Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 1806
Eingetragen
3.5.1977
Branche
Herstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
ist die Herstellung, der Vertrieb und die Montage von Fenstern, Türen und Bauteilen aus Metall und Kunststoff sowie der Erwerb von Anteilen an Anlagen für erneuerbare Energien und Verkauf der daraus resultierenden Stromerlöse oder an Gesellschaften zum Zweck des Erwerbs, der Verwaltung und Vermietung bzw. Verpachtung von Grundbesitz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simon Weinlich
seit 7.10.2021
Prokura
Florian Ferger
seit 12.5.2016
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Volker Ferger
seit 8.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ferger Metallbau GmbH

Winnen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Unternehmen und Marktstellung

Die Ferger Metallbau GmbH gehört mit einer Gesamtleistung zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge von Euro 37,6 Mio. (2022 Euro 35,7 Mio.) zu den führenden Anbietern auf dem Fenster- und Fassadenmarkt in Deutschland.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes, sank das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Kalenderjahr um 0,3%. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2%.

Nach einem deutlichen Rückgang im Jahr 2023, 7,8%, rechnete der Verband Fenster + Fassade (VFF), Anfang des Jahres, für das Jahr 2024, nur mit einem Rückgang von 2,4%, korrigierte im Laufe des Jahres, den Rückgang in der Fenster- und Fassadenbrache, jedoch auf 8,4%. Für 2025 erwartet der VFF einen weiteren Rückgang von ca. 1,3%.

Der Absatz in Fenstereinheiten (FE = 1,3x1,3m) geht somit von 15,5 Mio. FE im Jahr 2022 auf ca. 13,0 Mio. FE im Jahr 2024 zurück.

Dieser baukonjunkturelle Einbruch ist angesichts des enormen Bedarfs an bezahlbaren Wohnungen und der Herausforderung nach energetischer Sanierung, zum Erreichen eines klimaneutralen Gebäudebestands, wahrscheinlich zeitlich begrenzt auf die Jahre 2023 bis 2025.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die intensive Kunden- und Auftragsselektion der Vorjahre wurde auch im Jahr 2023 fortgeführt.

Hierbei standen weiterhin vorrangig Bonitätsgesichtspunkte, Zahlungsverhalten und der Aspekt der Serienfertigung im Vordergrund.

Die Gesamtleistung zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge liegt 2023 mit Euro 37,6 Mio. um rund 5,3% über der Gesamtleistung aus dem Vorjahr (Euro 35,7 Mio.) und stellt damit die höchste Gesamtleistung der Unternehmensgeschichte dar.

Der Jahresüberschuss steigt von Euro 3.927.582 auf Euro 6.308.272 Euro (+60,61%).

Der Auftragsbestand zum 01.01.2024 von ca. Euro 15,9 Mio. liefert eine Auslastung der Produktionskapazität von rund 6,0 Monaten.

4. Produktion

Unser Unternehmen ist auf die Fertigung und den Vertrieb von Serienfenstern, Fensterbändern und Pfosten-Riegel Fassaden aus Aluminium spezialisiert.

Das Produktionsprogramm orientiert sich am Marktbedarf und wird zu 85,0% in Eigenproduktion gefertigt. Die restlichen 15,0% werden am freien Beschaffungsmarkt fremdbezogen.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen, u.a. durch permanente Prüfungen auf dem firmeneigenen Prüfstand, sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Auch in diesem Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten wieder optimal auslasten.

Die Leistung pro Beschäftigten von Euro 470.330 stellt in Deutschland einen Spitzenwert dar.

5. Beschaffung

Bei der Preisentwicklung zeigt sich eine Entspannung. Die extreme Dynamik hat sich abgeschwächt, so dass der Preisdruck von der Materialseite entfallen ist. Ursächlich dafür sind die weitgehend aufgelösten Materialengpässe und der Nachfragerückgang. Für das laufende Jahr gehen die Berechnungen von einem leichten Rückgang der Preise für Glas, Aluminium und Zubehör aus, nachdem diese im vergangenen Jahr noch um ca. 8,5% zugelegt haben.

6. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden erneut umfangreiche Investitionen getätigt. Den Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit bildeten hierbei die Bereiche:

- Betriebsausstattung (Maschinen, EDV, ...) Euro 280.000
- Fuhrpark Euro 220.000
- Logistik Euro 85.000

Zudem wurden 2023 weitere rd. Euro 7,3 Mio. in Wertpapiere und andere Finanzanlagen investiert.

Für 2024 sind folgende Investitionen geplant:

- Fuhrpark Euro 300.000
- Logistik Euro 70.000
- Betriebsausstattung (Maschinen, EDV, ...) Euro 50.000

7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Unsere Finanzpläne sind ausgeglichen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden eingeräumte Kreditlinien im Wesentlichen nur im Bereich der Avale in Anspruch genommen.

Unsere Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb vereinbarter Skontofristen beglichen. Den Hauptlieferanten ist Lastschrifteinzug eingeräumt.

8. Umweltschutz

Alle aktuell geltenden Umweltschutzbestimmungen werden eingehalten.

Zudem wird durch kontinuierliche Investitionen in Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Umwelt geleistet.

9. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Zum Jahresende 2023 beschäftigten wir 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj. 79).

10. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Der anhaltende Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sowie die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost führten im Geschäftsjahr, neben der humanitären Krise, weltweit weiterhin zu Verwerfungen auf den Märkten und führen zu Unsicherheit in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft.

Die Geschäftsleitung der Ferger Metallbau GmbH hat durch ihr Krisenmanagementsystem weiter erreicht, dass die Auswirkungen der Krise auf das laufende Geschäft, soweit dies möglich war, geringgehalten werden konnten.

Darüber hinaus sind im Geschäftsjahr 2023 keine weiteren berichtswürdigen Vorgänge zu verzeichnen.

B. Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Gegenüber dem Vorjahr hat sich unser Gesamtvermögen um Euro 18.135.782 bzw. 28,9 % erhöht.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt bei 39,7% gegenüber dem Vorjahr 41,1%. Auch die Betrachtung der wirtschaftlichen Eigenkapitalquote mit saldiertem Vorratsausweis bestätigt mit 82,7% (Vorjahr 80,9%) die positive Entwicklung der vergangenen Jahre.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen eine solide Unternehmensfinanzierung. Mit der geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung als erfüllt an, auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Dies belegt auch ein von der Creditreform bescheinigter Bonitätsindex von 103. Dieser Wert entspricht dem besten Bonitätsindex aller deutschen Metallbauer.

2. Finanzlage

Der Netto-Finanzmittelbestand ist aufgrund einer Vermehrung der kurzfristigen Bankguthaben mit Euro 12.266.555 (Vorjahr Euro 7.579.767) um rd. 161,8% gestiegen. Dies hat sich naturgemäß auch auf die Liquiditätskennziffern ausgewirkt. Die Liquidität 1. Grades beträgt am Stichtag 753,9% (Vorjahr 349,4%), die Liquidität 2. Grades 875,5% (Vorjahr 394,6%) und die Liquidität 3. Grades 428,1% (Vorjahr 222,7%).

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist im Berichtsjahr unverändert als gut zu bezeichnen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Dies bekräftigt auch eine von der Süddeutschen Zeitung in Auftrag gegebene Unternehmensanalyse von Unternehmen, mit Sitz in Deutschland. Hierin wird die Ferger Metallbau GmbH, branchenübergreifend, auf Platz 15 der krisensichersten Unternehmen 2023, in einer Endauswertung von über 3.600 Unternehmen, geführt und ist somit einer der krisensichersten Metallbauer, deutschlandweit.

