WERK.DREI GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Horst Sorg seit 19.1.2023 | Geschäftsführer |
René Ziegler seit 19.1.2023 | Prokura |
Thorsten Rüsing seit 19.1.2023 | Geschäftsführer |
Simone Zabel seit 8.1.2019 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spedition Gertner GmbHAltentreptowJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht 2020Spedition Gertner GmbHGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Ziele und Strategien II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III . Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Spedition Gertner GmbH gehört zu den größeren Transport- und Logistik-Unternehmen im Osten Mecklenburg Vorpommerns. Das Unternehmen mit Sitz in Altentreptow bietet, unter anderem durch Tochterunternehmen, wie die Gertner Express GmbH, die Gertner Eurotrans GmbH und die DHL Gertner International GmbH, nationale und internationale Dienstleistungen in den Bereichen Stückguttransport, Teil- und Komplettladung, Nacht-Express und Lagerung und Kommissionierung an. Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und können unseren Kunden Komplettlösungen aus einer Hand anbieten. Mit insgesamt ca. 80 schweren LKW, unserer Anbindung an eines der stärksten Stückgutnetzwerke (unitrans) und unserer Kooperation im zweitstärksten Nacht-Express System Deutschlands (Night Star Express) bieten wir unseren Kunden leistungsstarke Lösungen für den Transport ihrer Produkte zu deren Empfängern. Diese Netzwerke werden auch für die Beschaffungslogistik, im Interesse unserer Kunden, genutzt. 2. Ziele und Strategien Ziel des Unternehmens ist das weitere gesunde Wachstum in allen Betriebsbereichen. Strategisch soll dieses Ziel durch verstärkte Kooperationen und Optimierung der betriebsinternen Prozesse erreicht werden. Zudem soll das Unternehmen weiterhin als attraktiver Arbeitgeber dargestellt werden, um dem Problem des Fachkräftemangels entgegenwirken zu können. Dazu werden bereits vorhandene Strategien zur Personalgewinnung und -entwicklung weiter optimiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Spedition Gertner GmbH befindet sich in absoluter Wettbewerbssituation mit anderen Mittelständlern und auch Konzernen. Allerdings stellt der Fuhrpark von 26 schweren LKW mit Mitnahmestaplern eine Spezialisierung auf den Transport von Sendungen, welche mit Mitnahmestaplern beim Endkunden entladen werden, und somit ein Alleinstellungsmerkmal in der Region dar. Wie in der gesamten Branche muss die Gewinnung von Kraftfahrern ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf 2020 war stark von den Auswirkungen der Coronapandemie geprägt. Zum einen wurde zu Beginn der Krise ein Auftragsrückgang im Bereich Stückguttransport und Teil- und Komplettladung verzeichnet, da aufgrund der vorübergehenden Werksschließungen oder Kurzarbeit, die Produktionen bei unseren Kunden heruntergefahren wurden. Zum anderen sanken die Transportpreise am Markt, aufgrund der durch die Corona Krise aufkommenden Überkapazitäten. Die Öffnungen der Sanitäranlagen auf den Autohöfen und Autobahnraststätten sowie bei den Be- und Entladestellen der Kunden wurden eingeschränkt, die Grenzüberschreitung zwischen den EU-Mitgliedstaaten unterlagen Quarantänebeschränkungen, wodurch auch unsere Disponenten und Berufskraftfahrer vor großen Herausforderungen standen. Die Gesundheit und der Schutz unserer Mitarbeiter stand immer an oberster Stelle unseres Maßnahmenplans, den wir sofort nach Ausbruch der Coronavirus-Pandemie im März aufgesetzt und in die Wege geleitet haben. Er hat bis heute Bestand, wobei in den ersten Wochen und Monaten eine extreme Unsicherheit herrschte. Weder Wissenschaftler oder Politiker noch jeder Einzelne von uns konnte zuverlässig prognostizieren, in welche Richtung sich die Coronavirus-Pandemie entwickelt, wie lange sie uns beschäftigt, welche Ausmaße sie annimmt oder welche Branchen und Länder sie trifft. Es blieb uns nichts anderes übrig, als flexibel zu sein und unsere Entscheidungen zeitnah an die aktuellen Fakten und Erkenntnisse anzupassen. Im weiteren Verlauf der Pandemie stieg dann jedoch das Sendungsaufkommen im Stückgutbereich und auch im Teil- und Komplettladungsverkehr stark an. Die Nachfrage an Logistiklieferungen für Privathaushalte, war dafür maßgebend. Die Mindermengen konnten somit wieder ausgeglichen bzw. sogar gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Im Rückblick können wir feststellen, dass es uns 2020 gelungen ist, das Unternehmen mit den Tochtergesellschaften durch diese schwierige Zeit zu steuern. Der Jahresvergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres ist aufgrund der Ausgliederung des Tochterunternehmens Gertner Express GmbH nur eingeschränkt möglich. Dementsprechend gab es deutliche Veränderungen bei den betrieblichen Erlösen und Aufwendungen, welche sich nunmehr zunächst im Gesamten regressiv darstellen. Gleichzeitig setzt sich das Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit und den Beteiligungs-Ergebnissen zusammen. Im Geschäftsjahr 2020 wurden insgesamt 11.8 Mio€ Umsatzerlöse erzielt (Vorjahr: 17.7 Mio€). Das entspricht einem Umsatzreduzierung von 5.9 Mio€, wobei sich diese zusammensetzt aus der Ausgliederung der Nacht- und Expressleistungen i.H.v. von 7.1 Mio€ und einer erzielten Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2020 im Stückgut und Teil- und Komplettladungsverkehr von 1.2 Mio€. Dem stehen ebenfalls die Material-, Abschreibungs- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt 9.2 Mio€ (Vorjahr: 15.3 Mio€) gegenüber, wobei auch hier eine Unterschreitung i.H.v. 6,1 Mio€ zu verzeichnen ist. Diese setzten sich ebenfalls aus der Ausgliederung i.H.v. 6.7 Mio€ zusammen und einer Erhöhung der Aufwendung für die laufende Geschäftstätigkeit im Stückgut und Teil- und Komplettladungsverkehr. Hier mussten aufgrund der Umsatzsteigerungen mehr Fremdleistungen in Anspruch genommen werden und gleichzeitig stiegen die Reparaturkosten gegenüber dem Vorjahr. Durch die Reduzierung des Ölpreises 2020 konnten jedoch ein Teil dieser Ausgaben kompensiert werden. Die Personalaufwendungen von insgesamt 2.9 Mio€ lagen aufgrund der Ausgliederung um 0,4 Mio€ unter dem Vorjahr. Hinsichtlich der Kapitalstruktur wird nach wie vor eine gute Eigenkapitalquote von 49% ausgewiesen. Die liquiden Mittel haben sich insbesondere aufgrund des Jahresergebnisses verbessert. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Das langfristige Vermögen der Gesellschaft ist vollständig langfristig finanziert. Die goldene Bilanzregel ist erfüllt. Die Investitionen des Jahres 2020 wurden zum größten Teil langfristig fremdfinanziert. Das kurzfristige Vermögen inklusive der Bankbestände der Gesellschaft zum Bilanzstichtag reicht aus, die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten zu decken. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 797 T€. Die Laufzeiten der Kredite entsprechen den Nutzungsdauern der finanzierten Vermögengegenstände. Unsere Finanz- und Vermögenslage schätzen wir weiterhin als positiv ein. Der Finanzbedarf für das operative Geschäft ist gedeckt und zukünftige Investitionen werden durch langfristige Kredite finanziert werden. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr 2020 konnten Renditen aufgrund des Jahresüberschusses erwirtschaftet werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) betrug 545 T€ (Vorjahr: -431 T€). Der Cash Flow betrug 546 T€ (Vorjahr: 292 T€). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 49 v.H. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator ist insbesondere das Personal zu nennen. Da der Fachkräftemangel auch im Transportmarkt derzeit ein prägnantes Thema darstellt, sollen Methoden und Maßnahmen entwickelt werden, die die Gewinnung von neuen Mitarbeitern und das Halten des bestehenden Personalstamms ermöglichen sollen. Ein weiterer nichtfinanzieller Leistungsindikator stellt die Kundenbindung dar. Durch kontinuierliche Kommunikation bezüglich der Anforderungen des Kunden und der Qualitätsoptimierung soll die Kundenbindung aufgebaut und vertieft werden. 4. Gesamtaussage Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2020 positiv entwickelt. Auf Basis geeigneter Maßnahmen im Umsatz- und Kostenbereich müssen nunmehr weitere Wege gefunden werden, zukünftig dieses positive Ergebnis weiterhin zu erwirtschaften. Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir nach wie vor als gut ein. Der Finanzbedarf für das operative Geschäft ist gedeckt und Investitionen in die Zukunft sind gesichert. Allerdings ist festzustellen, dass uns nicht alle Banken so aufgeschlossen gegenüberstehen, wie in den zurückliegenden Jahren. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Branchenentwicklung wird durch den zunehmenden Fahrermangel gekennzeichnet sein. Es wird hierdurch mit einer weiteren deutlichen Verknappung des Laderaums gerechnet. Seit 2017 müssen wir feststellen, dass im Teil- und Komplettladungsbereich Umsatzrückgänge durch fehlendes Fahrpersonal zu verzeichnen sind, während in den Transportsystemen die Produktionskosten bei gleichbleibendem Umsatz steigen. Die Auftragslage ist gut, kann jedoch teilweise nur mit Hilfe von Fremdunternehmen abgearbeitet werden. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit muss auf eine Anpassung der Frachtraten und der Anpassung der Rückrechnungskonditionen im Stückgutnetz (unitrans) gelegt werden. Bei unseren Hauptkunden Weka Holzbau und Webasto Neubrandenburg wurden gründlichen Analysen durchgeführt, wobei die Frachtraten deutlich ab 2022 angepasst werden. Verhandlung mit unserem Systempartner wurden begonnen und verzeichnen eine positive Entwicklung. Die Hauptaufgabe liegt weiterhin darin, sich schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen des Fahrermangels auf unsere Personalpolitik zu beschäftigen. Derzeit wird geprüft, wie wir trotz der Fahrermangelproblematik die Anforderungen unserer Kundschaft und Partner erfüllen können, um den Umsatz zu stabilisieren oder besser noch ausbauen zu können. Durch die Steigerung der Effizienz sowohl im operativen als auch im administrativen Bereich müssen Kostensenkungen erreicht werden. Um den gestiegenen Reparaturkosten für unseren Fuhrpark entgegenzuwirken, wird derzeit ein umfassendes Fuhrparkmanagement durchgeführt, um eine entsprechende langfristige Einsatz- und Investitionsplanung vorzunehmen. Vor dem Hintergrund der geschilderten Verhältnisse und Maßnahmen gehen wir von moderaten Umsatzzuwächsen aus. Aufgrund des Fachkräftemangels und der steigenden Lohnkosten, gehen wir ebenfalls von ansteigenden Personalaufwendungen aus. Die Energiepreisentwicklung und Mindestlohnanpassungen werden sich auch entsprechend bei den Kraftstoffkosten und Aufwendungen für unsere Fremddienstleister auswirken, so dass wir insgesamt mit einem geminderten Jahresergebnis 2021 planen. Eine weitere Chance liegt in dem bereits angedeuteten Sachverhalt, dass sich der insgesamt zur Verfügung stehende Laderaum weiter verknappt hat. Für immer mehr zu transportierender Ware steht immer weniger Ladekapazität zur Verfügung, da durch den Personalmangel vorhandene Ladekapazität nicht genutzt werden kann. Dies birgt jedoch die Chance, diesen Markttrend aufgrund der bei uns vorhandenen Kapazitäten für die zukünftige Generierung von zusätzlichen Umsätzen nutzen zu können. Das Hauptrisiko mit direktem Einfluss auf die Ertragslage liegt eindeutig in der Knappheit des Fachpersonals. Einem weiter steigenden Bedarf an Transportkapazität steht eine deutlich rückläufige Anzahl insbesondere an Fernkraftfahrern gegenüber. Immer weniger junge Personen streben den Beruf des Fernkraftfahrers an und viele berufserfahrene Kollegen wechseln auf die Kurzstrecke bzw. in den Personennahverkehr. Vor dem Hintergrund dieser Marktentwicklung besteht die Gefahr, dass das Personal immer teurer wird oder vorgehaltene Transportkapazitäten aufgrund des Fachkräftemangels nicht ausgenutzt werden können, was zu Umsatzausfällen führen kann. Dieser Entwicklung wird derzeit durch unsere Ausbildungsoffensive und entsprechenden Marketingaktionen entgegengewirkt, wobei hier noch weitere gezielte Maßnahmen entwickelt werden müssen. Ein weiteres Risiko stellt die schwer kalkulierbare Entwicklung der Betriebskosten dar. Insbesondere die Einsatzfaktoren Treibstoff werden die Entwicklung der Ertragslage maßgeblich beeinflussen. Die angestrebte Verschmelzung der Spedition Gertner GmbH mit der Gertner Eurotrans GmbH wurde 2019, in Abstimmung mit den Gesellschaftern, intensiv begutachtet und bewertet, betriebswirtschaftliche und organisatorische Maßnahmen wurden geplant und insb. 2020 umgesetzt. Diese werden 2021 weiter nachhaltig fortgeführt, um gleichzeitig die Chancen der Synergieeffekte optimal zu nutzen. In diesem Zusammenhang wurden entsprechende Wirtschaftspläne für die Unternehmen erstellt. Wie berichtet wurde das Geschäftsfeld der Kooperation im zweitstärksten Nacht-Express System Deutschlands (Night Star Express) durch das Tochterunternehmen Gertner Express GmbH ab dem Geschäftsjahr 2020 selbständig übernommen, was sich positiv auswirkte. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern gilt es nun, das Netzwerk weiter auszubauen. Wir sind überzeugt, dass die eingeleiteten Maßnahmen, gepaart mit der Bereitschaft und des Willens unserer Mitarbeiter, kurz- und mittelfristig den Erfolg bei der Erreichung unserer Ziele sichern werden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Spedition Gertner GmbH Firmensitz laut Registergericht: Altentreptow Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Neubrandenburg Register-Nr.: 1804 Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,-- Euro wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, abzüglich außerplanmäßiger Abschreibung - Ausleihungen zum Nennwert Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Bildung der Pensionsrückstellung erfolgte für einen Anspruchsberechtigten auf der Grundlage des versicherungsmathematischen Gutachtens zum 31. Dezember 2020. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach der Projected Unit Credit (PUC) Methode unter Ansatz eines Rechnungszinsfußes von 2,30 % p.a., dabei wurde keine Gehaltsdynamik und eine Rentendynamik von 2,00 % p.a. berücksichtigt. Als Rechnungsgrundlage diente die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die saldierte Pensionsrückstellung beträgt Euro 486.264,60. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 0,00) enthalten. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr Euro 0,00). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 40.498,25 (Vorjahr: Euro 154.048,02), sowie gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von Euro 32.771,58 (Vorjahr: Euro 268.601,88). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 313.305,63 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten die Forderungen aus den Gewinnabführungsverträgen. Die aktiven latenten Steuern basieren auf Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Pensionsrückstellungen. Die Differenz beträgt Euro 368.581,00. Für die Berechnung der latenten Steuern wurden folgende Steuersätze zugrunde gelegt:
Die aktiven latenten Steuern betrugen zum Bilanzstichtag Euro 100.899,05 und verminderten sich im Geschäftsjahr um Euro 28.366,00. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf Euro 2.386.020,76 davon Gewinnvortrag Euro 1.888.482,11 (Vorjahr: Euro 2.314.742,94). Der Sonderposten wurde nach Fördergebietsgesetz gebildet und wird planmäßig aufgelöst. Von dem Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 3 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Aufwendungen für Personal, Archivierung und die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Angaben zu Verbindlichkeiten Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 281.250,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.154.331,56. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Weitere Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen aus der Bestellung von Sicherheiten für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen. Die besicherten Kredite belaufen sich am Bilanzstichtag auf TEUR 166, die besicherten Kontokorrentlinien von insgesamt TEUR 750 wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Mit einer Inanspruchnahme der gegebenen Sicherheiten für die Kredite ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu rechnen, da die verbundenen Unternehmen in der Vergangenheit und aufgrund der Planungsrechnung den Kapitaldienst aus eigenen Mitteln leisten können. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 52.419,70 (Vorjahr: Euro 37.525,54). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 114.247,81 (Vorjahr: Euro 21.017,05) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 22.952,38 (Vorjahr: Euro 21.828,70). Sonstige Angaben Angaben für passivierte Pensionsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB Der Unterschiedsbetrag zwischen der Abzinsung der Pensionsverpflichtung mit dem 10- und dem 7-jährigen Durchschnittszinsatz beträgt Euro 89.900,00. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 74. Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Sebastian Osterland und Frau Simone Zabel. Im Hinblick auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9 a und 9 b HGB wurde von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben über Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Der Jahresfehlbetrag soll mit den Gewinnen der Vorjahre verrechnet werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Bezüglich der Auswirkungen der eingetretenen Coronapandemie verweisen wir auf den Risiko- und Prognosebericht im Lagebericht. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2020
sonstige Berichtsbestandteile
Altentreptow, den 13.09.2021 gez. Sebastian Osterland, Geschäftsführer Simone Zabel, Geschäftsführerin Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2021 festgestellt. BerichtsprüfungBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Spedition Gertner GmbH, Altentreptow Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Gertner GmbH, Altentreptow, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Gertner GmbH, Altentreptow, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Malchin, den 02.11.2021 Dr.
Schröder & Korth GmbH
Dipl.-Kfm. P. Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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