Katek Holding GmbHLiquidiert
83022 Rosenheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Stefan Ullmann seit 14.8.2014 | Geschäftsführer |
Norbert Schindler seit 15.1.2013 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Katek GmbH Professionelle ElektronikGrassauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtOrganisation und Tätigkeitsbereich Katek ist ein Hersteller von mit Elektronikkomponenten bestückten Baugruppen, elektronischen Geräten und Modulen. Unser Anspruch ist es, technisch und organisatorisch führend zu sein und zum Erfolg unserer Kunden mit unseren Produkten und Dienstleistungen in ihren jeweiligen Branchen beizutragen. Unser größter Tätigkeitsbereich ist die Bestückung von elektronischen Komponenten auf sogenannte Leiterplatten und die darauf folgende Durchführung von umfangreichen Testabläufen. Eine geschlossene Versorgung über den Lebenszyklus eines Produktes ist durch unsere Geschäftszweige After-Sales-Service und Nachversorgung gegeben. Wir streben und arbeiten in allen Organisationseinheiten nach der im Unternehmen verankerten Null-Fehler-Philosophie. Die Katek Firmengruppe setzt sich organisatorisch aus der Katek GmbH mit Sitz in Grassau und den Tochtergesellschaften mit einer Beteiligung von jeweils 100 % zusammen. Die Geschäftsaktivitäten der Katek GmbH und deren Tochtergesellschaften Katek Hungary kft. (HU), ESW GmbH, ESC GmbH, Schomandl GmbH und Poddig GmbH bilden eine aufeinander aufbauende Leistungskette und arbeiten in vielen Aspekten eng zusammen. Dabei entstehen Synergien in Know-How und Prozessen und damit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Zudem können durch die intensive Kooperation der Einheiten sehr umfangreiche Synergien wie zum Beispiel im Einkauf, in der Marktbearbeitung und in der Produktion genutzt werden. In allen Geschäftsbereichen unterstützen wir unsere Kunden mit einem umfassenden Serviceangebot. Wir bieten neben der Fertigung des Produktes alle Leistungen von der Beratung bei Produktentstehung, Produktoptimierung (manufacturability), Materialbeschaffung, Entwurf und Herstellung von Testumgebungen und -equipment, Definition und Aufbau von Automatisierungskonzepten, weltweite Logistikkonzepte sowie individuelle Nachversorgungslösungen an. Unsere Produkte finden weltweit in unterschiedlichsten Applikationen, Geräten und Maschinen Anwendung. Wir bewegen uns ausschließlich in Produkt- und Branchenbereichen, die nach ethischen und ökologischen Gesichtspunkten unbedenklich sind. I. Geschäft und Rahmenbedingung An das starke Wachstum des Jahres 2010 konnte schon das Jahr 2011 und so auch das Jahr 2012 nicht anknüpfen. Im ersten Halbjahr erhöhte sich das weltweite Bruttoinlandsprodukt nur verhalten. Das Wirtschaftswachstum im Jahr 2012 betrug 0,7 % (Durchschnitt: 1970 - 1980 bei 2,9 %, 2000 - 2010 bei 1,0 %). Das positive Bruttoinlandsprodukt entsteht jedoch nicht durch das produzierende Gewerbe. Das produzierende Gewerbe (ohne Bau) hat einen Rückgang des BIP um -0,8 % im Jahr 2012 verzeichnet. Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist nach zunächst negativem Verlauf bis Mitte 2012 zum Jahresende hin im verarbeitendem Gewerbe wiederum leicht angestiegen. Die Unternehmen haben im Verlauf des Jahres 2012 die Geschäftslage relativ stabil durchlaufen. Die deutsche Wirtschaft behauptete sich mit einer guten Binnenkonjunktur in schwierigem Umfeld. Die Exporterwartungen sanken, mit nach wie vor positiver Ausrichtung. In 2012 ist die Arbeitsproduktivität pro Stunde um 0,4 % gestiegen, das Arbeitnehmerentgelt pro Stunde um 3,1 % und die Lohnstückkosten um 2,7 % (Stat. Bundesamt). Die strukturellen Veränderungen in der Gesellschaft (Stichwort: Fachkräftemangel, Altersstruktur) in den Euroländern, die Euro-Finanzkrise sowie die ökonomischen Schwierigkeiten der US-Amerikanischen Wirtschaft, haben das Geschäftsumfeld gedämpft. Mikroökonomische Betrachtung - (Katek Wirkungskreis) Die Elektroindustrie ist mit ihrem vom deutschen Branchenverband ZVEI für 2012 verzeichneten Marktvolumen von 2.998 Milliarden € die größte Wirtschaftsbranche weltweit, mit einem Wachstum in Europa um 7 Prozent. Der Deutsche Elektronikmarkt ist der viertgrößte weltweit (nach China, USA, Japan). Die Deutsche Elektroindustrie hat in 2012 einen Umsatz von 178 Milliarden € verbucht. Es gibt rund 400 EMS Anbieter in Deutschland. Davon sind 80 % Kleinanbieter unter EUR 10 Mio. Umsatz per annum. Die Elektronikbranche zeigte sich allgemein stabil, mit abweichenden Trends in den spezifischen Marktbereichen. Die anhaltenden Trends zu kürzeren Produktlebenszyklen, steigender Variantenvielfalt und Kostensenkung bei steigender Produkt- und Produktionskomplexität prägen das Branchenumfeld im Jahr 2012. Während der allgemeine Industriekundensektor im Jahr 2012 sich robust darstellte, mit verhaltenem positivem Ausblick, meldete die Automobilbranche Ende 2012 ein stark eingetrübtes Geschäftsklima mit sinkenden Stückzahlen. Der Beschaffungsmarkt der Elektronik mit Schwerpunkt Asien hat sich abgekühlt mit leichtem Trend hin zum Käufermarkt. Lieferzeiten und -engpässe konnten in 2012 nur noch sehr vereinzelt beobachtet werden (im Gegensatz zu den vorausgegangenen Jahren). Die Währungsschwankungen des US$ unterlagen einer normalen Varianz. Die Finanzierungszinsen blieben 2012 auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Katek GmbH in diesem Umfeld Auf der Beschaffungsseite konnte die Katek GmbH zu stabilen und leicht verbesserten Preisen im Jahr 2012 Material beschaffen. Die Kundenstruktur der Katek - gerade im Bereich Industriekunden - erwies sich als sehr stabil mit solider positiver Umsatzentwicklung. Gegenläufig war das in 2012 auslaufende Receiver- Geschäft aus der Kathrein-Firmengruppe, welches sich praktisch gänzlich aufgelöst hat. Die geplanten Kathrein Automotive-Umsätze waren auf einem guten Niveau, konnten gegen Jahresende jedoch ebenso nicht wie erwartet gehalten werden. Durch steigende Komplexität der Produkte, erhöhte Variantenvielfalt sowie sinkende Lebenszyklen stiegen die Erwartungen an Katek hinsichtlich individueller Betreuung, umfangreicher Komplettlösungen und zuverlässiger Partnerschaft bei nach wie vor hohem Kostendruck. Bedeutsame Vorgänge im Geschäftsjahr Im November 2012 ist der geschäftsführende Gesellschafter Prof. Dr. Dr. h.c Anton Kathrein verstorben. Die Unternehmen der Katek Gruppe sind an die Erbengemeinschaft Anton und Julia Kathrein übergegangen. Dies bedeutet auch einen Generationswechsel. Das Unternehmen befindet sich damit unverändert im Kathrein Familienbesitz. Die rechtliche Vertretung liegt bis dato beim Testamentsvollstrecker, Herr Werner Zettl aus Rosenheim. In diesem Zusammenhang hat Herr Anton Kathrein in der Zeit von 13.11.2012 bis 20.12.2012 die Geschäftsführung übernommen. Seit 20.12.2012 sind Herr Armin Stangl, bisheriger Betriebsleiter der Katek GmbH, und Herr Norbert Schindler, CFO der KATHREIN-Werke KG und Vorstand der Erste Rosenheimer Finanzservice AG, als Geschäftsführer bestellt. Im Rahmen der Neuordnung der Unternehmensstruktur wurde seit Beginn des Jahres die Dimensionierung der Aktivitäten in den Tochtergesellschaften angepasst. Die Zusammenlegung der After-Sales Aktivitäten der ESC GmbH und ESW GmbH am Standort Wetzlar wurde umgesetzt, um den zukünftigen Anforderungen des Marktes besser gerecht werden zu können. Teile des Mitarbeiterstammes der ESC GmbH in Grassau sind zur Katek GmbH übergegangen. Um die internen Prozesse und Strukturen der Katek GmbH zu modernisieren, wurden die Produktionswerke nach moderner LEAN Philosophie aufgestellt und die Umstellung des aktuellen ERP Systems auf SAP beschlossen und auch mit der Umsetzung begonnen. Die Einführung des Energiemanagement Systems konnte erfolgreich mit der TÜV Auditierung zur ISO 50001 formalisiert werden. II. Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 65,5 Prozent auf -16,3 Millionen € (Vorjahr -47,2 Millionen €). Die Betriebsleistung erhöhte sich um 1,6 Prozent auf 62,1 Millionen € (Vorjahr 61,1 Millionen €). Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen nahm um 3,1 Prozent auf 50,1 Millionen € ab (Vorjahr 51,7 Millionen €). Der Personalaufwand sank um 0,5 Prozent auf 16,7 Millionen € (Vorjahr 16,8 Millionen €). Die Personalaufwandsquote verringerte sich nur leicht um 0,6 Prozentpunkte auf 26,9 Prozent (Vorjahr 27,5 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 29,0 Prozent auf 6,9 Millionen € (Vorjahr 9,7 Millionen €). Insgesamt lag ein negatives Finanzergebnis von 5,5 Millionen € (Vorjahr 17,0 Millionen €) vor. Die Veränderung des Finanzergebnisses im Vergleich zum Vorjahr ergab sich im Wesentlichen aus dem Wegfall der Sondereffekte, die in 2011 anfielen, sowie den verbesserten Ergebnissen bei den Tochtergesellschaften. Der Jahresfehlbetrag betrug 14,0 Millionen € (Vorjahr 47,2 Millionen €). III. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme verminderte sich im Berichtsjahr um 33,6 Prozent auf 59,0 Millionen € (Vorjahr 88,9 Millionen €). Bei den Vermögenswerten fanden wie auch in 2011 weiterhin umfangreiche Bereinigungen statt. Das Anlagevermögen stieg um 162,8 Prozent auf 9,7 Millionen € (Vorjahr 3,7 Millionen €). Diese Steigerung ist größtenteils durch den Kauf der Katek Hungary Kft. bedingt. Die Anschaffung der Software Wassermann, welche zur Fertigungssteuerung eingesetzt wird, zusammen mit Investition ins interne Netzwerk, erhöhen desweiteren unsere Sachanlagen. Das Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten verminderte sich um 12,0 Prozent auf 36,5 Millionen € (Vorjahr 41,4 Millionen €). Der Rückgang der Vorräte um 17,2 Prozent auf 14,3 Millionen € (Vorjahr 17,2 Millionen €) beruht auf der weiteren Bereinigung des Vorratsbestands. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um 8,0 Prozent auf 22,2 Millionen € (Vorjahr 24,1 Millionen €). Die Rückstellungen verminderten sich um 32,5 Prozent auf 3,2 Millionen € (Vorjahr 4,8 Millionen €). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus den niedrigeren Werten der ausstehenden Rechnungen zum Jahresende. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um 33,7 Prozent auf 55,8 Millionen € (Vorjahr 84,1 Millionen €). Betroffen hiervon sind v.a. die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten. IV. Investitionen Nach der in den vergangenen Jahren zurückhaltenden Investitionspolitik hat das Unternehmen im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen erhebliche Investitionen zur Modernisierung getätigt. Im Geschäftsjahr 2012 wurden Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 2,3 Mio Euro und in Finanzanlagen (Katek Ungarn) von 4,8 Mio Euro getätigt. V. Beschaffung Das Geschäftsjahr 2012 zeigte sich auf der Beschaffungsseite zweigeteilt. Im ersten Quartal 2012 war die Liefersituation teilweise angespannt. Besonders betroffen waren nicht gängige spezielle elektronische Bauteile. Es kam zu Engpässen und Lieferausfällen gegenüber unseren Kunden. Ab dem zweiten Quartal und bei den übrigen Bauteilen war die Beschaffungssituation unproblematisch. Es normalisierte sich die Marktsituation insgesamt und das Preisniveau der Komponenten war leicht sinkend. Die mittelfristige und langfristige Preisentwicklung von Komponenten mit Bestandteilen von "Seltenen Erden" ist unklar und könnte nach den Prognosen in den kommenden Jahren stark ansteigen. VI. Produktion Katek baut den Produktionsverbund mit dem Standort Katek Hungary Kft. in Györ weiter aus. Die Kapazitätsauslastung war kontinuierlich hoch. Im 4. Quartal haben wir ein neues System zur Produktionsplanung eingeführt, welches uns nach der Anlaufphase ab Mitte 2013 zu jedem Zeitpunkt volle Transparenz geben wird. Mit unserer LEAN Philosophie und zahlreichen eingeführten Methoden und Werkzeugen vermeiden wir unnötige Verlustleistung und überhöhte Lagerbestände. Die Produktionsmittel wurden nach durchgängigen Wertstromanalysen neu aufgestellt. Im Ergebnis konnten wir auch in diesem Geschäftsjahr die Lieferzeiten verkürzen und die Termintreue steigern. Umfangreiche interne und externe Weiterbildungsprogramme für die Führungskräfte und Mitarbeiter in den Fertigungsbereichen qualifizieren unsere Mitarbeiter für die steigenden Anforderungen. VII. EDV Prozesse und Organisation Im Zuge der Modernisierung wird das bisherige