Reparatur und Instandhaltung von Schuhen und Lederwaren
Bosch Building Automation GmbH
Kapellenweg 42, 33415 Verl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Peter Breuer seit 17.1.2024 | Geschäftsführer |
Christian Hörburger seit 28.6.2023 | Geschäftsführer |
Till Stegemann seit 16.2.2021 | Prokura |
Volker Dipl.-Ing. Westerheide seit 10.11.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbHVerlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018der GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbHA. Geschäftsmodell des Unternehmens Die GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH ist einer der führenden Anbieter von integralen Gebäudeautomationssystemen. Mit unseren nationalen und internationalen Niederlassungen und Tochtergesellschaften vertreiben wir weltweit innovative Systemlösungen für Gebäudemanagement, Energiemanagement sowie für die Raum,-Gebäude- und Industrieautomation. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das deutsche Wirtschaftswachstum ist ins Stocken geraten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2018 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - mit 0,0 % auf demselben Niveau wie im Vorquartal. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war damit im Jahr 2018 zweigeteilt: In der ersten Jahreshälfte 2018 war das BIP gestiegen, und zwar um 0,4 % im ersten und 0,5 % im zweiten Quartal. Im dritten Quartal ging das BIP dagegen um 0,2 % zurück. Für das gesamte Jahr 2018 ergibt sich daraus ein Anstieg von 1,4 % (kalenderbereinigt: 1,5 %). Das Wachstum fällt damit etwas niedriger aus als im Januar gemeldet. Positive Wachstumsimpulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) aus dem Inland: Im vierten Quartal 2018 wurde deutlich mehr investiert als im dritten Quartal 2018, insbesondere in Bauten (+ 1,3 %), aber auch in Ausrüstungen (+ 0,7 %). Während die privaten Konsumausgaben leicht anstiegen (+ 0,2 %), erhöhte der Staat seine Konsumausgaben deutlich um 1,6 %. Die außenwirtschaftliche Entwicklung lieferte im vierten Quartal dagegen keine Wachstumsimpulse: Nach vorläufigen Berechnungen stiegen Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen jeweils um 0,7 % gegenüber dem Vorquartal. Preisbereinigt stiegen die Exporte im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 %, gleichzeitig erhöhten sich die Importe um 3,4 %. Auch der Wachstumsbeitrag zum realen Bruttoinlandsprodukt war damit negativ und belief sich auf -0,2 Prozentpunkte. Sowohl Exporte als auch Importe im Warenhandel und im Dienstleistungsverkehr nahmen preisbereinigt zu. Beim Warenhandel stiegen die Importe mit +4,2 % stärker als die Exporte (+2,6 %). Bei den Dienstleistungen waren die Zuwächse geringer als im Warenverkehr, wobei der Anstieg der Exporte (+1,1 %) wie bereits im Vorjahr stärker war als der der Importe (+0,4 %). Der Höhenflug auf dem deutschen Arbeitsmarkt ging auch im Jahr 2018 weiter: Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt von rund 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (Inlandskonzept). Das waren 562.000 Personen oder 1,3 % mehr als im Jahr 2017. Eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte, insbesondere aus den osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten und aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern, glichen negative demografische Effekte aus. Entscheidend für die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt war der erneut deutliche Anstieg der Zahl der Arbeitnehmer, die im Jahresdurchschnitt 2018 um 638.000 Personen (+ 1,6 %) auf 40,6 Millionen zunahm. Hierbei kam es zu einer weiteren spürbaren Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Voll- und Teilzeit. Rückläufig war weiter die Summe der marginal Beschäftigten, zu denen ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigungen (sogenannte Minijobs), kurzfristige Beschäftigungen und Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs) zählen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank gegenüber dem Vorjahr ebenfalls, und zwar um 76.000 Personen (-1,8 %) auf 4,2 Millionen. [Quelle: www.destatis.de] Die Sparte Gebäudetechnik ist mit ca. 1,6 Millionen Beschäftigten und 133 Milliarden € Umsatz in 2018 (+5 %) die beschäftigungs- und umsatzstärkste Sparte. Im Jahr 2019 wird der Umsatz um 3,5 % auf ca. 138 Milliarden € zulegen. [Quelle: www.bv-bauwirtschaft.de] 2. Darstellung der wirtschaftlichen Lage und des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren werden seitens der Geschäftsführung Umsatzerlöse (gem. § 277 HGB) und ROI als Steuerungsgrößen der Gesellschaft definiert. Dabei ergibt sich die Kennzahl ROI aus Umsatzrentabilität multipliziert mit der Umschlagshäufigkeit des Gesamtkapitals. Das Ergebnis gibt Aufschluss über den finanziellen Erfolg im Verhältnis zum gesamten gebundenen Kapital des Unternehmens. ROI (Return on Investment) = Kapitalumschlag x UmsatzrentabilitätKapitalumschlag = Gesamtleistung/GesamtvermögenUmsatzrentabilität = Jahresüberschuss/Gesamtleistung x 100 (%)
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 15,1% gesunken. Die Prognose für das Jahr 2018 wurde ebenfalls deutlich unterschritten. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Tatsache, dass Projekte aufgrund bauseitiger Verzögerungen nicht mehr schlussgerechnet werden konnten. Der ROI hat sich aufgrund des Zuwachses der in Arbeit befindlichen Projekte und des negativen Jahresergebnisses nicht wie im Vorjahr entwickelt. Die Gesamtleistung in Höhe von T€ 21.845 ist somit abrechnungsbedingt um 8,5% gesunken (T€ 23.872). Als bedeutsame, nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden seitens der Geschäftsführung die Mitarbeiterfluktuationsquote, sowie die Anzahl der Mitarbeiter als Steuerungsgrößen der Gesellschaft definiert. Die Fluktuationsquote ermittelt sich aus den Anteilen der Mitarbeiter, die im Vergleich zur durchschnittlichen Belegschaft das Unternehmen jährlich durch eigene Kündigung verlassen haben. Die Zielsetzung ist dabei, die Mitarbeiterzufriedenheit zu ermitteln und zu verbessern. Fluktuationsquote = Anzahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen im Berichtsjahr verlassen haben (differenziert nach eigener Kündigung)/Ø Mitarbeiterzahl des Berichtsjahres
* Diese Kennzahl gibt die Anzahl der Mitarbeiter
(Auszubildende) zum Stichtag
Die Mitarbeiterfluktuationsquote ist gegenüber dem Vorjahr gesunken, liegt jedoch aufgrund erhöhtem Personalabgang über der Prognose für das Jahr 2018. Die erforderliche Kontinuität in der Belegschaft, besonders in den hoch spezifizierten, fachtechnischen Bereichen ist gegeben und somit Basis für eine zukünftige positive Entwicklung. Vermögenslage Anlage- und Umlaufvermögen sind unter Berücksichtigung eventueller Risiken und der Einhaltung des Niederstwertprinzips bzw. strengen Niederstwertprinzips bewertet. Das Eigenkapital beträgt 37,2 % (Vorjahr 41,4%) und liegt damit in einem zufriedenstellenden Bereich. Die Reduzierung der Eigenkapitalquote gegenüber 2017 resultiert aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Sicherstellung der fortlaufenden Liquidität im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, sowie der Umstellung von PKW-Leasing auf PKW-Kauf. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Skontierungsmöglichkeiten wurden grundsätzlich genutzt. Finanzlage Kapitalstruktur Die Nettobankschulden (liquide Mittel abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) haben sich wie folgt entwickelt:
Die Veränderung resultiert aus der Aufnahme weiterer Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Sicherstellung der fortlaufenden Liquidität im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie der Fuhrparkfinanzierung in Höhe von T€ 792. Darüber hinaus wurden noch weitere T€ 464 langfristige Darlehen getilgt. Unabhängig davon bestehen zum Stichtag 31. Dezember 2018 noch weitere nicht ausgeschöpfte Kreditlinien.
