Bosch Building Automation GmbH

Kapellenweg 42, 33415 Verl, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 1464
Vorher
GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH
Eingetragen
18.11.1977
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von computergesteuerten Regelungsanlagen und -systemen in der Haus-, Industrie- und Umwelttechnik sowie der elektronischen Sicherheitstechnik inklusive deren Montage und Wartung, insbesondere zum Zwecke der Energieeinsparung und des Umweltschutzes sowie der mit diesen Anlagen verbundene Technologietransfer, weiterhin Entwicklung und Vermarktung von Software für die Gebäudeleittechnik und damit verbundene Bereiche, der Handel mit Komponenten und Zubehör der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie energiewirtschaftliche Ingenieurberatung einschließlich planerischer Leistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Jan Peter Breuer
seit 17.1.2024
Geschäftsführer
Christian Hörburger
seit 28.6.2023
Geschäftsführer
Till Stegemann
seit 16.2.2021
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Germany
2.557.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH

Verl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

1.

Bilanz zum 31. Dezember 2018

2.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

3.

Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2018

Entwicklung des Anlagevermögens 2018

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH

A. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH ist einer der führenden Anbieter von integralen Gebäudeautomationssystemen. Mit unseren nationalen und internationalen Niederlassungen und Tochtergesellschaften vertreiben wir weltweit innovative Systemlösungen für Gebäudemanagement, Energiemanagement sowie für die Raum,-Gebäude- und Industrieautomation.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das deutsche Wirtschaftswachstum ist ins Stocken geraten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2018 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - mit 0,0 % auf demselben Niveau wie im Vorquartal. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war damit im Jahr 2018 zweigeteilt: In der ersten Jahreshälfte 2018 war das BIP gestiegen, und zwar um 0,4 % im ersten und 0,5 % im zweiten Quartal. Im dritten Quartal ging das BIP dagegen um 0,2 % zurück. Für das gesamte Jahr 2018 ergibt sich daraus ein Anstieg von 1,4 % (kalenderbereinigt: 1,5 %). Das Wachstum fällt damit etwas niedriger aus als im Januar gemeldet.

Positive Wachstumsimpulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) aus dem Inland: Im vierten Quartal 2018 wurde deutlich mehr investiert als im dritten Quartal 2018, insbesondere in Bauten (+ 1,3 %), aber auch in Ausrüstungen (+ 0,7 %). Während die privaten Konsumausgaben leicht anstiegen (+ 0,2 %), erhöhte der Staat seine Konsumausgaben deutlich um 1,6 %. Die außenwirtschaftliche Entwicklung lieferte im vierten Quartal dagegen keine Wachstumsimpulse: Nach vorläufigen Berechnungen stiegen Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen jeweils um 0,7 % gegenüber dem Vorquartal.

Preisbereinigt stiegen die Exporte im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 %, gleichzeitig erhöhten sich die Importe um 3,4 %. Auch der Wachstumsbeitrag zum realen Bruttoinlandsprodukt war damit negativ und belief sich auf -0,2 Prozentpunkte.

Sowohl Exporte als auch Importe im Warenhandel und im Dienstleistungsverkehr nahmen preisbereinigt zu. Beim Warenhandel stiegen die Importe mit +4,2 % stärker als die Exporte (+2,6 %). Bei den Dienstleistungen waren die Zuwächse geringer als im Warenverkehr, wobei der Anstieg der Exporte (+1,1 %) wie bereits im Vorjahr stärker war als der der Importe (+0,4 %).

Der Höhenflug auf dem deutschen Arbeitsmarkt ging auch im Jahr 2018 weiter: Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt von rund 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (Inlandskonzept). Das waren 562.000 Personen oder 1,3 % mehr als im Jahr 2017. Eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte, insbesondere aus den osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten und aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern, glichen negative demografische Effekte aus.

