AVECO Holding Aktiengesellschaft

Herriotstraße 3, 60528 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 38486
Eingetragen
16.6.1994
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Beteiligung an und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen im Dienstleistungsbereich, insbesondere der Gebäudereinigung und der Spezialdienstleistungen, der Industrie, insbesondere der Textilindustrie, sowie der Immobilien- und Vermögensverwaltung und aller damit verwandter Bereiche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicole Kück
seit 11.1.2013
Prokura
Silvia Richardt
seit 26.7.2011
Prokura
Michael C. Wisser
seit 5.7.2007
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVECO Holding Aktiengesellschaft

Frankfurt am Main

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bericht des Aufsichtsrates

Sehr geehrte Aktionäre,

im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner gesetzlichen und satzungsmäßigen Pflichten intensiv mit der Lage des Unternehmens befasst. Er hat den Vorstand beratend begleitet und überwacht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend unterrichtet. Insbesondere wurden durch das monatliche Berichtswesen die wesentlichen Finanzdaten im Vergleich zu den Plan- und Vorjahresdaten aufgezeigt und erläutert.

Aufsichtsrat und Vorstand haben die Entsprechenserklärung nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex in der Sitzung am 27. Juni 2024 beschlossen.

Aufsichtsratssitzungen

In den Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr über die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung, über wesentliche Geschäftsereignisse sowie über die Strategie und Planung der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen informiert. Die sowohl dem Aufsichtsrat als auch seinen zuständigen Ausschüssen zur Genehmigung vorgelegten Geschäfte wurden beschieden. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsratsvorsitzende vom Vorstand laufend über wichtige Entwicklungen und anstehende Entscheidungen unterrichtet.

Im Berichtszeitraum fanden alle vier Aufsichtsratssitzungen als Hybrid-Veranstaltungen statt. Die Teilnahme betrug durchschnittlich 95 %. Der Vorstand hat an allen vier Sitzungen mitgewirkt.

Effizienzprüfung

Die Selbstevaluation fand im offenen Meinungsaustausch im Plenum statt. Die offene und transparente Information über die Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen des AVECO Konzerns durch den Vorstand, insbesondere der im Rahmen der Vision 2030 gesteckten Ziele (Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Internationalisierung und Wachstum), ermöglichte es dem Gremium, seine Tätigkeit weiterhin wirksam auszuüben. Der Aufsichtsrat arbeitet nach eigener Einschätzung effizient.

Themen der Aufsichtsratssitzungen

Im Vordergrund der Beratungen des Aufsichtsrates standen die Entwicklungen der Geschäftsbereiche WISAG Facility Service (WFSH), WISAG Industrie Service (WISH), WISAG Aviation Service (WASH), IC Immobilien und WISAG Service Europa (WSHE). Diese waren beeinflusst von geopolitischen Konflikten, makroökonomischem Gegenwind, einem herausfordernden Marktumfeld und einem neuerlichen Hackerangriff auf das IT-System des AVECO Konzerns.

Am 7. Februar 2023 wurde das IT-System des Konzerns erneut Ziel eines Cyberangriffs. In weniger als fünf Stunden wurde der Angreifer als "ALPHV - alias "Black Cat" identifiziert und isoliert. Durch die schnelle Reaktion und das extrem hohe Engagement unserer IT-Experten kam es zu keinem Datenverlust. Die Systeme standen in kürzester Zeit allen Nutzern wieder zur Verfügung.

Die Konzentration der WFSH lag nach dem Abklingen der Coronapandemie auf der Restrukturierung, die auf die veränderten Marktgegebenheiten und Kundenentwicklung ausgerichtet war. Fachkräfte- und Mitarbeitendengewinnung bleibt weiterhin ein bestimmendes Thema.

Die positive Entwicklung der WISH ist das Ergebnis der vor zwei Jahren begonnenen Umstrukturierung. Facility Management wird weiter gedacht - Industrial Plant Management (IPM). Durch die ganzheitliche Betrachtung der Problemfelder des Kunden soll dieser die WISAG als seine "Problemlöser" und einen Auftragnehmer wahrnehmen, der nicht nur eine Dienstleistung kann.

Der Geschäftsbereich WASH entwickelte sich überwiegend positiv. Deutlich sichtbar wurde dies an den Standorten Frankfurt, Hamburg und Münster. Der Erfolg der Restrukturierungsmaßnahmen am Standort Berlin zeigte sich durch eine dauerhaft gute Performance, welche die Chancen auf die Akquirierung von Neukunden deutlich erhöht.

Die Entwicklung im Asset Management und HIH Property Management der IC Immobilien verlief planmäßig. Die Integration der HPH Property Management führte mit zu hohen Personalkosten und ungenügender Kostentransparenz zu einer erheblichen Dissonanz. Es erfolgte eine klare Zuweisung von Verantwortung und Zuständigkeiten. Zum 31. Dezember 2023 fand ein Wechsel im Management statt. Herr Aydin Karaduman folgte als Geschäftsführer auf den scheidenden Herrn Markus Reinert.

Das Wachstum der WSHE wird von der Neuausrichtung der kaufmännischen Prozesse, der Integration der betreffenden Gesellschaften und der damit verbunden Kostenstruktur begleitet.

Die Vision 2030 wird schrittweise umgesetzt. Im Kontext des 2022 gestarteten CO 2 -Accountings wurden drei Windkraftanlagen erworben. Sie decken den gesamten Strombedarf des AVECO Konzerns ab. Aktuell wird der Fuhrpark auf Elektromobilität umgestellt. Als Nachfolgeveranstaltung der WISAG Vision 2030 fand erstmals die WISAG Expo 2023 mit insgesamt fünf Veranstaltungen in drei Städten sehr erfolgreich statt.

Ausschüsse des Aufsichtsrates

Der Präsidialausschuss stand zwischen den vier Aufsichtsratssitzungen in engem Kontakt mit dem Vorstand. Im Berichtszeitraum wurden ihm keine Rechtsgeschäfte zur Beschlussfassung vorgelegt.

Der Prüfungsausschuss tagte planmäßig einmal und erörterte in Gegenwart der Abschlussprüfer, des Vorsitzenden des Aufsichtsrates und des Vorstandes die Abschlüsse der Gesellschaft und des Konzerns. In der darauffolgenden Sitzung unterrichtete er den Aufsichtsrat darüber.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Am 4. Oktober 2023 verstarb der Gründer des Konzerns und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates Herr Claus Wisser im Alter von 81 Jahren nach schwerer Krankheit. Er gründete als Student im Jahr 1965 ein Reinigungsunternehmen, das sich zu einem der größten nationalen Multidienstleistungskonzerne mit über 50.000 Mitarbeitenden entwickelt hat. Zeit seines Lebens engagierte er sich sozial, gesellschaftlich, politisch und kulturell und prägte maßgeblich sowohl die Entwicklung des Familienunternehmens als auch die gesamte Facility-Management- und Dienstleistungsbranche. Claus Wisser war Mitbegründer und Vorsitzender des Rheingau Musik Festivals, Mitglied in der Vereinigung von Freunden und Förderern der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Kuratoriumsmitglied des Caricatura Museums Frankfurt und gründete anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums gemeinsam mit seinem Sohn Michael C. Wisser die firmeneigene Stiftung KiWIS - die Kinderhilfe der WISAG. Er bekleidete unterschiedliche Aufsichts- und Beiratsmandate und war Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse. Der Aufsichtsrat bewahrt ihm mit seinem Pioniergeist, als beherzter Anpacker, sozial engagierter Unternehmer, Kulturliebhaber und allem voran als Menschenfreund ein stets ehrendes Andenken.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung

Der Jahresabschluss der AVECO Holding AG wurde durch die als Abschlussprüfer gewählte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Konzernabschluss mit dem Konzernlagebericht des Vorstandes wurde durch die als Abschlussprüfer gewählte Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Jahres- und Konzernabschluss, Konzernlagebericht und Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns sind dem Aufsichtsrat rechtzeitig zugegangen. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates hat sich intensiv mit diesen Unterlagen beschäftigt. Die Prüfungsberichte lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrates vor und wurden in der Bilanzsitzung am 26. Juni 2024 in Gegenwart der Abschlussprüfer, die über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfungen berichteten, umfassend behandelt. Einwände wurden nicht erhoben. Der Aufsichtsrat hat die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Mitgliedern des Konzernbetriebsrates, der Spartenvertretungen und allen Betriebsrätinnen und Betriebsräten sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit und ihren hohen Einsatz Dank und Anerkennung aus.

 

Frankfurt am Main, im Mai 2024

DER AUFSICHTSRAT

Christoph Groß, Vorsitzender

Veröffentlichung

Der Geschäftsbericht der AVECO Holding Aktiengesellschaft wird bis zum Tag der Hauptversammlung im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Corporate Governance

Entsprechenserklärung 2023

Erklärung des Vorstandes und des Aufsichtsrates der AVECO Holding AG zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der AVECO Holding AG erklären, dass seit Abgabe der aktualisierten Entsprechenserklärung im Juni 2023 die AVECO Holding AG den Empfehlungen des vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers am 27. Juni 2022 bekannt gemachten Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 28. April 2022 (im nachfolgenden "DCGK" genannt) mit Ausnahme der nachfolgend genannten und begründeten Abweichungen entsprochen wurde und wird.

1. Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrates und Kompetenzprofil für den Aufsichtsrat (lit. C.1 DCGK)

Konkrete Ziele für die Zusammensetzung und ein Kompetenzprofil für den Aufsichtsrat sollen nicht erarbeitet werden, da entsprechend den gesetzlichen Regelungen die Vertreter der Aktionäre durch den Mehrheitseigentümer in der Hauptversammlung und die Vertreter der Arbeitnehmer in dem dafür vorgesehenen Verfahren des Mitbestimmungsgesetzes gewählt werden.

2. Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder (lit. C.2 DCGK), Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder (lit. C.7 DCGK)

Eine Altersgrenze für Mitglieder des Aufsichtsrates sowie eine Begrenzung der Dauer der Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat sollen nicht eingeführt werden. Es wird auf die gesetzlichen Vorschriften verwiesen, die diese nicht als persönliche Anforderungen an ein Aufsichtsratsmitglied nennen.

3. Veröffentlichung der Geschäftsordnung des Aufsichtsrates (lit. D.1 DCGK), Bildung eines Nominierungsausschusses (lit. D.5 DCGK)

Die Geschäftsordnung wird nicht auf der Internetseite der Gesellschaft zugänglich gemacht. Ein Nominierungsausschuss soll nicht gebildet werden, da die Kandidaten zur Vertretung der Anteilseigner im Aufsichtsrat regelmäßig vom Mehrheitseigentümer selbst vorgeschlagen werden.

 

Frankfurt am Main, im Juni 2024

DER AUFSICHTSRAT

Christoph Groß, Vorsitzender

DER VORSTAND

Michael C. Wisser

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023

Konzernlagebericht 2023

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell des Konzerns

Die AVECO Holding AG gliedert sich in folgende wesentliche Geschäftsbereiche auf:

WISAG Facility Service Holding SE mit Sitz in Frankfurt am Main ist als Full-Service-Anbieter ein Spezialist für Immobiliendienstleistungen. Kerngeschäft sind insbesondere Immobiliendienstleistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Reinigung, Sicherheit, Catering sowie Grünpflege. Auf der Lünendonk-Liste für Facility Management steht die WISAG Facility Service nach Erlösen auf Platz 3 in Deutschland.

WISAG Industrie Service Holding SE mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Spezialist für Unterstützungsdienstleistungen in allen Ausprägungen der Industrie. Kerngeschäft sind insbesondere Dienstleistungen in den Bereichen Gebäude-, Lüftungs- und Elektrotechnik, Wartung und Instandsetzung von Maschinen, Maschinenreinigung, Produktionsunterstützung, -logistik und Industriemontage. Gemäß Lünendonk-Studie steht die WISAG Industrie Service nach Erlösen auf Platz 2 in ihrem Markt.

Die WISAG Aviation Service Holding SE mit Sitz in Frankfurt am Main ist als Full-Service-Anbieter ein führender Spezialist für Bodenverkehrsdienstleistungen. Kerngeschäft sind insbesondere Ground Handling, Passage Service, Flugzeugreinigung, Cargo Handling und allgemeine Personalservices im Bereich der Flughäfen.

Die IC Immobilien Group mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Verwaltungsspezialist für gewerbliche Immobilien. Kerngeschäft sind insbesondere Property Management, Asset Management, Projektsteuerung, Centermanagement, Vermietung, Investment und Fondsmanagement. Mit mehr als 23 Mrd. EUR Assets under Management und 8 Mio. m 2 vermietbare Fläche verteilt auf ca. 900 Objekte ist die IC Immobilien Group einer der größten Full-Service-Dienstleister für gewerbliche Immobilien in Deutschland.

Die Geschäftsführung der Geschäftsbereiche legt in Abstimmung mit dem Vorstand der AVECO Holding AG die Strategie für die jeweilige Geschäftsentwicklung fest. Die Geschäftsführungen verantworten geschäftsbereichsweite Zentralfunktionen und steuern die Unternehmensbereiche unter Berücksichtigung der vom Vorstand der AVECO Holding AG verabschiedeten Geschäftsordnung.

Mit dem jahrzehntelangen Know-how werden insbesondere branchenspezifische Lösungen ausgearbeitet. Der Kunde hat dabei die Möglichkeit, entweder Einzeldienstleistungen direkt von der jeweiligen Sparte oder auch Dienstleistungspakete als ganzheitliches Konzept zu beziehen.

Die AVECO Holding AG hat im Geschäftsjahr für den Dienstleistungs- und Immobilienbereich des AVECO Konzerns folgende Aufgaben wahrgenommen:

Revision und Controlling

Koordination und Steuerung

strategische Planung

Rechtsberatung

Ziele und Strategien

Der AVECO Holding Konzern strebt eine nachhaltige und wirtschaftliche Unternehmensentwicklung an. Damit hält der Konzern an seiner strategischen Ausrichtung aus dem Vorjahr fest, organisches Wachstum bei bestehenden sowie neuen Kundengruppen zu erzielen. Um diese Zielsetzungen zu erreichen, sind qualitativ hochwertige Dienstleistungen und die hiermit einhergehende Kundenzufriedenheit von übergeordneter Bedeutung für die erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Hierzu werden unter anderem mit spezialisierten Instituten Kundenbefragungen durchgeführt. Die Ergebnisse werden ausgewertet, um geeignete Maßnahmen zu entwickeln, mit denen über die Kundenzufriedenheit hinaus auch Begeisterung ausgelöst werden kann.

Dies kann dauerhaft nur durch qualifiziertes Personal und Mitarbeitendenzufriedenheit erreicht werden. Vor diesem Hintergrund hat der Konzern seine Personalentwicklungsaktivitäten im Berichtsjahr fortgesetzt. In diesem Zusammenhang werden jährlich entsprechende Mitarbeitendenbefragungen durchgeführt. Durch die WISAG Job und Karriere GmbH & Co. KG und die intensivierte Zusammenarbeit der einzelnen Geschäftsbereiche im Berichtsjahr wird die zentral gesteuerte Personalgewinnung des Konzerns zunehmend effizienter und professioneller gestaltet. Dies soll es dem Konzern auch in Zukunft ermöglichen, ausreichend qualifiziertes Personal zu gewinnen und einem zunehmenden Wettbewerb um Personal zu begegnen.

Durch die Verabschiedung von Mittelfriststrategien für die jeweiligen Geschäftsbereiche wird der Fokus zudem verstärkt auf die Entwicklung und Vermarktung digitaler Produkte ausgerichtet. Um den digitalen Wandel nachhaltig und umfangreich möglich zu machen, wurde im Berichtsjahr der Aufbau verschiedener eigener Digitalteams fortgeführt. Dies wurde durch Kooperationen mit Partnerunternehmen und ein eigenes digitales Start-up unterstützt. Die bis 2030 angestrebten Visionsziele sind 2022 vorgestellt worden:

Nachhaltigkeit

Digitalisierung

Internationalisierung

Wachstum.

Steuerungssystem

Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren des Konzerns sind Umsatzerlöse und EBIT. Aufgrund der Tätigkeit des Konzerns wird bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren unser Augenmerk auf Kundenzufriedenheit, Personalzufriedenheit und Personalentwicklung sowie Nachhaltigkeit gerichtet (siehe auch "Nicht finanzielle Leistungsindikatoren").

Forschung und Entwicklung

Durch die Schaffung von Digitalteams in den jeweiligen Geschäftsbereichen hat der Konzern das strategische Zukunftsthema "Digitalisierung" fest im Blick. Ziel ist es, die digitale Transformation des AVECO Konzerns durch die Zentralisierung von Projekten, Schaffung von Synergieeffekten und durch den Aufbau und Einsatz von neuen Kompetenzen und Methoden zu beschleunigen. Die digitale Transformation des Konzerns erfolgt stets unter Berücksichtigung unserer Werte sowie der Mitarbeitenden- und Kundenbedürfnisse.

Auch im Berichtsjahr hat die AVECO das strategische Zukunftsthema "Digitalisierung" weiter aktiv verfolgt. Um Kundenbedürfnissen noch mehr gerecht zu werden und damit auch weitere wirtschaftliche Potenziale für unsere Kunden zu prüfen, stand die Thematik der Digitalisierung & Automatisierung in der operativen Leistungserbringung im Mittelpunkt. Hierbei lag der Blick insbesondere auf der Pilotierung und Aufbereitung der Nutzung von operativen Systemen und deren Weiterentwicklung für die operativen Einheiten. Die Schnittstellenbeschreibung und das Zusammenwirken verschiedener Systeme stehen hierbei im Fokus und werden auch zukünftig weiterentwickelt. Die strategische Ausrichtung konzentriert sich auf Produkte im Bereich der Dienstleistung. Mit den definierten Kundensegmenten im Blick entstehen Konzepte, um bestehende Dienstleistungen mit neuen digitalen Geschäftsmodellen zu ergänzen. Hierbei werden webbasierte Lösungen im Bereich der Prozessgestaltung sowie die Einbindung technischer Innovationen im Fokus stehen. Wir werden unsere Dienstleistungen in die Prozessautomatisierung unserer Kunden integrieren. Hierbei spielen Sensorik, kontinuierliche Datenauswertungen und integrierte Bestellroutinen eine wesentliche Rolle. Die Integration dieser Anforderungen ist ein wesentlicher Bestandteil der Weiterentwicklung und notwendig, um Kunden Full-Service-Lösungen anbieten zu können.

Vor diesem Hintergrund hat die AVECO ihre Strategie zur digitalen Transformation mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Effizienz weiter vorangetrieben. Nachhaltigkeit ist nun ein zentraler Treiber der Digitalisierung, insbesondere im Facility Management, wo die Bereitstellung und Analyse von Daten eine wesentliche Rolle spielen. Die Plattform wenode (Zählermanagement) steht exemplarisch für unser Engagement in diesem Bereich. Sie bietet Lösungen für das Energiemanagement, um Kunden einen Überblick über ihren Energieverbrauch zu ermöglichen, einschließlich zentraler Datenhaltung und automatisierter Zählerablesung.

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein wichtiger Hebel für gesteigerte Effizienz und Kundenzentrierung. Neben dem erfolgreichen Einsatz unseres Chatbots Ellie in verschiedenen Bereichen des Gebäudemanagements erkunden wir kontinuierlich weitere Möglichkeiten, um die eigenen Leistungen durch den Einsatz von KI noch effizienter zu gestalten.

Im Bereich Robotik erfolgte basierend auf den durchgeführten Pilotprojekten mit Reinigungsrobotern in verschiedenen Gebäudetypen die Integration von Robotik in die Gebäudereinigung. Die Integration von Robotik markiert den Übergang vom Pilotstadium zur Produktivität und eröffnet zahlreiche Einsatzfelder - gerade in der Gebäudereinigung helfen diese Roboter vor dem Hintergrund des schwierigen Arbeitsmarktumfeldes, dem Kunden eine verlässliche Reinigungsqualität ohne Qualitätsschwankungen aufgrund von Urlaub oder Krankheit zu bieten.

Um die Digitalisierung weiter zu beschleunigen und die Kommunikation zwischen internen und externen Systemen zu optimieren, wird kontinuierlich an der Entwicklung einer unternehmensinternen Datendrehscheibe (LUCIE) gearbeitet. Durch die Plattform soll ein reibungsloser Informationsfluss gewährleistet und die nahtlose Integration verschiedener Technologien in unser Dienstleistungsportfolio unterstützt werden.

Aufgrund der Tätigkeit des Konzerns im Bereich verschiedener Dienstleistungen handelt es sich bei den vorgenannten Tätigkeiten nicht um Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im engen Sinne. Im Berichtsjahr hat die AVECO keine Entwicklungskosten aktiviert (Vorjahr 0 TEUR).

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft im Jahr 2023 war insbesondere durch eine wirtschaftliche Erholung nach der Coronapandemie gekennzeichnet und zeigte sich trotz des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie gestiegener Lebenshaltungskosten robust. Gemäß Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist die Wirtschaftsleistung weltweit im Jahr 2023 preisbereinigt um 3,1 % gestiegen. In der Eurozone ist der Anstieg 2023 mit 0,5 % deutlich geringer ausgefallen.

Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im Jahr 2023 weiterhin einem schwierigen Umfeld ausgesetzt, geprägt durch hohe Preise in weiten Teilen der Wirtschaft sowie schwierigeren Finanzierungsbedingungen infolge gestiegener Zinsen. Eine schwache private und staatliche Nachfrage im Inland und eine geringe Auslandsnachfrage machten sich ebenfalls bemerkbar. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland fiel nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um -0,3 % geringer aus als im Vorjahr. Verglichen mit 2019, vor Ausbruch der Coronapandemie, fiel das Wachstum um 0,7 % höher aus.

