Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 728238
Eingetragen
16.12.2008
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben von Immobiliengeschäften und damit zusammenhängender Geschäfte jedweder Art, insbesondere die Bewirtschaftung, die Vermietung, der Neuund Umbau, der Erwerb und der Verkauf von gewerblichen sowie wohnwirtschaftlichen Immobilien, die Entwicklung von Immobilienprojekten sowie das Erbringen von Dienstleistungen im Zusammenhang mit den vorgenannten Unternehmensgegenständen, selbst oder durch Unternehmen, an denen die Gesellschaft beteiligt ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nikolaos Eich-Likidis
seit 16.12.2008
Geschäftsführer
Rahman Arslan
seit 16.12.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Rahman Arslan
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Nikolaos Likidis
Esslingen
6.250 €
50.00%
Rahman Arslan
Ludwigsburg
6.250 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Activ Bilanz GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Activ Bilanz GmbH, Stuttgart

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1 Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die Activ Bilanz GmbH wurde im Jahr 2008 in Stuttgart gegründet und hat sich als zielorientierter Initiator und Projektentwickler auf dem lokalen Immobilienmarkt etabliert. Das operative Geschäft des Unternehmens konzentriert sich primär auf den Ankauf, die Entwicklung, die Modernisierung und die Privatisierung von Bestandsimmobilien, wobei ein spezieller Fokus auf Wohnimmobilien mit signifikantem Optimierungs- und Nachverdichtungspotenzial liegt.

Durch die Durchführung baulicher und wertsteigernder Maßnahmen, die sowohl die Wohnqualität als auch den energetischen Standard der Liegenschaften verbessern, schafft die Activ Bilanz attraktive Voraussetzungen für die Vermarktung der Immobilien. Das geografische Augenmerk liegt insbesondere auf Lagen im Großraum Stuttgart, mit der Intention, attraktive Kapitalanlagen für Investoren zu schaffen.

In ihrer Funktion als Initiator, Projektentwickler und Anbieter zeichnet sich die Activ Bilanz durch ein umfangreiches Leistungsspektrum aus. Das qualifizierte Personal des Unternehmens ist verantwortlich für alle Phasen - von der Akquisition über den Ankauf und die Konzeption bis hin zur Umsetzung und abschließenden Vermarktung.

Im Jahr 2023 wurde der Fokus verstärkt auf digitale Prozesse und Automatisierung zur Effizienzsteigerung gelegt. Diese Veränderungen wurden umgesetzt, um den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und die internen Prozesse weiter zu optimieren. Gleichzeitig strebt das Unternehmen weiterhin an, durch den Zukauf preiswerter Immobilien den Markt mit günstigem Wohnraum zu bedienen und so flexibel auf die aktuellen Marktanforderungen zu reagieren.

1.2 Geschäftsverlauf

1.2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft war 2023 weiterhin stark von den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der hohen Inflation betroffen. Die gestiegenen Zinsen erschwerten insbesondere die Finanzierung neuer Projekte und führten zu einer Zurückhaltung bei Immobilienkäufern. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben den Markt erheblich belastet.

1.2.2 Entwicklung der Branche

Der Immobilienmarkt in Deutschland war auch 2023 von Unsicherheiten geprägt. Insbesondere die hohen Zinsen und die anhaltende Inflation erschwerten sowohl den Absatz von Immobilien als auch die Finanzierung neuer Projekte. Dennoch blieb die Nachfrage nach Bestandsimmobilien stabil, insbesondere in urbanen Zentren wie Stuttgart.

1.2.3 Einschätzung der Unternehmensleitung

Das Geschäftsjahr 2023 war herausfordernd. Die Activ Bilanz GmbH sah sich mit schwierigen Bedingungen konfrontiert, insbesondere im Bereich der Projektfinanzierung und des Immobilienverkaufs. Trotz dieser Widrigkeiten konnte das Unternehmen dank seiner angepassten Strategie und der Fokussierung auf Effizienzsteigerung durch Digitalisierung solide Ergebnisse erzielen.

2. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1 Ertragslage

Im Jahr 2023 erwirtschaftete die Activ Bilanz GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 13.345.510,44 EUR, was einen signifikanten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2022: 22.977.180,87 EUR) darstellt. Das negative Ergebnis vor Steuern in Höhe von -530.391,30 EUR ist auf die herausfordernden Marktbedingungen und die damit verbundenen Schwierigkeiten in der Immobilienbranche zurückzuführen.

2.2 Finanzlage

Die Bilanzsumme der Activ Bilanz GmbH belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 36.648.468,05 EUR (Vorjahr: 30.428.071,00 EUR). Das Umlaufvermögen machte den größten Teil der Bilanzsumme aus, wobei insbesondere die Vorräte auf 33.117.064,36 EUR gestiegen sind (Vorjahr: 26.348.335,85 EUR). Das Eigenkapital betrug 6.733.852,91 EUR (Vorjahr: 7.200.082,89 EUR).

2.3 Vermögenslage

Der Immobilienbestand des Unternehmens konnte weiter ausgebaut werden, obwohl die schwierigen Marktbedingungen und die erhöhten Fremdmittel von 28.991.843,09 EUR (Vorjahr: 21.545.176,55 EUR) das Geschäft erschwerten. Der Bestand an liquiden Mitteln belief sich auf 2.285.119,26 EUR.

2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Activ Bilanz GmbH war im Jahr 2023 durch externe Herausforderungen stark beeinträchtigt. Trotz eines deutlichen Rückgangs der Umsätze und eines negativen Jahresergebnisses konnte das Unternehmen seine Liquidität sichern und bleibt aufgrund seiner soliden Kapitalstruktur gut aufgestellt für die Zukunft.

2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Jahr 2023 lag der Fokus auf folgenden finanziellen Leistungsindikatoren:

• Betriebsergebnis

• Immobilienbestand

Für die interne Unternehmensplanung rechnen wir im laufenden Geschäftsjahr 2024 mit einem Betriebsergebnis vor Steuern in Höhe von 2 Mio EUR und einem Immobilienbestand in Höhe von 24 Mio EUR.

3. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Activ Bilanz GmbH einen Anstieg der Umsatzerlöse auf 18 Mio. EUR. Geplante Maßnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen umfassen den Zukauf preiswerter Immobilien, um den Markt auch mit günstigem Wohnraum zu bedienen. Diese Strategie soll es dem Unternehmen ermöglichen, auf die aktuelle Marktlage flexibel zu reagieren und auch in einem herausfordernden Umfeld weiterhin erfolgreich zu agieren.

4. Chancen- und Risikobericht

Chancen:

• Preissteigerungen bei Bestandsimmobilien: Der Rückgang im Neubausektor könnte zu moderaten Preissteigerungen bei Bestandsimmobilien führen.

• Zuwanderung und hohe Nachfrage: Die anhaltende Zuwanderung und die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen im Großraum Stuttgart bieten weiterhin eine solide Grundlage für Immobilieninvestitionen.

• Starke Bonität: Die gute Bonität der Activ Bilanz GmbH verschafft dem Unternehmen Vorteile bei der Akquisition von Immobilien trotz strengerer Kreditvergabekriterien.

Risiken:

• Makroökonomische Unsicherheiten: Hohe Inflation, steigende Zinsen und geopolitische Instabilität könnten die wirtschaftliche Performance des Unternehmens beeinträchtigen.

• Herausforderungen in der Projektfinanzierung: Die schwierige Kreditvergabe durch Banken könnte die Realisierung neuer Projekte erschweren.

• Fachkräftemangel: Der anhaltende Fachkräftemangel könnte die Effizienz und das Wachstum des Unternehmens weiter beeinträchtigen.

5. Besondere Ereignisse

Im Jahr 2023 stabilisierten sich die Immobilienpreise. Der Käufermarkt blieb weiterhin inaktiv. Interessante Globalprojekte wurden zu erschwinglichen Preisen angeboten, was für Projektentwickler und Immobilienhändler wie die Activ Bilanz GmbH attraktive Investitionsmöglichkeiten eröffnete. Das Unternehmen konnte diese Gelegenheiten nutzen, um sein Portfolio weiter auszubauen.

6. Risikomanagement

Zur Bewältigung der bestehenden Herausforderungen plant das Unternehmen eine strategische Abfolge bei der Vermarktung der Bestandsprojekte. Dabei sollen zusätzliche wertsteigernde Maßnahmen ergriffen werden, um die Attraktivität der Immobilien zu erhöhen. Ziel ist es, durch gezielte Verbesserungen am Bestand das Marktpotenzial voll auszuschöpfen und sich auch in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich zu positionieren.

