Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 7233
Eingetragen
29.3.1999
Branche
Großhandel mit sonstigen Baustoffen und BauelementenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Herstellung von und Handel mit Hebel Häusern und ergänzenden Produkten sowie zusätzliche Leistungen im Baubereich.

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Wolschke
seit 4.3.2009
Prokura
Josef Benedikt Haas
seit 9.1.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

KAMPA AG
Germany
3.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hebel Haus GmbH

Alzenau

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht Geschäftsjahr 2006

Hebel Haus GmbH

1. Umfeld und Marktentwicklung

a)

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Jahr 2006 war das Jahr mit den seit Jahren höchsten Wachstumsraten des BIP (Erwartung + 2,4 %), mit einem merkbarem Rückgang der Arbeitslosenzahlen (im Durchschnitt lt. BfA ca. 370.000 weniger Arbeitslose als im Vorjahr), mit einem privaten Konsum, der erstmals seit Jahren wieder einen positiven Beitrag zum Wirtschaftswachstum leistet, weiterhin steigende Exporte, sprudelnde Steuereinnahmen, die das Defizit der öffentlichen Haushalte erheblich verringern (erstmals werden mit ca. 1,5 % Neuverschuldung die Maastrich - Kriterien voraussichtlich eingehalten), rundum also eine positive Entwicklung in diesem Jahr.

Eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung in 2007 erwarten wir allerdings nicht. In Anbetracht weiterer Kostensteigerungen im Material und Energiebereich, erwarteter Zinserhöhungen sowie höhere Belastungen durch die Reformen (Mehrwertsteuererhöhung ab Januar 2007, Gesundheitsreform, Steuerreform - Pendlerpauschale etc.), ist zu befürchten, dass der private Verbrauch zurückgeht, im besten Fall stagniert. Die aufgrund der verbesserten Konkurrenzfähigkeit der deutschen Unternehmen erwarteten Wachstumsbeiträge des Exports werden nicht ausreichend sein, das BIP auf eine Wachstumsrate (Marktbericht Heinze geht für 2007 von 1 % aus) zu steigern, die das Hauptproblem unserer Volkswirtschaft - die Arbeitslosigkeit - noch einmal signifikant reduziert.

b)

Branchenentwicklung

Unter diesen Vorzeichen erwarten wir für die Baubranche - insbesondere für den Wohnungsbau - ein sehr schwieriges Jahr 2007. Vorzieheffekte wie etwa die Eigenheimzulage oder die Mehrwertsteuererhöhung, die viele Bauherren veranlasst haben ihr Bauvorhaben noch in 2006 zu realisieren, sind in 2007 nicht vorhanden. Unter dem Eindruck wachsender Reform-Belastungen, einem weiterhin angespanntem Arbeitmarkt, erwarteter Zinserhöhungen und fehlender Anreize zur Bildung von Eigentum glauben wird nicht, dass ein Klima entsteht, das die Investitionsbereitschaft privater Bauherren zum Bau eines Eigenheimes fördert.

Der Marktbericht Heinze 2006/2007 geht von einem Zuwachs der Baugenehmigungen in 2006 von ca. 10,5 % aus, für 2007 werden Kompensationseffekte von ca. 8,5 % erwartet.

Wir gehen davon aus, dass der Wohnbau auf das sehr niedrige Niveau von 2005 zurückfällt.

c)

Unternehmenssituation

Die Hebel Haus GmbH ist seit 2005 eine Tochter der Kampa AG/Minden.

Als führende Massivbaumarke in Deutschland bietet Hebel Haus hochwertige, standardisierte und individuelle Marken Massivhäuser in den Leistungsstufen Ausbau bis Schlüsselfertig an.

In den Regionen Mitte, Süd und West hat Hebel Haus eigene Vertriebs- und Ausführungskapazitäten, in den übrigen Regionen bieten wir unsere Hebel Häuser durch Baupartner (Franchiseähnliches System) an.

Im ersten Jahr der Zugehörigkeit zur Kampa Gruppe haben wir die Schwerpunkte auf Personalreduzierungen und Kosteneinsparungen sowie auf die Integration in die Kampa Gruppe gelegt. Ziel war, dass diese Maßnahmen sowie die weiteren Aktivitäten in 2006 dazu führen, dass wir in 2007 mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis darstellen können.

