F. W. R. Grundstücksgesellschaft Bargteheide mbH
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Raiffeisenbank eGBargteheideJahresabschluss zum 31. Dezember 2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017Raiffeisenbank eG, BargteheideI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Konjunktur in Deutschland Der bereits seit dem Jahr 2013 andauernde Konjunkturaufschwung in Deutschland schritt in 2017 weiter voran und führte erneut zu einem überdurchschnittlichen gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte nach ersten amtlichen Schätzungen gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % zu und expandierte damit noch etwas stärker als in 2016 (+1,9 %). Haupttreiber des gesamtwirtschaftlichen Wachstums waren in 2017 abermals die staatlichen und privaten Konsumausgaben. Angesichts der unvermindert günstigen Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung sowie der nach wie vor lediglich moderaten Teuerung der Verbraucherpreise erhöhten die privaten Haushalte ihre Ausgaben ähnlich deutlich wie in 2016 (+1,9 % gegenüber +2,1 %). Das Außenhandelsgeschäft der deutschen Wirtschaft expandierte stärker als im Vorjahr (+4,7 % gegenüber +2,6 %). Maßgeblich hierfür waren unter anderem die Warenausfuhren in die Partnerländer des Euroraums, die im Zuge der konjunkturellen Festigung des Währungsraums deutlich zunahmen. Am Arbeitsmarkt setzten sich die günstigen Trends der Vorjahre fort. Die Anzahl der erwerbstätigen Menschen mit inländischen Arbeitsort stieg im Vorjahresvergleich um 653.000 auf rund 44,3 Millionen. Die Arbeitslosenquote nahm im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 % ab und befand sich damit auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Die Verbraucherpreise erfuhren 2017 von der Tendenz her zunächst eine Berg- und dann eine Talfahrt. Zu Jahresbeginn stieg die Inflationsrate zeitweise um über 2 %. Im Jahresdurchschnitt legten die Verbraucherpreise um 1,8 % zu, nachdem sie 2016 um 0,5 % gestiegen waren. Die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe nahm preisbereinigt mit einer Veränderungsrate von 2,1 % ähnlich stark zu wie in 2016 (+1,9 %). Allerdings hätte das Wachstum noch deutlicher ausfallen können, wenn die allgemeine Auslastung nicht schon so hoch gewesen wäre. Vom Bauboom waren mehr oder weniger alle Bereiche erfasst, was sich auch in den Daten der amtlichen Bauberichterstattung zeigt. Gemäß dieser Statistik überschritt der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe in den ersten drei Quartalen das entsprechende Vorjahresniveau um 9,4 %. Dabei fiel der Zuwachs im Wohnungsbau (+10,5 %) stärker aus als im Wirtschaftsbau (+9,8 %) und im öffentlichen Bau (+7,0 %). In der Landwirtschaft waren die Rahmenbedingungen von Seiten der Witterung 2017 häufig nicht optimal. Bereits im Frühjahr führten Trockenheit und Spätfröste vielerorts zu erheblichen Schäden. Zudem wurden im weiteren Jahresverlauf die Ernte und die Herbstaussaat vielfach durch Starkregen und Nässe beeinträchtigt. Dennoch gab es auch positive Nachrichten. So hat sich die wirtschaftliche Situation in der Landwirtschaft nach zwei sehr schwierigen Jahren in Folge im Wirtschaftsjahr 2016/2017 insgesamt verbessert. Finanzmärkte Nach Jahren politischer wie auch wirtschaftlicher Unsicherheit besserte sich in 2017 die Stimmung an den Finanzmärkten nachhaltig. Grund hierfür war in erster Linie die Rückkehr eines robusten Wirtschaftswachstums sowohl im Euroraum als auch in den USA. Für die wachsende Zuversicht sorgte dabei vor allem das Wachstum im Euroraum. In 2017 expandierten nicht nur die Volkswirtschaften der Kern- sondern auch der Peripherie-Staaten des Währungsraumes. Die Verunsicherung an den Finanzmärkten im Zuge der Trump-Präsidentschaft oder der schwierig verlaufenden Brexit-Verhandlungen hielten sich demgegenüber in Grenzen. Die Europäische Zentralbank EZB hat in 2017 an ihrem extrem expansiven Kurs festgehalten. Die europäischen Notenbanker beließen die Leitzinsen für den Euroraum unverändert auf deren historisch niedrigen Niveau. Die Renditen von Bundesanleihen sind im vergangenen