MK-Tools-Service GmbH
Sieglmühle 5, 94051 Hauzenberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut Miller seit 17.2.2004 | Geschäftsführer |
Stephan Kinateder seit 17.2.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MK-Tools-Service GmbHHauzenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative VHM- und PKD-Sonderwerkzeuge in absoluter Premium-Qualität. Egal ob Bohr-, Senk-, Reib- oder Fräswerkzeuge - unser gesamtes Produktportfolio wird für maximale Kundenansprüche und in höchster Präzision gefertigt. Im Bereich der Bohr- und Fräswerkzeuge konnten wir die in der Vergangenheit gewonnenen großen Marktanteile erneut weiter festigen und ausbauen. Der Schwerpunkt unseres Unternehmens liegt zudem in der Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen mithilfe modernster maschineller Technologien. In Zusammenarbeit mit unseren Premiumpartnern bieten wir unseren Kunden auch alternative und kundenspezifische Lösungen im Bereich der Zerspanungstechnik mit unseren Sonderwerkzeugen. Dazu erarbeitet unser leistungsstarkes Ingenieurteam mit dem Kunden innovative Lösungen und Konzepte zur Reduzierung deren Produktionskosten mit Werkzeugen unseres Unternehmens (Project-Engineering). Sehr viele renommierte Kunden aus den Bereichen der Automotive- und Aerospace-Industrie, dem Maschinenbau und der Medizintechnik vertrauen bereits langjährig auf das Leistungsvermögen unserer Produkte. Die Werkzeuge aus unserem Hause werden in einem mit neuesten CNC-Maschinen ausgestatteten Maschinenpark am Standort Hauzenberg gefertigt. Außerdem bieten wir unseren Kunden die Wiederaufbereitung von verschlissenen Werkzeugen durch unseren Nachschleifservice. Auch hier wird mit neuesten Maschinen sowie durch den Einsatz modernster Messtechnik und Qualitätskontrolle am Arbeitsplatz darauf geachtet, möglichst mit der Original-Werkzeuggeometrie nachzuschleifen. Durch ein weit verzweigtes nationales und internationales Vertriebsnetz sind wir in der Lage, unsere Produkte und Dienstleistungen am weltweiten Markt anbieten zu können. 2. Forschung und Entwicklung Wesentliche Voraussetzung für unseren Unternehmenserfolg sind neue, innovative Produkte und Dienstleistungen, die wir am Markt platzieren können. Unser Konstruktions- und Entwicklungsteam arbeitet permanent in enger Zusammenarbeit mit unserem Außendienst und in Kooperation mit unseren Kunden an innovativen Konzepten und effizienten Systemlösungen. In unserer Versuchs- und Entwicklungsabteilung können wir neueste Materialien testen und unsere Produkte dadurch ständig dem Markt anpassen und individuell weiterentwickeln. Mit unserem Werkzeugbeschichtungszentrum sind wir zudem in der Lage, schnelle Versuchsreihen mit unterschiedlichsten Materialien und Beschichtungen und mit sämtlichen Werkzeugen durchzuführen. Dadurch werden bestehende Produkte weiteren Optimierungsprozessen unterzogen und vor allen Dingen neue und innovative Produkte dabei generiert. Wir arbeiten ständig an der technischen Optimierung und Weiterentwicklung unserer Produkte mit dem Ziel, die von uns neu konzipierten Werkzeuge einer Patentierung zu unterziehen. Hierfür ist eine laufende Marktanalyse und ein ständiger Informationsaustauch mit unseren Kunden notwendig. Dadurch sind wir in der Lage, den Bedarf unserer Produkte beim Kunden an deren jeweilige Bearbeitungs- bzw. Produktionsprozesse anzupassen. Unser Maßstab und unser Ziel ist es seit jeher, die Wünsche und den Bedarf unserer Kunden weltweit bereits im Voraus zu erkennen und dadurch frühzeitig Marktanteile für unser Unternehmen zu sichern. Wir beobachten zu diesem Zweck kontinuierlich unser Umfeld in den für uns wichtigen Bereichen und analysieren Trends sowie Entwicklungen die unsere Geschäftstätigkeit in der Zukunft beeinflussen könnten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat sich 2023 besser entwickelt als zu Beginn des Jahres noch erwartet. