Busguru UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Hartmann seit 2.12.2014 | Prokura |
Cornelis Smilde seit 10.1.2013 | Geschäftsführer |
Norbert Schödel seit 15.7.2011 | Prokura |
Thorsten Rüsing seit 15.7.2011 | Prokura |
Dirk Seifert seit 29.12.2010 | Prokura |
Robert Alois Hillmann seit 31.8.2010 | Prokura |
Michael Rolle seit 26.7.2010 | Geschäftsführer |
Arno Neis seit 1.2.2010 | Prokura |
Oliver Hennig seit 24.8.2009 | Prokura |
Stefan Busse seit 5.3.2009 | Prokura |
Uwe Stark seit 17.10.2007 | Prokura |
Susanne Ehlers seit 19.3.2002 | Prokura |
Maik Petzold seit 19.3.2002 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DHL Logistics GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006BerichtInhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis
Anlagen (siehe gesondertes Verzeichnis) Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von ± einer Einheit (€, % usw.) auftreten. Abkürzungsverzeichnis
A. Prüfungsauftrag1. Aufgrund unserer Wahl zum Abschlussprüfer durch die ordentliche Gesellschafterversammlung am 25. September 2006 erteilte uns der Aufsichtsratsvorsitzende der DHL Logistics GmbH, Hamburg, (im Folgenden kurz "DHL Logistics" oder "Gesellschaft" genannt) den Auftrag, den Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für dieses Geschäftsjahr gemäß §§ 316 ff. HGB zu prüfen. 2. Die DHL Logistics ist als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB gemäß § 264 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss sowie einen Lagebericht aufzustellen und nach §§ 316 ff. HGB prüfen zu lassen. Jahresabschluss und Lagebericht sind nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. 3. Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der DP AG einbezogen. 4. Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die diesem Bericht beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 01. Januar 2002 vereinbart. 5. Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatten wir diesen Bericht nach den Grundsätzen des IDW PS 450, dem der von uns geprüfte Jahresabschluss sowie der geprüfte Lagebericht als Anlagen I bis IV beigefügt sind. Die rechtlichen Verhältnisse der Gesellschaft haben wir in der Anlage V dargestellt. B. Grundsätzliche FeststellungenI. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der Geschäftsführung 6. Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der Lage der DHL Logistics durch die Geschäftsführung (siehe Anlage IV) dar: Der Lagebericht enthält unseres Erachtens folgende Kernaussagen zum Geschäftsverlauf und zur Lage der DHL Logistics:
Der Lagebericht enthält zur künftigen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken unseres Erachtens folgende Kernaussagen:
7. Die Beurteilung der Lage der Gesellschaft, insbesondere die Beurteilung des Fortbestandes und der wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens, ist plausibel und folgerichtig abgeleitet. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend. II. Wesentliche Geschäftsvorfälle 8. Auf Grund zusätzlicher Lieferungen von Advertising Goods und Protectice Wear an Konzernunternehmen wurden nennenswerte Umsatzsteigerungen im Berichtsjahr erreicht. 9. Seit Ende 2005 nimmt die Gesellschaft IT-Serviceleistungen von der T-Systems International GmbH, Frankfurt am Main, (Beschaffung, Beratung und Netzbetreuung) in Anspruch, nachdem zuvor die IT-Leistungen durch eigene Mitarbeiter erbracht worden waren. Dadurch haben sich die Aufwendungen für IT-Leistungen durch Dritte im Vergleich zum Vorjahr nennenswert erhöht. III. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks10. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 5. März 2007 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DHL Logistics GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung11. Gegenstand unserer Prüfung waren die Buchführung, der nach den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256 HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) und den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (z.B. §42 GmbHG) aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006. Die Verantwortung für die Ordnungsmäßigkeit von Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht tragen die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe war es, diese Unterlagen einer Prüfung dahin gehend zu unterziehen, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung beachtet worden sind. Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht und insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft vermittelt. Dabei haben wir auch geprüft, ob die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. 12. Die Beurteilung der Angemessenheit des Versicherungsschutzes der Gesellschaft, insbesondere ob alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand des uns erteilten Auftrags zur Jahresabschlussprüfung. 13. Unsere Prüfung haben wir im November 2006 (vorbereitende Prüfungshandlungen) sowie im Januar 2007 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Hamburg durchgeführt. 14. Ausgangspunkt war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2005. 15. Bei Durchführung der Prüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die in den Prüfungsstandards des IDW niedergelegten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Danach haben wir unsere Prüfung so angelegt, dass wir Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, erkennen konnten. Gegenstand unseres Auftrags waren weder die Aufdeckung und Aufklärung strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, und außerhalb der Rechnungslegung begangener Ordnungswidrigkeiten. Prüfungsplanung und Prüfungsdurchführung haben wir jedoch so angelegt, dass diejenigen Unregelmäßigkeiten, die für die Rechnungslegung wesentlich sind, mit hinreichender Sicherheit aufgedeckt werden. Die Verantwortung für die Vermeidung und die Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten liegt bei den gesetzlichen Vertretern und dem Aufsichtsrat der Gesellschaft. 16. Im Rahmen unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes haben wir uns zunächst einen aktuellen Überblick über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft verschafft. Darauf aufbauend haben wir uns ausgehend von der Organisation der Gesellschaft mit den Unternehmenszielen und -strategien beschäftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Fehlern in der Rechnungslegung führen können. Durch Gespräche mit der Unternehmensleitung und durch Einsichtnahme in Organisationsunterlagen der Gesellschaft haben wir anschließend untersucht, welche Maßnahmen die Gesellschaft ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen. In diesem Zusammenhang haben wir eine Prüfung der Angemessenheit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems der Gesellschaft durchgeführt. Die Prüfung des internen Kontrollsystems erstreckte sich vor allem auf folgende Bereiche:
Die Prüfungshandlungen zum internen Kontrollsystem haben wir schwerpunktmäßig in den folgenden Geschäftsprozessen durchgeführt: Einkauf, Anlagevermögen und Intercompany-Geschäfte. Das Ziel der vorstehend beschriebenen Prüfungshandlungen bestand insbesondere darin, die Geschäftsrisiken festzustellen, die eine besondere Gefahrenquelle für wesentliche Fehler in der Rechnungslegung darstellen. Diese Kenntnisse haben wir bei der Bestimmung unseres weiteren Prüfungsvorgehens berücksichtigt. In den Bereichen, in denen die Unternehmensleitung angemessene interne Kontrollen zur Begrenzung dieser Risiken eingerichtet hat, haben wir Funktionsprüfungen durchgeführt, um uns von der kontinuierlichen Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen. Der Grad der Wirksamkeit dieser internen Kontrollen bestimmte anschließend Art und Umfang unserer Prüfung einzelner Geschäftsvorfälle und Bestände sowie der von uns durchgeführten analytischen Prüfungshandlungen. Soweit wir aufgrund der Wirksamkeit der bei der Gesellschaft eingerichteten internen Kontrollen von der Richtigkeit des zu überprüfenden Zahlenmaterials ausgehen konnten, haben wir die Untersuchung von Einzelvorgängen weitgehend eingeschränkt. Insbesondere bei Geschäftsvorfällen, die nach ihrer Art in größerer Zahl nach identischen Verfahren erfasst und - nach unseren bisherigen Feststellungen im Rahmen eines wirksamen internen Kontrollsystems - abgewickelt wurden, trat die Prüfung der stetigen Anwendung der maßgeblichen internen Kontrollen der Gesellschaft in den Vordergrund. In den übrigen Bereichen haben wir im Wesentlichen Einzelfallprüfungen auf der Basis von Stichproben und analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. Unter Beachtung des Grundsatzes der Wesentlichkeit und der Wirtschaftlichkeit haben wir daher im Folgenden aussagebezogene Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungssicherheit durchgeführt. 