Entscheidend für die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt war der erneut deutliche Anstieg der Zahl der Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt 2018 um 638.000 Personen (+ 1,6 %) auf 40,6 Millionen zunahm. Hierbei kam es zu einer weiteren spürbaren Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Voll- und Teilzeit. Rückläufig war weiter die Summe der marginal Beschäftigten, zu denen ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigungen (sogenannte Minijobs), kurzfristige Beschäftigungen und Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs) zählen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank gegenüber dem Vorjahr ebenfalls, und zwar um 76.000 Personen (-1,8 %) auf 4,2 Millionen.

[Quelle: www.destatis.de]

Die Sparte Gebäudetechnik ist mit ca. 1,6 Millionen Beschäftigten und 133 Milliarden € Umsatz in 2018 (+5 %) die beschäftigungs- und umsatzstärkste Sparte. Im Jahr 2019 wird der Umsatz um 3,5 % auf ca. 138 Milliarden € zulegen.

[Quelle: www.bv-bauwirtschaft.de]

2. Darstellung der wirtschaftlichen Lage und des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft

Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren werden seitens der Geschäftsführung Umsatzerlöse (gem. § 277 HGB) und ROI als Steuerungsgrößen der Gesellschaft definiert. Dabei ergibt sich die Kennzahl ROI aus Umsatzrentabilität multipliziert mit der Umschlagshäufigkeit des Gesamtkapitals. Das Ergebnis gibt Aufschluss über den finanziellen Erfolg im Verhältnis zum gesamten gebundenen Kapital des Unternehmens.

ROI (Return on Investment) = Kapitalumschlag x Umsatzrentabilität

Kapitalumschlag = Gesamtleistung/Gesamtvermögen

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss/Gesamtleistung x 100 (%)

Finanzielle Leistungsindikatoren IST 2018 Prognose 2018 IST 2017
Umsatzerlöse in T€ 20.308 27.654 23.919
ROI -1,1% 3,0% 1,1%

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 15,1% gesunken. Die Prognose für das Jahr 2018 wurde ebenfalls deutlich unterschritten. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Tatsache, dass Projekte aufgrund bauseitiger Verzögerungen nicht mehr schlussgerechnet werden konnten. Der ROI hat sich aufgrund des Zuwachses der in Arbeit befindlichen Projekte und des negativen Jahresergebnisses nicht wie im Vorjahr entwickelt. Die Gesamtleistung in Höhe von T€ 21.845 ist somit abrechnungsbedingt um 8,5% gesunken (T€ 23.872).

Als bedeutsame, nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden seitens der Geschäftsführung die Mitarbeiterfluktuationsquote, sowie die Anzahl der Mitarbeiter als Steuerungsgrößen der Gesellschaft definiert. Die Fluktuationsquote ermittelt sich aus den Anteilen der Mitarbeiter, die im Vergleich zur durchschnittlichen Belegschaft das Unternehmen jährlich durch eigene Kündigung verlassen haben. Die Zielsetzung ist dabei, die Mitarbeiterzufriedenheit zu ermitteln und zu verbessern.

Fluktuationsquote = Anzahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen im Berichtsjahr verlassen haben (differenziert nach eigener Kündigung)/Ø Mitarbeiterzahl des Berichtsjahres

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren IST 2018 Prognose 2018 IST 2017
Mitarbeiterfluktuationsquote 6,1% 4,6% 7,5%
Anzahl Mitarbeiter (Auszubildende) * 191 (27) 216 (25) 192 (23)

* Diese Kennzahl gibt die Anzahl der Mitarbeiter (Auszubildende) zum Stichtag

Die Mitarbeiterfluktuationsquote ist gegenüber dem Vorjahr gesunken, liegt jedoch aufgrund erhöhtem Personalabgang über der Prognose für das Jahr 2018. Die erforderliche Kontinuität in der Belegschaft, besonders in den hoch spezifizierten, fachtechnischen Bereichen ist gegeben und somit Basis für eine zukünftige positive Entwicklung.

