agaSAAT Mais Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Helmut Manske seit 5.3.2026 | Geschäftsführer |
Manfred Gnann seit 17.11.2004 | Prokura |
Alexander Gnann seit 17.11.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
agaSAAT Hybrid GmbHNeukrichen-VluynJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDie Gesellschaft ist aus der Verschmelzung der aga SAAT GmbH & Co. KG Maishandelsgesellschaft und der aga SAAT Beteiligungs GmbH zum 01. Januar 2020 entstanden. Die Gesellschaft handelt im wesentlichen mit Saatgut, und hier hauptsächlich mit Maissaaten. Abgerundet wird das Sortiment durch Zwischenfrüchte wie Gräser etc. Dabei handelt es sich um ein Saisongeschäft mit einer Hauptumsatztätigkeit in den Monaten Februar bis Mai eines Jahres. Hauptkunden sind die Landhändler und Genossenschaften. Der Schwerpunkt des Absatzmarktes liegt in Deutschland aber auch geringe Anteile des europäischen Auslands. Das Jahr 2023 konnte trotz der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr sehr positiv entwickelt (921 TEuro im Vergleich zum Vorjahr 210 TEuro). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt nunmehr zum 31. Dezember 2023 4.408 TEuro. Die Ertragslage ist im Geschäftsjahr 2023 durch folgende Faktoren bestimmt: Die Umsatzerlöse sind von 25.675 TEuro auf 34.341 TEuro gestiegen (Anstieg um 8.666 TEuro bzw. 33,75%). Die Absatzmenge hat sich dabei von 168.000 Einheiten zu je 80.000 Körner auf 170.000 Einheiten zu 80.000 Körner entwickelt. Der Materialaufwand ist ungefähr synchron von 16.689 TEuro auf 23.830 TEuro gestiegen (Anstieg um 7.141 TEuro bzw. 42,79%). Der Personalaufwand ist von 2.698 TEuro auf 3.606 TEuro gestiegen (Anstieg um 908 TEuro), was im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Kostensteigerung im Personalbereich und einem höheren Personalbedarf begründet ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 5.318 TEuro auf 5.532 TEuro gestiegen (Anstieg 214 TEuro), was im Wesentlichen begründet ist, durch den Anstieg der Prüfkosten Mais, der Anstieg der Mietkosten und der Anstieg der Werbekosten. Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skonto-Fristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Hier arbeiten wir auch mit einer Factoring-Gesellschaft zusammen. Den Zahlungsverpflichtungen kann jederzeit nachgekommen werden. Das Vermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Jahr 2023 positiv entwickelt (Anstieg um 4.826 TEuro). In das Anlagevermögen wurden 357 TEUR investiert. Das Vorratsvermögen erhöhte sich um 162 TEuro auf nunmehr 5.451 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt nach 34,7 % im Vorjahr jetzt 29,6 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind zum Bilanzstichtag von 5.993 TEuro auf 9.218 TEuro (Anstieg von 3.225 Teuro) gestiegen, was primär damit zusammenhängt,dass die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 2.947 TEuro auf 7.323 TEuro gestiegen sind (Anstieg von 4.375 TEuro). In der abgelaufenen Saison konnten wir die prognostizierten Ziele nahezu erreichen. Die Preissteigerungsraten seit Anfang 2022 konnten jedoch nicht vollständig weitergegeben werden, da die Gesellschaft ein Saisongeschäft betreibt, bei dem die Hauptabsatzzeit in der ersten Jahreshälfte liegt und ein großer Teil der Kontrakte bereits Ende des Vorjahres geschlossen wurden. Wesentliche Leistungsindikatoren, auf denen auch unsere Planung aufbaut, sind die Absatzmenge sowie die durchschnittlichen Verkaufs- und Einkaufspreise je Einheit. Hiermit planen wir die kommende Saison unmittelbar nach Ende einer jeden Saison. Sie bilden auch die Grundlage für Warenbestellungen für das nächste Jahr. In der Summe sehen wir für das Jahr 2023 und bei der bereits begonnenen Saison 2024/2025 ein gutes Jahr. Zwar sind die Waren auf dem Markt knapp, wir haben jedoch durch Bestandserhöhungen und Bündelung von Einkaufsabteilungen Vorsorge getroffen. Besondere Risiken aus der künftigen Entwicklung sind gegenwärtig nicht erkennbar.