Während die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Quartalen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld noch stagnierte, führten insbesondere sinkende Investitionen zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im 4. Quartal. Weiter dazu beigetragen haben rückläufige Konsumausgaben sowie eine verhaltene Nachfrage aus dem Ausland infolge anhaltender geopolitischer Konflikte und hoher Energiepreise. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank somit um -0,3 % zum Vorquartal.

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 um 333.000 Personen bzw. 0,7 % höher als im Vorjahr. Die Erwerbstätigkeit in Deutschland stieg auf einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990. Der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2022 mit 45,6 Millionen Personen wurde damit übertroffen. Zum Anstieg der Erwerbstätigkeit hat im Jahr 2023 neben der Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland eine erhöhte Beschäftigung der inländischen Bevölkerung beigetragen.

Das Marktvolumen für externe Facility Services und Facility Management in Deutschland betrug nach Berechnungen von Lünendonk im Jahr 2023 rund 59,0 Milliarden EUR. Dies entspricht einer Zunahme von 7,3 % oder 4,0 Milliarden EUR zum Vorjahr. Das relative Wachstum im Jahr 2023 liegt damit deutlich oberhalb einer üblichen Spannweite von 1,5 % bis 2,2 % pro Jahr. Hiervon ausgenommen sind kurzfristige Sondereffekte aus dem Betreuungsbedarf von Geflüchteten der Jahre 2015 und 2016. Zum überdurchschnittlichen Marktwachstum im Jahr 2023 haben Preiseffekte für Löhne, Material und Energie, aber auch eine gestiegene Nachfrage nach Dienstleistungen beigetragen.

Die Auswirkungen von Corona auf eine veränderte Arbeitswelt (Homeoffice bei Kunden) wirken bisher bedingt auf die Umsatzentwicklungen am Markt für Facility Services ein. Während die Nachfrage im Bereich Betriebscatering weiterhin nicht das Niveau vor Corona erreichen konnte, zeigt sich demgegenüber eine vermehrte Nachfrage nach flexiblen Lösungen im Bereich Büroimmobilien. Weiter trägt die zunehmende Relevanz von ESG-Berichtswesen für Immobilienbetreiber sowie der Bedarf nach Lösungen zur Reduzierung des Energieverbrauchs positiv zur Marktentwicklung bei. Der Personalmangel hat im Jahr 2023 angehalten und stellt weiterhin das bedeutendste Hemmnis für das Marktwachstum dar. Der Effekt wird nach Einschätzung der Anbieter mittelfristig weiter zunehmen. Eine weitere Herausforderung bildet der höhere Preisdruck, der durch gestiegene Kosten auf Seiten der Auftraggeber an die Anbieter von Facility Services weitergegeben wird. Dies trägt auch zu einer gestiegenen Marktvolatilität bei, was sich zunehmend etwa in vertraglichen Preisanpassungsklauseln aber auch in der Budgetplanung widerspiegelt.

Der Markt für Industriedienstleistungen folgte grundsätzlich dem gesamtwirtschaftlichen Trend. Das Jahr 2023 stand unter dem Zeichen weiterer wirtschaftlicher Erholung. Die Tatsache, dass sich die Industrie selbst einer gestörten Lieferkettensituation und einer zunehmenden Verknappung wichtiger Rohstoffe ausgesetzt sah, was weiterhin zu kurzfristigen Werksschließungen, Unterbrechungen in Produktionsabläufen oder zeitlichen Verschiebungen in Projekten führte, forderte von den Anbietern von Industrieservices dabei allerdings ein hohes Maß an Flexibilität und Reaktionsvermögen. Neben der Volatilität der Industrie erwies sich der Mangel an qualifiziertem Personal dabei als wesentliches Wachstumshemmnis.

Wie schon in den Vorjahren ist die Entwicklung am Markt für Industriedienstleistungen dabei geprägt durch eine steigende Nachfrage nach integrierten Dienstleistungen sowie nach digitalen Lösungen. Die Wirtschaftlichkeit ist für Kunden dabei jedoch nach wie vor ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Vergabe von Aufträgen. Für das für den Geschäftsbereich Aviation Service relevante Passagieraufkommen kam es im Jahr 2023 zu einem weltweiten Passagierzuwachs gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 28,3 %. Dies geht aus einer Auswertung von Airports Council International hervor. Im Bereich der Luftfracht war die Tendenz gegenläufig und es kam zu einem Rückgang des Marktaufkommens um ca. 3,7 %, was vor allem durch die weiterhin steigenden Inflationsraten begründet ist. Die europäischen Flughäfen konnten beim Passagieraufkommen einen ebenfalls positiven Zuwachs um ca. 18,9 % und bei den Cargomengen einen Rückgang von 4,8 % verzeichnen. Die deutschen Flughäfen erholten sich dabei langsamer als die Standorte weltweit. Hier kam es nur zu einem Passagierzuwachs von ca. 19,9 % sowie einem Rückgang der Cargo-Tonnagen um ca. 7,2 %.

Bezüglich des Markts der bodennahen Verkehrsdienste (BVD) ist aus der Vergangenheit ein erkennbarer weiterer Wandel zu verzeichnen. Zwar existiert aufgrund der internationalen Vergleichbarkeit der Tätigkeiten insgesamt ein klares, international anerkanntes Verständnis für die in diesem Markt zu erbringenden Dienstleistungen, jedoch verändern sich die Marktbindungen sowie die Ansprüche der Kunden und Stakeholder deutlich. Gründe für diese Veränderung sind die zwischenzeitlich beendeten Liberalisierungsbestrebungen der Europäischen Union und die gleichzeitig weiter voranschreitenden Privatisierungsbemühungen, zumindest bei den großen deutschen Flughäfen. Die bisherige Dominanz der Flughafenbetreiber im Bereich der bodennahen Verkehrsdienste in Deutschland wird sich über die nächsten Jahre deutlich vermindern. Daher erwarten wir auch in den kommenden Jahren weitere Privatisierungsverfahren für verschiedene BVD-Unternehmen. Darüber hinaus arbeiten die Luftverkehrsunternehmen kontinuierlich an einer Verbesserung ihrer Technik. Diese Tendenz setzt sich auch bei den Flughafenbetreibern und den Bodenabfertigungsunternehmen fort und zeigt sich beispielsweise durch die Modernisierung von Flughafengebäuden oder die Optimierung von Equipment und Vorgängen.

Der von der IC Immobilien Group bearbeitete Markt ist für 2023 als herausfordernd zu bezeichnen. Auch der in den Vorjahren noch vergleichsweise stabile deutsche Büroimmobilienmarkt verzeichnete signifikante Rückgänge. Gemäß Branchendienstleister BNP Paribas wurden im vergangenen Jahr an den acht größten Bürostandorten Deutschlands (Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig und München) Flächen mit einem Gesamtvolumen von gut 2,6 Mio. m 2 umgesetzt. Damit wurde sowohl das Vorjahresergebnis als auch der Zehnjahresdurchschnitt um rund ein Viertel verfehlt. Gleichzeitig stieg 2023 der Leerstand deutscher Büroimmobilien an den acht größten Standorten um 13,4 % gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 6 Mio. m 2. Als erste positiv zu deutende Indikation hat sich das Tempo im Großteil der Märkte jedoch verlangsamt und die Leerstandsquoten notieren unter den Hochwerten vorheriger Zyklen.

Aufgrund höherer Baukosten und Nutzeranforderungen an Lage und Objektqualität sind die Mieten 2023 weiter gestiegen. Alle Top-Bürostandorte in Deutschland zeigten Steigerungen der Spitzen- und Durchschnittsmieten. Mit einem Spitzenniveau von bis zu 49,00 EUR/m 2 führen Frankfurt am Main und München das Mietranking an. Besonders auffallend war die Mietsteigerungsrate von 9 % am Standort München. Sowohl Frankfurt am Main als auch München befinden sich auf dem Weg zu einer Spitzenmiete jenseits der 50€-Marke. Wie der Immobilienspezialist JLL analysiert hat, intensivierte sich die Nachfrage nach hochwertigen Flächen in zentraler Lage. Im harten Wettbewerb bei der Gewinnung neuer Talente spielt gerade ein attraktives Arbeitsumfeld eine bedeutende Rolle. Diesem Trend folgend büßen die weniger nachgefragten Randlagen an Beliebtheit ein und die Kluft zwischen Innenstadt und Umland wird größer.

Die Marktsituation verlangt eine neue Herangehensweise im Asset und Property Management. Das betrifft nicht nur das Neuvermietungs-, sondern auch das Prolongationsgeschäft. Vor dem Hintergrund der Pandemie und flexibleren Büroflächennutzungen findet eine Fokusverschiebung zu aktivem Mietermanagement statt, um eine geringe Fluktuation, niedrige Leerstände und die Wertsicherung der Immobilie langfristig zu garantieren. Darüber hinaus verstärkt sich der Trend zu kürzeren Mietverträgen, was ein aktives Management und Mieterbetreuung noch wichtiger werden lässt, um unverändert hohe Gesamtmietdauern zu erreichen.

Die Umsatzentwicklungen in den für den AVECO Konzern relevanten Märkten sind geprägt von einer zunehmenden Nachfrage nach gebündelten Services, wodurch die Konsolidierung im Markt anhält. Zusätzliches Umsatzwachstum kann überwiegend durch die führenden Anbieter realisiert werden. Dies führt zu einem Verdrängungswettbewerb. Auf der Kundenseite haben in den vergangenen Jahren zudem hochwertige Dienstleistungen an Bedeutung gewonnen. Gleichwohl ist die Wirtschaftlichkeit bei der Vergabe von Aufträgen ein wichtiges Entscheidungskriterium. Der Preisdruck auf die Dienstleister wirkt somit mindernd auf das Marktvolumen.

Der Personalmangel hat im Jahr 2023 angehalten und trägt nach wie vor zur Begrenzung des Marktwachstums bei. Dieser Effekt wird nach Einschätzung der Anbieter mittelfristig weiter zunehmen. Dazu tragen etwa der demografische Wandel, der Arbeitskräftemangel sowie branchenspezifische Faktoren wie niedrige Marktpreise bei. Das Recruiting und die Mitarbeitendenbindung rücken somit verstärkt in den Fokus der Unternehmen und sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Vor allem im Hinblick auf die Vergabe von Aufträgen haben Anbieter mit guten Konzepten zur Personalgewinnung und -bindung einen Vergabevorteil.

Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns

Die folgenden Kommentierungen finanzieller Zahlen orientieren sich an der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliedert ist und somit von den handelsrechtlichen Darstellungen abweichen kann.

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren des AVECO Konzerns sowie der jeweiligen Geschäftsbereiche sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT).

In Mio. EUR 2023 2022 Veränderung
WISAG Facility Service 1.617,3 53,5 % 1.366,5 53,1 % 250,8 18,4 %
WISAG Industrie Service 1.120,4 37,1 % 996,2 38,7 % 124,2 12,5 %
WISAG Aviation Service 196,2 6,5 % 153,2 5,9 % 43,0 28,1 %
IC Immobilien Gruppe 44,8 1,5 % 42,3 1,6 % 2,5 5,9 %
International 100,2 3,3 % 60,9 2,4 % 39,3 64,5 %
Immobilien 0,1 0,0 % 0,2 0,0 % -0,1 -50,0 %
Sonstiges 62,3 2,1 % 52,4 2,0 % 9,9 18,9 %
Konsolidierung -120,7 -4,0 % -96,6 -3,7 % -24,1 24,9 %
Gesamt 3.020,6 100,0 % 2.575,1 100,0 % 445,5 17,3 %

Abbildung: Zusammensetzung der Umsatzerlöse des AVECO Konzerns

Im Jahr 2023 konnte die AVECO weiter an die positive Entwicklung des Vorjahres anschließen. Diese Entwicklung wurde von fast allen Geschäftsfeldern getragen, sodass die AVECO Konzernerlöse trotz der negativen konjunkturellen Einflüsse durch die Inflation und das damit gestiegene Zinsniveau sowie die Folgen des russischen Angriffskrieges um 17,3 % auf 3.020,6 Mio. EUR anstiegen.

Die beiden großen Geschäftsbereiche WISAG Facility Service und WISAG Industrie Service entwickelten sich mit einem Wachstum von 18,4 % bzw. 12,5 % innerhalb des Erwartungskorridors. Gleiches gilt auch für die WISAG Aviation Service. Während der stagnierende Umsatz der IC Immobilien Gruppe auf die Fokussierung auf die Integration der im Vorjahr erworbenen HIH Property Management GmbH zurückzuführen ist, sorgte im Ausland die erstmalige Einbeziehung der Nettoservice S.a.r.l., Senningerberg/Luxemburg für einen entsprechenden Umsatzanstieg.

Ergebnisseitig verlief das Jahr 2023 für den AVECO Konzern sehr positiv. Die gute Umsatzentwicklung konnten alle Geschäftsbereiche in Steigerungen des EBIT umsetzen. Insgesamt verbesserte sich das EBIT im Konzern um 5,4 Mio. EUR auf 104,1 Mio. EUR. Durch die Verminderung des Working Capital sowie durch das gestiegene Zinsniveau verbesserte sich das Zinsergebnis gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. EUR. Aufgrund des in den letzten Jahren generell gestiegenen Niveaus für den langfristigen Zins zur Abzinsung der Pensionsrückstellungen musste im Geschäftsjahr eine Anpassung des Abzinsungsfaktors sowie des Rententrends vorgenommen werden. Hieraus resultiert eine Entlastung des neutralen Ergebnisses in Höhe von 0,7 Mio. EUR (Vj. 1,4 Mio. EUR). Insgesamt verbesserte sich das neutrale Ergebnis um 4,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr.

Der Konzernjahresüberschuss vor konzernfremden Gesellschaftern stieg infolge dieser Effekte auf 60,2 Mio. EUR.

Entwicklung in den Geschäftsfeldern

Die folgenden Kommentierungen zur Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern beziehen sich auf die Werte der entsprechenden Teilkonzerne vor Konsolidierungsmaßnahmen auf Ebene der Konzernmutter.

WISAG Facility Service Prognose 2022 für 2023 Zielerreichung 2023
Umsatzerlöse Umsatzerlöse auf 1.569,4 Mio. EUR steigern übererfüllt
EBIT-Marge zwischen 5,5 % und 6,0 % erreicht

Der Geschäftsbereich Facility Service erzielte im Berichtsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 1.617,3 Mio. EUR. Damit konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr (1.366,5 Mio. EUR) deutlich gesteigert werden. Der Umsatzanstieg von 250,8 Mio. EUR resultiert sowohl aus Preiserhöhungen als auch aus Netto-Wachstum.

Das Umsatzwachstum verteilt sich wie folgt über die einzelnen Sparten des Konzerns:

Die WISAG Facility Management Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 500,4 Mio. EUR und wuchs damit im Vergleich zum Vorjahr von 409,2 Mio. EUR um 91,3 Mio. EUR oder 22,3 %.

Im Jahr 2023 erzielte die WISAG Gebäudetechnik Umsatzerlöse in Höhe von 541,7 Mio. EUR. Damit wächst die Sparte gegenüber dem Vorjahr von 454,1 Mio. EUR um 87,6 Mio. EUR bzw. 19,3 %. Der Anstieg resultiert aus der positiven Entwicklung der Auftragslage.

Die WISAG Gebäudereinigung weist für das Jahr 2023 Umsatzerlöse von 563,2 Mio. EUR (Vj. 483,8 Mio. EUR) aus. Dies entspricht einem Anstieg von 16,4 %. Der Anstieg konnte aus organischem Wachstum generiert werden. Zudem konnten im Jahr 2023 Preiserhöhungen in einem Umfang von 31,9 Mio. EUR (Vj. 9,8 Mio. EUR) umgesetzt werden.

Die WISAG Sicherheit & Service weist für das Jahr 2023 einen Umsatzanstieg gegenüber 2022 in Höhe von 29,6 Mio. EUR auf 269,2 Mio. EUR aus. Dies entspricht einem Anstieg von 12,4 %.

Im Jahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse der WISAG Catering gegenüber dem Vorjahr um 46,6 % oder 47,1 Mio. EUR von 100,9 Mio. EUR auf 147,9 Mio. EUR an. Der Bereich Catering erfuhr im Jahr 2023 wieder eine stärkere Nachfrage. Insbesondere das Betriebs-Catering verzeichnete eine höhere Nachfrage. Zur Stärkung im Betriebs-Catering hat auch die zum Jahreswechsel 2023 erworbene Kaffeebarkette "chicco di caffè" beigetragen. Die hieraus resultierenden Umsätze für das Geschäftsjahr 2023 betragen 15,2 Mio. EUR.

Im Jahr 2023 konnte die WISAG Garten- und Landschaftspflege die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 15,6 % von 98,4 Mio. EUR auf 113,7 Mio. EUR steigern. Die WISAG Facility Beteiligungsmanagement konnte im Jahr 2023 die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 54,5 % oder um 3,4 Mio. EUR auf 9,6 Mio. EUR (Vj. 6,2 Mio. EUR) steigern.

Die Personalaufwandsquote des WISAG Facility Service Konzerns ist von 57,9 % auf 58,8 % im Jahr 2023 gestiegen. Dazu beigetragen haben ein Rückgang der bezogenen Leistungen infolge einer gesteigerten Eigenleistung sowie Preisdruck am Markt. Die Quote der bezogenen Leistungen ist im Vergleich zum Vorjahr (19,2 %) auf 18,7 % gesunken. Gegenläufig dazu ist die Quote für die Materialaufwendungen gegenüber dem Vorjahr (6,6 %) auf 7,0 % angestiegen. Hierzu hat unter anderem ein höherer Materialaufwand der Sparte Catering im Zusammenhang mit dem Umsatzanstieg beigetragen. Für die übrigen Aufwendungen resultiert für das Jahr 2023 eine Quote in Höhe von 9,6 %, die damit gegenüber dem Vorjahr (9,6 %) konstant blieb.

Das EBIT betrug im Jahr 2023 vor Berücksichtigung des im Geschäftsjahr 2016 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages 93,8 Mio. EUR. Damit weist es einen Anstieg gegenüber dem Jahr 2022 in Höhe von 1,9 Mio. EUR aus. Nach Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrages beträgt das EBIT 30,9 Mio. EUR. Die EBIT-Marge liegt mit 5,8 % unterhalb des Vorjahreswertes. Im EBIT sind Abschreibungen auf Firmenwerte in Höhe von 1,1 Mio. EUR enthalten.

Der Konzernjahresüberschuss vor Anteilen anderer Gesellschafter beträgt für das Jahr 2023 0,0 Mio. EUR (Vj. 0,7 Mio. EUR). In dem Konzernjahresüberschuss sind sowohl die Ergebnisabführung an die Gesellschafterin in Höhe von 63,3 Mio. EUR (Vj. 61,5 Mio. EUR) als auch die Körperschaftsteuer in Höhe von 15,9 Mio. EUR (Vj. 15,4 Mio. EUR) enthalten.

Der operative Cashflow betrug im Jahr 2023 87,3 Mio. EUR (Vj.: 54,6 Mio. EUR). Die Zunahme des Mittelzuflusses resultiert neben dem erhöhten Konzernergebnis (vor Minderheiten und Ergebnisabführung) aus gegenläufigen Effekten. Positiv auf den Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit wirkte im Wesentlichen die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten. Dem gegenüber steht mittelmindernd der Aufbau der Forderungen und anderer Aktiva, welcher jedoch durch den Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten überkompensiert wurde.

Zusammengefasst verlief das Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend. Trotz der auch im Jahr 2023 fortbestehenden herausfordernden Rahmenbedingungen und der steigenden Inflation konnte ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr erzielt werden.

WISAG Industrie Service Prognose 2022 für 2023 Zielerreichung 2023
Umsatzerlöse Umsatzerlöse auf 1.015,0 Mio. EUR steigern übererfüllt
EBIT-Marge zwischen 5,0 % und 5,5 % erreicht

Der Geschäftsbereich Industrie Service erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 1.120,4 Mio. EUR. Der Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 124,2 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf die weitere Erholung des Dienstleistungsmarktes sowie die Vertriebsstärkung zurückzuführen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete die WISAG Produktionsservice einen Umsatzzuwachs von 12,7 % auf 471,3 Mio. EUR. Das Wachstum konnte über alle Regionen hinweg realisiert werden, im Wesentlichen durch deutlich gesteigerte Abrufe und Zusatzaufträge sowie gewonnene Neuaufträge.

Die Dienstleistungsbereiche der WISAG Gebäude- und Industrieservice (Instandhaltung, Anlagenbau sowie Facility Management Industrie) konnten im Jahr 2023 ihre Umsatzerlöse erneut ausweiten und erreichten ein Umsatzwachstum von 13,3 %. Der Umsatz stieg von 320,9 Mio. EUR auf 363,3 Mio. EUR.

Als herstellerunabhängiger Anbieter konnte die WISAG Elektrotechnik den Anforderungen des Marktes nachkommen und einen Anstieg der Umsatzerlöse um 12,0 % auf 197,0 Mio. EUR erzielen.

Für das Jahr 2023 weisen die Gesellschaften der WISAG Industrie Beteiligungsmanagement aufgrund der weiter starken Nachfrage einen Umsatzanstieg von 7,9 % auf 100,8 Mio. EUR aus. Die Personalaufwandsquote im Konzern im Jahr 2023 von 43,0 % (Vj. 46,0 %) ist nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Die Quote der bezogenen Leistungen und des Materialaufwandes blieb mit 39,0 % ebenfalls nahezu auf Vorjahresniveau, nach 39,5 % im Vorjahr. Hierzu hat insbesondere ein im Verhältnis zur Umsatzentwicklung relativ geringer Materialbezug gegenüber dem Vorjahr beigetragen. Für die übrigen Aufwendungen resultiert für das Jahr 2023 eine Quote in Höhe von 12,2 %, nach 12,5 % im Vorjahr. Der relative Rückgang ist im Wesentlichen durch die gestiegenen Umsatzerlöse bedingt.

