Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 139332
Vorher
Krono Services GmbHSWISS Krono Services GmbHSWISS KRONO Services GmbH
Eingetragen
18.1.2012
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Gegenstand
Die Eintragung betreffend den Gegenstand ist von Amts wegen berichtigt und wird wie folgt berichtigt eingetragen: Die Erbringung von Dienstleistungen aller Art für die Unternehmen der Krono Gruppe Schweiz, insbesondere auf den Gebieten Forschung und Entwicklung, IT, Controlling, Recht, Technik, Projektbegleitung und damit einhergehend die Zurverfügungstellung von Fachpersonal innerhalb des Konzerns.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Offer
seit 20.10.2025
Prokura
Geschäftsführer
Jochen Dr. Reichardt
seit 26.1.2023
Prokura
Geschäftsführer
Jana Maslik
seit 26.5.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SWISS KRONO Tec AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SWISS KRONO Tec AG
Switzerland
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWISS KRONO Tec GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Der Zweck der SWISS KRONO Tec GmbH ist die Erbringung von Dienstleistungen aller Art für die Unternehmen der Swiss Krono Group. Dabei stehen im Fokus der Geschäftstätigkeit insbesondere die Erbringung von Dienstleistungen auf den Gebieten der IT einschließlich der Projektbegleitung, des Controllings und der Forschung und Entwicklung, und damit einhergehend die Zurverfügungstellung von Fachpersonal in diesen Bereichen innerhalb des Konzerns.

Die Dienstleistungen im IT-Umfeld bilden den größten Teil der Umsätze der SWISS KRONO Tec GmbH. Diese umfassen die Bereitstellung, Design und Betrieb der IT-Infrastruktur der Swiss Krono Group, die Zurverfügungstellung und Betrieb der Applikationen, deren Anpassung, Programmierung und zugrundeliegende Geschäftsprozessberatung, wie auch die Entwicklung und Überwachung von IT-Standards und Richtlinien, Gewährleistung der IT-Sicherheit und nicht zuletzt Unterstützung durch Anwendersupport, Projektmanagement und Trainings.

Die für die Swiss Krono Group aufrechtzuerhaltende und zu wartende IT-Infrastruktur beinhaltet Hard- und Software wie Server, Datenspeichersysteme, Computernetzwerke, Datenbanken, Betriebssysteme und Backup-Systeme, welche durch Fachpersonal der SWISS KRONO Tec GmbH betreut werden. Im Zuständigkeitsbereich unserer Gesellschaft liegen auch die Gewährleistung eines angemessenen Sicherheitsniveaus der Systembetriebssicherheit sowie die Zugänglichkeit, Kapazität, Effizienz und Kontinuität des Betriebs.

Die Unterstützung der Geschäftsanwendungen erfolgt durch Aktivitäten, die auf den Betrieb, der Konfiguration und die Erfüllung von Entwicklungsarbeiten an den Geschäftsanwendungen abzielen.

Bei den IT- Applikationen unterstützt die SWISS KRONO Tec GmbH die Swiss Krono Group unter anderem bei der Umsetzung vorgegebener Geschäftsprozesse im SAP R/3-System oder SAP S/4.

Als wesentliches IT-Projekt setzt die SWISS KRONO Tec GmbH die Entwicklung des ERP-Systems SAP S/4 um, das schrittweise als gruppenweite ERP-Plattform für die SWISS KRONO Group zum Einsatz kommen soll. Die in einem Best-Practice-Ansatz als Template entwickelte Lösung soll in allen produzierenden Gesellschaften der SWISS KRONO Group ausgerollt und bestehende ERP-Lösungen (SAP R/3 und Non-SAP) auf diese migriert werden. Zielsetzung ist die Optimierung und Standardisierung von Geschäftsprozessen in allen Bereichen von Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Finanzbuchhaltung, Controlling, Transportdienstleistungen bis zur Bestandsführung.

