BACHTEL Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Alfred Fischer seit 3.2.2022 | Prokura |
Bernd Wolf Sattler seit 14.5.2021 | Prokura |
Matthias Stefan Linke seit 29.7.2016 | Geschäftsführer |
Clemens Augustin Edward Ruckstuhl seit 28.3.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Altratec Automation AG | 75.00% |
Altratec Automation AG | 25.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALTRATEC Automation GmbHLeonbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die ALTRATEC Automation GmbH automatisiert, konstruiert, fertigt, montiert und vertreibt teil- und vollautomatisierte Transfersysteme für Fertigungs- und Montagelinien verschiedenster Branchen. Darüber hinaus entwickeln wir auch Be- und Entladesysteme für Maschinen, Zubehörteile und Aluminiumprofil-Systeme. Gegründet im Jahr 1987, verfügt unser auch heute noch eigentümergeführtes Unternehmen über eine Palette an Fördertechnologien zu den vielseitigsten des gesamten Marktes zählt. Jedes von uns entwickelte System ist modular aufgebaut und kann so durch einen konkurrenzfähigen Preis und kurze Lieferzeiten punkten. 2. Organisatorische Struktur / Zweigniederlassungen Die heute bestehende ALTRATEC Automation GmbH wurde im Jahr 2013 mit Sitz in Schwieberdingen im Rahmen einer Nachfolgeregelung gegründet. Mit dem Umzug der Firmenzentrale zum Jahresbeginn 2021 wurde der Sitz nach Leonberg verlegt. Zweigniederlassungen im Sinne des § 13 HGB werden nicht unterhalten, allerdings betreiben wir eine unselbständige Betriebsstätte in Neukirchen bei Chemnitz, in der in etwa 2/3 der Gesamtbelegschaft beschäftigt sind. Ein zusätzlicher Standort in China über ein nahestehendes Unternehmen, eine flexibel einsetzbare Mannschaft und versierte Partner in Nordamerika und Europa erlauben uns, weltweit als Partner für teil- und vollautomatisierte Transfersysteme zu agieren - von der Projektierung über Lieferung und Installation bis hin zum zuverlässigen und kostengünstigen Anlagenservice. 3. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungsaktivität gehören bei ALTRATEC zum Tagesgeschäft. Unsere Lösungen sind zu einem sehr hohen Teil individuell auf die Kundenanforderungen im Rahmen des Projektgeschäfts zugeschnitten, sodass immer ein gewisser Anteil Forschung und Entwicklung erforderlich ist. Das dabei erlangte Knowhow bildet die Grundlage für kommende Aufgabenstellungen. II. Wirtschaftsbericht 4. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland waren von 2020 bis 2021 geprägt von der Corona-Krise und einem anschließenden Erholungsprozess. Der Anfang 2022 begonnene Ukrainekrieg verhinderte jedoch die weitere Regeneration und brachte die gesamte Wirtschaft erneut in hohe Unsicherheiten. Steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie Probleme bei den Lieferketten forderten eine laufende Analyse und Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung. Die Ausgangslage blieb zum Jahreswechsel in 2023 weiterhin schwach - insbesondere aufgrund erheblicher Kaufkraftverluste infolge des massiven Anstiegs der Energie- und Rohstoffpreisentwicklungen sowie einer Rekordinflation, die ebenfalls negative Auswirkungen auf die Wirschaft hatte. Im Gesamtjahr 2023 ist die Wirtschaftsleistung (reales BIP) in Deutschland um 0,3 % gesunken, die Inflation erholte sich in 2023 erst zum Jahresende und betrug durchschnittlich 5,9 %. Für den deutschen Maschinenbau als übergeordnete Branche war das Jahr 2023 laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ein "schwieriges Jahr mit einem durchwachsenem Ergebnis", da eine weltweit schwache Nachfrage nach Maschinen, höhere Zinsen und steigende Lohnkosten belastend