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Berichtsjahr 2023 bei 3,1%. Zu Beginn des Jahres 2023 war die Inflation in zahlreichen Ländern noch vergleichsweise hoch. Erst in der zweiten Jahreshälfte begann die Teuerungsrate allmählich zu fallen. Daher setzten viele Notenbanken ihre restriktivere Geldpolitik fort und erhöhten weiter die Leitzinsen. Die Rohstoffpreise sind im Jahr 2023 wieder gesunken. Die Notierungen für Aluminium und Stahl fielen im Jahresverlauf und lagen zum Jahresende etwa auf dem Niveau vom Jahresanfang 2021. Auch die Energiepreise sind im Lauf des Jahres 2023 wieder gesunken, nachdem sich insbesondere Deutschland auf die geänderte Verfügbarkeit von Erdgas eingestellt hatte. Die Preise in Europa lagen zum Ende des Jahres 2023 auf dem Niveau vom Herbst 2021 und damit wieder deutlich unter dem Niveau vor Beginn des Krieges in der Ukraine. a) Betrachtung einzelner Wirtschaftsregionen In Deutschland war mit einem Minus von 0,3% ein schrumpfendes BIP zu verzeichnen. Zu dieser Entwicklung trugen neben den steigenden Preisen auch die rückläufige Exportnachfrage und niedrige Investitionen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus bei. Während die USA und China mehr Wachstum verzeichneten als im Vorjahr, schwächte sich das Wirtschaftswachstum in Europa ab. In der Eurozone lag das Wachstum im Jahr 2023 wegen der hohen Inflationsraten und dadurch sinkender Nachfrage bei 0,5%. In Frankreich (+0,9%), Italien (+0,7%) und Spanien (+2,5%) entwickelte sich dagegen die Wirtschaft 2023 robuster. Das UK erlebte eine deutliche Abschwächung des Wachstums auf 0,1%. In den USA zeigte sich die Wirtschaft gegenüber den steigenden Zinsen sehr widerstandsfähig und wuchs im Berichtszeitraum um 2,5%. In China lag das Wachstum 2023 bei 5,2% und damit etwas höher als von der Regierung angestrebt. Die Dynamik beruhte insbesondere auf Nachholeffekten nach dem Ende der Corona-Lockdowns. In Japan hat sich die Wirtschaft im Berichtszeitraum mit einem Plus von 1,8% gut entwickelt. Sie profitierte dabei von einer stärkeren Exportnachfrage dank der abgewerteten Währung. b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut VDMA sank in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres die Produktion von Maschinen und Anlagen in Deutschland zwar um 4,2 Prozent. Ein deutlicherer Rückgang wurde jedoch vermieden. In vielen Unternehmen wird die Produktion weiterhin durch hohe, wenngleich abnehmende Auftragsbestände gepuffert. Der Auftragseingang lag in den ersten beiden Monaten des Jahres kumuliert um real 10 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Belastungsfaktoren sind unverändert spürbar. Insbesondere die große Verunsicherung der Kunden verhindert mehr Investitionen und damit mehr Aufträge für die Branche. Allerdings scheint die Talsohle zumindest bei den Auslandsbestellungen erreicht zu sein. Für die Weltwirtschaft signalisieren aussagekräftige Frühindikatoren ein Ende der Talfahrt des internationalen Industriezyklus. Europa und vor allem Deutschland müssen den Industriestandort stärken, um im globalen Standortwettbewerb zu bestehen. Das aktuell wieder leicht verbesserte konjunkturelle Umfeld wird sich erst zeitverzögert in Auftragseingang und Umsatz der Branche niederschlagen. Die Branche verbucht gleichwohl nur geringe Auftragsstornierungen, und der immer noch gute Auftragsbestand stützt die Produktion weiterhin. Die Engpässe bei den Lieferketten haben sich branchenbezogen ebenfalls weiter entspannt. Die meisten Unternehmen erwarten eine weitere Normalisierung in diesem Bereich. Die Branche hat im vergangenen Jahr trotz der unruhigen wirtschaftlichen Zeiten an seinen Beschäftigten festgehalten. Nahezu jedes Unternehmen beklagt Engpässe bei den Fachkräften. Die Branche rechnet mit einer weiteren Verschärfung des Fachkräftemangels. Dem gegenüber stehen fast 3,2 Millionen Menschen als stille Reserve zur Verfügung, können aber aus verschiedensten Gründen nicht arbeiten, obwohl sie grundsätzlich dazu bereit wären. Angesichts des Fachkräftemangels ist das ein gravierendes Problem auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf bei der Flexibilisierung und Entbürokratisierung des inländischen Arbeitsmarktes. Die inländische Wirtschaft ist mit der aktuellen Politik, welche die Betriebe mit Regulierungen überhäuft und unternehmerische Freiheiten im Wettbewerb begrenzt, nicht zufrieden. Die mittelständische Industrie braucht flexiblere Arbeitsmärkte, effizientere Regulierung und weniger Bürokratie, um im Standortwettbewerb bestehen zu können. Notwendig sind zudem schnellere Genehmigungsverfahren, steuerliche Forschungsförderung, eine hundertprozentige Sofortabschreibung sowie der konsequente Abbau von überflüssigen Subventionen. Die Politik sollte daher den Weg der kommenden zehn Jahre klar, verlässlich und vor allem planungssicher vorzeichnen und gleichzeitig industrie- und mittelstandsfördernd ausgestaltet werden. 