Dieses Ziel haben wir bereits in 2006 erreicht. Unsere Umsatz- und Ergebniserwartung wurde übertroffen, bereits in 2006 haben wir ein positives Ergebnis erreicht.

Dies wurde auch möglich, weil viele Bauherren ihre Bauvorhaben vorgezogen haben um sich die Kosten der Mehrwertsteuererhöhung ab 1.1.2007 zu ersparen. So haben wir erstmalig zum 31.12.2006 auch fertiggestellte Teilleistungen (noch mit dem alten Mehrwertsteuersatz) abgerechnet.

Beim Auftragseingang haben wir allerdings die geplanten Ziele nicht erreicht. Die gute Auftragseingangslage in den ersten 4 Monaten des Jahres - sicher auch beeinflusst durch Vorzieheffekte wegen der Mehrwertsteuererhöhung - konnte in den restlichen Monaten nicht fortgeschrieben werden.

Neben der nachlassenden Nachfrage im 2. Halbjahr ist die Hauptursache bei Hebel Haus in der regional unterschiedlichen Entwicklung zu sehen. Während die Regionen Mitte und Süd unsere Auftragseingangserwartungen erfüllt haben, konnten wir in der Region West nur ca. 30 % unserer geplanten Auftragseingänge erreichen. Personalwechsel in der Verkaufsleitung und hohe Fluktuation bei den Handelsvertretern waren die Gründe hierfür. Seit September 2006 reorganisieren wir die Verkaufsregion West unter einer neuen Verkaufsleitung. Wir denken, dass dieses Gebiet in 2007 wieder wesentlich bessere Auftragseingangszahlen erreichen wird.

Zum 1. August 2006 haben wir unsere Verkaufspreise um 5,6 °/0 erhöht. Dies war erforderlich, um die Mehrwertsteuererhöhung zum 1.1.2007 sowie die ab 2007 erwarteten Beschaffungspreiserhöhungen ergebnisneutral zu halten.

Bereits in 2006 haben wir die Baukosten und die Gemeinkosten reduziert. In 2007 streben wir eine weitere Senkung unserer Baukosten an. Wir untersuchen ob sich bei einer intensiveren Ausrichtung an der Systematik der Kampa Baulogistik Qualitäts- und Kostenvorteile für Hebel Haus ergeben. Hier führen wir ein Pilotprojekt durch.

Nachdem wir in 2005 und 2006 erhebliche Personalanpassungsmaßnahmen umgesetzt haben, gehen wir in 2007 davon aus, dass - vorausgesetzt unsere Planungen werden erreicht - weitere Anpassungen nicht erforderlich werden. Über die Steuerung des Einsatzes von Fremdleistungen - insbesondere im Planungsbereich - werden wir temporäre Engpässe und Überkapazitäten weitgehend vermeiden können.

2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr sowie zur Planung wesentlich verbessert. Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt € 2,5 Mio. (Jahresüberschuss € 2,2 Mio.). Damit konnte der Verlust des Vorjahres von € 0,8 Mio. mehr als ausgeglichen werden; gegenüber unserer Planung (- € 1,5 Mio.) haben wir eine Verbesserung von € 4,0 Mio. erreicht.

Dies ist zum großen Teil auf die Gewinnrealisierung durch die erstmals in 2006 vorgenommene Abrechnung von Teilleistungen sowie auf die positive Entwicklung unserer Risikovorsorge zurückzuführen. Wesentliche Verbesserungen wurden aber auch durch eine gegenüber unserer Planung höheren Umsatzleistung, durch diszipliniertes Verhalten bei Realisierung unserer kalkulierten Verkaufspreise und Einhaltung der Kostenbudgets erreicht. Die qualitative Verbesserungen des Rohertrages sowie niedrigere Gemeinkosten belegen dies ausdrücklich.

Die Eigenkapitalquote beträgt 19,6 % und liegt damit erheblich über dem Vorjahr (9,2 %).

Das Anlagevermögen von € 2,4 Mio. ist durch das Eigenkapital vollständig abgedeckt.

