L. S. Gebäudereinigung Lothar Sopp GmbH
Selbe AdresseAllgemeine Gebäudereinigung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KeyIdentity GmbH (vormals: LSE Leading Security Experts GmbH)WeiterstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016der KeyIdentity GmbH
Anhang zum Jahresabschluss 2016der KeyIdentity GmbHA Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der KeyIdentity GmbH mit Sitz in Weiterstadt, eingetragen im Handelsregister Darmstadt unter HRB 8649, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung wurde am 22.09.2016 eine Umfirmierung vom LSE Leading Security Experts GmbH zu KeyIdentity GmbH vorgenommen. Die KeyIdentity GmbH gilt nach § 267 Absatz 1 als kleine Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss der KeyIdentity GmbH wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechts aufgestellt. Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Unternehmensfinanzierung im notwendigen Umfang auch weiterhin von der alleinigen Gesellschafterin sichergestellt wird. B Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAngaben zu Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 150,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; sie werden bei der Entwicklung des Anlagevermögens im folgenden Jahr als Abgang ausgewiesen. Anlagenzugänge mit einem Anschaffungswert über Euro 150,00 und bis zu einem Wert von Euro 1.000,00 werden nach § 6 Abs. 2 a EStG im Jahr der Anschaffung und in den vier folgenden Jahren zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Ausfallrisiken bewertet. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden in Höhe des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge führen insgesamt zu einem Überhang aktiver latenter Steuern. Vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB zur Aktivierung der aktiven latenten Steuern wurde Gebrauch gemacht. Verlustvorträge werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar erscheint. Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten werden passive latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie entsprechend den gewerbesteuerlichen Hebesätzen. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbeertragssteuer ergab sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Steuersatz von 28,95 %. C Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Im Laufe des Geschäftsjahres wurde selbstgeschaffene Software für die LinOTP-Software entwickelt und monatlich im Berichtsjahr aktiviert. Die Bewertung der Eigenleistungen erfolgte anhand der von Mitarbeitern geleisteten Arbeitstagen zu deren Personalkosten zzgl. angefallener Sachkosten. Im Berichtsjahr wurden Kosten von insgesamt 481,96 TEuro aktiviert (davon 416,93 TEuro Eigenleistungen). Die Kosten werden linear über fünf Jahre abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte in Höhe von 7,32 TEuro (Vorjahr 111,00 TEuro) bestehen aus dem Lager von Token. Der deutlich höhere Vorjahresbetrag betraf im Kundenauftrag beschaffte Waren, die im Folgejahr verkauft wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 141,48 TEuro auf 445,17 TEuro erhöht. Diese sind auf ausstehende Kundenzahlungen zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 23,26 TEuro (Vorjahr 184,27 TEuro) sind überwiegend Kautionen (6,00 TEuro), Forderungen gegenüber Krankenkassen (4,70 TEuro) und Forderungen gegenüber Personal (6,67 TEuro). Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betrugen im Geschäftsjahr 24,42 TEuro (Vorjahr 0) und bestehen aus Jahresverträgen mit IT-Dienstleistern und Mitgliedschaften. Aktive Latente Steuern Zum 31.12.2016 wurden erstmalig latente Steuern gebildet. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus der Aktivierung des steuerlichen Verlustvortrages. Dabei wurde ein Steuersatz von 28,95 % angesetzt. Bei den aktiven Steuerlatenzen in Höhe von insgesamt 2.337,88 TEuro entfallen 859,94 TEuro auf das Geschäftsjahr 2016, 549,96 TEuro auf das Geschäftsjahr 2015 und 938,38 TEuro auf Geschäftsjahre 2014 und davor. Eigenkapital Die Kapitalrücklage (2.499,35 TEuro) setzt sich aus Aufgeldern bei der Ausgabe von Anteilen (188,1 5 TEuro) sowie anderen Einbringungen in die Kapitalrücklage i. S. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB (2.311,20 TEuro) zusammen. Die Anteilseigner haben die investiven Anfangs- und Aufbauverluste der Berichtsgesellschaft nicht nur durch Kapitalbeteiligungen, sondern auch planmäßig mit eigenkapitalersetzenden, nachrangigen Darlehen finanziert. Die alleinige Gesellschafterin hat im Berichtsjahr solche Darlehen sowie Zinsen vollständig in Höhe von 1,4 Millionen Euro in die Kapitalrücklage der Gesellschaft i. S. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingebracht. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEuro 279,30; sie werden unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen 182,69 TEuro (Vj.: 106,72 TEuro) und setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten von insgesamt 468,04 TEuro sind sämtlich vor Ablauf eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit 144,21 TEuro bilanziert (Vj. 79,14 TEuro) Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich somit eine Erhöhung um Teuro 65,07, die im Zusammenhang mit der Erhöhung des Materialaufwandes zum Jahresende steht. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEuro 279,29; sie werden unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen. Die Anteilseigner haben die investiven Anfangs- und Aufbauverluste der Berichtsgesellschaft nicht nur durch Kapitalbeteiligungen, sondern auch planmäßig mit eigenkapitalersetzenden, nachrangigen Darlehen finanziert. Die sonstigen Verbindlichkeiten von 44,54 TEuro (Vj. 24,00 TEuro) betreffen überwiegen, im Vorjahr ausschließlich Steuern. Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betrugen im Geschäftsjahr 567,54 TEuro (Vorjahr 302,80 TEuro) und sind überwiegend die Umsatzabgrenzungen von Lizenz- und Serviceverträgen. Passive latente Steuern Die passiven Steuerlatenzen ergeben sich aus der Unterschieden bzgl. Steuer- und Handelsbilanz beim Ansatz selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände Dabei wurde ein Steuersatz von 28,95 % angesetzt. Die passiven Steuerlatenzen in Höhe von insgesamt 124,28 TEuro entfallen komplett auf das Geschäftsjahr 2016. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht. D Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse erhöhen sich im Geschäftsjahr auf TEuro 1.422,51 (Vorjahr TEuro 762,94). Die Umsatzerlöse lassen sich aufgliedern in den Umsatz mit der LinOTP Software in Höhe von 310,07 TEuro, den Umsätzen aus dem Consulting Bereich in Höhe von 693,68 TEuro und in Hardware und sonstige Umsätze in Höhe von 419,67 TEuro Der Umsatz mit dem Ausland beträgt 329,19 TEuro. Bestandsveränderungen Die Bestandsveränderungen im Geschäftsjahr betrugen TEuro -47,68 (Vorjahr: 55,00 TEuro). Hierbei handelt es sich um Bestandverminderungen von fertigen Erzeugnissen, welche im Geschäftsjahr verkauft wurden. Andere aktivierte Eigenleistungen Im Geschäftsjahr wurden TEuro 416,92 (Vorjahr: 0,00 Euro) eigenerstellte immaterielle Vermögensgegenstände hinzuaktiviert. Hierbei handelt es sich um die Entwicklung der Software LinOTP. Sonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEuro 40,88 (Vorjahr: 26,49 TEuro) realisiert. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen. Materialaufwand Der Materialaufwand lag mit 169,92 TEuro unter dem des Vorjahres von 174,65 TEuro. Ursache hierfür ist im Wesentlichen der Rückgang im Einkauf von Waren (Hardware). Personalaufwand Der Personalaufwand stieg von 1.162,68 TEuro auf 2.561,67 TEuro. Dies ist beeinflusst durch den Anstieg der Mitarbeiteranzahl. Abschreibungen Die Abschreibungen lagen mit 110,19 TEuro deutlich über denen des Vorjahres in Höhe von 31,93 TEuro. Hintergrund ist der Anstieg der planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 1.266,67 TEuro auf 1.521,01 TEuro. Hierbei kam es insbesondere zu Anstiegen bei dem Einkauf von Dienstleistungen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Diese sanken aufgrund der Rückzahlung des Darlehens an den Geschäftsführer Sven Walther im März 2016 von 9,48 TEuro auf 0,59 TEuro. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr fielen Zinsen in Höhe von 12,85 TEuro (Vorjahr: 82,13 TEuro) an. Der Rückgang ergibt sich durch die Umwandlung von Gesellschafterdarlehen in Eigenkapital. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Ertrag aus Ertragssteuern in Höhe von 2.213,59 TEuro (Vorjahr: 0,00 TEuro) ergibt sich durch die Saldierung der aktiven und passiven Steuerlatenzen. E Ereignisse nach dem BilanzstichtagZum 01. Februar 201 7 wurde Herr Dr. Amir Alsbih zum weiteren Geschäftsführer bestellt. F Entwicklung des Anlagevermögens
G Sonstige AngabenGeschäftsführer
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und der Geschäftsführer Nils Manegold ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Darlehen Der Geschäftsführer Sven Walther hat Darlehen erhalten, die sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelten:
Die Darlehen wurden mit 5,5 % bzw. 5,0 % per anno verzinst; seit 01.07.2015 gilt für den Restbetrag ein einheitlicher Zinssatz von 2,5 % per anno. Zur Sicherung tritt der Geschäftsführer einen Teil seiner derzeitigen und künftigen Vergütungsansprüche aus Lohn und Gehalt ab. Beschäftigte Personen Im Unternehmen waren durchschnittlich 31 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr: 18,5). Gesellschafterversammlungen Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 11.04.2016 satzungsgemäß von der Gesellschafterversammlung genehmigt und ist damit festgestellt. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres vom 01.01. bis 31.12.2015 Höhe von -1.864.144,47 Euro wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Mit Beschluss der außerordentlichen Gesellschafterversammlung vom 31.12.2016 wurden insgesamt 5.115.291,02 Euro den freien Rücklagen entnommen und damit der in das Geschäftsjahr 2016 vorgetragene Bilanzverlust vollständig ausgeglichen. Konzernabschluss Die KeyIdentity GmbH wird in den Konzernabschluss der MAX21 AG, Weiterstadt, einbezogen. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von -328.421,46 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Weiterstadt, den 10. März 2017 KeyIdentity GmbH Geschäftsführung Nils Manegold Arved Graf von Stackelberg Dr. Amir Alsbih |
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