Juniper Group Germany GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Rose seit 29.9.2023 | Prokura |
Manuel Saballus seit 29.9.2023 | Geschäftsführer |
Paul Weskamp seit 29.9.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Constellation Holdings 2 Coöperatief U.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Peakwork GmbH (vormals: peakwork AG)DüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens und Rahmenbedingungena. Geschäftsmodell des UnternehmensIm Geschäftsjahr 2023 fand ein Gesellschafterwechsel statt. Die Peakwork GmbH (kurz "Peakwork") ist nunmehr ein Tochterunternehmen der PW Holdings Germany GmbH, Düsseldorf, welche die Anteile im Geschäftsjahr 2023 erworben hat, und gehört zum Konzern der Constellation Software Inc., Toronto, Kanada. Die Gesellschaft betreibt die Entwicklung von Software-Produkten für die Reiseindustrie. Insbesondere entwickelt die Peakwork GmbH kundenorientierte Software-Lösungen für die dynamische Produktion und den Verkauf von Reisen in Online- und Offline-Vertriebskanälen. Das Geschäftsmodell der Peakwork GmbH baut auf Transaktionsgebühren, Lizenzeinnahmen und Einnahmen aus Projektdienstleistungen auf. Mit der weltweit einzigartigen Player Hub Technologie® hat Peakwork ein dynamisches Produktions- und Vertriebsnetzwerk für die Touristik geschaffen, das globales Angebot und Nachfrage verbindet. Führende internationale Reiseveranstalter und Leistungsträger setzen bei der dynamischen Reiseproduktion auf die Peakwork-Lösungen mit Anbindung an weltweite Hotel- und Flug-Anbieter. Die Player-Hub-Technologie ist in rund 50 Märkten weltweit erfolgreich im Einsatz. Die Software-Produkte der Peakwork GmbH beinhalten im Wesentlichen die folgenden Kernkomponenten: • Der Peakwork Player stellt eine hoch performante Caching Solution für Angebote zu touristischen Leistungen zur Verfügung. Der Player gewährleistet die Verarbeitung großer Datenmengen sowie die Bewältigung von Massen-Traffic und dient somit als Traffic Wall für Reiseveranstalter. Durch die optimierte Datenstruktur werden offene Suchen ohne störende Verzögerungen innerhalb des gesamten touristischen Portfolios ermöglicht. • Der Peakwork Booking-Hub stellt Peakwork-Kunden eine einheitliche Schnittstelle für die Buchung von Reiseprodukten zur Verfügung. Er vereinfacht den Buchungsprozess, vor allem wenn Buchungen in unterschiedlichen Systemen platziert werden. Über die einheitliche Schnittstelle können Verfügbarkeits- und Preisprüfungen, Buchungen und Stornierungen durchgeführt werden. • Der Peakwork HUB stellt eine Schnittstelle für Suchanfragen für B2B, B2C oder Tour Operator Clients zur Verfügung. Er empfängt die Suchanfragen der Clients, leitet sie an die Player verschiedener Reiseanbieter weiter, bündelt anschließend die Informationen aus den Playern und schickt sie gebündelt an die Clients zurück. • Die Peakwork Box ist die Container-Lösung, welche die oben genannten Kernkomponenten beinhaltet, verbindet und die Konfiguration und das Management dieser ermöglicht. • Die Peakwork Hybrid Solution ermöglicht Veranstaltern die Bereitstellung touristischer Leistungen direkt vom Anbieter ohne eine vorherige Cachedatenproduktion, indem die Live-Systeme des Leistungsträgers direkt angebunden werden. Durch die Anbindung der Live-Systeme wird das bestehende Angebotsportfolio des Veranstalters erweitert, während gleichzeitig die Kosten für Datenproduktion und -vorhaltung reduziert werden sowie die Datenqualität verbessert wird. Die Hybrid Solution kann zusätzlich zur bestehenden Anbindung über den Peakwork Player genutzt werden. • Peakwork SET ist eine webbasierte Reisebüro-Software, die Expedienten eine gruppenspezifische Beratung und maßgeschneiderte Angebotssuche bietet. Expedienten können ihre Kunden auf Basis vordefinierter Hotelsets viel schneller und gezielter beraten. Zahlreiche detaillierte Filtermöglichkeiten und Informationen sowie übersichtliche Matrixdarstellung für schnellen Zugriff auf alternative und höherwertige Produkte (Upselling) bieten enorme Hilfe, um möglichst alle Kundenwünsche zu erfüllen. Die