Vermögenslage

Anlage- und Umlaufvermögen sind unter Berücksichtigung eventueller Risiken und der Einhaltung des Niederstwertprinzips bzw. strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Das Eigenkapital beträgt 37,2 % (Vorjahr 41,4%) und liegt damit in einem zufriedenstellenden Bereich. Die Reduzierung der Eigenkapitalquote gegenüber 2017 resultiert aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Sicherstellung der fortlaufenden Liquidität im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, sowie der Umstellung von PKW-Leasing auf PKW-Kauf.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Skontierungsmöglichkeiten wurden grundsätzlich genutzt.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Nettobankschulden (liquide Mittel abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) haben sich wie folgt entwickelt:

2018 2017
Liquide Mittel 5.928,61 289.031,81
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.774.512,41 2.071.204.88
Nettobankschulden 3.768.583,80 1.782.173,07

Die Veränderung resultiert aus der Aufnahme weiterer Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Sicherstellung der fortlaufenden Liquidität im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie der Fuhrparkfinanzierung in Höhe von T€ 792. Darüber hinaus wurden noch weitere T€ 464 langfristige Darlehen getilgt.

Unabhängig davon bestehen zum Stichtag 31. Dezember 2018 noch weitere nicht ausgeschöpfte Kreditlinien.

2018 2017
Langfristige Darlehen 607.176,92 1.071.204,88

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2018 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von insgesamt 1.059 T€ (499 T€) getätigt.

Diese teilen sich im Wesentlichen auf in IT-Hardware und Software für die Fortführung des internen Projekts "PROJECT 360 Grad". Mit dem Projekt werden die Prozesse und Entscheidungswege abteilungsübergreifend abgebildet und transparent gemacht. Dabei werden alle Kommunikationen und Dokumentationen zu 100 % IT-gestützt abgebildet. Weitere 792 T€ wurden in PKW-Anschaffungen investiert.

Liquidität

2018 2017
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.039 T€ -1.003 T€
Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.042 T€ -483 T€
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 1.798 T€ 943 T€

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war leicht rückläufig. Ursache hierfür ist die Veränderung des Working Capital.

Die Entwicklung beim Cashflow aus Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Umstellung im Fuhrparkbereich von Leasing auf Kauf und der damit verbundenen erhöhten Investitionstätigkeit.

Der Cashlow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus der Aufnahme von Darlehen.

Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2018 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 168 T€ (Vorjahr Jahresüberschuss 153 T€).

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2018 lagen bei 20.308 T€ (23.919 T€).

Die Umsatzerlöse ergeben sich aus den Ergebnissen der Bereiche Projekte, Service, Handel national und international und Schaltschrankproduktion.

Stärkster Umsatzträger war im Geschäftsjahr 2018 der Bereich Projekte mit einem Anteil von 58%, gefolgt von den Bereichen Handel 22% und Service mit 15%. Die Produktion der Schaltschränke hat einen Anteil von 3% und Sonstige 2%.

Die Materialaufwandsquote im Geschäftsjahr 2018 ist auf 32,8 % (37,2%) gesunken aufgrund nicht schlussgerechneter Projekte.

Im Geschäftsjahr 2018 verzeichnete die GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH im Vergleich zum Vorjahr einen gestiegenen Auftragseingang in Höhe von 14,6 % über dem Vorjahr.

Zusammengefasste Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Geschäftsjahr 2018 erfüllte nicht die Erwartungen an die wirtschaftlichen Ziele. Gleichwohl hat sich der Auftragsbestand stärker entwickelt als im Vorjahr, sodass der Start in das Jahr 2019 eine positive Ausgangsbasis hat. Qualitativ war die Entwicklung der Gesellschaft erfolgreich. So konnten organisatorische und personelle Maßnahmen zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft umgesetzt werden.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen- und Risikobericht

Grundsätzlich ist zwischen kalkulierbaren unternehmensinternen und unkalkulierbaren externen Risiken/Chancen zu unterscheiden. Nicht beeinflussbare Risiken liegen überwiegend in wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen. Dieses trifft national und international zu. Die Politik trifft mitunter kurzfristige Entscheidungen, welche das Investitionsverhalten von Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten negativ beeinflusst. Für die Unternehmen wird eine Planung somit erschwert.