2. Geschäftsverlauf und Lage Unser Unternehmen verzeichnete beim Gesamtumsatz im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr eine beachtliche Steigerung um rund 8,0 %. Bezogen auf die inländischen Geschäftsbereiche konnten wir eine Steigerung um rund 8,2% verzeichnen. Auf den internationalen Geschäftsbereichen konnten wir ebenfalls eine deutliche Umsatzsteigerung von rund 7,7 % im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Die kontinuierliche Erschließung neuer Märkte sowie der weitere Ausbau unseres nationalen und internationalen Vertriebsnetzes sollen die Umsatzentwicklung in 2024 weiterhin positiv beeinflussen. a) Ertragslage Das ausgewiesene Jahresergebnis 2023 wurde um rund 42,6 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert und beträgt 1.925 T€ (VJ 1.350 T€). Bereinigt um die außerordentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen beträgt die Gewinnsteigerung rund 24,6%. Die vollumfängliche Überwachung der Kosten- und Leistungsstruktur trägt zur permanenten Optimierung der Ertragslage bei und wirkt sich insoweit positiv auf das Jahresergebnis aus. Die reinen Materialaufwendungen ohne bezogene Fremdleistungen lagen in 2023 nahezu in gleicher Höhe des Vorjahres und betragen 4.355T€ (VJ 4.336 T€). Dies ist, bezogen auf die gesteigerte Abnahmemenge an Rohmaterialien, hauptsächlich auf die Preiserholung am Beschaffungsmarkt zurückzuführen. Insgesamt betrugen in 2023 die Personalaufwendungen 3.788 T€ (VJ 3.575 T€). Vorrangig ist diese Steigerung auf planmäßige Lohnerhöhungen für die Stammbelegschaft zurückzuführen. Modernisierungsmaßnahmen in Bezug auf den technischen Wandel im Hard- und Softwarebereich sowie der Digitalisierung wurden im Berichtsjahr 2023 planmäßig durchgeführt und betrugen in Summe rund 125 T€. Die Instandhaltung der bestehenden Gebäude- und Außenanlagen wurde im Berichtsjahr 2023 ebenfalls planmäßig durchgeführt und betrug in Summe rund 162 T€. Investitionen in das Anlagevermögen wurden in 2023 in Höhe von rund 1.188 T€ vorgenommen, größtenteils in maschinelle Anlagen. Die Fertigstellung von zwei weiteren Produktionshallen zum Ende des Berichtsvorjahres ermöglichte diese Erweiterung des Maschinenparks. Das Abschreibungsvolumen sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 256 T€ auf 726 T€. Neu- bzw. Ersatzinvestitionen in maschinelle Anlagen sind für das laufende Jahr 2024 geplant und zum Teil bereits realisiert. Instandhaltungs- und Vorsorgeinvestitionen in die bestehenden maschinellen Anlagen wurden in 2023 in Höhe von 305 T€ notwendig (VJ 346 T€). Für die in 2023 aus produktionstechnischen Kapazitätsgründen unterlassenen Instandhaltungen, welche im I. Quartal 2024 nachgeholt wurden, wurde eine Rückstellung in Höhe von 101 T€ gebildet. Das ertragsteuerliche Ergebnis entwickelte sich parallel zum Jahresüberschuss. b) Finanzlage Im Vergleich zur bundesdurchschnittlichen Eigenkapitalquote in Höhe von rund 31% liegt die Eigenkapitalquote unseres Unternehmens wiederholt überdurchschnittlich hoch. Dies stellt eine hervorragende Kennzahl hinsichtlich unserer Bonität dar. Das Eigenkapital beträgt im Berichtsjahr 11.219 T€ (VJ 9.893 T€). Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 14.299 T€ (VJ 12.879 T€). Die Eigenkapitalquote 2023 beträgt nun hervorragende 78,4 % (VJ 76,8 %). Durch den deutlich positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte der Liquiditätsbedarf im Geschäftsjahr vollständig aus Eigenmitteln gedeckt werden. Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds betrug zum Ende des Geschäftsjahres + 1.033 T€ (VJ ./. 828 T€). c) Vermögenslage Auf der Aktivseite zeigt sich die Erhöhung der Bilanzsumme in erster Linie aus dem Zuwachs der liquiden Mittel im Einklang mit dem Bestand der Kundenforderungen. Durch konsequentes Forderungsmanagement können diese Posten laufzeitabhängig sofort den verfügbaren liquiden Mitteln zugeführt werden. Ferner lässt sich die Erhöhung der Bilanzsumme aus den im Berichtsjahr getätigten maschinellen Anlageninvestitionen ablesen. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital auf 11.219 T€ (VJ 9.893 T€) in erster Linie durch die Zuführung des Jahresüberschusses in den Bilanzgewinn. Veränderungen im Bereich der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind lediglich stichtagsbedingt. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus insbesondere auf den folgenden Bereichen: • Umsatzentwicklung • Betriebsergebnis • allgemeine Branchenentwicklung Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir hauptsächlich die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cashflow heran. Maßgeblich wird unser Unternehmenswert neben den genannten Indikatoren bestimmt von nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Dabei sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren qualifizierte Mitarbeiter, unser Knowhow und die Beziehungen zu unseren Kunden. Der Erfolg unseres Unternehmens beruht auf dem persönlichen Einsatz und der fachlichen Qualifikation der Mitarbeiter. Als attraktiver Arbeitgeber mit zukunftsfähigen und interessanten Arbeitsplätzen möchten wir für unser Unternehmen neue Mitarbeiter gewinnen, sie bestmöglich einsetzen und gezielt ihr Potenzial fördern, um so ihre Beschäftigungsfähigkeit sicherzustellen, an unser Unternehmen zu binden und damit dem Fachkräftemangel zu begegnen. Dabei spielt die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durch interne und externe Schulungen eine wesentliche Rolle. Somit wird auch künftig den ständig steigenden Kunden- und Marktanforderungen entsprochen und auch weiterhin eine zukunftsweisende Positionierung unseres Unternehmens am Markt gesichert. 4. Gesamtaussage: Das Jahr 2023 zeichnete sich durch ein fortlaufend volatiles Geschäftsumfeld aus, welches von zunehmenden (geo-)politischen Spannungen geprägt war. In vielen Märkten haben zudem höhere Teuerungsraten, begleitet von einem gestiegenen Zinsniveau, das Konsumklima belastet. Ungeachtet dieser Faktoren blickt unser Unternehmen insgesamt auf einen ausgesprochen positiven Geschäftsverlauf im Berichtsjahr zurück. MK-Tools hat mit seinen Produkten und Dienstleistungen wiederholt Höchstwerte erreicht. Die solide wirtschaftliche Basis unseres Unternehmens zeigt sich unter anderem an der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Jahr 2023. Die Geschäftsentwicklung hat die Erwartungen und die für 2023 gesetzten Ziele der Unternehmensleitung erfüllt. Diese Einschätzung berücksichtigt auch Erkenntnisse nach dem Ende des Berichtszeitraums. Unser Finanzmanagement ist seit jeher darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferantenverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind stets durch die vorhandenen liquiden Mittel und das Warenlager gedeckt. III. Prognose, Chancen- und Risikobericht Risiken zu steuern und Chancen konsequent zu nutzen, ist mitunter die Grundlage für unseren unternehmerischen Erfolg. Ausgangspunkt dafür ist eine kontinuierliche Beobachtung des gesamten Unternehmensumfelds. Dies versetzt uns in die Lage, sowohl unsere Chancen als auch unsere Risiken zu identifizieren. Auf Änderungen politischer, wirtschaftlicher, ökologischer, gesellschaftlicher, technischer oder rechtlicher Rahmenbedingungen können wir dadurch schnell und flexibel reagieren. Der folgende Prognose-, Chancen- und Risikobericht gibt die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens mit allen wesentlichen Punkten aus der Sicht der Geschäftsleitung wieder und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr. Ein anhaltendes hohes Inflationsniveau mit hohen Zinsen und ein damit verbundener Nachfragerückgang könnten sich negativ auf unseren Absatz auswirken und nachteilige Preiseffekte nach sich ziehen. Es bestehen auch weiterhin latente Unsicherheiten durch mögliche Lieferengpässe entlang der gesamten Lieferkette. Wieder steigende Energie-, Rohstoff- und Transportpreise könnten sich negativ auswirken. Der weiter andauernde Krieg zwischen Russland und der Ukraine, die Sorge um eine Invasion Chinas in Taiwan sowie eine weitere Eskalation des Konflikts im Nahen Osten könnten die Weltwirtschaft und somit auch unseren Absatz nicht unerheblich belasten. Zudem stellt die aktuelle Schwäche