3. Ertragslage

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Überschuss von Euro 6.308.272 (Vorjahr Euro 3.927.582). Der Rohertrag ist von Euro 13.866.524 auf Euro 16.690.688 gestiegen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Betriebsaufwendungen um Euro 731.660 konnte ein Betriebsergebnis von Euro 6.706.104 bzw. 18,5% der Gesamtleistung (Vorjahr Euro 4.613.601 bzw. 13,2%) erwirtschaftet werden.

C. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Nennenswerte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht durchgeführt.

D. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen sind nicht eingerichtet und werden auch für die kommenden Jahre nicht geplant.

E. Risikobericht

1. Unternehmensspezifische- und Betriebsrisiken

Im Baugewerbe trübt sich die gesamte Konjunktur weiter ein. Dies betrifft zunehmend auch den deutschen Fenster- und Fassadenmarkt.

Ein weiterhin nachlassgetriebener Vergabemarkt stellte die Ferger Metallbau GmbH auch im Geschäftsjahr 2023 vor Herausforderungen.

Zudem birgt der anhaltende Verdrängungswettbewerb nach wie vor die Gefahr von Auftraggeberinsolvenzen. Deshalb versuchen wir uns weiterhin auf eine größere Auftraggeberzahl zu verteilen, um der Gefahr des Auftragsverlustes entgegenzuwirken.

Durch die hohe Flexibilität der Unternehmensleitung und aller Beschäftigten konnte sich erfolgreich gegen alle widrigen Umstände gestemmt werden.

Den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken sind derzeit nicht ersichtlich.

2. Gesamtwirtschaftliche- und Branchenrisiken

Natürlich können konjunkturelle Entwicklungen in den Kernmärkten sehr wohl das Geschäft durch veränderte Kapazitätsauslastungen beeinflussen und sich damit negativ auf Umsatz- und Unternehmensergebnis auswirken.

Um diesem Risiko entgegenzuwirken, werden durch unser Risikomanagementsystem Unsicherheitsfaktoren systematisch identifiziert, dokumentiert, bewertet und möglichst gezielt gesteuert.

Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennt und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

Zudem unterliegt die gesamte Rechnungslegung einem effizienten Kontrollsystem. Hierzu zählen ein quartalsweise erfolgendes Reporting sowie eine Liquiditätsplanung.

Aufgrund des Nachfragerückgangs nehmen die Risiken für die mittel- und langfristige Entwicklung zu.

3. Preisänderungs- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Ein Liquiditätsrisiko würde sich ergeben, wenn die Liquiditätsreserven für eine zeitgerechte Erfüllung unserer finanziellen Verpflichtungen nicht mehr ausreichten. Solche Engpässe könnten entstehen, wenn die unter Unternehmensspezifische und Betriebsrisiken angeführten Forderungsausfälle oder deutliche Zahlungsverzögerungen tatsächlich in erheblichem Umfang eintreten würden. Daneben könnten sich Risiken grundsätzlich aus einem Eintritt des Versorgungsfalls in Bezug auf die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen ergeben, um die hieraus resultierenden Steuerzahlungen zu decken.

Zur Deckung des Kapitalbedarfs stehen derzeit jedoch ausreichend liquide Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens zur Verfügung. Angesichts der aktuellen komfortablen Finanzlage sind Liquiditätsrisiken als äußerst gering einzustufen.

4. Rechtliche Risiken

Auch im Geschäftsjahr 2023 waren verschiedene gerichtliche und außergerichtliche Verfahren anhängig. Hierbei handelte es sich jedoch nach unserer Ansicht um normale, routinemäßige und im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft stehende Rechtsstreitigkeiten. Die hierbei identifizierten Risiken wurden im Jahresabschluss zum 31.12.2023 bereits vollständig berücksichtigt. Darüber hinaus erwarten wir keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche und finanzielle Situation der Gesellschaft.

