Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 195729
Eingetragen
14.12.2009
Branche
Herstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenHerstellung von Personenkraftwagen und Personenkraftwagenmotoren
Gegenstand
Planung, Konstruktion und Projektierung im Automobilbau sowie Vertrieb von zu diesem Bereich gehörenden Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Beining Wang
seit 12.5.2023
Prokura
Chen Yinan
seit 8.12.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dalian Auto Tech Incorporation CorporationCHN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dalian Auto Tech Incorporation Corporation
China
825.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dalian Auto Tech GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

Dalian Autotech GmbH, Pliening

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unternehmensstruktur

Die Dalian Auto Tech GmbH, Pliening ist eine 100 % Tochtergesellschaft der Dalian Auto Tech Inc. mit Sitz in Dalian, China. Die Dalian Autotech Inc. ist der Marktführer in China für Schweißanlagen für den Karosserierohbau und hat weitere Niederlassungen in USA und Südafrika. Im Verbund hat die Gruppe weltweit ca. 1.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet ca. 227 Mio. € Umsatz. Die Dalian Auto Tech GmbH ist die größte Auslandsgesellschaft und ist Hauptgesellschafter der Dalian Auto Tech Engineering S.r.L in Sibiu Rumänien.

Geschäftszweck

Die Dalian Auto Tech GmbH betreibt 2 Arten von Geschäften.

- Handelsgeschäft mit dem Mutterhaus für chinesische Projekte. Dalian Auto Tech GmbH als Lieferantin beschafft Komponenten und Kaufteile für Fertigungsanlagen im Automobilbau und in der Montageindustrie und versendet sie an die Dalian Auto Tech Inc.(Muttergesellschaft) als Käuferin.

- Selbständige Akquisition und Abwicklung von Projekten für den Karosseriebau für Europäische OEMs und deren Tier-1-Zulieferer. Es bezieht sich hauptsächlich auf die Verwendung von Industrierobotern zum vollständigen Schweißen, Nieten und anderen Körperverbindungsprozessen, Spleißen zahlreicher Körperteile in eine komplette weiße Karosseriefertigungsstraße entsprechend der vorgefertigten Prozessfolge, spezifizierten Produktionsrhythmus und Standardanforderungen. Es umfasst vier Unterlinien: Boden, Seitenwand, Türabdeckung und Hauptmontage. Es ist eine wichtige Ausrüstung für das Erreichen eines der vier großen Automobilherstellungsprozesse, Schweißen und Montageprozess, Es spielt eine entscheidende Rolle für die Qualität der weißen Karosserie des Autos.

Geschäftsprozesse

Im Handelsgeschäft werden für die Muttergesellschaft Komponenten, wie Schweißzangen, Klebeanlagen usw. bei europäischen Herstellern beschafft. Diese Hersteller sind bei den zu beliefernden OEMs spezifiziert und müssen dort und bei Ihren Joint-Venture-Unternehmen in China eingesetzt werden. Die Beschaffung erfolgt auf Anordnung der Muttergesellschaft. Die Dalian Autotech GmbH übernimmt auch die Logistik, den Versand und die Zollanmeldung. Dieser Prozess erfolgt entweder über das betriebseigene Lager in Pliening oder per Direktlieferung an die Endkunden.

Im Projektgeschäft erfolgt die Akquisition in enger Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft. Die Projektabwicklung wird von der Dalian Autotech GmbH gesteuert. Bei der Umsetzung wird die Muttergesellschaft in der Regel mit den Gewerken Engineering und Anfertigung eingesetzt. Andere Dienstleistungen wie Steuerungstechnik und Montagearbeiten beim Kunden werden bei europäischen Lieferanten gesourct. Die Verantwortung für die Inbetriebnahme und Qualitätserreichung obliegt der Dalian Autotech GmbH. Kleinere Projekte werden auch selbstständig unter Einbeziehung der rumänischen Niederlassung abgewickelt. Die Hauptkunden sind BMW, Mercedes-Benz, VW-Konzern und deren Zulieferer, wie Magna, Allgaier, Voest-Alpine.

II. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft hat keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden in den Muttergesellschaft Dalian Auto Tech Inc. gebündelt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahresgutachten 2023/2024 zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung stellt der Sachverständigenrat folgendes fest: "Die hohen Inflationsraten und die geldpolitische Straffung belasten die Weltkonjunktur. Zwar weisen die USA bis zuletzt ein robustes Wachstum auf, getrieben durch die privaten Konsumausgaben und zuletzt auch die Unternehmensinvestitionen. In China hingegen blieb das Wachstum trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter hinter den Erwartungen zurück. Die Konjunktur in den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und in den Schwellenländern ist zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 Wachstumsraten des globalen BIP von 2,7 % und 2,2 %. Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich ebenfalls schwach und dürfte erst im Jahr 2024 wieder etwas höhere Wachstumsraten erreichen. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum dürfte in den Jahren 2023 und 2024 0,6 % bzw. 1,1 % betragen. " (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Jahresgutachten 2023/2024 vom 27.10.2023).

Mit der Lockerung der Herausforderungen in der Lieferkette hat sich der weltweite Automobilumsatz in 2023 nach einer Stabilisierung in 2022 deutlich erholt und um fast 10% auf über 75,7 Millionen Fahrzeuge gestiegen. Im Vergleich zu 2022 stieg der Umsatz in Europa in 2023 um 13,7% an. Die ähnlichen Trends auf den Märkten der EU und Osteuropa haben das Wachstum in dieser Region vorangetrieben. Russland und die Ukraine verzeichneten im 2022 einen deutlichen Rückgang und erholen sich derzeit langsam mit Marktwachstumsraten von 63,5% bzw. 58,9%, . Trotz hoher Inflation und steigender Zinsen blieb der Automobilumsatz in Nordamerika in 2023 stabil und um 15%. Ebenso erzielte der Neuwagenumsatz in den USA ein zweistelliges Wachstum mit einem Vorjahreszuwachs von 14,4%. In 2023 wird der Pkw-Umsatz in Südamerika 2,8 Millionen Einheiten übersteigen und im Vergleich zu 2022 stabil bleiben. Getrieben wurde dieses Wachstum vor allem von Brasilien, dem Hauptmarkt der Region, und wuchs um 9,2%. In Asien stieg der japanische Automobilumsatz im 2023 aufgrund eines niedrigeren Benchmarks aufgrund von Halbleiter- und Komponentengpässen im vergangenen Jahr um 15,8% an. Auf der anderen Seite verzeichnete Südkorea ein moderates Wachstum von 5,2% nachdem die Regierung die Steuererleichterung im Juni 2023 eingestellt hatte. Mit der Erholung im vierten Quartal des vergangenen Jahres wird Chinas Automobilumsatz in 2023 22 Millionen Einheiten überschreiten, ein Vorjahresanstieg um 4,5%. Es ist erwähnenswert, dass der chinesische Markt fast 31% des weltweiten Automobilverkaufs ausmacht. In 2023 stieg der Pkw-Umsatz in Indien auf ein Rekordhoch von rund 4,2 Millionen Einheiten, ein Anstieg von 8,5%, über Japan.

II. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 stellte ein äußerst bedeutsames Jahr dar, geprägt sowohl durchHerausforderungen als auch Chancen. In diesem Zeitraum erfolgten seitens der Konzernleitung umfassende personelle Umstrukturierungen in der deutschen Tochtergesellschaft. Zunächst wurde der Geschäftsführer des Unternehmens ausgetauscht. Der neue Geschäftsführer verfügt über prägende Auslandsaufenthalte in Deutschland, einschließlich eines Studiums sowie beruflicher Tätigkeiten. Diese Erfahrungen ermöglichen ihm ein tiefgreifendes Verständnis der deutschen Geschäftskultur. Nach seiner Rückkehr war er nahezu ein Jahrzehnt in der Zentrale der Dalian Auto Group tätig, wo er stabile Geschäftsbeziehungen zu deutschen Kunden etablierte. Im Anschluss gründete er ein eigenes Unternehmen, das sowohl Dienstleistungen für die Dalian Auto Muttergesellschaft als auch für führende Automobilhersteller erbrachte. Seine Expertise umfasst insbesondere: Branchenerfahrung im Automobilsektor, Herausragende Fähigkeiten in Projektmanagement und Markterschließung, Praxiserprobte Kenntnisse in der eigenständigen Unternehmensführung. Diese Qualifikationsmatrix prädestinierte ihn ideal für die Position des Geschäftsführers der deutschen Niederlassung. Seit seiner Ernennung im März 2023 initiierte der neue Geschäftsführer folgende strukturelle Anpassungen:

Strategische Konzernintegration

Im Zuge der postpandemischen Globalisierungsphase initiierte der Konzern eine tiefgreifende Restrukturierung mit folgenden Schwerpunkten:

- Marktbündelung: Synergieeffektnutzung durch zentralisiertes Key-Account-Management

- Beschaffungsbündelung: Lieferantenkonsolidierung unter Einbindung der Einkaufskompetenz des Stammhauses

- Finanzbündelung: Cash-Pool-Systemimplementierung zur Liquiditätssteuerung

Die 30-jährige Branchenexpertise der Dalian Auto Gruppe - insbesondere in den Bereichen Kundenvertrauensmanagement, Lieferantenpartnerschaften, Kapitalallokationsstrategien wurde systematisch auf die Auslandstöchter übertragen, um deren operative Handlungsfähigkeit zu stärken.

Interne Personalrestrukturierung

Durch individuelle Mitarbeitergespräche mit Kernkräften, zielgerichtete Personalanpassungen, Teambuilding-Maßnahmen wurde binnen kürzester Zeit eine leistungsorientierte Unternehmenskultur etabliert.

Kundenbindungsinitiativen

Intensivierung des Key-Account-Managements durch:

- Vor-Ort-Besuche bei strategischen Kunden

- Transparenzoffensive in der Projektkommunikation

- Reaktivierung von Vertrauensbeziehungen

Resultat: Akquisition eines Großprojekts für Mercedes-Benz noch im Berichtsjahr.

Projektgovernance-Optimierung

Maßnahmenkatalog zur Projektexzellenz:

- Ressourcenfokussierung auf laufende Vorhaben

- Einhaltung von Meilensteinterminen

- Qualitätssicherung durch QM-Audits

- Nachträge realisiert

- Minderungen reduziert

Lieferanten-Neujustierung

Win-Win-Strategieumsetzung durch:

- Eskalationsmanagement auf Vorstandsebene

- Rahmenvertragsnovellierungen

- Zahlungsmodalitätenoptimierung

Effekte:

- 92% der kritischen Lieferantenverträge erfolgreich neu verhandelt

- Projektzahlungseingänge beschleunigt

- Liquiditätsengpässe auf Vorjahresniveau reduziert

Portfoliokonsolidierung

- Schließung der rumänischen Tochtergesellschaft zum 31.12.2024

- Fokussierung auf profitables Kerngeschäft

Die umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen führten zu einer signifikanten Sanierung der deutschen Tochtergesellschaft, gleichwohl bestehen folgende kritische Risikofaktoren fort:

a) Das Konzernhauptquartier hat sich gerade erst aus den Schwierigkeiten infolge der COVID-19-Pandemie befreit. Die Wiederherstellung der Wirtschaft, der Regierungsgeschäfte und der internationalen Beziehungen erfordert noch einige Zeit. Insbesondere die Personenverkehr und die Visaerstellung sind immer noch nicht reibungslos.

b) Die anhaltenden geopolitischen Konflikte in Teilregionen führen zu:

