D-KAB Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Magnus seit 30.3.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KWF Packaging GmbHHersbruckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LageberichtNach der Übernahme des gesamten Geschäftsbetriebes aus der KWF Alfred Buchelt GmbH & Co. KG in die im Juni 2010 neu gegründete KWF Buchelt GmbH (KWF) zum 01.07.2010 und der Umstellung des bis dahin zum Halbjahr schließenden Geschäftsjahres auf Kalenderjahr gemäß den Konzernrichtlinien der ADCURAM Group AG sollte das Jahr 2011 der Konsolidierung und Einbindung in den ADCURAM - Konzern dienen. Seitens des Vorstandes der ADCURAM wurde jedoch bereits Anfang des Jahres entschieden, die KWF Buchelt GmbH wieder zu veräußern. Zum 01.04.2011 hat die Blitz 171-10 UG den kompletten Geschäftsbetrieb mit allen Vermögensgegenständen sowie allen Schulden übernommen. Nachdem die Geschäftsführer der KWF und der CPI AG Continental Packaging International (CPI) in Boizenburg (Mecklenburg - Vorpommern) in der Person von Herrn Jürgen Magnus identisch sind, lag es nahe, zur Hebung von Synergieeffekten eine intensive Zusammenarbeit anzustreben. Diese wurde mit dem Kooperationsvertrag vom 15.08.11 besiegelt. Beide Firmen sind tätig im Bereich der Extrusion, Bedruckung und Konfektionierung incl. Kaschierung von hochwertigen Folienverpackungen sowie Tragetaschen im Food-, Hygiene- und Non - Food - Bereich. Die Kernkompetenz der KWF ist hierbei das Bedrucken sowie das Konfektionieren, im Bereich Extrusion stehen nur Monoextruder zur Verfügung. Die CPI hingegen hat Ihre Kernkompetenz in der Extrusion (3- und 7- Schicht - Extruder) sowie in der Kaschierung. Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass die komplette kaufmännische Abwicklung, also auch der Vertrieb über die KWF erfolgt, bei der CPI wird ausschließlich produziert. Vor diesem Hintergrund wurde in 2011 ein Jahresumsatz von Mio € 36,9 erzielt. Nachdem im vorhergehenden Rumpfgeschäftsjahr ein Umsatz von Mio € 18,2 zu verbuchen war, bedeutet dies vor dem oben beschriebenen Hintergrund einen Umsatzrückgang i.H.v. ca. Mio € 3, was sich in erster Linie durch den Wegfall zweier großer Kunden im Hygienebereich zu Beginn des 2. Quartals erklärt. Das Ziel, diese Kunden bis Jahresende wieder an Bord zu haben, wurde nicht erreicht. Lage der Gesellschaft und Ausblick Die wirtschaftliche Situation war zum Ende des Geschäftsjahres deutlich angespannt. Infolge eines gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöhten Materialaufwands (+9,4 Prozentpunkte) sowie des durch den Kooperationsvertrag hervorgerufenen Aufwands für bezogene Leistungen i.H.v. Mio € 1,4 resultierte ein Jahresfehlbetrag von Mio € 4,0. Obwohl bereits im laufenden Jahr mit der Reduzierung der Kosten, insbesondere im Personalbereich begonnen wurde (-2,5 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr, ein Fünftel der Belegschaft wurde über das Jahr gesehen abgebaut), stand zu erwarten, dass die Trendwende noch nicht geschafft war. Es war also die primäre Aufgabe für 2012, die Kosten über Dämpfungsmaßnahmen sowie insbesondere den Materialeinsatz über Reduzierung von Ausschussproduktionen zu reduzieren. Die Chancen dafür standen angesichts der gestiegenen Nachfrage und der damals nach wie vor sehr guten Kundenbeziehung sowie unter Berücksichtigung der bereits eingeleiteten Maßnahmen sehr gut. Der Erfolg dieser Maßnahmen hat aber nicht gegriffen, was letztendlich am 04. März 2013 zum Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens geführt hat. Das Insolvenzverfahren ist dann am 01.05.2013 eröffnet worden, der Produktionsbetrieb ist am 31.05.2013 eingestellt worden. Zum 01.06.2013 sind dann die Assets verkauft worden, die KWF wird seitdem abgewickelt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde pflichtgemäß gem. § 264 HGB aufgestellt. Für die Gesellschaft gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um lineare Abschreibungen (10 Jahre pro rata temporis) vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um lineare Abschreibungen (zwischen 5 und 40 Jahren und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren) vermindert. Für Anlagegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 150,00 € und bis zu 1.000,00 € wird ein Sammelposten gebildet, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse werden anhand einer Maschinenstundensatzkalkulation mit der handelsrechtlichen Wertuntergrenze bewertet. Die fertigen Erzeugnisse werden retrograd durch Abschläge von den Verkaufspreisen ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Wertabschlag von 2% ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Forderungsbestand wurde mit Wirkung zum 1. April 2008 an die GE Capital Bank AG verkauft. Zum Stichtag 31. Dezember 2011 sind 975 TEUR (Vorjahr: 808 TEUR) als Forderung gegen den Factor ausgewiesen. Die Gesellschaft hat Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 339 TEUR (Vorjahr: 13 TEUR). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr in Höhe von 9 TEUR (Vorjahr 8 TEUR) enthalten. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Leasing-Sonderzahlungen in Höhe von 9 TEUR (Vorjahr: 16 TEUR). Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 25 TEUR (Vorjahr: 25 TEUR) und ist voll eingezahlt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen sonstige Personalverpflichtungen für Urlaubsansprüche (176 TEUR, Vorjahr: 167 TEUR), Berufsgenossenschaft (72 TEUR, Vorjahr: 129 TEUR), Tantieme (33 TEUR, Vorjahr: 45 TEUR), Gleitzeitguthaben (16 TEUR, Vorjahr: 43 TEUR) sowie Rückstellungen für noch zu erteilende Gutschriften (25 TEUR, Vorjahr: 103 TEUR), Gewährleistungen (184 TEUR, Vorjahr: 91 TEUR), Schadenersatz (0 TEUR, Vorjahr: 47 TEUR) und Jahresabschlusskosten (43 TEUR, Vorjahr: 45 TEUR) enthalten. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der in § 285 Nr. 1 und 2 HGB geforderten Angaben ergibt sich aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Nürnberg in Höhe von insgesamt 1.742.885,09 EUR sind wie folgt besichert: - Sicherungsübereignung diverser Maschinen - Raumsicherungsübereignung von Inventar und Waren Des weiteren hat die ADCURAM Group AG, München eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft in Höhe von 125 TEUR abgegeben. Weiterhin hat Herr Jürgen Magnus eine persönliche Bürgschaft abgegeben. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus der Herstellung von flexiblen Kunststoffteilen und -verpackungen. Der Inlandsanteil am Umsatz beträgt 80,6% und der Auslandsanteil 19,4%. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Anlagenverkäufe in Höhe von 199 TEUR, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 40 TEUR, Erträge aus Kostenerstattungen in Höhe von 162 TEUR. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Zuführungen zu den Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 25 TEUR. Zinserträge In den Zinserträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Verbindlichkeiten in Höhe von 249 TEUR enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen aus der Auflösung latenter Steuern in Höhe von 78 TEUR enthalten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß § 251 und § 268 Abs. 7 HGB bestehen aus Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln in Höhe von 27.538,91 EUR (Vorjahr: 26.704,52 EUR). Für die nach § 251 HGB genannten Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln werden nach unserer Beurteilung der Bonität der Schuldner keine Risiken einer Inanspruchnahme gesehen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverpflichtungen zur Finanzierung der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Pacht der Immobilie. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich für das Geschäftsjahr 2012 auf 972 TEUR, für die Geschäftsjahre 2013 bis einschließlich 2017 auf insgesamt 3.703 TEUR und für die Geschäftsjahre ab 2018 auf 104 TEUR. Weitere finanzielle Verpflichtungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 160 TEUR und für die Geschäftsjahre 2013 bis 2017 auf 226 TEUR. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Konzernzugehörigkeit Die KWF Packaging GmbH (vormals: KWF Buchelt GmbH) ist bis 1. April 2011 eine 100% Tochter der ADCURAM Packaging Holding GmbH, Theatinerstraße 7, 80333 München mit einem gezeichneten Kapital von 25 TEUR. Die Gesellschaft wird bis 1. April 2011 in den Konzernabschluss der ADCURAM Group AG, Wien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die ADCURAM Group AG erstellt ihren Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standarts (IFRS). Der Konzernabschluss ist beim Handelsgericht Wien unter der Firmenbuch-Nummer FN 283 041 erhältlich. Der Konzernabschluss der ADCURAM Group AG, Wien berücksichtigt die Bestimmungen der 4. und 7. EG-Richtlinie. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen Über das Vermögen der Gesellschaft ist durch Beschluss des Amtsgerichts Nürnberg vom 1. Mai 2013 (Az. 811 IN 36/13) das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Unterschrift der Geschäftsführung
Nürnberg Insolvenzverwalter über das Vermögen der KWF Packaging GmbH Herr Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2013 festgestellt. |
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