Die Finanzlage ist stabil, die Liquidität gesichert. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel von € 3,1 Mio. haben wir Forderungen an die Kampa AG in Höhe von € 12,5 Mio., Finanzmittel, die wir der Kampa AG für das Konzern Cashmanagement (Cash - Pooling) zur Verfügung gestellt haben.

Die Gesellschaft ist in das Cashmanagement der Kampa AG eingebunden, daher entfällt eine separate Liquiditätsbetrachtung.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Das Working Capital von € 2,6 Mio. hat sich gegenüber dem Vorjahr (€ 0,1 Mio.) erheblich verbessert.

3. Auftrags-, Umsatz- und Bauleistungsentwicklung

a)

Auftragseingang/Auftragsbestand/Durchschnittserlöse

Der bestätigte Auftragseingang beträgt zum 31.12.2006 136 Häuser mit einem Auftragswert von € 27,7 Mio. (Vorjahr 128 Häuser mit € 26,8 Mio.). Der qualifizierte Auftragseingang (mit Anzahlung) beträgt 140 Häuser mit einem Auftragswert von € 29,0 Mio. (Vorjahr 122 Häuser mit € 25,9 Mio.) Darüber hinaus liegen Hebel Haus per 31.12.2006 18 Verträge vor, die kurzfristig im Jahr 2006 nicht mehr bestätigt werden konnten. Erfahrungsgemäß werden hiervon ca. 90 % im Januar/Februar 2007 bestätigt werden und somit im Auftragseingang 2007 gezählt.

Die Durchschnittsverkaufspreise haben sich von T€ 209,5/Haus in 2005 auf in 2006 T€ 204,0/Haus verringert. Ursache hierfür ist vor allem die Aufnahme unserer neuen Häuser der Sonny - Reihe (Angebote im niedrigeren Preissegment Durchschnittspreis T€ 147,8). Positiv hat sich die ab 1.8.2006 vorgenommene Verkaufspreiserhöhung von 5,6 %, (davon ca. 3 % auf den Nettopreis) ausgewirkt.

Der Auftragsbestand hat sich - bedingt durch gegenüber dem Auftragseingang höhere Abrechnung von komplett fertiggestellten Häuser sowie durch die Teilabrechnungen - gegenüber dem Vorjahr erheblich reduziert. Nach Abzug des Auftragswertes für die Teilabrechnungen von € 12,3 Mio. haben wir zum 31.12.2006 einen Auftragsbestand von 133 Häuser mit einem Auftragswert von € 16,3 Mio. (Vorjahr 171 Häuser, € 35,9 Mio.).

Der qualifizierte Auftragsbestand (mit Anzahlung) nach Berücksichtigung der Teilabrechnungen von € 12,3 Mio. beträgt 114 Häuser mit einem Auftragswert von € 12,8 Mio. (Vorjahr 144 Häuser, € 30,0 Mio.)

b)

Absatz/Umsatz/Leistung

Inklusive der Abrechnung von Teilleistungen beträgt der Umsatz für das Geschäftsjahr 2006 € 46,5 Mio. Dieser gegenüber dem Vorjahr (€ 36,3 Mio.) höhere Umsatz wurde insbesondere durch die Abrechnung von Teilleistungen in Höhe von € 12,3 Mio. möglich.

Mit der Abrechnung von Teilleistungen haben wir dem Wunsch unserer Kunden noch den niedrigeren Mehrwertsteuersatz zu zahlen entsprochen und den wirtschaftlich abgrenzbaren Teil aus der Gesamtleistung, vorausgesetzt dieser war zum 31.12.2006 fertiggestellt, mit dem alten, um 3 % Punkte niedrigeren Mehrwertsteuersatz abgerechnet. Durch diesen Vorzieheffekt wird uns dieser Umsatz und als Folge auch das Ergebnis hieraus in 2007 fehlen.

Aber auch ohne die Abrechnung der Teilleistungen haben wir in 2006 ein gutes Umsatzergebnis erzielt.

Nach erheblichen witterungsbedingten Startproblemen - bis Ende März, aber auch teilweise noch im April, hatte uns der außergewöhnlich strenge Winter im "Griff" - ist es uns durch Aktivierung aller vorhandenen Nachunternehmerkapazitäten gelungen, den für 2006 geplanten Umsatz zu übertreffen. Mit 161 fertiggestellten Häusern und einem Umsatzwert von € 33,6 Mio. haben wir zwar das Vorjahr (177 Häuser, € 36,3 Mio.) nicht erreicht, unsere Planung (154 Häuser, € 29,1 Mio.) aber wesentlich übertroffen.