Neukirchen-Vluyn, 14.03.2025 Alexander Gnann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen 1. Der Jahresabschluss der agaSAAT Hybrid GmbH, Neukirchen-Vluyn, (Amtsgericht Kleve, HRB5784) für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. 2. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. 3. Gemäß § 267 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 S. 1 HGB gehört die Gesellschaft zu den mittelgroßen Gesellschaften. B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände erfolgen planmäßig entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 Euro wurden vereinfachend im Erwerbsjahr vollständig abgeschrieben. 2. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen und Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. 3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert, das heißt mit dem durch Wertberichtigungen geminderten Wert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen existiert ein Factoringvertrag. 4. Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. 5. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert. 6. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 7. Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken gebildet. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst. 8. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden abweichend zum Ausweis des Vorjahres-Abschlussstichtags unter den entsprechenden Bilanzposten ausgewiesen. Der Vorjahres-Ausweis wurde nicht angepasst. Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten sonstige Forderungen in Höhe von 41 TEuro. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.364 TEuro (i.V. 0,00 Euro). 2. Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlageposten ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Der Zugang zu den kumulierten Abschreibungen entspricht den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Abschreibungen des Geschäftsjahres. 3. Der Jahresabschluss wird unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. 4. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen sowie Rückstellungen für Jahresabschluss und Aufbewahrungsverpflichtung. 5. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von 104.735,80 Euro (i.V. 404.849,06 Euro) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 41.625,60 Euro (i.V. 149,37 Euro) 6. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 28.871,27 Euro. 7. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 8. Im Vorjahr waren die sonstigen Steuern in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Die Darstellung der sonstigen Steuern erfolgt ab diesem Jahr in der GuV-Position sonstige Steuern. 9. Haftungsverhältnisse bestehen aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten für einen geschlossenen Avalkreditvertrag von der Holding für Sortenwesen GmbH, Neukirchen-Vluyn, in Form einer Bürgschaft über einen Betrag von 500 TEuro. 10. Im Zusammenhang mit dem Lizenzvertrag mit der Lizenzgeberin Holding für Sortenwesen GmbH, Neukirchen-Vluyn bestehen für die Verpflichtung zur Zahlung der vereinbarten Lizenzgebühren sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Lizenzgebühren werden bei der obligatorischen laufenden Rechnungslegung mit der Holding für Sortenwesen GmbH, Neukirchen-Vluyn, berücksichtigt und abgerechnet. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen insgesamt 307.288,49 Euro, davon 166.223,04 Euro im Folgejahr. Die Mieten für die Immobilien belaufen sich auf 93.401,40 Euro pro Jahr. C. Sonstige Angaben 1. Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 insgesamt 51 (i.V. 44) Mitarbeiter. Davon 38 (i.V. 31) kaufmännische Angestellte und 13 (i.V. 13) geringfügig Beschäftigte. 3. Auf die Angabe des Aufwands nach § 285 Nr. 9 a HGB wird verzichtet. 4. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Alexander Gnann. Er ist alleinvertretungsberechtigter, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer. D. Nachtragsbericht 1. Im Berichtsjahr haben sich keine besondere Vorgänge ergeben, so dass insgesamt weiterhin von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen und auch zu Fortführungswerten bilanziert werden kann. Insbesondere die wirtschaftlichen Herausforderungen aus dem Vorjahr betreffend der anhaltenden Kriegssituation in der Ukraine und der damit verbundenen Inflation hatten keinen erheblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung des Jahres 2023.
Neukirchen-Vluyn, 14.03.2025 Alexander Gnann, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die agaSAAT Hybrid GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der agaSAAT Hybrid GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der agaSAAT Hybrid GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 14.03.2025 WIR
TREUHAND GmbH
Frank Jungnickel, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
19 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Großhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Allgemeine Gebäudereinigung
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Großhandel mit Textilien
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen und Glaswaren
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen