Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 16850
Vorher
PECHINEY DEUTSCHLAND GMBHAlcan International Network Deutschland GmbH
Eingetragen
20.7.2001
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Der Vertrieb bzw. die Vertretung aller Produkte des schwedischen Konzerns CELLMARK AB, Aktiengesellschaft schwedischen Rechts, mit dem Sitz in Göteborg, insbesondere Metalle, Mineralprodukte und chemische Produkte, Produkte aus den Bereichen Papier, Verpackung und Zellstoff sowie Recyclingmaterialien aus vorgenannten Stoffen; im allgemeinen jede wirtschaftliche, industrielle und technische Tätigkeit, die mit dem Vertrieb industrieller Produkte bzw. der Vertretung entsprechender Unternehmen zu tun hat.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pernilla Anita Jordan
seit 18.12.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CellMark ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CellMark AB
Sweden
1.100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CellMark Deutschland GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

CellMark Deutschland GmbH, Düsseldorf

1. Geschäftsverlauf

Die CellMark Deutschland GmbH ist Teil der CellMark Gruppe mit Sitz in Göteborg, Schweden, und vertreibt als Handelsgesellschaft verschiedene Produkte als Eigenhändler, Kommissionär oder Agent. Die Aktivitäten der Gesellschaft waren in einer Division organisiert:

1. Chemicals - Chemieprodukte, Erze und Mineralien für verschiedene Anwendungen und

Das Geschäftsjahr 2023 war neben der erfolgreichen Fortführung des Chemiegeschäfts von der Strategie geprägt, Alleinstellungs- und Dienstleistungsmerkmale zur Abgrenzung von anderen Marktteilnehmern zu etablieren sowie die Optimierung der Kostenstruktur voranzutreiben.

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 um 3 % auf TEUR 38.424. Der Rohertrag erhöhte sich um 167 auf TEUR 6.307. Die Aufwandsposten für Personal, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen erhöhten sich auf TEUR 4.910 (+2 %) im Jahr 2023. Das Ergebnis nach Steuern (=Jahresüberschuss) im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 416 (Vorjahr TEUR 894).

In der polnischen Betriebsstätte kam es durch einen Umsatzanstieg und weitere Einsparungen in den Kostenpositionen zu einem positiven Ergebnisbeitrag. Unsere polnische Betriebsstätte erzielte Umsatzerlöse in Höhe von T€ 2.207 und konnte ein Jahresergebnis von T€ 199 erwirtschaften.

2. Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus der in der Division Chemicals genutzten CRM-Software und REACH-Registrierungen sowie der Büro- und Geschäftsausstattung. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen ergibt sich zum Bilanzstichtag für das gesamte Anlagevermögen ein Buchwert in Höhe von TEUR 159, bestehend aus TEUR 158 für die Immateriellen Vermögensgegenstände und TEUR 1 für Sachanlagen.

Das Umlaufvermögen der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.935 erhöht. Die Vorräte sind um TEUR 1.854 auf TEUR 7.370 gesunken und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 26 auf TEUR 3.936 erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um TEUR 6.235 erhöht.

Die Kennzahl DSO, mit der die durchschnittliche Laufzeit der Kundenforderungen berechnet wird, verringerte sich auf 38 Tage (2022: 43 Tage). In die Berechnung wurden auch die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 109 (2022: TEUR 597) einbezogen.

Die Forderungen aus gewährten Gruppen-Darlehen erhöhten sich um TEUR 6.723 auf TEUR 36.769.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag TEUR 3.571 und hat sich um den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 7,2 % nach 6,9 % im Vorjahr. Damit verfügt die Gesellschaft unter Berücksichtigung der Gesellschafterstruktur weiterhin über eine ausreichende und den Fortbestand des Unternehmens sichernde Ausstattung mit Eigenkapital.

Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen um TEUR 1.377 auf TEUR 4.010 erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus der neuen Dotierung der Pensionsrückstellungen. Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 2.086 auf TEUR 42.031 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 8.535 auf TEUR 1.809 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um TEUR 10.672 auf TEUR 39.983.

Die Kennzahl DPO, die die durchschnittliche Laufzeit der Lieferantenverbindlichkeiten ausdrückt, verschlechterte sich von 123 Tagen im Vorjahr auf 22 Tage im Jahr 2023. In die Berechnung werden auch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen - bereinigt um Gruppen-Darlehen - einbezogen. Sie reduzierten sich von TEUR 312 im Jahr 2022 auf TEUR 160 im Geschäftsjahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool in Höhe von TEUR 39.822 (Vorjahr TEUR 28.999) enthalten.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 50 auf TEUR 239 reduziert.

Finanzlage

Die Gesellschaft deckt ihren Finanzierungsbedarf über einen Cash-Pool, der von der Gesellschafterin abgesichert wird. Diese Mittel stehen der CellMark Deutschland GmbH gemeinsam mit anderen Europäischen Gesellschaften der Divisionen Chemicals, Recycling, Metals und Paper zur Verfügung, wobei die Gesellschaft für den Cash-Pool als Konsolidierungsebene fungiert. Zusätzlich zu diesem Finanzierungsvolumen können bei Bedarf weitere Mittel über den Konzernverbund der CellMark-Gruppe in Form von Gesellschafterdarlehen bereitgestellt werden.

Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren zur Beurteilung der Finanzlage sind die Kennzahlen zur Liquidität. Die Liquidität ersten Grades (Liquide Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten) verbesserte sich aufgrund des Anstiegs der liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr von 0,01 % auf 0,1 %. Die Liquidität zweiten Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen / kurzfristige Verbindlichkeiten) hat sich um 9 Prozentpunkte auf 97 % erhöht. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten, die sich in stärkerem Ausmaß verringerten als die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände.

Ertragslage

Im Gesamtjahr 2023 erwirtschaftete das Chemiegeschäft einen Umsatz von 36,228 Millionen US-Dollar, was einem Wachstum von 8 % gegenüber 2022 entspricht.

Dieses Umsatzwachstum ist auf die Umsatzentwicklung unserer Aktivitäten in den Märkten für Gesundheit und Ernährung zurückzuführen.

Im Jahr 2023 betrug die Bruttomarge für das Chemiegeschäft mehr als 4,0 Mio. USD, was einem Wachstum von 14 % gegenüber 2022 entspricht. Dieser Anstieg der Bruttomarge ist auf ein höheres Volumen und eine Veränderung unseres Produktportfolios hin zu höherwertigen Produkten zurückzuführen.

Mit über 4,0 Mio. USD liegt der Bruttogewinn um mehr als 500.000 USD über dem Vorjahreswert.

Im Jahr 2023 blieben unsere Betriebskosten unter Kontrolle und leicht unter dem Niveau von 2022, da wir von den zusätzlichen Ressourcen und den Prozessverbesserungen von 2022 profitieren konnten.

Unser Gewinn vor Steuern im Chemiegeschäft stieg 2023 um mehr als 80 %.

Der Rohertrag und die Rohertragsmarge sind wichtige finanzielle Leistungsindikatoren für die Beurteilung der Ertragslage.

Der Rohertrag liegt mit TEUR 6.307 um TEUR 167 über dem Vorjahreswert.

Die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Konzentration auf ertragreiche Geschäftsfelder ist an der Entwicklung der Rohertragsmarge, also dem prozentualen Verhältnis von Rohertrag zu Umsatzerlösen, erkennbar. Diese Kennzahl veränderte sich kaum von 16,49 % in 2022 auf 16,41 % im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich gegenüber 2022 um TEUR 16 auf TEUR 1.

Die Summe aus Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen und dem Zinsergebnis erhöhen sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 376 auf TEUR 5.233 im Jahr 2023. Dies entspricht eine Erhöhung um 8% und resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Personalaufwendungen.