Angebotssets können später innerhalb eines Reisebüros oder einer Kette geteilt werden, sodass alle Mitarbeiter ihre Erfahrungen einfließen lassen und von diesem Wissen untereinander profitieren können. • Die Peakwork Trading Plattform umfasst alle Peakwork-Entwicklungen im Bereich der Blockchain-Technologie. Das Ziel ist die Erschaffung einer Plattform, welche auf Basis der Blockchain-Technologie die Kreation und den Handel mit digitalen Travel Assets, wie z.B. Gutscheinen, Flügen, Übernachtungen, Pauschalreisen und Zusatzleistungen ermöglicht. b. Forschung und EntwicklungDie Peakwork GmbH investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung der o.g. Kernkomponenten sowie in neue Technologien, Produkterneuerungen bzw. Produktweiterentwicklungen sowie innovative Lösungen. Produktweiterentwicklungen. Zur Anpassung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsrichtlinien werden ab dem Geschäftsjahr 2023 Entwicklungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände nicht mehr aktiviert. Die aktivierten Eigenleistungen liegen im Geschäftsjahr 2023 daher bei TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.364). Entsprechend haben sich die Buchwerte sowie die Abschreibungen der selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände reduziert. c. ZweigniederlassungenDie Peakwork GmbH betreibt eine unselbstständige Niederlassung in Aachen für die Softwareentwicklung. 2. Wirtschaftsberichta. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenDie Peakwork GmbH betreibt ihr Geschäftsmodell international, wobei die Umsätze im Geschäftsjahr 2023 vornehmlich im deutschsprachigen Raum sowie im europäischen Ausland generiert wurden. Vor diesem Hintergrund sind vor allem die wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und Europa von Bedeutung neben der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes belief sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 auf etwa 4,12 Billionen Euro und verzeichnete damit ein preisbereinigtes Absinken von 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Reiseausgaben der Deutschen stiegen 2023 gegenüber dem Vorjahr mit einem Zuwachs von 27 % auf 79,0 Milliarden Euro deutlich und damit erstmals über den Wert der Vor-Pandemiezeit. Die Anzahl der Urlaubsreisen ist dabei um 3 % auf 65,0 Mio. leicht gesunken. Die für Peakwork sehr relevanten Reiseveranstalterumsätze konnten mit einem Umsatzplus von 31 % auf 37,3 Mrd. Euro überproportional am Wachstum partizipieren (Quelle: Deutscher Reiseverband: Zahlen und Fakten 2023). Unverändert zeigt sich der Trend hin zu Online-Reisebuchungen, welche kontinuierlich Marktanteile hinzugewinnen. Im Jahr 2023 wurden 51 % aller Urlaubsreisen online gebucht (Quelle: Reiseanalyse 2023 des Deutschen Reiseverbands). b. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenFolgende bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung der Gesellschaft eingesetzt:
Weitere (nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren werden im Rahmen der internen Steuerung der Gesellschaft nicht verwendet. Für Erläuterungen zur Entwicklung der Leistungsindikatoren verweisen wir auf die Ausführungen in der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. c. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslagei. ErtragslageDie Umsatzerlöse belaufen sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf TEUR 19.693 und liegen somit um 11 % über dem Vorjahr, was zu wesentlichen Teilen auf die weitere Erholung der Tourismusbranche nach der Coronakrise zurückzuführen ist. Die Steigerung betrifft dabei mit 47 % die wiederkehrenden Umsätze (insbesondere aus Buchungserlösen, Lizenzen und auch Hosting- und Support-Leistungen), welche 2023 17.173 TEUR (Vorjahr: 16.249 TEUR) betrugen, sowie mit 53 % die nicht wiederkehrenden Umsätze (insbesondere Projekterlöse), welche 2023 2.519 TEUR (Vorjahr: 1.496 TEUR) betrugen. Insgesamt liegt die Umsatzsteigerung damit nahe dem prognostizierten Wert. Die aktivierten Eigenleistungen betragen aufgrund der geänderten Bilanzierung im Geschäftsjahr 2023 TEUR 0 und sind folglich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.364) um TEUR 1.364 gesunken. Im Geschäftsjahr haben sich die unfertigen Leistungen und damit die Bestandsveränderung stichtagsbedingt um TEUR 155 erhöht (Vorjahr: TEUR 0). Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Erträge deutlich um TEUR 683 gesunken und belaufen sich demnach zum Bilanzstichtag auf TEUR 322. Der Rückgang der Erträge resultiert im Wesentlichen aus den im Vorjahr enthaltenen Überbrückungshilfen (Vorjahr: TEUR 387) im Rahmen der Coronavirus-Pandemie. Außerdem haben sich u.a. die Erträge durch das Ausbleiben der Forschungszulage (Vorjahr: TEUR 206) vermindert. Die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen stiegen von TEUR 2.265 auf TEUR 2.677, hauptsächlich aufgrund gestiegener Hosting-Fremdleistungen und sonstiger Fremdleistungen im Zusammenhang mit dem gestiegenen Geschäftsvolumen. Die Personalaufwendungen betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 12.482 und sind demnach im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.505 gestiegen. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist hauptsächlich auf die gestiegene Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 294 gesunken und belaufen sich somit zum Ende des abgeschlossenen Geschäftsjahres auf TEUR 3.256. Die wesentlichen Gründe dafür sind die Verringerung der Aufwendungen für Software von TEUR 657 TEUR auf TEUR 483, die Verringerung der internen Hostingkosten von TEUR 610 auf TEUR 501, die Verringerung der Aufwendungen für Mitarbeitergewinnung von TEUR 115 auf TEUR 42, die Verringerung der Fahrzeugkosten von TEUR 318 TEUR auf TEUR 259 sowie die Verringerung der Aufwendungen für das Rechenzentrum von TEUR 227 auf TEUR 182. Gegenläufig zu verzeichnen waren eine Erhöhung der Werbe- und Reisekosten von TEUR 153 auf TEUR 266 sowie eine Erhöhung der Raumkosten von TEUR 627 auf TEUR 692. Das EBITDA hat sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.592 verringert und beträgt TEUR 1.726. Dabei haben sich der Materialaufwand und der Personalaufwand im Wesentlichen aufgrund der höheren Umsatzerlöse bzw. Geschäftsvolumens erhöht. Der Rückgang des EBITDA resultiert im Wesentlichen aus den nicht mehr aktivierten Eigenleistungen sowie den niedrigeren sonstigen betrieblichen Erträgen. Beide Effekte waren in der Planung nicht berücksichtigt, weshalb das EBITDA deutlich unter Plan liegt. Die 2023 angefallenen Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.191 deutlich geringer und betragen TEUR 785. Hauptgrund ist die Verringerung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von TEUR 1.792 TEUR auf TEUR 597, da Entwicklungskosten für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände ab dem Geschäftsjahr 2023 nicht mehr aktiviert werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Beteiligungsbuchwert der Chain4Travel AG aufgrund gesunkener Ertragsaussichten in Höhe von TEUR 973 abgewertet. Die Abwertung ist unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen ausgewiesen. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 134 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) aus kurzfristigen Finanzmittelanlagen enthalten. Insgesamt beträgt das Jahresergebnis Ende 2023 TEUR 49 und liegt damit um TEUR 1.095 unter dem Ergebnis des Vorjahres. ii. FinanzlageDas Eigenkapital der Peakwork GmbH liegt zum Bilanzstichtag mit TEUR 9.383 um TEUR 49 über dem Vorjahreswert. Aufgrund der verringerten Bilanzsumme steigt die Eigenkapitalquote daher von 75 % auf 78 %. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind um TEUR 5.570 gesunken. Gegenläufig sind hat die Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres 2023 Forderungen aus kurzfristigen Finanzmittelanlagen in Höhe von TEUR 6.362, welche unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen werden. Die Veränderungen stehen u.a. im Zusammenhang mit dem erfolgten Gesellschafterwechsel im Geschäftsjahr 2023. Überschüssige Finanzmittel werden nunmehr monatlich an die Muttergesellschaft übertragen. Der Finanzmittelfond bestehend aus den liquiden Mitteln sowie kurzfristigen Finanzmittelanlagen beträgt somit TEUR 7.479 (Vorjahr: TEUR 6.688). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem operativen Geschäft. Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen durch zukünftige Mieten sowie Kfz-Leasing. Bankkredite sowie Barkreditverträge werden zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Künftige Investitionen werden in erster Linie aus dem Cashflow sowie dem Cash-Pool des Mutterkonzerns finanziert. Für weitere Ausführungen wird auf die Erläuterungen der Vermögenslage verwiesen. iii. VermögenslageInsgesamt ist die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von TEUR 12.450 auf TEUR 11.958 gesunken. Das Anlagevermögen ist hauptsächlich infolge der Bilanzierungsänderung betreffend die Aktivierung von Entwicklungskosten für selbst geschaffenen immaterielle Vermögensgegenstände sowie der Wertberichtigung des Beteiligungsbuchwerts der Chain4Travel AG von TEUR 2.745 im Vorjahr um TEUR 1.493 auf TEUR 1.252 gesunken. Die unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 127 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten die Aktivierung der Herstellungskosten unfertiger Kundenprojekte. Die Entwicklung ist stichtagsbedingt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 6.216 gestiegen. Diese beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 2.667 beliefen und damit hauptsächlich aufgrund der guten Geschäftsentwicklung um TEUR 62 über dem Forderungsbestand des Vorjahres lagen. Im Zusammenhang mit dem Gesellschafterwechsel bzw. der geänderten Finanzierung sind nunmehr Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.362 (Vorjahr: 0 TEUR) enthalten, welche aus kurzfristigen Finanzmittelanlagen (Übertragung überschüssiger liquider Mittel an die Muttergesellschaft) resultieren. Entsprechend haben sich die liquiden Mittel um TEUR 2.570 reduziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind u.a. aufgrund von debitorischen Kreditoren um TEUR 208 gesunken. Das Eigenkapital der Peakwork GmbH beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 9.383 TEUR und liegt um TEUR 49 über dem Vorjahreswert. Die Erhöhung resultiert aus dem Jahresüberschuss. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 990 (Vorjahr: TEUR 1.598) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten und übrigen Rückstellungen, vor allem für Abfindungen Umzugskosten. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus bereits im Dezember bezahlten Bonuszahlungen. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 152 gestiegen. Dabei haben sich erhaltenen Anzahlungen stichtagsbedingt um TEUR 94 reduziert. Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegt ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres und beträgt zum Jahresende TEUR 893 (Vorjahr: TEUR 925). Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 219 auf TEUR 497, in erster Linie aufgrund von höheren Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer. iv. GesamtaussageGrundsätzlich wird der Geschäftsverlauf 2023 durch die Geschäftsführung positiv bewertet. Die Umsatzerlöse bzw. das operative Geschäft haben sich positiv entwickelt. Das EBITDA hauptsächlich aufgrund der Sondereffekte aus den nicht mehr aktivierten Eigenleistungen bzw. der im Vorjahr Überbrückungshilfe und Forschungszulage gesunken. Die Finanz- und Vermögenslage sehen wir weiterhin sehr stabil. 3. PrognoseberichtDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung für das Jahr 2024 wird weiterhin durch den Krieg in der Ukraine und hohe Energiepreise belastet. In Bezug auf die Reisebranche und insbesondere die Touristik sehen wir im Jahr 2024 wie Vorjahr weiterhin eine überwiegend positive Entwicklung. Die Nachfrage nach touristischen Reisen ist hoch und die persönliche wirtschaftliche Situation der Bevölkerung in Deutschland ist stabil. Auf dieser Basis ist das Ziel der Peakwork GmbH, im Jahr 2024 die Ertragslage durch Prozess- und Kostenoptimierung deutlich zu verbessern. Wesentliche Ziele der Peakwork GmbH für die folgenden Jahre sind die Gewinnung von