der chinesischen Wirtschaft ein zusätzliches Absatzrisiko für unser Unternehmen dar. Ein signifikantes Risiko besteht in der Verschärfung von Gesetzen und Regulierungen, insbesondere in Bezug auf länder- oder branchenspezifische Handelshemmnisse. Die sich dynamisierende Digitalisierung und Automatisierung in allen Geschäftsbereichen bietet vielfältige Chancen für unser Unternehmen. Insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz könnten sich vielfältige Nutzungspotenziale aufzeigen. Parallel dazu steigen jedoch die Anforderungen an die Informationstechnologie (IT) zum Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen. Die Bedrohungslage hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verschärft. Auch zunehmende geopolitische Konflikte tragen zum Anstieg der Cyberattacken bei. Darüber hinaus nehmen weltweit gesetzliche und regulatorische Anforderungen zu, die auch zu höheren Investitionen in Hard- und Software führen könnten. Sollten sich die Auswirkungen dieser Risiken im Jahr 2024 als weniger gravierend erweisen, könnten sich daraus auch Chancen für Umsatz und Ergebnis bieten. Chancen bestehen weiterhin durch die vorhandene globale Markt- und diversifizierte Kundenausrichtung sowie der Innovationen im Jahr 2024. Gleichwohl darf jedoch nicht übersehen werden, dass ein Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit im allgemeinen Maschinenbau sowie in der Automobilindustrie liegt. Eine breit angelegte Verteilung der Umsätze auf eine Vielzahl von Kunden führt allerdings zu einer breiten Risikostreuung in den einzelnen Geschäftsfeldern. Der Liquiditätsbedarf ist gegenwärtig durch vorhandene Liquidität und jederzeit verfügbare Finanzierungsinstrumente gedeckt. Darüber hinaus kann es unvorhersehbare Ereignisse geben, die sich auf die Geschäftstätigkeit und somit auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unseres Betriebs auswirken können. Unser Betrieb setzt sich mit diesen Risiken sowie den entsprechenden Chancen aktiv auseinander und berücksichtigt sie in den Entscheidungs- und Planungsprozessen. Insgesamt bestehen für unseren Betrieb weder zum Bilanzstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bestandsgefährdende Risiken. Die derzeit bestehenden Risiken werden wie im Vorjahr als beherrschbar angesehen. Sofern die identifizierten Risiken beziehungsweise Chancen eintreten, sind diese nachfolgend im Prognosebericht verarbeitet. Der Internationale Währungsfonds erwartet aktuell für das globale Wachstum im Jahr 2024 eine Rate von rund 3 %. Die größte Belastung für die Weltwirtschaft im Jahr 2024 sind die geopolitischen Konflikte und die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik in vielen Ländern. Die höheren Zinsen belasten den Konsum und die Investitionen und damit die konjunkturelle Entwicklung. Aufgrund des abgestimmten Zusammenwirkens unseres Vertriebs- und Produktionsnetzes sowie durch unsere schlanken internen Unternehmens- strukturen sind wir allerdings in der Lage, auch unvorhersehbaren Entwicklungen wirksam und flexibel zu begegnen. Prognostizierend geht MK-Tools für das zweite Halbjahr 2024 von einem moderaten Wachstum im Einklang mit den Einschätzungen des IWF aus. Gleichwohl werden im gesamten Jahr 2024 die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise im Inland die Wirtschaft belasten. Das hohe Preisniveau bremst die Unternehmensinvestitionen. In den energieintensiven Industriebranchen wird das hohe Kostenniveau weiterhin zu Produktionseinschränkungen führen. Dies wird sich entsprechend auf die Produktion der bei MK-Tools vor- und nachgelagerten Unternehmen auswirken. Aufgrund der rückläufigen Inflation und einer Stabilisierung des Zinsniveaus in vielen Ländern rechnen wir im Außenhandel mit einer leicht steigenden Nachfrage unserer Produkte und Dienstleistungen auf dem Vorjahresniveau auch für 2024. Die Situation im Nahen Osten hat sich zum Ende des Jahres 2023 verschärft. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina hat aber gegenwärtig keine wesentlichen Auswirkungen auf unser Unternehmen, da wir nur indirekt in der Region über Vertriebspartner tätig sind. Auch der Krieg in der Ukraine und mögliche Implikationen für den Geschäftsverlauf von MK-Tools werden wir aufmerksam beobachten. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich insgesamt zufriedenstellend, die inländische Konjunkturschwäche wird aber nicht spurlos daran vorbeiziehen. Angesichts von Produktionskürzungen, Umsatzrückgängen und den jüngst stark steigenden Insolvenzzahlen wird die Arbeitslosigkeit trotz des unverändert hohen Fach- und Arbeitskräftemangels leicht zunehmen. Die gesamtwirtschaftliche Situation ist und bleibt nach unserer Einschätzung extrem dynamisch, was eine genaue Prognose auch für das Geschäftsjahr 2024 erschwert. Wir planen im laufenden Jahr 2024 mit einem Umsatz in Höhe von 13.315 T€ und erwarten einen Gewinn im Jahr 2024 in Höhe von 1.650 T€. Der anhaltende und sich dynamisierende allgemeine Strukturwandel sowie die Herausforderungen der globalen Digitalisierung, auch im Zusammenhang mit der sich rasant entwickelnden künstlichen Intelligenz (KI) spielen weiterhin bei der Risikoeinschätzung eine gewichtige Rolle. Die Wettbewerbssituation in der Branche verstärkt sich nach wie vor. Wir erwarten in 2024 auch weiterhin einen großen Verdrängungswettbewerb. Darin sehen wir hohe Risiken mit Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung. Wir haben uns bereits in den vergangenen Jahren auf diese Situation mit entsprechenden Maßnahmen eingestellt. Durch die fortwährende Erschließung neuer Kunden- und Anwendungsbereiche und dem Ausbau unserer Vertretungen mit entsprechender technischer Vertriebskompetenz soll die Umsatzentwicklung mit positiven Impulsen beeinflusst werden. Vor diesem Hintergrund planen wir im laufenden Jahr wieder mit Investitionen in die Modernisierung und Erweiterung unseres Maschinenparks und in die Nutzung erneuerbarer Energien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Modernisierung der Datenverarbeitungssysteme - insbesondere die Softwareumgebung - damit wir uns auch weiterhin als zukunftsorientiertes und konkurrenzfähiges Unternehmen am Markt positionieren können. Unsere Produkte und vor allem unsere Serviceleistungen bieten unseren Kunden nach wie vor deutliche Leistungsvorteile, so dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken als gering einzuschätzen sind. Unsere Kunden suchen die Lösung im Leistungsvergleich. Diesem stellen wir uns immer wieder erfolgreich. Darüber hinaus sind zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentlichen weiteren Belastungen bekannt oder abschätzbar. Im Jahresverlauf sind jedoch weitere Belastungen kalkuliert, insbesondere unter Berücksichtigung der Preissteigerungen im Material- und Energiesektor. Wir erwarten auch künftig eine positive Entwicklung unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und rechnen im laufenden Geschäftsjahr mit einem operativen Betriebsergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Besondere Risiken, die den Bestand unseres Unternehmens gefährden könnten, bestehen aktuell nicht. Weitere Ereignisse, die eine wesentliche Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unseres Unternehmens haben sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Unser Risikomanagement, das implementierte interne Kontrollsystem und der stetige Ausbau des Controllings unterstützt die Geschäftsleitung bei der Entscheidungsfindung. Vor dem Hintergrund unserer hervorragenden finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder gefährden. Insgesamt bestehen für MK-Tools weder zum Bilanzstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bestandsgefährdende Risiken. Die derzeit bestehenden Risiken werden wie in den Vorjahren als beherrschbar angesehen. IV. Fazit: Die MK-Tools-Service GmbH blickt trotz der anhaltenden globalen Herausforderungen und angesichts der ausgeprägten Volatilität im nationalen und internationalen Umfeld auf eine positive Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr 2023 zurück. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Jahr 2023 belegt zum wiederholten Male die außerordentlich solide finanzielle Basis des Unternehmens. Insgesamt hat die Geschäftsentwicklung die Erwartungen der Unternehmensleitung erfüllt. Diese Einschätzung berücksichtigt auch Erkenntnisse nach dem Ende des Berichtszeitraums. Die Erwartungen hinsichtlich veränderter Geschäfts- und Marktperspektiven sehen wir wie immer als unternehmerische Herausforderung für unseren Betrieb, um bei unseren Kunden den Ruf als leistungsfähiges und innovatives Unternehmen weiter ausbauen und festigen zu können.