- Beeinträchtigungen der Lieferkettentaktung: Erhöhung der durchschnittlichen Transitzeiten auf kritischen Handelsrouten

- Kapazitätsengpässen: Reduzierung der Containerverfügbarkeit

- Zusatzkostenbelastung: Erhöhung der Logistikkosten

c) Die konjunkturelle Erholung in Deutschland und global gestaltet sich signifikant schwächer als prognostiziert. Dies führt zu:

- Verlangsamte Marktreaktivierung: Das deutsche BIP-Wachstum 2023 lag bei nur -0,3% (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Industriekapazitätsauslastung sank auf 78,4% (Q4/2023 vs. 83,1% in 2019).

- Auftragsdefizit-bedingte Verdrängungswettbewerbe: 39% der Industrieunternehmen meldeten 2023 unausgelastete Kapazitäten (VDMA-Studie). Die durchschnittliche Angebotseinreichungsquote pro Ausschreibung stieg auf 5,7 (+1,9 vs. Vorpandemieniveau).

- Margenkompression: Die Bruttogewinnspanne im verarbeitenden Gewerbe sank auf 18,3% (-2,1%p vs. 2022).

Der Jahresumsatz sank auf 20,2 Mio. € (VJ 31,5 Mio. €), was im Wesentlichen an einem reduzierten Umsatz aus dem Projektgeschäft von i.H.v. 9,7 Mio. € (VJ -4,3 Mio. €) lag. Im Handelsgeschäft betrug der Umsatz 13,8 Mio. € (VJ 15,4 Mio. €) und war somit ebenfalls rückläufig. Die betriebliche Gesamtleistung im Projektgeschäft stieg auf 19,8 Mio. € (VJ 18,4 Mio. €). Die Investitionen in Sachanlagen betrugen 978,13 € (VJ 40.920 €). Aufgrund der Entscheidung der Geschäftsührung, rumänien Tochtergesesellschaft zu schließen betrug die Abgänge in Sachanlagen 11.210,15 €. Der Jahresfehlbetrag betrug 5,36 Mio. € (VJ 20,1 Mio. €).

III. Beschaffung

Im Rahmen der Konzernstrategie erfolgte eine umfassende Restrukturierung des Procurement-Systems mit folgenden Implementierungsschwerpunkten:.

a) Vor-Ort-Besuche bei größeren Lieferanten, persönliche Kommunikation zur Vermittlung von Kooperationsbereitschaft, Vertiefung der Partnerschaften und Aufbau strategischer Partnerschaften.

b) Schulungen für das Beschaffungspersonal, einschließlich:

- Supply-Chain-Management und Risikomanagement,

- Praxiseinsätze auf Projektbaustellen,

- Produktwissen-Schulungen.

Dies stärkte das Fachwissen des Teams, verbesserte die Risikokontrolle, steigerte die Effizienz und förderte den Teamzusammenhalt.

c) Standardisierung von Vertragstexten und Genehmigungsprozessen, um Geschäftsrisiken zu reduzieren, die Rechtsverbindlichkeit zu erhöhen sowie Effizienz und Qualität zu verbessern.

d) Garantie pünktlicher Zahlungen an Lieferanten, um die Unternehmensreputation wiederherzustellen.

e) Entwicklung neuer Lieferantensysteme für bisher schwache Bereiche (z. B. Installationsdienstleistungen).

f) Optimierung des Logistik- und Materialmanagements durch Einführung klarer Prozesse für Ein-/Auslagerung und Inventur.