Die Gesamtleistung von € 42,3 Mio. hat sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere wegen der Abrechnung von Teilleistungen, aber auch wegen Einmaleffekten bei den Sonstigen Betrieblichen Erträgen erheblich verbessert. (VJ € 37,1 Mio.).

4. Nachtragsbericht

Nach dem Geschäftjahresende sind keine Ereignisse eingetreten, die das Ergebnis oder die Situation der Hebel Haus GmbH wesentlich verändern.

5. Risikobericht

Das größte Risiko sehen wir nach wie vor in der schwer zu prognostizieren Nachfrageentwicklung. Nach Wegfall der Vorzieheffekte bleibt abzuwarten wie groß das "normale" Nachfrageniveau ist. Wir erwarten, dass sich nach Wegfall von Subventionen bei gleichzeitiger Erhöhung der Kosten (Mwst., Material, Zinsen) der Kreis derer, die einen Hausbau finanzieren können reduziert. (Marktbericht Heinze 2006/2007: Zuwachs Baugenehmigungen durch Sondereffekte in 2006 wird bei 10,5 % liegen, für 2007 werden Kompensationseffekte von 8,5 % erwartet). Nach wie vor steht Hebel Haus im Markt gegen eine Vielzahl regionaler Bauunternehmer und Bauträger, aber auch mit großen Massivhausbauern (Helma, Viebrock, Weton, Weno, Waldberg sowie mit Billiganbietern wie z. B. Heinz v. Heiden) im Wettbewerb.

Erhebliche Preiszugeständnisse um Auftragseingangserfolge zu erzielen sind Hauptargumente in vielen Verkaufsgesprächen.

Hebel Haus will diesen Weg zu Lasten der Gewinnmargen auch weiterhin nicht beschreiten. Mit unserer Produkt- und Preispositionierung - hochwertige, standardisierte und individuelle Markenmassivhäuser, Einsteigermodelle und Aktionshäuser zu fairen Festpreisen - wollen wir die geplanten Ergebnisziele erreichen.

Wir weisen darauf hin, dass Hebel Haus gegenüber der Kampa AG zum Bilanzstichtag 31.12.2006 Forderungen in Höhe von € 12,5 Mio. hat. Diese finanziellen Mittel wurden der Kampa AG für das Cash Management des Kampa Konzerns (Cash - Pooling) zur Verfügung gestellt. Nach der derzeitigen Rechtslage besteht ein Risiko, wenn Hebel Haus am Cash Management des Kampa Konzerns teilnimmt und hierdurch eine Unterbilanz entsteht bzw. vertieft wird.

Darüber hinaus wurden keine Risiken identifiziert, die den Bestand des Unternehmens gefährden.

6. Mitarbeiter und Organisation

Die überwiegend Ende 2005 umgesetzten qualitativen, quantitativen und strukturellen Anpassungen der Mitarbeiter und der Organisation haben sich als richtig erwiesen.

Die in 2006 vorgenommenen Feinjustierungen wie z. B. die Übernahme der fachlichen Verantwortung durch Hebel Haus für die in die Kampa Organisation eingegliederten ehemaligen Hebel Haus Bauleiter ist erfolgt.

Zur Verbesserung der Abläufe (Qualität, Transparenz, Beschleunigung) haben wir unsere Aufbau- und Ablauforganisation auf den Prüfstand gestellt.

Bei Beibehaltung der Teamorganisation werden wir Teile des Aufgabenbereichs der ehemaligen Projektleiter in die Verantwortung der für den Vertrieb, die Planung und Ausführung verantwortlichen Mitarbeiter geben um Schnittstellen in der Kommunikation (Redundanzen) zu reduzieren.

Verantwortliche Ansprechpartner für unser Kunden werden demnach in der Vertriebsphase unsere Fachberater und Verkaufsleiter, in der Planungsphase unsere Architekten sein. Die ehemaligen Projektleiter werden unseren Vertrieb und unsere Architekten bei der Auftragsbestätigung, den Nachtragsangeboten sowie bei den Terminabläufen unterstützen.

