A.F.G. Allgäu Fleisch GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Friedrich Döbler seit 9.7.2008 | Geschäftsführer |
Günter Döbler seit 27.1.2003 | Geschäftsführer |
Dieter Döbler seit 27.1.2003 | Geschäftsführer |
Mayer Rudolf seit 27.1.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DÖBLER Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung | 50.79% |
DÖBLER GmbH & Co. Verwaltungs-KG | 49.21% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALLGÄU FLEISCH GmbHKemptenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtRahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2008 deutlich langsamer gewachsen als in den beiden Vorjahren. In der ersten Jahreshälfte verbuchte die konjunkturelle Entwicklung unserer Wirtschaft ein erfreuliches Zwischenhoch. Im zweiten Halbjahr verschlechterte sich das wirtschaftliche Umfeld jedoch zunehmend. Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise, zunächst in den USA, hat die wirtschaftliche Lage auch in Europa und Deutschland verschärft. Trotz des politischen Gegensteuerns mit Maßnahmenpaketen der deutschen Bundesregierung zur Stabilisierung der Finanzmärkte, konnten die Auswirkungen nicht auf die Finanzmärkte begrenzt werden. Die Verbraucher bekamen dies aufgrund von Produktionseinbrüchen und dadurch bedingter Kurzarbeit, sowie Entlassungen zu spüren. Die exorbitant hohen Preise für Energie, sowie ein deutlicher Anstieg bei den Lebensmittelpreisen hat die privaten Haushaltskassen erheblich belastet. Die Konsumenten reagierten mit einer spürbaren Kaufzurückhaltung und lösten dadurch einen nachhaltigen Rückgang bei bestimmten Nahrungsmittelpreisen aus. Auf der Beschaffungsseite verharrten die Rohstoffpreise lange auf einem, im langjährigen Vergleich, ungewöhnlich hohen Preisniveau. Entwicklung der Fleischmärkte Der Trend auf dem deutschen Fleischmarkt setzte sich auch in 2008 fort. Der Verzehr ging zum Vorjahr pro Kopf der Bevölkerung nochmals um 0,6 kg zurück. Im Vergleich der Fleischarten ging der Konsum von Schweinefleisch um 0,8 kg auf 39,2 kg am stärksten zurück. Die ähnliche Tendenz ist auch beim Rind- und Kalbfleischverzehr mit einem Rückgang von 0,2 kg auf 8,3 kg festzustellen. Der Verzehr von Geflügelfleisch erreicht mit einem Plus von 0,3 kg auf inzwischen 11,0 kg pro Kopf einen neuen Spitzenwert. Die Importbeschränkungen für Rindfleisch aus Südamerika und die damit einhergehende Reduzierung des Angebotes aus diesen traditionellen Importländern für Edelteile hat die Preise extrem in die Höhe getrieben und dadurch zu einem Nachfragerückgang geführt. Ein rückläufiges Angebot an Rinder in der EU kam hinzu und löste einen massiven Preisanstieg bei den Rindern um ca. 10 % gegenüber dem Vorjahr aus. Die Preise für Rindfleisch erreichten dadurch das höchste Preisniveau seit vielen Jahren, konnten jedoch den gewaltigen Anstieg der Einkaufspreise nicht kompensieren. Auf die gestiegenen Lebensmittelpreise reagierten die Verbraucher insgesamt mit einer entsprechenden Kaufzurückhaltung und einem veränderten Nachfrageverhalten. Die preisgünstigeren Produkte wie Hackfleisch erfreuten sich stärkerer Nachfrage, die Edelteile wurden jedoch vernachlässigt. Ein wichtiger Erlösfaktor bei der Rinderschlachtung sind die Hauterlöse. Die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise hat Erlösrückgänge von bis zu 75 % verursacht. Die Entwicklung beim Schweinefleisch erfuhr bei den Preisen einen noch stärkeren Anstieg als beim Rindfleisch. Die durchschnittlichen Einkaufspreise der Schweine der Handelsklasse E - P in Deutschland erhöhten sich im Jahr 2008 gegenüber dem Jahr 2007 von 1,32 € um 0,22 € auf 1,54 € und somit um ca. 17 Prozent. Die Einflussfaktoren wurden, ähnlich wie beim Rindfleisch, nicht vom innerdeutschen Markt geprägt, sondern durch einen Exportboom in die neuen osteuropäischen EU-Beitrittsländer und in Drittländer wie Russland und einigen asiatischen Staaten. Geschäftsentwicklung Allgäu Fleisch Die Marktentwicklung im Jahr 2008 hat die gesamte Branche in einem besonderen Maße gefordert und somit auch unser Unternehmen. Die Einflüsse der internationalen Märkte haben im zurückliegenden Jahr extreme, nicht vorhersehbare Preisbewegungen ausgelöst. In der Konsequenz waren wir gefordert, entgegen unserer ursprünglichen Planung, unsere Wachstumspolitik den unerwarteten Gegebenheiten anzupassen. Die gewaltigen Preissprünge bei Rind und bei Schweinen forderten ein noch stärkeres Anpassen der geplanten Schlachtmengen an die schwierigen Marktverhältnisse. Die von uns geplante Steigerung bei den Schlachtzahlen wurde, bedingt durch die nicht vorhersehbaren Sondereinflüsse, den Markt- und Preisentwicklungen entsprechend angepasst und somit etwas reduziert.