Jahr moderat gestiegen. Auf Jahressicht stieg die Rendite zehnjähriger Bundeswertpapiere um 22 Basispunkte auf 0,42 %. Ausschlaggebend für das Renditeplus bei Bundesanleihen waren Anpassungen der geldpolitischen Erwartungen im Zuge des konjunkturellen Aufschwunges im Euroraum. Zusätzlich trieb die geldpolitische Normalisierung in den USA die Renditen von Bundesanleihen. Das vergangene Jahr war für die Aktienmärkte ein gutes Jahr. Wie jenseits des Atlantiks legten die Kurse an den Börsen spürbar zu. Sein Jahreshoch erreichte der DAX am 3. November 2017 mit einem Indexstand von 13.478 Punkten. Getrieben wurde dieser fulminante Anstieg durch einen zunehmenden Konjunkturoptimismus. Das hohe Niveau konnte der DAX zwar nicht lange halten. Gleichwohl beendete der Deutsche Aktienindex das Jahr 2017 mit 12.918 Punkten auf einem deutlich höheren Niveau als zum Vorjahresultimo. Insgesamt belief sich das Jahresplus auf 12,5 %. Kreditgenossenschaften Auch im Jahr 2017 vergaben die Volksbanken und Raiffeisenbanken mehr Kredite an den Nichtbankensektor. Insgesamt haben die Kreditgenossenschaften per Ende Dezember 2017 Kredite in Höhe von 558 Milliarden Euro herausgegeben. Dies entspricht einem prozentualen Zuwachs von 5,8 Prozent. Bestimmend hierfür war die nach wie vor rege Nachfrage nach privaten Wohnungsbaukrediten. Diese dürfte durch die niedrigen Finanzierungskosten sowie die gute Einkommenssituation der Haushalte getrieben sein. Die langfristigen Forderungen stiegen von 466 Milliarden Euro auf 494 Milliarden Euro (ein Plus in Höhe von 6,1 Prozent). Damit knüpften die Kreditgenossenschaften an die Rekordmarken der letzten Jahre an. Angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank nahmen die Sichteinlagen der Kunden weiter deutlich zu. Weniger liquide Bankprodukte wie Termineinlagen und Sparbriefe waren dagegen kaum gefragt. Der Einlagenüberschuss lag wie in den Vorjahren bei rund 100 Milliarden Euro. Das deutliche Plus bei den Kundenkrediten konnte durch eine Erhöhung der Kundeneinlagen vollständig refinanziert werden. Aufgrund der hohen Kundeneinlagen sind die Institute weitgehend unabhängig von der mittel- und langfristigen Refinanzierung am Geld- und Kapitalmarkt. Die aggregierte Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf 891 Milliarden Euro erhöht. 2. Entwicklung der Raiffeisenbank eG Die Raiffeisenbank eG, Bargteheide blickt mit dem Jahr 2017 auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die Bank profitierte von einem dynamischen Kreditwachstum sowie einen leichten Anstieg der Einlagen. Der starke Anstieg im Kundengeschäft führte zu einer deutlichen Ausweitung der Bilanzsumme.
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 20.084 gestiegen. Der starke Anstieg der Bilanzsumme resultiert aus dem dynamischen Wachstum des Kundenkreditgeschäftes. Die Kundenforderungen betragen jetzt 80,9 % der Bilanzsumme.
Die Forderungen gegenüber Kunden haben sich um TEUR 15.177 auf TEUR 204.126 erhöht. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 8,0 %. Getrieben wurde diese Entwicklung durch eine lebhafte Nachfrage an Krediten für den Wohnungsbau. Niedrige Zinsen sowie stark steigende Preise in der Stadt Hamburg führten zu einer verstärkten Nachfrage an Wohnungsbaufinanzierungen im Hamburger Umland. Unterstützend wirkt sich auch die gute konjunkturelle Lage sowie die schwungvolle Entwicklung der Metropolregion Hamburg aus. Die Wertpapieranlagen sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Neuanlagen erfolgten hauptsächlich in Papieren, die der Einhaltung der Liquidity Coverage Ratio (LCR) dienen. Die Forderungen gegenüber Banken haben sich um TEUR 2.232 auf TEUR 17.653 erhöht. Aufgrund der negativen Zinsen werden die kurzfristigen Forderungen eng disponiert.
Die Bankenrefinanzierungen haben sich planmäßig um TEUR 14.971 auf TEUR 58.083 erhöht. Die Kundeneinlagen sind in Summe trotz marginaler Verzinsung um TEUR 3.750 auf TEUR 168.699 gestiegen. Rückläufig entwickelten sich die Spareinlagen. Dieses resultiert zum größten Teil aus fällig gewordenen Sparformen, die nicht im Spareinlagenbereich wieder angelegt wurden.