wirkten. Der Auftragseingang sank preisbereinigt um rund 13 Prozent, dennoch sank der Produktionswert real nur um rund ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigt, dass die Ertragslage 2023 vom noch hohen Auftragsbestand zum Jahresbeginn profitierte, welcher jedoch zum Jahresende weiter abgebaut wurde. Zusätzlich konnten Aufträge aufgrund des Fachkräftemangels nicht immer abgearbeitet werden. Mitte des Jahres griff die konjunkturelle Flaute auf die Branche über und viele Unternehmen planten einen Stellenabbau oder zumindest keinen weiteren Aufbau. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Klassischerweise steuern wir unser Unternehmen über eine Deckungsbeitragsrechnung. Außerdem haben wir ein internes Controlling entwickelt, das mit Planwerten (Material und Personal), getrennt nach Standorten, eine Soll-Ist-Analyse ermöglicht. 3. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage
Aufgrund des großen Anteils an Projektgeschäft betrachten wir stets unsere Gesamtleistung als Gradmesser des wirtschaftlichen Outputs. Während diese im Vorjahr einen coronabedingten Aufholeffekt von 16,5 % aufwies, folgte das Geschäftsjahr 2023 mit einer projektbezogenen Steigerung von 31,9 %. Die Niederlassung Neukirchen hatte in etwa einen Anteil von 71 % an der Gesamtleistung, die Niederlassung Leonberg folglich in Höhe von 29 %. Das Rohergebnis als Ergebnis von Umsatzerlösen abzüglich Materialaufwand zuzüglich Bestandsveränderung und sonstigen betrieblichen Erträgen lag aufgrund der Reduktion der Gesamtleistung auf TEUR 7.687,1 um 16,3 % deutlich über dem Vorjahresniveau von TEUR 6.608,2 und ist daher ursächlich für die positive Ergebnisentwicklung. Aufgrund einer anderen Umsatz- bzw. Auftragszusammensetzung wurden erneut mehr Aufträge mit Subunternehmer durchgeführt, wodurch sich eine positive Entwicklung von 5,5 %-Punkten bei der Materialaufwandsquote ergab. Die Frage, ob viel oder wenig Zukaufteile bzw. Fremd- oder Eigenleistungsanteil in unseren Produkten enthalten ist, bestimmt diese Entwicklung maßgeblich. Dies und der höhere Umsatzanteil innerhalb der Gesamtleistung führten schließlich zu einer um 10,1 %-Punkte geringeren Personalaufwandsquote. Insofern betrachten wir als Kennzahl grundsätzlich das Rohergebnis geteilt durch den Personalaufwand 1,53 (Vorjahr 1,31) bzw. den nominellen Saldo hieraus (TEUR 2.679,1 bzw. im Vorjahr TEUR 1.577,4), der zur Deckung der sonstigen Kostenblöcke verbleibt. Das EBIT betrug in Konsequenz zu oben genanter Entwicklung TEUR 631,6 und erhöhte sich deutlich gegenüber dem Vorjahrswert von TEUR -452,7. b. Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt TEUR 12.038,4. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie also um TEUR 13,0 leicht gesunken. Von der Bilanzsumme entfallen TEUR 672,5 auf das Anlagevermögen (Vorjahr TEUR 2.089,5) was 5,6 % (Vorjahr 17,3 %) aller Vermögenswerte entspricht. Es besteht weiterhin im Wesentlichen aus dem in 2013 erworbenen Firmenwert mit einem Restbuchwert von TEUR 283,3. Im Bereich des Finanzanlagevermögens ergab sich aufgrund einer internen Umstrukturierung von Zahlungsströmen eine Verschiebung zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr TEUR 8.187,5 (Vorjahr TEUR 7.182,8). Dabei hat sich der Warenbestand erneut deutlich erhöht, da ein größerer Auftrag von rund TEUR 3.800 in den unfertigen Leistungen enthalten ist. Das Vorratslager hat sich von TEUR 3.700 auf TEUR 2.800 reduziert. Diesen stehen (unsaldierte) erhaltene Anzahlungen auf der Passivseite in Höhe von TEUR 4.426,0 (Vorjahr TEUR 3.081,2) gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 2.980,9 (Vorjahr TEUR 2.574,5). Diesen stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.488,8 (Vorjahr TEUR 600,6) sowie Rückstellungen in Höhe von TEUR 973,9 (Vorjahr TEUR 926,7) gegenüber. Insgesamt zeigt sich damit eine weiterhin ausgewogene Bilanzstruktur. c. Finanzlage