Das Zinsergebnis der Gesellschaft veränderte sich um TEUR -299 auf einen Überhang der Aufwendungen in Höhe von TEUR 323 im Jahr 2023.

Auf Basis der vorstehend beschriebenen Entwicklungen betrug der Jahresüberschuss der Gesellschaft TEUR 416 (Vorjahr: TEUR 894).

3. Chancen und Risiken

Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Agentin bzw. Kommissionärin trägt die Gesellschaft keine wesentlichen Vertragsrisiken. Forderungen aus dem Handelsgeschäft sind grundsätzlich durch die über den Konzernverbund verfügbare Kreditversicherung abgedeckt. Darüber hinaus wird eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen vorgenommen. Substanzgefährdende Forderungsausfälle hatte die Gesellschaft in den vergangenen Jahren nicht zu verzeichnen. Das Gewährleistungsrisiko der Gesellschaft wird durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt.

Die Gesellschaft ist in ihrer Tätigkeit den Auswirkungen von Währungs- und Preisschwankungen ausgesetzt. Dieses Risiko wird unter Anwendung der entsprechenden Vorgaben aus der Muttergesellschaft durch die konsequente Limitierung offener Positionen auf ein Minimum reduziert. Verbleibende Risiken wurden durch geeignete von der Hausbank der Muttergesellschaft angebotene Instrumente abgesichert. Im Berichtsjahr sind saldierte Währungseffekte in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr TEUR -7) entstanden. Details zu den am Stichtag der Berichtsperiode vorhandenen Posten sind im Anhang für das Geschäftsjahr ausgewiesen.

Als Teil des weltweiten Netzwerkes der CellMark Gruppe hat die Gesellschaft direkten Zugang zu Geschäftspartnern in allen Teilen der Welt, wodurch insbesondere das Beschaffungs- und Qualitätsrisiko reduziert und ein Wettbewerbsvorteil gegenüber lokal oder regional agierenden Anbietern erreicht wird. Ein weiterer Erfolgsfaktor sind die Angestellten und deren Know-how. Die Gesellschaft kann auf eine Vielzahl langjähriger Mitarbeiter mit umfangreicher Erfahrung, guten Geschäftserfolgen und Loyalität zum Unternehmen zählen. In Verbindung mit den vorhandenen Strukturen und Prozessen sowie der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftspolitik des Gesellschafters ist es dem Unternehmen weiterhin möglich, erfolgreich zu agieren und sich langfristig strategisch weiterzuentwickeln.

4. Prognosebericht

Für das Chemiegeschäft erwarten wir, dass das Jahr 2024 in der Kontinuität des Jahres 2023 liegt, mit einem moderaten Wachstum in der zweiten Jahreshälfte.

Für 2024 wird erwartet, dass das Chemiegeschäft wächst und einen Umsatz von über. USD 35 Millionen Umsatz für das Jahr und eine Steigerung der Bruttomarge und des Gewinns.

Auf der Kostenseite liegt der Fokus darauf, die positiven Effekte der in den letzten Geschäftsjahren umgesetzten Maßnahmen zu erhalten.

Wir erwarten ein positives Jahresergebnis von 2,0 Mio. EUR. Die entsprechenden Planungen sind mit dem Gesellschafter abgestimmt und basieren nach wie vor auf der gemeinsamen Erwartung, dass die Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten und der Kostenstruktur das Unternehmen kurzfristig in eine Wettbewerbsposition bringen wird, aus der heraus langfristige Erfolgsbeiträge für den Konzern erzielt werden können.

