969live GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Max Ferdinand Kunz seit 8.8.2014 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
InStaff & Jobs GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die InStaff & Jobs GmbH mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HRB 160559 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH - Gesetzes (GmbHG) beachtet. Bei der InStaff & Jobs GmbH handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung wurden partiell in Anspruch genommen. Das Geschäftsjahr entspricht grundsätzlich dem Kalenderjahr. Vorjahreszahlen sind angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Dem Grundsatz der Einzelbewertung von Vermögensgegenständen und Schulden wurde Rechnung getragen. Alle vorhersehbaren Risiken, die bis zum Bilanzstichtag entstanden sind, wurden berücksichtigt. Für die Berücksichtigung von Gewinnen wurde das Realisationsprinzip und für die Berücksichtigung von Verlusten das Imparitätsprinzip beachtet. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen sind entsprechend der steuerlich geltenden amtlichen AfA-Tabellen oder der individuellen betrieblichen Nutzungsdauer linear vorgenommen worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennbetrag ggf. abzüglich Wertberichtigungen angesetzt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Zeitwerten angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ausschließlich transitorische Positionen. Im Jahresabschluss sind keine Posten enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind am Bilanzstichtag - wie im Vorjahr - nicht vorhanden. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 206 (i. V. TEUR 194) und betreffen im Wesentlichen mit TEUR 121 (i. V. TEUR 63) Personalkosten und Berufsgenossenschaft und mit TEUR 57 (i. V. TEUR 24) die Jahresabschlusserstellung und -prüfung. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 795 (i. V. TEUR 1.067) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 11). IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Der Personalaufwand enthält im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" Aufwendungen für Unterstützung in Höhe von TEUR 3 (i. V. TEUR 0). V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büroräume. Diese belaufen sich in 2024 auf TEUR 453, in den Jahren 2025 bis 2028 auf insgesamt TEUR 1.991 und in 2029 auf TEUR 83. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 590 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitarbeitskräfte). Davon sind 546 (umgerechnet auf Vollzeitarbeitskräfte) teilzeitbeschäftigte Hostessen/Hosts und somit gewerblich tätig. Die verbleibenden 44 Mitarbeiter sind Angestellte. Pro Kopf beschäftigte die Gesellschaft in 2023 insgesamt 13.469 gewerbliche Mitarbeiter und 44 Angestellte. Geschäftsführung Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Max Ferdinand Kunz, B.Sc. Wi-Ing., Berlin. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des Berichtsjahres wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. VI .Nachtragsbericht Mit Ausnahme des Ukrainekrieges und der Auswirkungen dieser auf die Gesellschaft, haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.
Berlin, 30. Mai 2025 InStaff & Jobs GmbH Geschäftsführung Max Ferdinand Kunz Entwicklung des Anlagevermögens der InStaff & Jobs GmbH, Berlin, im Geschäftsjahr 2023
Der Jahresabschluss der InStaff & Jobs GmbH für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde am 16. Juni 2025 festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell InStaff & Jobs GmbH (im Folgenden "InStaff") verbindet Arbeitgeber mit qualifizierten Mitarbeitern für befristete Jobs online. Unternehmen können über die selbst entwickelte Online-Plattform mehr als 70.000 Mitarbeiter aus den Bereichen Service / Catering, Messe, Promotion, Einzelhandel, Kundensupport / Sales und vielen anderen Bereichen für kurzzeitige Arbeiten anfragen, managen, kontaktieren und entleihen. InStaff zeichnet sich durch eine selbstentwickelte, einfach zu bedienende Plattform mit sehr effizienten Prozessen, ein stringentes Qualitätsmanagement, eine transparente Preisfindung über Marktplatz-Mechanismen und die Rechtssicherheit durch die unbefristete Erlaubnis zur gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung aus. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Steuerungsgrößen des Unternehmens sind der Umsatz und das betriebliche Ergebnis (EBIT). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur war im Verlauf des Jahres 2023 von anhaltender Instabilität geprägt, verstärkt durch verschiedene Faktoren wie die fortwährenden Auswirkungen der COVID-19- Pandemie und die daraus resultierenden Störungen der Lieferketten sowie geopolitische Spannungen. 1 Trotz anfänglicher Erholungstendenzen im ersten Teil des Jahres wurde die wirtschaftliche Dynamik im weiteren Verlauf durch die Eskalation des Ukraine-Konflikts und steigender Energiepreise gedämpft. Damit stieg die Weltproduktion - berechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten - im Jahr 2023 um 3,1 % (2022: 3,3 %). Im Gesamtjahr 2023 stieg die Wirtschaftsleistung im Euroraum im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % (2022: 3,5 %). 2 Für Deutschland gestaltete sich das Jahr 2023 als eine Zeit der konjunkturellen Schwäche, da die Wachstumsaussichten durch den Ukraine-Konflikt, steigende Energiepreise und eine Rekordinflation gedämpft wurden. Dies führte dazu, dass die geringen Zuwächse aus der ersten Jahreshälfte durch die rückläufige Entwicklung im zweiten Halbjahr wieder aufgezehrt wurden, was zu einem leichten Minus von 0,3 % (2022: +1,8 %) im deutschen Bruttoinlandsprodukt für 2023 führte. Insbesondere zeichnete sich für das Schlussquartal erneut ein leichter Rückgang ab. 3 Damit verzeichnet Deutschland im Jahr 2023 den einzigen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts unter den Industrienationen.
1 Quelle: Sachverständigenrat Jahresbericht
23/24
Im Jahr 2023 war die Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland durch eine schwache Konjunktur geprägt. Die Zahl der Leiharbeitnehmer sank im Jahresdurchschnitt auf 796.000, ein Rückgang um 4,1 % gegenüber 2022.4 Besonders betroffen waren konjunktursensitive Branchen wie das Verarbeitende Gewerbe, das einen Produktionsrückgang von 2,2 % verzeichnete. 2. Geschäftsverlauf Trotz der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen konnte InStaff im Jahr 2023 den Umsatz um 25,6 % steigern - nach einem bereits außergewöhnlich erfolgreichen Jahr 2022. Dies war möglich durch eine hohe operative Effizienz und das starke Wachstum auf beiden Marktseiten (Kunden und Jobber) und die Fokussierung auf Wachstumsbranchen in den Jahren nach Corona. Im Laufe des Jahres 2023 wurde die Unternehmensstruktur personell deutlich ausgebaut: Die Anzahl der internen Mitarbeitenden stieg von 43 auf 51 Personen. Zudem wurde in bessere Arbeitsbedingungen investiert, u. a. durch die Erhöhung der Urlaubstage auf 30, die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie sowie die Ausstattung des Büros. Der Bezug eines neuen, eigenen Büros wurde für Anfang 2024 vorbereitet. 3. Lage der Gesellschaft a) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 7.713 und ist im Vergleich zum 31. Dezember 2022 (TEUR 7.007) um 10,1 % (TEUR 706) gestiegen. Auf der Aktivseite resultiert der Anstieg aus der Investition in Wertpapiere in Form von ETFs auf kurz laufende Anleihen in Höhe von TEUR 2.998. Diese wurden mit den liquiden Mitteln der Gesellschaft bezahlt, weshalb diese um TEUR 2.279 gesunken sind. Darüber hinaus wurde vermehrt in die Büroausstattung investiert, sodass sich die Sachanlagen um TEUR 64 erhöhten. Zudem sind die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 69 gestiegen, da hier im Geschäftsjahr unter anderem erstmalig Kautionsforderungen anfielen. Auf der Passivseite steht der Anstieg im Wesentlichen im Zusammenhang mit der positiven Geschäftsentwicklung. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2023, der Einstellung des Jahresüberschusses 2022 i. H. v. TEUR 1.741 in den Gewinnvortrag und Ausschüttungen über TEUR 1.376 erhöhte sich das Eigenkapital insgesamt um TEUR 344. Vor diesem Hintergrund erhöhten sich auch die Steuerrückstellungen im Geschäftsjahr um TEUR 587. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um TEUR 203, welche überwiegend aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten bestehen. Dem entgegen stehen um TEUR 469 gesunkene Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, da InStaff das Darlehen in 2023 vorzeitig tilgen konnte.