Die Errichtung und Ertüchtigung von Gebäuden wird 2019 und darüber hinaus weiter deutlich durch die Digitalisierung beeinflusst werden. Die Forderung nach Ressourcen-, Energieeffizienz, umweltverträglichen effizient verwendeten Materialien und Recyclingfähigkeit wird weiter zunehmen. In diesem Zusammenhang wird sich das Thema BIM (Building Information Modelling) als durchgängige Methode für den Planung- und Bauprozess, als auch in der Fortführung in der Begleitung für das Bauwerk über den gesamten Lebenszyklus hinweg weiter durchsetzen. Die GFR ist hier mit Ihren offenen und durchgängigen Planungswerkzeugen auf diese Markt-/Prozessanpassung gut vorbereitet.

Im Personalbereich erhalten die immer kürzer werdenden Veränderungszyklen und die damit einhergehenden steigenden Anforderungen an Fachkräfte eine immer stärkere Gewichtung. Nicht zuletzt auf Grund des demographischen Wandels. Sich schnell umzustellen und auf die veränderten Verhältnisse einzustellen, ist heute die Herausforderung. Ein entscheidender Erfolgsfaktor der GFR - Gesellschaft f. Regelungstechnik u. Energieeinsparung mbH ist dabei der Grundsatz "Fördern und Fordern". Ziel der GFR ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu qualifizieren und fundiert zu schulen, damit diese den stets hohen Erwartungen am Markt einen Schritt voraus sind.

Abhängigkeiten zu Lieferanten bestehen unseres Erachtens nicht, da diese in aller Regel austauschbare Produkte anbieten. Konzentrationen auf spezielle Lieferanten dienen aus unserer Sicht vielmehr der Marktdurchdringung und der Verbesserung der Einkaufskonditionen.

Eine besondere Umweltgefährdung durch das Unternehmen und sein Sortiment ist nicht gegeben.

Unser Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 50001:2011 zertifiziert.

Wesentliche Bestandteile unseres in der Aufbau- und Ablauforganisation integrierten Risikomanagementsystems sind:

der Controlling- und Planungsprozess

die in einem Organisationshandbuch festgelegten einheitlichen Richtlinien und Organisationsanweisungen

die regelmäßige Berichterstattung der Niederlassungs- und Regionalvertriebsleiter an die Vertriebsleitung anlässlich der regelmäßig stattfindenden Führungsbesprechungen

monatlicher Jour Fixe Regionalleiter und Bereichsleitung Projekte mit Controlling und Bereichsleitung Business-Services hinsichtlich Chancen-/Risikoanalyse laufender Projekte und Forderungsmanagement

die alle 2 Monate stattfindenden Strategiemeetings

Um etwaigen Risiken zu begegnen, ergreifen wir unter anderem die folgenden Maßnahmen:

das Vorhandensein aktueller Organisations- und Verfahrensanweisungen

regelmäßige Wartung unserer technischen Anlagen

gesichertes Rechenzentrum mit redundanten Online Backupsystem zur Sicherstellung der Anwendungen und Nutzerdaten.

Sicherung der Standorte durch Einbruchmeldeanlagen

Schulungs- und Weiterbildungsprogramme für unsere Mitarbeiter

Abschluss geeigneter Sachversicherungen

konsequentes Forderungsmanagement

Durchführung von Kundenratings bzw. Bonitätschecks über Ratingagenturen o- der Heranziehung der im Bundesanzeiger veröffentlichten wirtschaftlichen Eckdaten der Kunden

2. Gesamtbild über die Risikolage der Gesellschaft

Nach Prüfung der Risikolage der Gesellschaft liegen keine Risiken vor, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Auch für die Zukunft sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Risiken Wahrscheinlichkeit
Warenbestandrisiken gering
Produktentwicklungsrisiko gering
Forderungsausfallrisiken mittel
Fachkräftemangel mittel

Durch die permanente Optimierung der Lagerbestände bei gleichzeitiger Sicherstellung der Lieferfähigkeit schätzen wir das Warenbestandsrisiko als gering ein.