Die Finanzlage unseres Unternehmens wurde im Geschäftsjahr 2023 deutlich verbessert und beträgt damit TEUR 1.569 und war von Folgenden Entwicklung geprägt: Aufgrund eines Großprojekts, das zum Stichtag noch nicht abgeschlossen war, stieg der Bestand an unfertigen Erzeugnissen sowie die entsprechenden erhaltenen Anzahlungen zum Bilanzstichtag deutlich an. Positiv wirkten vor allem die Ergebnisverbesserung sowie der Abbau des Vorratslagers. Insgesamt erhöhte sich damit der operative Cashflow im Vergleich zum Vorjahr sehr deutlich. Insgesamt konnten wir trotz der weiter zunehmend unter Druck stehenden Liquiditätslage diese Herausforderungen meistern. Dem Unternehmen standen zum Ende des Geschäftsjahres von Banken eingeräumte, aber noch ungenutzte Kreditlinien als Barlinie zur weiteren Expansion des Geschäftsbetriebs zur Verfügung. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote (EK inklusive langfristigen Verbundverbindlichkeiten) betrug 32,5 % (Vorjahr 40,0 %). 4. Gesamtaussage Mit dem Geschäftsverlauf 2023 sind wir angesichts der Planung bei dennoch schwierigeren Rahmenbedingungen zufrieden. III. Chancen- und Risikobericht Absatzrisiken Grundsätzlich sind wir den üblichen Risiken des Projektgeschäfts ausgesetzt, also die Entwicklung von Auftragsbestand, technische und Bonitätsrisiken. Langjährige Kundenbeziehungen, als auch der Aufbau neuer Marktsegmente sichern jedoch eine stabile Auftragslage. Die Bestellreichweite beträgt bei Projektaufträgen bis zu ca. sechs Monate, laufende Bestelleingänge kommen aus dem Lagerbestand termingerecht zur Auslieferung. Aufgrund unserer deutlichen Abhängigkeit vom Automotive-Bereich besteht das Risiko, dass sich eine Krise in dieser Branche unmittelbar auf uns auswirkt. Durch die teilweise auch mittelfristigen Fertigungsaufträge können wir zwar relativ frühzeitig Maßnahmen einleiten, jedoch ist es nach wie vor unser Anliegen, eine breitere Streuung im Vertrieb zu erzielen. Insbesondere ist es uns gelungen Projekte im Bereich der Batterieproduktion zu gewinnen und uns einen entsprechenden Ruf als Spezialist für solche Aufgaben bei den Kunden aufzubauen. Die Batterieproduktion ist der Bereich, in welchen in der absehbaren Zukunft die Investitionen der Automobilindustrie fließen werden. Zudem ist eine schwächelnde Konjunktur oder gar Krise (Stichworte Corona-Pandemie, Materialengpass und Russland-Ukraine-Krieg) auch immer ein Anstoß, um bestehende Prozesse zu hinterfragen und die Effizienz zu steigern. Mit Blick auf steigende Lohnkosten sollten die Kunden daher vermehrt in Automatisierungen investieren, um dem wachsenden Kostendruck etwas entgegensetzen zu können. Mit unseren Lösungen bieten wir genau hierfür Antworten und sind mit unserem Angebot gut am Markt positioniert. Chancen werden vor allem in der Lösungskompetenz in Bezug auf komplexe Aufgabenstellungen gesehen. Beschaffungs- und Produktionsrisiken Durch eine vorausschauende Bedarfsplanung und einer generell hohen Bevorratung der kritischen Lagerteile konnte die Lieferzeit auf niedriger bzw. auch vertraglich festgehaltener Basis gehalten werden. Durch gute Vertragsabschlüsse mit Lieferanten konnte der jeweilige Bedarf zudem zuverlässig und nur mit den nicht verhinderbaren Preiserhöhungen gedeckt werden. Beide Werke an den Standorten Leonberg und Neukirchen waren in der Konstruktion, Fertigung und Montage mit Projekten von teil- und vollautomatisierten