Das EBIT betrug im Jahr 2023 55,6 Mio. EUR. Damit weist es einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 7,5 Mio. EUR aus. Die EBIT-Marge erhöhte sich geringfügig auf 5,0 %. Der Konzernjahresüberschuss, vor Anteilen anderer Gesellschafter und vor Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft, erhöhte sich im Jahr 2023 um 14,2 % auf 37,3 Mio. EUR.

Der Geschäftsbereich Industrie Service erwirtschaftete einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 88,5 Mio. EUR (Vj. 38,4 Mio. EUR). Dieser Zufluss resultiert insbesondere aus dem Konzernjahresüberschuss vor Ergebnisabführung und den verdienten Abschreibungen sowie aus dem Abbau des Working Capital.

Trotz der noch immer angespannten Lage in der Industrie verlief das Geschäftsjahr 2023 für die gesamte WISAG Industrieservice sehr zufriedenstellend. Die gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele konnten übertroffen werden.

WISAG Aviation Service Prognose 2022 für 2023 Zielerreichung 2023
Umsatzerlöse Umsatzerlöse auf 167,9 Mio. EUR steigern übererfüllt
EBIT-Marge zwischen 0,0 % und 0,5 % erreicht

Die Umsatzerlöse der WISAG Aviation Service konnten gegenüber dem Vorjahr um 43,0 Mio. EUR gesteigert werden. Dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 28,1 %. Der Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Neugewinn von Kunden sowie aus Preiserhöhungen.

Durch die 2023 entstandene Nachfragesteigerung konnte die WISAG Ground Service die Umsatzerlöse mit 27,1 % von 101,0 Mio. EUR auf 128,5 Mio. EUR deutlich steigern.

Im Berichtsjahr stiegen die Umsatzerlöse der WISAG Passage Service Gruppe entsprechend der generellen Erholung nach der Coronapandemie von 21,6 Mio. EUR auf 21,9 Mio. EUR.

Die Entwicklung der WISAG Airport Service Gruppe im Jahr 2023 war gegenüber dem Vorjahr positiv. Die Umsatzerlöse der Gruppe konnten um 36,6 % auf 35,4 Mio. EUR gesteigert werden.

Die stagnierenden Zahlen im Bereich der Tonnagemengen in Deutschland machten sich auch beim Wachstum der Umsatzerlöse der WISAG Cargo Service Gruppe bemerkbar. Die Umsatzerlöse blieben mit 12,4 Mio. EUR nahezu auf Vorjahresniveau (12,2 Mio. EUR). Prozentual stellt dies eine Steigerung in Höhe von 1,6 % dar. Die Stabilität ist vor allem auf die weiterhin hohe Bedeutung von Luftfracht zurückzuführen sowie auf die Möglichkeit, aufgrund der Flexibilität und Schnelligkeit dieses Transportweges stellenweise Preissteigerungen durchzusetzen und neue Kunden zu gewinnen.

Der Bereich Personalservice wurde im Geschäftsjahr 2023 kontinuierlich ausgebaut und die Kapazitäten wurden entsprechend erhöht. Hierdurch erzielte die Sparte einen Umsatz in Höhe von 6,9 Mio. EUR. Dies entspricht einer Steigerung von 100,9 % gegenüber dem Vorjahr (3,4 Mio. EUR). Der Anstieg spiegelt eine klare Nachfrage nach erfahrenem Personal im Bereich der Luftfahrt sowie bei bodennahen Diensten wider.

Die Personalaufwandsquote im WISAG Aviation Service Konzern konnte aufgrund von Optimierungen gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert werden und belief sich im Jahr 2023 auf 59,4 %. Die Quote der bezogenen Leistungen fällt mit 13,7 % im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht aus. Die Summe an bezogenen Leistungen beläuft sich im Berichtsjahr auf insgesamt 26,8 Mio. EUR. Für die übrigen Aufwendungen belief sich die Quote 2023 auf 11,3 %, was einer Verringerung gegenüber dem Vorjahr entspricht (12,1 %). Das EBIT betrug im Jahr 2023 vor Berücksichtigung der Ergebnisabführung -0,9 Mio. EUR. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar (-5,3 Mio. EUR).

Die EBIT-Marge liegt damit weiterhin leicht im negativen Bereich und beträgt ca. -0,5 %. Im EBIT sind neben den Abschreibungen der Einzelabschlüsse noch Konzernabschreibungen auf Firmenwerte in Höhe von 0,9 Mio. EUR enthalten.

Der Konzernjahresüberschuss vor Anteilen anderer Gesellschafter beträgt für das Jahr 2023 8,5 Mio. EUR (Vj. -6,2 Mio. EUR). Im Konzernjahresüberschuss sind sowohl Gewerbesteuern (1,6 Mio. EUR) als auch Körperschaftsteuern (0,4 Mio. EUR) aus den Einzelabschlüssen sowie aus Steuerumlagen enthalten.

Der Konzern erwirtschaftete einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 6,3 Mio. EUR (Vj. 0,4 Mio. EUR). Der Mittelzufluss begründet sich neben der weiteren Ergebnisstabilisierung im Wesentlichen in der Verbesserung des Working Capital.

Zusammengefasst verlief das Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend. Während der geplante Umsatz übertroffen werden konnte, wurde das angestrebte EBIT erreicht, wobei das Niveau weiterhin unter den langfristigen Erwartungen liegt.

IC Immobilien Group Prognose 2022 für 2023 Zielerreichung 2023
Umsatzerlöse Umsatzerlöse auf 41,8 Mio. EUR steigern Nicht erreicht
EBIT-Marge zwischen -5,5 % und -5,0 % Nicht erreicht

Der Geschäftsbereich IC Immobilien Group erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 44,8 Mio. EUR. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen organisch begründet.

Das Geschäftsfeld Property Management erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 39,7 Mio. EUR und wuchs damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Mio. EUR.

Das Geschäftsfeld Asset Management steigerte im Geschäftsjahr 2023 seine Umsatzerlöse um 1,2 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR. Die bezogenen Leistungen und der Materialaufwand reduzierten sich aufgrund im Vorjahr enthaltener Einmaleffekte von 6,0 Mio. EUR auf 4,1 Mio. EUR.

Der Personalaufwand ist um 2,1 Mio. EUR auf 31,5 Mio. EUR gestiegen, was zu einem Anstieg der Personalaufwandsquote der IC Immobilien Gruppe von 68,0 % auf 68,9 % führt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um 2,5 Mio. EUR auf insgesamt 12,7 Mio. EUR. Die wesentlichen Treiber für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Raummieten mit 0,6 Mio. EUR und die IT-Kosten mit 2,0 Mio. EUR. Die IT-Kosten beinhalten im Wesentlichen die Kosten für Rechenzentrumsleistungen sowie SAP-Supportgebühren.

Diese verschiedenen Effekte führen zu einem EBIT in Höhe von -4,3 Mio. EUR und einem Konzernjahresergebnis von -4,6 Mio. EUR für das Jahr 2023.

Der operative Cashflow des Geschäftsbereichs betrug im Jahr 2023 insbesondere aufgrund des negativen operativen Ergebnisses -2,5 Mio. EUR.

Zusammengefasst verlief das Geschäftsjahr 2023 der IC Immobilien Group nicht im geplanten wirtschaftlichen Rahmen. Auch 2024 wird von notwendigen Sanierungsmaßnahmen geprägt sein.

Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 137,4 Mio. EUR auf 1.132,7 Mio. EUR. Das Eigenkapital stieg aufgrund des erwirtschafteten Ergebnisses um 59,4 Mio. EUR. Damit erhöhte sich die Eigenkapitalquote des AVECO Konzerns im Geschäftsjahr um 3,5 Prozentpunkte auf 18,0 %. Zum Stichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der AVECO Konzern konnte sich somit im Geschäftsjahr 2023 aus eigenen Mitteln finanzieren.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von 219,7 Mio. EUR (Vj. 193,9 Mio. EUR) und resultieren im Wesentlichen aus Miet- sowie Leasingverträgen. Darüber hinaus bestehen keine Verpflichtungen aus Bürgschaften.

Der AVECO Konzern erwirtschaftete 2023 einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 155,5 Mio. EUR. Dieser Zufluss resultiert aus dem verbesserten Konzernjahresüberschuss sowie aus den damit verdienten Abschreibungen. Die Verminderung des Working Capital wirkt sich ebenfalls positiv aus.

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt 127,2 Mio. EUR und liegt damit erneut deutlich über dem Vorjahreswert. Der Mittelabfluss resultiert aus regelmäßigen Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung, Anzahlungen im Rahmen des Baus eines konzerneigenen Schulungszentrums, Investitionen in den Fuhrpark und den Erwerb von drei Windkraftanlagen sowie aus verschiedenen Unternehmenszukäufen, die teils noch nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden, vermindert um die Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 5,8 Mio. EUR resultiert neben Zinszahlungen insbesondere aus Einzahlungen von sowie Ausschüttung an nicht beherrschende Gesellschafter sowie aus der Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten.

Zum 31. Dezember 2023 verfügt der AVECO Konzern über liquide Mittel in Höhe von 83,4 Mio. EUR. Diese bilden die Grundlage für eine solide Finanzierung des Geschäftsbetriebs und bieten die Option für weitere Akquisitionen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird durch intensivierte Maßnahmen zur Optimierung des Working Capital ein operativer Cashflow oberhalb des Niveaus des Geschäftsjahres 2023 prognostiziert.

Der Konzern wird aufgrund dessen und der guten Liquiditätsausstattung in der Lage sein, sämtliche eigene Zahlungsverpflichtungen stets und fristgerecht zu erfüllen.

Vermögenslage

Die Investitionen in das Anlagevermögen übersteigen die laufende Abschreibung und die Nettoabgänge des Anlagevermögens, sodass sich das Anlagevermögen von 214,4 Mio. EUR um 73,8 Mio. EUR auf 288,2 Mio. EUR erhöht. Durch diesen Anstieg sowie die Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen Vermögensgegenstände und der liquiden Mittel erhöhte sich die Bilanzsumme gegenüber 2022 um 137,4 Mio. EUR auf 1.132,7 Mio. EUR.

Mit einem Konzernergebnis vor Konzernminderheiten in Höhe von 60,2 Mio. EUR (Vj. 56,4 Mio. EUR) konnte der Konzern an die gute Entwicklung des Vorjahres anschließen. Mit einem Eigenkapital von 203,4 Mio. EUR (Vj. 143,9 Mio. EUR) und einem Bestand an flüssigen Mitteln von über 83,4 Mio. EUR (Vj. 58,7 Mio. EUR) ist der Konzern weiterhin stabil ausgestattet.

Gesamtaussage des Vorstandes zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Geschäftsjahr 2023 verlief für den AVECO Konzern insbesondere vor dem Hintergrund der verschiedenen gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren (russischer Angriffskrieg und deutlich gestiegene Inflation) sehr erfreulich. Die meisten Geschäftsbereiche konnten ihre geplanten Ziele erreichen und die Vorjahreszahlen operativ übertreffen. Diese breite Entwicklung ist für die Verbesserung des Ergebnisses des AVECO Konzerns verantwortlich. Mit dem erreichten Umsatzwachstum und EBIT-Niveau wurde die Erwartungshaltung des Vorjahres bestätigt.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Kundenzufriedenheit

Die Qualität der erbrachten Dienstleistungen sowie die hiermit einhergehende Zufriedenheit der Kunden sind von übergeordneter Bedeutung für die erfolgreiche Geschäftstätigkeit des Konzerns. Die nachhaltige Steigerung der Kundenzufriedenheit wird als Grundvoraussetzung aller Unternehmensbereiche verstanden, um nachhaltig die Potenziale der Geschäftstätigkeit voll ausschöpfen zu können. Das in den jeweiligen Geschäftsbereichen und Sparten zentral angesiedelte Qualitätsmanagement überwacht die umfangreichen Qualitätsanforderungen und dient einer stetigen Qualitätsverbesserung. Mit individuellen Service-Level-Agreements lassen sich die erbrachten Dienstleistungen in Bezug auf Qualität und Pünktlichkeit für jeden einzelnen Kunden messen. Im Auftrag des AVECO Konzerns werden seit mehreren Jahren Kundenbefragungen durchgeführt. Die Ergebnisse werden ausgewertet, um Maßnahmen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit zu entwickeln. Im Jahr 2023 wurde die Kundenbefragung nicht durchgeführt. Aus den Ergebnissen für das Jahr 2022 geht hervor, dass die Zufriedenheit der Kunden auf einem hohen Niveau liegt. Diese hat im Jahr 2022 mit 3,85 (Skala von 1 = "trifft gar nicht zu" bis 5 = "trifft voll zu") zum Vorjahr (2021: 3,99) leicht abgenommen. Im Geschäftsjahr 2024 wird die Kundenbefragung mit einem überarbeitetem Konzept wieder durchgeführt.

Mitarbeitendenzufriedenheit und Personalentwicklung

Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden ist für den AVECO Konzern eine wichtige Maßgröße. Die jährlich konzernweit durchgeführte Mitarbeitendenbefragung - WISAG Barometer - liefert für den Personalbereich wichtige Erkenntnisse. Nach wie vor zählen zu den wichtigsten Treibern für die Zufriedenheit und Begeisterung der Mitarbeitenden:

Meine Vorgesetzten sind für mich ein Vorbild

Die Arbeit wird bei uns gerecht verteilt

Ich kann mich bei der WISAG weiterentwickeln

Ich kann meine besonderen Fähigkeiten und Stärken einbringen

Ich werde ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen

Das Hauptaugenmerk in diesem Zusammenhang liegt weiterhin auf den Schwerpunktthemen Führung, Personalentwicklung und -weiterentwicklung sowie Kommunikation.

Die Personalentwicklung im Konzern wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter systematisiert. Dazu wurde das bestehende Personalmanagement-Ticketsystem weiter ausgebaut (Systematisierung und Digitalisierung aller Personalprozesse), um frei werdende Mittel aus reduzierten Prozesskosten in Personalentwicklungsmaßnahmen zu investieren.

Im Mittelpunkt des Personalentwicklungskonzepts stehen der Erhalt und die Erweiterung der Fach- und Führungskompetenz der Mitarbeitenden und das Ziel, Führungspositionen auch zukünftig möglichst aus den eigenen Reihen zu besetzen. Die Personalentwicklung baut auf Zielvereinbarungen und regelmäßigen Gesprächen zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten auf, in denen Erwartungen, Leistungen und Qualifizierungsmaßnahmen vereinbart werden.

Durch die Zusammenarbeit mit der WISAG Dienstleistungsholding im Bildungshaus wird die Effektivität im Bereich der Personalentwicklung weiter gesteigert.

Nachhaltigkeit

Gesellschaftliche Verantwortung bedeutet für uns auch, sich für den Schutz unserer Umwelt einzusetzen. Daher hat der AVECO Konzern den Einsatz überwiegend ökologischer Verfahren und Produkte auch 2023 weiterhin intensiv verfolgt und das Thema Nachhaltigkeit und ESG (Environmental Social Governance) weiter mit Nachdruck optimiert. Im Rahmen der Vision 2030 wird der im Jahr 2010 eingeschlagene Weg der ökologischen Unternehmensvision konsequent weiter verfolgt. Auch die Geschäftsbereiche des AVECO Konzerns stellen sich entsprechend auf und haben Nachhaltigkeitsbeauftragte benannt. Sie fokussieren sich dabei auf Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit der Dienstleistungserbringung.

Auf die zunehmende Relevanz von Nachhaltigkeitsratings hat die AVECO reagiert und hat für verschiedene Geschäftsbereiche ein übergreifendes EcoVadis-Rating angestoßen. Erste Ergebnisse liegen zwischenzeitlich vor - der Geschäftsbereich Facility Service hat hierbei die Einstufung Silber erhalten. Weiterhin hat es eine hohe Bedeutung, die Nachhaltigkeitsbemühungen gegenüber den Kunden darzulegen - insbesondere bei Ausschreibungen. Dementsprechend wird das Thema weitergeführt und im Jahr 2024 das Rating erneuert.

Ein wesentlicher Teil des Leistungsangebotes des AVECO Konzerns besteht darin, Kunden bei der Steigerung ihrer Energieeffizienz und der Reduzierung ihrer Emissionen zu unterstützen. Zur Ermittlung der aktuellen ökologischen Anforderungen an einen nachhaltigen Gebäudebetrieb sowie von Trends und Entwicklungswegen nachhaltiger Immobilienbewirtschaftung wurde im Jahr 2011 eine jährlich stattfindende Onlinestudie, das WISAG Nachhaltigkeitsradar, entwickelt.

Im Rahmen der Leistungserbringung spielen Partnerschaften im AVECO Konzern bei der Erreichung der gesetzten Nachhaltigkeitsziele eine große Rolle.

Die Partnerschaft mit Werner & Mertz (Tana) ermöglicht uns eine deutliche Unterstützung unserer ökologischen Aktivitäten. Im Jahr 2024 hat die WISAG Gebäudereinigung geplant, mindestens 80 % der eingekauften Reinigungschemie über die Green-Care-Linie von Tana abzubilden. Diese steht für hochwertige Reinigungsprodukte im Einklang mit der Natur. Sauberkeit wird ganzheitlich interpretiert: Als Ergebnis der Reinigung, aber auch ganz bewusst als sauber für Mensch, Tier und Umwelt. Durch den Einkauf der nachhaltigen Produkte kann die AVECO ihre ökologische Zielsetzung weiter vorantreiben und das Angebot umweltorientierter Dienstleistungen für ihre Kunden weiter ausbauen.

Neben Reinigungsmitteln gehören Staubsauger zu den wichtigsten eingesetzten Arbeitsmitteln der WISAG Gebäudereinigung. Im Jahr 2023 haben wir durch den Einsatz von neuen nachhaltigen Staubsaugern mit energieeffizientem und langlebigem Motor 255,57 kg CO 2 je Sauger/Jahr eingespart. Die Sauger werden zudem zu 31 % aus recyceltem Kunststoff gefertigt. Im Verlauf von 2023 konnte der Anteil dieser Staubsauger am Gesamtbestand auf 38 % gesteigert werden.

Die Bestrebungen zur weiteren Reduktion des konzernweiten CO 2 -Ausstoßes haben 2023 vor allem durch den Erwerb von drei Windkraftanlagen ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. Einhergehend mit dieser Investition, die der AVECO eine selbstproduzierte Strommenge von ca. 31 Gigawattstunden sichert, wurde ein umfassendes Gesamtkonzept entwickelt. Neben der Versorgung der eigenen Standorte (63,8 % aller Standorte konnten 2023 bereits auf Eigenversorgung umgestellt werden) ist auch die Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks sowie die Bereitstellung entsprechender Ladeinfrastruktur Bestandteil dieses Konzepts.

Der Fuhrpark der AVECO verfügt derzeit über insgesamt 501 (Vj. 142) elektrisch angetriebene Fahrzeuge und Maschinen, die operativ oder als Poolfahrzeuge im Einsatz sind. Darüber hinaus hat der AVECO Konzern zum Stichtag über 500 dieser Fahrzeuge bzw. Maschinen bestellt.

Die Bereitstellung entsprechender Ladeinfrastruktur konnte 2023 bereits erfolgreich umgesetzt werden. Zum Jahresende verfügte der AVECO Konzern über ca. 120 eigene Ladepunkte - sowohl in Form von Schnellladesäulen als auch von Wallboxen. Ende 2024 soll diese Infrastruktur auf über 450 ausgebaut sein. Um das Laden auch am Wohnort zu ermöglichen, wurden 2023 verschiedene Lösungsmöglichkeiten evaluiert, die im Jahr 2024 zur Umsetzung kommen werden.

Der AVECO Konzern verfügt in Deutschland über mehr als 100 Standorte. Diese werden sukzessive zu sogenannten grünen Standorten entwickelt. Unser Kennzahlensystem, mit dem wir eine verlässliche Aussage zum ökologischen Stand unserer grünen Standorte treffen können, umfasst 14 Punkte. Das Kennzahlensystem orientiert sich dabei am international maßgeblichen Index der Global Index Initiative (GRI). Dabei unterscheiden wir zwischen standortbedingten und nutzerabhängigen Parametern, zum Beispiel die Heizenergie- und Stromintensität oder auch die Arbeitsplatz-Mietflächen-Effizienz, das Abfallaufkommen und die CO 2 -Emissionen des Fuhrparks.

Darüber hinaus werden seit 2023 im Rahmen des konzernweiten CO 2 -Accountings alle Emissionen erfasst. Ausgehend von der sich so ergebenden Ökobilanz werden in den kommenden Jahren weitere Projekte zur CO 2 -Reduzierung identifiziert und entsprechend umgesetzt.

Geschlechterquote und Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, im Vorstand und in Führungspositionen

Geschlechterquote im Aufsichtsrat

Derzeit besteht der Aufsichtsrat aus vier weiblichen und sechs männlichen Arbeitnehmervertretern und aus einem weiblichen und neun männlichen Anteilseignervertretern. Damit beträgt der aktuelle Anteil von Frauen im Aufsichtsrat 25 %. In seiner Sitzung vom 15. Dezember 2022 hat der Aufsichtsrat eine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat von mindestens 25 % beschlossen. Die mögliche Festlegung einer Quote über den Status quo hinaus wird zum 30. Juni 2027 durch den Aufsichtsrat erneut überprüft.