 

Düsseldorf, den 20. November 2024

CellMark Deutschland GmbH,
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Die Geschäftsführung

gez. Henri-Marc Perrin.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 158.925,49 126.969,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 158.203,23 125.357,91
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 158.203,23 125.357,91
II. Sachanlagen 722,26 1.611,32
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722,26 1.611,32
B. Umlaufvermögen 48.336.764,98 44.401.594,82
I. Vorräte 7.369.617,48 9.224.121,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 40.923.541,57 35.173.920,56
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 36.877.879,94 30.643.344,16
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.045.661,63 4.530.576,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 43.605,93 3.552,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.517,44 33.255,32
D. Aktive latente Steuern 1.051.684,81 1.170.254,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 49.611.892,72 45.732.073,37

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.570.754,85 3.154.950,90
I. gezeichnetes Kapital 1.100.000,00 1.100.000,00
II. Kapitalrücklage 4.357.904,32 4.357.904,32
III. Gewinnrücklagen 17.738,01 17.738,01
IV. Verlustvortrag 2.320.691,43 3.214.582,78
V. Jahresüberschuss 415.803,95 893.891,35
B. Rückstellungen 4.009.852,64 2.632.555,87
C. Verbindlichkeiten 42.031.285,23 39.944.566,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 91,20 148,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.982.793,06 29.310.603,50
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.048.400,97 10.633.814,17
Bilanzsumme, Summe Passiva 49.611.892,72 45.732.073,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.308.133,00 6.157.402,51
2. Personalaufwand 3.367.287,69 3.142.641,01
a) Löhne und Gehälter 2.266.955,50 1.963.240,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.100.332,19 1.179.400,12
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 52.334,66 55.254,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.490.938,81 1.635.156,29
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 10.414,07 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.248.971,43 603.319,17
davon aus verbundenen Unternehmen 1.975.927,94 501.662,39
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.572.477,23 626.526,44
davon an verbundene Unternehmen 2.300.786,39 524.947,48
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 658.262,09 407.252,45
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern -118.569,19 1.170.254,00
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 118.569,19 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 415.803,95 893.891,35
Jahresüberschuss 415.803,95 893.891,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

CellMark Deutschland GmbH Düsseldorf

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 16850 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des HGB und nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach Art. 93 Abs. 2 EGHGB i.V.m. § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist als Kommissionärin, Agentur- und Verkaufsgesellschaft tätig und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der CellMark AB, Schweden.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (Software und Vertriebsrechte) werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear für Software in drei bis fünf Jahren und für Vertriebsrechte in zehn Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird nach der gesetzlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für die Betriebs- und Geschäftsausstattung gelten Nutzungsdauern von fünf bis zehn Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Gesellschaft hat von der Möglichkeit des § 6 Abs. 2a EStG Gebrauch gemacht, geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Anschaffungswert bis EUR 800,00 im Jahr der Anschaffung voll abzuschreiben.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Vorräte (Waren) sind zu Anschaffungskosten nach dem First In-First Out-Verfahren und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, der Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellt.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Differenzen zwischen Handels- und Steuerrecht bestehen im Bereich der Auslagerung der Pensionsverpflichtungen im Jahr 2022 und der besondere steuerlichen Behandlung gemäß § 4e Abs. 3 EStG in Verbindung mit § 3 Nr. 66 EstG.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert und ist voll eingezahlt.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung erfolgte gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr 1,78 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,55 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,00 % zugrunde gelegt sowie eine branchenübliche Fluktuation unterstellt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden abgezinsten Betrag angesetzt.

Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnungen

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Kurzfristige Fremdwährungsposten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsposten existieren nicht.

III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen

Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind beim gesamten Anlagevermögen grundsätzlich die historischen Werte angesetzt.

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2023 ergibt sich aus dem folgenden Anlagenspiegel:

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden offene Salden mit Gesellschaften ausgewiesen, an denen die CellMark Gruppe direkt oder indirekt mit einer Mehrheit am Kapital beteiligt ist.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr TEUR 597) und Forderungen in Höhe von TEUR 36.769 (Vorjahr TEUR 30.046) in Zusammenhang mit dem Cash Pool mit verbundenen Unternehmen, in dem Deutschland der Cash Pool Führer ist

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von insgesamt TEUR 52 (Vorjahr TEUR 326) enthalten.