Für die Ausführungsphase wird die neu implementierte Terminsteuerung (integriert in den Bereich Bauausführung) sowie die Bauleitung verantwortlicher Ansprechpartner für unsere Kunden sein.

Zur Konzentration auf die Auftragsbearbeitung/Auftragssteuerung werden wir die dort heute wahrgenommenen Aufgaben der Innovation/Entwicklung und der Grundsatzkalkulation in den Bereich Produkt- und Bausystementwicklung eingliedern. In diesem Bereich werden wir die Personalkapazität erweitern und einen kompetenten Mitarbeiter, der auch für die Baupartner - Systemzentrale verantwortlich ist, einstellen.

Nachdem wir unsere Verkaufsgebiete durch kompetente Verkaufsleiter adäquat besetzt haben, wird sich unser ehemaliger Verkaufsleiter für das Gebiet Mitte ausschließlich auf den Auf- und Ausbau unseres Geschäftsfeldes Baupartner - auch im Hinblick auf zukünftige Auslandsaktivitäten - konzentrieren.

Die vorgenannten Veränderungen sind zum Teil bereits umgesetzt oder befinden sich in der Umsetzungsphase, die vollständige Umsetzung wird bis Februar 2007 erfolgt sein.

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl in 2006 beträgt 69 Mitarbeiter, davon 58 Angestellte und 11 Auszubildende. Gegenüber dem Vorjahr (105 Mitarbeiter) sind dies 36 Mitarbeiter weniger (33 Angestellte, 3 Auszubildende).

Per 31.12.2006 haben wir 62 Mitarbeiter - inkl. 12 Auszubildende, (ohne geringfügig Beschäftigte, ohne passive Altersteilzeit). Dies sind 17 Mitarbeiter weniger als zum vergleichbaren Vorjahresstichtag (79 Mitarbeiter - inkl. 15 Auszubildende).

Durch nicht verlängerte befristete Verträge wird sich die Personalanzahl ab Januar 2007 auf 60 Mitarbeiter, davon 12 Auszubildende, ab April 2007 auf 59 Mitarbeiter inkl. 12 Auszubildende reduzieren.

7. Entwicklung und Umweltschutz

Innovationsschwerpunkte für Hebel Haus in 2006 waren

a)
Die Entwicklung von Aktionshäusern.

Kompakthaus Sonny
(3 Häuser mit ca. 110 qm Wohnfläche)

Kompakthaus Sonny XXL
(3 Häuser mit ca. 130 -140 qm Wohnfläche)

b)

Erarbeitung eines Leitfadens zur Planung von KfW - Häusern

c)

Überarbeitung der Produktlinien BASIC und DOMUS

d)

Überarbeitung und Neugestaltung individueller Kalkulationen

Schwerpunkte in der Entwicklung 2007 werden sein:

a)

Entwicklung eines Hauses im Bauhausstil als Multiplikator für unsere Positionierung als Anbieter anspruchsvoller, hochwertiger, individueller Häuser

b)

Mindestens jedes Quartal ein Aktionshaus mit Schwerpunkt energieoptimertes Bauen und zeitgemäßer Architektur

c)

Aktualisierung des Hebel Haus Bausystems (Überprüfung der eingesetzten Produkte, Detailkatalog, Ausschreibungstexte) in Abstimmung mit unseren Baupartnern

d)

Vereinfachung und Erweiterung der Kalkulationsinstrumente (Mehr- und Minderpreisliste, Individualkalkulation)

e)

Weitere Produktentwicklungen gemeinsam mit den Konzernschwestern

8. Beschaffung

Unsere Beschaffungspreise konnten im Jahr 2006 auf Grund der überwiegend bis 31.12.2006 bestehenden Rahmenverträge mit unseren Lieferanten und Nachunternehmern weitgehend auf dem Niveau von 2005 gehalten werden. Durch steigende Rohstoffpreise (Energie, Holz, Stahl, Porenbeton etc.) sowie den heute bekannten Lohnforderungen der IG Bau von über 5 % wird sich das Niveau der Einkaufspreise - ohne das wir Abstriche an der Qualität der Lieferungen und Leistungen machen - voraussichtlich nicht halten lassen. Wir gehen davon aus, dass es dem zentralen Kampa - Einkauf gelingt, die Preiserhöhungen insgesamt unter der 3 % Marke zu halten. In unseren Ergebnisplanungen haben wir dies entsprechend berücksichtigt.