Hauzenberg, 10. Juli 2024 Helmut Miller Stephan Kinateder BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die MK-Tools-Service GmbH hat ihren Sitz in Hauzenberg und ist eingetragn in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau (Reg.Nr. HRB 3771). Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Grundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze richten sich nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und 264 bis 289 HGB. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft wurden die nach § 288 HGB möglichen Erleichterungen in Anspruch genommen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Zugängen werden die anteiligen monatlichen Abschreibungen im Zugangsjahr verrechnet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei Gebäuden werden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens von EUR 250,00 bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Zuschüsse zum Sachanlagevermögen mindern im Jahr des Geldflusses die Anschaffungs- und Herstellungskosten der bezuschussungsfähigen Wirtschaftsgüter. Vorräte Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalwert aktiviert. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine angemessene pauschale Abwertung Rechnung getragen. Zusätzlich wurden individuelle Abwertungen bei bestimmen überfälligen Kundenforderungen vorgenommen, falls diese erforderlich waren. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. Eigenkapital Unter dem Eigenkapital wird unter anderen das voll einbezahlte gezeichnete Kapital in Höhe von 25.000,00 EUR und die Kapitalrücklage in Höhe von 575.000,00 EUR ausgewiesen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Angaben zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit (RLF) größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00)
Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für die nächsten Perioden darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25,0 und ist vollständig erbracht. Die Kapitalrücklage wurde im Jahr 2008 in Höhe von TEUR 575,0 aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses gebildet. Der Bilanzgewinn beträgt TEUR 10.619,4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Personalrückstellungen, Umsatzprovisionen und Rückstellungen für Gewährleistungen. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in dem nachfolgend aufgeführten Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst und dargestellt (Vorjahresangaben in Klammern).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.800 sind durch eine Grundschuld auf das Betriebsgrundstück in Hauzenberg in Höhe von TEUR 600 gesichert. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren aus der Herstellung und Bearbeitung von Präzisionswerkzeugen. Aus der Währungsumrechnung resultieren keine wesentlichen Erträge bzw. Aufwendungen. Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 980,8 enthalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen. Die Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 90,0 (i. Vj. TEUR 90,0). V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
VI. Sonstige Angaben Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl
Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.925,8 wird auf neue Rechnung vorgetragen. VII. Mitglieder der Geschäftsführung Im Berichtsjahr waren Herr Helmut Miller, Dipl.-Ing. (FH), Altenstadt und Herr Stephan Kinateder, Industriemeister Metall, Hauzenberg Geschäftsführer. VIII. Nachtragsbericht Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ergeben, über die nach § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre.
Hauzenberg, 31. Mai 24 Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die MK-Tools-Service GmbH, Hauzenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MK-Tools-Service GmbH, Hauzenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MK-Tools-Service GmbH, Hauzenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leutkirch, den 22. Juli 2024 Dr. Esters & Prof. Dr. Joos & Seifert GmbH & Co. KG Prof. Dr. Christian Joos, Wirtschaftsprüfer |
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