Zielgrößen für den Vorstand

Der Vorstand besteht aktuell aus einem Mitglied, sodass die Festlegung einer Quote zu starken Einschränkungen bei der Auswahl zukünftiger Bewerber führen würde. Daher wurde die Quote auf 0 % festgelegt. Sollte sich die Zahl der Vorstandsmitglieder verändern, wird die mögliche Festlegung einer Quote erneut durch den Aufsichtsrat geprüft.

Zielgröße für die erste und zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands

Das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst verlangt ferner die Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands. Der aktuelle Anteil von Frauen an der einzigen Führungsebene der AVECO Holding AG beträgt über 60 %. Der Vorstand hat eine Zielgröße von mindestens 30 % Frauenanteil für diese Führungsebene beschlossen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Konjunktur in Deutschland ist geprägt von zurückhaltenden Konsumausgaben infolge hoher Preise und Leitzinsen sowie von der kürzlich beschlossenen Kürzung von Staatsausgaben für das laufende Jahr. Weiter ist die deutsche Wirtschaft durch die bestehende schwache Weltkonjunktur gehemmt. In seiner Konjunkturprognose im März 2024 prognostiziert das ifo Institut, dass die Aussichten zum Jahresbeginn für die Konjunktur in Deutschland nicht auf eine Trendwende hinweisen und erwartet für das erste Quartal einen Rückgang um 0,1 % zum Vorquartal.

Die Inflationsrate verlief im vergangenen Jahr rückläufig und lag im Durchschnitt bei 5,9 %. Zum Jahresanfang 2024 setzte sich die rückläufige Entwicklung fort. Die Inflationsrate lag im Februar 2024 bei 2,5 %, was dem niedrigsten Wert seit Juni 2021 entspricht. Das ifo Institut erwartet für das Jahr 2024 eine rückläufige Entwicklung der Inflationsrate, die im Durchschnitt bei 2,3 % liegen soll. Für das Jahr 2025 wird eine Inflationsrate von 1,6 % prognostiziert.

Insgesamt wird für Deutschland im Jahr 2024 ein durchschnittliches jährliches BIP-Wachstum in Höhe von 0,2 % erwartet, da erst ab dem zweiten Halbjahr eine wirtschaftliche Erholung prognostiziert wird. Im Jahr 2025 könnte das preisbereinigte BIP durchschnittlich mit 1,5 % zum Vorjahr wieder stärker ansteigen.

Prognosebericht WISAG Facility Service

Der Geschäftsbereich WISAG Facility Service wird auch weiterhin an der grundsätzlichen Ausrichtung mit den bewährten Dienstleistungen innerhalb des Facility Management festhalten.

Trotz der geringen Erwartungen an die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen für das Jahr 2024 weist die WISAG Facility Service ein stabiles Kundenportfolio auf, weshalb die Planung für das Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzwachstum von rund 7,8 % zum Vorjahr bzw. auf 1.744 Mio. EUR vorsieht. Das Wachstum umfasst alle Sparten der WISAG Facility Service und beinhaltet neben annualisierten Preiserhöhungen auch die Erweiterung des Geschäfts bei Bestandskunden sowie die Gewinnung von Neukunden. Aufgrund der erwarteten Umsatzsteigerung ist demnach ein EBIT von rund 95 Mio. EUR geplant. Vor dem Hintergrund unserer Vertriebsoffensive und der damit einhergehenden Investitionen wird eine EBIT-Marge von 5,4 % (Vj. 5,8 %) erwartet.

In Einklang mit der Mittelfriststrategie 2027 ist die Fokussierung weiterhin sowohl auf kleine und mittelständische Kunden als auch auf die Vermarktung digitaler Produkte ausgerichtet.

Größere Akquisitionen zum Ausbau der Geschäftsfelder sind aktuell nicht geplant, aber auch nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Prognosebericht WISAG Industrie Service

Der Geschäftsbereich WISAG Industrie Service wird auch weiterhin an der grundsätzlichen Ausrichtung mit den bewährten Dienstleistungen innerhalb des Markts für Industrieservices festhalten. Der Ausblick für 2024 auf die Industriekonjunktur bleibt verhalten.

Die tägliche Zusammenarbeit mit Unternehmen der Industrie erfordert hohe Flexibilität, insbesondere aufgrund der sich zuspitzenden Knappheit wesentlicher Rohstoffe sowie der Unsicherheit im Kontext des Ukrainekonflikts.

Für das Geschäftsjahr 2024 sieht die Planung einen Umsatz in Höhe von 1.114 Mio. EUR und ein EBIT von 4,8-5,9 % vor. Größere Akquisitionen zum Ausbau der Geschäftsfelder sind aktuell nicht geplant, aber auch nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Prognosebericht WISAG Aviation Service

Trotz der geringen Erwartungen an die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen für das Jahr 2024 weist die WISAG Aviation Service ein stabiles Kundenportfolio auf, weshalb die Planung für das Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzwachstum von rund 3,8 % zum Jahr 2023 bzw. auf 203,6 Mio. EUR vorsieht. Das Wachstum umfasst alle Sparten der WISAG Aviation Service und beinhaltet neben annualisierten Preiserhöhungen die Erweiterung des Bestandskundengeschäfts sowie die Gewinnung von Neukunden. Aufgrund der erwarteten Umsatzsteigerung und der geplanten operativen Stabilisierung ist demnach ein EBIT von rund 1,1 Mio. EUR geplant. Vor dem Hintergrund dieser Planung wird eine EBIT-Marge von 0,5 % erwartet.

In Einklang mit der Mittelfriststrategie 2027 liegt die Fokussierung weiterhin auf der Etablierung des Angebotsportfolios bei den Bestandskunden sowie auf der Gewinnung neuer vielversprechender Kunden. Hierbei wird bedingt durch das zyklische Airline-Geschäft immer eine Abwägung zwischen Neuumsatz und Machbarkeit durchgeführt, sodass der Flugplan der jeweiligen Airline mit der Leistungskapazität der operativen Mannschaft bzw. der Personalverfügbarkeit kompatibel ist.

Größere Akquisitionen zum Ausbau der Geschäftsfelder sind aktuell nicht geplant, aber auch nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Bezüglich eines Beteiligungserwerbs nach dem Stichtag wird auf den Nachtragsbericht verwiesen.

Prognosebericht IC Immobilien Group

Cushman & Wakefield geht im Rahmen einer Immobilienmarktprognose für 2024 von einer sich langsam erholenden Investitionsaktivität in Deutschland aus. Angesichts des Investitionsumfelds, welches sich durch mögliche erste Leitzinssenkungen deutlich verbessern könnte, sei man zuversichtlich, dass eine baldige Marktbelebung mit damit verbundenen höheren Transaktionsumsätzen wahrscheinlich werde. Cushman & Wakefield prognostiziert für das laufende Jahr ein sich stabilisierendes Umfeld bei Gewerbeimmobilien, besonders für Core-Büroobjekte. Angesichts steigender Spitzenmieten bei Core-Objekten und höherer Preisabschläge bei Objekten in peripherer Lage sei von einer Bodenbildung bei Preisen und Renditen auszugehen, insbesondere bei Core-Objekte in Innenstadtlagen.

Wie eine Umfrage des Berufsverbands The Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) zeigt, spielen die in den vergangenen Jahren immer präsenter werdenden ESG-Kriterien weiterhin eine wichtige Rolle bei neuen Immobilieninvestments. Trotz des schwierigen Marktumfelds werden diese Faktoren mit steigendem Interesse bei Immobilieninvestments berücksichtigt. Der Umfrage zufolge stellen ca. 42 % der rund 4.000 weltweit befragten Immobilienexperten in den vergangenen zwölf Monaten eine wachsende Nachfrage der Mieter nach nachhaltigen Gebäuden fest. Insgesamt 11 % der Befragten gaben an, sogar einen deutlichen Anstieg der Nachfrage wahrzunehmen. Auch die Investmentaktivitäten seien zunehmend von der Investorennachfrage nach nachhaltigen Immobilien geprägt: 39 % der Befragten weltweit gaben an, eine höhere Nachfrage zu beobachten, knapp 15 % stellten ein deutlich höheres Investoreninteresse an ESG-konformen Immobilien fest. Für Deutschland gaben 53,3 % der Befragten an, eine gestiegene Nachfrage der Investoren zu beobachten, 31 % sprachen von einem deutlichen Zugewinn des Investoreninteresses nach nachhaltigen Immobilien.

Für das Geschäftsjahr 2024 sieht die Planung einen Umsatz in Höhe von 39,2 Mio. EUR und ein EBIT von -7,6 % vor.

Größere Akquisitionen zum Ausbau der Geschäftsfelder sind aktuell nicht geplant, aber auch nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Prognose Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Unabhängig von den aktuellen Rahmenbedingungen wird der AVECO Konzern 2024 weiter an seine positive Entwicklung anknüpfen.

Aufgrund seiner Strategie, die sich an den Bedürfnissen der relevanten Märkte und Kunden orientiert, werden auch im begonnenen Geschäftsjahr weitere Umsatzzuwächse erwartet. Durch gesamtheitliche Betreuungskonzepte, in die der Konzern seine Erfahrung in den einzelnen Geschäftsbereichen beratend einbringt, ist der AVECO Konzern mit seinem Angebot vernetzter Dienstleistungen einer der wichtigsten Partner für große Immobilienbetreiber, Flughäfen und Fluggesellschaften sowie für die Industrie.

Das erste Quartal 2024 ist operativ in allen Geschäftsbereichen weitestgehend planmäßig verlaufen und signalisiert eine stabile operative Geschäftsentwicklung. Für den AVECO Konzern insgesamt ist aufgrund der Entwicklung aller Geschäftsbereiche im ersten Quartal für das gesamte Jahr mit einer weiter verbesserten Gesamtsituation zu rechnen. Auch der in den vergangenen Jahren defizitäre Bereich Aviation zeigt erneut deutliche operative Verbesserungen und kann im ersten Quartal ein positives Ergebnis verzeichnen. Handlungsschwerpunkte zur weiteren Ergebnisoptimierung sind -neben den standardmäßigen Überlegungen zu weiterem Wachstum, Qualität bzw. EBIT-Verbesserungen - die derzeit defizitären Bereiche IC Immobilien und WISAG Service Europe.

Für den AVECO Konzern wird mit einem Umsatz von 3.263,1 Mio. EUR und einem EBIT auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau gerechnet.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Der AVECO Konzern hat sich durch stetiges Wachstum als führender Anbieter im Bereich der Sekundärprozess-Dienstleistungen etabliert. Der Geschäftserfolg ist davon abhängig, dass die eingegangenen Risiken beherrscht werden und die Chancen überwiegen. Auch in Zukunft sollen die Chancen, die der Markt bietet, aktiv genutzt werden. Dies bedeutet aber auch gleichzeitig das Eingehen von Risiken, von deren Bewältigung der Erfolg des Unternehmens abhängt. Risiken sind Abweichungen von bestimmten Annahmen, Planwerten oder Zielgrößen, die eine mögliche negative Auswirkung auf die Unternehmensentwicklung haben können.

Ziel des Risikomanagements ist es, die Sicherung des Unternehmenserfolgs nachhaltig zu unterstützen, Risikokosten zu optimieren und damit einen wichtigen Beitrag zur wertorientierten Unternehmensführung zu leisten. Die Aufgabe des Risikomanagementsystems besteht im Wesentlichen darin, alle für das Unternehmen bestehenden Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und diesen systematisch zu begegnen. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Kontrollmechanismen, die eine frühzeitige Erkennung und Steuerung sämtlicher Risiken sowie die Entwicklung effektiver Maßnahmen zur Risikominimierung ermöglichen.

Flache Organisationsstrukturen und eine offene Kommunikationskultur erhöhen die Transparenz und erleichtern die Steuerung potenzieller Risiken. Des Weiteren trägt der organisatorische Aufbau des Konzerns durch Holdinggesellschaften in den Geschäftsbereichen und Sparten zur Reduzierung der Risiken bei. Die Spartenholdinggesellschaften sind weiter in regional eigenständige Tochterunternehmen gegliedert.

Die Bewertung der identifizierten Risiken erfolgt unter Berücksichtigung der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit sowie des finanzwirtschaftlichen Ausmaßes. Die Bewertung erfolgt quartalsweise über einen Zeitraum von einem Jahr. Die Bewertung der Risiken hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit erfolgt in die vier Kategorien "unwahrscheinlich" (1-20 %), "möglich" (21-50 %), "wahrscheinlich" (51-80 %) und "sehr wahrscheinlich" (81-100 %). Weiter wird das aus den Risiken resultierende mögliche finanzielle Ausmaß für den AVECO Konzern in vier Kategorien quantifiziert. Zur Bewertung der möglichen Risiken werden dabei die Kategorien "gering" (< 3 Mio. EUR), "moderat" (3-5 Mio. EUR), "wesentlich" (5-10 Mio. EUR) und "hoch" (> 10 Mio. EUR) verwendet. Die Bezugsgröße für die Bewertung des möglichen finanziellen Ausmaßes bildet das erwartete EBIT. Die Risikostufe ergibt sich aus der Wahrscheinlichkeit und dem finanziellen Ausmaß.

Externe Risiken Eintrittswahrscheinlichkeit Finanzielles Ausmaß Risikostufe
Gesamtwirtschaftliche Risiken Wahrscheinlich Wesentlich Hoch
Branchenrisiken Facility Service Möglich Moderat Mittel
Branchenrisiken Industrie Service Möglich Moderat Mittel
Branchenrisiken Aviation Service Möglich Moderat Mittel
Branchenrisiken IC Immobilien Group Möglich Moderat Mittel
Branchenrisiken Europa
Lohnentwicklungen Wahrscheinlich Moderat Mittel
Personalrisiken Möglich Gering Mittel
Inflationsrisiken Möglich Moderat Mittel
Lieferrisiken Möglich Moderat Mittel
Finanzwirtschaftliche Risiken Eintrittswahrscheinlichkeit Finanzielles Ausmaß Risikostufe
Liquiditätsrisiken Unwahrscheinlich Gering Mittel
Ausfallrisiken Möglich Moderat Mittel
Rechtliche Risiken Eintrittswahrscheinlichkeit Finanzielles Ausmaß Risikostufe
Rechtliche Risiken Unwahrscheinlich Wesentlich Mittel

Einzelne Risiken, denen der AVECO Konzern ausgesetzt ist, sind im Folgenden dargestellt:

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Bei Unternehmen und privaten Haushalten war die Stimmung zuletzt schlecht und durch eine hohe Unsicherheit geprägt. Die Risiken für die Wirtschaft in Deutschland aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich der Entwicklung der Energiepreise haben jedoch zuletzt durch Preisrückgänge auf ein Niveau leicht oberhalb vor der Coronapandemie abgenommen. Dies könnte sich positiv auf die Industrie und den Konsum auswirken. Dennoch geht die weitere Entwicklung der Energiepreise für die Wirtschaft in Deutschland mit einer hohen Unsicherheit einher. Die Inflation bei den Verbraucherpreisen entwickelt sich rückläufig und wird weiter abnehmen.

Für das Jahr 2024 wird eine Inflationsrate von 2,3 % prognostiziert. Im Jahr 2025 wird ein weiterer Rückgang der Inflationsrate auf 1,6 % erwartet. Für das Jahr 2024 insgesamt wird ein durchschnittliches jährliches BIP-Wachstum in Höhe von 0,2 % prognostiziert. Eine Erholung der deutschen Wirtschaft wird ab dem zweiten Halbjahr prognostiziert. In anderen europäischen Ländern weisen die Indikatoren bereits seit dem Herbst 2023 auf eine wirtschaftliche Erholung hin. Auch besteht dort eine bessere Stimmung in der Wirtschaft. Für das Jahr 2025 wird mit 1,5 % wieder ein stärkeres BIP-Wachstum in Deutschland erwartet.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtwirtschaftlichen Risiken wird als "wahrscheinlich" eingeschätzt. Sofern die möglichen gesamtwirtschaftlichen Risiken eintreten, werden die finanziellen Auswirkungen als "wesentlich" erachtet.

Branchenrisiken Facility Service

Der Markt für Facility-Management-Dienstleistungen in Deutschland ist von einer erhöhten Unsicherheit und Volatilität geprägt. Der in der Vergangenheit übliche belastbare Planungshorizont von mehreren Jahren hat sich erheblich verkürzt, was die auf langfristige Kundenbeziehungen ausgelegten Unternehmensprozesse der Facility-Service-Unternehmen immer mehr herausfordert. Dies wird durch regulatorische Änderungen und geopolitische Auswirkungen hervorgerufen, wodurch wirtschaftliche Risiken und Preiserhöhungen entstehen, die letztendlich die Kundenbeziehungen belasten. Darüber hinaus bilden sich im Markt immer größere Multidienstleister heraus, was von Auftraggebern sowohl positiv als auch kritisch gesehen wird. Derzeit hat sich eine große Bandbreite an Servicemodellen gebildet, weil viele Unternehmen das Ziel verfolgen, sich zu sogenannten Real-Estate-Serviceunternehmen zu entwickeln, die neben dem klassischen infrastrukturellen und technischen Facility Management zusätzlich kaufmännisches Facility Management, wie Property Management bis hin zum Asset Management, aus einer Hand anbieten.

Wie auch in den Vorjahren erwarten Facility-Management-Dienstleister mehrheitlich, dass Unternehmen ihre Büroflächen in Relation zur Mitarbeitendenanzahl weiter reduzieren. Diese Entwicklung hat während der Coronapandemie in Form von Homeoffice bzw. mobilem Arbeiten begonnen, ist noch nicht abgeschlossen und wird sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Betreiber von Büroimmobilien schaffen zudem derzeit Kollaborationsflächen zulasten der klassischen Einzelarbeitsplätze. Diese Entwicklung ist neben der deutlich gestiegenen Home-Office-Quote ein weiterer Grund für den zukünftig dauerhaft geringeren Stellenwert der Betriebsgastronomie.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit der aus dem Marktumfeld resultierenden Risiken wird als "möglich", die möglichen finanziellen Auswirkungen als "moderat" eingestuft.

Branchenrisiken Industrie Service

Die deutsche Industrielandschaft unterliegt einem dynamischen Wandel. Die unter dem Oberbegriff "Industrie 4.0" zusammengefassten Veränderungen durch Digitalisierung und die damit einhergehenden Änderungen in den Produktionsprozessen erfordern eine zunehmende Flexibilisierung auf Dienstleisterseite.

Die WISAG Industrie Service stellt sich dieser Herausforderung. Als Dienstleister sind wir nur begrenzt in der Lage, Produkte im Markt zu platzieren, jedoch sehen wir große Chancen im Bereich der Automatisierung sowie der künstlichen Intelligenz. Um uns vorzubereiten und zu lernen, digitalisieren wir primär unsere internen Prozesse und testen Pilotprojekte auf Markttauglichkeit. Ein weiterer wesentlicher Erfolgsgarant wird zukünftig die Flexibilisierung und Qualifizierung der Mitarbeitenden sein - die entscheidende Voraussetzung, um schnell veränderliche Kundenbedürfnisse im Zusammenhang mit der 4. industriellen Revolution ohne Verzögerung bedienen zu können. Die WISAG Industrie Service wird Abhängigkeiten von einzelnen Branchen wie Automotive weiter reduzieren und neue Branchen wie die Prozessindustrie erschließen.

Der Personalmangel ist weiterhin der kritische Erfolgsfaktor der Branche. Nach Einschätzung der Anbieter wird sich dieser mittelfristig weiter verschärfen. Wettbewerbsvorteile können sich für Anbieter ergeben, denen es gelingt, dem Personalmangel mit geeigneten Lösungen zu begegnen. Dazu zählen auch digitale Lösungen, die eine Optimierung von Verwaltungsprozessen ermöglichen oder operativ unterstützen.

Ein weiteres potenzielles Risiko stellen Lieferanten dar. Im Rahmen strenger Beauftragungsvoraussetzungen sowie regelmäßiger Leistungs- und Qualitätsüberprüfungen werden diese Risiken minimiert.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit der aus dem Marktumfeld resultierenden Risiken wird als "möglich", die möglichen finanziellen Auswirkungen als "moderat" eingestuft.

Branchenrisiken Aviation Service

Der Markt für Dienstleistungen im Aviation-Sektor in Deutschland ist von einer erhöhten Unsicherheit und Volatilität geprägt. Die im Jahr 2023 gestiegenen Rohstoff- und Treibstoffpreise werden auch im Jahr 2024 einen erheblichen Teil der Kostenstruktur innerhalb der WISAG Aviation bestimmen. Dazu kommt ab Mai 2024 die von der Bundesregierung beschlossene Erhöhung der Luftverkehrsabgabe. Die hiermit verbundene Erhöhung der Ticketsteuer wird mit ca. 19 % beziffert. Die daraus entstehenden Mehrkosten werden die Airlines aller Wahrscheinlichkeit nach an die Fluggäste weitergeben, was wiederum direkte Auswirkungen auf das Reiseverhalten der Passagiere haben könnte.

Die aktuelle politische Diskussion zur Reduzierung von Kurzstreckenflügen und die Tendenz, auf CO 2 -ärmere Fortbewegungsmittel umzusteigen, könnten die Nachfrage nach Flugreisen dämpfen. Dazu ist es möglich, dass die Diskussionen zum Klimaschutz eine nachhaltige Änderung des Reiseverhaltens mit sich bringen und damit zu einer Reduzierung von Flugreisen führen. Zudem ist bereits in anderen europäischen Ländern eine solche Tendenz zu erkennen, da dort Maßnahmen zur Reduktion des Kurzstreckenflugverkehrs eingeführt wurden, die sich unmittelbar auf die Nutzung des Transportmittels "Flugzeug" ausgewirkt haben.

