stets von deren Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit überzeugen und waren in alle wesentlichen Geschäftsvorgänge eingebunden. Durch die schriftlichen Berichterstattungen des Vorstandes an den Aufsichtsrat und den drei Aufsichtsratssitzungen im Laufe des Geschäftsjahres 2023, ist der Vorstand seinen Informationpflichten nachgekommen und hat uns regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über alle für die Gesellschaft und Geschäftsentwicklung relevanten Fragen und Strategien, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage sowie der Risikoentwicklung unterrichtet. Die von der Aktionärsversammlung am 18.08.2023 gewählte Wirtschaftsprüfgesellschaft Deloitte, Neues Kranzler Eck, Kurfürstendamm 23, 10719 Berlin, Germany hat dem vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 sowie den Lagebericht der LOCON Logistik & Consulting AG geprüft. Die Wirtschaftsprüfgesellschaft hält die Darstellung und Beurteilung der Lage der LOCON Logistik & Consulting AG durch die gesetzlichen Vertreter, insbesondere hinsichtlich des Fortbestandes und der wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung, wie sie im Jahresabschluss und Lagebericht zum Ausdruck kommen, für plausibel. Nach Abschluss der Prüfung erteilte die beauftragte Wirtschaftsprüfgesellschaft der Bilanz 2023 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Die Abschlussunterlagen, der Lagebericht und die Prüfberichte wurden dem Aufsichtsrat übergeben und von diesem umfassend diskutiert. Die Wirtschaftsprüfgesellschaft stand für ergänzende Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Nach Prüfung und Diskussion des Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes haben wir im Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch die Wirtschaftsprüfgesellschaft zugestimmt und den Jahresabschluss 2023 gebilligt. Auf der Hauptversammlung am 20.08.2024 stellte sich der Aufsichtsratsmitglied Radim Kotlar zur Wahl, als neuer Aufsichtsratsvorsitzender wird Herr Zbigniew Klepacki zur Wahl stehen und als weiterer Aufsichtsratsmitglied Herr Rüdiger Lorentz. Sie wurden einstimmig, ohne Gegenstimmen und Enthaltungen für ein Jahr gewählt. Alle Aufsichtsratsmitglieder nahmen die Wahl an. Der Aufsichtsrat dankt den Vorstandsmitgliedern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LOCON Logistik & Consulting AG für die im Geschäftsjahr 2023 erbrachten Leistungen.
Berlin, den 23.08.2024 Zbigniew Klepacki Radim Kotlář Rüdiger Lorentz Der Aufsichtsrat Niederschrift über die Hauptversammlung vom 20.08.2024 der LOCON Logistik & Consulting Aktiengesellschaftmit Sitz in Berlin(HRB 173825B Berlin Charlottenburg)Die Versammlung fand als Videokonferenz statt. Den Vorsitz der Hauptversammlung übernahm der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Zbigniew Klepacki. Die Hauptversammlung wurde um 11:30 Uhr eröffnet. Die Hauptversammlung wurde gemäß § 121 AktG einberufen. Der Vorsitzende stellte fest, dass die Hauptversammlung gem. § 121 Absatz 4 Aktiengesetz rechtzeitig und ordnungsgemäß einberufen worden sei. Alle Aktionäre sind zur Hauptversammlung erschienen (Videokonferenz-Teilnahme) und sind der Gesellschaft namentlich bekannt. Es wird somit festgestellt, dass kein Aktionär der Beschlussfassung widerspricht und Einwände gegen die Abhaltung der Hauptversammlung hat. Die Hauptversammlung konnte somit ohne Änderungen und Ergänzungen der Tagesordnung ordnungsgemäß durchgeführt werden. Der Vorsitzende machte allen Teilnehmern das unter Wahrung der Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellte und von ihm unterschriftlich vollzogene Verzeichnis der erschienenen Aktionärin zugänglich. Er stellte auf Grund dieses Teilnehmerverzeichnisses fest, das demnach heute in der Hauptversammlung das gesamte Grundkapital vertreten ist. Bedenken gegen das Stimmrecht der Aktionäre oder die Beschlussfähigkeit der Versammlung wurden nicht erhoben. Der Vorsitzende gab bekannt, dass durch Handaufheben abgestimmt werde. Die Hauptversammlung wurde mit folgender Tagesordnung einberufen: 1. Feststellung der Tagesordnung Gegen die Tagesordnung wurden keine Einsprüche erhoben, es wurden auch keine zusätzlichen Themen aufgenommen. Die Tagesordnung gilt somit als beschlossen. 