9. Prognosebericht

Wegen der nachlassenden Nachfrage wird 2007 sicher ein recht schwieriges Jahr werden. Positive Einflüsse z. B. durch staatliche Förderung von privatem Wohnungseigentum sind nicht zu erwarten.

Die geplanten Auftragseingänge von 200 Häusern mit einem Auftragswert von € 39,3 Mio. wollen wir mit unserer eigenen reorganisierten Verkaufsorganisation und mit dem Ausbau unserer Innovations- und Entwicklungskapazität erreichen. Bei einem geplanten Marktanteil von etwa 0,23 `)/0 der erwarteten Baugenehmigungen (Regionen mit eigenen Vertriebsaktivitäten), halten wir diese Zielsetzung trotz der erwartet schwierigen Nachfragesituation für anspruchsvoll aber durchaus für realistisch.

Durch die in 2006 vorgenommenen Teilabrechnungen haben wir Umsatz in Höhe von ca. € 12,3 Mio., mit einem zusätzlichen Ergebnis von ca. € 1,9 Mio. vorgezogen. Dieser Umsatz und das Ergebnis hieraus werden uns in 2007 fehlen. Wir gehen davon aus, dass der Umsatz in 2007 ca. 19 Mio. betragen wird. Voraussetzung hierfür ist, dass wir in den Monaten Januar bis März 2007 noch ca. 30 Häuser verkaufen, die auch noch in 2007 fertiggestellt werden. Dies ist realistisch. Aus diesem geringeren Umsatz erwarten wir einen Verlust von ca. € 1,9 Mio.
Ohne den zuvor genannten Vorzieheffekt würden wir unser Ziel - für 2007 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen - erfüllen.

Nach Wegfall der Sondereffekte erwarten wir für 2008 einen Umsatz von ca. € 35,7 Mio. Unser Ergebnis wird dann mit ca. € 1,2 Mio. wieder positiv sein.

 

Alzenau, 12. Februar 2007

Carsten Hille

Dr. Andreas Konietzko

Bilanz zum 31. Dezember 2006

Hebel Haus GmbH, Alzenau

Aktiva

  31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
EDV-Software 21.173,81 13.441,05
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Fabrik- und anderen Bauten 1.703.415,03 1.793.228,81
2. Grundstücke mit Musterhäusern 414.939,11 500.548,84
3. Bauten auf fremden Grundstücken 202.115,60 261.744,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.760,78 94.679,63
  2.378.230,52 2.650.201,28
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Grundstücke zum Wiederverkauf 479.785,38 541.785,38
2. Unfertige Erzeugnisse 460.090,00 6.139.114,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 699.818,51
4. Erhaltene Anzahlungen 0,00 - 6.062.964,62
  939.875,38 1.317.753,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1.Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.655.589,90 660.117,91
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.476.876,93 7.751.637,58
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.841.150,42 1.127.046,33
  15.973.617,25 9.538.801,82
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.126.318,28 4.102.738,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 975,00
  22.439.215,24 17.623.910,93

Passiva

   
  31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Bilanzgewinn (Vorjahr: Bilanzverlust) 1.393.986,12 - 815.027,66
  4.393.986,12 2.184.972,34
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 600.500,00 597.208,00
2. Steuerrückstellungen 263.863,81 62.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 10.828.768,65 6.873.539,23
  11.693.132,46 7.532.747,23
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.819.858,95 4.074.445,82
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.539.865,82 2.660.212,62
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 946.666,31 457.610,50
4. Sonstige Verbindlichkeiten 45.705,58 713.922,42
  6.352.096,66 7.906.191,36
  22.439.215,24 17.623.910,93