17. Zur Prüfung der Posten des Jahresabschlusses der Gesellschaft haben wir u.a. Liefer- und Leistungsverträge sowie sonstige Geschäftsunterlagen der Gesellschaft eingesehen. Im Hinblick auf die Erfassung möglicher Risiken aus bestehenden Rechtsstreitigkeiten haben wir Rechtsanwaltsbestätigungen und zur Prüfung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Saldenbestätigungen zum Stichtag 31. Oktober 2006 eingeholt. Ferner haben wir uns Bankbestätigungen zum 31. Oktober 2006 und Kontoauszüge zum 31. Dezember 2006 zukommen lassen. Bei der Prüfung der Pensionsrückstellungen und der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen haben uns versicherungsmathematische Gutachten von unabhängigen Sachverständigen vorgelegen, deren Ergebnisse wir verwerten konnten. 18. An der Inventur der körperlichen Vorräte haben wir im Hinblick auf die Geringfügigkeit der Bestände nicht teilgenommen. 19. Von der Geschäftsführung und den von ihr beauftragten Mitarbeitern sind uns alle verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht worden. Die Geschäftsführung hat uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum Jahresabschluss erteilt. D. Feststellungen zur RechnungslegungI. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 20. Die Buchführung und das Belegwesen sind nach unseren Feststellungen ordnungsgemäß und entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen zu entnehmenden Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht. 21. Bei unserer Prüfung haben wir keine Sachverhalte festgestellt, die dagegen sprechen, dass die von der Gesellschaft getroffenen organisatorischen und technischen Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit der rechnungslegungsrelevanten Daten und IT-Systeme zu gewährleisten. 22. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ist nach unseren Feststellungen dazu geeignet, die vollständige und richtige Erfassung, Verarbeitung, Dokumentation und Sicherung des Buchungsstoffs zu gewährleisten. 2. Jahresabschluss 23. Im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 der DHL Logistics wurden die gesetzlichen Vorschriften einschließlich der rechtsformspezifischen Vorschriften sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beachtet. Die Bilanzierungsrichtlinien der DP AG wurden eingehalten. Ergänzende Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages waren nicht zu beachten. 24. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften eingehalten. 25. Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind vollständig und zutreffend. 3. Lagebericht 26. Der Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften (§ 289 HGB). Er steht mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang. Der Lage bericht vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft. Nach unserer Auffassung sind im Lagebericht die wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung vollständig und zutreffend dargestellt. II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 27. Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. 28. Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflichtgemäß auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen ein (§ 321 Abs. 2 Satz 4 HGB):
Wir weisen darauf hin, dass der aus der ertragsteuerlichen Bewertung gemäß § 6a EStG übernommene Rechnungszins angesichts der derzeitigen Marktzinsverhältnisse bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise selbst für überdurchschnittlich langfristige Verpflichtungen kaum noch zu rechtfertigen und daher handelsrechtlich bedenklich ist. Insoweit stellt eine mit diesem Zins bewertete Pensionsrückstellung lediglich die Untergrenze des nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung Vertretbaren dar. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung der Sterbetafeln RT 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
29. Im Übrigen verweisen wir auf die Angabe der Bewertungsmethoden im Anhang (Anlage III). III. Weitere Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 30. Die Vermögens- und Finanzlage der DHL Logistics stellt sich im Vergleich mit dem Vorjahr wie folgt dar:
31. Gegenüber dem Vorjahr haben sich vor allem die Forderungen und die kurzfristigen Rückstellungen nennenswert verändert: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich einerseits stichtagsbedingt und andererseits durch die verzögerte Abrechnung mit dem neuen Kunden British American Tobacco (Germany) GmbH, Hamburg, erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich insbesondere durch niedrigerer Guthaben im Cash-Pool (€ 3,0 Mio) und geringerer Termingelder (€ 3,5 Mio) bei der DP AG verringert. Die kurzfristigen Rückstellungen haben sich vor allem wegen ausstehender Abrechnungen von T-Systems International GmbH, Frankfurt am Main, (+ € 2,1 Mio), ausstehender Head Office Umlagen (+ € 1,6 Mio) und durch Altersteilzeitvereinbarungen (+ T€ 501) erhöht. Dagegen konnten bei den langfristigen Rückstellungen die Mietrückstellungen und die Jubiläumsrückstellungen reduziert werden. 32. Aus der nach Festigkeiten gegliederten Darstellung der Vermögenslage (siehe Text 30) lässt sich im Vergleich zum Vorjahr folgenden finanzieller Aufbau der Gesellschaft ableiten:
Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pool der DP AG teil. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gesichert. Zum 31. Dezember 2006 betragen die Forderungen gegen die DP AG aus der Teilnahme am Cash-Pooling T€ 1.386. 33. Die Finanzlage der Gesellschaft kann aufgrund der Einbindung in einen bestehenden Cash-Pool im Verbund der DP AG nur im Zusammenhang mit der Finanzlage des Konzerns abschließend beurteilt werden. 34. Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006 (Anlage II) abgeleitete Darstellung der Ertragslage zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgendes Bild:
35. Zum niedrigeren Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) haben neben den Anlaufkosten bei zwei neuen Kunden vor allem die IT-Aufwendungen aus dem Service-Vertrag mit der T-Systems International GmbH, Frankfurt am Main, und von Konzernunternehmen sowie erhöhte Fremdpersonalkosten für Leiharbeiter und Konzernumlagen vom Head Office, die unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden, geführt. Im Einzelnen verweisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht. E. SchlussbemerkungDen vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der DHL Logistics GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Der von uns mit Datum vom 05. März 2007 erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B. III "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.
Hamburg, den 5. März 2007 PricewaterhouseCoopers
Lorenzen, Wirtschaftsprüfer ppa. Muchow, Wirtschaftsprüfer Anlagenverzeichnis
Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 01. Januar 2002 Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
Anhang 2006Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der DHL Logistics GmbH, Hamburg wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschafen aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, WährungsumrechnungEntgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände erfolgen nach der linearen Methode. Auf bewegliche Anlagegüter des Sachanlagevermögens mit einem Zugang ab dem 01.01.2006 wird die Abschreibung nach der linearen Methode vorgenommen. Für bis dahin vorhandene Vermögensgegenstände wird, soweit steuerlich zulässig, die Abschreibung nach der degressiven Methode vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von € 410,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden, soweit notwendig, vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen aus erkennbaren Risiken wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Berechnungen entsprechen § 6a ESTG. Als Rechnungsgrundlage für die Ermittlung der Rückstellungen dienen die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 6% Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sämtliche Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die Verpflichtungen nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag zu erfüllen. Die bilanzierten Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen nur in geringem Umfang und werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung bewertet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe de Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände/Gegenstände des Sachanlagevermögens gemäß § 253 Abs.2 HGB wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen des Finanzanlagevermögens gemäß § 253 Abs. 2 HGB waren im Geschäftsjahr ebenfalls nicht vorzunehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegenüber Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 285 (Vorjahr T€ 485). Bei dem Gesellschafter handelt es sich um ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.569 (Vorjahr T€ 5.650) sowie sonstige Vermögensgegenstände aus der kurzfristigen Geldanlage (Cash Pool mit der Deutsche Post AG, Bonn) in Höhe von T€ 11.886 (Vorjahr T€ 1 8.292) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in der Bilanz in Höhe von € 843.631,60 entspricht dem Stammkapital von DM 1.650.000,00. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung T€ 11.007 wurde nach den neuen Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck gebildet. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer der Gesellschaft und deren Hinterbliebene betragen T€ 3.005. Die Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 89 wurden insbesondere für Gewerbesteuern des Jahres 2004 gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Re- und Umstrukturierungsmaßnahmen (T€ 2.848), ausstehende Rechnungen (T€ 7.522), Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 8.070), Mieten und Nebenkosten (T€ 3.045), Verpflichtungen aus dem Leistungsgeschäft (T€ 2.104), Reparaturen (T€ 1.741), Versicherung (T€ 969) sowie Paletten (T€ 580) gebildet. (Anteil mit einer Fälligkeit größer 1 Jahr T€ 2.938). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 598 aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr T€ 418) sowie aus der Ergebnisabführung (T€ 2.352). Bei dem Gesellschafter handelt es sich um ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 40.088 (davon T€ 37.688 aus Konzernmietmodell) sowie aus Bestellobligo in Höhe von T€ 47. Erläuterungen zu Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von T€ 153.301 mit Dritten und im Übrigen mit verbundenen Unternehmen erzielt. Die Drittumsätze entfallen mit T€ 151.346 auf das Inland, sowie mit T€ 1.955 auf Europa. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge/Aufwendungen enthalten mit T€ 6.886 bzw. T€ 652 periodenfremde Erträge/Aufwendungen; die periodenfremden Erträge resultieren hierbei im Wesentlichen aus Auflösungen von Rückstellungen (T€ 4.620) und nicht erfolgten Rückvergütungen Leistungsgeschäft (T€ 1.570). Sonstige AngabenGesellschafter Sämtliche Anteile wurden zum 31. Dezember 2006 von der DHL Solutions GmbH, Hamburg, gehalten. Geschäftsführung Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren folgende Personen zu Geschäftsführern bestellt:
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit im Dienst der Gesellschaft keine Vergütung. Ehemalige Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene erhielten Ruhebezüge in Höhe von T€ 259. Kontrollgremium Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen:
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben für Ihre Tätigkeit keine Vergütung erhalten. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2006 durchschnittlich 1.482 Mitarbeiter. Der Durchschnitt ergibt sich als vierter Teil der Summe aus den Zahlen der jeweils zum 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember beschäftigten Arbeitnehmer nach Köpfen. Die Mitglieder der Geschäftsführung wurden nicht in die Berechnung einbezogen; ebenso wurde mit den Auszubildenden verfahren.
KonzernzugehörigkeitDer Jahresabschluss der DHL Logistics GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2006 wird in den gemäß § 291 Abs.2 HGB befreienden und entsprechend § 292a HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss zum 31.12.2006 der Deutsche Post AG, Bonn einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht und beim Handelsregister Bonn unter HRB 6792 hinterlegt wird. Zum Zwecke der Einbeziehung in den befreienden Konzernabschluss der Deutsche Post AG leitet die Gesellschaft ihren Jahresabschluss nach HGB auf IFRS über. ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss 2006 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 05. September 2005 an den Gesellschafter abgeführt.