Aktive latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB.

Wertansatz
in EUR
Differenz
Latente Steuern
Auslagerung der Pensionsverpflichtungen im Jahr 2022 und der besondere steuerlichen Behandlung gemäß § 4e Abs. 3 EStG in Verbindung mit § 3 Nr. 66 EstG.
+ 3.361.906,80
Sonstige Rückstellungen + 6.180,00
Summe + 3.368.086,80
Steuersatz (KSt und GewSt) 31,225%
Aktive latente Steuern + 1.051.684,81

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Gesellschaft wendet gem. Artikel 75 Abs. 6 EGHGB n.F. die Regelungen des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in der Fassung des "Gesetz zur Umsetzung des Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" vom 16. März 2016 an. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB zum 31. Dezember ergibt sich wie folgt:

Bezeichnung § 253 Abs. 2 S. 1 HGB n.F. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB a.F. Unterschiedsbetrag
Pensionen 722.740 EUR 740,171 EUR 17.431 EUR

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Jahresbonusvergütungen in Höhe von TEUR 277 (Vorjahr TEUR 397), Ansprüche aus noch nicht genommenem Urlaub in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr TEUR 92), Archivierungskosten von TEUR 52 (Vorjahr TEUR 52), Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 27) und ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 825 (Vorjahr TEUR 300) zusammen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Beträge sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch eine unlimitierte Garantie der CellMark AB sowie eine Sicherungsübereignung der Warenbestände und eine Globalabtretung der Forderungen von A bis Z.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 160 (Vorjahr TEUR 312) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und in Höhe von TEUR 39.822 (Vorjahr TEUR 28.999) aus dem Cashpool.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von insgesamt TEUR 39.159 (Vorjahr TEUR 23.915) enthalten.

IV. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsätze nach Unternehmensbereichen:

Handelswaren 2023
TEUR
2022
TEUR
Chemie 35.662 34.072
Metalle 0 1
Papier 0
Recycling 26 28
Dienstleistungen 2.735 3.143
Summe 38.424 37.243

Nach geographischen Merkmalen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:

2022
TEUR
2022
TEUR
Inland 14.399 17.241
Europa 23.891 19.749
Nord- und Südamerika 101 0
Übrige 33 253
Summe 38.424 37.243

Sonstige betriebliche Erträge

Es liegen keine wesentlichen periodenfremden Erträge vor.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 7).

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0).

V. Sonstige Angaben Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

- Henri-Marc Perrin, Kaufmann, Paris / Frankreich

- Pernilla Jordan, Kaufmann, Göteburg / Schweden

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 86 und betreffen ausschließlich Miet- und Leasinggeschäfte; davon sind TEUR 78 innerhalb des nächsten Jahres fällig.

Die Miet- und Leasingverträge betreffen das Verwaltungsgebäude in Düsseldorf, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Derivate Finanzinstrumente

Die CellMark Deutschland GmbH ist im Rahmen ihrer globalen Tätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Zur Absicherung dieser Risiken werden ausgewählte Derivate eingesetzt, nicht aber für Spekulationszwecke, das heißt, ohne ein entsprechendes Grundgeschäft werden keine Derivate abgeschlossen. Die schwebenden Grundgeschäfte werden mit den Sicherungsgeschäften zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB in Form von Micro Hedges zusammengefasst. Die Devisentermingeschäfte werden mit den Marktterminkursen zum Abschlussstichtag bewertet.

Für die Währungsrisiken bei den Fremdwährungsforderungen in USD, GBP und PLN und Fremdwährungsbankguthaben in PLN sowie bei den Fremdwährungsverbindlichkeiten in USD, GBP und PLN wurden Bewertungseinheiten nach den Grundsätzen der Durchbuchungsmethode gebildet.