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2006

Hebel Haus GmbH, Alzenau

    2006
EUR
2005
EUR
1. Umsatzerlöse   46.522.146,08 36.348.231,61
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   - 5.679.024,00 - 4.298.338,00
3. Sonstige betriebliche Erträge   1.408.778,36 5.007.443,91
    42.251.900,44 37.057.337,52
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.140.713,60   1.934.405,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.943.106,70 31.083.820,30 22.986.189,50
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehalter 2.354.263,96   5.119.748,37
b) Soziale Abgaben 535.364,17 2.889.628,13 958.317,34
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   289.508,68 363.251,72
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   5.752.250,57 6.752.841,24
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   283.559,15 309.603,60
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   33.501,15 46.954,85
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.486.750,76 - 794.767,49
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   255.000,00 0,00
12. Sonstige Steuern   22.736,98 20.260,17
13. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag)   2.209.013,78 - 815.027,66
14. Verlustvortrag   - 815.027,66 -
15. Bilanzgewinn (Vorjahr: Bilanzverlust)   1.393.986,12 - 815.027,66

Anlagenspiegel

Hebel Haus GmbH, Alzenau

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand 1.1.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 837.313,23 21.410,26 0,00 858.723,49
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Fabrik- und anderen Bauten 2.754.981,53 0,00 0,00 2.754.981,53
2. Grundstücke mit Musterhäusern 2.607.170,09 0,00 0,00 2.607.170,09
3. Bauten auf fremden Grundstücken 596.051,03 0,00 0,00 596.051,03
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.585.471,91 13.997,09 149.658,97 2.449.810,03
5. Fahrzeuge 1.469,44 0,00 0,00 1.469,44
  8.545.144,00 13.997,09 149.658,97 8.409.482,12
  9.382.457,23 35.407,35 149.658,97 9.268.205,61
  Abschreibungen
  Stand 1.1.2006
EUR
des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 823.872,18 13.677,50 0,00 837.549,68
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Fabrik- und anderen Bauten 961.752,72 89.813,78 0,00 1.051.566,50
2. Grundstücke mit Musterhäusern 2.106.621,25 85.609,73 0,00 2.192.230,98
3. Bauten auf fremden Grundstücken 334.307,03 59.628,40 0,00 393.935,43
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.490.792,28 40.779,27 139.522,30 2.392.049,25
5. Fahrzeuge 1.469,44 0,00 0,00 1.469,44
  5.894.942,72 275.831,18 139.522,30 6.031.251,60
  6.718.814,90 289.508,68 139.522,30 6.868.801,28
  Buchwerte
  31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
EDV-Software 21.173,81 13.441,05
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Fabrik- und anderen Bauten 1.703.415,03 1.793.228,81
2. Grundstücke mit Musterhäusern 414.939,11 500.548,84
3. Bauten auf fremden Grundstücken 202.115,60 261.744,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.760,78 94.679,63
5. Fahrzeuge 0,00 0,00
  2.378.230,52 2.650.201,28
  2.399.404,33 2.663.642,33

Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2006

Hebel Haus GmbH, Alzenau

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft wurden nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften der §§ 265 ff. HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertungs- und Abschreibungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr bis auf die nachfolgend genannten Ausnahmen unverändert geblieben.

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben, im Anschaffungsjahr zeitanteilig.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Immobilien werden - sofern steuerlich zulässig - degressiv gem. § 7 Abs. 5 EStG, sonst linear abgeschrieben. Auf bewegliche Anlagegüter mit einer Nutzungsdauer von mehr als fünf Jahren bzw. bei Zugängen bis 31.12.2000 von mehr als drei Jahren wird die degressive Abschreibungsmethode nach den geltenden steuerlichen Höchstsätzen angewandt. Alle übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu einer höheren Abschreibung führt. Bei Zugängen zu den beweglichen Anlagegütern wird seit 2004 aufgrund geänderter steuerrechtlicher Vorschriften im Zugangsjahr die Abschreibung zeitanteilig verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis € 410,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Vorratsgrundstücke und Unfertige Leistungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Dabei werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten der technischen Bereiche einbezogen. Zu erwartende Verluste aus Aufträgen werden zunächst gemäß dem Prinzip der verlustfreien Bewertung von den unfertigen Leistungen abgesetzt, soweit der jeweils vorhandene Bautenwert nicht überstiegen wird. Die übersteigenden Verluste werden als Rückstellung erfasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Die Pensionsrückstellungen werden unter Berücksichtigung eines Rechnungszinsfußes von 6 `)/0 p.a. und Anwendung der Heubeck-,,Richttafeln 2005 G" mit dem gem. § 6 a EStG nach versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelten Teilwert bzw. bei einer laufenden Leistung mit dem Barwert passiviert

Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbetrag passiviert.