ERP System durch die Einführung von SAP ersetzt. Unsere IT- Organisation haben wir im vergangenen Jahr auf diese Herausforderung ausgerichtet. Ab 01. Juli 2013 wird der Standort Grassau mit SAP arbeiten. Die Standorte ESW GmbH in Wetzlar und Katek Hungary Kft. in Györ werden folgen. Mit der SAP Einführung werden Prozesse und Abläufe weiter standardisiert und integriert. Auch unsere Kunden und Lieferanten profitieren von verbesserten Möglichkeiten der elektronischen Anbindung von Prozessen. Mit dem neuen ERP-System wurde auch die periphere Hardware weitgehend erneuert. Die Umstellung auf das aktuell neue Office-Paket wurde begonnen und wird inklusive Einführung der neusten MS-Outlook Version bis Mitte 2013 abgeschlossen sein. Im Zuge der Umstellung konnten wir wichtige netzwerktechnische Installationsvoraussetzungen schaffen. Eine weitere Modernisierungsmaßnahme im Bereich der Unternehmenskommunikation war die Ablösung und Umstellung auf eine leistungsfähige Telefonanlage mit zahlreichen Kommunikationsdiensten welche die täglichen Abläufe effektiver gestalten. Eine Verwaltungssoftware inventarisiert die laufenden Softwareprodukte und sorgt für die schnelle Verteilung und remote Administration. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen schützen Daten und Anwender. VIII. Mitarbeiter Zum 31.12.2012 waren bei der Katek 475 Mitarbeiter beschäftigt. Besonders wichtig ist uns, Nachwuchs im eigenen Haus zu gewinnen. Katek bildete im Berichtsjahr 29 junge Menschen zu Fachkräften aus. IX. Risikobericht Die Katek GmbH ist in das gruppenweite Versicherungs- und Risikomanagement der Kathrein-Gruppe eingebunden. Die Unternehmensplanung und das gruppenweite Monatsreporting mit Analyse der Plan- und Istwerte bilden ein wesentliches Instrument zur frühzeitigen Risikoerkennung und Einleitung von entsprechenden Maßnahmen. Gleichzeitig hat Katek selbst das interne Kontrollsystem mit umfangreichen systemimmanenten Kontrollen weiterentwickelt und externen Maßgaben entsprechend angepasst. Produktions- und Qualitätsrisiken Durch hohe Standardisierung sind im Notfall Ausweichmöglichkeiten auf andere Standorte mit vergleichbarer Ausstattung und Know-How gegeben. Mit unseren Kunden aus dem Automotive, aber auch aus der Industriebranche, erarbeiten wir Risikoanalysen und Risikobeurteilungen sowie notwendige Maßnahmen, um im "worst-case" schnell und effektiv reagieren zu können. "Preventive Maintenance" und "Total Productive Maintenance" Methoden beugen den Risiken wirksam vor. Beschaffung - Qualitätsrisiken Qualitätsrisiken bei Zukaufteilen werden durch Konzentration auf bewährte Lieferanten begrenzt. Die Katek GmbH hat ein umfassendes Lieferantenauswahlverfahren sowie umfangreiche Prüf- und Analyseprozesse bei Wareneingang und Verarbeitung der Zukaufteile. Vor-Ort Audits bei Lieferanten ermöglichen uns direkt auf die Qualität Einfluss zu nehmen und zu steuern. Wo möglich, arbeiten wir mit der Dual-Sourcing Strategie. Preisänderungsrisiken Langfristige Rahmenverträge mit ausgewählten Lieferanten sichern das Risiko ungeplanter Preiserhöhungen bei wichtigen Zukaufteilen ab. Die Devisen für in Fremdwährung zu beschaffende Artikel werden über die Erste Rosenheimer Finanzservice AG abgesichert. Finanzielle Risiken/Liquiditätsrisiken Katek deckt ihren Bedarf hauptsächlich im Euroraum und fakturiert den größten Teil des Umsatzes in Euro. Die Wechselkursrisiken begrenzen sich somit auf den Einkauf von Komponenten aus dem asiatischen Raum. Hier wird mit zwei Methoden abgesichert: es werden Devisenvolumina gebündelt und für einen festen Zeitraum abgesichert. Mit diesen Kursen werden auch die Kalkulationen durchgeführt. Daneben gibt es Kunden, die ein großes Devisenvolumen benötigen. Dieses wird separat sowohl in der Höhe wie auch in der Laufzeit abgesichert und mit dem Kunden vereinbart. Besondere Liquiditätsrisiken aus dem operativen Geschäft der Katek GmbH sind nicht zu erwarten. Liquiditätsreserven sind durch externe Kreditlinien wie auch umfangreiche Finanzmittel von Seiten des Gesellschafters in großem Maß vorhanden. Finanzierungsgeschäfte