2. Vorlage des Jahresabschlusses, des Lageberichts und dem Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023. Die Umsatzerlöse der LOCON AG stiegen im Geschäftsjahr 2023 auf 60.606 TEUR und liegen damit deutlich über dem Vorjahresniveau (53.290 TEUR = +13,70 %), jedoch unterhalb der für 2023 prognostizierten Umsätze. Trotz stark gestiegener Reparatur- und Instandhaltungskosten sowie gestiegener Personalaufwendungen konnte das EBITDA mit 1.653 TEUR (VJ: - 1.219 TEUR) im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden, bleibt jedoch ebenfalls hinter den Erwartungen an das Geschäftsjahr zurück. Der Vorsitzende gab den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 01.Januar 2023 - 31.Dezember 2023 zur Abstimmung. Dem Jahresabschluss wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zugestimmt. Somit ist der Jahresabschluss per 31.Dezember 2023 festgestellt. 3. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes für das Geschäftsjahr vom 01.Januar 2023 bis 31.Dezember 2023. Der Vorstand schlägt vor, den Gewinn auf das kommende Geschäftsjahr vorzutragen. Dem Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zugestimmt. 4. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 01.Januar 2023 bis 31.Dezember 2023. Die Hauptversammlung schlägt vor, Entlastung zu erteilen. Dem Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zugestimmt. 5. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 01.Januar 2023 bis 31.Dezember 2023. Die Hauptversammlung schlägt vor, Entlastung zu erteilen. Dem Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zugestimmt. 6. Neuwahl des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat setzt sich nach § 96 Absatz 1 Aktiengesetz nur aus Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre zusammen. Die Aktionäre schlagen vor, folgende Herren bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 01 .Januar 2024 bis 31.Dezember 2024 entscheidet, zu bestellen: Zbigniew Klepacki Radim Kotlář Rüdiger Lorentz Der Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen angenommen. Der Aufsichtsrat ist somit für ein weiteres Jahr bestellt. 7. Wahl des Abschlussprüfers für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr durch die Hauptversammlung: Vorschlag des Aufsichtsrates:
Dem Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen zugestimmt. 8. Bestellung des Abschlussprüfers für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr. Auf Vorschlag des Aufsichtsrates beschloss die Hauptversammlung
als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01.Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 zu bestellen. Der Vorsitzende verkündete, dass mit dem einstimmigen Beschluss der Vorschlag des Aufsichtsrates angenommen wurde. Der Vorstand wurde vom Aufsichtsrat beauftragt die entsprechenden Schritte einzuleiten. 9. Sonstiges Es wurden keine zusätzlichen Themen eingebracht. Hiermit stimme ich schriftlich den zuvor aufgeführten Punkten 1.-9. zu:
Prag, den 20.08.2024 EP Logistics International, a.s Vertreter der Aktionärin Zbigniew Klepacki Radim Kotlář
LOCON Logistik & Consulting AG Aufsichtsrat Zbigniew Klepacki Radim Kotlář Rüdiger Lorentz
Berlin, 20.08.2024 LOCAN Logistik & Consulting AG Vorstand Jan Elfenhorst Carsten Meger Jana Vládková Martin Luňák Die Hauptversammlung endete um 13:30 Uhr. |
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