Investitionen Im Geschäftsjahr 2018 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von insgesamt 1.059 T€ (499 T€) getätigt. Diese teilen sich im Wesentlichen auf in IT-Hardware und Software für die Fortführung des internen Projekts "PROJECT 360 Grad". Mit dem Projekt werden die Prozesse und Entscheidungswege abteilungsübergreifend abgebildet und transparent gemacht. Dabei werden alle Kommunikationen und Dokumentationen zu 100 % IT-gestützt abgebildet. Weitere 792 T€ wurden in PKW-Anschaffungen investiert. Liquidität
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war leicht rückläufig. Ursache hierfür ist die Veränderung des Working Capital. Die Entwicklung beim Cashflow aus Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Umstellung im Fuhrparkbereich von Leasing auf Kauf und der damit verbundenen erhöhten Investitionstätigkeit. Der Cashlow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus der Aufnahme von Darlehen. Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2018 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 168 T€ (Vorjahr Jahresüberschuss 153 T€). Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2018 lagen bei 20.308 T€ (23.919 T€). Die Umsatzerlöse ergeben sich aus den Ergebnissen der Bereiche Projekte, Service, Handel national und international und Schaltschrankproduktion. Stärkster Umsatzträger war im Geschäftsjahr 2018 der Bereich Projekte mit einem Anteil von 58%, gefolgt von den Bereichen Handel 22% und Service mit 15%. Die Produktion der Schaltschränke hat einen Anteil von 3% und Sonstige 2%. Die Materialaufwandsquote im Geschäftsjahr 2018 ist auf 32,8 % (37,2%) gesunken aufgrund nicht schlussgerechneter Projekte. Im Geschäftsjahr 2018 verzeichnete die GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH im Vergleich zum Vorjahr einen gestiegenen Auftragseingang in Höhe von 14,6 % über dem Vorjahr. Zusammengefasste Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2018 erfüllte nicht die Erwartungen an die wirtschaftlichen Ziele. Gleichwohl hat sich der Auftragsbestand stärker entwickelt als im Vorjahr, sodass der Start in das Jahr 2019 eine positive Ausgangsbasis hat. Qualitativ war die Entwicklung der Gesellschaft erfolgreich. So konnten organisatorische und personelle Maßnahmen zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft umgesetzt werden. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen- und Risikobericht Grundsätzlich ist zwischen kalkulierbaren unternehmensinternen und unkalkulierbaren externen Risiken/Chancen zu unterscheiden. Nicht beeinflussbare Risiken liegen überwiegend in wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen. Dieses trifft national und international zu. Die Politik trifft mitunter kurzfristige Entscheidungen, welche das Investitionsverhalten von Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten negativ beeinflusst. Für die Unternehmen wird eine Planung somit erschwert. Die Errichtung und Ertüchtigung von Gebäuden wird 2019 und darüber hinaus weiter deutlich durch die Digitalisierung beeinflusst werden. Die Forderung nach Ressourcen-, Energieeffizienz, umweltverträglichen effizient verwendeten Materialien und Recyclingfähigkeit wird weiter zunehmen. In diesem Zusammenhang wird sich das Thema BIM (Building Information Modelling) als durchgängige Methode für den Planung- und Bauprozess, als auch in der Fortführung in der Begleitung für das Bauwerk über den gesamten Lebenszyklus hinweg weiter durchsetzen. Die GFR ist hier mit Ihren offenen und durchgängigen Planungswerkzeugen auf diese Markt-/Prozessanpassung gut vorbereitet. Im Personalbereich erhalten die immer kürzer werdenden Veränderungszyklen und die damit einhergehenden steigenden Anforderungen an Fachkräfte eine immer stärkere Gewichtung. Nicht zuletzt auf Grund des demographischen Wandels. Sich schnell umzustellen und auf die veränderten Verhältnisse einzustellen, ist heute die Herausforderung. Ein entscheidender Erfolgsfaktor der GFR - Gesellschaft f. Regelungstechnik u. Energieeinsparung mbH ist dabei der Grundsatz "Fördern und Fordern". Ziel der GFR ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu qualifizieren und fundiert zu schulen, damit diese den stets hohen Erwartungen am Markt einen Schritt voraus sind. Abhängigkeiten zu Lieferanten bestehen unseres Erachtens nicht, da diese in aller Regel austauschbare Produkte anbieten. Konzentrationen auf spezielle Lieferanten dienen aus unserer Sicht vielmehr der Marktdurchdringung und der Verbesserung der Einkaufskonditionen. Eine besondere Umweltgefährdung durch das Unternehmen und sein Sortiment ist nicht gegeben. Unser Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 50001:2011 zertifiziert. Wesentliche Bestandteile unseres in der Aufbau- und Ablauforganisation integrierten Risikomanagementsystems sind:
Um etwaigen Risiken zu begegnen, ergreifen wir unter anderem die folgenden Maßnahmen:
2. Gesamtbild über die Risikolage der Gesellschaft Nach Prüfung der Risikolage der Gesellschaft liegen keine Risiken vor, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Auch für die Zukunft sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
Durch die permanente Optimierung der Lagerbestände bei gleichzeitiger Sicherstellung der Lieferfähigkeit schätzen wir das Warenbestandsrisiko als gering ein. Das Produktentwicklungsrisiko schätzen wir ebenfalls als gering ein, da die Prozesskette von der Idee bis zur Umsetzung eines neuen Produktes klar definiert ist. Das Produktmanagement prüft die Idee hinsichtlich Marktchancen. Nach der grundsätzlichen Freigabe wird seitens der Entwicklung eine Machbarkeitsstudie erstellt. Auf Basis dieser Erkenntnisse erfolgt dann die Entscheidung, ob ein Produkt (Hard- oder Software) entwickelt wird. Die Wahrscheinlichkeit von Forderungsausfallrisiken werden als mittel bewertet. Hierbei ist zu differenzieren zwischen dem Projektgeschäft und dem Handelsgeschäft. Aufgrund unseres konsequenten Forderungsmanagements schätzen wir das Ausfallrisiko im Handelsgeschäft gering ein, kommen aber unter Berücksichtigung der Komplexität im Projektgeschäft insgesamt zu der Wertung "mittel". Durch den Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt gestaltete sich die Suche nach geeignetem Fachpersonal zunehmend schwieriger und wird als mittel bewertet. Dem Fachkräftemangel versucht die GFR auf vielfältige Weise zu begegnen. Neben der Ausbildung von Mechatronikern bietet die GFR auch duale Studiengänge an. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die kontinuierliche Förderung und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen durch interne und externe Lehrgänge und Stipendien. (z.Bsp. Fachkraft für intelligente Gebäudetechnologien oder Fachwirt/in für Gebäudeautomation). 3. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft wird im Projektionszeitraum voraussichtlich in der Hochkonjunktur bleiben. Der jüngste Dämpfer im dritten Vierteljahr 2018 hing wohl zu einem erheblichen Teil mit vorübergehenden angebotsseitigen Schwierigkeiten in der Automobilindustrie zusammen und dürfte zügig überwunden werden. Der bereits hohe gesamtwirtschaftliche Auslastungsgrad erhöht sich in den kommenden Jahren allerdings wohl nur noch leicht: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird voraussichtlich nur geringfügig stärker wachsen als das Produktionspotenzial, dessen Zuwachsrate zudem nachlässt. Dabei spielt die demografische Entwicklung eine wichtige Rolle. Auf der Angebotsseite begrenzt sie den weiteren Anstieg der Erwerbstätigkeit und trägt so zu zunehmenden Engpässen am Arbeitsmarkt bei. Auf der Nachfrageseite dämpft sie den Bedarf an Wohnraum und die Investitionsneigung der Unternehmen. Dass die Binnennachfrage dennoch lebhaft ausfällt, ist dem privaten Konsum zu verdanken. Er wird nicht nur von kräftig steigenden Löhnen gestützt, sondern insbesondere 2019 auch von der expansiven Finanzpolitik. Zudem sind stabile außenwirtschaftliche Rahmenbedingungen unterstellt. Die derzeit in der Grundtendenz verhaltenen Ausfuhren sollten mittelfristig wieder nahezu im Einklang mit den moderat expandierenden Absatzmärkten wachsen. In diesem Szenario könnte das reale BIP in kalenderbereinigter Betrachtung um jährlich etwa 1,5 % zunehmen. Die recht stabilen jahresdurchschnittlichen Wachstumsraten verdecken allerdings, dass die vierteljährlichen Zuwächse im Laufe des Jahres 2019 im Mittel erheblich höher ausfallen als in diesem Jahr und sich danach wieder leicht abschwächen. [Quelle: www.bundesbank.de] Für 2019 erwartet die Bundesvereinigung der Bauwirtschaft für den Bereich der Gebäudetechnik eine Umsatzsteigerung von 3,5 %. [Quelle: www.bv-bauwirtschaft.de] Die GFR - Gesellschaft f. Regelungstechnik u. Energieeinsparung mbH hat in den vergangenen Jahren geplante Investitionsmaßnahmen und Strukturveränderungen umgesetzt. Die zu erwartenden Effekte werden sich in den kommenden Jahren in den Geschäftszahlen positiv niederschlagen. Auf Basis dieser Annahmen wird im Jahr 2019 bei den finanziellen Leistungsindikatoren mit einem ROI in Höhe von 1,3 % und Umsatzerlösen von 27.117 T€ gerechnet. Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren wird im Jahr 2019 mit 190 Mitarbeitern, davon 18 Auszubildende sowie mit 6,0 % bei der Mitarbeiterfluktuationsquote gerechnet.