Einen nicht unerheblichen Einfluss auf unsere Schlachtzahlenentwicklung in 2008 hatte nicht nur die auseinanderklaffende Schere bei der Entwicklung der Einkaufspreise zu den Verkaufspreisen, sondern auch die uns selbst auferlegte Einschränkung (Regionalität) bei der Rohstoffbeschaffung. Unsere Firmenphilosophie - aus der Region ... für die Region - wird von uns auch gelebt. Nachdem ein immer größer werdender teil der Verbraucher der Herkunft seiner Lebensmittel zunehmend mehr Bedeutung beimisst, entwickelt sich die Regionalität bei der Herkunft von Schlachttieren inzwischen zu einem Trend. Nicht nur vom Lebensmitteleinzelhandel sondern auch von unseren Wettbewerbern werden auf Grund der Sensibilisierung des Verbrauchers, verstärkt regionale Produkte nachgefragt und somit die Richtigkeit unserer, bereits vor einigen Jahren getroffenen Entscheidung zur Regionalität, bestätigt. Durch die erforderliche Anpassung der Schlachtzahlen konnte die geplante Steigerung der Umsatzerlöse nicht umgesetzt werden.
Durch die gestiegenen Einkaufspreise erhöhte sich der Materialaufwand insgesamt gegenüber dem Vorjahr von TEUR 49.967 auf TEUR 52.988 = TEUR 3.021 (6,04 %) was einen Rückgang des Rohertrages gegenüber dem Vorjahr um TEUR - 622 = 6,4 % zur Folge hatte. Diesem Rückgang wurde durch Kosteneinsparungen im Personalbereich mit TEUR 363 (7,5 %) begegnet. Die Sachausgaben und Verwaltungsaufwendungen konnten auf dem Niveau des Vorjahres mit TEUR 499 gehalten werden. Aufgrund der durchgeführten Maßnahmen konnte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um TEUR 237 auf TEUR - 197 verbessert werden Die Eigenkapitalquote konnte gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 0,3 % auf 16,4 % (Vorjahr 16,1 %) verbessert werden. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 82 von TEUR 17.178 auf TEUR 17.096 vermindert. Mit dem erzielten Cash Flow im Berichtsjahr von TEUR 183 konnten die Investitionen mit TEUR 346 zum Teil gedeckt werden. Der Restbedarf für die Investitionstätigkeit wurde über die Aufnahme von Krediten finanziert. Ausblick, Chancen, Risiken Im Geschäftsjahr 2008 konnten wir unsere Ziele und Erwartungen leider nicht erreichen. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld war nicht günstig und wurde, durch von uns nicht zu beeinflussende Faktoren zusätzlich noch nachhaltig negativ beeinflusst. Gewisse Kostenstrukturen, welche von der Kommune und von deren Kommunalunternehmen unserem Unternehmen aufgebürdet werden, sind für uns im Wettbewerb nicht umsetzbar. Auch in unserer Region erhalten Wettbewerber Kostenvorteile auf Grund von marktgerechten Konditionen von ihren Gebietskörperschaften an ihren Standorten, welche erheblich unter unseren liegen. Diese unerträgliche Situation des Standortnachteils der Allgäu Fleisch, wegen einer wettbewerbsschädlichen Gebühren- und Abgabenpolitik der Kommune, ist nicht hinnehmbar und muss zu Gunsten einer Chancengleichheit angepasst werden. Die Geschäftsleitung ist in dieser Angelegenheit bereits aktiv geworden. Im laufenden Jahr wurde bereits ein Kostensenkungsprogramm für das Gesamtunternehmen eingeleitet und in einem Betriebsteil wird derzeit ein komplettes Restrukturierungsprogramm umgesetzt. Die zu erkennenden Fortschritte sind sehr erfreulich. Die Erfolgsaussichten sind nach den bereits umgesetzten Maßnahmen und den gemachten Erfahrungen sehr erfreulich und lassen positive Auswirkungen erwarten. Darüber hinaus wurden Rationalisierungsmaßnahmen mit Kostensenkungseffekten in verschiedenen Bereichen eingeleitet. Die Planungen für das Jahr 2009 sind im Bereich der Schlachtzahlen, nach einer Mengenreduzierung beim Rind im 1. Halbjahr, für das Gesamtjahr in etwa im Bereich des Vorjahres. Die Schweineschlachtzahlen werden über den Vorjahreszahlen liegen. Nachtrag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bestanden nicht.