4 Quelle: Bundesagentur für Arbeit
b) Finanzlage Das Eigenkapital stieg im Jahr 2023 um 10,8 % auf TEUR 3.513 (i. V. TEUR 3.169). Aufgrund der um TEUR 706 gestiegenen Bilanzsumme beläuft sich die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr auf 45,6 % (i. V. 45,2 %) und ist damit gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Durch die gute Ertragslage konnte ein noch aus der Corona-Zeit bestehender Kredit in Höhe von TEUR 468 im Laufe des Jahres 2023 vorzeitig ohne die Inanspruchnahme weiterer Darlehen zurückgezahlt werden. Die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 2.865. c) Ertragslage Gegenüber dem Jahr 2022 (TEUR 1.741) ist das Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.719 nahezu konstant geblieben. Dies resultiert auf der einen Seite aus dem starken Umsatzwachstum im Geschäftsjahr in Höhe von 25,6 %. Dem stehen erhöhte Materialaufwendungen in Form von bezogenen Leistungen sowie um TEUR 464 gestiegene Personalaufwendungen für das interne Personal gegenüber. Die Gewinnmarge hat sich somit aufgrund der Investitionen in den weiteren Ausbau des Personals und der Verbesserung der internen Arbeitsbedingungen, um weiteres Unternehmenswachstum zu ermöglichen, reduziert. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von TEUR 246 im Vorjahr auf TEUR 41 reduziert, da hier in 2022 überwiegend Coronahilfen enthalten waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnen einen Anstieg um TEUR 193 auf insgesamt TEUR 1.373 in 2023, welcher im Wesentlichen auf den Bezug von Fremdleistungen im Zusammenhang mit der Softwareentwicklung zurückzuführen ist. Gesamtaussage Insgesamt sind wir nach den sehr herausfordernden Corona-Jahren 2020 und 2021 und dem sehr anstrengenden Nach-Corona-Jahr 2022 mit dem Geschäftsverlauf, dem Stand und der wirtschaftlichen Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Geschäftsjahr 2023 sehr zufrieden. Der Umsatz konnte trotz des Mitarbeiterwachstums weiter gesteigert werden bei hoher Profitabilität. Es konnten erfolgreich Weichen gestellt werden, um weiteres Unternehmenswachstum in den kommenden Jahren zu ermöglichen. III. Erklärung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) Die Geschäftsführung besteht aus einer Person. Derzeit gibt es auf dieser Ebene keine vakanten Positionen. Es ist daher unrealistisch, für den Frauenanteil in der Geschäftsführung mittelfristig eine Zielgröße > 0 % anzunehmen. Das Unternehmen ist geprägt von flachen Hierarchien. Bei den internen Mitarbeitenden liegt der Frauenanteil bereits bei ca. 50 %. IV. Chancen- und Risikobericht Das frühzeitige Erkennen von neuen Chancen und Risiken sowie das Minimieren von bestehenden internen und externen Risiken stehen im Fokus des Risikomanagementsystems der InStaff & Jobs GmbH. Für das Erkennen und das Handling neuer Risiken wurde im Laufe des Jahres 2023 der Compliance-Bereich bei der InStaff & Jobs GmbH stark ausgebaut. Es wurden mehrere Mitarbeiter eingestellt für beispielsweise Arbeitssicherheit und eine Legal Counsel und mit diesen Personen auch zusätzlich neue Dienstleister, die auf den Bereich Arbeitnehmerüberlassung spezialisiert sind. Risiken Als wesentliche Risiken mit Einfluss auf die weitere Geschäftsentwicklung werden folgende angesehen (Wertigkeit des Risikos jeweils in Klammern):