2. Forschung und Entwicklung

Ein Teil der produkt- und prozessbezogenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Swiss Krono Group wird nahezu unverändert zum Vorjahr unter dem Dach der SWISS KRONO Tec GmbH, überwiegend im Werk der Swiss Krono Tex GmbH & Co. KG in Heiligengrabe, mit eigenen Mitarbeitern durchgeführt und an die Gruppe weiterberechnet (wie im Vorjahr ca. 1-2% des Umsatzes). Hierbei handelt es sich um Produkt- und Prozessentwicklung für die Holzwerkstoffindustrie wie z. B. Verfahren zur Aufbringung höherwertiger Oberflächen auf Trägerplatten oder die Entwicklung von emissionsreduzierten Bindemitteln für Holzwerkstoffe.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Da wir nur Dienstleistungen innerhalb der Gruppe erbringen, spielen gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen nur eine indirekte Rolle für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Im Fokus der Steuerung des Unternehmens steht die Umsetzung der von der Gruppe beschlossenen Projekte, die sich in den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBITDA widerspiegeln. Die IT-Dienstleistungen und Projektarbeit, die den wesentlichen Teil der Umsatzerlöse darstellen, nehmen eine zentrale Rolle bei der Unterstützung geschäftlicher Abläufe und Funktionen der Gruppe durch unsere Gesellschaft ein. Die Planung und Entwicklung von IT-Dienstleistungen, insbesondere der für die Leistungserbringung der Gruppe erforderlichen Anwendungssysteme, ist ein bedeutender Bestandteil innerhalb der IT-Dienstleistungen. Die SWISS KRONO Tec GmbH als Enabler dieser Funktionen in der Swiss Krono Group profitiert von dieser Entwicklung.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2022/2023 war trotz des geringen Rückgangs der Umsatzerlöse von ca. 1% erfolgreich. Im Jahr 2022/2023 wurden periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 563, die aus einer Rückerstattung von Berufsgenossenschaftsbeiträgen entstanden waren, vollständig an die Werke weiter verrechnet. Das Geschäftsjahr 2022/2023 schloss mit einem Jahresüberschuss von EUR 1,1 Mio. (Vj. EUR 0,9 Mio.), der deutlich über dem Vorjahr lag. Der wesentliche Leistungsbeitrag im Berichtsjahr 2022/2023 war die Umstellung des Werkes in Frankreich auf das S/4-System.

3. Lage

a) Ertragslage

Mio. EUR 2022/2023 2021/2022 Ergebnisveränderung
1. Umsatzerlöse 51,5 52,2 -0,7
2. Bestandsveränderungen 0,0 0,0 0,0
3. Sonstige betriebliche Erträge 0,8 0,3 +0,5
4. Materialaufwand -33,2 -36,0 +2,8
5. Personalaufwand -15,0 -13,0 -2,0
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2,3 -1,9 -0,4
EBITDA 1,8 1,6 +0,2
7. Abschreibungen -0,1 -0,1 +0,0
EBIT 1,7 1,5 +0,2
8. Finanzergebnis +0,0 -0,0 +0,0
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag -0,6 -0,6 +0,0
10. sonstige Steuern -0,0 -0,0 +0,0
11. Jahresüberschuss 1,1 0,9 0,2

Im Berichtsjahr hat das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von EUR 51,5 Mio. (Vj. EUR 52,2 Mio.) erwirtschaftet. Das entspricht einer Senkung von EUR 0,7 Mio.

Die Senkung bei der Materialaufwendungen um EUR 2,8 Mio. ist auf die abnehmende Einbeziehung externer Dienstleister und Berater zurückzuführen.

Der Personalaufwand erhöhte sich vor allem durch den Anstieg des Personalbestandes um durchschnittlich 20 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr und allgemeine Lohnerhöhungen um EUR 2,0 Mio. auf EUR 15,0 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 0,4 Mio. auf EUR 2,3 Mio. (Vj. EUR 1,9 Mio.) gestiegen. Ursächlich waren vor allem höhere Reisekosten und KFZ-Kosten.

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von EUR 11,2 Mio. um EUR 0,4 Mio. auf EUR 11,6 Mio. gestiegen. Folgende Entwicklungen haben dazu beigetragen:

Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr gesunken, die Abschreibungen des Anlagevermögens werden durch Investitionen, die insbesondere in die Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen wurden, teilweise ausgeglichen.

Dagegen haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen insbesondere aufgrund des gestiegenen Umfangs von Projekten und Dienstleistungen leicht um EUR 0,3 Mio. erhöht. Auch die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Cash-Pool Forderungen stiegen aufgrund des positiven Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit an.

Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um EUR 0,1 Mio.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital zum 30. September 2023 auf EUR 4,6 Mio. (Vj. EUR 3,4 Mio.) erhöht.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um EUR 0,9 Mio. gemindert. Dies ist vor allem auf gesunkene Personalrückstellungen, insbesondere Urlaubsrückstellungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um EUR 0,3 erhöht.

c) Finanzlage

Der Finanzmittelbestand von TEUR 70 (Vj. TEUR 13) setzt sich zusammen aus den Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbeständen (TEUR 70, Vj. TEUR 13) abzüglich der Verbindlichkeiten auf Cash-Pool-Konten (TEUR 0, Vj. TEUR 0). Der operative Cashflow ist positiv und beläuft sich auf TEUR 73. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (-TEUR 12) ist negativ.

Insgesamt entfallen auf das Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) 60,6% (Vj. 69,5%) der Bilanzsumme. Das Fremdkapital war zum Stichtag bis auf das Cash-Pool-Konto unverzinslich und vollständig unbesichert. Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund des Jahresüberschusses bei leicht sinkendem Fremdkapital auf 39,4% (Vj. 30,5%).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war auch durch die Nutzung des Kreditrahmens des Cash-Pool-Kontos im Geschäftsjahr gesichert. Kreditlinien bei Kreditinstituten bestehen in Höhe von insgesamt EUR 2,6 Mio EUR.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für das Unternehmen gelten die Umsatzerlöse und das EBITDA als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren und werden als solche zur Steuerung des Unternehmens verwendet.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir aufgrund der positiven Entwicklung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren und des gestiegenen Eigenkapitals als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 war erfreulich.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und die Liefer- und Leistungsforderungen gegen verbundene Unternehmen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Rückstellungen sind zum Bilanzstichtag durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gedeckt.

III. Prognosebericht

Mit dem fortschreitenden Rollout des SAP S/4-Systems in der Swiss Krono Group in den kommenden Jahren, insbesondere der Umstellung des Werkes in Ungarn im Geschäftsjahr 2023/2024 und des Werkes in den USA im Geschäftsjahr 2024/2025, und dem Übergang in die reguläre IT-Wartung wird sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2023/2024 nochmals leicht erhöhen und in den kommenden Jahren, bei geringerem Projektumfang, in deutlich geringerer Höhe stabilisieren, wobei bereits Nachfolgeprojekte im Bereich Industrie 4.0 angestoßen wurden. Es wird bei den IT-Dienstleistungen auf Ausweitung der Kompetenzen der eigenen Mitarbeiter gesetzt werden, ergänzt durch langfristige Verträge mit kooperierenden Dienstleistern. Es ist unsere Erwartung, dass dies unser Geschäft in den nächsten Jahren weiter stabilisieren wird.

Unseren Mitarbeitereinsatz wollen wir durch unser Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle im Service und in der Verwaltung aufrechterhalten.

Wir gehen nach dem aktuellen Stand und aufgrund des fortschreitenden Rollouts des SAP S/4-Systems für das Geschäftsjahr 2023/2024 insgesamt von einer nochmals leichten Erhöhung der Umsatzerlöse (EUR 55 Mio.) und damit einhergehend auch von einer leichten Steigerung des EBITDA gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

Vor dem Hintergrund, dass die Gesellschaft nur Dienstleistungen innerhalb der Gruppe erbringt, sehen wir im absehbaren Planungszeitraum derzeit keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden würden.

Unsere Leistungserbringung erfordert den Einsatz von qualifiziertem Fachpersonal. Bei Personalausfall muss rechtzeitig reagiert werden, was ansonsten zu Verzögerungen bei Projekten und damit zu Umsatzrückgang führen kann.

Unser Überwachungssystem soll die Einhaltung der diesbezüglich getroffenen Früherkennungsmaßnahmen prüfen.

Die Früherkennungsmaßnahmen sollen sowohl bei internem als auch externem Personaleinsatz eine kurze Reaktionszeit ermöglichen. In Anbetracht der getroffenen Maßnahmen schätzen wir das Risiko von Verzögerungen aufgrund von Personalausfall derzeit als gering ein.