Die Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft haben sich im Jahr 2017 leicht um TEUR 22 verringert. Die Vermittlungserträge haben sich im Berichtsjahr geringfügig verringert. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr sind deutlich gestiegen. Der Mehrertrag ist auf die nun vollständige Umsetzung der neuen Kontomodelle zurückzuführen. Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen in zwei neuen Immobilien durchgeführt. Ein Objekt ist ein Wohnhaus mit fünf Wohneinheiten, von denen zwei Wohneinheiten bereits verkauft sind. Das andere Objekt ist ein gemischt genutztes Objekt mit 32 Einheiten, das in einer neu gegründeten GmbH im Bestand gehalten werden wird. Hieraus werden in den künftigen Jahren Beteiligungserträge erzielt. Gemeinsam mit der Firma Conplan Betriebs- und Projektberatungsgesellschaft mbH in Lübeck hat die Bank die Ausschreibung für das Projekt Wohnquartier " Am Krögen" gewonnen. Nach aktueller Planung behält die Bank 43 Wohneinheiten im Bestand und 13 Wohneinheiten sollen gegen Herausgabe von Erbbaurechtsverträgen vermittelt werden. Ziel ist es, die Erträge aus Vermietung und Verpachtung zu verstetigen. Weiterhin wurden die üblichen Ersatzinvestitionen im IT-Bereich und in der Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Personal- und Sozialbereich Am 31. Dezember 2017 waren in der Raiffeisenbank eG, Bargteheide 37 Mitarbeiter und 4 Auszubildende beschäftigt. Die Mitarbeiter der Bank haben insgesamt an 697 Arbeitstagen Weiterbildungs- und Qualifizierungsveranstaltungen besucht, um ihre berufliche und persönliche Qualifikation zu verbessern und um einen hohen, stets auf aktuellem Stand liegenden Beratungsstandard zu gewährleisten. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Im Berichtsjahr hat die Bank die Migration auf ein neues Betriebssystem erfolgreich bewältigt. Neue Investitionen in Hardware waren im sehr geringen Umfang notwendig. Die erhöhten Aufwendungen im Personalbereich aufgrund der Umstellung und durchzuführenden Schulungen standen einer einmaligen Zahlung der Rechenzentrale gegenüber. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Raiffeisenbank eG Die unternehmerischen Ziele und strategischen Geschäftsfelder der Raiffeisenbank eG, Bargteheide wurden im Rahmen einer Gesamtbankanalyse als Unternehmensleitbild definiert und in einer Geschäfts- und Risikostrategie konkretisiert. Das Ziel ist es, mit qualifizierten Mitarbeitern und einer intensiven Kundenbetreuung in strukturierten Kundensegmenten unter der Voraussetzung einer langfristigen Existenzsicherung das Ertragspotenzial der Bank zu steigern. Die Umsetzung der Gesamtbanksteuerung wird dabei durch gesetzliche Anforderungen präzisiert und den aktuellen Gegebenheiten laufend angepasst. 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt. Durch eine Eckwertplanung über einen Zeitraum von fünf Jahren und mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von großer Wichtigkeit. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Die Bank ermittelt mittels einer Risikotragfähigkeitsberechnung regelmäßig das Risikodeckungspotenzial bestehend aus den Substanzwerten und den erwarteten Ergebniswerten. Aus diesem Deckungspotenzial wird unter Berücksichtigung einer Gesamtkapitalquote und einer Mindestgewinnermittlung das Risikokapital festgelegt, welches insgesamt für die Abdeckung der Risiken zur Verfügung gestellt wird. Auf Basis dieses Risikokapitals werden einzelne Risikolimite für unterschiedliche Risikoarten definiert, an denen die Bank u.a. ihre geschäftspolitischen Maßnahmen ausrichtet. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken, wobei die Adressenausfallrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Adressenausfallrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist in dem Bereich Controlling und der Stelle Risikocontrolling angesiedelt. Daneben nimmt die Stelle Abwicklung in Zusammenarbeit mit dem Leiter Kredit Marktfolge die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Für die Steuerung der Marktpreisrisiken (z. B. Zinsänderungsrisiken) sind der Bereich Controlling und die Stelle Risikocontrolling verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert. Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Dieses wird bilanziell im Rahmen der verlustfreien Bewertung des Zinsbuches berücksichtigt. Die Zinsänderungsrisiken werden mit Hilfe dynamischer Zinselastizitätsbilanzen gemessen. Ausgehend von einer konstanten Zinsentwicklung werden die Auswirkungen hiervon abweichender Entwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt und berücksichtigt. Im Rahmen einer dynamischen Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene (Aktiv/Passiv Steuerung) setzt die Genossenschaft Zinssicherungsinstrumente ein. Es handelt sich dabei um Zinsswaps. Ungedeckte Währungsrisiken werden im Eigengeschäft nicht eingegangen. Währungsrisiken aus dem Kundengeschäft werden durch Eingehen einer Gegenposition mit der DZ BANK AG unverzüglich geschlossen. Die Liquiditätsrisiken der Bank werden quartalsweise unter Annahme verschiedener bankeigener und marktweiter Szenarien analysiert. Neben den Adressausfall- und Marktpreisrisiken hat sich unsere Bank auch auf operationelle Risiken (z.B. Betriebsrisiken im IT-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und soweit wie möglich zu begrenzen. Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z.B. im IT-Bereich oder im Bereich Rechtsberatung). Für den Ausfall technischer Einrichtungen und unvorhergesehene Personalausfälle besteht eine Notfallplanung. Versicherbare Gefahrenpotenziale, z.B. Diebstahl und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG (bis 2013) bzw. Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten (ab 2014) haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:
1) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). 2) bis 2013 3) ab 2014 4) Übergangsregelung nach Art. 465 CRR für 2014 Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR und des KWG wurden von uns im Geschäftsjahr 2017 gut eingehalten. Unter Berücksichtigung einer vom Vorstand und Aufsichtsrat zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals beschlossenen Vorwegzuweisung von TEUR 150 zu den Ergebnisrücklagen, die noch der Zustimmung der Generalversammlung bedarf, beträgt unser Kernkapital 22,9 Mio. EUR; das sind 9,1 % der Bilanzsumme. Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Kapitalquoten bei dem erwarteten Geschäftsvolumenszuwachs sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen und die vorgesehene Einwerbung von Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen. Unser Eigenkapital ist überdurchschnittlich ausgeprägt. Nach unserer Unternehmensplanung soll die betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote konstant bleiben. Die gesetzlichen Anforderungen an die Eigenmittelausstattung nach CRR werden nach unserer Kapitalplanung unter Berücksichtigung eines Wachstums eingehalten. Kundenforderungen Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die durch die Generalversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditgrenzen des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2017 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen. Aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur und unserer geschäftspolitischen Ausrichtungen entfallen wesentliche Teile unseres Kreditvolumens auf den Bereich Landwirtschaft. Die Struktur innerhalb der Branche Landwirtschaft untergliedert sich in mehrere Teilbereiche (z. B. Schweinehaltung, Ackerbau und Milchviehhaltung). Durch die enge Überwachung und Begleitung unserer Kreditnehmer in dieser Branche halten wir die eingegangenen Risiken für vertretbar. Eine Belastung des Betriebsergebnisses wird nicht erwartet. Der Anteil der Kundenforderungen an der gesamten Bilanzsumme beträgt 80,90 % (Vorjahr 81,36 %). Akute Risiken im Kreditgeschäft wurden in voller Höhe durch Einzelwertberichtigungen abgeschirmt. Latente Risiken sind durch Vorsorgereserven gedeckt. Unser Kreditvolumen weist Konzentrationen in der Größenklassenstruktur der "10 größten Kreditnehmer" auf. Eine Reduzierung dieser Engagements ist geschäftspolitisch nicht gewollt. Daraus resultierende latente Risiken werden durch die Limitierung von Blankoanteilen und durch die Erhöhung der Vorsorgereserven, die nicht den Eigenmitteln zugerechnet werden, abgeschirmt. Zur Früherkennung von Kreditrisiken ist ein IT-gestütztes Ratingsystem mit unterschiedlichen Ratingverfahren für die einzelnen Segmente installiert. Diese werden ständig weiterentwickelt und führen zusammen mit einer Beurteilung von Krediten im Markt- und Marktfolgebereich (4 Augen Prinzip) und einer laufenden Überwachung der Kreditengagements zu einer Verringerung der Risiken und einer Verbesserung der Werthaltigkeit im Kreditportfolio. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Das Depot A besteht dabei aus Staatsanleihen, Gedeckten Anleihen, Bankschuldverschreibungen, Nachranganleihen, Unternehmensanleihen und Fondsanlagen. Das Adressenausfallrisiko wird im Depot A dadurch reduziert, dass beim Kauf von Wertpapieranlagen die Emittenten mindestens ein Investmentgrade-Rating aufweisen (Ausnahme Fondsanlagen). Strukturierte Papiere sind in geringem Teil vorhanden. Fremdwährungsanleihen werden aus Risikogesichtspunkten nicht gehalten. Prozentual nehmen die Wertpapieranlagen weiter zu Gunsten des Kundengeschäfts ab. Die Zinsspanne wird durch die geringen Fälligkeiten von Wertpapieren im kommenden Jahr nur wenig berührt. Die Durchschnittsverzinsung des Depot A wird bei anhaltender Niedrigzinsphase weiter zurückgehen. Aufgrund des geringen Anteils des Depot A am zinstragenden Geschäft spielen die Auswirkungen auf das Betriebsergebnis jedoch eine untergeordnete Rolle. Derivatgeschäfte Zur Aktiv-Passiv-Steuerung des Zinsänderungsrisikos auf Gesamtbankebene bestehen Zinsswaps in Höhe von TEUR 2.700. Zinsänderungsrisiko Das Zinsänderungsrisiko auf Gesamtbankebene für das folgende Geschäftsjahr ist von untergeordneter Bedeutung. Bei anhaltend niedrigem Zinsniveau würde jedoch bei gleicher Geschäftsstruktur das Zinsergebnis nach 5 Jahren um 12,7 % fallen. Die sich ergebenden Ertragseinbußen aus dem Zinsgeschäft können von der Bank getragen werden. Operationelle Risiken / Sonstige Risiken Die operationellen Risiken der Bank werden in einer Schadensfalldatenbank festgehalten und im Risikocontrolling berücksichtigt. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Zur Erfüllung von § 1 EinSiG i. V. m. § 1 Abs. 3d Satz 1 KWG gehört die Bank dem BVR Institutssicherung (BVR-ISG-Sicherungssystem) an. Das BVR-ISG Sicherungssystem ist eine Einrichtung der BVR Institutssicherung GmbH, Berlin (BVR-ISG), die als amtlich anerkanntes Einlagensicherungssystem gilt. Daneben ist unsere Genossenschaft der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR-SE) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Die BVR-SE ist als zusätzlicher, genossenschaftlicher Schutz parallel zum BVR-ISG Sicherungssystem tätig. 3. Finanz- und Liquiditätslage Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben. Die Liquiditätskennzahl gemäß § 2 Abs. 1 LiqV sowie die Liquidity Coverage Ratio (LCR) haben wir eingehalten. Aufgrund unserer Liquiditätslage und -steuerung, der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund und der unterhaltenen Bankguthaben, gehen wir davon aus, dass auch in den kommenden Jahren nicht mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft zu rechnen ist. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,14 % (Vorjahr 0,16 %). Der Zinsüberschuss konnte wiederholt gesteigert werden. Hierbei profitierte der Zinsüberschuss von dem niedrigeren Zinsaufwand wegen des gefallenen Zinsniveaus und durch die Ausweitung des Kundenkreditvolumens. Das Provisionsergebnis hat sich im Berichtsjahr um TEUR 44 erhöht. Hierbei stehen erhöhte Erträge aus dem Zahlungsverkehr verminderten Erträgen aus dem Wertpapier- und Vermittlungsgeschäft gegenüber. Die Verwaltungsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 133 gestiegen. Im Personalbereich führten die Tarifsteigerungen, vereinzelte Gehaltserhöhungen und Neueinstellungen sowie die Kosten für Mehrarbeit - bedingt durch die IT-Migration - zu dem Anstieg der Kosten. Die Steigerung der anderen Verwaltungsaufwendungen ist zum größten Teil auf die erhöhten Beratungskosten für die Migration zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor Bewertung konnte um TEUR 319 gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das negative Bewertungsergebnis aus Wertpapieren betrug im Berichtsjahr TEUR 42. Die Belastung aus dem Bewertungsergebnis des Kreditgeschäftes beträgt zusammen mit der Zuführung zu den Vorsorgereserven nach 340f HGB in Höhe TEUR 200 insgesamt TEUR 150. Somit entsteht ein Gesamtbewertungsergebnis von minus TEUR 192. Nach unserer Planung für 2018 wird der Rohüberschuß in absoluten Zahlen weiter steigen. Wir gehen wiederum von einem zufriedenstellenden Jahresergebnis aus. Durch die gezielten Bilanzstrukturmaßnahmen und die Fokussierung auf das Kundengeschäft haben wir die nach unserer Auffassung erforderlichen Maßnahmen getroffen, um das Betriebsergebnis vor Bewertung leicht zu steigern. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Raiffeisenbank eG verfügt über eine gute Eigenkapitalausstattung. Akute, erkennbare Risiken im Kreditgeschäft sind in voller Höhe durch Einzelwertberichtigungen abgeschirmt. Die Bank verfügt in ausreichendem Maße über unversteuerte Pauschalwertberichtigungen und nicht dem Eigenkapital hinzugerechnete § 340f HGB Reserven, die zur Deckung latenter und zukünftig akuter Risiken aus dem Kreditgeschäft zur Verfügung stehen. Die Streuung der Kundenforderungen an Kreditnehmer nach Branchen und Größenklassen ist nahezu ausgewogen. Nennenswerte Forderungen an Kreditnehmer im Ausland bestehen nicht. Das Adressenausfallrisiko in den Wertpapieranlagen ist aufgrund der hohen Bonität der Emittenten gering; die Spreadrisiken sind überschaubar. Angesichts unserer Geschäftsstruktur beziehen sich die Marktpreisrisiken fast ausschließlich auf sich verändernde Geld- und Kapitalmarktzinsen. Ein Handelsbuch unterhält die Bank auch im Rahmen der Bagatellgrenzen nicht. Bei der künftigen Entwicklung der Raiffeisenbank eG, Bargteheide wird der Risikosteuerung, der Risikofrüherkennung und der Risikovermeidung sowohl im Bereich der Adressenausfallrisiken als auch der Marktpreisrisiken eine hohe Aufmerksamkeit gewidmet. Die Liquiditätsrisiken sind insbesondere durch die Einbindung der Bank in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund von untergeordneter Bedeutung. Die Erträge konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr gesteigert werden und sind als zufriedenstellend zu bewerten. Um auch in Zukunft der eigenen Substanz- und Leistungserhaltung und den steigenden Anforderungen der Bankenaufsicht sowie den immer komplexer werdenden Märkten im Bankbereich gerecht werden zu können, werden die vorhandenen Controllinginstrumente konsequent eingesetzt und im Rahmen der Weiterentwicklung der MaRisk zu einem einheitlichem Gesamtbanksteuerungssystem ausgebaut. Alle Risiken der Bank werden erfasst und einheitlich in einem Gesamtbankreport dargestellt. Neben Adressenausfall- und Marktpreisrisiken hat sich die Raiffeisenbank eG, Bargteheide auch auf operationelle Risiken (z.B. Betriebsrisiken im IT-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs und Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Das innerbetriebliche Überwachungssystem trägt dazu bei, die operativen Risiken zu identifizieren und soweit wie möglich zu begrenzen. Versicherbare Gefahrenpotenziale, z.B. Diebstahl und Betrugsrisiken, sind durch Versicherungsverträge im banküblichen Umfang abgesichert. Die dargestellten Risiken werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung der Raiffeisenbank eG, Bargteheide nicht wesentlich beeinträchtigen. III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Die konjunkturelle Entwicklung wird sich gemäß den Prognosen der Forschungsinstitute weiter fortsetzen. Die Prognosen liegen je nach Institut zwischen 2,1 % - 2,6 % für das Bruttoinlandsprodukt. Erfreulich ist besonders, dass der Aufschwung an Breite gewinnt und auch den Konsum mit erfasst. Gefährdet wird die konjunkturelle Entwicklung durch eine weitere Zunahme der protektionistischen Maßnahmen einzelner Volkswirtschaften sowie der endgültigen Ausgestaltung des Brexit. Wachstumsimpulse gehen weiter von den Konsumausgaben und den Bauinvestitionen aus. Bei den Bauinvestitionen trifft die hohe Nachfrage auf ein geringes Angebot und lässt die Preise weiter steigen. Dies gilt besonders für das Hamburger Umland. So hat sich der Preisanstieg in der Stadt Hamburg auf hohem Stand verlangsamt, während sich dieser im Umland beschleunigt hat. Laut einer Prognose des Kreises Stormarn müssten bis 2030 noch 1200 neue Wohnungen pro Jahr erstellt werden und diese Zahl wird mittlerweile als zu gering erachtet. Die Arbeitslosenquote im Kreis Stormarn ist im März 2018 nochmalig von 3,6 % in 2017 auf 3,3 % zurückgegangen. In vielen Bereichen stehen nicht genügend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung. So wären ohne die zusätzlichen Arbeitskräfte aus den Flüchtlingsregionen viele Ausbildungsplätze im Handwerk offen geblieben. Vor diesem Hintergrund erwarten wir eine stabile Geschäftsentwicklung. Getragen wird dies besonders durch die weiterhin positive Entwicklung der Bauwirtschaft in unserer Region, von der annähernden Vollbeschäftigung und dem positiven konjunkturellen Umfeld. In der Landwirtschaft hat sich die Erlössituation vom niedrigen Niveau etwas verbessert. Dies wird unserer Meinung nach den weiteren Konzentrationsprozess in der Landwirtschaft aber nicht aufhalten. Die Preise für landwirtschaftliche Flächen sowie die Pachtpreise haben sich auf hohem Niveau stabilisiert. Belastungen für die wirtschaftliche Entwicklung der Bank werden nicht erwartet. Auf dieser Grundlage rechnen wir im Rahmen unserer Unternehmensplanung für das laufende und das darauffolgende Geschäftsjahr mit einem weiteren starken Wachstum für das betreute Kundengeschäftsvolumen. Ausgehend von einer geordneten Vermögenslage erwarten wir auch für die Zukunft eine weitere angemessene Stärkung unserer Eigenkapitalbasis. Negative Auswirkungen aus Kreditrisiken auf unsere Vermögenslage erwarten wir nicht. Die Wettbewerbssituation wird sich auch bedingt durch das Niedrigzinsumfeld nach unserer Einschätzung verschärfen. Dies gilt im Besonderen für das Baufinanzierungsgeschäft, wo die Margen stärker unter Druck stehen. Auf Grund einer unverändert sorgfältigen Finanzplanung sowie die Einbindung unserer Bank in den genossenschaftlichen Verbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken gehen wir auch zukünftig von einer stabilen Finanzlage aus. Die Risiken der künftigen Entwicklung bewegen sich nach unserer Einschätzung wie dargestellt in einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren Rahmen, sodass wir davon ausgehen, dass hieraus keine wesentlichen Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Vor diesem Hintergrund erwarten wir auch für die nächsten beiden Geschäftsjahre eine leichte Verbesserung der Vermögens- und Finanzlage. Die Ertragslage wird nach sorgfältiger Planung in absoluten Zahlen geringfügig ansteigen. Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass, soweit wir vorstehend Prognosen oder Erwartungen geäußert haben oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen hiervon abweichen können. IV. Zweigniederlassungen Die Raiffeisenbank eG, Bargteheide unterhält keine Zweigniederlassungen.