Transfersystemen für Fertigungs- und Montagelinien im Jahresdurchschnitt unter Berücksichtigung der weiterhin außerordentlichen Lage gut ausgelastet. Den Einsatz von Zeitarbeitern konnte man flexibel drosseln und die Stammbelegschaft konnte teil- und zeitweise auch standortübergreifend eingesetzt werden. Notfalls besteht selbst heute noch die Möglichkeit, die verringerte Auslastung über staatliche Hilfen abzufedern. Personalrisiken Ein wichtiger Erfolgsfaktor in unserem Unternehmen ist das Knowhow. Bei vielen Aufträgen (Projektgeschäft) wird zusätzliches Spezialwissen erworben. Insofern ist es unser hohes Anliegen, dass dieses Knowhow im Unternehmen einerseits transparent gemacht wird und andererseits auch gebunden wird. Zudem investieren wir in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Eine geringe Fluktuationsrate ist daher sehr wichtig, weil sie unmittelbare Auswirkungen auf die Effizienz der Auftragsbearbeitung haben kann und folglich auch für unsere Wettbewerbsfähigkeit, indem wir im Zeitablauf immer günstigere Preise anbieten können. Darüber hinaus versuchen wir stets, sämtliche Prozesse im Bereich des Personalwesens so einfach wie flexibel, aber auch so nachvollziehbar wie möglich zu gestalten. Wesentliche Stellen werden schriftlich beschrieben, ebenso wie Stellvertreterregelungen. So sind Verantwortlichkeiten bestimmbar und klar abgegrenzt. Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken Im Gegensatz zu unseren Kunden sind wir kein anlagenintensives Unternehmen. Durch die klaren Anzahlungsvereinbarungen mit unseren Kunden konnten wir einen Großteil der nötigen Finanzierung über das Working Capital gut abbilden. In Ergänzung bildet unser Eigenkapital sowie ausreichend hohe Aval-/Kreditlinien von Kreditinstituten sowie von Gesellschaftern die nötige Basis, um stets auf die komplexen Projekte fokussiert bleiben zu können. Aktuell herausfordernd ist hingegen die Entwicklung der meisten Aufträge hin zu einer herstellerseitigen Vorfinanzierung. Ausfallrisiken Forderungsausfallrisiken werden zum einen durch eine möglichst breite Kundenstruktur versucht zu minimieren. Dennoch sind wir auch auf Großaufträge und -kunden ausgerichtet. Insbesondere hier minimierten wir unser Risiko durch eine dem Projektfortschritt folgende Rechnungsstellung, in der Regel bestehend aus Anzahlung, Abschlagszahlung bei Konstruktionsfreigabe, Abschlagszahlung bei Lieferung und einer relativ geringen Schlusszahlung nach Endabnahme. Dies ist aktuell jedoch schwieriger (siehe oben). Entsprechend geschärft ist daher unser Debitorenmanagement. IV. Prognosebericht 1. Planungshorizont und künftige Rahmenbedingungen der Gesamtwirtschaft und der Branche Im Jahreswirtschaftsbericht 2024 des BMWK (02/2024) zeigt sich ein geringes Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von +0,2 % (Vorjahr -0,3 %) sowie einen erneut geringeren Anstieg der Verbraucherpreise von +2,8 % (Vorjahr +5,9 %). Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass die Bruttolöhne und -gehälter um 5,6 % (Vorjahr 7,0 %) über der Inflation bei hohem Beschäftigungsgrad ansteigen werden, wodurch die Inlandsnachfrage bzw. der Inlandskonsum die Wirtschaft stützen soll. Die Energiepreise sind hingegen wieder deutlich gesunken und entlasten die Wirtschaft. Das dennoch nur geringe Wachstum resultiere vor allem aus den Herausforderungen des schwächelnden Welthandels in Kombination mit der Exportlastigkeit Deutschlands sowie aus den noch immer hohen Zinsen zur (wirksamen) Bekämpfung der Inflation, was zu einer Investitionszurückhaltung führte. Der Branchenverband VDMA schaut daher vorsichtig auf das Geschäftsjahr 2024, da die Branche ihren Absatzschwerpunkt im Ausland hat und sich dort zwar eine Bodenbildung andeutet, im Inland jedoch kein Ende der Abwärtsentwicklung absehbar ist. Die Branchenaussichten sind daher grundsätzlich eher zurückhaltend. 