Auch die von Unternehmen ausgegebenen Reiserichtlinien weisen in der jüngsten Vergangenheit eine Tendenz auf, Flugreisen nach Möglichkeit zu vermeiden. Eine solche Entwicklung hat direkten Einfluss auf das Reiseverhalten und damit die Nachfrage in der Aviation-Branche.

Im europäischen und globalen Luftverkehr zeichnet sich allmählich die Tendenz ab, dass Umsteigeströme immer stärker weg von Deutschland hin zu anderen Ländern verlagert werden. Hier sind als Standort beispielsweise der Nahe Osten oder Istanbul zu nennen. Der Rückgang der Attraktivität begründet sich vor allem in den hohen Standortkosten, welche aus Gebühren und Abgaben bestehen. Diese Entwicklung kann sich beispielsweise nachhaltig auf die Nachfrage und das Verkehrsaufkommen am Standort Frankfurt auswirken. Der demografische Wandel sowie die Umorientierung von Angestellten bezüglich ihrer Qualifikationen in Zeiten der Coronapandemie haben nachhaltig zu Engpässen im Personalbereich geführt. Es besteht das Risiko, dass hier keine vollständige Erholung eintritt.

Angesichts der aktuellen Entwicklungen schätzt der Vorstand der AVECO die Eintrittswahrscheinlichkeit als "möglich" und das finanzielle mögliche Ausmaß als "moderat" ein.

Branchenrisiken IC Immobilien Group

Die langfristigen Folgen der geopolitischen Konflikte bergen auch direkte branchenspezifische Risiken. Um der hohen Inflation entgegenzuwirken, ist die Europäische Zentralbank (EZB) - wie auch die Federal Reserve in den USA - von einer jahrelangen Nullzinspolitik abgerückt. Mit den gestiegenen Kapitalmarktzinsen hat eine Verteuerung der Baukosten stattgefunden, welche Investoren skeptisch angesichts neuer Projekte werden ließ. Die Finanzierungskosten für zehnjähriges Baugeld fiel allerdings seit Anfang November von 4,23 auf 3,45 %.

Die Spitzenmieten stiegen auch im Jahr 2023 an allen großen Büroimmobilienstandorten, was auf die erhöhte Nachfrage nach Premiumobjekten in Innenstadtlagen zurückzuführen ist. Angesichts der hohen Baukosten und der Erwartung, dass auch 2024 vorzugsweise hochwertige Core-Objekte nachgefragt werden, prognostiziert JLL weiterhin steigende Spitzenmieten.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist bundesweit nach wie vor mit reduzierten Transaktionsvolumina für gewerbliche Immobilien zu rechnen. Wie hoch das Volumen ausfallen wird, ist aufgrund der konjunkturellen Schwäche und des verhaltenen Optimismus angesichts potenzieller Zinssenkungen nicht genau zu beziffern. Denn noch steht die Entscheidung der Notenbanken zur weiteren Zinsentwicklung aus und die Preisfindungsphase auf dem Immobilienmarkt ist noch nicht abgeschlossen.

Wichtiger denn je ist ein aktives Mietermanagement, um mögliche Risiken zu analysieren und zu reduzieren sowie um den Werterhalt der jeweiligen Immobilie zu sichern. Das hat auch bei der IC Immobilien Gruppe einen hohen Stellenwert. Zudem werden fortlaufend Möglichkeiten ermittelt, wie bislang ungenutzte Wertpotenziale realisiert werden können - beispielsweise durch das Bauen im Bestand. Vor diesem Hintergrund und angesichts der weiterhin steigenden Bau- und Materialkosten werden Alternativstrategien wie der Ankauf und die Revitalisierung von Bestandsimmobilien in guter Lage stärker ins Auge gefasst.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit der aus dem Marktumfeld resultierenden Risiken wird als "möglich", die möglichen finanziellen Auswirkungen als "moderat" eingestuft.

Lohnentwicklung

Allgemein ist die Lohnentwicklung geprägt von Tariflohnerhöhungen, die zwischen den Tarifparteien vereinbart werden und vom Kunden zu zahlen sind. Hier besteht das Risiko, dass nicht alle Kunden der Preiserhöhung folgen. Neben dem Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns und der tariflichen Lohnsteigerungen wird das Lohnniveau von Angebot und Nachfrage bestimmt. In der Vergangenheit war das Angebot von Arbeitskräften deutlich geringer als die Nachfrage. Dies führt zu weiteren Lohnsteigerungen, welche umzusetzen sind und nur begrenzt an Kunden weitergegeben werden können. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Risiko ist "wahrscheinlich". Das potenzielle finanzwirtschaftliche Ausmaß hieraus wäre ebenfalls "moderat".

Personalrisiken

Wie in Vergangenheit sind auch in den kommenden Jahren qualifizierte Mitarbeitende eine Voraussetzung für die korrekte Ausführung von Aufträgen sowie für die Unternehmensentwicklung. Speziell für FM-Dienstleister nimmt der Wettbewerb um qualifiziertes Personal seit Jahren zu. Im Hinblick auf die Besetzungszeiten von ausgeschriebenen Stellen wird sich die Lage in Zukunft noch weiter verschärfen. Auch die Rekrutierung von Servicekräften für die Dienstleistungsbranche wird neben der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften immer mehr zu einer Herausforderung.

Zu den Personalrisiken zählen etwa ein nicht ausreichendes Angebot an qualifizierten Personen am Arbeitsmarkt sowie die Fluktuation von Mitarbeitenden. Um diesen Personalrisiken zu begegnen, liegt unser Augenmerk auf der Mitarbeitendenzufriedenheit sowie insbesondere auf der Aus- und Weiterbildung sowie der Personalentwicklung. Im Bereich der Personalbeschaffung betreibt der Konzern aktives Recruiting. Dies ermöglicht es, den Recruiting-Weg zu optimieren und aktiv zu gestalten. Daneben besteht die Möglichkeit, kurzfristig auf professionelle Personalvermittler zurückzugreifen.

Die steigende Inflation sowie die potenziell zunehmende Gefahr der Altersarmut führen vermehrt zur Verlängerung der persönlichen Lebensarbeitszeit, was für die AVECO als Chance gesehen werden kann, Arbeitskräfte zu gewinnen.

Zusammenfassend wird das Risiko für diesen Bereich und für den Prognosezeitraum durch die ergriffenen Maßnahmen hinsichtlich der möglichen finanziellen Auswirkungen als "gering" und die Eintrittswahrscheinlichkeit als "möglich" eingestuft.

Inflationsrisiken

Seit Ende 2023 ist die Inflation in Deutschland weiter zurückgegangen. Die Preissituation für Energie hat sich weiter beruhigt. Auch der Preisanstieg für Nahrungsmittel hat sich erheblich entschleunigt und ist nun erstmals seit über zwei Jahren unterhalb der Gesamtteuerung. Dennoch ließ die Inflation in letzter Zeit etwas langsamer nach, bei den Risiken im Hinblick auf zukünftige Verbraucherpreisentwicklungen ist weiterhin keine Abschwächung in Sicht. Eine Ausweitung der Konflikte im Nahen Osten könnte Energie- und Verbraucherpreise wieder in die Höhe treiben.

Da sich 2023 ein stetiger Rückgang der Inflation verzeichnen ließ, aber potenzielle Konflikte im Nahen Osten ein Risiko für die zukünftige Entwicklung der Energie- und Verbraucherpreise darstellen, stuft der Vorstand der AVECO die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt der Inflationsrisiken als "möglich" ein. Das finanzielle Ausmaß ist "moderat" und die Risikoeinstufung ist "mittel".

Lieferrisiken

Trotz des anhaltenden Ukrainekrieges und der geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China sowie aufgrund des sinkenden Inflationsniveaus hat die Materialknappheit in der deutschen Industrie weiter abgenommen. Auch die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer haben aktuell keinen Einfluss auf die Materialknappheit. Die Lieferketten sind weitestgehend stabil geblieben und haben demnach keine Auswirkungen auf den Dienstleistungsbereich.

Die aus den Lieferrisiken resultierende Rohstoffverknappung kann Materialpreissteigerungen nach sich ziehen, welche nur begrenzt an Kunden weitergegeben werden können. Zusätzlich zu den externen Effekten kommt das Inkrafttreten des neuen Lieferkettengesetzes zum 1. Januar 2023 hinzu. Dieses schafft erstmals klare Anforderungen für unternehmerische Sorgfaltspflichten, welche sich auf die gesamte Lieferkette beziehen - also vom Rohstoff bis zum fertigen Verkaufsprodukt. Diesbezüglich sind die Anforderungen an die Unternehmen in Deutschland abgestuft. Diese sind Mitarbeitendenzahl, Einflussvermögen auf den Verursacher der Menschenrechtsverletzung und die unterschiedlichen Stufen der Lieferkette. Eindeutige Anzeichen auf Verstöße müssen demnach sofortiges Handeln der betroffenen Unternehmen nach sich ziehen. Kontrolliert werden die Regulierungen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Der Strafenkatalog reicht vom einfachen Bußgeld bis zum Ausschluss der Unternehmen von der öffentlichen Beschaffung. Der AVECO Konzern hat von allen Lieferanten eine Erklärung eingefordert.

Da die AVECO die Untergrenze von mehr als 3.000 Mitarbeitenden übertrifft, ist sie unmittelbar vom Lieferkettengesetz betroffen und sieht sich mit Mehraufwendungen im administrativen Bereich konfrontiert.

Deshalb stuft der Vorstand der AVECO die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt der Lieferrisiken als "möglich", das finanzielle Ausmaß und die Risikoeinstufung als "moderat" ein.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken drücken das mögliche Risiko aus, dass die AVECO ihre bestehenden oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen, bedingt durch einen nicht ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln, nicht erfüllen kann. Um diesem Risiko zu begegnen, wird der Bestand an liquiden Mitteln regelmäßig überwacht und gesteuert. Damit Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können, werden ausreichend Liquiditätsreserven vorgehalten. Zum 31. Dezember 2023 verfügte die AVECO über liquide Mittel in Höhe von 83,4 Mio. EUR. Diese bilden die Grundlage für eine solide Finanzierung des Geschäftsbetriebs. Daneben besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Kreditlinien bei mehreren Kreditinstituten.

Die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt der Risiken wird unter Berücksichtigung der vorgenannten Maßnahmen als "unwahrscheinlich" ein. Das finanzielle Ausmaß hieraus wäre "gering".

Ausfallrisiken

Der Konzern ist durch die Erbringung von Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten dem Risiko eines möglichen Forderungsausfalls ausgesetzt. Somit besteht ein Risiko, dass hieraus resultierende Zahlungsverpflichtungen seitens der Kunden nicht in voller Höhe eingehalten werden können. Weiter besteht das Risiko, dass Zahlungsziele nicht eingehalten werden. Zur Reduzierung möglicher Ausfallrisiken erfolgt in den Sparten ein kontinuierliches Monitoring überfälliger Forderungen. Zudem werden Ausfallrisiken durch die Bildung von Wertberichtigungen erfasst. Des Weiteren werden von den Kunden Bonitätsauskünfte eingeholt.

Aufgrund des guten Forderungsmanagements lagen zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen Forderungsausfälle infolge der wirtschaftlichen Gesamtentwicklungen bei Kunden vor.

Aus dem potenziellen Ausfall von Forderungen resultiert eine "mögliche" Eintrittswahrscheinlichkeit und ein "moderates" finanzielles Ausmaß.

Rechtliche Risiken

Derzeit liegen keine nennenswerten gerichtlichen Auseinandersetzungen vor. Die Einhaltung der relevanten gesetzlichen Vorschriften, die Anwendung von Tarifverträgen sowie die Beachtung interner Richtlinien werden fortlaufend durch die interne Revision der AVECO Holding geprüft. Weiterhin werden die Mitarbeitenden zur Reduzierung der rechtlichen Risiken in den relevanten Bereichen regelmäßig informiert und geschult. Darüber hinaus besteht ein umfassender und weitreichender Versicherungsschutz für solche Fälle.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit rechtlicher Risiken wird als "unwahrscheinlich" eingeschätzt. Das finanzielle Ausmaß hieraus wird als "wesentlich" eingestuft.

Chancenbericht

Die Erschließung neuer Dienstleistungsbereiche, strategische Zukäufe von Unternehmen, spartenübergreifende Vertriebsinitiativen und unsere Kundenorientierung mit Segmentstrategie sind Beispiele dafür, wie wir eine langfristig ausgerichtete Basis für vielfältige Wachstumschancen schaffen. Damit diese Basis auch in den kommenden Jahren Früchte trägt, hat bei der Umsetzung Nachhaltigkeit immer Priorität vor Geschwindigkeit.

Digitalisierung spielt in den verschiedenen Dienstleistungsprozessen eine wichtige Rolle. Die digitale Abwicklung von beispielsweise Bestellungen, Zeiterfassung und technischer Dokumentation erhöht nicht nur die Prozesseffizienz, sondern bietet die Möglichkeit, das Transparenz- und Informationsbedürfnis unserer Kunden unmittelbar aus dem bestehenden Datenstrom zu bedienen. Vertriebschancen liegen in der Entwicklung und im Vertrieb daraus resultierender Monitoring- und Cockpit-Lösungen. Digitalisierung spielt darüber hinaus in Pilotprojekten (Reinigungsroboter, Augmented Reality, Sensorik, Know-how-Transfer etc.) eine besondere Rolle.

Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Basierend auf den dargestellten Einzelrisiken, dem bestehenden Risikomanagementsystem und der derzeitigen Entwicklung des operativen Geschäfts unterliegt der Geschäftsbetrieb des AVECO Konzerns keinen existenzgefährdenden Risiken.

Nach Einschätzung des Vorstandes bewegt sich der Konzern in einem Chancen- und Risikoprofil, das typisch und untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden ist. Hinsichtlich der erläuterten Risiken - und unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit - werden keine einzelnen oder aggregierten Risiken erwartet, welche die Unternehmensfortführung im Prognosezeitraum 2024 wesentlich gefährden. Der Fortbestand des AVECO Konzerns ist somit unter Substanz- und Liquiditätsgesichtspunkten nicht gefährdet. Die Gesamtrisikosituation ist begrenzt und weiterhin überschaubar.

Nachtragsbericht

Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Anhang.

Herzlichen Dank!

Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Betriebsräten für ihren überdurchschnittlichen Einsatz. Sie haben die erforderlichen Veränderungen kreativ unterstützt und entscheidend zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Unternehmens beigetragen.

 

Frankfurt am Main, 10. Mai 2024

Michael C. Wisser

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.676.335,18 35.139.259,14
II. Sachanlagen 215.185.074,61 147.134.063,83
III. Finanzanlagen 34.358.362,99 32.082.928,43
288.219.772,78 214.356.251,40
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 199.363.156,82 193.081.471,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 480.585.012,00 460.025.348,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.893.993,53 2.342.138,18
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.401.750,11 1.226.591,33
4. Sonstige Vermögensgegenstände 70.945.640,67 61.540.655,95
557.826.396,31 525.134.733,79
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 85.321.342,52 58.735.509,48
842.510.895,65 776.951.715,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.940.924,22 3.940.219,20
1.132.671.592,65 995.248.185,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 61.612.083,85 61.612.083,85
III. Sonderrücklage nach § 27 DMBilG 18.777,88 18.777,88
IV. Gewinnvortrag (Vorjahr Verlustvortrag) 79.163.545,11 23.454.651,86
V. Konzernjahresüberschuss 61.886.017,78 56.820.858,33
VI. Nicht beherrschende Anteile -2.058.181,32 1.973.899,77
200.672.243,30 143.930.271,69
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil 0,00 9.354,50
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 111.037.643,22 129.947.242,40
II. Steuerrückstellungen 41.111.743,42 30.355.851,38
III. Sonstige Rückstellungen 390.341.806,97 356.980.864,76
542.491.193,61 517.283.958,54
D. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 41.786,01
II. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 130.948.051,05 123.821.074,09
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 127.074.359,43 114.535.704,75
IV. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.040.343,14 0,00
V. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 183.370,41 0,00
VI. Sonstige Verbindlichkeiten 121.861.538,37 93.373.203,85
386.107.662,40 331.771.768,70
E. Rechnungsabgrenzungsposten 3.055.796,69 2.113.407,26
F. Passive latente Steuern 344.696,65 139.425,15
1.132.671.592,65 995.248.185,84

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 3.020.554.082,92 2.575.120.743,74
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und in Arbeit befindlichen Aufträgen -8.003.714,68 18.289.745,89
3. Sonstige betriebliche Erträge 38.702.324,40 17.642.911,90
3.051.252.692,64 2.611.053.401,53
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 302.919.545,07 268.801.827,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 555.541.089,93 480.151.137,35
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.412.070.580,23 1.191.171.768,32
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung:
davon für Altersversorgung 2.389 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) 294.393.316,81 252.069.343,78
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 62.151.516,47 49.047.374,91
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 313.035.823,36 265.140.656,13
2.940.111.871,87 2.506.382.108,15
8. Beteiligungsergebnis 198.065,76 -1.446.272,31
9. Zinsergebnis -184.383,61 -1.926.666,01
13.682,15 -3.372.938,32
10. Ergebnis vor Steuern 111.154.502,92 101.298.355,06
11. Auswirkung aus der Änderung des angewandten Diskontierungszinssatzes 668.929,00 1.362.840,50
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -48.963.633,53 -44.465.588,06
13. Ergebnis nach Steuern 62.859.798,39 58.195.607,50
14. Sonstige Steuern -2.667.930,28 -1.782.816,81
15. Konzernjahresüberschuss vor nicht beherrschenden Anteilen 60.191.868,11 56.412.790,69
16. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Verlust 1.694.149,67 408.067,64
17. Konzernjahresüberschuss 61.886.017,78 56.820.858,33

Kapitalflussrechnung und Finanzierung

2023
TEUR
2022
TEUR
Konzern-Jahresüberschuss vor Ergebnisanteilen fremder Gesellschafter 60.192 56.413
Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens 62.152 49.047
Veränderung der Pensionsrückstellungen -18.909 -6.298
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -9.788 -22.142
Jahrescashflow 93.647 77.020
Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -3.045 -324
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -24.386 -162.651
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 79.254 120.020
Zinsergebnis -1.938 -940
Ertragsteueraufwand 50.152 44.592
Ertragsteuerzahlung -38.208 -29.142
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 155.476 48.575
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 14.508 10.383
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen und Unternehmenserwerbe -144.019 -96.907
Erhaltene Zinsen 3.542 1.654
Steueraufwand aus Deinvestitionen -1.188 -126
Cashflow aus Investitionstätigkeit -127.157 -84.996
Veränderung der Bankverbindlichkeiten -779 -203
Einlagen nicht beherrschender Anteile 0 1.334
Dividenden und Ausschüttungen -3.497 -1.592
Auswirkung der Konsolidierung einschließlich der Veränderung der Anteile konzernfremder Gesellschafter 51 136
Gezahlte Zinsen -1.604 -714
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -5.829 -1.039
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 22.490 -37.460
Veränderung des Finanzmittelfonds aufgrund der Veränderung des Konsolidierungskreises 4.096 5.837
Finanzmittelfonds zum 1. Januar des Geschäftsjahres 58.736 90.359
Finanzmittelfonds zum 31. Dezember des Geschäftsjahres 85.322 58.736

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Gezeichnetes Kapital
TEUR
Kapitalrücklage
TEUR
Sonderrücklage nach § 27 DMBilG
TEUR
Verlust-/ Gewinnvortrag
TEUR
Stand zum 1. Januar 2022 50 61.612 19 -20.777
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Einlagen 0 0 0 0
Ausschüttung für Vorjahre 0 0 0 0
Sonstige Eigenkapitalveränderungen 0 0 0 44.231
Stand zum 31. Dezember 2022 50 61.612 19 23.454
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Einlagen 0 0 0 0
Ausschüttung für Vorjahre 0 0 0 0
Sonstige Eigenkapitalveränderungen 0 0 0 55.709
Stand zum 31. Dezember 2023 50 61.612 19 79.163
Konzernjahresüberschuss
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Stand zum 1. Januar 2022 42.574 83.478
Konzernjahresüberschuss 56.821 56.821
Einlagen 0 0
Ausschüttung für Vorjahre 0 0
Sonstige Eigenkapitalveränderungen -42.574 1.657
Stand zum 31. Dezember 2022 56.821 141.956
Konzernjahresüberschuss 61.886 61.886
Einlagen 0 0
Ausschüttung für Vorjahre 0 0
Sonstige Eigenkapitalveränderungen -56.821 -1.112
Stand zum 31. Dezember 2023 61.886 202.730
Nicht beherrschende Anteile
TEUR
Eigenkapital (gesamt)
TEUR
Stand zum 1. Januar 2022 4.160 87.638
Konzernjahresüberschuss -408 56.413
Einlagen 1.334 1.334
Ausschüttung für Vorjahre -1.592 -1.592
Sonstige Eigenkapitalveränderungen -1.520 137
Stand zum 31. Dezember 2022 1.974 143.930
Konzernjahresüberschuss -1.694 60.192
Einlagen 0 0
Ausschüttung für Vorjahre -3.497 -3.497
Sonstige Eigenkapitalveränderungen 1.159 47
Stand zum 31. Dezember 2023 -2.058 200.672

Grundlagen und Methoden

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

Der Konzernabschluss der AVECO Holding AG sowie die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Sämtliche in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Konzernunternehmen wurden nach einheitlichen Bewertungsgrundsätzen bewertet.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten folgt den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches. Gliederung, Ansatz und Bewertung erfolgten im Konzernabschluss im Wesentlichen nach den gleichen Grundsätzen wie im Vorjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus demselben Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Das Mutterunternehmen ist unter der Firma AVECO Holding AG, mit Sitz in Frankfurt am Main, im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB Nr. 38486 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das abnutzbare Sachanlagevermögen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG, die ab 2010 erworben wurden, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Im Geschäftsjahr wurde keine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 3-15
Gebäude 25-50
Andere Baulichkeiten 10-20
Technische Anlagen und sonstige Maschinen 3-10
Werkzeuge 3
Fahrzeuge 6
EDV-Anlagen 3-5
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bilanziert. Ausleihungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 500 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden einheitlich mit den Anschaffungskosten, die unfertigen Erzeugnisse und in Arbeit befindlichen Aufträge mit den Herstellungskosten angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Herstellungskosten umfassen die angefallenen Material- und Personalkosten sowie die zu aktivierenden Gemeinkosten und Abschreibungen.