Marktanteilen bei den bestehenden Kunden und internationales Wachstum mit Bestands- und Neukunden. Grundlage dafür sind kundenorientierte Produktweiter- und Neuentwicklungen und enge Kooperation mit den internationalen Partnern sowie der Ausbau des Peakwork-Reisenetzwerks. Die Peakwork GmbH wird sich auch in den kommenden Jahren auf den Vertrieb und die Entwicklung von Softwarelösungen in erster Linie für die Reisebranche konzentrieren. Für das kommende Geschäftsjahr rechnen wir aufgrund der positiven Entwicklung der Touristik mit einem Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. Davon ausgehend rechnen wir für das EBITDA durch die getroffenen Sparmaßnahmen sowie der im Geschäftsjahr 2023 enthaltenen Sondereffekte mit einem deutlichen Anstieg. 4. Chancen- und Risikoberichta. RisikomanagementsystemDie Peakwork GmbH verfügt über ein Risikomanagementsystem, das neben monatlichen Vertriebs- und Buchungsstatistiken auch ein Berichtswesen mit wesentlichen unternehmensrelevanten Kennzahlen zu Umsatz, Ergebnis, Personal und Liquidität enthält. b. Finanzwirtschaftliche Chancen und RisikenDie Gesellschaft ist im leistungswirtschaftlichen Bereich Ausfall-, Währungs- und Zinsrisiken ausgesetzt, deren Entwicklungen laufend überwacht werden. Durch ein konsequentes Working-Capital-Management werden diese Risiken stetig kontrolliert und reduziert. Risiken aus Währungsschwankungen werden nicht abgesichert, die operativen Geschäfte werden jedoch im Wesentlichen nicht in Fremdwährung abgewickelt, sodass hier kein erhebliches Risiko für die Gesellschaft gesehen wird. Wertänderungsrisiken aus Finanzanlagen werden durch Beurteilung der finanziellen Situation der Tochtergesellschaften auf Basis der Rechnungslegung gemindert. c. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklungi. Branchenspezifische Chancen und RisikenBei Urlaubsreisen in Deutschland beträgt der Marktanteil des Absatzkanals "Online" nach unserer Einschätzung 51 % und hat somit weiterhin enormes Potenzial zu wachsen. Der langfristige Trend bietet Peakwork die Chance, weitere Markanteile zu gewinnen. Risiken würden sich vor allem ergeben, wenn die vorher erwähnten Entwicklungen von anderen Mitbewerbern schneller oder besser gelöst würden. Aufgrund des bestehenden Vorsprungs in diesen Bereichen geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Chancen die Risiken bei weitem überwiegen. ii. Leistungswirtschaftliche Chancen und RisikenDie Peakwork GmbH hat sich in den letzten Jahren sehr gut im deutschsprachigen sowie europäischen Markt für Softwarelösungen für die Touristik positioniert. Insbesondere im Bereich der dynamischen Reiseveranstalter konnte die Peakwork GmbH nationale sowie internationale Kunden gewinnen. Potenzielle Chancen ergeben sich durch die engere Zusammenarbeit mit Partnern, welche synergetische Lösungen anbieten. Potenzielle Ertragsrisiken liegen vornehmlich bei ausbleibenden Reisebuchungen der Bestandskunden sowie Preis- und Margenrückgängen getrieben durch mögliche Konzentrationstendenzen oder Restrukturierungsprojekte auf der Kundenseite. Zudem könnten für die Peakwork GmbH negative Veränderungen im Konkurrenzumfeld zu einem Geschäftsrisiko führen. Mittels Marktbeobachtung sowie engem Austausch mit zahlreichen Marktteilnehmern wird versucht, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. iii. Finanzwirtschaftliche Chancen und RisikenDie Peakwork GmbH sieht die Konzentration von Forderungen gegen einzelne Kunden als ein potenzielles Risiko, welches ständig überwacht wird. Dieses wird durch die engen partnerschaftlichen Beziehungen und Projekte mit den Kunden und konsequentes Forderungsmanagement auf ein Minimum reduziert. d. Gesamtaussage zur Chancen- und RisikolageRisiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind für die Geschäftsführung derzeit nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund der finanziellen Ausstattung und guten Positionierung im Markt und gegenüber Wettbewerbern sieht die Geschäftsführung die Peakwork GmbH gut gerüstet für die Nutzung der bestehenden Chancen und weiteres Wachstum.