Das Produktentwicklungsrisiko schätzen wir ebenfalls als gering ein, da die Prozesskette von der Idee bis zur Umsetzung eines neuen Produktes klar definiert ist. Das Produktmanagement prüft die Idee hinsichtlich Marktchancen. Nach der grundsätzlichen Freigabe wird seitens der Entwicklung eine Machbarkeitsstudie erstellt. Auf Basis dieser Erkenntnisse erfolgt dann die Entscheidung, ob ein Produkt (Hard- oder Software) entwickelt wird.

Die Wahrscheinlichkeit von Forderungsausfallrisiken werden als mittel bewertet. Hierbei ist zu differenzieren zwischen dem Projektgeschäft und dem Handelsgeschäft. Aufgrund unseres konsequenten Forderungsmanagements schätzen wir das Ausfallrisiko im Handelsgeschäft gering ein, kommen aber unter Berücksichtigung der Komplexität im Projektgeschäft insgesamt zu der Wertung "mittel".

Durch den Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt gestaltete sich die Suche nach geeignetem Fachpersonal zunehmend schwieriger und wird als mittel bewertet. Dem Fachkräftemangel versucht die GFR auf vielfältige Weise zu begegnen. Neben der Ausbildung von Mechatronikern bietet die GFR auch duale Studiengänge an. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die kontinuierliche Förderung und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen durch interne und externe Lehrgänge und Stipendien. (z.Bsp. Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien oder Fachwirt/in für Gebäudeautomation).

3. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft wird im Projektionszeitraum voraussichtlich in der Hochkonjunktur bleiben. Der jüngste Dämpfer im dritten Vierteljahr 2018 hing wohl zu einem erheblichen Teil mit vorübergehenden angebotsseitigen Schwierigkeiten in der Automobilindustrie zusammen und dürfte zügig überwunden werden. Der bereits hohe gesamtwirtschaftliche Auslastungsgrad erhöht sich in den kommenden Jahren allerdings wohl nur noch leicht: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird voraussichtlich nur geringfügig stärker wachsen als das Produktionspotenzial, dessen Zuwachsrate zudem nachlässt. Dabei spielt die demografische Entwicklung eine wichtige Rolle. Auf der Angebotsseite begrenzt sie den weiteren Anstieg der Erwerbstätigkeit und trägt so zu zunehmenden Engpässen am Arbeitsmarkt bei. Auf der Nachfrageseite dämpft sie den Bedarf an Wohnraum und die Investitionsneigung der Unternehmen. Dass die Binnennachfrage dennoch lebhaft ausfällt, ist dem privaten Konsum zu verdanken. Er wird nicht nur von kräftig steigenden Löhnen gestützt, sondern insbesondere 2019 auch von der expansiven Finanzpolitik. Zudem sind stabile außenwirtschaftliche Rahmenbedingungen unterstellt. Die derzeit in der Grundtendenz verhaltenen Ausfuhren sollten mittelfristig wieder nahezu im Einklang mit den moderat expandierenden Absatzmärkten wachsen.

In diesem Szenario könnte das reale BIP in kalenderbereinigter Betrachtung um jährlich etwa 1,5 % zunehmen. Die recht stabilen jahresdurchschnittlichen Wachstumsraten verdecken allerdings, dass die vierteljährlichen Zuwächse im Laufe des Jahres 2019 im Mittel erheblich höher ausfallen als in diesem Jahr und sich danach wieder leicht abschwächen.

[Quelle: www.bundesbank.de]

Für 2019 erwartet die Bundesvereinigung der Bauwirtschaft für den Bereich der Gebäudetechnik eine Umsatzsteigerung von 3,5 %.

[Quelle: www.bv-bauwirtschaft.de]

Die GFR - Gesellschaft f. Regelungstechnik u. Energieeinsparung mbH hat in den vergangenen Jahren geplante Investitionsmaßnahmen und Strukturveränderungen umgesetzt. Die zu erwartenden Effekte werden sich in den kommenden Jahren in den Geschäftszahlen positiv niederschlagen.

Auf Basis dieser Annahmen wird im Jahr 2019 bei den finanziellen Leistungsindikatoren mit einem ROI in Höhe von 1,3 % und Umsatzerlösen von 27.117 T€ gerechnet. Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren wird im Jahr 2019 mit 190 Mitarbeitern, davon 18 Auszubildende sowie mit 6,0 % bei der Mitarbeiterfluktuationsquote gerechnet.