Ein Risiko besteht aber grundsätzlich in der Verfügbarkeit von qualifiziertem Fachpersonal. Durch den Standort Berlin haben wir gerade im IT-Bereich einen aus unserer Sicht idealen Standort hinsichtlich der Verfügbarkeit von Fachpersonal gewählt. Allerdings ist auch die Konkurrenz um junge qualifizierte Mitarbeiter sehr hoch und wir erwarten, dass es in der Zukunft nur durch mehr Attraktivität des Unternehmens für die Bewerber zu einer langfristigen Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen kommen wird. Wir schätzen das Risiko, dass wir nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter gewinnen können, derzeit noch als gering ein.

Chancen sehen wir in der strategischen Ausrichtung als konzerninterner Dienstleister im IT-Bereich. Für die Swiss Krono Group stellt unser Geschäftsmodell nach unserer Auffassung einen guten Mittelweg zwischen dem Bezug externer Spezialisten und der Nutzung von Inhouse Spezialisten dar. Durch das verglichen mit der Schweiz geringere Lohnniveau in Deutschland wird eine gute Verfügbarkeit von Fachpersonal in der Gruppe zu günstigen Konditionen ermöglicht.

Hierdurch sehen wir auch in den kommenden Jahren eine gute Chance für unsere Umsatzentwicklung, d. h. noch stärker in die gruppenspezifischen Prozesse eingegliedert zu werden und einen hohen Stellenwert unserer Dienstleistungen für die Gruppe zu etablieren.

Wir schätzen die Chancen, noch mehr Dienstleistungen als geplant für die Gruppe erbringen zu können, insgesamt als mittel ein.

 

Berlin, 12. April 2024

gez. Ralph Klocke, Geschäftsführer

gez. Dr. Konstantin Tiemann, Geschäftsführer

gez. Tobias Moser, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023

Amtsgericht: Berlin (Charlottenburg)

Registernummer: HRB 139332

AKTIVA

30.09.2023
EUR
30.09.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 581,45 3,00
II. Sachanlagen 132.534,91 223.959,00
133.116,36 223.962,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 22.571,75 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.285.916,62 10.028.603,16
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.017.893,98 936.299,43
11.303.810,60 10.964.902,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 70.390,83 12.532,35
11.396.773,18 10.977.434,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.232,83 28.258,41
11.557.122,37 11.229.655,35

PASSIVA

30.09.2023
EUR
30.09.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.402.279,99 2.454.686,52
III. Jahresüberschuss 1.123.124,15 947.593,47
4.550.404,14 3.427.279,99
B. Rückstellungen 3.238.548,07 4.104.540,95
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.523.683,05 2.786.993,30
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 939.209,16 655.937,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 305.277,95 254.904,11
3.768.170,16 3.697.834,41
11.557.122,37 11.229.655,35

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

01.10.22 - 30.09.23
EUR
01.10.21 - 30.09.22
EUR
1. Rohergebnis 19.077.074,16 16.510.194,82
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.897.721,71 -11.320.784,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.097.116,02 -1.721.185,45
-14.994.837,73 -13.041.970,08
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -120.637,76 -113.136,30
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.273.706,11 -1.852.926,33
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.434,68 865,86
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.235,69 -2.925,15
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -576.531,90 -550.363,35
8. Ergebnis nach Steuern 1.125.559,65 949.739,47
9. Sonstige Steuern -2.435,50 -2.146,00
10. Jahresüberschuss 1.123.124,15 947.593,47

Anhang für das Geschäftsjahr 2022 / 2023

I. Bilanzierungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist beim Registergericht des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der HRB 139332 eingetragen.

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden teilweise im Anhang gemacht.

Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bewertungsgrundsätze

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear ermittelt. Die Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen festgelegt.