 

Stuttgart, den 26.08.2024

Rahman Arslan, Geschäftsführer

Nikolaos Eich-Likidis, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 149.976,00 191.685,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 59.017,00 83.239,00
II. Sachanlagen 90.959,00 108.446,00
1. technische Anlagen und Maschinen 2.934,00 3.574,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.025,00 104.872,00
B. Umlaufvermögen 36.334.983,26 29.886.543,52
I. Vorräte 33.117.064,36 26.348.335,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 932.799,64 354.263,18
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 208,13
2. sonstige Vermögensgegenstände 932.799,64 354.055,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 260.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.285.119,26 3.183.944,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 163.508,79 349.842,48
davon Disagio 87.163,50 211.113,00
Summe Aktiva 36.648.468,05 30.428.071,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.733.852,91 7.200.082,89
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 7.175.082,89 5.237.809,67
III. Jahresfehlbetrag 466.229,98 -1.937.273,22
B. Rückstellungen 425.765,84 1.129.282,64
C. Verbindlichkeiten 29.486.702,30 22.098.705,47
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.991.843,09 21.545.176,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.150.378,09 4.427.207,61
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 14.841.465,00 17.117.968,94
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.200,00 4.746,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.200,00 4.746,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 493.659,21 548.782,92
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 493.659,21 548.782,92
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.147,00
Summe Passiva 36.648.468,05 30.428.071,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.627.507,50 6.060.194,42
2. Personalaufwand 1.508.146,09 1.924.235,48
a) Löhne und Gehälter 1.397.467,66 1.814.182,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 110.678,43 110.052,56
3. Abschreibungen 69.672,99 52.686,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 69.672,99 52.686,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 447.695,58 438.654,49
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.244,70 9.632,10
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.149.628,84 812.565,70
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -87.046,81 879.553,99
8. Ergebnis nach Steuern -443.344,49 1.962.130,01
9. sonstige Steuern 22.885,49 24.856,79
10. Jahresfehlbetrag 466.229,98 -1.937.273,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Activ Bilanz GmbH, Stuttgart

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firmenname laut Registergericht: Activ Bilanz GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stuttgart
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 728238

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Verbindlichkeiten und Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

D. Angaben zur Bilanz

I. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.708,91 24.895,09 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 123.708,91 24.895,09 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 8.968,14 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.015,08 3.068,90 0,00
Summe Sachanlagen 230.983,22 3.068,90 0,00
Summe Anlagevermögen 354.692,13 27.963,99 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 148.604,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 148.604,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 8.968,14
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 225.083,98
Summe Sachanlagen 0,00 234.052,12
Summe Anlagevermögen 0,00 382.656,12
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.469,91 49.117,09 0,00 0,00 89.587,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 40.469,91 49.117,09 0,00 0,00 89.587,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.394,14 640,00 0,00 0,00 6.034,14
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 117.143,08 19.915,90 0,00 0,00 137.058,98
Summe Sachanlagen 122.537,22 20.555,90 0,00 0,00 143.093,12
Summe Anlagevermögen 163.007,13 69.672,99 0,00 0,00 232.680,12
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 59.017,00 83.239,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 59.017,00 83.239,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.934,00 3.574,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 88.025,00 104.872,00
Summe Sachanlagen 0,00 90.959,00 108.446,00
Summe Anlagevermögen 0,00 149.976,00 191.685,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 260.000 (Vorjahr: EUR 250.000) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

III. Aktivierte Disagiobeträge

In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von EUR 87.163,50 (Vorjahr: EUR 211.113,00) eingestellt.

IV. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für nachlaufende Kosten (EUR 45.000,00) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 35.000,00) enthalten.

V. Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 EUR kleiner 1 J.
EUR
1 bis 5 J.
EUR
größer 5 J.
EUR
gegenüber Kreditinstituten 28.991.843,09 11.067.926,09 17.923.917,00 0,00
Vorjahr 21.545.176,55 4.427.207,61 17.117.968,94 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 215.517,48 215.517,48 0,00 0,00
Vorjahr 443.234,14 443.234,14 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 1.200,00 1.200,00 0,00 0,00
Vorjahr 4.746,00 4.746,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 278.141,73 278.141,73 0,00 0,00
Vorjahr 105.548,78 105.548,78 0,00 0,00
Summe 29.486.702,30 11.562.785,30 17.923.917,00 0,00
Vorjahr 22.098.705,47 4.980.736,53 17.117.968,94 0,00

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 186.432,30 (Vorjahr EUR 32.647,26) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 1.370,08 (Vorjahr EUR 1.791,34) enthalten.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte EUR 28.991.843,09 (Vorjahr EUR 21.545.176,55) gesichert.

VI. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 1.200,00 (Vorjahr: EUR 4.746,00).

VII. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 223.733,41 (Vorjahr EUR 284.399,72) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

E. Sonstige Angaben

I. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

II. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 10,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 12,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 10,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2,00

III. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Nikolaos Eich-Likidis

Herr Rahman Arslan

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stuttgart, Dezember 2024

Activ Bilanz GmbH Stuttgart

Nikolaos Eich-Likidis, Geschäftsführer

Rahman Arslan, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Activ Bilanz GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Activ Bilanz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Activ Bilanz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 7. Oktober 2024

HWS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer

Stefan Rapp, Wirtschaftsprüfer

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