Herstellung von Büromöbeln
sema Systemtechnik GmbH
Borsigstraße 10, 32257 Bünde, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andre Schmidt seit 6.1.2026 | Prokura |
Dr.-Ing. Konstantin Beckmann seit 6.1.2026 | Geschäftsführer |
Jens Dipl.Ing. Grewatsch seit 16.2.2022 | Prokura |
Michael Dipl.-Ing. (FH) Braetz seit 16.2.2010 | Geschäftsführer |
Volker Wörmann seit 16.2.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
sema Systemtechnik GmbHHüllhorstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Grundlage des Unternehmens Die Produkte des Unternehmens sema Systemtechnik GmbH werden innerhalb zweier Geschäftsbereiche hergestellt: 1. Geschäftsbereich Metalltechnik: Maschinen und Anlagen für weltweite Abnehmer der Stahl- und Rohrindustrie. 2. Geschäftsbereich Verpackungstechnik: Maschinen für die Lebensmittelindustrie mit dem Schwerpunkt Molkereiindustrie in Europa. Wir vertreiben unsere Produkte in 18 Ländern in Asien, Europa und Amerika in unseren Zielmärkten. II. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Produktion in der Industrie ist im September gegenüber dem Vormonat spürbar zurückgegangen (-1,7%), während die Herstellung im Baugewerbe stagnierte (0,0%). Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe erhöhten sich zum Quartalsende leicht (+0,2%). Die Nachfragestabilisierung und Stimmungsindikatoren wie die ifo Geschäftserwartungen und die ZEW Konjunkturerwartungen deuten jedoch auf eine Bodenbildung bei der Industriekonjunktur hin. Im Einzelhandel verlief die Entwicklung bis zuletzt noch schwach. Die realen Umsätze ohne Kfz haben sich im September im Vormonatsvergleich um 0,6% verringert. Im Zuge steigender Löhne und rückläufiger Inflationsraten dürfte aber in den kommenden Quartalen mit einer Erholung des privaten Konsums zu rechnen sein. Die Inflationsrate verringerte sich im Oktober auf 3,8%, dem niedrigsten Wert seit August 2021. Dabei war erstmals seit Januar 2021 ein Rückgang der Energiepreise zu konstatieren (-3,2%), was auf einen Basiseffekt aufgrund des hohen Energiepreisniveaus im Vorjahr zurückzuführen ist. Nahrungsmittel verteuerten sich im Oktober mit +6,1% weiterhin überproportional, aber der Preisauftrieb lässt auch hier nach (September: +7,5%). Auf dem Arbeitsmarkt macht sich die wirtschaftliche Schwächephase weiter bemerkbar und die Herbstbelebung fällt schwach aus. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich im Oktober saisonbereinigt um 30.000 Personen. Eine Erholung am Arbeitsmarkt ist erst im Frühjahr zu erwarten. Nach ersten, vorläufigen Informationen dämpfte der private Konsum angesichts der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der anhaltenden Konsumentenunsicherheit weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung auch im dritten Quartal. Der Außenhandel dürfte angesichts der anhaltenden weltwirtschaftlichen Schwäche im Quartalsvergleich ebenfalls rückläufig gewesen sein; sowohl Exporte als auch Importe waren zuletzt deutlich schwächer. Erfreulich ist, dass die Ausrüstungsinvestitionen erneut zugenommen haben und das Wachstum weiter stützen. Neben der Industrie war auch die Wertschöpfung im Bau und im Handel wohl weiter rückläufig. Die weltweite Industrieproduktion nahm im August im Vergleich zum Vormonat verhalten zu (0,7%) und auch der Welthandel expandierte mit nur 0,4% leicht. Von den Frühindikatoren kommen aktuell gemischte Signale für die weitere Entwicklung des Welthandels. Der RWI/ISL- Containerumschlag-Index ist im Berichtsmonat September (saisonbereinigt) von 124 auf 128 Punkte gestiegen, was insbesondere mit dem Containerumschlag in chinesischen Häfen begründet wird. Der für die Aktivität in Europa besonders aussagekräftige Nordrange-Index ging aber erneut deutlich zurück (102 auf 99 Punkte). Für den Berichtsmonat Oktober deuten die Schiffbewegungsdaten des Kiel-Trade-Indikators aktuell aber auf eine