Die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten der Sachanlagen umfassen alle Kostenbestandteile, die steuerrechtlich die Wertuntergrenze darstellen. Fremdkapitalzinsen werden nicht bei den Herstellungskosten aktiviert. Bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Sofern dort Intervalle bei den Nutzungsdauern angegeben sind, wird mit der geringeren Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet und Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Rückstellungen, die sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aufweisen, werden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz zum 30. September 2023 sowie zur Gewinn- und Verlustrechnun vom 01. Oktober 2022 bis 30. September 2023

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der Kautionen in Höhe von EUR 82.510,00 (Vj. EUR 121.798,00), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausweisen und unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen sind, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 9.325.799,62 (Vj. EUR 9.883.118,56) sowie Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von EUR 960.117,00 (Vj. EUR 145.484,60). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von EUR 521.648,54 (Vj. EUR 892.962,51) enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Vorsteueransprüche in Höhe von EUR 9.837,37, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

30.09.2023
EUR
30.09.2022
EUR
Personalkosten 587.179,18 787.818,20
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 61.750,00 41.950,00
Ausstehende Rechnungen 2.371.297,00 2.783.898,00
Bilanzwert am 30.09. 3.020.226,18 3.613.666,20

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 939.209,16 (Vj. EUR 655.937,00) enthalten. Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

5. Sonstige betriebliche Erträge

In der Position "Sonstige betriebliche Erträge" sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 563.405,21 enthalten, die im Wesentlichen aus der Erstattung von Beiträgen der Berufsgenossenschaft stammen, sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 551,12 (Vj. EUR 8.342,02) enthalten.

6. Personalaufwand

In den Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 47.935,85 (Vj. EUR 33.378,61) enthalten.

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 114,68) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 7.703,90 (Vj. EUR 46.064,64).

8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Posten enthält periodenfremde Steueraufwendungen von EUR 0,00 (Vj. EUR 85.121,55).

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag von TEUR 357,1 (davon verbundene Unternehmen TEUR 17,5) setzen sich wie folgt zusammen:

01.10.2023 bis 30.09.2024
TEUR
Ab 01.10.2024
TEUR
Miete und Pachten für Grundstücke und Gebäude 339,6 0,0
Davon gegenüber verbundenen Unternehmen 17,5 0,0

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2022 / 2023 waren im Durchschnitt 108 Arbeitnehmer beschäftigt:

2022 / 2023 2021 / 2022
Arbeiter 3 3
Angestellte 125 105
128 108

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Ralph Klocke, Head of Group Controlling der SWISS KRONO Gruppe

Herr Dr. Konstantin Tiemann, Head of Group Legal & Compliance der SWISS KRONO Gruppe

Herr Tobias Moser, Head of Group IT der SWISS KRONO Gruppe (seit 17. April 2023)

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer und einen Prokuristen.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Angaben zum Mutterunternehmen

Mutterunternehmen des Konzerns, in dessen Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird (größter und kleinster Konsolidierungskreis), ist die SWISS KRONO Holding AG mit Sitz in Luzern (Schweiz). Sie stellt für das Geschäftsjahr 2022 / 2023 den Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf. Der Konzernabschluss der SWISS KRONO Holding AG Luzern, Schweiz, unterliegt keiner Offenlegungsverpflichtung. Die Konzernobergesellschaft ist im Handelsregister des Kantons Luzern unter der Firmennummer CHE-101.028.970 registriert.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

keine

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.123.124,15 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 12. April 2024

gez. Ralph Klocke, Geschäftsführer

gez. Dr. Konstantin Tiemann, Geschäftsführer

gez. Tobias Moser, Geschäftsführer

Anlagespiegel 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2023
EUR
Stand 01.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.504,06 594,98 0,00 16.099,04 15.501,06 16,53
15.504,06 594,98 0,00 16.099,04 15.501,06 16,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 156.313,70 0,00 0,00 156.313,70 120.324,70 30.550,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 421.201,69 29.197,14 0,00 450.398,83 233.231,69 90.070,87
577.515,39 29.197,14 0,00 606.712,53 353.556,39 120.621,23
593.019,45 29.792,12 0,00 622.811,57 369.057,45 120.637,76
Abschreibungen
Abgänge Stand 30.09.2023 Stand 30.09.2023 Stand 30.09.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 15.517,59 581,45 3,00
0,00 15.517,59 581,45 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 150.875,06 5.438,64 35.989,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 323.302,56 127.096,27 187.970,00
0,00 474.177,62 132.534,91 223.959,00
0,00 489.695,21 133.116,36 223.962,00

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SWISS KRONO Tec GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SWISS KRONO Tec GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWISS KRONO Tec GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 12. April 2024

Moore BRL GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Holger Böge, Wirtschaftsprüfer

Benjamin Nockemann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 19.09.2024 festgestellt.

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