Abwertungen für Bestandsrisiken und für nichtgängige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sowie eventuelle Preisrisiken des Absatzmarktes werden individuell durch Einzelwertberichtigungen in ausreichendem Umfang und in angemessener Höhe berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen wird allen erkennbaren Risiken durch Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine zusätzlich gebildete Pauschalwertberichtigung zu Forderungen erfasst. Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls oder mit dem niedrigeren Geldkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Pensionsrückstellungen wurden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung zukünftiger Gehalts- und Rententrends sowie den Fluktuationen entsprechend der Projected-Unit-Credit-Methode auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % (Vorjahr 1,79 %) gebildet. Nach § 253 Abs. 2 HGB erfolgte die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, aus den vergangenen zehn (Vorjahr: zehn) Geschäftsjahren. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1. HGB aus der handelsrechtlichen Ermittlung der Pensionszusagen bei der Anwendung der unterschiedlichen Durchschnittssätze (7 vs. 10 Jahre) beträgt 1.027 TEUR und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Ferner wurden die überarbeiteten "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Heubeck angewendet. Der Aufzinsungseffekt aus den Pensionsrückstellungen in Höhe von 2.121 TEUR wurde wie im Vorjahr im Zinsergebnis und in Höhe von 669 TEUR im Posten "Auswirkung aus der Änderung des angewandten Diskontierungssatzes ausgewiesen. Teile der Pensionsverpflichtungen sind durch Versicherungen rückgedeckt. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurden die Aktivwerte dieser Rückdeckungsversicherung in Höhe von 4.053 TEUR mit den korrespondierenden Pensionsverpflichtungen saldiert.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Für unterlassene Instandhaltungen, die innerhalb von drei Monaten im nächsten Geschäftsjahr nachgeholt werden, werden gleichfalls Rückstellungen gebildet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zum jeweiligen Stichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Anpassungen aufgrund des Vorsichtsprinzips waren nicht erforderlich. Währungsverbindlichkeiten werden mit Einstandskursen angesetzt. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Verluste aus Kursänderungen berücksichtigt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen berücksichtigt, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden - neben der AVECO Holding AG - alle in- und ausländischen Konzernunternehmen einbezogen, sofern deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht von untergeordneter Bedeutung ist.

Die einbezogenen Gesellschaften sind in der Anlage 2 zum Anhang als Anteilsliste dargestellt.

Erst- und Endkonsolidierungen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die WISAG Logistics Solutions Süd-West GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, WISAG Logistics Solutions Süd-West Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, WISAG 1 Windpark GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, WISAG 1. Windpark Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, WISAG 2. Windpark GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, WISAG 2. Windpark Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, Nettoservice S.a.r.l., Senningerberg/Luxemburg, DEVINA Vierundachtzigste Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, Devina 104 GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Devina 104 Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, Devina 105 GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Devina 105 Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, WISAG Aviation Contracting Europe GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, WISAG Aviation Contracting Europe Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, WISAG WeCare GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, WISAG WeCare Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, WISAG Facility Management Logistik GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, WISAG Facility Management Logistik Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, WISAG Facility Management Retail GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, WISAG Facility Management Retail Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, WISAG Facility Management Gesundheitswesen GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, WISAG Facility Management Gesundheitswesen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main und chicco di caffè Gesellschaft für Kaffeedienstleistungen mbH, München, erstmals in den Konsolidierungskreis einbezogen.

Erwerbe

Im Berichtsjahr wurden keine Unternehmen erworben und erstmals in den Konzernabschluss einbezogen.

Verkäufe

Die im Berichtsjahr veräußerte Gesellschaft FSE Catering und Service GmbH, Berlin, wurde nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen.

Assoziierte Unternehmen

Die bereits im Vorjahr bestehende Beteiligung an der 4S BusPort GmbH, Schkeuditz, der Die Immobilien Partner GmbH, Hamburg, der Aviation Solution Berlin GmbH & Co. KG, Schönefeld, der Honold LTS Logistik GmbH, Neu-Ulm, der Honold LTS Invest GmbH, Neu-Ulm und die Beteiligung an der JOBOO! GmbH, Meerbusch, wurden gemäß § 311 Abs. 1 HGB als assoziierte Unternehmen ausgewiesen.

Untergeordnete Bedeutung

Aufgrund der insgesamt untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurde gemäß § 311 Abs. 2 HGB auf die Anwendung der Bewertungsvorschriften des § 312 HGB für die Anteile an der RK-Reinigungsgesellschaft Mitte mbH i.L., Futury Private Venture GmbH, Frankfurt am Main, FuTury Regio Growth GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Devina 90. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, Devina 85. GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, WISAG Culinaress GmbH, Ottobrunn, Devina 95. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, Devina 102. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, Devina 106. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, Devina 107. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, Devina 108. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, Devina 91. GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Devina 101. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main, WISAG Hornschuchhöhe Betriebsgesellschaft GmbH & Co. KG, Kulmbach, WISAG Hornschuchhöhe Betriebsgesellschaft Beteiligungs GmbH, Kulmbach, verzichtet.

Ausländische Beteiligungen

Die ausländischen Beteiligungen an der WISAG Polska Sp z o.o., Szczecin/Polen, an der HiSERV NORWAY AS, Oslo/Norwegen, an der European Customer Synergy S.A., Scharbeek/Belgien, an der Wisser Service Holding Schweiz AG, Zug/Schweiz, sowie an der Wisser Gebäude- und Betriebstechnik AG, Zug/Schweiz, an der Polygon FM AG, Neuhausen am Rheinfall/Schweiz, an der Reasco AG, Neuhausen am Rheinfall/Schweiz, und an der SAGITAL Facility International, S. L., Madrid/Spanien, wurden gemäß §§ 296 Abs. 2 i.V.m. 311 Abs 2 HGB wegen ihrer insgesamt untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Die 50%ige Beteiligung an der SAGITAL Facility International, S. L., Madrid/Spanien, die 60,1%ige Beteiligung an der FourFM AB, Örebro/Schweden, und die 100%ige Beteiligung an der Four FM Norway AS, Oslo/Norwegen, wurden gemäß § 296 Abs. 2 i.V.m. § 311 Abs. 2 HGB wegen der insgesamt untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Konsolidierungsgrundsätze

Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurden nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Der Stichtag der Einzelabschlüsse deckt sich mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023.

Die ausländischen Einzelabschlüsse wurden zunächst unter Beachtung der jeweiligen nationalen Bilanzierungsbestimmungen aufgestellt. Soweit diese Bestimmungen von den Bilanzierungsvorschriften des HGB abwichen, wurden die ausländischen Abschlüsse an die handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften angepasst.

Die dem deutschen Recht angepassten Einzelabschlüsse wurden unter Anwendung folgender Maßnahmen zum Konzernabschluss zusammengefasst: Die Kapitalkonsolidierung erfolgte auf Grundlage der Teilkonzernbilanzen der jeweiligen Vorstufen nach der angelsächsischen Methode, die zwischen der Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert.

Bei der Kapitalkonsolidierung wurden die Anschaffungskosten der Anteile an den Tochterunternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Eigenkapital gemäß § 301 Absatz 1 HGB im Erwerbszeitpunkt verrechnet. Hieraus resultierende aktive Untersehiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden planmäßig über einen Zeitraum von 5 bis 15 Jahren abgeschrieben. Den wesentlichen Firmenwerten werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt.

Gesellschaft Zugang Nutzungsdauer
(in Jahren)
IC Immobilien Holding GmbH, Frankfurt am Main 2020 7
IC Property Service GmbH, Hamburg 2022 6
WISAG Produktionsservice GmbH, Frankfurt am Main 2009 15
LTS Nordwest GmbH & Co. KG, Nordenham 2022 5
Konrad Industrieservice GmbH, Mannheim 2020 5
chicco di caffè Gesellschaft für Kaffeedienstleistungen m.b.H., München 2023 6
WISAG Sicherheitstechnik GmbH (vormals: SiTeco GmbH), Minden 2018 6
Wolfgang Ziegler GmbH Dienstleistungsbetrieb-Gebäudereinigung, Altenkunstadt 2022 5
Nettoservice S.a.r.l., Senningerberg/Luxemburg 2023 5

Des Weiteren bestehen noch vereinzelte Firmenwerte mit Restbuchwerten von jeweils unter 300 TEUR, welche allesamt über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben werden. Die in der Darstellung angegebenen Nutzungsdauern entsprechen dem erwarteten Nutzungszeitraum aufgrund der Entwicklung und Synergien.

Bei Gemeinschaftsunternehmen werden entsprechend dem Kapitalanteil des Konzerns Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung quotal in den Konzernabschluss einbezogen. Die Konsolidierungsmethoden werden entsprechend angewandt.

Assoziierte Unternehmen werden nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung konsolidiert und als solche ausgewiesen. Die anteiligen Ergebnisse dieser Gesellschaften wurden den Beteiligungswerten zu- oder abgerechnet. Anpassungen an das negative Eigenkapital eines assoziierten Unternehmens, die über den Buchwert der Beteiligung hinausgehen, werden insoweit als Rückstellung erfasst, als aus Sicht des Konzerns ein Risiko der Inanspruchnahme besteht. Aktive Unterschiedsbeträge aus der erstmaligen Einbeziehung werden in einer Nebenrechnung ermittelt und über 5 Jahre planmäßig abgeschrieben.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen werden aufgerechnet. Aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultierende Zwischenergebnisse sind eliminiert. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Für aus ergebniswirksamen Konsolidierungsbuchungen resultierende Ergebnisunterschiede werden, soweit erforderlich, Steuerabgrenzungen gem. § 306 HGB gebildet. Die sich daraus ergebenden aktiven und passiven latenten Steuerabgrenzungen werden in einem gesonderten Posten ausgewiesen.

Währungsumrechnung

Wesentliche Posten in Fremdwährungen sind nicht enthalten.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

(1) Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Der Bestand der immateriellen Vermögensgegenstände umfasst Nutzungsrechte sowie Geschäfts- oder Firmenwerte. Im Konzernabschluss sind 31.816 TEUR (Vorjahr 31.173 TEUR) an Geschäfts- oder Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung enthalten. Die Geschäftswerte aus der Kapitalkonsolidierung wurden mit 13.210 TEUR (Vorjahr 10.666 TEUR) erfolgswirksam abgeschrieben.

Sachanlagen

Die planmäßige Abschreibung auf Sachanlagen beträgt im Konzern 48.941 TEUR (Vorjahr 38.382 TEUR).

Finanzanlagen

Der Buchwert der Beteiligungen betrifft mit 2.040 TEUR (Vorjahr 1.377 TEUR) assoziierte Unternehmen. Im Wertansatz der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen des Konzerns wurden die anteiligen Ergebnisse der Beteiligungen bei den Beteiligungsbuchwerten berücksichtigt sowie, soweit erforderlich, als Rückstellungen erfasst.

(2) Vorräte

Konzern
31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 41.029 38.105
Unfertige Erzeugnisse und in Arbeit befindliche Aufträge 126.655 134.783
Handelsware 17.909 6.207
Geleistete Anzahlungen 13.770 13.987
199.363 193.082

In den unfertigen Erzeugnissen und in Arbeit befindlichen Aufträgen sind Wertberichtigungen i.H.v. 2.653 TEUR (Vj. 1.707 TEUR) enthalten.

Die Handelsware beinhaltet mit 342 TEUR (Vj. 445 TEUR) fertige Erzeugnisse.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

(4) Rechnungsabgrenzungsposten

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist im Geschäftsjahr wie im Vorjahr kein Disagio enthalten.

(5) Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital ist in 50.000 auf den Namen lautende Stückaktien aufgeteilt.

(6) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt 61.612 TEUR (Vj. 61.612 TEUR).

(7) Nicht beherrschende Anteile

Die nicht beherrschenden Anteile betreffen die Anteile der konzernfremden Gesellschafter an gezeichnetem Kapital, Rücklagen, Ergebnisvorträgen und dem Jahresergebnis einbezogener Tochterunternehmen.

Bezüglich der Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf den Konzerneigenkapitalspiegel (Anlage 5).

(8) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenabgabe, ausstehende Rechnungen, Gratifikationen, Prüfung und Beratung, Urlaubsansprüche, Gewährleistungen, Abfindungen, Sozialplan u. a.; sie berücksichtigen ausreichend alle erkennbaren Risiken.

(9) Verbindlichkeiten

31.12.2023
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
TEUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR
31.12.2022
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 - - 42 42
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 130.948 130.948 - - 123.821 123.821
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 127.074 127.074 - - 114.536 114.536
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.223 6.223 - - 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 121.862 121.862 - - 93.373 93.373
(davon aus Steuern) (29.752) (29.752) - - (29.295) (29.295)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (5.572) (5.572) - - (2.127) (2.127)
386.107 386.107 - - 331.772 331.772

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Konzern keine grundpfandrechtlichen Sicherheiten bestellt.

Im Geschäftsjahr bestehen wie im Vorjahr keine gesicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

(10) Umsatzerlöse

Konzern
Umsatz nach Regionen 2023
TEUR
2022
TEUR
Inland 2.917.428 2.511.410
Europa (ohne Inland) 103.126 63.711
3.020.554 2.575.121
nach Bereichen
Dienstleistungen 3.018.608 2.573.763
Immobilien und Sonstiges 1.946 1.358
3.020.554 2.575.121

Der Konzernumsatz stieg um insgesamt 17,3 % auf 3.020.554 TEUR. Im Inland stieg der Umsatz um 16,17 % auf 2.917.428 TEUR. Im Ausland erhöhte sich der Konzernumsatz um 61,87 %.

In den Umsatzerlösen des Konzerns sind im Geschäftsjahr periodenfremde Erlösschmälerungen in Höhe von 433 TEUR enthalten (Vorjahr 223 TEUR).

(11) Sonstige betriebliche Erträge

Konzern
2023
TEUR
2022
TEUR
Anlagenabgänge 3.662 2.515
Sonstige periodenfremde Erträge 19.711 964
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 6.663 5.805
Versicherungserlöse 569 482
Erträge aus dem Eingang abgeschriebener Forderungen 28 1.608
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 3.733 3.240
Verschiedene 4.336 3.029
38.702 17.643

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 30.315 TEUR (Vorjahr 11.617 TEUR).

Die sonstigen periodenfremden Erträge erhalten Liquidationserlöse einer abgewickelten Tochtergesellschaft in Höhe von 16.010 TEUR.

(12) Personalaufwand/Mitarbeitende

Konzern
Zahl der Mitarbeitenden im Jahresdurchschnitt 2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer Angestellte 49.575 44.954
Angestellte 5.737 5.231
55.312 50.185
Auszubildende 578 588
55.890 50.773

Im Personalaufwand des Konzerns sind periodenfremde Löhne und Gehälter in Höhe von 27.485 TEUR (Vorjahr 5.305 TEUR) enthalten.

Die periodenfremden Sozialabgaben betragen 16 TEUR (Vorjahr 5 TEUR).

(13) Abschreibungen

Konzern
2023
TEUR
2022
TEUR
Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 1.502 1.352
Geschäfts- und Firmenwerte aus der Konsolidierung 13.862 10.805
Sachanlagen 46.288 36.890
61.652 49.047

(14) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Betriebs-, Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen.

Die periodenfremden Aufwendungen betragen 1.153 TEUR (Vj. 1.839 TEUR).

(15) Beteiligungsergebnis

Konzern
2023
TEUR
2022
TEUR
Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen -5 -5
Ergebnis aus Abgang Wertpapiere 20 -1.748
Erträge aus verbundenen Unternehmen 162 362
Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 392 520
Verluste aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -370 -575
199 -1.446

(16) Zinsergebnis

Konzern
2023
TEUR
2022
TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.542 1.766
(davon Zinsen aus verbundenen Unternehmen) (0) (0)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.726 -3.692
(davon an verbundenen Unternehmen) (0) (0)
-184 -1.926

In den Zinsaufwendungen ist der Aufzinsungseffekt aus den Pensionsrückstellungen in Höhe von 2.122 TEUR enthalten (Vj. 2.867 TEUR).

Das Zinsergebnis enthält wie im Vorjahr keine periodenfremden Erträge und Aufwendungen.

(17) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Konzern
2023
TEUR
2022
TEUR
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -47.828 -40.366
Erträge/Aufwendungen für Vorjahre -1.135 -4.100
-48.963 -44.466

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten im Geschäftsjahr einen Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von 205 TEUR (Vj. Ertrag von 1 TEUR).

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Steueraufwendungen/-erträge enthalten, die sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben.

(18) Sonstige Steuern

Konzern
2023
TEUR
2022
TEUR
Sonstige Steuern -2.295 -1.614
Aufwendungen für Vorjahre -373 -168
-2.668 -1.782

(19) Vorjahreskonzernabschluss

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde im Unternehmensregister am 27. September 2023 veröffentlicht.

(20) Angaben zum Vorstand

Der Vorstand war im Berichtsjahr wie folgt besetzt:

Michael C. Wisser, Bad Homburg, Kaufmann

Der Vorstand der Muttergesellschaft hat die Berichterstattung im Anhang gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstaben a und b HGB über die Organbezüge aufgrund der mittelbaren Schutzwirkung des § 286 Abs. 4 HGB berechtigterweise eingeschränkt. In diesem Zusammenhang bestehen konzernweit keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierten Anreizsysteme.

Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sind Rückstellungen von 1.420 TEUR (Vorjahr 1.483 TEUR) gebildet; die laufenden Bezüge dieses Personenkreises betrugen 102 TEUR (Vorjahr 102 TEUR).

(21) Angaben zum Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

1. Groß, Christoph Aufsichtsratsvorsitzender, Wirtschaftsprüfer, Mainz
2. Fengler, Hanjo * Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender; stellv. Niederlassungsleiter Fachbereiche der WISAG Gebäudetechnik Berlin GmbH & Co. KG, Berlin
3. Ahlhelm, Olaf * Stellv. Vorsitzender des Konzernbetriebsrates, Vorsitzender der Spartenvertretung Gebäudereinigung und des Betriebsrates der WISAG Gebäudereinigung Süd-West GmbH, Bad Kreuznach
4. Alt, Heinrich Ehemaliger Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
5. Dieckmann, Lars * Fachreferent im Bundesvorstand für strategische Planung und Controlling der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Frankfurt am Main
6. Garnadt, Karl-Ulrich Pensionär, Frankfurt am Main
7. Gottmann, Elisabeth Geschäftsführerin der Gottmann GmbH, Frankfurt/M.
8. Jacke, Bernd Unternehmensberater, Bergisch Gladbach
9. Klinz, Dr. Wolf Vorsitzender des EFRAG Financial Reporting Board, Brüssel
10. Kopf, Carmen * Vorsitzende des Konzernbetriebsrates der AVECO Holding Aktiengesellschaft und des Gesamtbetriebsrates der WISAG Produktionsservice GmbH, Mannheim
11. Lindenblatt, Petra * Betriebsratsvorsitzende der WISAG Gebäudereinigung Hessen Nord GmbH & Co. KG, Wiesbaden
12. Mahner, Filiz * Geschäftsführung Bildungswerk Steinbach e. V., Steinbach
13. Müller, Prof. Dr. Mathias Geschäftsführer der IWB Dr. Müller Immobilienwirtschaftliche Beratung GmbH, Mainz
14. Oruc, Erol * Vorsitzender der Spartenvertretung WISAG Airport Service, Frankfurt am Main
15. Schaumburg, Ralf * Betriebsratsvorsitzender der WISAG Elektrotechnik Nord GmbH & Co. KG, Langenhagen
16. Schneider, Mandy * Personalentwicklerin der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Frankfurt/M.
17. Weixler, Otto Kajetan Privatier, Königstein/T.
18. Weltermann, Michael * Betriebsratsvorsitzender der WISAG Gebäude- und Industrieservice Nord-West GmbH & Co. KG, Neuss
19. Wisser, Claus Kaufmann und Handwerksmeister, Frankfurt am Main, bis 04.10.2023
20. Dr. Wöbke, Gunnar Geschäftsführer der Skyliners GmbH, Frankfurt am Main

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates beliefen sich auf 141 TEUR (Vj. 144 TEUR).

* Arbeitnehmervertretende

(22) Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Die vollständige Liste über den Anteilsbesitz der AVECO Holding AG ist in der Anlage 2 zum Anhang aufgeführt. Der Finanzmittelfonds in Höhe von 85.321 TEUR umfasst alle Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften.

(23) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Geschäftsjahr bestanden wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse im Konzern für Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

Es bestehen Miet- und Leasing-Verträge für Geschäftsräume, EDV- und Telefonanlagen, Fahrzeuge und Ähnliches sowie Lizenzverträge. Die daraus resultierenden Verpflichtungen belaufen sich innerhalb der unkündbaren Restlaufzeiten auf 219.701 TEUR (Vj. 193.861 TEUR).

(24) Latente Steuern

Im Wesentlichen ergeben sich latente Steuern aus abweichenden Wertansätzen aus steuerlichen Verlustvorträgen, Pensionsrückstellungen sowie aus den sonstigen Rückstellungen. Bei der Berechnung wurde für die Körperschaftsteuer inkl. des Solidaritätszuschlages ein Steuersatz von 15,825 % und für die Gewerbesteuer ein Steuersatz von 13,3 % angesetzt.