Stabilisierung des Welthandels zum Jahresende hin. Sowohl der Welthandel (+ 2,0%) als auch die Ausfuhren der großen europäischen Volkswirtschaften dürften laut KTI merklich expandiert haben. Der Stimmungsindikator von S&P Global ging im Oktober weiter zurück und liegt nun auf der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Die Stimmung verschlechterte sich sowohl im Verarbeitenden Gewerbe (48,8 Punkte) als auch bei den Dienstleistern (50,4 Punkte), so dass die Aussichten für die Weltwirtschaft insgesamt weiter schwach bleiben. Laut den Prognosen internationaler Organisationen ist von einer unterdurchschnittlichen Dynamik der Weltwirtschaft mit jährlichen Zuwächsen von knapp 3% in den kommenden beiden Jahren auszugehen. Einerseits dürften die abnehmende Inflation, steigende Löhne und der robuste Arbeitsmarkt in vielen Ländern den privaten Konsum in den kommenden Monaten beleben. Andererseits belasten die weiterhin hohe Unsicherheit im Zuge der geopolitischen Konflikte, die strafferen geld- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen sowie die zunehmende weltwirtschaftliche Fragmentierung die Wachstumsaussichten. Für das kommende Jahr dürfte sich die Nachfrage wichtiger Handelspartner Deutschlands, z.B. der USA und Chinas, im Zuge der dortigen konjunkturellen Verlangsamung abschwächen. In den europäischen Ländern, also dem wichtigsten Absatzmarkt Deutschlands, dürfte es aber wieder langsam bergauf gehen. Die nominalen Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen sind im September ggü. dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt leicht zurückgegangen (-0,2%, August: +0,6%). Damit liegen sie im dritten Quartal um 1,5% niedriger als im zweiten Quartal. Die nominalen Einfuhren von Waren und Dienstleistungen nahmen im September dagegen zu (0,9%, August: -2,1%). Gegenüber dem zweiten Quartal liegen sie mit -2,7% aber ebenfalls im Minus. Bei den Außenhandelspreisen wirken sich nach wie vor die hohen Preissteigerungen für Einfuhren im Vorjahr vor allem für Energie als Folge des Krieges in der Ukraine aus. Die Einfuhrpreise gingen ggü. September 2022 deutlich um 14,3% zurück. Im Vormonatsvergleich legten sie hingegen abermals etwas zu (+1,6%). Dagegen stiegen die Ausfuhrpreise nur um 0,4%, sodass sich die Terms of Trade um -1,2% gegenüber dem Vormonat verschlechterten. In realer Betrachtung dürfte der Rückgang der Exporte damit etwas stärker ausgefallen sein, die Importe dürften real ebenfalls gefallen sein. Im Zuge der rückläufigen (nominalen) Exporte und steigenden Importen ist der monatliche Handelsbilanzüberschuss beim Warenhandel von 17,2 Mrd. € im August auf 15,6 Mrd. € im September zurückgegangen. Von den Frühindikatoren kommen aktuell gemischte Signale für die Exportentwicklung: Die ifo Exporterwartungen liegen seit Juni deutlich im Minus, haben sich aber im Oktober leicht aufgehellt (von -10,8 auf -6,9 Punkte). Auch die Schiffbewegungsdaten des Kiel-Trade-Indikators deuten für den Berichtsmonat Oktober auf einen Anstieg der deutschen (realen) Exporte hin (+1,8%). Aufgrund der insgesamt schwachen weltwirtschaftlichen Dynamik und der hohen Unsicherheit mit Blick auf die geopolitischen Konflikte ist eine spürbare Belebung des Außenhandels kurzfristig dennoch noch nicht zu erwarten. Die Produktion im Produzierenden Gewerbe hat sich im September gegenüber dem Vormonat um 1,4% verringert; der seit Sommer anhaltende rückläufige Trend setzt sich damit weiter fort. Zuletzt verzeichneten sowohl die Industrie als auch der Bereich Energie eine Abnahme um jeweils 1,7%. Innerhalb der Industrie war im September in den einzelnen Wirtschaftszweigen eine unterschiedliche Entwicklung zu beobachten: Der gewichtige Bereich Kfz und Kfz-Teile meldete ein deutliches Minus von 5,0%, nachdem er allerdings im August ein kräftiges Plus von 7,3% verzeichnet hatte. Zulegen konnten hingegen der Maschinenbau (+4,1%) und die energieintensive Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+0,9%). Die energieintensiven Industriezweige insgesamt verzeichneten im September jedoch eine Abnahme um 0,4%. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe stiegen im September gegenüber dem Vormonat um 0,2% leicht an, nachdem es bereits im August zu einem kräftigen Zuwachs gekommen war (+1,9%). Während die Bestellungen aus dem Ausland deutlich zunahmen (+4,2%), war die Inlandsnachfrage stark rückläufig (-5,9%). Der Anteil an Großaufträgen war diesmal wieder überdurchschnittlich; ohne Großaufträge gingen die Auftragseingänge um 2,2% zurück. Vor allem im Maschinenbau war im September ein kräftiges Plus der Auftragseingänge zu beobachten (+8,5%). Der ähnlich gewichtige Bereich Kfz und Kfz-Teile musste hingegen erneut Orderrückgänge verzeichnen (-2,5%). Auch die Bestellungen pharmazeutischer Erzeugnisse waren rückläufig (-7,6%). Die energieintensive Herstellung chemischer Erzeugnisse hat sich mit nunmehr drei leichten Zuwächsen in Folge stabilisiert (zuletzt: +0,6%). Die Produktion in der Industrie hat sich zum Ende des dritten Quartals wieder spürbar verringert, womit sich im aussagekräftigeren Quartalsvergleich ein Minus von 2,1% ergab (zweites Quartal: -0,7%). Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe haben sich aber zuletzt weiter stabilisiert. - Stahl- und Rohrindustrie Deutliche Produktionsrückgänge, eine schwache inländische Nachfrage und hohe Energiepreise kennzeichnen die negative Entwicklung der deutschen Stahlkonjunktur im ersten Halbjahr 2023. Die konjunkturellen Frühindikatoren lassen in den nächsten Monaten vorerst keine Trendwende erwarten. Die Auftragseingänge zeigten bis Mai keine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Die Rohstahlproduktion sank von Januar bis Juni um rund 5% gegenüber dem Vorjahr. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr produzierten die Stahlunternehmen in Deutschland in diesem Zeitraum rund 37 Millionen Tonnen Rohstahl. Dies wäre mit Ausnahme von 2021 das vierte Jahr in Folge unter der Grenze von 40 Millionen Tonnen. Der Umsatz ist weiterhin rückläufig. In den ersten fünf Monaten sank der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 4%, nachdem in den beiden Vorjahren noch kräftige Zuwächse zu verzeichnen waren. Im Besonderen drückt die aktuell schwierige Situation im Baubereich auf die inländische Stahlnachfrage. Neben der Nachfrage belasten insbesondere die hohen Produktionskosten weiterhin die Geschäfte. Vor allem die Stromkosten sind gegenwärtig noch rund dreimal so hoch wie vor Beginn der Energiekrise. Die Auswirkungen zeigen sich insbesondere bei der stromintensiven Elektrostahlproduktion. Hier gab die Produktion in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr mit rund 13% besonders stark nach. Der Abwärtstrend bei der Rohstahlproduktion hat sich für die Stahlindustrie auch zum Jahresende 2023 weiter fortgesetzt. Im November sank die Erzeugung im Vergleich zum Vorjahresmonat um weitere zwei Prozent. Im Gesamtjahr steuert sie damit auf ein Minus von vier Prozent zu, nach einem Rückgang von rund acht Prozent im Jahr 2022. Damit dürfte 2023 mit nunmehr 35,5 Millionen Tonnen Rohstahlproduktion zu einem der produktionsschwächsten Jahre in der Stahlindustrie in Deutschland werden - nur das Jahr der großen Finanzkrise im Jahr 2009 war mit einer noch niedrigeren Erzeugung verbunden. - Ernährungsindustrie In der deutschen Ernährungsindustrie erwirtschaften 5.991 Betriebe einen jährlichen Umsatz von 218,5 Milliarden Euro. Mit 636.634 Beschäftigten ist diese Branche der viertgrößte Industriezweig Deutschlands und führend in Europa. Dabei ist die Branche klein- und mittelständisch geprägt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Die Exportquote von 35 % zeigt, dass Kunden auf der ganzen Welt die Qualität deutscher Lebensmittel schätzen. Der monatlich erscheinende Ifo-Geschäftsklimaindex ist ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Lebensmittelindustrie. Die Sorgen vor einem konjunkturellen Rückgang belasten die Stimmung auch weiterhin in der Ernährungsindustrie, wie die neuesten Daten zum Ifo-Geschäftsklimaindex aufzeigen: Der Saldo des Geschäftsklimas konnte sich im September leicht erholen und steht mit 94,1 Punkten jedoch weiterhin deutlich unter der neutralen Marke von 100. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage verbesserte sich dabei deutlich und steht nun über der neutralen Marke, während die Geschäftserwartung für die nächsten sechs Monate sich im Gegenzug weiter verschlechterte: Die Anzahl der Hersteller mit sinkenden Geschäftserwartungen übersteigt dabei die der Hersteller mit positiven Erwartungen nun wieder deutlich: 11,3 von 100 Befragten gehen von einer Verbesserung aus; 30,3 von einer Verschlechterung. Bei der zweimal im Jahr befragten Situation in der Lebensmittelindustrie zur Ertragslage verbesserte sich sowohl die aktuelle Lage als auch die zukünftige Erwartung deutlich gegenüber den damals sehr pessimistischen Ergebnissen im September 2022 sowie Mai 2023: die aktuelle Lage wird mit plus einem Punkt fast ausgeglichen bewertet, d.h. 29 von 100 bewerteten diese als "gut", 28 als "schlecht" (Rest "befriedigend"). Beim Blick in die Erwartungen gab es ebenfalls eine deutliche Aufhellung der Stimmung: 38 bewerteten diese mit "günstiger", 22 mit "ungünstiger" (Rest "gleichbleibend"), was einem positiven Saldo von plus 16 Punkten entspricht. Für die Stimmungslage bei den Verbrauchern ist das GfK Konsumklima ein wichtiger Indikator. Die Verbraucherstimmung hatte sich nach dem Rekordtief im Herbst 2022 zunächst stetig erholt, verbleibt aber zuletzt auf einem niedrigen Niveau. Der Konsumklimaindex sank im September 2023 im Vergleich zum Vormonat leicht um einen Punkt und steht nun bei minus 25,6 Zählern. Die GfK-Konsumforscher prognostizieren für September einen Rückgang ihres Barometers um 0,9 Punkte auf minus 26,5 Punkte. Durch den erneuten Anstieg der Sparneigung sank das Konsumklima leicht, während die Konjunkturerwartung, die Einkommenserwartung und die Anschaffungsneigung minimale Zuwächse erzielen konnten. Im August 2023 sanken die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um 0,3% zum Vormonat, während die allgemeinen Verbraucherpreise um 0,3% zulegten. Im Vorjahresvergleich stiegen die Lebensmittelpreise für Nahrung & alkoholfreie Getränke um 9,3% und die allgemeinen Verbraucherpreise um 6,1%. III. Branchenentwicklung Deutschlands Maschinenbauer bekommen die weltweite Konjunkturflaute immer deutlicher zu spüren. Die Bestellungen sanken seit Jahresbeginn, die Auftragspolster der exportorientierten Branche schrumpfen. Die Prognose für 2024 nach passt der VDMA nach unten an: von bisher minus 2% auf nun minus 4%. Seit Jahresbeginn bleiben die Bestellungen den Angaben zufolge Monat für Monat hinter dem jeweiligen Vorjahresmonat zurück. In der Summe beläuft sich das Minus preisbereinigt auf 13% in den ersten zehn Monaten. Eine echte Trendwende ist vorerst nicht in Sicht. In den USA könnte die Investitionstätigkeit konjunkturell bedingt nachlassen, und in China dürfte sie schwach bleiben. Beide Länder sind wichtige Märkte für Maschinen "Made in Germany". Auch aus dem Inland werden keine wesentlichen Impulse erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in diesem Jahr von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,0% aus. Für das kommende Jahr erwartet der IWF ein Plus von 2,9%. Damit Kunden weltweit in neue Maschinen und Anlagen investieren, ist dem VDMA zufolge ein Wachstum von mehr als 3% erforderlich. Der Verband sieht keine signifikanten Steigerungen der Insolvenzen in der mittelständisch geprägten Branche. Die Zahl der Beschäftigten der Stammbelegschaft, die