MEO Media GmbHLiquidiert
Boschstraße 38, 48369 Saerbeck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Dieter Achim Rauschen seit 15.4.2021 | Geschäftsführer |
Volker Havel seit 15.4.2021 | Prokura |
Robert Sagaj seit 2.1.2020 | Geschäftsführer |
Michael Ewald Wietkamp seit 15.6.2004 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ortmeier Medien GmbHSaerbeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31.12.2018AKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 20181. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Allgemeine Angaben Die Ortmeier Medien GmbH, Saerbeck ist im Handelsregister beim Amtsgericht Steinfurt unter der Registernummer HRB 5160 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31.12.2018 die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die diesem Abschluss zugrundeliegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stellen sich im Einzelnen wie folgt dar: Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Die Darstellung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzip angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die steuerlich einzubeziehenden Fertigungs- und Materialgemeinkosten; sie werden durch retrograde Bewertung ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Pauschal- und Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen grundsätzlich künftige Preis- und Kostensteigerungen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. 2. Bilanzerläuterungen 2.1 Anlagevermögen Wegen der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.
2.2 Forderungen gegen Gesellschafter Im Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in folgender Höhe enthalten:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Boni, Gewährleistungen, Archivierungskosten, Kosten für die zu erwartende Betriebsprüfung sowie Kosten für die Abschlussprüfung und für die Erstellung der Jahressteuererklärungen. 2.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Einzelkontokorrent nachgewiesen. Wegen der Zusammensetzung und Entwicklung der Verbindlichkeiten sowie ihrer Restlaufzeit und Besicherung wird auf den nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel verwiesen. Verbindlichkeitenspiegel
2.5 Risiko aus der Inanspruchnahme aus Haftungsübernahmen Die Berichtsgesellschaft hat in Höhe von T€ 2.938,1 die gesamtschuldnerische Mithaft für fremde Verbindlichkeiten übernommen. Da die Bonität der Schuldnerin seit Jahren als gesichert einzuschätzen ist, sind aus unserer Sicht Gründe für eine Inanspruchnahme aus dem Haftungsobligo nicht ersichtlich. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse entfielen zu T€ 893,5 auf das Ausland und zu T€ 15.792,2 auf das Inland. 4. Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
5. Sonstige Angaben 5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Geschäftsjahr 2018 bestehen neben dem Vertrag über die Anmietung von Grundstücken und Geschäftsgebäuden noch Leasingverträge für diverse Technische Anlagen und Maschinen. Diese Miet- und Leasinggeschäfte dienen der mittelfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Zudem ermöglicht die Inanspruchnahme von Leasing die entsprechenden Gegenstände laufend zu erneuern und zu modernisieren, ohne das Marktrisiko der Verwertung tragen zu müssen. Andererseits kann es durch Rückgabevereinbarungen dazu kommen, dass erforderter Ersatzbedarf nicht fristgerecht erfüllt werden kann. Zum Bilanzstichtag ergeben sich noch Verpflichtungen aus zukünftigen Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 355,5. Es bestehen ferner Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von jährlich T€ 360,0. Die Mietverträge laufen noch bis 2033. 5.2 Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Michael Wietkamp, alleinvertretungsberechtigt, Kaufmann aus Emsdetten. Herr Thomas Göllner ist nicht mehr Geschäftsführer (eingetragen 2.1.2018). Von der Schutzklausel des § 286 (4) HGB wird Gebrauch gemacht.