(25) Geschäfte mit nahestehenden Personen

Im Geschäftsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen.

(26) Prüfungshonorare

Für die im Geschäftsjahr 2023 erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses, EY GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, sind ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen Gesamthonorare in Höhe von 750 TEUR berechnet worden.

Das Gesamthonorar anderer Abschlussprüfer für in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaften beträgt 390 TEUR.

(27) Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Hinsichtlich der erwarteten wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronapandemie und des Ukrainekrieges verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

 

Frankfurt am Main, 10. Mai 2024

AVECO Holding AG

Michael C. Wisser

Vorstand

Anlagenspiegel

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
TEUR
Zugänge/ Abgänge aus Änderung des Konsolidierungskreises (±)
TEUR
Zugänge
TEUR
Umbuchungen (±)
TEUR
Abgänge
TEUR
Stand 31.12.2023
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen 12.303 531 1.790 0 1.421 13.203
2. Geschäfts- oder Firmenwert 97.964 13.588 3.420 0 50.667 64.305
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
110.267 14.119 5.210 0 52.088 77.508
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.788 198 874 0 1.304 22.556
2. Technische Anlagen und Maschinen 122.588 357 41.114 264 4.685 159.638
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 150.000 11.079 63.918 134 13.291 211.840
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.448 0 12.872 - 398 4.031 24.891
311.824 11.634 118.778 0 23.311 418.925
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.724 -13.588 8.300 -50 3.871 1.817
2. Beteiligungen 5.095 3 12.634 50 1.123 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 11.948 0 600 0 0 12
4. Sonstige Ausleihungen 145 0 0 0 3 0
33.912 -13.585 21.534 0 4.997 36.864
456.003 12.168 145.522 0 80.396 533.297
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
TEUR
Zugänge/ Abgänge aus Änderung des Konsolidierungskreises (±)
TEUR
Zugänge
TEUR
Umbuchungen (±)
TEUR
Abgänge
TEUR
Stand 31.12.2023
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen 9.051 423 1.501 0 1.415 9.560
2. Geschäfts- oder Firmenwert 66.077 0 13.862 0 50.667 29.272
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
75.128 423 15.363 0 52.082 38.832
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.114 94 732 0 1.113 13.827
2. Technische Anlagen und Maschinen 54.832 259 16.056 0 3.806 67.341
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.744 9.408 29.500 0 12.080 122.572
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
164.690 9.761 46.288 0 16.999 203.740
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.817 0 0 0 -179 1.996
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 12 0 500 0 2 510
4. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
1.829 0 500 0 -177 2.506
241.647 10.184 62.151 0 68.904 245.078
Buchwert
31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen 3.643 3.252
2. Geschäfts- oder Firmenwert 35.033 31.887
3. Geleistete Anzahlungen 0 0
38.676 35.139
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.729 8.674
2. Technische Anlagen und Maschinen 92.297 67.756
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.268 54.256
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.891 16.448
215.185 147.134
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.519 14.907
2. Beteiligungen 16.659 5.095
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.038 11.936
4. Sonstige Ausleihungen 142 145
34.358 32.083
288.219 214.356

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Stand zum 31. Dezember 2023

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
in Prozent
Verbundene Unternehmen In den Konzernabschluss der AVECO Holding AG einbezogen
Bereich Dienstleistungen
AVECO Verwaltungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main 100,00
AVECO Material und Service GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
AVECO Material und Service Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Dienstleistungsholding SE, Frankfurt am Main 2) 100,00
WISAG Energieversorgungs GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Energieversorgungs Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Erste Windpark GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Erste Windpark Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (ehemals Devina Einundneunzigste Beteiligungs GmbH) 100,00
WISAG Zweite Windpark GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Zweite Windpark Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (ehemals Devina 100. Beteiligungs GmbH) 100,00
WISAG Dienstleistungsbeteiligungsmanagement GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Dienstleistungsbeteiligungsmanagement Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
SAE Systems GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 51,00
SAE Verwaltung GmbH, Frankfurt am Main 51,00
WISAG Food Life GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Food Life Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
ToolTime GmbH, Berlin 100,00
ServiceHero GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main (ehemals Schädlingsbekämpfung24 GmbH & Co. KG) 1) 100,00
ServiceHero Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (ehemals Schädlingsbekämpfung24 Beteiligungs GmbH) 100,00
Sodalis Holding GmbH, Neuss 100,00
Bereich WISAG Aviation Service
WISAG Aviation Service Holding SE, Frankfurt am Main 2) 100,00
Beteiligungsmanagement Aviation
WISAG Aviation Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Aviation Beteiligungsmanagement Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Aviation Service Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Aviation Service GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Aviation Shared Service Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Aviation Shared Service GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Airport Service Frankfurt Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (ehemals WISAG Ground Service Rhein-Main Beteiligungs GmbH) 100,00
WISAG Airport Service Frankfurt GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main (ehemals WISAG Ground Service Rhein-Main GmbH & Co. KG) 1) 100,00
WISAG Aviation Contracting Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Aviation Contracting München GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Aviation Contracting Düsseldorf GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Aviation Contracting Frankfurt GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Aviation Contracting Köln GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Aviation Contracting GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
Airport Services
WISAG Airport Service Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Airport Service Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Transport Services Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG, Schönefeld 1) 100,00
WISAG Transport Services Berlin-Brandenburg Beteiligungs GmbH, Schönefeld 100,00
ASG Airport Service Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main 51,00
WISAG Airport Service Berlin GmbH & Co. KG, Schönefeld 1) 100,00
WISAG Airport Service Berlin Beteiligungs GmbH, Schönefeld 100,00
Cargo Services
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Cargo Service Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Cargo Service Berlin-Brandenburg Beteiligungs GmbH, Schönefeld 100,00
WISAG Cargo Service Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG, Schönefeld 1) 100,00
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG, Greven 1) 66,67
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH, Greven 66,67
WISAG Cargo Service Hamburg GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 100,00
WISAG Cargo Service Hamburg Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
Ground Services
WISAG Ground Service Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Ground Service Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Airport Infrastruktur Service GmbH & Co. KG, Schönefeld 1) 100,00
WISAG Airport Infrastruktur Service Beteiligungs GmbH, Schönefeld 100,00
WISAG Ground Service Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG, Schönefeld 1) 100,00
WISAG Ground Service Berlin-Brandenburg Beteiligungs GmbH, Schönefeld 100,00
WISAG Ground Service Frankfurt GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Ground Service Frankfurt Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Ground Service Hamburg GmbH & Co. KG, Kulmbach 1) 100,00
WISAG Ground Service Hamburg Beteiligungs GmbH, Kulmbach 100,00
WISAG Ground Service München GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Ground Service München Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Ground Service Köln GmbH & Co. KG, Köln 1) 100,00
WISAG Ground Service Köln Beteiligungs GmbH, Köln 100,00
WISAG Ground Service Tegel GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Ground Service Tegel Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Ground Service Düsseldorf GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Ground Service Düsseldorf Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Aviation Academy GmbH & Co. KG, Schönefeld (ehemals Aviation Training and Development International GmbH & Co. KG) 1) 100,00
WISAG Aviation Academy Beteiligungs GmbH, Schönefeld (ehemals Aviation Training and Development International Beteiligungs GmbH) 100,00
Passage Services
WISAG Passage Service Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Passage Service Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Passage Service Frankfurt GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Passage Service Frankfurt Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Passage Service Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG, Schönefeld 1) 100,00
WISAG Passage Service Berlin-Brandenburg Beteiligungs GmbH, Schönefeld 100,00
WISAG Passage Service BER GmbH & Co. KG, Schönefeld 100,00
WISAG Passage Service BER Beteiligungs GmbH, Schönefeld 1) 100,00
WISAG Losch Passage Service Köln GmbH & Co. KG, Köln 1) 65,00
WISAG Losch Passage Service Köln Beteiligungs GmbH, Köln 65,00
GSD Flughafen Beteiligungs GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
GSD Flughafen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
GSB Ground Solution Passage Schönefeld GmbH & Co. KG, Schönefeld 1) 100,00
GSB Ground Solution Passage Schönefeld Beteiligungs GmbH, Schönefeld 100,00
GSB Ground Solution Passage Berlin-Bandenburg GmbH, Schönefeld 100,00
Personal Services
WISAG Airport Personal Service Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Airport Personal Service Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Airport Personal Service Berlin GmbH & Co. KG, Schönefeld 1) 100,00
WISAG Airport Personal Service Berlin Beteiligungs GmbH, Schönefeld 100,00
WISAG Airport Personal Service Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Airport Personal Service GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Airport Personal Service Rhein-Main GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Airport Personal Service Rhein-Main Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Ground Service Mobile Einsatzgruppe GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Ground Service Mobile Einsatzgruppe Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Bereich Industrie Services
WISAG Industrie Service Holding SE, Frankfurt am Main 2) 100,00
WISAG Produktionsservice GmbH, Frankfurt am Main 2) 100,00
WISAG Rail Services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Rail Services Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Industrie Service GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
PLS GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Eichler GmbH, Pürgen OT Lengenfeld 2) 90,00
Gebäude- und Industrieservice
WISAG Gebäude- und Industrieservice Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Bayern GmbH & Co. KG, Nürnberg 1) 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Bayern Beteiligungs GmbH, Nürnberg 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Berlin/Brandenburg GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Berlin/Brandenburg Beteiligungs GmbH, Berlin 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Hessen GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Hessen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Dresden 1) 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Dresden 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Nord GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Nord Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Nord-West GmbH & Co. KG, Neuss 1) 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Nord-West Beteiligungs GmbH, Neuss 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Süd-West GmbH & Co. KG, Mannheim 1) 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Süd-West Beteiligungs GmbH, Mannheim 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Westfalen GmbH & Co. KG, Warstein 1) 100,00
WISAG Gebäude- und Industrieservice Westfalen Beteiligungs GmbH, Warstein 100,00
WISAG Automatisierungstechnik GmbH & Co. KG, Bochum 1) 100,00
WISAG Automatisierungstechnik Beteiligungs GmbH, Bochum 100,00
Kessler + Luch Entwicklungs- und Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG, Gießen 1) 100,00
Kessler + Luch Entwicklungs- und Ingenieurgesellschaft Beteiligungs mbH, Gießen 100,00
Klima Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Geesthacht 100,00
WHP Wirbelhauben Patentverwertung GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WHP Wirbelhauben Patentverwertung Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Heizung-Sanitär Ortner GmbH, Hilpoltstein 100,00
Beteiligungsmanagement Industrie
WISAG Industriebeteiligungsmanagement GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Industriebeteiligungsmanagement Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Industriereinigung Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Gotha 1) 100,00
WISAG Industriereinigung Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Gotha 100,00
WISAG Industrietechnischer Service GmbH & Co. KG, Duisburg 1) 100,00
WISAG Industrietechnischer Service Beteiligungs GmbH, Duisburg 100,00
LTS Nordwest GmbH & Co. KG, Nordenham 1) 50,00
LTS Nordwest Beteiligungs GmbH, Nordenham 50,00
Honold LTS North GmbH, Nordenham 33,33
WISAG Pest Control GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Pest Control Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Industrie Service Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Logistics Solutions Nord-West GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main (ehemals WISAG Logistics Solutions GmbH & Co. KG) 1) 100,00
WISAG Logistics Solutions Nord-West Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (ehemals WISAG Logistics Solutions Beteiligungs GmbH) 100,00
WISAG Logistics Solutions Süd-West GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Logistics Solutions Süd-West Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Optimierung und Restrukturierung Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Optimierung und Restrukturierung GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
Elekirotecenik
WISAG Elektrotechnik Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Elektrotechnik Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Elektrotechnik Bayern GmbH & Co. KG, München 1) 100,00
WISAG Elektrotechnik Bayern Beteiligungs GmbH, München 100,00
WISAG Elektrotechnik Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Elektrotechnik Berlin-Brandenburg Beteiligungs GmbH, Berlin 100,00
WISAG Elektrotechnik Hessen GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Elektrotechnik Hessen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Elektrotechnik Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Dresden 1) 100,00
WISAG Elektrotechnik Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Dresden 100,00
WISAG Elektrotechnik Nord GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 100,00
WISAG Elektrotechnik Nord Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
WISAG Elektrotechnik Nord-West GmbH & Co. KG, Bochum 1) 100,00
WISAG Elektrotechnik Nord-West Beteiligungs GmbH, Bochum 100,00
WISAG Elektrotechnik Süd-West GmbH & Co. KG, Mannheim 1) 100,00
WISAG Elektrotechnik Süd-West Beteiligungs GmbH, Mannheim 100,00
WISAG Elektromontagen GmbH & Co. KG, Cottbus 1) 100,00
WISAG Elektromontagen Beteiligungs GmbH, Cottbus 100,00
ESS-Elektrotechnik GmbH, Berlin 100,00
Konrad Industrieservice GmbH, Mannheim 100,00
WISAG Elektrotechnik Bau- und Projektmanagement GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Bereich Facility Services
WISAG Facility Service Holding SE, Frankfurt am Main 2) 100,00
Wisser Textilpflege Holding GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Facility Management
WISAG Facility Management Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Facility Management Holding Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Facility Management Bayern GmbH & Co. KG, Unterhaching 1) 100,00
WISAG Facility Management Bayern Beteiligungs GmbH, Unterhaching 100,00
WISAG Facility Management Berlin GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Facility Management Berlin Beteiligungs GmbH, Berlin 100,00
WISAG Facility Management Gesundheitswesen GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Facility Management Gesundheitswesen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Facility Management Hessen Mitte GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Facility Management Hessen Mitte Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Facility Management Hessen Nord GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Facility Management Hessen Nord Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Facility Management Hessen Süd GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Facility Management Hessen Süd Beteiligungs GmbH, Kelsterbach 100,00
WISAG Facility Management Logistik GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Facility Management Logistik Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Facility Management Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Leipzig 1) 100,00
WISAG Facility Management Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Leipzig 100,00
WISAG Facility Management Nord GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 100,00
WISAG Facility Management Nord Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
WISAG Facility Management Nord-West GmbH & Co. KG, Dortmund 1) 100,00
WISAG Facility Management Nord-West Beteiligungs GmbH, Dortmund 100,00
WISAG Facility Management Retail GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Facility Management Retail Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Facility Management Nord-Ost GmbH & Co. KG, Teltow 1) 100,00
WISAG Facility Management Nord-Ost Beteiligungs GmbH, Teltow 100,00
WISAG Facility Management Süd-West GmbH & Co. KG, Mannheim 1) 100,00
WISAG Facility Management Süd-West Beteiligungs GmbH, Mannheim 100,00
Technisches Gebäudemanagement
WISAG Gebäudetechnik Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Gebäudetechnik Bayern GmbH & Co. KG, Unterhaching 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Bayern Beteiligungs GmbH, Unterhaching 100,00
WISAG Gebäudetechnik Berlin GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Berlin Beteiligungs GmbH, Berlin 100,00
WISAG Gebäudetechnik Hessen Mitte GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Hessen Mitte Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Gebäudetechnik Hessen Nord GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Hessen Nord Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Gebäudetechnik Hessen Süd GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Hessen Süd Beteiligungs GmbH, Kelsterbach 100,00
WISAG Gebäudetechnik Hessen Technischer Service GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Hessen Technischer Service Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Gebäudetechnik Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Leipzig 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Leipzig 100,00
WISAG Gebäudetechnik Nord GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Nord Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
WISAG Gebäudetechnik Nord-West GmbH & Co. KG, Dortmund 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Nord-West Beteiligungs GmbH, Dortmund 100,00
WISAG Gebäudetechnik Nord-Ost GmbH & Co. KG, Teltow 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Nord-Ost Beteiligungs GmbH, Teltow 100,00
WISAG Gebäudetechnik Süd-West GmbH & Co. KG, Stuttgart 1) 100,00
WISAG Gebäudetechnik Süd-West Beteiligungs GmbH, Stuttgart 100,00
WISAG Medizintechnischer Service GmbH, Dortmund 100,00
WISAG Technical Military Support Services GmbH & Co. KG, Mannheim 1) 100,00
WISAG Technical Military Support Services Beteiligungs GmbH, Mannheim 100,00
WISAG Event Service Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Event Service GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Messeservice GmbH 75,10
Gebäudereinigung
WISAG Gebäudereinigung Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Gebäudereinigung Baden-Württemberg GmbH & Co. KG, Mannheim 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Baden-Württemberg Beteiligungs GmbH, Mannheim 100,00
WISAG Gebäudereinigung Bayern GmbH & Co. KG, Unterhaching 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Bayern Beteiligungs GmbH, Unterhaching 100,00
WISAG Gebäudereinigung Berlin GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Berlin Beteiligungs GmbH, Berlin 100,00
WISAG Gebäudereinigung Frankfurt GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Frankfurt Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Gebäudereinigung Hamburg GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 90,00
WISAG Gebäudereinigung Hamburg Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
WISAG Gebäudereinigung Hessen Nord GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Hessen Nord Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Gebäudereinigung Hessen Süd GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Hessen Süd Beteiligungs GmbH, Neu-Isenburg 100,00
WISAG Gebäudereinigung Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Leipzig 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Leipzig 100,00
WISAG Gebäudereinigung Nord GmbH & Co. KG, Schneverdingen 1) 90,00
WISAG Gebäudereinigung Nord Beteiligungs GmbH, Schneverdingen 100,00
WISAG Gebäudereinigung Nordwest Mitte GmbH & Co. KG, Neuss 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Nordwest Mitte Beteiligungs GmbH, Neuss 100,00
WISAG Gebäudereinigung Nordwest Nord GmbH & Co. KG, Duisburg 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Nordwest Nord Beteiligungs GmbH, Duisburg 100,00
WISAG Gebäudereinigung Nordwest Süd GmbH & Co. KG, Köln 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Nordwest Süd Beteiligungs GmbH, Frechen 100,00
WISAG Gebäudereinigung Rhön GmbH & Co. KG, Bad Neustadt 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Rhön Beteiligungs GmbH, Bad Neustadt 100,00
WISAG Gebäudereinigung Süd-West GmbH & Co. KG, Mainz 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Süd-West Beteiligungs GmbH, Mainz 100,00
WISAG Lebensmittelhygiene GmbH & Co. KG, Schneverdingen 1) 100,00
WISAG Lebensmittelhygiene Beteiligungs GmbH, Schneverdingen 100,00
WISAG Deutsche Gesellschaft für Verkehrsmittelwartung mbH, Frankfurt am Main WISAG 100,00
Logistikdienste & Service GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Logistikdienste & Service Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Krankenhausreinigung GmbH & Co. KG, Neuss 1) 100,00
WISAG Krankenhausreinigung Beteiligungs GmbH, Neuss 100,00
WISAG Gebäudereinigung Key Account Management GmbH & Co. KG, Neuss 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Key Account Management Beteiligungs GmbH, Neuss 100,00
Schubert Dienstleistungen Essen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Frankfurt am Main 1) 100,00
Schubert Dienstleistungen Essen Verwaltungs-GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Schubert Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Neuss 1) 100,00
Schubert Dienstleistungen Beteiligungs GmbH, Neuss 100,00
WISAG Gebäudereinigung Service Center GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Gebäudereinigung Service Center Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Wirtz Gebäudereinigung und Dienstleistungen GmbH, Wetzlar 100,00
Wolfgang Ziegler GmbH, Altenkunstadt 100,00
Garten- und Landschaftspflege
WISAG Garten- und Landschaftspflege Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Zeilsheim Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Bayern GmbH & Co. KG, Dachau 1) 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Bayern Beteiligungs GmbH, Dachau 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Berlin-Brandenburg Beteiligungs GmbH, Berlin 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Hessen GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Hessen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Mitteldeutschland GmbH & Co. KG 1) 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Merseburg 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Nord GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Nord Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Nord-West GmbH & Co. KG, Duisburg 1) 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Nord-West Beteiligungs GmbH, Duisburg 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Süd-West GmbH & Co. KG, Mannheim 1) 100,00
WISAG Garten- und Landschaftspflege Süd-West Beteiligungs GmbH, Mannheim 100,00
Sicherheit & Service
WISAG Sicherheit & Service Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Sicherheit & Service Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Sicherheit & Service Bayern GmbH & Co. KG, Augsburg 1) 100,00
WISAG Sicherheit & Service Bayern Beteiligungs GmbH, Augsburg 100,00
WISAG Sicherheit & Service Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Sicherheit & Service Berlin-Brandenburg Beteiligungs GmbH, Berlin 100,00
WISAG Sicherheit & Service Hessen GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Sicherheit & Service Hessen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Sicherheit & Service Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Leipzig 1) 100,00
WISAG Sicherheit & Service Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Leipzig 100,00
WISAG Sicherheit & Service Nord GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 100,00
WISAG Sicherheit & Service Nord Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
WISAG Sicherheit & Service Nordwest GmbH & Co. KG, Essen 1) 100,00
WISAG Sicherheit & Service Nordwest Beteiligungs GmbH, Essen 100,00
WISAG Sicherheit & Service Süd GmbH & Co. KG, Stuttgart 1) 100,00
WISAG Sicherheit & Service Süd Beteiligungs GmbH, Stuttgart 100,00
WISAG Sicherheit & Service West GmbH & Co. KG, Mainz 1) 100,00
WISAG Sicherheit & Service West Beteiligungs GmbH, Mainz 100,00
WISAG Sicherheit & Service Trainings GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Militärische Einrichtungen GmbH & Co. KG, Mainz 1) 100,00
WISAG Militärische Einrichtungen Beteiligungs GmbH, Mainz 100,00
WISAG Notruf & Service Center GmbH & Co. KG, Meinhard 1) 100,00
WISAG Notruf & Service Center Beteiligungs GmbH, Meinhard 100,00
WISAG Sicherheitstechnik GmbH, Minden 100,00
WISAG Verkehrsservice GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Verkehrsservice Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
ESU Control GmbH, Meinhard 100,00
WISAG Security & Safety Consulting GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Security & Safety Consulting Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG WeCare GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG WeCare Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Catering
WISAG Catering Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Catering Holding Management GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Business Catering Bayern Beteiligungs GmbH, Unterhaching 100,00
WISAG Business Catering Bayern GmbH & Co. KG, Unterhaching 1) 100,00
WISAG Business Catering Nord-West Beteiligungs GmbH, Neuss 100,00
WISAG Business Catering Nord-West GmbH & Co. KG, Neuss 1) 100,00
WISAG Business Catering Hessen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Business Catering Hessen GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Business Catering Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Leipzig 100,00
WISAG Business Catering Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Leipzig 1) 100,00
WISAG Business Catering Nord Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
WISAG Business Catering Nord GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 100,00
WISAG Business Catering Nord-Ost Beteiligungs GmbH, Berlin 100,00
WISAG Business Catering Nord-Ost GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Business Catering Süd-West Beteiligungs GmbH, Stuttgart 100,00
WISAG Business Catering Süd-West GmbH & Co. KG, Stuttgart 1) 100,00
WISAG Care Catering Bayern Beteiligungs GmbH, Unterhaching 100,00
WISAG Care Catering Bayern GmbH & Co. KG, Unterhaching 1) 100,00
WISAG Care Catering Berlin Beteiligungs GmbH, Berlin 100,00
WISAG Care Catering Berlin GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Care Catering Nord-West Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Care Catering Nord-West GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Care Catering Hessen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Care Catering Hessen GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Care Catering Mitteldeutschland Beteiligungs GmbH, Leipzig 100,00
WISAG Care Catering Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Leipzig 1) 100,00
WISAG Care Catering Nord Beteiligungs GmbH, Hamburg 100,00
WISAG Care Catering Nord GmbH & Co. KG, Hamburg 1) 100,00
WISAG Care Catering Süd-West Beteiligungs GmbH, Stuttgart 100,00
WISAG Care Catering Süd-West GmbH & Co. KG, Stuttgart 1) 100,00
WISAG Event Catering GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Event Catering Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
W&S Service Center GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
W&S Service Center Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Care Catering Beteiligungs GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Care Catering Beteiligungs Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Schubert Basics & Logistic Services Gesellschaft für Wirtschaftssysteme und Logistik GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
Schubert Basics & Logistic Services Gesellschaft für Wirtschaftssysteme und Logistik Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
chicco di caffè Gesellschaft für Kaffeedienstleistungen m.b.H., München 100,00
Beteiligungsmanagement Facility
WISAG Facility Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Facility Beteiligungsmanagement Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
BIWAG Gesellschaft für betriebliche Integration GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
BIWAG Gesellschaft für betriebliche Integration und Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Business Center Büroservice GmbH, Frankfurt am Main 100,00
MMMRSW GmbH i.L., Frankfurt am Main 100,00
2COM Immobilien Competence, Consulting & Management GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
2COM Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Service GmbH, Bad Kleinen 100,00
WISAG Job & Karriere GmbH & Co. KG, Berlin 1) 100,00
WISAG Job & Karriere Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
ask innovations GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
ask innovations Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Bereich IC Immobilien
IC Immobilien Holding GmbH, Frankfurt am Main 75,01
IC Property Management GmbH, München 100,00
IC Asset Management GmbH, München 100,00
IC Immobilien Service GmbH, München 100,00
IPH Centermanagement GmbH, München 33,00
IC Property Services GmbH, Hamburg (ehemals HIH Property Management GmbH) 100,00
Bereich Ausland
WISAG Service Holding Europa GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Österreich
WISAG Service Holding Austria GmbH, Wien 100,00
WISAG Gebäudereinigung GmbH, Wien 75,00
WISAG Logistikdienste & Service GmbH, Wien 100,00
WISAG Facility Management GmbH & Co. KG, Wien 100,00
WISAG Facility Management GmbH, Wien 100,00
WISAG Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, Wien 100,00
WISAG Gebäudetechnik GmbH, Wien 100,00
WISAG Sicherheit & Service GmbH & Co. KG, Wien 100,00
WISAG Sicherheit & Service GmbH, Wien 100,00
WISAG Sicherheitstechnik GmbH, Wien 100,00
WISAG Ground Service GmbH, Wien 100,00
Luxemburg
WISAG Service Holding Luxembourg S.a.r.l., Luxemburg 100,00
Express Services S.A.R.L., Luxemburg 100,00
ELTEC S.à r.l., Foetz 100,00
WISAG Technical Service S.à r.l., Foetz 100,00
Nettoservice S.a.r.l., Senningerberg, Luxemburg 100,00
Bereich Immobilien und Sonstiges
Pfersee Kolbermoor GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 99,94
Pfersee-Kolbermoor Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main 100,00
GB-Service GmbH, Frankfurt am Main 100,00
GTE Gebäude- und Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
GTE Gebäude- und Elektrotechnik Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
HiServ GmbH, Frankfurt am Main 2) 100,00
HiServ Werkstatt Service Berlin GmbH & Co. KG, Schönefeld 1) 100,00
HiServ Werkstatt Service Berlin Beteiligungs GmbH, Schönefeld 100,00
HiServ Werkstatt Service Frankfurt GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
HiServ Werkstatt Service Frankfurt Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
HiServ Werkstatt Service Leipzig GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
HiServ Werkstatt Service Leipzig Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
HiServ Werkstatt Service München GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
HiServ Werkstatt Service München Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
Plauener Textilbeteiligungs GmbH, Plauen 100,00
In den Konzernabschluss nicht einbezogen, Inland
RK-Reinigungsgesellschaft Mitte mbH i. L., Frankfurt am Main 100,00
Futury Private Venture GmbH, Frankfurt am Main 46,00
WISAG Culinaress GmbH, Ottobrunn 100,00
WISAG Aviation Contracting Europe Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
WISAG Aviation Contracting Europe GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
WISAG Catering Hornschuchhöhe Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Kulmbach 1) 100,00
WISAG Catering Hornschuchhöhe Betriebsgesellschaft Beteiligungs mbH, Kulmbach 100,00
DEVINA Einundneunzigste GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1) 100,00
DEVINA Fünfundneunzigste Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
DEVINA 101. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
DEVINA 102. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
DEVINA 103. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
DEVINA 104. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
DEVINA 105. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
DEVINA 106. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
DEVINA 107. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
DEVINA 108. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 100,00
In den Konzernabschluss nicht einbezogen, Ausland
Wisser Service Holding Schweiz AG, Zug, Schweiz 99,90
Wisser Gebäude- und Betriebstechnik AG, Zug, Schweiz 100,00
Polygon FM AG, Neuhausen am Rheinfall, Schweiz 100,00
Reasco AG, Neuhausen am Rheinfall, Schweiz 75,10
WISAG Polska Sp. z.o.o, Szczecin, Polen 100,00
European Customer Synergy S.A., Scharbeek, Belgien 50,00
SAGITAL Facility International, S. L., Madrid, Spanien 50,00
HiServ NORWAY AS, Oslo, Norwegen 100,00
Four FM AB, Örebro, Schweden 75,10
Four FM Norway AS, Oslo, Norwegen 100,00
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, Inland
Aviation Solution Berlin GmbH & Co. KG, Schönefeld 100,00
DIE IMMOBILIEN PARTNER GmbH, Hamburg 46,00
4S BusPort GmbH, Schkeuditz 45,00
JOBOO! GmbH, Meerbusch 28,04
Honold LTS Logistik GmbH, Neu-Ulm 25,00
Honold LTS Invest GmbH, Neu-Ulm 25,00
Sonstige Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Inland
Joblinge gemeinnützige AG Rheinland, Köln 10,00
Joblinge gemeinnützige AG Metropolregion Rhein-Neckar, Ludwigshafen 10,00
Joblinge gemeinnützige AG Frankfurt Rhein Main, Frankfurt am Main 20,00
Futury Regio Growth GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 1,61
SAY' Dienstleistungs-GmbH, Hannover 14,00
Sonstige Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Ausland
keine