F. Chancen

Der Bedarf an Wohnraum ist weiterhin enorm und die Notwendigkeit zur energetischen Sanierung, auch im Gebäude, unvermeidlich, so dass der VFF damit rechnet, dass sich die derzeitige rückgängige Marktentwicklung bald wieder dreht und ab spätestens 2026 wieder positive Wachstumssignale zu erkennen sind. Gerade der Sanierungssektor bietet künftig, neben dem Neubausektor, Absatzmöglichkeiten.

Die schwierige Entwicklung auf dem Fenstermarkt birgt auch Chancen. Solide und krisensichere Unternehmen könnten gestärkt aus dieser Phase herauskommen.

Grundsätzlich ist die Ferger Metallbau GmbH, durch den hohen Auftragsbestand, nicht gezwungen, zu jedem Preis neue Aufträge zu generieren und kann notfalls eine längere Phase ohne neuen Auftrag überstehen.

G. Prognosebericht

Trotz eines gesamtwirtschaftlichen schwierigen Umfeldes erscheint eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung weiterhin stabil.

Der Auftragsbestand zum Jahreswechsel in Höhe von Euro 15,9 Mio. wird wie in den Vorjahren durch hohen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine weitere Optimierung der Betriebsprozesse abgearbeitet.

Unsere Wettbewerbsstrategie besteht weiterhin darin, durch Entwicklung einer optimierten und innovativen Produktion sowie einer konsequenten Kundenselektion künftig einen noch stärkeren Focus auf ein kontinuierliches Renditewachstum, statt auf ein reines Umsatzwachstum zu legen.

Aus heutiger Sicht erscheint daher folgende Prognose als realistisch:

Die Gesamtleistung wird im Geschäftsjahr 2024 auf rd. Euro 37.000.000 geplant. Das Betriebsergebnis wird für 2024 mit Euro 5.000.000 geplant.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 31.832.668,25 27.034.987,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15,00 15,00
II. Sachanlagen 2.138.678,54 2.158.351,88
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 294.580,88 308.496,88
2. technische Anlagen und Maschinen 732.639,00 756.728,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.060.258,00 1.093.127,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.200,66 0,00
III. Finanzanlagen 29.693.974,71 24.876.620,88
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 308.332,02 311.567,85
2. Beteiligungen 3.749.782,18 3.535.763,18
3. Sonstige Finanzanlagen 25.635.860,51 21.029.289,85
B. Umlaufvermögen 49.047.376,16 35.704.273,76
I. Vorräte 34.802.719,72 26.936.927,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.978.100,93 1.187.578,71
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 208.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 208.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.978.100,93 979.578,71
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 123.024,31 119.441,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.266.555,51 7.579.767,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 5.000,00
Aktiva 80.880.044,41 62.744.261,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 32.100.726,93 25.792.454,90
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen 12.000.000,00 12.000.000,00
III. Gewinnvortrag 13.542.454,90 9.614.872,41
IV. Jahresüberschuss 6.308.272,03 3.927.582,49
B. Rückstellungen 5.070.407,03 3.909.119,77
C. Verbindlichkeiten 43.708.910,45 33.042.686,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 315,98 485,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 315,98 485,21
2. sonstige Verbindlichkeiten 43.708.594,47 33.042.201,64
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 43.708.594,47 33.042.201,64
Passiva 80.880.044,41 62.744.261,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.690.687,85 13.866.524,44
2. Personalaufwand 6.200.594,37 6.318.716,75
a) Löhne und Gehälter 5.240.707,33 5.133.732,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 959.887,04 1.184.984,00
davon für Altersversorgung 75.026,86 381.061,82
3. Abschreibungen 408.693,80 410.897,99
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 408.693,80 410.897,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.358.570,22 2.509.016,39
5. Erträge aus Beteiligungen 1.415.033,17 986.754,10
davon aus verbundenen Unternehmen 46.764,17 92.609,65
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 474.640,91 415.552,96
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 230.676,18 81.428,08
davon aus verbundenen Unternehmen 30.353,68 22.834,15
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 266.965,73 428.575,05
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 266.965,73 428.575,05
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 90.644,64 105.322,25
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.160.572,06 1.635.856,38
11. Ergebnis nach Steuern 6.324.997,29 3.941.874,77
12. sonstige Steuern 16.725,26 14.292,28
13. Jahresüberschuss 6.308.272,03 3.927.582,49