Bargteheide, 28. Mai 2018 Raiffeisenbank eG Der Vorstand: Matthias Behr Stefan Lohmeier 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2017Raiffeisenbank eG, BargteheideGenossenschaftsregisternummer 206 AH beim Amtsgericht LübeckAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2017Raiffeisenbank eG, BargteheideA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der § 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB). Barreserve Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig aufgelöst. Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Wertpapiere Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, mit Ausnahme des Handelsbestands, wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Sofern es sich um Wertpapiere handelt, die bereits zum 31.12.2015 dem Anlagevermögen zugeordnet waren und zum Nennwert bilanziert werden, erfolgt eine Abschreibung nur bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung auf ihren niedrigeren beizulegenden Wert (gemildertes Niederstwertprinzip). Derivative Finanzinstrumente Sofern Zinsderivate zur Reduzierung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos aller zinstragenden Positionen des Bankbuches eingesetzt werden, sind sie von einer imparitätischen Einzelbewertung ausgenommen. Die Bewertung dieser Finanzinstrumente erfolgt im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden Positionen des Bankbuches nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung. Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2017 war keine Rückstellung zu bilden. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Im Zuge der Einbringung der Aktien der Norddeutsche Genossenschaftliche Beteiligungs-Aktiengesellschaft in die NGB AG & Co. KG haben wir Kommanditanteile an der NGB AG & Co. KG erhalten. Unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erfolgte die Aktivierung der Kommanditanteile nach den Tauschgrundsätzen unter Buchwertfortführung. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150 wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150 und bis zu EUR 1.000 wurde eine Poolabschreibung nach steuerrechtlichen Vorgaben vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte nach den Grundsätzen des strengen Niederstwertprinzips. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. Aktive latente Steuern Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.). Verbindlichkeiten Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Forderung und dem niedrigeren Ausgabebetrag wurden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. Rückstellungen Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Als besonders gedeckt werden gegenläufige Fremdwährungspositionen angesehen, soweit sie sich betragsmäßig und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen. Der Ausweis der Ergebnisse aus der Währungsumrechnung für besonders gedeckte Geschäfte erfolgt netto im sonstigen betrieblichen Ergebnis. Angaben zur Behandlung von negativen Zinsen Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den betreffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht. Verwendung des Jahresergebnisses Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Abweichungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Von den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2017
D. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kreditinstitute In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 16.386.529 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Das Mindestreserveguthaben in Höhe von EUR 1.562.930 wurde in Form der indirekten Reservehaltung bei der Zentralbank unterhalten. Forderungen an Kunden In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 6.466.679 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 1.005.900 fällig. In folgenden Posten sind enthalten:
Im Wertpapierjournal sind die nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewerteten Wertpapiere des Anlagevermögens besonders gekennzeichnet. Zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, bestehen in folgendem Umfang: Buchwert: EUR 58.000 beizulegender Zeitwert: EUR 48.720 Der beizulegende Zeitwert entspricht dem aktuellen Börsen- oder Marktpreis. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB sind für marktpreisbezogene Wertveränderungen unterblieben, da Störungen der Zins- und Tilgungsleistungen bei den betreffenden Wertpapieren nach unserer derzeitigen Einschätzung nicht zu erwarten sind. Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen Wir halten an folgenden Unternehmen Beteiligungen von nicht untergeordneter Bedeutung:
Mit dem unter Buchstabe b) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Das Unternehmen wurde im Dezember 2016 gegründet, die Gründungskosten verursachten ein negatives Ergebnis. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 61.163 und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von EUR 549.211 enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände In dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.171 (Vorjahr EUR 3.335) enthalten. Nachrangige Vermögensgegenstände In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
Bei den nachrangigen Forderungen des Aktivpostens 4 handelt es sich in Höhe von EUR 677.237 um durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau haftungsfrei gestellte Kredite. Fremdwährungsposten In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 218.419 enthalten. Restlaufzeitspiegel für Forderungen Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Restlaufzeitenspiegel für Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 42.561.659 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 148.488 (Vorjahr EUR 192.207) enthalten. Passive latente Steuern Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Den passiven Steuerlatenzen aus "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere", "Beteiligungen", "Grundstücke und Gebäude" und "Sonstige Vermögensgenstände" stehen höhere aktive Steuerlatenzen aus "Forderungen an Kunden" gegenüber. Die Steuerlatenzen wurden mit einem individuellen Steuersatz von 28,11% ermittelt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Eigenkapital Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Durch Übertragung von Vermögensgegenstände gesicherte Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
Fremdwährungsposten In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 218.419 enthalten. Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte des Nichthandelsbestands, die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst. (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge dargestellt. (Angaben in TEUR):
Die Zinsderivate wurden ausschließlich als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos im Bankbuch (Aktiv/Passiv Steuerung) abgeschlossen. Zinsswaps des Nichthandelsbestands werden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinserträge und Zinsaufwendungen Negative Zinsen aus Aktivgeschäften sind in den Zinserträgen in Höhe von EUR 4.051 (Reduktion des Zinsertrags) bzw. in den Zinsaufwendungen aus Passivgeschäften in Höhe von EUR 20.176 (Reduktion des Zinsaufwands) enthalten. Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo nicht verändert (Vorjahr EUR 116). Provisionserträge Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen insbesondere für die Vermittlung von Bausparverträgen, Vermittlung von Versicherungen und Krediten nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein und machen 0,1 % der durchschnittlichen Bilanzsumme aus. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen (GuV-Posten 8) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 5.990 (Vorjahr EUR 7.340) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 180.992 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 5.072 enthalten. Hiervon entfallen auf:
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen zu 100,0 % auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben Vorstand und Aufsichtsrat Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 7.976. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 133.228 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 4.027.079. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 499.486. Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. Personalstatistik Die Zahl der 2017 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 4 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr Nachfolgende Tabelle zeigt die Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr
Besondere Offenlegungspflichten Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Aufwendungen für den Abschlussprüfer Das vom Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. Hannoversche Straße 149 30627 Hannover Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Behr, Matthias, Vorstand Lohmeier, Stefan, Vorstand Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf Wehnsen, Sönke, Vorsitzender, Steuerberater Petersen, Wiebke, stellvertretende Vorsitzende, Steuerberaterin Delfs, Claus, Landwirt Dwenger, Arne, Landwirt Abels, Kai, Angestellter bei WfbM Ahrensburg Angaben gemäß § 340a Abs. 4 HGB In den gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien der nachfolgenden großen Kapitalgesellschaften nehmen Vorstandsmitglieder oder Mitarbeiter unserer Bank Mandate wahr:
Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 347.742,16 - sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 150.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 197.742,16) - wie folgt zu verwenden:
Bargteheide, 22. März 2018 Raiffeisenbank eG Der Vorstand Matthias Behr Stefan Lohmeier Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Raiffeisenbank eG, Bargteheide Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Raiffeisenbank eG, Bargteheide (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i.V.m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar: 1. Bewertung von Kundenanforderungen: 2. Migration des Bankenanwendungsverfahrens: Unsere Darstellung der besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert: a) Sachverhalt und Problemstellung b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse c) Verweis auf weitergehende Informationen zu 1.a) Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 204 Mio. EUR. Dies entspricht 80,9 % der Bilanzsumme. Zudem bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 2,1 Mio. EUR. Die Bank hat das Kundenkreditgeschäft weiter überdurchschnittlich ausgebaut. Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen sowie die Bemessung von Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung von der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der jeweiligen Kreditnehmer sowie von der Bewertung der Kreditsicherheiten beeinflusst wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von entscheidender Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar. zu 1.b) Wir haben zunächst beurteilt, ob die für die Bewertung der Kundenforderungen relevanten Systeme bzw. Prozesse der Bank derart ausgestaltet sind, dass akute Risiken mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig erkannt werden und gegebenenfalls eine Risikovorsorge in ausreichendem Umfang gebildet wird. In Folge haben wir uns von der Funktionsfähigkeit der Regelungen bzw. Prozesse überzeugt. Hierbei stellen wir auf die eingerichteten relevanten Kontrollen der Bank ab. Des Weiteren haben wir analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. Dabei wurde der Datenbestand der Bank in Hinblick auf vordefinierte Prüfkriterien ausgewertet. Im diesem Zuge wurden neben den Ratingeinstufungen insbesondere die Höhe der ungesicherten Kreditteile und die Zugehörigkeit zu bestimmten Branchen berücksichtigt. Hierauf aufbauend haben wir bewusst ausgewählte Kreditengagements hinsichtlich der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge einer Einzelfallprüfung unterzogen. zu 1.c) Zur Bewertung der Forderungen an Kunden verweisen wir auf den Abschnitt B. des Anhangs. zu 2.a) Zur Erfüllung ihrer Buchführungspflichten nutzt die Bank ein Bankanwendungsverfahren der Rechenzentrale Fiducia & GAD IT AG. Im Berichtszeitraum wurde das bisherige Verfahren "bank21" auf das Verfahren "agree21" migriert. Aufgrund der Komplexität sowie der Bedeutung des Migrationsprozesses für die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und des daraus abgeleiteten Jahresabschlusses wurde die Migration im Rahmen unserer Prüfung als ein besonders wichtiger Prüfungssachverhalt eingestuft. zu 2.b) Im Rahmen unserer Prüfung haben wir insbesondere die von der Bank im Migrationsprojekt vorgenommene Identifizierung und Steuerung der Migrationsrisiken auf Angemessenheit beurteilt. Wir haben anhand von Aufbau- und Funktionsprüfungen geprüft, ob die zur Vorbereitung der Echtmigration vorgenommenen Testmigrationen erfolgreich abgeschlossen und gegebenenfalls erforderliche Anpassungen vorgenommen wurden. Weiterhin haben wir in ausgewählten Fällen die Erfassung und Pflege wesentlicher rechnungslegungsbezogener bankindividueller Steuerungsdaten des Bankenverfahrens sowie des Berechtigungssystems nachvollzogen. Auf Basis der fachlichen Bewertung über die Auswirkungen der geplanten Veränderungen auf die eingerichteten Kontrollverfahren haben wir die Angemessenheit und Wirksamkeit ausgewählter rechnungslegungsbezogener Kontrollvorgaben geprüft. Die Prüfung der ordnungsgemäßen Datenübernahme von rechnungslegungsrelevanten Daten in der Echtmigration erfolgte u. a. durch Funktionsprüfungen, ob die entsprechenden Kontrollen vorgenommen wurden. Die Migration von Bilanz- und GuV-Konten haben wir in ausgewählten Fällen nachvollzogen. Weiterhin haben wir geprüft, ob die für eine ordnungsmäßige Überleitung erforderlichen Übernahmeprotokolle vorliegen. zu 2.c) Weitere Angaben der Genossenschaft zur Migration des Bankenanwendungsverfahrens sind im Lagebericht unter Abschnitt I.2. enthalten. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen: - die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i.V.m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Daniel Bär.
Rendsburg, 28. Mai 2018 Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. Uwe Möller-Boldt, Wirtschaftsprüfer Daniel Bär, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die ErgebnisverwendungDie Generalversammlung vom 23.08.2018 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2017 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 347.742,16 wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der vorliegende Jahresabschluss 2017 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2017 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr Herr Sönke Wehnsen und Herr Arne Dwenger aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
Bargteheide, 28. Mai 2018 Der Aufsichtsrat Vorsitzender Sönke Wehnsen Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2017("Länderspezifische Berichterstattung")Die Raiffeisenbank eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Raiffeisenbank eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren. Die Raiffeisenbank eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen, Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2017 TEUR 7.582. Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 32,5. Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 2.329. Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 675 und betreffen laufende Steuern. Die Raiffeisenbank eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten. |
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