Hamburg, den 07. Februar 2007 DHL Logistics GmbH Die Geschäftsführung Michael Engler André van den Broek Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006A. GeschäftsverlaufBranchenentwicklung und Stellung des Unternehmens innerhalb der Branche Der deutsche Markt für Transport- und Logistikdienstleistungen hat sich im Jahr 2006 weiter positiv entwickelt. Wachstumstreiber dabei waren die Outsourcing-Aktivitäten der Industrieunternehmen und Gewinner dieser Entwicklung war die Kontraktlogistik. Die Konsumgüterlogistik, das Hauptgeschäftsfeld der DHL Logistics GmbH, ist entgegen der allgemeinen Marktentwicklung kein Wachstumssegment. Grund sind die seit Jahren stagnierenden Kosumausgaben in Deutschland, wovon insbesondere auch die Geschäftsentwicklung der Hauptkunden der DHL Logistics GmbH, der Markenartikelunternehmen, betroffen ist. Die DHL Logistics GmbH konnte im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr in diesem schwierigen geschäftlichen Umfeld einen Umsatzzuwachs von 2,8% erzielen. Verluste von Kundenbeziehungen und die allgemein schwache Volumenentwicklung bei bestehenden Kunden konnten durch Neukundenakquisitionen kompensiert werden. Ausserdem wurde der Handelsumsatz mit Konzernkunden gesteigert. Mit 84 % Umsatzanteil ist der Bereich Fast Moving Consumer Goods weiterhin das dominierende Segment der Gesellschaft. In diesem Segment betrug der Umsatzrückgang 1,7% gegenüber Vorjahr. Der Umsatz in den übrigen Segmenten war dagegen steigend. Besondere Ereignisse im Geschäftsjahr 2006 Mit dem Outsourcing eines Materiallagers in Saarbrücken konnte im August der Eintritt in das Marktsegment Industrielogistik erfolgen. Im Rahmen der Integrationsmaßnahmen erfolgte im November die Übertragung des Geschäftes der Niederlassung Flörsheim der Exel GmbH zur DHL Logistics GmbH. Das Geschäft wird zukünftig in der Niederlassung Dreieich fortgeführt. In der Niederlassung Krefeld wurde im Berichtsjahr der Umbau des Standortes zu einem vollständig temperaturgeführten Lager umgesetzt. Investitionen Die Investitionen im Berichtszeitraum betrugen 4,2 Mio. € (Vorjahr 1,3 Mio. €). Neben Investitionen in Gebäudeeinrichtung und Lagerausrüstung sind vor allem IT Hard- und Software zu erwähnen. Personal- und Sozialwesen Zum Ende des Geschäftsjahres 2006 gab es folgende Beschäftigungsstruktur (Angaben in FTE (Full Time Equivalent) = in Vollzeit umgerechnete Beschäftigte):
Aufgrund von neu übernommenen Niederlassungen (Saarbrücken, Flörsheim) sowie des Ausbaus der Niederlassung Krefeld befanden sich gegenüber dem Vorjahr 319 FTE mehr im Einsatz. Der Einsatz von Leiharbeitnehmern, Aushilfen und Kräften aus der Konzernleihe ist von 20% im Vorjahr auf 25% angestiegen. Dies ermöglicht es der DHL Logistics GmbH auf geänderte Leistungsmengen noch flexibler zu reagieren. Der Anteil der Teilzeitkräfte betrug zum Ende des Berichtszeitraums 13%. Von der Gesamtzahl der Beschäftigten waren zum Jahresende 31% weiblich und 69% männlich. Der krankheitsbedingte Ausfall betrug über das gesamte Jahr 2006 gesehen 5,0%. Die Bezahlung des eigenen Personals erfolgt nach Lohntarifvertrag für die gewerblichen Arbeitnehmer im Speditionsgewerbe in Hamburg bzw. Gehaltstarifvertrag für Angestellte des Verkehrsgewerbes Hamburg (beides im gesamten Bundesgebiet angewandt). Im Geschäftsjahr 2006 wurden durchschnittlich 31 Auszubildende beschäftigt. Qualitäts- und Umweltmanagement Die DHL Logistics GmbH unterhält ein integriertes Managementsystem, das die Normforderungen der ISO 9001:2000 (Qualität) und ISO 14001:2004 (Umwelt) erfüllt. Die Funktionsfähigkeit des Systems wurde durch das Zertifizierungsunternehmen SGS-ICS bestätigt. Das Zertifikat ist gültig bis zum 14.01.2009. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Der Umsatz ist gegenüber Vorjahr von 171,8 Mio. € auf 176,6 Mio. € gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 2,8 %. Dieser Anstieg spiegelt sich im Gross Profit nahezu proportional wider. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Mio. € auf 2,4 Mio. €. Die Ursachen dafür liegen darin, dass im Jahr 2006 erstmalig eine anteilige Belastung der DHL Logistics GmbH mit Head Office Kosten der Muttergesellschaft DHL Solutions GmbH vorgenommen wurde. Dies ist eine Folge der organisatorischen Zusammenlegung der Head Office Bereiche beider Gesellschaften in den vergangenen Jahren und führte im Berichtsjahr zu einer Kostenverrechnung in Höhe von 4.252 T€. Ausserdem wurde die DHL Logistics GmbH 2006 mit höheren IT Kosten belastet, da zuvor selbsterstelle IT-Leistungen konzernweit im 4. Quartal 2005 an einen Dienstleister fremdvergeben wurden. Schließlich war im Ergebnis des Jahres 2005 ein einmaliger Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an der Scharrer GmbH in Höhe von 272 T€ enthalten. Die Restrukturierungsmaßnahmen wurden in 2006 konsequent weitergeführt und mehrere Projekte konnten abgeschlossen werden. Der Restrukturierungs- und Integrationsprozess wird auch im Jahr 2007 fortgesetzt werden.
Durch den Verkauf von Beteiligungen wurde in 2005 ein Ertrag von 272 T€ erzielt. Bereinigt um diesen Sondereffekt ergibt sich für 2005 eine Umsatzrentabilität von 1,05%. B. Lage des UnternehmensVermögenslage Der finanzielle Aufbau der Gesellschaft zeigt folgende Entwicklung:
Per 31.12.2006 stehen dem Anlagevermögen von 9.910 T€ langfristige Pensionsrückstellungen über 11.007 T€ gegenüber. In der Bilanz sind Warenbestände in Höhe von 1,9 Mio. € enthalten. Diese Bestände gehören zu den am Standort Troisdorf betriebenen Handelsaktivitäten mit Protective Wear für Konzerngesellschaften und beinhalten den Ersatzteilbestand für den Standort Saarbrücken. Finanzlage Die DHL Logistics GmbH nimmt am konzernweiten Cashpooling teil. Ertragslage Die Gesellschaft weist für den Berichtszeitraum ein handelsrechtliches Ergebnis in Höhe von 2,4 Mio. € aus. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der DHL Solutions GmbH wurden 2,4 Mio. € abgeführt. Es gibt damit in der Handelsbilanz keine Gewinn- oder Verlustvorträge mehr. C. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDer deutsche Markt für Transport- und Logistikdienstleistungen wird voraussichtlich auch in den nächsten Jahren um durchschnittlich rund vier Prozent jährlich wachsen. Wachstumstreiber bleiben weiterhin die Outsourcing-Aktivitäten der Industrieunternehmen. Insbesondere bei höherwertigen Logistikdiensten wie z. B. dem Prozess- und Supply-Chain-Management wird ein besonders großes Wachstumspotenzial gesehen, was zu einem überdurchschnittlichen Wachstum im Bereich der Kontraktlogistik führen wird. Auch durch die zunehmende Globalisierung und damit verbundene steigende Nachfrage nach anspruchsvollen Gesamtlösungen erlebt die Kontraktlogistik derzeit eine positive Dynamik. Die DHL Logistics GmbH wird der Einschätzung nach von dieser Entwicklung profitieren, was auch die stetig hohe Nachfrage an die DHL Logistics GmbH nach Angeboten für kontraktlogistische Dienstleistungen zeigt. Die Planung für das Jahr 2007 sieht ein gezieltes Umsatzwachstum in definierten Geschäftsbereichen, eine weitere Optimierung der Kapazitäten und vielschichtige produktivitätserhöhende Maßnahmen vor, um das Ergebnis positiv zu entwickeln. Die wesentlichen Risiken wurden im Berichtszeitraum im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements analysiert und an die zuständige zentrale Stelle bei der Deutschen Post gemeldet. Bei den Risiken handelt es sich um nicht versicherte Haftungsansprüche bei Großschäden, deren Eintrittswahrscheinlichkeit vom Management als sehr gering eingeschätzt wird und um die Beendigung von Großkundenverträgen. Bei letzterem Risiko wird die Eintrittswahrscheinlichkeit höher eingeschätzt. Solchen drohenden Verlusten wird jedoch mit konsequenten Customer Retention Maßnahmen entgegengewirkt. Ansonsten sind über die normalen Geschäftsrisiken hinaus dem Management des Unternehmens keine wirtschaftlichen und rechtlichen Bestandsgefährdungspotentiale für die DHL Logistics GmbH bekannt. D. Sonstige Angaben nach § 289 Absatz 2 HGBVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Die Gesellschaft betreibt zum Ende des Geschäftsjahres 2006 Zweigniederlassungen in folgenden Standorten: Berlin, Biblis, Bremen, Delmenhorst, Dortmund, Dreieich, Flörsheim, Friedrichsdorf, Garching, Glauchau, Grevenbroich, Hamburg, Krefeld, Langenhagen, Lehrte, Ludwigshafen, Mannheim, Mörfelden, Nürnberg, Pratau, Reken, Saarbrücken, Schwieberdingen, Troisdorf, Waltershausen.
Hamburg, den 01.02.2007 Michael Engler, Geschäftsführer André van den Broek, Geschäftsführer Rechtliche Verhältnisse
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