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wird nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches i.d.F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

• Firma: Ferger Metallbau GmbH
• Sitz: Winnen
• Handelsregister: Montabaur
• Registernummer: HRB 1806

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 Abs.1 und 2 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 1 und 2 HGB; wie im Vorjahr wurde die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind sie i.d.R. im Anhang dargestellt.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare bzw. geometrisch degressive Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert. Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führt. Angeschaffte Gebrauchtgüter wurden entsprechend dem Abnutzungsgrad mit der auf Erfahrungswerten beruhenden Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen wurden zu Zeitwerten mit den korrespondierenden Pensionsrückstellungen verrechnet, soweit es sich um Deckungskapital im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB handelt.

Die verbleibenden Rückdeckungsversicherungen sind mit ihrem Aktivwert angesetzt.

Der Ansatz der übrigen Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten oder den zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Delkredererisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% Rechnung getragen.

Der Ansatz der Pensionsrückstellung erfolgt - unter Berücksichtigung des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB - zum Erfüllungsbetrag. Der Bewertung nach der PUC-Methode liegen die biometrischen Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, Köln, zugrunde. Bei der Berechnung wurden ein Rechnungszins von 1,82 % sowie ein Rententrend von 2,0% herangezogen. Die Ermittlung des Erfüllungsbetrags erfolgte auf der Grundlage eines 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes.

Die übrigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren ungewissen Verpflichtungen gebildet worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Währungsumrechnung erfolgt grundsätzlich zu tagesaktuellen Wechselkursen bzw. hieran angelehnten Durchschnittskursen. Die Umrechnung von Bilanzposten zum Stichtag erfolgt jeweils zum am Bilanzstichtag gültigen Wechselkurs.

C. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

Die sonstigen Ausleihungen von insgesamt 9.110.523 Euro (7.862.902 Euro) bestehen in Höhe von 493.350 Euro (261.241 Euro) gegenüber Gesellschaftern, in Höhe von 1.135.370 Euro (1.391.873 Euro) gegenüber verbundenen Unternehmen sowie in Höhe von 7.481.802 Euro (6.209.788 Euro) gegenüber nahestehenden Personen.

Die unter den Finanzanlagen bilanzierten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen entwickeln sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Euro
Stand am 31.12.2022 1.274.854,41
Zugänge 192.061,66
Stand am 31.12.2023 (Aktivwert) 1.466.916,07

Die darüber hinaus als Deckungsvermögen zu behandelnden Rückdeckungsversicherungen haben sich wie folgt entwickelt:

Euro
Stand am 31.12.2022 (vorläufig) 1.306.170,29
Zugänge 40.761,06 *
Abgänge -30.518,28
Stand am 31.12.2023 (vorläufig) (Zeitwert) 1.316.413,07
zu verrechnende Verpflichtungen -1.316.413,07
Stand am 31.12.2023 (vorläufig) 0,00

* die Zugänge enthalten Erträge aus verpfändeten Versicherungen in Höhe von insgesamt 31.846 Euro

Von den sonstigen Vermögensgegenständen von 599.417 Euro (717.920 Euro) entfallen 123.024 Euro (119.441 Euro) auf ein Darlehen an den Geschäftsführer.

Die Pensionsrückstellungen entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Euro Euro
Stand am 31.12.2022 (vorläufig) 3.614.625,00
(vor Saldierung mit Deckungskapital)
Verbrauch -128.816,00
Zuführung
laufende Zuführung 2023 53.314,00
Zinsaufwand 68.284,00 * 121.598,00
Stand am 31.12.2023 (vorläufig) 3.607.407,00
Verrechnung verpfändeter RDV (Zeitwert) -1.316.413,07
Passivausweis am 31.12.2023 2.290.993,93

* der Zinsaufwand entfällt in Höhe von 43.986 Euro auf saldierte Verpflichtungen und wird insoweit in der Gewinn- und Verlustrechnung (Pos. 13.) mit Erträgen aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen von insgesamt 31.846 Euro saldiert ausgewiesen.