werden ausschließlich unter Abstimmung und Koordination mit den Experten der Ersten Rosenheimer Finanz Service AG durchgeführt (Kathrein Firmengruppe). Die Katek GmbH ist derzeit in keine Rechtsstreitigkeit verwickelt, die das Ergebnis in Zukunft wesentlich beeinflussen könnte. Laufende arbeits- und zivilrechtliche Prozesse beinhalten vor allem Chancen. X. Prognosebericht Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 2013 Der Gesamtwirtschaftliche Ausblick im Geschäftsumfeld der Katek lässt auf eine moderate, leicht zuversichtliche Entwicklung schließen, obwohl die Konjunkturdaten eine leicht negative Entwicklung anzeigen. Die Rückmeldungen aus dem Markt lassen dennoch auf eine stabile Entwicklung hoffen. Es lässt sich außerdem eine leichte Tendenz erkennen, dass Kunden im Euroraum die Vorteile einer Belieferung und Fertigung an einem europäischen Standort stärker gewichten. Gerade die Erhöhung der Variantenvielfalt, kürzere Lebenszyklen, erhöhte Produktkomplexität (und damit technischen Klärungs- und Kommunikationsbedarf) und steigende Logistikkosten sind Faktoren, die dies begünstigen. Die Deutsche Elektroindustrie hat in 2012 einen Umsatz von 178 Milliarden € verbucht. Deutschlands EMS Hersteller decken 20 % des EU EMS Marktes ab. Wachstumstreiber (10 %) sind nach Angaben der Germany Trade&Invest die Branchen Automotive, Industrie, Medizintechnik und Erneuerbare Energien. Ausblick der Branche Industrie bei Katek 25,1 % des deutschen Elektronikmarktes befindet sich im Branchensegment Industrie. Der Umsatz der Branche ist um 146 % zwischen 2000 und 2011 gestiegen und bildet 50 % des europäischen Marktes ab. Die Katek Kundenbasis ist sehr breit gestreut und bei konjunkturellen Einflüssen in einzelnen Branchen durchaus robust. Gründung und Aufbau der Abteilung Key Account Management wird die Betreuung der Industriekunden und Akquise deutlich verstärken. Ausblick der Branche Automotive bei Katek Die Automotive Industrie ist mit 39,6 % die größte Elektronikbranche in Deutschland. Der Elektronikanteil im Fahrzeug entwickelt sich von 155 USD in 2000 bis zu 400 USD in 2020. Der Automotive Markt wird bisher nur von 12 % der EMS Anbieter fokussiert (Germany Trade Invest). Als Zulieferer für die Automobilbranche sind wir in diesem Geschäftsbereich stark von der globalen Konjunkturentwicklung abhängig. Das spezifische Automotive Antennengeschäft wird sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln. Die Antenne als multifunktionale Empfangsstelle ist Schnittstelle zwischen den öffentlichen Daten- und Funknetzwerken und den Fahrzeug Systemen. Die traditionell sichtbare Antenne könnte jedoch in kürze vollständig durch integrierte Lösungen (z.B. in das Fahrzeug-Chassis) ersetzt werden. In diesem Zusammenhang ist eine Standardisierung und Konsolidierung der Anbieter denkbar. Allgemeiner Ausblick der Katek GmbH Im ersten Quartal 2013 war der Auftragseingang stabil. Die Umsätze folgten dem höheren Auftragseingang. Die von den Kunden übermittelten Forecastzahlen lassen eine steigende Umsatzentwicklung erhoffen. Die bisherigen Abrufe bestätigen die Plandaten bisher nicht, sondern zeigen eine kontinuierliche Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau. Ausblick auf die folgenden Jahre Die Katek GmbH befindet sich derzeit in der strukturellen Umgestaltungsphase. Es wird sowohl intern jeder Ablaufprozess hinterfragt und wohlmöglich neu gestaltet wie auch extern die Auftragsqualität und damit die Wirtschaftlichkeit eines jeden Auftrags geprüft und neu entschieden. Bei stabilen Rahmenbedingungen wird sich die Katek GmbH in ihrem Geschäftsfeld positiv entwickeln. Im weiteren Umfeld zeichnen sich strukturelle Veränderungen der Elektronikfertigung in der Kathrein-Firmengruppe ab, von denen Katek profitieren sollte.