Wesentliche Veränderungen zum Vorjahr:

1.

Die erhaltenen Anzahlungen werden in Höhe des jeweiligen Bestandswertes nicht mehr aktivisch offen abgesetzt. Alle erhaltenen Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

2.

Für die Ermittlung der Rückstellung Pauschalgarantie wurde der Prozentsatz von 1 % auf 1,5 % angehoben.

C. Angaben zum Jahresabschluss

1. Bilanz

Anlagevermögen

Die ausgehend von den Anschaffungskosten dargestellte Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem gesonderten Anlagenspiegel (Bruttodarstellung) zu entnehmen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten

Unter den Forderungen sind Forderungen an den Gesellschafter in Höhe von T€ 12.476,9 (Vj. T€ 7.752) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen saldiert mit den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 1,9) betragen T€ 946,6 davon sind T€ 837,2 Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

Sonstige Rückstellungen

  31.12.2006
T€
31.12.2005
T€
Sie werden gebildet für    
ausstehende Rechnungen Subunternehmer 4.812 1.470
Garantieverpflichtungen 2.669 2.206
Personalaufwendungen 538 573
Verpflichtungen aus Mietverträgen 294 380
Abfindungen/Sozialplankosten 95 278
sonstige ungewisse Verbindlichkeiten 2.421 1.967
  10.829 6.874

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuerverbindlichkeiten T€ 34,7.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

  2006
T€
2005
T€
Hebel Häuser 45.791 35.399
Selbstbau Hebel Häuser 92 282
Übrige 891 1.093
  46.774 36.774
Erlösschmälerungen -252 -11
  46.522 36.763

Personalaufwand

Von dem Personalaufwand entfallen auf den Aufwand für Altersvorsorge T€ 59,6 (Vj. T€ 35,3)

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen auf verbundene Unternehmen T€ 196,8 (VJ T€ 192,1).

3. Ergänzende Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB

  2006
T€
2005
T€
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen    
fällig bis 1 Jahr 143 216
fällig zwischen 2 und 5 Jahren 152 173
Gesamtverpflichtung 295 389

Nicht erfasst sind Miet- und Leasingverträge, die innerhalb eines Jahres gekündigt werden können. Die Mietverpflichtung aus dem Mietvertrag unseres ehemaligen Büros in Leipzig ist in den Sonstigen Rückstellungen - indexiert und inkl. der Renovierungskosten - mit T€ 294 enthalten.

Durchschnittliche Beschäftigtenzahl

  2006 2005
Angestellte 58 91
Auszubildende 11 14
  69 105

Mitglieder der Geschäftsführung

 

Carsten Hille, Diplom Ingenieur Architekt, München;

 

Dr. Andreas Konietzko, Diplom Bauingenieur, Bensheim;

Die Bestellung des Herrn Dr. Bernd F. Pelz zum Geschäftsführer der Hebel Haus GmbH wurde lt. Gesellschafterbeschluss vom 19.4.2006 mit Wirkung zum 25.4.2006 widerrufen.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft steht unter der einheitlichen Leitung der Kampa AG, Sitz Minden. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den IFRS - Konzernabschluss gem. § 315a HGB der Kampa AG einbezogen, der im Bundesanzeiger bekannt gegeben und gleichzeitig beim Amtsgericht Bad Oeyenhausen unter HRB 4978 eingereicht wird.

Jahresüberschuss

Die Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 2.209.013,78 mit dem Verlust des Vorjahres von € 815.027,66 zu verrechnen und den übersteigenden Teil von € 1.393.986,12 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Alzenau, den 12. Februar 2007

Carsten Hille, Geschäftsführer

Dr. Andreas Konietzko, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hebel Haus GmbH, Alzenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, den 12. Februar 2007

Dr. Stückmann und Partner, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft

Dettmann, Wirtschaftsprüfer

Schmidt, Wirtschaftsprüferin

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