IV. Lage

a) Ertragslage 2023
T€
2022
T€
Quote 100%
Ertragszahlen
Rohertrag -1.678,67 -14.609,88 89%
Personalaufwand 2.244,90 2.857,90 -21%
Abschreibungen 57,70 75,20 -23%
sonst.betriebl.Aufwand 1.225,20 2.335,40 -48%
Jahresergebnis -5.362,70 -20.076,40 73%

Die Umsätze im Jahr 2023 sanken gegenüber 2022 um 36 %. Die Gesamtleistung verminderte sich um 0,6 % . Die Umsatzerlöse werden überwiegend im europäischen Wirtschaftsraum und China erzielt. Die Gesamtleistung hat sich wegen der kontinuierlicher neuen Bestellungen von China, Mercedes Benz, Audi und BMW nicht viel geändert

Der Rohertrag erhöht sich auf TEUR -1.569,20 (Vj.: TEUR -14.560,69). Der Grund für die deutliche Veränderung des Rohertrags ist der wesentliche Rückgang des Materialaufwands. Nach einer Managementumstrukturierung in 2022 und dem Wechsel der Führungskräfte im 2023 kehrte das Geschäft im 2023 allmählich wieder auf Normalität zurück, wobei Großprojekte Verluste in Gewinne umwandelten, was zu einer deutlichen Kostensenkung gegenüber dem Vorjahr führte.

Die relative Senkung des Personalaufwands um 21% resultiert aus der Tatsache, dass das Personal im Jahr 2023 aufgrund Personalumwälzung um 7 Mitarbeiter reduziert wurde.

Der sonstige betriebliche Aufwand (inkl. Kosten aus konzerninternen Waren- und Dienstleistungen) liegt bei TEUR 1.225 (Vj.: TEUR 2.335) und sankt sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.110. Wesentliche Ursachen war eine Einzelwertberichtigung auf Forderungen mit der rumänischen Tochtergesellschaft in Höhe von 940 TEUR in 2022 und die Einsparung in Projektgeschäfte.

Letztendlich ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 5.362 (Vj.: Jahresfehlbetrag TEUR 20.076), hat sich um 73% gesunken, welche ein ständig verbesserndes Signal für den Betrieb ist.

b) Finanzlage 2023
T€
2022
T€
Bilanzziffern
Bilanzsumme 27.161,3 24.886,3
Eigenkapital -13.431,7 -17.069,0
Anlagevermögen 883,7 951,6
Vorräte 3.703,0 2.680,2
Bankschulden 0,0 0,0
Flüssige Mittel 7031,0 1.181,4
Finanzziffern
1. CashFlow aus -2.366,1 -9.239,8
laufender
Geschäftstätigkeit
2. CashFlow aus Investitionstätigkeit -1,0 -34,2
3. CashFlow aus Finanzierungstätigkeit +8.216,7 +10.293,4
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes (Summe 1.-3.) +5.849,6 +1.019,4

Das Eigenkapital erhöhte sich um TEUR 3.637,00 von TEUR -17.069,0 auf TEUR -13.431.7. Obwohl ein Verlust von 5Mio. Euro im Berichtsjahr verzeichnet wurde, stieg das Eigenkapital aufgrund einer Kapitalzufuhr von 9Mio. Euro durch die Muttergesellschaft.

Das konzernübergreifende Liquiditätsmanagement und die Liquiditätszusagen der Muttergesellschaft stellt sicher, dass das Berichtsunternehmen jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. Gegenwärtig kann die Gesellschaft sämtliche Investitionen und Beschaffungen durch Innenfinanzierung bewerkstelligen. Fast alle unsere Projekte werden grundsätzlich kostendeckend kalkuliert und können über Anzahlungen und Abschlagszahlungen (vor-)finanziert werden.

Zur Liquiditätssteuerung werden geeignete Instrumente (Cashflow Forecast) eingesetzt, um den entstehenden Finanzierungsbedarf zu überwachen und zu decken.

Im Berichtsjahr konnte die Gesellschaft allen Verpflichtungen gegenüber Ihren Lieferanten nachkommen. Auch im Folgejahr war die Bedienung der Verpflichtungen der Gesellschaft sichergestellt.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg um TEUR 2.312,0 auf TEUR 27.161,3. Wesentliche Ursachen für die Veränderung ist auf der Aktivseite die Erhöhung des Kassenbestands sowie die Zunahme der Bank um TEUR 5.850. Da wir im Dezember 2023 die Zahlungs- und Übereignungsvereinbarung mit Volkswagen über die Projekte Audi 40X und 59X abgeschlossen haben, konnten wir im Dezember 2023 eine Projektzahlung von etwa 12,17 Millionen Euro im Voraus einziehen.

Auf der Passivseite hat sich die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungn von TEUR 6.527 auf TEUR 10.233 um TEUR 3.706, und die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 2.299, den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 776, den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.805 ausgewirkt.

Im Berichtsjahr konnte die Gesellschaft allen Verpflichtungen gegenüber ihren Lieferanten nachkommen.

V. Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Ergebnis vor Steuern, Umsatzrendite und den Cash flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ -5.358 (im Vorjahr T€ -20.061). Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 58 % größer und beträgt im Geschäftsjahr 2023 -27 %. Der Cash flow beträgt T€ 5.849,6 und ist damit um T€ 4.830,2 größer als im Vorjahr. Die Verbesserung dieser Indikatoren zeigt einen positiven Trend, der hauptsächlich auf die Beendigung der Verlustprojekte und die gute Kostenkontrolle der neuen Projekte zurückzuführen ist.

VI. Gesamtaussage

Unsere Gesellschaft befindet sich nach wie vor in einer entwicklungsbeeinträchtigenden Situation. Die zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Verluste betragen inzwischen T€ 28.732. Die Liquidität ist angespannt.

Zwischenzeitlich hat unser Gesellschafter eine Kapitalerhöhung von 9 Mio.€ im Berichtsjahr vollzogen. Damit ist der nicht gedeckte Fehlbetrag von T€3.637 gesunken.

Zur weiteren Stützung der Liquiditätslage hat unser Mutterhaus eine harte Patronatserklärung zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2026 erteilt. Damit ist unsere Liquiditätsausstattung deutlich verbessert.

Darüber hinaus besteht gegenüber unserem Mutterhaus eine Darlehensverbindlichkeit zum Bilanzstichtag von rund T€ 5.263 und eine Verbindlichkeit über Projekte von rund T€ 5.597.

Alle verlustführenden Projekte sind bis Ende 2023 abgeschlossen, und derzeit sind alle laufenden Projekte profitabel, wie Mercedes AMG, BMW G50/G84, Audi 40X/59X.

Vor diesem Hintergrund erfolgt die Bilanzierung unter Going-Concern-Gesichtspunkten. Das vorläufige Jahresergebnis 2024 ergibt ein signifikant verbessertes Ergebnis, wenngleich immer noch ein Jahresfehlbetrag erzielt wird, weil der Gewinn sich erst in späteren Jahren des Projektabschlusses erwirtschaftet werden wird.

C. Prognosebericht

Ab Ende 2023 bis jetzt hat sich der geschätzte Bruttogewinn des Audi Projekts von Verlust zu Gewinn gewandelt.

Wir haben das Vertrauen von Großkunden gewonnen und drei Großprojekte, Mercedes AMG von rund 42 Mio.€ in 2023, BMW G50/G84 von rund 26 Mio. € in 2024, BMW NB5 von rund 16 Mio. € Anfang 2025 erfolgreich erhalten.

Bis Ende 2024 wurden alle Verlustprojekte Klebeanlage, HHG, Eklass abgeschlossen.

Mit den Bemühungen von Kollegen aus der Projektabteilung und anderen technischen Abteilungen schreiten alle Projekte stetig voran, und alles wird innerhalb des Plans gesteuert, was bedeutet, dass die tatsächliche Zahlungszeit des Meilensteins gleich der geplanten Zahlungszeit ist, um die Stabilität der Liquidität zu gewährleisten. Im Folgenden finden Sie die Cash-Flows aus dem vorläufigen Jahresabschluss 2024 sowie die prognostizierten Cashflows für und das Jahr 2025.