Verl, 22. Mai 2019 GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
ANHANG zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2018der GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH VerlDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und eingetragen beim Amtsgericht Gütersloh unter der HR Nummer HR B 1464. Sie hat größenabhängige Aufstellungserleichterungen für den Anhang in Anspruch genommen. Soweit Vorjahreswerte angegeben werden, erfolgen diese in Klammern hinter dem Wert des aktuellen Geschäftsjahres. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Gebäude und übrigen Anlagenwert werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen werden auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Bei Zugängen wird die Abschreibung zeitanteilig vorgenommen. Wie im Vorjahr wurden geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 im Jahr des Zugangs in Höhe von T€ 109 (T€ 82) voll abgeschrieben. Im Übrigen haben sich Abschreibungssätze und -methoden nicht geändert. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen beträgt für
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Die Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des gleitenden Durchschnittspreises (GLD) oder - soweit erforderlich - zu niedrigeren Tageswerten bilanziert. Des Weiteren wurden Reichweitenabschläge, Abschläge für schlechtere Wiederverkaufbarkeit und Abschläge für Skonti berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die unfertigen Leistungen werden mit den Fertigungs- und Materialkosten unter Berücksichtigung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung werden nicht angesetzt. Ferner werden Zinsen für Fremdkapital nicht berücksichtigt. Soweit erforderlich, sind niedrigere beizulegende Werte angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. Das Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen, wird in Anspruch genommen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind mit dem Nennwert vermindert um angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen und entspricht 3% des Nettobestandes nicht einzelwertberichtigter Forderungen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe ihres Nennwertes angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Beträge, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. In dem Posten ist ein Unterschiedsbetrag gem. § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von T€ 11 (T€ 19) enthalten. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen umfassen alle bei Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und noch ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. II. Bilanzerläuterungen Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Es bestehen folgende Beteiligungen:
+) Jahresabschluss liegt nicht vor, Gesellschaft wird liquidiert ++) Neugründung 2018 k.A. = keine Angabe Für die GFR Wroclaw wurde 2010 die Liquidation eingeleitet. Die DIGICONTROL BENELUX B.V. wurde im August 2005 gegründet. Im Geschäftsjahr erfolgte im Rahmen einer Korrektur eine Umgliederung von den Beteilgungen in Höhe von € 49.200,00 in die Ausleihungen. Die GFR-Österreich wurde im März 2015 gegründet. Die DIGICONTROL SCHWEIZ wurde im April 2018 gegründet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zum kurzfristigen Verbrauch bestimmt. Die unfertigen Leistungen werden zusammen mit den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen überwiegend in 2018 abgerechnet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 2.323 (T€ 1.236) aus Lieferungs- und Leistungsverkehr. Des Weiteren bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus gewährten Darlehen T€ 140 (T€ 181). Die Forderungen aus Lieferung und Leistung und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, davon sind Steuerforderungen in Höhe von T€ 180 (T€ 0) enthalten. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) in Höhe von € 2.557.000 ist voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Arbeitnehmeransprüche T€ 395 (T€ 357), Mängelansprüche T€ 40 (T€ 63), Abschluss- und Prüfungskosten T€ 21 (T€ 21), ausstehende Rechnungen T€ 35 (T€ 36), Tantiemen T€ 50 (T€ 50), Schwerbehindertenausgleichsabgabe T€ 13 (T€ 0), Berufsgenossenschaftsbeiträge T€ 65 (T€ 65), Archivierungskosten T€ 27 (T€ 27) sowie sonstige erwartete Inanspruchnahmen T€ 67 (T€ 50). Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG, Gütersloh, bestehen unverändert zum Vorjahr Grundschulden von T€ 2.100. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen von 542 T€ (933 T€) aus Miet- und Leasingverträgen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 2 (T€ 55) periodenfremde Erträge. Ferner Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 79 (T€ 193), und Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von T€ 39 (T€ 365). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit T€ 13 (T€ 23) periodenfremde Aufwendungen. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung von T€ 25 (T€ 25) enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen von T€ 16 (T€ 14) enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 28 (T€ 24) enthalten. IV. Nachtragsbericht Bis zur Bilanzerstellung für 2018 sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten die für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der GFR-Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH von Bedeutung sind. V. Sonstige Angaben Während des Geschäftsjahres durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer:
Ferner beschäftigen wir im Jahresdurchschnitt 25 (19) Auszubildende. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält. Geschäftsführung: Dipl.-Ing. Volker Westerheide, Lage, Geschäftsführer der WIEDEMANN Technik und Beratungsgesellschaft mbH, Sarstedt Dipl. Kfm. Jens Müller, Münster, Kaufmännischer Geschäftsführer der WIEDEMANN Beteiligungs- und Verwaltungsges. mbH, Sarstedt Die GFR Verl ist gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 ff. HGB aufzustellen befreit. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Wiedemann Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Sarstedt, einbezogen. Dieser soll beim elektronischen Bundesanzeiger unter der Registernummer B 2112 eingereicht werden. Die Wiedemann Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag gemeinsam mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Verl, den 22. Mai 2019 GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH, Verl gez. Dipl.-Ing. Volker Westerheide gez. Dipl.-Kfm. Jens Müller Entwicklung des Anlagevermögens 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH, Verl Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH, Verl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 22. Mai 2019 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Helmut Schäfer, Wirtschaftsprüfer ppa. Kathrin Pethke, Wirtschaftsprüferin |
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