in diesem Jahr leicht auf knapp 1,03 Millionen gestiegen war, dürfte 2024 stabil bleiben. Unternehmen würden die Flaute mit Gleitzeitarbeit und Kurzarbeit abfedern. Um Investitionen wieder anzukurbeln, sei eine industriefreundliche, langfristig verlässliche Standortpolitik in der EU und in Deutschland erforderlich, mahnt der VDMA. IV. Geschäftsverlauf Die Energie- Rohstoff und Betriebsmittelkosten unserer Kunden sind 2023 erheblich gestiegen. Das Konsumverhalten der Verbraucher hat sich ebenfalls weiter verändert, hinzu zu preiswerten Produkten im Discount. Dies führt andererseits zu einer hohen Investitionsbereitschaft der Kunden. Einhergehend mit dem allgemeinen Personalmangel werden deshalb auch von unseren Kunden weitergehende Automatisierungsanforderungen im gesamten Herstellungsprozess gestellt. sema Systemtechnik profitiert aufgrund des kompletten Lieferprogramms und dem Fokus auf diesen Nischenmarkt von den Besonderheiten des Regionalmarktes Deutschland. Durch mögliche Exportrisiken, insbesondere durch den Wegfall des russischen Marktes, ist die Internationalisierung und die damit verbundene Anpassung des Produktportfolios auf die Anforderungen von Exportmärkten zwingend erforderlich. Der Auftragseingang lag 5% über dem Vorjahr, wobei sich der deutsche Markt als besonders stabil erwies. Der Markt in der Stahl- und Rohrindustrie wird weiter geprägt von Überkapazitäten und wachsendem Preisdruck einerseits, von einer konjunkturbedingten Investitionszurückhaltung andererseits. Außerdem beeinflusst die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in wichtigen Regionalmärkten wie der Türkei die Absatzmöglichkeiten des Geschäftsbereiches. Sema musste in diesem Geschäftsbereich einen Rückgang im Auftragseingang des Neumaschinengeschäftes von 42% hinnehmen. Das Servicegeschäft entwickelte sich durch gezielte organisatorische Maßnahmen weiter sehr positiv. Das Gesamtvolumen im Service stieg um 9%. Der Umsatz der sema Systemtechnik GmbH GmbH setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zu rd. 85% aus Lieferungen innerhalb Deutschlands, zu rd. 9% aus Lieferungen in die EU und zu etwa 6% aus Lieferungen in Drittländer zusammen. Die Gesamtleistung betrug 15,4 Mio. EUR. Der Umsatz setzte sich weitestgehend aus Serienmaschinen und einem geringeren Anteil an kundenspezifischen Lösungenzusammen. Dabei handelt es sich zu ca. 28% um Maschinen des Geschäftsbereichs Metalltechnik und zu 48% um Maschinen des Geschäftsbereiches Verpackungstechnik sowie zu 24% um Sonstiges. Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 157 an Investitionen getätigt, davon entfielen rd. TEUR 52 auf Investitionen im Bereich immaterielle Wirtschaftsgüter, insbesondere im Bereich der mechanischen Konstruktion. Grundsätzlich haben Investitionen bei der sema Systemtechnik GmbH wegen des Geschäftsinhaltes eine untergeordnete Bedeutung. Die Zahl der Mitarbeiter im abgelaufenen Geschäftsjahr ist um 9 zurückgegangen. Durchschnittlich waren 82 Mitarbeiter beschäftigt (abweichend von der Anhangsangabeberechnung nach § 285 Nr. 7 HGB), davon 76 gewerbliche und angestellte Mitarbeiter, 6 Teilzeitkräfte und 0 Auszubildende. V. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.507 (15 %) erhöht. Wie im Vorjahr wurden die Erhaltenen Anzahlungen nicht offen von den Vorräten abgesetzt. Die liquiden Mittel stiegen um TEUR 438 gegenüber dem Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 756 TEUR auf 1.022 TEUR und die sonstigen Forderungen stiegen um TEUR 75 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 111. Auf der Passivseite haben sich die die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 176 auf TEUR 319 vermindert. Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 140 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 1.077. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurde ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR 157 verzeichnet. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Die Finanzierung der Projekte und operativen Maßnahmen orientiert sich weiterhin direkt an den Projektverläufen. Ertragslage Wegen der weiterhin erfreulichen Ergebnisentwicklung im Bereich Verpackungstechnik, der wieder leicht positiven Ergebnisentwicklung im Geschäftsbereich Metalltechnik und den konstant guten Umsatz- und Ergebnissituation im After-Sales-Bereich konnte erneut ein positives Jahresergebnis erzielt werden, welches um 1 % über dem Vorjahreswert lag. Die Personalaufwandsquote im Geschäftsjahr 2023 sank leicht gegenüber dem Vorjahr und betrug 38 % (Vorjahr: 40,0 %). Die Gesamtleistung stieg um 12 % auf TEUR 15.450. Unter Berücksichtigung eines um TEUR 1.526 gestiegenen Material- und Leistungszukaufs verbleibt ein Rohertrag von TEUR 8.238 (Vorjahr: TEUR 8.075). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 169 gesunken. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von TEUR -54 und der Ertragsteuern in Höhe von TEUR 212 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 479). B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Änderungen der Unternehmensstrategie sind nicht vorgesehen. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Das Geschäftsmodell des Sondermaschinenbaus in zwei völlig unterschiedlichen Abnehmerbranchen mit unterschiedlichen Konjunkturzyklen lässt es zu, konjunkturbedingte Nachfragerückgänge in einem Segment durch verstärkte Bemühungen im zweiten Segment auszugleichen und dadurch eine kontinuierliche und planmäßige Unternehmensauslastung sicherzustellen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erholte sich der Bereich Metalltechnik merklich und konnte so sanktionsbedingte Stornos im Bereich Verpackungstechnik kompensieren. Die Auftragseingänge sanken um 9% gegenüber dem Vorjahr, was auf einen deutlichen Nachfragerückgang im Geschäftsbereich Metalltechnik zurückzuführen ist. Andererseits birgt Sondermaschinenbau im Projektgeschäft auch technische und kommerzielle Risiken, deren Entstehung häufig erst in der Auftragsabwicklung bekannt wird. Diese Risiken werden durch die Abwicklung von Großprojekten im Projektmanagement sowie eine funktionierende mitlaufende Kalkulation für alle Aufträge frühzeitig erkannt, um noch während der Auftragsabwicklung gegensteuern zu können. Außerdem werden in der Konstruktion laufend Maßnahmen zur Standardisierung von Baugruppen und Teilen getroffen, um technische Risiken in der Projektabwicklung weiter zu minimieren. Auf der Beschaffungsseite sind die Lieferzeiten von Know-How-Teilen wieder im Rahmen normaler Beschaffungszeiten. Allerdings führen weiter hohe Preise zu Kostenrisiken aufgrund der sehr langen Lieferzeiten. Die Projektkalkulation deckt diese Kostenrisiken deshalb nicht immer in vollem Umfang Hinzu kommen erhebliche Kostensteigerungen im Bereich der Fertigungszuliefererteile, was zu höherem, temporärem Liquiditätsbedarf und schlussendlich höheren Kosten führen wird. Diese Entwicklung führt auch zu notwendigen organisatorischen Maßnahmen zur Optimierung der Lieferketten. 2. Spezieller Risikobericht Die Finanzierung im Projektgeschäft erfordert einen erhöhten Liquiditätsbedarf jeweils vor Ende des Produktionszeitraumes. Diesem Risiko begegnen wir mit der kontinuierlichen Verbesserung der Zahlungsvereinbarungen mit Kunden und Lieferanten. Die Gesellschaft verfügt über ein funktionierendes Mahnwesen. Forderungsausfälle hat es nicht gegeben, Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei regionalen Geschäftsbanken. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. III. Prognosebericht Sichere Prognosen lassen sich vor dem Hintergrund der unsicheren Gesamtwirtschaftslage nicht treffen. Insbesondere im Geschäftsbereich Metalltechnik mit dem unsicheren Konjunkturverlauf der Abnehmerbranchen und Zielmärkten kann eine weitere Anpassung des Geschäftsvolumens erforderlich sein. Der Geschäftsbereich Verpackungstechnik muss zur Kompensation das Geschäftsvolumen erhöhen, was aufgrund der der Konjunkturentwicklung möglich ist. Der weiter zunehmende Fachkräftemangel hat, genau wie der Einbruch osteuropäischer Märkte, großen Einfluss auf die zukünftige Unternehmensentwicklung. Eine umsichtige und vorsichtige Weiterentwicklung des Unternehmens ist deshalb zwingend erforderlich. Aufgrund gut gefüllter Auftragsbücher gehen wir dennoch von einem wieder weiter steigenden Geschäftsvolumen aus, wobei der Geschäftsbereich Verpackungstechnik in Zukunft einschließlich des Servicegeschäftes 70% des Gesamtvolumens ausmachen wird. Für das Jahr 2024 ist auch der Geschäftsbereich Metalltechnik noch nicht ausgelastet, wobei wir hier weiter bei der Auftragsannahme auf die Vermeidung kaufmännischer und technischer Risiken achten werden, um eine weitere kontinuierliche Ergebnisverbesserung zu erreichen. Das Ergebnis wird im Jahr 2024 wieder von beiden Geschäftsbereichen erwirtschaftet. A. Forschungs- und Entwicklungsbericht Im Geschäftsbereich Metalltechnik werden weitere Anpasskonstruktionen vorhandener Maschinen getätigt. Im Geschäftsbereich Verpackungstechnik werden wir im kommenden Jahr unser Lieferprogramm erweitern und Maschinenanpassungen entwickeln, die bei unseren Kunden zu Standardisierungsmaßnahmen in der Verpackungsentwicklung aber auch zu erhöhtem Automatisierungsgrad in der Endverpackung zur Kompensation von Fachkräftemangel führen werden. B. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Hüllhorst, den 29.01.2024 gez. Volker Wörmann gez. Michael Braetz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023sema Systemtechnik GmbH, HüllhorstI. Allgemeines Die sema Systemtechnik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB und unterliegt daher der gesetzlichen Prüfungspflicht gem. § 316 HGB. Ein Lagebericht wurde aufgestellt. Als Kapitalgesellschaft unterliegt sie den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 266 ff. und §§ 275 ff. HGB aufgestellt und gegliedert. Zusätzliche Angaben zu den einzelnen Posten gemäß §§ 268, 277 HGB wurden überwiegend in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt und gegliedert. Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind höchstens mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten beinhalten die sowohl nach handelsrechtlichen wie auch nach steuerrechtlichen Vorschriften anzusetzenden aktivierungspflichtigen Beträge. Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf betriebliche Erfahrungen abgestellt, die sich mit den Angaben in den steuerlichen Abschreibungstabellen decken. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Im Hinblick auf das latente Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet; in begründeten Einzelfällen wurden Abwertungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung; sie sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Das Anlagengitter ist auf einer der folgenden Seite gesondert dargestellt. Im Jahr 2023 hat das Unternehmen Zuschüsse für das Projekt "Digital jetzt" in Höhe von 28.037,82 € erhalten, welche von den Anschaffungskosten der betreffenden Wirtschaftsgüter abgezogen wurden. 2. Forderungen Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist zur Abdeckung des Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung gebildet worden. Forderungen in ausländischen Währungen bestehen nicht, die Fakturierung erfolgt ausschließlich in Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind einem Kreditinstitut sicherungsübereignet; die entsprechenden Verbindlichkeiten betragen am Bilanzstichtag € 0,00. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen € 0,00. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Liquide Mittel Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.476,6 sind zur Sicherung von Verbindlichkeiten verpfändet; die entsprechenden Verbindlichkeiten betragen am Bilanzstichtag € 0,00. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken die erkennbaren Risiken ab. Die Rückstellungen sind unter anderem gebildet für Schadenersatz (T€ 100), für rückständigen Urlaub und Überstunden (T€ 243), noch ausstehende Rechnungen (T€ 86), für Gewährleistungen (T€ 136), für noch anfallende für fakturierte Aufträge (T€ 117), für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, die Erstellung der Steuererklärungen, die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, für Berufsgenossenschaft sowie für Sonderzahlungen an Arbeitnehmer, Prozesskosten und Altersteilzeit (T€ 222,9). Es besteht eine Drohverlustrückstellung (T€ 72,5). In den sonstigen Rückstellungen ist auch die Rückstellung für Altersteilzeit enthalten. Die handels-bilanzielle Berechnung erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, § 253 Abs. 2 HGB sowie § 246 Abs. 2 HGB. Bei der Berechnung verwandte Annahmen sind: Sterbetafeln: "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck Leistungsplan 1 - ATZ Blockmodell mit Entlohnungscharakter Rechnungszins (Restlaufzeit 15 Jahre, Stand: 31.12.2023): 1,74 % Trend: 0,00% 5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von T€ 7.518,5 enthalten. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten aus:
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte o.ä. gesichert. 6. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz: Es wurde die steuerrechtliche Möglichkeit der einjährigen Abschreibung für bestimmte EDV-Soft- und Hardware nach dem BMF Schreiben vom 26.02.2021 / 22.02.2022 in Anspruch genommen. Bedingt durch die unterschiedliche handels- und steuerrechtliche Abzinsung der Altersteilzeitrückstellung ergeben sich hieraus ebenfalls Abweichungen, welche in den latenten Steuern berücksichtigt wurden. Es wurde handelsrechtlich eine Drohverlustrückstellung gebildet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30,46 %. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 12.000 € (passive latente Steuern). IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Es sind keine außerordentlichen Erträge angefallen. Außerordentliche Aufwendungen sind nicht angefallen. Aus der Aufzinsung der Altersteilzeitrückstellung wurden Zinsaufwendungen von T€ 1,0 erfasst. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und Beraterverträgen betragen z.Zt. jährlich ca. T€ 377,8. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 80 (Vj. 76) Arbeitnehmer, davon 43 Arbeiter und 37 Angestellte. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Die gewährten Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr € 335,2. Zur Geschäftsführung gehören die Herren: Volker Wörmann, Kaufmann, Hiddenhausen Michael Braetz, Dipl.-Ing (FH), Spenge Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Hüllhorst, den 29.01.2024 gez. Volker Wörmann gez. Michael Braetz Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.02.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk"Vorbemerkung: Die Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes erfolgt gem. §§ 325 ff. HGB unter Berücksichtigung von zulässigen Erleichterungen. Dem vollständigen von uns geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt. "Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 29. Januar 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der sema Systemtechnik GmbH, Hüllhorst, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die sema Systemtechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der sema Systemtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der sema Systemtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Herford, den 29. Januar 2024 Vereinigte
Treuhand GmbH
gez. Martin Schrahe, Wirtschaftsprüfer |
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