Saerbeck, den 12.6.2019 Michael Wietkamp -Geschäftsführer- Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ortmeier Medien GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Ortmeier Medien GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Ortmeier Medien GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, mmeine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Emsdetten, den 20. Juni 2019 Norbert Beermann Wirtschaftsprüfer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018Ortmeier Medien GmbH,Saerbeck1. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft Ortmeier Medien GmbH ist eine vollstufige Druckerei und produziert Leistungen und Produkte wie Flyer, Kataloge, Preislisten, Broschüren und ähnliches. Unsere Produktpalette im Offset- und Digitaldruck haben wir mit einer leistungsstarken Weiterverarbeitung in der Konfektionierung von Werbemitteln und der Versendu ng von Mailings weiter ausgebaut. So sind wir heute in der Lage, Auflagen von kleinen bis mittleren Exemplaren inkl. Beilagen flexibel nach Kundenanforderung zu produzieren und zu versenden. Unser Standort in der Nähe des Logistik-Hubs der DHL - wie auch der intelligente Einsatz individueller Softwarelösungen - ermöglicht es uns, den Time-to-Market Eintritt der Kundenprojekte nachhaltig zu beschleunigen. Zu unseren Kunden gehören mittelständische Unternehmen ebenso wie international agierende Konzerne mit über 1.900 Filialen, die wir jede Woche in bis zu 25 Ländern europaweit mit individuellen Werbemitteln ausstatten. Angepasste Lösungen für wirkungsvolle Kommunikation bieten wir insbesondere für die Schlüsselbranchen Retail, Energie, Touristik sowie Hersteller der Konsumgüterindustrie, hier vornehmlich für den Bereich Automotive, an. Wir zeigen Herzblut! Herzblut ist unser Antrieb. Mit allem nötigen Respekt, einer positiven, lösungsorientierten Grundhaltung und dem Fit, den ein agiles Unternehmen heute benötigt, um auch zukünftig eine führende Rolle am Markt einzunehmen. Das gilt für das ganze Unternehmen. Und jeden Mitarbeiter. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche Auch das abgelaufene Geschäftsjahr war wiederum durch das Phänomen gekennzeichnet, dass die grundsätzlich extrem konjunkturabhängige Druckbranche nicht vom gesamtwirtschaftlichen Wachstum in Höhe von 1,5 % profitieren konnte. Der durch die Digitalisierung ausgelöste und nach wie vor andauernde Strukturanpassungsprozess in der Branche war neuerlich stärker als das positive konjunkturelle Umfeld. 2.2 Geschäftsverlauf Angesichts der angespannten Marktsituation und den damit verbundenen Schwierigkeiten einer zuverlässigen Prognose der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung hatten wir uns für 2018 allenfalls zu einer Trendaussage in der Lage gesehen und leicht steigende Umsätze prognostiziert. Letztlich hatten wir dann einen Rückgang der Gesamtleistung um 5,6 % zu verzeichnen, womit wir uns allerdings besser entwickelt haben, als die Branche insgesamt. Mit dieser relativ guten Entwicklung sehen wir unsere strategische Ausrichtung sowie unsere prominente Stellung im Markt grundsätzlich bestätigt. Insgesamt empfinden wir die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr daher als durchaus zufriedenstellend. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Die Gesamtleistung sank im Vergleich zum Vorjahr um T€ 997,1 bzw. 5,6 % von T€ 17.824,4 auf nunmehr T€ 16.827,3. Erfreulicherweise konnten wir diesen Rückgang durch die um 5,9 Prozentpunkte gesunkene Materialeinsatzquote von nunmehr 43,4 % (Vj.: 49,3 %) überkompensieren, so dass sich das Rohergebnis um T€ 489,2 bzw. 5,4 % auf nunmehr T€ 9.521,3 (Vj.: T€ 9.032,1) verbesserte. Wesentlichen Einfluss auf die verbesserte Materialaufwandsquote hat der gegenüber dem Vorjahr deutlich reduzierte Aufwand für bezogene Leistungen. Dieser verringerte sich um T€ 1.653,4 auf T€ 3.197,9 (Vj.: T€ 4.851,3). Einen positiven Ergebnisbeitrag leisteten die an Konzernunternehmen weiter berechneten Gebäude- und Maschinenmieten in Höhe von T€ 584,3 (Vj.: T€ 682,8), Auf Grund der Übernahme der gesamten Produktionsmittel einschließlich der Mitarbeiter der Customer Contact Direct GmbH zum 1. November 2018 und einer deutliche Reduzierung der bezogenen Leistungen war eine Anpassung der Personalkosten erforderlich. Diese stiegen um 3,1 % auf nunmehr T€ 4.744,1 bzw. 28,2 % der Gesamtleistung (Vj.: T€ 4.465,9 bzw. 25,1 %). Wie bei der Materialeinsatzquote sehen wir auch darin das Ergebnis unserer Strategie der Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung. Bei den Sachkosten hatten wir einen Anstieg von T€ 116,2 auf T€ 4.294,0 (Vj.: T€ 4.177,8) zu verzeichnen. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf höhere Maschinenmieten zurückzuführen, die allerdings teilweise weiterbelastet wurden (s. die Ausführung zu den Mieterlösen). Nach Berücksichtigung des Steueraufwands verblieb ein Jahresüberschuss von T€ 0,1 nach T€ 50,8 im Vorjahr. 2.3.2 Finanzlage Zwar verminderte sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um T€ 226,3. Ganz wesentlicher Grund hierfür war allerdings die Tatsache, dass zu Lasten der eingeräumten KK-Linie die Lieferantenverbindlichkeiten um T€ 647,1 auf nunmehr T€ 1.519,7 (Vj.: T€ 2.166,8) abgebaut wurden, ohne dass diesem Mittelabfluss Zuflüsse aus dem Abbau von Kundenforderungen gegenüberstanden. Im Übrigen handelte es sich bei diesem Effekt um die üblichen saisonalen Schwankungen, die im Rahmen der bestehenden Kreditlinien abgewickelt wurden. Insgesamt war die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Grundsätzlich ist es so, dass wir unsere Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt haben. Im Übrigen konnte der Finanzierungsrahmen mit den bestehenden Finanzierungspartnern unverändert fortgeführt werden. 2.3.3 Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital hat sich von T€ 706,2 bzw. 12,0 % der Bilanzsumme auf nunmehr T€ 706,3 bzw. 12,8 % erhöht, dies unter Berücksichtigung der Einstellung aus dem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 0,1. 2.3.4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Es ist für uns selbstverständlich, dass wir die von uns verfolgte Strategie der Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung nur durch die Einbettung erstklassiger Mitarbeiter nachhaltig und damit erfolgreich umsetzen können. Entsprechend groß ist unser Interesse an einer größtmöglichen Qualifizierung und langfristigen Bindung unserer Mitarbeiter. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben, liegen nicht vor. 4. Prognosebericht Wie im Vorjahr bleiben wir auch bei unserer Einschätzung, dass wir es bei unserem wirtschaftlichen Umfeld mit einer nach wie vor angespannten Marktsituation zu tun haben, die eine zuverlässige Prognose der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung äußerst schwierig macht. Wir sehen uns daher allenfalls zu einer Trendaussage in der Lage und gehen davon aus, dass es uns in 2019 gelingen wird, unsere Umsätze leicht zu steigern. Grundlage für diese Trendaussage ist die Tatsache, dass der bisherige Auftragseingang leicht über demjenigen des Vorjahres liegt. 5. Chancen- und Risikobericht Neben den der Druckbranche nach wie vor immanenten strukturellen Risiken sehen wir zusätzliche Risiken aus einer möglichen Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik im Zusammenhang mit dem "Brexit" wie auch mit einer tendenziell protektionistischen US-amerikanischen Wirtschaftspolitik. Da dieser Art negative Entwicklungen notwendigerweise auch Rückwirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit der EU-Märkte hätten und damit natürlich auch auf die des bundesdeutschen Binnenmarktes, könnte hierin auch für unser Unternehmen ein potenzielles Risiko liegen. Zwar ist die Druckbranche selbst wenig exportorientiert, bei einer Vielzahl unserer Kunden ist jedoch eher das Gegenteil der Fall. Angesichts des beschriebenen Szenarios liegen damit die geschäftlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung unseres Unternehmens nach wie vor und unverändert im künftigen Auftragseingang. Potenziell negative konjunkturelle Entwicklungen können wir nur durch unsere hohe Qualität und Pünktlichkeit in der Auftragsabwicklung, unsere gute Kundenbetreuung sowie durch Marketingmaßnahmen beeinflussen. Grundsätzlich sehen wir in der guten operativen und strategischen Aufstellung und Ausrichtung unseres Unternehmens immer auch die Chance, uns selbst in einem von negativen Einflüssen geprägten Markt überdurchschnittlich zu entwickeln. Nach unserem Finanzplan stehen sowohl aus dem laufenden Cashflow, als auch aus den vereinbarten Kreditlinien ausreichende liquide Mittel zur Deckung unseres Finanzbedarfs zur Verfügung. Sofern aufgrund der beschriebenen strukturellen Probleme unseres Marktes und/oder negativer konjunktureller Einflüsse keine wesentlichen Veränderungen entstehen, sehen wir der Zukunft sowohl von der Liquidität, als auch von der Auftrags- und Ergebnislage unverändert positiv entgegen. Vor diesem Hintergrund sind für uns Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Tätigkeit hinausgehen oder gar den Bestand unseres Unternehmens gefährden könnten, nicht erkennbar. 6. Sonstige Angaben Unser Unternehmen unterhält keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Finanzinstrumente werden von unserer Gesellschaft nicht eingesetzt.
Saerbeck, den 12.6.2019 Michael Wietkamp -Geschäftsführer- Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2018
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