Zum Bilanzstichtag bestehen Devisentermingeschäfte von insgesamt TUSD 3.457 im Zeitraum vom 02.01.2024 bis 13.12.2024. Dadurch sollen die vorstehenden Positionen und die nach der Planung mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen in Form von Umsatzerlösen und Materialaufwendungen zu 100 v. H. abgesichert werden. Unter Zugrundelegung der Bilanzstichtagskurse von EUR/USD ergeben sich ein negativer Marktwert von TEUR 79. Die Bewertung gibt die Einschätzung der ausreichenden Banken über den Wert der betreffenden Devisentermingeschäfte unter den vorherrschenden Marktbedingungen wieder und leitet sich vom Geld- und Briefkurs ab, zu dem die Banken das Devisentermingeschäft beendet und abgeschlossen bzw. zurückgekauft und verkauft hätten, und zwar jeweils zum Geschäftsschluss am jeweils angegebenen Bewertungstag.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 22 Angestellte einschließlich Halbtagsbeschäftigten.

Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Anwendung der Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da sich andernfalls hieraus die Bezüge einzelner Organmitglieder ermitteln lassen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen. Dazu gehören auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält hierbei folgende Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen:

- Agenturverträge für den exklusiven Vertrieb verschiedener Produkte mit Unternehmen der CellMark Gruppe

- Lieferverträge mit Unternehmen der CellMark Gruppe für Metalle und Rohstoffe

- Service-Verträge für IT, Hedging, Forex und Management

In den Agentur-, Liefer- und Serviceverträgen tritt die Gesellschaft sowohl als Servicegeber bzw. Lieferant als auch als Servicenehmer bzw. Kunde auf.

Alle Transaktionen entsprechen marktüblichen Bedingungen.

Honorar des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers der CellMark Deutschland GmbH, Wirtschaftsprüfer Bernd Lenzen, Düsseldorf, wurden im Geschäftsjahr Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 27 und TEUR 6 für Steuerberatungsleistungen erfasst.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der CellMark AB Group, Göteborg/Schweden. Die CellMark AB stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember des Jahres auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird in Göteborg/Schweden, veröffentlicht. Dieser ist unter http://www.cellmark.com/ erhältlich.

Ergebnisverwendung

Der Gewinn des Jahres 2023 wird in der Firma verbleiben und das Eigenkapital erhöhen.

Nachtragsbericht

Es sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine unternehmensspezifischen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

 

Düsseldorf, den 20. November 2024

CellMark Deutschland GmbH,
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Die Geschäftsführung

Henri-Marc Perrin

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 1.1.2023
Zugänge
davon FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 429.457,24 84.290,92 0,00 53.093,00 0,00 460.655,16
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 429.457,24 84.290,92 0,00 53.093,00 0,00 460.655,16
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.177,98 0,00 0,00 108.752,14 0,00 9.425,84
Summe Sachanlagen 118.177,98 0,00 0,00 108.752,14 0,00 9.425,84
Summe Anlagevermögen 547.635,22 84.290,92 0,00 161.845,14 0,00 470.081,00
kumulierte Abschreibungen 1.1.2023
Abschreibungen Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 304.099,33 51.445,60 0,00 53.093,00 0,00 302.451,93
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 304.099,33 51.445,60 0,00 53.093,00 0,00 302.451,93
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 116.566,66 889,06 0,00 108.752,14 0,00 8.703,58
Summe Sachanlagen 116.566,66 889,06 0,00 108.752,14 0,00 8.703,58
Summe Anlagevermögen 420.665,99 52.334,66 0,00 161.845,14 0,00 311.155,51
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 158.203,23 125.357,91
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 158.203,23 125.357,91
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 722,26 1.611,32
Summe Sachanlagen 0,00 722,26 1.611,32
Summe Anlagevermögen 0,00 158.925,49 126.969,23

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.01.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CellMark Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CellMark Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CellMark Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 21. November 2024

Bernd Lenzen, Wirtschaftsprüfer

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