Kempten, den 12. August 2009 Geschäftsführung: Dieter Döbler Günter Döbler BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Grundsätzliches zum Jahresabschluss 1.1 Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Für das Geschäftsjahr 2008 wurden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt. 1.2 Die Bilanzierung, Bewertung und Gliederung erfolgte deshalb nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Grundsätzen. 1.3 Von den auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurde im Berichtsjahr zum Teil abgewichen. Die Abweichungen sind im Einzelnen unter Position 2. "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen" dargestellt. 1.4 Die "Davon"-Vermerke zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wurden in Form eines Verbindlichkeitenspiegels im Anhang dargestellt. 1.5 Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls unter Abzug von planmäßigen Abschreibungen bewertet. Diese werden nach der linearen sowie nach der degressiven Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter im steuerlichen Sinn mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgesetzt, geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und gemäß der steuerlichen Vorschrift auf fünf Jahre linear abgeschrieben. Sämtliche Abschreibungen sind nach unserer Auffassung auch steuerlich zulässig. Im Berichtsjahr erfolgte bei den "Einbauten Schlachthof" bei verschiedenen Anlagegegenständen eine Verlängerung der Nutzungsdauern, da diese bisher zu kurz bemessen waren. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer erfolgte bei der Be- und Entlüftungsanlage Wurstproduktion (Anschaffung 2004) von bisher 10 Jahre auf 15 Jahre und bei den Kühlanlagen Wurstproduktion und Neubau, der Rinderzerlegeanlage, dem Rohrbahnsystem, der Leerhallenförderanlage, der Kistenlogistik sowie der Schweinezerlegeanlage (Anschaffungen 2004 und 2006) von bisher 10 Jahre auf jeweils 14 Jahre. Hierdurch hat sich ein Abschreibungsminderungsbetrag für die in den Vorjahren zu hoch vorgenommenen Abschreibungen mit EUR 108.557,00 ergebnisverbessernd ausgewirkt; die bisherige jährliche Abschreibung auf diese Wirtschaftsgüter wurde von jährlich EUR 261.505,00 auf nunmehr künftig jährlich EUR 186.450,00 gesenkt. Wegen erheblicher wertmindernder Abnutzung sowie aufgetretener Baumängel wurde im Geschäftsjahr 1997 aufgrund eines Wertgutachtens auf das Schlachthofgebäude eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Aufgrund der durchgeführten umfangreichen Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen des Gebäudes in den Jahren 2006 bis 2008 sind nunmehr die Voraussetzungen für eine dauernde Wertminderung entfallen, so dass im Berichtsjahr eine Zuschreibung der vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten in Höhe von EUR 449.567,00 erfolgte, um dem Wertaufholungsgebot Rechnung zu tragen. Hierdurch ergibt sich künftig jährlich eine um EUR 9.733,00 erhöhte Abschreibung. Des Weiteren erfolgte im Berichtsjahr die Umgliederung der bisher zulässigerweise bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten gekürzten Investitionszuschüsse aus den Jahren 2000 und 2006 in den Posten PASSIVA B. "Sonderposten für Investitionszuschüsse des Anlagevermögens". Der umgegliederte Vorjahresbetrag in Höhe von TEUR 1.617 stellt den zum 31. Dezember 2007 noch nicht durch planmäßige Abschreibungen amortisierten Restbuchwert der vereinnahmten Zuschüsse dar. Der Sonderposten wurde entsprechend den Nutzungsdauern der Wirtschaftsgüter planmäßig aufgelöst. Außerdem erfolgte im Berichtsjahr ebenfalls die Umgliederung der bisher in dem Posten AKTIVA B. I. "Vorräte" enthaltenen und im Eigentum der Gesellschaft stehenden Transportmittel (Transportkisten und Paletten) in den Posten AKTIVA A. II. "Sachanlagen" mit einem Festwert von EUR 109.900,00 (Vorjahreswert EUR 109.909,15). Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten bewertet, während die Erzeugnisbestände und Waren nach der retrograden Methode angesetzt sind. Dabei wurde von den Verkaufspreisen zum Jahreswechsel ausgegangen und die noch anfallenden Kosten und die Handelsspanne abgezogen. Bei der Bestimmung der Verkaufspreise wird die weitere Marktentwicklung bis zu einem gewissen Grad berücksichtigt. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sowohl Einzelwertberichtigungen als auch eine Pauschalwertberichtigung gebildet worden. Die Pauschalwertberichtigung deckt das allgemeine Kreditrisiko ab. Sie wurde mit 1 % bzw. 3 % auf den Nettobestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Inlands bzw. Auslands gebildet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse des Anlagevermögens wird entsprechend der Nutzungsdauern der bezuschussten Wirtschaftsgüter aufgelöst. Die Einlagen der stillen Gesellschafter wurden zulässigerweise aufgrund ihrer Nachrangigkeit und Langfristigkeit in einem separaten Bilanzposten unmittelbar im Anschluss an das Eigenkapital ausgewiesen. Rückstellungen wurden in Höhe des mutmaßlichen Erfüllungsbetrages bzw. in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken abzudecken. Der Ansatz der Pensionsrückstellung erfolgt gemäß versicherungsmathematischem Gutachten vom 31. Oktober 2008 des Sachverständigen Dr. Rudolf Schneider, München. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Im Übrigen wurden die Bewertungsmethoden des Vorjahres im Wesentlichen beibehalten. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Bestandsverzeichnis sowie dem beigefügten Anlagenspiegel. 3.2 Forderungen
3.3 Verbindlichkeiten
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Sonderposten für Investitionszuschüsse des Anlagevermögens Der Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse des Anlagevermögens in Höhe von EUR 133.811,71 (Vj. EUR 138.291,57) ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen der Erfolgsrechnung ausgewiesen. Im Berichtsjahr erfolgte eine Umgliederung des Vorjahreswertes in Höhe von EUR 138.291,57 von den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in die sonstigen betrieblichen Erträge, um dem geänderten Ausweis in der Bilanz auch im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnung Rechnung zu tragen. 4.2 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus Vorjahren belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 5.353,85. 4.3 Materialaufwand Im Berichtsjahr erfolgt der Ausweis des Zerlegeaufwandes unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen im Posten 4. "Materialaufwand" mit Umgliederung des Vorjahreswertes in Höhe von EUR 2.349.644,34 aus dem Posten 7. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" der Erfolgsrechnung. 5. Sonstige Angaben 5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen wie folgt:
5.2 Durchschnittliche Beschäftigtenzahl (§ 285 Nr. 7 HGB) Die Firma beschäftigte entgeltlich während des Geschäftsjahres 2008 im Durchschnitt folgende Arbeitnehmer:
5.3 Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und eines Aufsichtsrats (§ 285 Nr. 10 HGB) Mitglieder sind: Geschäftsführer Herr Dieter Döbler, Kempten, Kaufmann (Vorsitzender der Geschäftsführung) Herr Günter Döbler, Kempten, Kaufmann Herr Daniel Döbler, Kempten, Kaufmann (seit 09.07.2008) Herr Dipl.-Kfm. Boris Döbler, Genf, Kaufmann (09.07.2008 bis 10.02.2009) Beirat Frau Heidi Döbler, Kempten, Hausfrau Frau Ute Döbler, Kempten, Hausfrau. 5.4 Bezüge der Geschäftsleitung (§ 285 Nr. 9 a und b HGB) Wegen der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung wurde in zulässiger Weise von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 6. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2008Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Kempten, den 12. August 2009 Dieter Döbler Günter Döbler Anlagenspiegel
Enthaltene Korekturen des Bruttoausweises durch die Umgliederung der Investitionszuschlüsse mit 1) EUR 820.814,94 für Zuschüsse 2) EUR 1.349.813,32 für Zuschüsse 3) EUR 12.950,88 für Zuschüsse 4) Entgegen der Behandlung in der Bilanz zum 31.12.2008 wurde im Anlagenspiegel die Korrektur der Investitionszuschüsse und des Festwertes für Transportmittel aus Darstellungsgründen nicht im Vorjahreswert, sondern im Rahmen der laufenden Veränderungen angepasst. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS============================================= Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALLGÄU FLEISCH GmbH, Kempten, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der ALLGÄU FLEISCH GmbH, Kempten, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Kempten, den 19. August 2009 Dr.
Fritz Städele
Michael Städele, Wirtschaftsprüfer |
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