 

Verl, 22. Mai 2019

GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 127.010,05 194.893,70
2. Geleistete Anzahlungen 345.846,87 248.164,99
  472.856,92 443.058,69
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.427.014,84 2.580.517,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.557,13 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.004.631,29 304.155,65
4. Anlagen im Bau 4.273,08 4.273,08
  3.437.476,34 2.888.946,65
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 96.304,71 135.264,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 49.201,00 1,00
  145.505,71 135.265,05
  4.055.838,97 3.467.270,39
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe 2.371.442,14 2.498.638,69
2. Unfertige Leistungen 4.873.051,67 3.457.419,41
3. Geleistete Anzahlungen 2.448.297,33 1.674.419,71
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -6.356.105,87 -4.210.762,75
  3.336.685,27 3.419.715,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.669.355,29 5.036.575,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.462.529,68 1.417.107,36
3. Sonstige Vermögensgegenstände 281.407,77 75.467,23
  7.413.292,74 6.529.150,05
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.928,61 289.031,81
  10.755.906,62 10.237.896,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.157,86 49.116,96
  14.848.903,45 13.754.284,27

Passiva

   
  31.12.2018 31.12.2017
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.557.000,00 2.557.000,00
II. Gewinnvortrag 3.140.687,00 2.987.508,24
III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -168.049,00 153.178,76
  5.529.638,00 5.697.687,00
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 11.971,00 79.355,00
2. Sonstige Rückstellungen 713.145,00 669.850,00
  725.116,00 749.205,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.774.512,41 2.071.204,88
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.212.791,92 1.534.912,47
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.076.236,04 3.014.687,80
4. Sonstige Verbindlichkeiten 530.609,08 686.587,12
(davon aus Steuern) (379.644,82) (579.279,57)
  8.594.149,45 7.307.392,27
  14.848.903,45 13.754.284,27

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 2017
1. Umsatzerlöse 20.307.636,45 23.918.772,09
2. Verminderung (Erhöhung) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 1.415.632,26 -665.072,51
3. Sonstige betriebliche Erträge 121.788,20 617.955,44
  21.845.056,91 23.871.655,02
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.455.318,60 5.503.283,80
b) Aufwendungen für bezogenen Leistungen 1.710.216,82 3.370.890,04
  7.165.535,42 8.874.173,84
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 8.785.736,32 8.869.866,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.755.655,49 1.751.072,96
  10.541.391,81 10.620.939,71
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 470.230,91 384.993,29
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.740.873,15 3.679.161,77
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.042,63 16.115,36
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 123.066,50 113.831,34
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -31.028,95 43.626,58
11. Ergebnis nach Steuern -147.969,30 171.043,85
12. Sonstige Steuern 20.079,70 17.865,09
13. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -168.049,00 153.178,76

ANHANG zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2018

der GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH Verl

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und eingetragen beim Amtsgericht Gütersloh unter der HR Nummer HR B 1464. Sie hat größenabhängige Aufstellungserleichterungen für den Anhang in Anspruch genommen.

Soweit Vorjahreswerte angegeben werden, erfolgen diese in Klammern hinter dem Wert des aktuellen Geschäftsjahres.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Gebäude und übrigen Anlagenwert werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen werden auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Bei Zugängen wird die Abschreibung zeitanteilig vorgenommen. Wie im Vorjahr wurden geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 im Jahr des Zugangs in Höhe von T€ 109 (T€ 82) voll abgeschrieben. Im Übrigen haben sich Abschreibungssätze und -methoden nicht geändert.

Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen beträgt für

Immaterielle Vermögensgegenstände 1 bis 10 Jahre

Bauten 15 bis 33 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen 1 bis 10 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 25 Jahre

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert.