Der Unterschiedsbetrag i.S.v. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beläuft sich zum Stichtag auf 21.489 Euro (136.287 Euro). Er unterliegt in Höhe von 15.042 Euro (95.400 Euro) der Ausschüttungssperre gemäß §§ 253 Abs. 6 Satz 2, 268 Abs. 8 Satz 2 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Gewährleistungen 97.500,00 135.500,00
Resturlaub und Freizeitkonto 235.045,05 201.643,06
Erfolgsbeteiligung Arbeitnehmer 214.000,00 244.000,00
Abschluß und Prüfung 45.000,00 45.000,00
Betriebsprüfungskosten 6.000,00 4.000,00
Archivierungskosten 17.332,00 17.332,00
Prozesskosten 40.000,00 20.000,00
ausstehende Belastungen 1.272.456,90 531.082,29
Übrige 5.500,00 5.500,00
1.932.833,95 1.204.057,35

Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten von insgesamt 1.107.249 Euro (1.312.863 Euro) entfallen

• auf Verbindlichkeiten aus Steuern: 665.051 Euro (421.935 Euro),

• auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit: 24.268 Euro (16.307 Euro)

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus eigenen Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von rd. 9,0 Mio. Euro (9,0 Mio. Euro).

Ferner bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus nachstehend aufgeführten Verträgen:

Pachtzahlungen p.a. 594 TEuro
Nicht kündbare Leasingverträge p.a. 46 TEuro

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge von insgesamt 1.253.917 Euro (836.685 Euro) enthalten in Höhe von 1.116 Euro (989 Euro) Kursgewinne aus der Währungsumrechnung sowie in Höhe von 109.128 Euro (53.372 Euro) Erträge aus Zuschreibungen des Finanzanlagevermögens.

Der Personalaufwand von insgesamt 6.200.594 Euro (6.318.716 Euro) enthält in Höhe von 75.040 Euro (381.061 Euro) Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Erträge aus Beteiligungen von 1.415.033 Euro (986.754 Euro) resultieren in Höhe von 47.764 Euro (92.609 Euro) aus verbundenen Unternehmen.

Die Zinsaufwendungen von 90.644 Euro (105.322 Euro) enthalten in Höhe von 68.284 Euro (74.685 Euro) Zinsaufwendungen aus den Pensionsverpflichtungen sowie in Höhe von 31.846 Euro (30.652 Euro) verrechnete Erträge aus saldierten Rückdeckungsversicherungen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.

E. Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr durch

- Herrn Volker Ferger (Diplom-Kaufmann), Winnen,

- Herrn Florian Ferger (Bachelor of Science), Hachenburg

- Frau Kristin Venter, geb. Ferger (Bürokauffrau), Winnen

Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 79 Mitarbeiter, davon 3 Geschäftsführer und 4 Auszubildende beschäftigt.

Die Gesellschaft ist zum Stichtag als persönlich haftende Gesellschafterin an den folgenden Kommanditgesellschaften beteiligt:

• Ferger SP 1 (Photovoltaik) GmbH & Co. KG, Winnen,

• Ferger SP 2 GmbH & Co. KG, Winnen,

• Ferger SP 3 Solar Winnen GmbH & Co. KG, Winnen,

• Ferger SP 4 MVT 4 eGbR

Zum Stichtag ist die Gesellschaft darüber hinaus an folgenden Unternehmen beteiligt:

• Windpark Westerburg GmbH & Co. KG, Villmar (als Kommanditist)

• ABID Seniorenzentrum Wettenberg GmbH & Co. KG, Limburg (als Kommanditist)