Grassau, den 17. Mai 2013 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften und dem GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Darstellung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen erforderlich sind, werden diese vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear oder degressiv über einen Zeitraum von 3 bis 15 Jahren vorgenommen. Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung sobald diese zu höheren Jahresabschreibungen führt. Ab 2008 erfolgen die Abschreibungen ausschließlich linear. Die geringwertigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungszeitpunkt zwischen dem 1.1.2008 und dem 31.12.2009 und mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 150,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG a. F. im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Einzelanschaffungskosten netto EUR 150,00 jedoch nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wird ein Sammelposten gebildet, der im Anlagespiegel ausgewiesen und über fünf Jahre mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird. Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungszeitpunkt ab dem 1.1.2010 und mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 410,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG n. F. im Zugangsjahr voll abgeschrieben. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. 4. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten oder zu gesunkenen Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem Durchschnittswertverfahren. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In den Herstellungskosten sind außer direkten Material- und Fertigungskosten auch die nach den handelsrechtlichen Vorschriften einzubeziehenden Fertigungs- und Materialgemeinkosten enthalten. Darüber hinaus werden Wertberichtigungen wegen geringer Umschlagshäufigkeit und Auslaufmodellen in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Das Körperschaftsteuerguthaben ist mit dem Barwert bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sowie zu erwartende Skonti werden durch angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. 6. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit ihren Nennwerten angesetzt. 7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Latente Steuern Sofern sich zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen ergeben, die sich in späteren Jahren voraussichtlich abbauen, können aus den daraus resultierenden Steuerentlastungen aktive latente Steuern angesetzt werden. Im Fall von sich daraus ergebenden späteren Steuerbelastungen sind passive latente Steuern anzusetzen. Aktive und passive latente Steuern können saldiert ausgewiesen werden. Für einen aktiven Überhang besteht ein Ansatzwahlrecht. Von diesem Wahlrecht wurde Gebrauch gemacht und auf einen Ansatz verzichtet. Aktive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen für folgende Arten von Vermögensgegenständen/Schulden: a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen b. Sonstige Rückstellungen c. Steuerliche Verlustvorträge bei der Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag und der Gewerbesteuer Passive latente Steuern wurden im Wesentlichen für folgende Arten von Vermögensgegenständen gebildet:
Steuerliche Verlustvorträge wurden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt, sofern eine Verlustverrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre überwiegend wahrscheinlich ist. Die Verlustvorträge betreffen die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag sowie die Gewerbesteuer. Bei der Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag wurde mit einem Steuersatz von 15,825 % gerechnet. Bei der Gewerbesteuer wurde mit einem Hebesatz von 380,0 % gerechnet. 9. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist vollständig einbezahlt. 10. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Zeitwert unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 5,14 % passiviert. Als Bewertungsverfahren wurde das Projected Unit Credit Verfahren nach IAS 19 angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet. Die Berechnungen wurden auf Basis eines rechnerischen Endalters von 65 Jahren durchgeführt. Für die Bewertung wurde eine Rententrendannahme von 1,75 % p. a. getroffen. Aktuell bezieht sich die Rückstellung auf die Witwe und Waise des im Berichtsjahr verstorbenen Anspruchsberechtigten. 11. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. 12. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen angesetzt. 13. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen sind grundsätzlich mit dem Kurs am Tag ihrer Entstehung bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Für Fremdwährungsverbindlichkeiten kommt grundsätzlich der Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Entstehung oder der höhere Stichtagskurs zur Anwendung. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden das Anschaffungskosten-, das Vorsichts- sowie das Realisationsprinzip nicht beachtet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzpositionen ist im Anlagespiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 222. 3. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Das Eigenkapital der Gesellschaft ist am Bilanzstichtag durch Verluste aufgebraucht. Die Gesellschaft weist demzufolge einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" auf. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeit (TEUR 1.228), Drohverluste Devisentermingeschäfte (TEUR 359), Gewährleistungen (TEUR 306), Berufsgenossenschaft (TEUR 122) und Personal (TEUR 48). 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 6. Finanztermingeschäfte Im Geschäftsjahr bestehen Verträge über Zinsswaps für Darlehenszinsen. Der Marktwert der Swaps valutiert zum 31. Dezember 2012 mit TEUR - 1.796. Für den negativen Marktwert wurde keine Drohverlustrückstellung gebildet, da der Zinsswap in direktem Zusammenhang mit der Darlehensverzinsung steht. 7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen über Produktions-, Büro-, Lager- und Parkplatzflächen sowie für technische Einrichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.348 bis zum jeweiligen nächstmöglichen Vertragsende. Im Zusammenhang mit der unter der Bilanz ausgewiesenen Bürgschaft für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.500 gegenüber einem Tochterunternehmen ist aufgrund der erwarteten positiven Entwicklung der Gesellschaft von keiner Inanspruchnahme auszugehen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach dem Abnehmerkreis zeigt folgendes Bild:
Eine geographisch orientierte Aufteilung ergibt:
2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 105). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.286). V. Sonstige Angaben 1. Personal Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr 2012 durchschnittlich 475 Mitarbeiter (Vorjahr: 480). Die Mitarbeiterstruktur stellt sich wie folgt dar:
2. Gesellschaftsorgane Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2012 bis zu seinem Tod am 13. November 2012 Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Anton Kathrein, Rosenheim. Bis zum 20. Dezember 2012 hat Herr Dipl.-Betriebswirt Anton Kathrein jun. kommissarisch die Geschäftsführung übernommen. Seit diesem Datum sind Herr Norbert Schindler, Kufstein/Österreich, und Herr Armin Mathias Stangl, München, als Geschäftsführer bestellt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 3. Anteile an verbundenen Unternehmen Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2012 umfasst:
* Nach Ergebnisabführung 4. Honorar des Wirtschaftsprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich voraussichtlich auf TEUR 40 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.
Grassau, den 17. Mai 2013 Norbert Schindler, Geschäftsführer Armin Mathias Stangl, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileHaftungsverhältnisse nach § 251 HGB: Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (Bürgschaften): EUR 2.500.000,00 davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 2.500.000,00 Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2013 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Katek GmbH Professionelle Elektronik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 24. Mai 2013 BTR
Beratung Treuhand Revision GmbH
gez. Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer gez. Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer |
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