Die Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des gleitenden Durchschnittspreises (GLD) oder - soweit erforderlich - zu niedrigeren Tageswerten bilanziert. Des Weiteren wurden Reichweitenabschläge, Abschläge für schlechtere Wiederverkaufbarkeit und Abschläge für Skonti berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die unfertigen Leistungen werden mit den Fertigungs- und Materialkosten unter Berücksichtigung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung werden nicht angesetzt. Ferner werden Zinsen für Fremdkapital nicht berücksichtigt. Soweit erforderlich, sind niedrigere beizulegende Werte angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert.

Das Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen, wird in Anspruch genommen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind mit dem Nennwert vermindert um angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen und entspricht 3% des Nettobestandes nicht einzelwertberichtigter Forderungen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe ihres Nennwertes angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Beträge, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. In dem Posten ist ein Unterschiedsbetrag gem. § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von T€ 11 (T€ 19) enthalten.

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen umfassen alle bei Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und noch ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

II. Bilanzerläuterungen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Es bestehen folgende Beteiligungen:

Beteiligung per 31.12.2018 Eigenkapital per 31.12.2018 (Vorjahr) Jahresergebnis 2018 (Vorjahr)
% T€ T€
Inland          
- GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH, Jena 100 641 (510) 131 (8)
Ausland          
- GFR-Technika Regulacji i Oszczednosci i Energii spZ.o.o., Wroclaw, Polen +) 95 k.A.   k.A.  
- GFR-Spolecnost pro regulacia usporu energie s.r.o., Prag, Tschechien 100 160 (154) 6 (79)
- DIGICONTROL BENELUX B.V. Apeldoorn, Niederlande 60 172 (101) 71 (91)
- GFR-Gesellschaft für Regelunstechnik und Energieeinsparung GmbH, St. Georgen, Österreich 51 k.A.   k.A  
- DIGICONTROL SCHWEIZ ++) 60 18   -4  

+) Jahresabschluss liegt nicht vor, Gesellschaft wird liquidiert

++) Neugründung 2018

k.A. = keine Angabe

Für die GFR Wroclaw wurde 2010 die Liquidation eingeleitet.

Die DIGICONTROL BENELUX B.V. wurde im August 2005 gegründet.

Im Geschäftsjahr erfolgte im Rahmen einer Korrektur eine Umgliederung von den Beteilgungen in Höhe von € 49.200,00 in die Ausleihungen.

Die GFR-Österreich wurde im März 2015 gegründet.

Die DIGICONTROL SCHWEIZ wurde im April 2018 gegründet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zum kurzfristigen Verbrauch bestimmt.

Die unfertigen Leistungen werden zusammen mit den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen überwiegend in 2018 abgerechnet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 2.323 (T€ 1.236) aus Lieferungs- und Leistungsverkehr. Des Weiteren bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus gewährten Darlehen T€ 140 (T€ 181).

Die Forderungen aus Lieferung und Leistung und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, davon sind Steuerforderungen in Höhe von T€ 180 (T€ 0) enthalten.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) in Höhe von € 2.557.000 ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Arbeitnehmeransprüche T€ 395 (T€ 357), Mängelansprüche T€ 40 (T€ 63), Abschluss- und Prüfungskosten T€ 21 (T€ 21), ausstehende Rechnungen T€ 35 (T€ 36), Tantiemen T€ 50 (T€ 50), Schwerbehindertenausgleichsabgabe T€ 13 (T€ 0), Berufsgenossenschaftsbeiträge T€ 65 (T€ 65), Archivierungskosten T€ 27 (T€ 27) sowie sonstige erwartete Inanspruchnahmen T€ 67 (T€ 50).

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeiten
(Vorjahr) T€ Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.775 3.167 549 59
(Vorjahr) (2071) (1.000) (1.002) (69)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.356 6.356 0 0
(Vorjahr) (4.211) (4.211) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.213 1.213 0 0
(Vorjahr) (1.535) (1.535) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.076 3.076 0 0
(Vorjahr) (3.015) (3.015) (0) (0)
- davon aus Lieferung und Leistung 76 76    
(Vorjahr) (15) (15)    
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.000 3.000 0 0
(Vorjahr) (3.000) (3.000) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 531 531 0 0
(Vorjahr) (687) (687) (0) (0)
- davon Verbindlichkeiten aus Steuern 380 380 0 0
(Vorjahr) (579) (579) (0) (0)
  14.951 14.343 549 59

Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG, Gütersloh, bestehen unverändert zum Vorjahr Grundschulden von T€ 2.100. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen von 542 T€ (933 T€) aus Miet- und Leasingverträgen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 2 (T€ 55) periodenfremde Erträge. Ferner Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 79 (T€ 193), und Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von T€ 39 (T€ 365).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit T€ 13 (T€ 23) periodenfremde Aufwendungen.