• CENTAURUS-CENTER Wetzlar Grundbesitz GbR, Salz

• S+S Windpark Weiskirchen OHG, Limburg

• Windpark Guggenberg GmbH & Co. KG, Limburg (als Kommanditist)

• S+S Windpark Callbach, OHG, Limburg

• ABID Seniorenzentrum Limburg GmbH & Co. KG, Limburg (als Kommanditist)

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

Anlagenspiegel 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am
01.01.2023 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Rechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.409,75 0,00 0,00 0,00 116.409,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der
der Bauten auf fremden Grundstücken 531.837,92 -1.078,54 0,00 0,00 530.759,38
2. technische Anlagen und Maschinen 1.647.922,14 90.073,72 0,00 0,00 1.737.995,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 2.662.173,27 262.839,62 161.291,42 0,00 2.763.721,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 51.200,66 0,00 0,00 51.200,66
4.841.933,33 403.035,46 161.291,42 0,00 5.083.677,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 347.062,34 46.764,17 58.480,42 0,00 335.346,09
2. Beteiligungen 4.094.616,20 1.368.269,00 1.237.629,97 0,00 4.225.255,23
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.820.799,38 7.407.934,56 3.980.566,12 0,00 16.248.167,82
4. sonstige Ausleihungen 7.862.902,93 1.940.792,27 693.171,81 0,00 9.110.523,39
5. Genossenschaftsanteile 125,00 0,00 0,00 0,00 125,00
6. Aktivwerte Rückdeckungsversicherung 1.274.944,44 192.061,66 0,00 0,00 1.467.006,10
26.400.450,29 10.955.821,66 5.969.848,32 0,00 31.386.423,63
0,05
31.358.793,37 11.358.857,12 6.131.139,74 0,00 36.586.510,75
Abschreibungen
Vortrag zum Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am
01.01.2023 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Rechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.394,75 0,00 0,00 0,00 116.394,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der
der Bauten auf fremden Grundstücken 223.341,04 12.837,46 0,00 0,00 236.178,50
2. technische Anlagen und Maschinen 891.194,14 114.162,72 0,00 0,00 1.005.356,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1.421.769,85 281.693,62 0,00 0,00 1.703.463,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.536.305,03 408.693,80 0,00 0,00 2.944.998,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.014,07 0,00 0,00 0,00 27.014,07
2. Beteiligungen 475.473,05 0,00 0,00 0,00 475.473,05
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 922.906,04 266.965,73 0,00 0,00 1.189.871,77
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Aktivwerte Rückdeckungsversicherung 90,03 0,00 0,00 0,00 90,03
1.425.483,19 266.965,73 0,00 0,00 1.692.448,92
4.078.182,97 675.659,53 0,00 0,00 4.753.842,50
Buchwerte
Stand am Stand am
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Rechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15,00 15,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der
der Bauten auf fremden Grundstücken 294.580,88 308.496,88
2. technische Anlagen und Maschinen 732.639,00 756.728,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1.060.258,00 1.093.127,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.200,66 0,00
2.138.678,54 2.158.351,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 308.332,02 311.567,85
2. Beteiligungen 3.749.782,18 3.535.763,18
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 15.058.296,05 11.891.407,51
4. sonstige Ausleihungen 9.110.523,39 7.862.902,93
5. Genossenschaftsanteile 125,00 125,00
6. Aktivwerte Rückdeckungsversicherung 1.466.916,07 1.274.854,41
29.693.974,71 24.876.620,88
31.832.668,25 27.034.987,76

 

Kristin Venter, geb. Ferger (Bürokauffrau), Winnen

Volker Ferger (Diplom-Kaufmann), Winnen

Florian Ferger (Bachelor of Science), Hachenburg

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Ferger Metallbau GmbH, Winnen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ferger Metallbau GmbH, Winnen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ferger Metallbau GmbH, Winnen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 28.10.2024

HENNIES Wirtschaftsprüfung GmbH & Co. KG

Ulf Hennies, Wirtschaftsprüfer

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