Um die regulatorischen Risiken zu vermindern, wurden mehrere Mitarbeiter im Compliance- Bereich von InStaff eingestellt, um die Gesetzgebung und die Tendenzen des Gesetzgebers bzw. der Landespolitik zu beobachten und frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Die technologischen Risiken sind nie ganz auszuschließen, werden aber durch regelmäßige Software-Security-Audits verringert, aus denen Maßnahmen zur weiteren Absicherung der Plattform abgeleitet werden können. Um konjunkturelle Schwankungen auszugleichen, arbeitet InStaff intensiv daran, die Kundenbasis weiter zu verbreitern, um durch Diversifizierung in möglichst viele Bereiche konjunkturelle Risiken zu minimieren. Chancen Als wesentliche Chancen sieht das Unternehmen weitere Digitalisierungs- und Effizienzsteigerungs-Potenziale im Bereich Personalvermittlung, den Ausbau der Matching-Algorithmen, die Steigerung der Kundenbindung durch Retention-Maßnahmen und die Erschließung neuer vertikaler Märkte (z.B. Marktforschung). IV. Prognosebericht Das Wachstum der Weltwirtschaft lag im Verlauf des Jahres 2024 nur knapp unter seinem langjährigen Durchschnitt und expandierte zuletzt weiter in nur sehr moderatem Tempo. Nachdem die Weltwirtschaft im Frühjahr 2024 an Fahrt verloren hatte, legte die globale Wirtschaftsleitung im dritten Quartal 2024 ebenfalls nur wenig stärker zu. Die Weltwirtschaft ist in 2024 nach vorläufigen Schätzungen im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % gestiegen. (Quelle: IfW Konjunkturbericht 2024). Für Deutschland gestaltete sich das Jahr 2024 schwierig. Im Jahresgutachten 2024/25 des Sachverständigenrates ist die Rede vom ausbleibenden Aufschwung in Deutschland trotz besserer Weltkonjunktur. Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich 2024 in der Stagnation. Das BIP 2024 liegt nach deren Schätzung bei -0,1 % (2023: -0,3 %) und für die Verbraucherpreise wird von einem Anstieg von 2,2 % (2023: 5,9 %) ausgegangen. Die deutsche Wirtschaft kommt damit aus der Phase der Stagnation nicht heraus, die seit Beginn der Pandemie- und Krisenjahre ab dem Jahr 2020 anhält. Real ist das BIP in den vergangenen fünf Jahren lediglich um 0,1 % im Durchschnitt gewachsen. Die schwache derzeitige Wirtschaftsleistung ist dabei zu einem wesentlichen Teil auf Rückgänge in der Produktion und der Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen. Die positive Entwicklung der globalen Industrieproduktion und der Weltwirtschaft unterstreicht, dass die industrielle Schwäche in Deutschland spezifische Ursachen hat. Für die nächsten Jahre wird weiteres Unternehmenswachstum angestrebt. Für das Geschäftsjahr 2024 bedeutet dies insbesondere der Umzug in ein neues Büro und der Ausbau des internen Personals auf vielen Positionen insbesondere im Marketing und in der Produktentwicklung. Auch sollen neue Kundengruppen erschlossen sowie bestehende Kunden durch verbesserte Prozesse gebunden werden. Hierdurch und durch schwierigere gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen wird sich voraussichtlich die Profitabilität in den Jahren 2024 und 2025 verringern mit entsprechender Auswirkung auf das Jahresergebnis. Dies wird geringer als im Jahr 2023 erwartet. Wir rechnen durch das starke Wachstum der Anzahl interner Mitarbeiter mit einem Effekt auf den Umsatz erst Ende 2025 bzw. in 2026. Im Jahr 2024 werden sich die Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau bewegen.
Berlin, 30. Mai 2025 InStaff & Jobs GmbH Geschäftsführung Max Ferdinand Kunz In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die InStaff & Jobs GmbH, Berlin, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der InStaff & Jobs GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der InStaff & Jobs GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung Der Jahresabschluss der InStaff & Jobs GmbH, Berlin, für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sind, wurde nicht geprüft. Sonstige Informationen Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, 16. Juni 2025 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Oliver Striebel, Wirtschaftsprüfer Christiane Keßler, Wirtschaftsprüferin |
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