2. Umsatz- und Ergebnisprognose Trotz der negativen Prognosen in den Medien sehen wir für das Jahr 2024 eine positive Entwicklung und gehen von einer deutlichen Steigerung des Jahresergebnisses aus. Eine exakte Prognose aufgrund der aktuellen politischen Risiken ist schwer zu treffen. Für das Jahr 2024 rechnen wir trotz der Unvorhersehbarkeiten von rund 15.4 Mio. Euro Gesamtleistung und haben bis zum Monat April (= 33 % des Jahres) bereits rund 5,1 Mio. Euro erreicht. Den Vorjahresplan zur Steigerung der Rohmarge konnten wir erfolgreich umsetzen. Durch weitere Digitalisierungsmaßnahmen im Lager und administrativen Bereich, sehen wir weitere positive Effekte für 2024.
Leonberg, den 04.06.2024 Clemens Ruckstuhl Matthias Linke BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen werden auch angemessene Teile der Verwaltungskosten aktiviert. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben. Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegenüber Gesellschaftern bzw. verbundenen Unternehmen in Höhe von 171.602,78 Euro (Vorjahr 117.675,14 Euro) enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen zugleich Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar. Anlagevermögen Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Es ist im Jahre 2013 ein Firmenwert aktiviert worden, dessen Nutzungsdauer auf 15 Jahre bestimmt worden ist. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 7.260,00 Euro (Vorjahr: 7.260,00 Euro). Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 930.551,53 Euro über eine Globalzession besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von 252.653,72 Euro (Vorjahr: 290.071,54 Euro). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Davon-Vermerke In den sonstigen betrieblichen Erträge sind solche aus Währungsumrechnungen von 383,39 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche an verbundene Unternehmen von 66.843,84 Euro (Vorjahr: 96.276,01 Euro). Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet in Höhe von bis zu 1.000.000,00 Euro gegenüber einem Kreditinstitut aus einer Bürgschaft für ein nahestehendes Unternehmen. Dieses stellt die Vermietungsgesellschaft des neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes in Leonberg dar. Mit einer Inanspruchnahme aus dieser Haftung war am Bilanzstichtag nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen p.a. in Höhe von rund 710,4 TEuro. IV. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 67. Davon sind 19 im kaufmännischen und 48 im gewerblichen Bereich tätig. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: • Clemens Ruckstuhl, lic.oec. HSG • Matthias Linke, Stanz- und Umformtechniker Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Einstellung in die Gewinnrücklagen. Unterschrift der Geschäftsführung
Leonberg, 07.06.2024 Matthias Linke Clemens Ruckstuhl sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkE. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks "Dem nicht in Anwendung der Vorschriften zur Erleichterung bei Offenlegung gekürzten Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALTRATEC Automation GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALTRATEC Automation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALTRATEC Automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
RTS
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer |
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