Düsseldorf, den 20. September 2024 Peakwork GmbH Manuel Saballus, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Peakwork GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 102178 in das Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Mit Beschluss der Hauptversammlung der peakwork AG vom 23. August 2023 wurde die Gesellschaft umgewandelt in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit der Firma Peakwork GmbH und Sitz in Düsseldorf (Formwechsel). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Angabeerleichterungen des § 288 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden bis zum Geschäftsjahr 2022 zu bei deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen insbesondere angefallene Personalkosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs sowie die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen. Vertriebskosten werden nicht berücksichtigt. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 5 Jahre. Darüber hinaus sind keine Forschungskosten angefallen. Zur Anpassung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsrichtlinien wird ab dem Geschäftsjahr 2023 das Aktivierungswahlrecht des § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht mehr ausgeübt und selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden nicht mehr aktiviert. Aufgrund von Wesentlichkeit wurde auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen verzichtet. Die aktivierten Entwicklungskosten im Geschäftsjahr sind in etwa auf Vorjahresniveau der im Vorjahr aktivierten Entwicklungskosten. Die im Vorjahr aktivierten Entwicklungskosten wurden unter den aktivierten Eigenleistungen ausgewiesen. Durch die Änderung der Bilanzierungsgrundsätze haben sich die in der Bilanz ausgewiesenen selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie in der GuV die hierauf entfallenden Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 entsprechend vermindert. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 13 Jahre. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert von EUR 250,01 bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die unfertigen Leistungen werden zu den Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung erfolgt anhand des Fertigstellungsgrads zu Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie angemessenen Teilen der Verwaltungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet, die den erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Bei abgrenzbaren Teilleistungen werden Forderungen entsprechend realisiert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesen Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme ab und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesen Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten passiv abgegrenzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlich nutzbarer Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (rd. 30 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Sofern ein Aktivüberhang verbleibt, wird dieser entsprechend § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr und sind daher mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Der bilanzierte Wert der Beteiligungen beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 973). Der Rückgang resultiert aus der Abschreibung des Beteiligungsbuchwerts der Chain4Travel AG mit Sitz in Zug, Schweiz. Aufgrund gesunkener Ertragsaussichten liegt eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vor. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
* Gesellschaft nicht mehr aktiv Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.362 (Vorjahr: EUR 0,00) resultieren aus Finanzmittelanlagen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr alle eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital hat sich im Jahr 2023 nicht verändert und beträgt somit zum 31. Dezember 2023 weiterhin EUR 68.488,00. Es ist eingeteilt in 68.488 Geschäftsanteile im Nennbetrag von jeweils EUR 1,00. Alleinige Gesellschafterin ist die PW Holdings Germany GmbH, Düsseldorf. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 630 (Vorjahr: TEUR 1.227) und resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens unter Berücksichtigung hierauf entfallender passiver latenter Steuern sowie aus aktiven latenten Steuern, welche mit diesen passiven latenten Steuern verrechnet wurden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 990 (Vorjahr: TEUR 1.598) und enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 415 (Vorjahr: TEUR 1.421) sowie Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 130). Darüber hinaus wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 41) für anstehende Abschluss- bzw. Prüfungsleistungen sowie übrige Rückstellungen in Höhe von TEUR 352 (Vorjahr:TEUR 6) gebildet. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betriebliche Erträge betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 322 (Vorjahr: TEUR 1.004) und ergeben sich im Wesentlichen aus der Verrechnung von Sachbezügen (TEUR 116; Vorjahr: TEUR 130) sowie weitergeleiteten Schadenersatzzahlungen der Versicherer (TEUR 65; Vorjahr: TEUR 8). Darüber hinaus sind sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 53; Vorjahr: TEUR 81), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von Steuern (TEUR 20; Vorjahr: TEUR 0) und periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 16; Vorjahr: TEUR 101) sowie Erträge aus Währungsumrechnung (TEUR 16; Vorjahr: TEUR 37) enthalten. Im Vorjahr waren zudem Erträge aus erhaltener Überbrückungshilfe (TEUR 378) sowie Forschungszulagen (TEUR 206) enthalten. Personalaufwand Die Personalaufwendungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 12.482 (Vorjahr: TEUR 10.977). Darunter fallen Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 7.023 (Vorjahr: TEUR 7.431) für beschäftigte Arbeitnehmer der Peakwork GmbH sowie Personalaufwendungen für Fremdarbeiter in Höhe von TEUR 1.766 (Vorjahr: TEUR 1.061), welche in ihrer Tätigkeit den Peakwork-Arbeitnehmern gleichgestellt sind. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.256 (Vorjahr: TEUR 3.550) setzen sich im Wesentlichen aus Raumkosten (TEUR 692; Vorjahr: TEUR 627), Softwarekosten (TEUR 483; Vorjahr: TEUR 657), Aufwendungen für das Rechenzentrum (TEUR 182; Vorjahr: TEUR 227) sowie internen Hostingkosten (TEUR 501; Vorjahr: TEUR 610) zusammen. Darüber hinaus stellen Werbe- und Reisekosten (TEUR 266; Vorjahr: TEUR 153), Fahrzeugkosten (TEUR 259; Vorjahr: TEUR 318), Beratungskosten (TEUR 222; Vorjahr: TEUR 268) sowie Marketingdienstleistungen (TEUR 74; Vorjahr: TEUR 0) einen wesentlichen Anteil der betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023 dar. Dazu kommen noch Telefon- und Internetkosten (TEUR 58; Vorjahr: TEUR 66), Kosten für Recruitment (TEUR 42; Vorjahr: TEUR 115) sowie Fortbildungskosten (TEUR 32; Vorjahr: TEUR 19). Finanzergebnis Die Zinserträge und -aufwendungen sowie ähnliche Erträge und Aufwendungen belaufen sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr kumuliert auf TEUR 135 EUR (Vorjahr: TEUR 0). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 21 Fremdarbeiter angestellt, welche in der Tabelle ebenfalls berücksichtigt wurden. In der Arbeitnehmergruppe "Engineers" beträgt die Anzahl an Fremdarbeitern 20, in der Gruppe "Übrige" beträgt die Anzahl 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB stellen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar: • Verbindlichkeiten aus Mietkautionsbürgschaften von TEUR 376 (Vorjahr: TEUR 311) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.430 (Vorjahr: TEUR 557), die sich wie folgt zusammensetzen: Aus Leasing-Vereinbarungen bestehen zum Bilanzstichtag Restverbindlichkeiten über die kontrahierte Laufzeit der Verträge in Höhe von TEUR 239 (Vorjahr: TEUR 237). Ein Großteil der Verbindlichkeiten resultiert dabei aus Kfz-Leasingverträgen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 bestehen im Wesentlichen aus Mietverhältnissen in Höhe von TEUR 1.191.(Vorjahr: TEUR 320). Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Dem Vorstand gehörten im abgeschlossenen Geschäftsjahr folgende Person an:
Dem Aufsichtsrat gehörten im abgeschlossenen Geschäftsjahr folgende Personen an:
Mit dem Formwechsel besteht der Aufsichtsrat als Organ der Gesellschaft seit dem 23. August 2023 nicht mehr. Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 insgesamt Bezüge in Höhe von TEUR 4 erhalten. Auf die Angabe der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Geschäftsführers wird unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Alleinige Gesellschafterin ist die PW Holdings Germany GmbH. Die Peakwork GmbH ist ein verbundenes Unternehmen zur PW Holdings Germany GmbH. Sie wird in den Konzernabschluss der Constellation Software Inc., Toronto, Kanada, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist bei Sedar+ hinterlegt. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 49 soll mit dem vorhandenen Verlustvortrag in Höhe von TEUR 12.698 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten.
Düsseldorf, den 20. September 2024 Peakwork GmbH Manuel Saballus, Geschäftsführer Anlagespiegel Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Peakwork GmbH (vormals: peakwork AG), Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Peakwork GmbH (vormals: peakwork AG), Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peakwork GmbH (vormals: peakwork AG), Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontroll system und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermit telt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 20. September 2024 Deloitte
GmbH
gez. Henrik Arndt, Wirtschaftsprüfer gez. Benedikt Nabers, Wirtschaftsprüfer |
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