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung von T€ 25 (T€ 25) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen von T€ 16 (T€ 14) enthalten.

In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 28 (T€ 24) enthalten.

IV. Nachtragsbericht

Bis zur Bilanzerstellung für 2018 sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten die für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH von Bedeutung sind.

V. Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer:

2018 2017
Nicht-gewerbliche Angestellte 47 49
Gewerbliche Angestellte 141 146

Ferner beschäftigen wir im Jahresdurchschnitt 25 (19) Auszubildende.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält.

Geschäftsführung:

Dipl.-Ing. Volker Westerheide, Lage, Geschäftsführer der WIEDEMANN Technik und Beratungsgesellschaft mbH, Sarstedt

Dipl. Kfm. Jens Müller, Münster, Kaufmännischer Geschäftsführer der WIEDEMANN Beteiligungs- und Verwaltungsges. mbH, Sarstedt

Die GFR Verl ist gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 ff. HGB aufzustellen befreit. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Wiedemann Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Sarstedt, einbezogen. Dieser soll beim elektronischen Bundesanzeiger unter der Registernummer B 2112 eingereicht werden. Die Wiedemann Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag gemeinsam mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Verl, den 22. Mai 2019

GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH, Verl

gez. Dipl.-Ing. Volker Westerheide

gez. Dipl.-Kfm. Jens Müller

Entwicklung des Anlagevermögens 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.763.344,78 22.594,52 0,00 0,00 1.785.939,30
2. Geleistete Anzahlungen 248.164,99 97.681,88 0,00 0,00 345.846,87
  2.011.509,77 120.276,40 0,00 0,00 2.131.786,17
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 4.659.087,97 0,00 0,00 0,00 4.659.087,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.597,06 0,00 0,00 1.597,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.532.907,12 926.685,37 0,00 9.448,05 2.450.144,44
4. Anlagen im Bau 4.273,08 0,00 0,00 0,00 4.273,08
  6.196.268,17 928.282,43 0,00 9.448,05 7.115.102,55
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 326.666,15 10.240,66 -49.200,00 0,00 287.706,81
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 893.648,36 0,00 49.200,00 0,00 942.848,36
  1.220.314,51 10.240,66 0,00 0,00 1.230.555,17
  9.428.092,45 1.058.799,49 0,00 9.448,05 10.477.443,89
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.568.451,08 90.478,17 0,00 1.658.929,25
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.568.451,08 90.478,17 0,00 1.658.929,25
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.078.570,05 153.503,08 0,00 2.232.073,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 39,93 0,00 39,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.228.751,47 226.209,73 9.448,05 1.445.513,15
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.307.321,52 379.752,74 9.448,05 3.677.626,21
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 191.402,10 0,00 0,00 191.402,10
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 893.647,36 0,00 0,00 893.647,36
  1.085.049,46 0,00 0,00 1.085.049,46
  5.960.822,06 470.230,91 9.448,05 6.421.604,92
Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 127.010,05 194.893,70
2. Geleistete Anzahlungen 345.846,87 248.164,99
  472.856,92 443.058,69
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.427.014,84 2.580.517,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.557,13 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.004.631,29 304.155,65
4. Anlagen im Bau 4.273,08 4.273,08
  3.437.476,34 2.888.946,65
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 96.304,71 135.264,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 49.201,00 1,00
  145.505,71 135.265,05
  4.055.838,97 3.467.270,39

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH, Verl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH, Verl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 22. Mai 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helmut Schäfer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Kathrin Pethke, Wirtschaftsprüferin

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