1) Diese Gesellschaften machen nach § 264 b HGB von der Möglichkeit Gebrauch, keinen vollständigen Jahresabschluss inkl. Lagebericht aufzustellen und offenzulegen. Der Konzernabschluss der AVECO Holding AG wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
2) Diese Gesellschaften machen nach § 264 Abs. 3 HGB von der Möglichkeit Gebrauch, keinen vollständigen Jahresabschluss inkl. Lagebericht aufzustellen und offenzulegen. Der Konzernabschluss der AVECO Holding AG wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AVECO Holding AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der AVECO Holding AG, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und Finanzierung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AVECO Holding AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Konzernlagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung (Angaben zur Frauenquote) ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Konzernlagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, Konzernlagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt und in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen der Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die zugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 6. Juni 2024

EY GmbH & Co.KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kausch-Blecken von Schmeling, Wirtschaftsprüfer

Hollenberg, Wirtschaftsprüferin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 115.756,23 177
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.204,19 50
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0
313.960,42 227
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 160.248.759,14 160.248
2. Sonstige Ausleihungen 27.009,84 27
160.275.768,98 160.275
160.589.729,40 160.502
B. Umlaufvermögen
I. geleistete Anzahlungen 105.910,00 0
105.910,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.058.802,16 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 337.361.511,96 228.905
3. Sonstige Vermögensgegenstände 217.849,51 1.176
346.638.163,63 230.081
III. Kassenbestand 38.794,97 18
346.782.868,60 230.099
507.372.598,00 390.601

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50
II. Kapitalrücklage 61.612.083,85 61.612
III. Bilanzgewinn 396.269.648,32 298.104
457.931.732,17 359.766
B. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.477.195,05 1.553
II. Steuerrückstellungen 37.112.291,97 21.029
III. Sonstige Rückstellungen 4.050.984,83 3.225
42.640.471,85 25.807
C. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.211.917,72 3.819
II. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 318.090,98 1.155
III. Sonstige Verbindlichkeiten 2.270.385,28 54
(davon aus Steuern 2.216.480,88 EUR; Vorjahr 53 TEUR)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 149,73 EUR; Vorjahr 0 TEUR)
6.800.393,98 5.028
507.372.598,00 390.601

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Erträge aus Beteiligungen
(davon aus Ergebnisabführungsverträgen 85.391.994,02 EUR; Vorjahr 87.092 TEUR) 124.911.083,69 113.106
(davon aus verbundenen Unternehmen 124.911.083,69 EUR; Vorjahr 90.078 TEUR)
(davon aus Steuerumlagen 26.890.000,00 EUR; Vorjahr 23.028 TEUR)
2. Aufwendungen aus Beteiligungen 0,00 -563
(davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 EUR; -563 TEUR)
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.581.133,93 6.198
130.492.217,62 118.741
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.381.877,30 2.365
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 266.348,29 216
(davon für Altersversorgung 106.281,28 EUR; Vorjahr 107 TEUR)
1.648.225,59 2.581
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 63.390,50 39
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.362.419,83 12.369
119.418.181,70 103.752
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.156.746,62 2.909
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 741.292,63 492
5.415.453,99 2.417
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 26.568.269,61 25.743
10. Ergebnis nach Steuern 98.265.366,08 80.426
11. Sonstige Steuern 100.064,11 5
12. Jahresüberschuss 98.165.301,97 80.421
13. Gewinnvortrag 298.104.346,35 217.683
14. Bilanzgewinn 396.269.648,32 298.104

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Vorbemerkungen

1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der AVECO Holding Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister Frankfurt am Main unter HRB 38 486, wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB. Sie hat von der Erleichterung gemäß § 288 Abs. 1 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

2. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Zur Verdeutlichung der Tätigkeit der Gesellschaft als Holding werden die Erträge aus Beteiligungen und Ergebnisabführungsverträgen sowie ein gesonderter Posten für Aufwendungen aus Verlustübernahmen abweichend vom handelsrechtlichen Gliederungsschema den übrigen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung vorangestellt.

3. Die Sach- und Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Gebäuden und den beweglichen Sachanlagen werden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Im Jahr des Zugangs und des Abgangs erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Die Abschreibungen auf Gebäude erfolgen linear über eine Nutzungsdauer bis zu 50 Jahren. Die Abschreibungen auf das bewegliche Sachanlagevermögen erfolgen linear über eine Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG, die ab 2010 erworben wurden, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die unter den Finanzanlagen erfassten Baudarlehen werden mit den Nennbeträgen und, soweit sie unverzinslich sind, mit den Barwerten erfasst. Soweit notwendig, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Den Ausfallrisiken zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung wird durch ausreichend bemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

5. Der Kassenbestand ist zum Nennwert angesetzt.

6. Pensionsrückstellungen wurden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gebildet. Die Bewertung erfolgte anhand der Projected-Unit-Credit-Methode. Sie wurden unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung wurde ein Rententrend in Höhe von einem Prozent berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB, der sich aus der Abzinsung mit dem nach § 253 Abs. 2 HGB von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (Zinssatz: 1,82 %) - anstatt des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre (Zinssatz: 1,74 %) - ergibt, beträgt 10 TEUR. Der Aufzinsungseffekt aus den Pensionsrückstellungen in Höhe von 31 TEUR wurde wie im Vorjahr im Zinsergebnis ausgewiesen. Teile der Pensionsverpflichtungen sind durch Versicherungen rückgedeckt. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird die Rückdeckungsversicherung in Höhe des beizulegenden Zeitwertes von 115 TEUR, der in etwa den Anschaffungskosten entspricht, mit den korrespondierenden Pensionsverpflichtungen von 1.421 TEUR saldiert. Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bemessen und tragen allen am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken Rechnung. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt.

7. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Angaben zur Bilanz

8. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage 1 zum Anhang.

9. Die Finanzanlagen enthalten insbesondere Anteile an verbundenen Unternehmen. Von wesentlicher Bedeutung ist die Beteiligung an der WISAG Dienstleistungsholding SE, Frankfurt am Main, deren Anteile die AVECO Holding AG zu 100,00 % hält.

10. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten weiterbelastete Kosten und bestehen im Wesentlichen aus einer Forderung aus weiterberechneten Kosten für IT-Hardware und -Software sowie aus Mietforderungen.

11. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 337.362 TEUR (Vj. 228.704 TEUR) überwiegend Forderungen gegen die WISAG Dienstleistungsholding SE, Frankfurt am Main, aus der Teilnahme am Cash-Management-System, aus der Ergebnisübernahme und dem Steuerumlagevertrag für das Geschäftsjahr 2023. Sie enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 329 TEUR (Vj. 37 TEUR). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

12. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 50 TEUR.

13. Der Bilanzgewinn umfasst den Gewinnvortrag von 298.104 TEUR und den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 98.165 TEUR. Aus dem Bilanzgewinn wurden zum 31. Dezember 2022 keine Ausschüttungen vorgenommen.

14. Die Rückstellungen für Pensionen betreffen ehemalige Vorstandsmitglieder, ehemalige Mitarbeitende der 1996 verschmolzenen Winkler GmbH, Aalen, sowie Verpflichtungen, die aufgrund der Verschmelzung der Kulmbacher Spinnerei AG übernommen wurden.

15. Die Steuerrückstellungen enthalten Rückstellungen für die vergangenen Veranlagungszeiträume und für weitere steuerliche Risiken.

16. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von 3.551 TEUR (Vj. 2.670 TEUR).

17. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten 318 TEUR (Vj. 591 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

18. Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Restlaufzeit
Bis zu einem Jahr
TEUR
1 Jahr bis 5 Jahre
TEUR
Über 5 Jahre
TEUR
31.12.2023 gesamt
TEUR
31.12.2022 gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.212 0 0 4.212 3.819
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 318 0 0 318 1.155
Sonstige Verbindlichkeiten 2.270 0 0 2.270 54
31. Dezember 2023 6.800 0 0 6.800
31. Dezember 2022 5.028 0 0 5.028

19. Am Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

TEUR
Aus Mietverhältnissen 20.929
davon im Folgejahr fällig 2.536

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

20. Das Beteiligungsergebnis betrifft vor allem bedingt durch den Ergebnisabführungsvertrag den Jahresüberschuss 2023 der WISAG Dienstleistungsholding SE, Frankfurt am Main, sowie die Erträge aus dem Steuerumlagevertrag mit dieser Gesellschaft. Ferner ist der Gewinn aus dem Geschäftsjahr 2023 der Pfersee Kolbermoor GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, enthalten.

21. Die sonstigen betrieblichen Erträge ergeben sich im Wesentlichen aus der Weiterbelastung der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Gebäudeaufwendungen an Konzernunternehmen.

22. Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen betreffen 6.106 TEUR (Vj. 2.756 TEUR), von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen 662 TEUR (Vj. 288 TEUR) verbundene Unternehmen.

23. Die sonstigen Steuern enthalten vor allem Grundsteuern.

IV. Sonstige Angaben

24. Unmittelbare Beteiligungen bestehen zum Bilanzstichtag an folgenden Gesellschaften:

Pfersee Kolbermoor GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Pfersee Kolbermoor Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main

WISAG Dienstleistungsholding SE, Frankfurt am Main

AVECO Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main

AVECO Material & Service GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

AVECO Material & Service Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main

WISAG Elektrotechnik Mitteldeutschland GmbH & Co. KG, Dresden

WISAG Elektrotechnik Nord GmbH & Co. KG, Hamburg

Alle weiteren Beteiligungen werden mittelbar über die WISAG Dienstleistungsholding SE und die Pfersee Kolbermoor GmbH & Co. KG gehalten.

25. Alleiniger Vorstand ist Herr Michael C. Wisser, Bad Homburg.

26. Der Aufsichtsrat hatte im Berichtsjahr folgende Mitglieder:

1. Groß, Christoph Aufsichtsratsvorsitzender, Wirtschaftsprüfer, Mainz
2. Fengler, Hanjo * Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender; stellv. Niederlassungsleiter Fachbereiche der WISAG Gebäudetechnik Berlin GmbH & Co. KG, Berlin
3. Ahlhelm, Olaf * Stellv. Vorsitzender des Konzernbetriebsrates, Vorsitzender der Spartenvertretung Gebäudereinigung und des Betriebsrates der WISAG Gebäudereinigung Süd-West GmbH, Bad Kreuznach
4. Alt, Heinrich Ehemaliger Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
5. Dieckmann, Lars * Fachreferent im Bundesvorstand für strategische Planung und Controlling der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Frankfurt am Main
6. Garnadt, Karl-Ulrich Pensionär, Frankfurt am Main
7. Gottmann, Elisabeth Geschäftsführerin der Gottmann GmbH, Frankfurt/M.
8. Jacke, Bernd Unternehmensberater, Bergisch Gladbach
9. Klinz, Dr. Wolf Vorsitzender des EFRAG Financial Reporting Board, Brüssel
10. Kopf, Carmen * Vorsitzende des Konzernbetriebsrates der AVECO Holding Aktiengesellschaft und des Gesamtbetriebsrates der WISAG Produktionsservice GmbH, Mannheim
11. Lindenblatt, Petra * Betriebsratsvorsitzende der WISAG Gebäudereinigung Hessen Nord GmbH & Co. KG, Wiesbaden
12. Mahner, Filiz * Geschäftsführung Bildungswerk Steinbach e. V., Steinbach
13. Müller, Prof. Dr. Mathias Geschäftsführer der IWB Dr. Müller Immobilienwirtschaftliche Beratung GmbH, Mainz
14. Oruc, Erol * Vorsitzender der Spartenvertretung WISAG Airport Service, Frankfurt am Main
15. Schaumburg, Ralf * Betriebsratsvorsitzender der WISAG Elektrotechnik Nord GmbH & Co. KG, Langenhagen
16. Schneider, Mandy * Personalentwicklerin der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Frankfurt/M.
17. Weixler, Otto Kajetan Privatier, Königstein/T.
18. Weltermann, Michael * Betriebsratsvorsitzender der WISAG Gebäude- und Industrieservice Nord-West GmbH & Co. KG, Neuss
19. Wisser, Claus Kaufmann und Handwerksmeister, Frankfurt am Main, bis 04.10.2023
20. Dr. Wöbke, Gunnar Geschäftsführer der Skyliners GmbH, Frankfurt am Main

* Arbeitnehmervertreter

27. Die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder betrugen im Berichtsjahr insgesamt 141 TEUR (Vj. 143 TEUR).

28. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich acht (Vj. acht) Angestellte.

29. Die AVECO Holding AG erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, der der Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister zu übermitteln ist.

 

Frankfurt am Main, den 21. Mai 2024

Michael C. Wisser

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

kumulierte Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 871.969,64 0,00 57.621,55 0,00 814.348,09
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.151.260,91 207.995,59 850,32 0,00 1.358.406,18
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.023.230,55 207.995,59 58.471,87 0,00 2.172.754,27
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 250.587.720,54 0,00 0,00 0,00 250.587.720,54
2. Sonstige Ausleihungen 27.009,84 0,00 0,00 0,00 27.009,84
250.614.730,38 0,00 0,00 0,00 250.614.730,38
252.637.960,93 207.995,59 58.471,87 0,00 252.787.484,65
kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 695.107,54 3.484,32 0,00 698.591,86 115.756,23 176.862,10
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.101.146,13 59.906,18 850,32 1.160.201,99 198.204,19 50.114,78
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.796.253,67 63.390,50 850,32 1.858.793,85 313.960,42 226.976,88
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 90.338.961,40 0,00 0,00 90.338.961,40 160.248.759,14 160.248.759,14
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 27.009,84 27.009,84
90.338.961,40 0,00 0,00 90.338.961,40 160.275.768,98 160.275.768,98
92.135.215,07 63.390,50 850,32 92.197.755,25 160.589.729,40 160.502.745,86

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AVECO Holding AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AVECO Holding Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 21. Mai 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfgesellschaft

gez. Pürsün, Wirtschaftsprüfer

gez. Köttner, Wirtschaftsprüferin

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