Finanzziffern 2024
TEUR
2025
TEUR
1. Cashflow aus Laufender Geschäftstätigkeit -7.326,99 3.952,51
2. Cashflow aus Investitionstätigkeit - -
3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 500,00 -1.000,00

Die Personalkosten werden durch Umstrukturierungen und Anpassungen deutlich reduziert werden.

Entwicklung der Personalkosten 2023 2024 (vorläufigem Jahresabschluss) 2025 (Prognose)
TEUR 2.245 TEUR 1.657 TEUR 1.720

Nach vorläufigen Zahlen zum Jahresabschluss 2024 wurde im Geschäftsjahr 2024 unter Zugrundelegung der bestehenden Aufträge eine Gesamtleistung in Höhe von rd. 41 Mio.€, eine Materialaufwandsquote von 93,2 %, eine Personalaufwandsquote von 4 %, ein Ergebnis vor Steuer von rd. TEUR 260 und eine Umsatzrendite von 0,64% erzielt

Wir rechnen für 2025 mit einer Gesamtleistung von rd. 49 Mio.€, einer Materialaufwandsquote von 93,7 %, einer Personalaufwandsquote von 4 %, ein Ergibnis vor Steuer von rd. TEUR 180 und einer Umsatzrendite von 0,37% .

Wir rechnen für 2026 mit einer Gesamtleistung von rd. 45 Mio.€, einer Materialaufwandsquote von 89 %, einer Personalaufwandsquote von 6 %, einem Ergebnis vor Steuer von rd. TEUR 450 und einer Umsatzrendite von 0.99%. Den Jahresfehlbetrag von 2023 wurde mit der Investitionssumme von 15 Mio.€ der Muttergesellschaft und der erwarteten Gewinne in den nächsten 5 Jahre entdeckt.

Da die Hauptkundengruppe der Muttergesellschaft in China auch deutsche Automobilkonzerne wie Beijing Benz Automotive Co.(BBAC), BMW-Brilliance, FAW Volkswagen, SAIC Volkswagen etc. sind, hat der Konzern unter Berücksichtigung der langfristigen strategischen Entwicklung die Tochtergesellschaft Dalian Auto Tech GmbH in Deutschland gegründet. Daher legt die Muttergesellschaft großen Wert auf die deutsche Tochtergesellschaft. Angesichts der Probleme großer Verluste und Fehler bei der Führung der deutschen Tochtergesellschaft, hat die Muttergesellschaft ihre Konzernführung der deutschen Tochtergesellschaft gestärkt.

Zusammenfassend sind die Geschäftsaussichten der deutschen Tochtergesellschaft mit den gemeinsamen Anstrengungen des neuen Geschäftsführers und der relevanten Abteilungen der Muttergesellschaft von 2024 bis 2025 und auch in Zukunft vielversprechend.

D. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Durch eine intensive Kommunikation zwischen Geschäftsführung und den in den operativen Bereichen Verantwortlichen wird die Geschäftsführung frühzeitig über Chancen und Risiken informiert und wird in der Lage sein, aufgrund einer anschließenden Risikobewertung die erkannten Herausforderungen zu steuern und die dazu beschlossenen Maßnahmen zu überwachen.

Finanzierungsrisiken entstehen insbesondere durch zeitliche Verzögerungen in den Zahlungseingängen von Kunden, die kurzfristig zu einer nicht geplanten Liquiditätsverschlechterung führen können. Diesen Risiken begegnet die Geschäftsführung durch ein aktives Debitorenmanagement. Des Weiteren ist die Gesellschaft unter anderem über Cash-Pooling-Vereinbarungen in die Finanzierung der Muttergesellschaft eingebunden, was eine Versorgung mit liquiden Mitteln sicherstellt.

Beim Handelsgeschäft hängt das Transaktionsvolumen von der Nachfrage der Muttergesellschaft ab, die wiederum mit dem Geschäftsvolumen der Muttergesellschaft mit deren Kunden wie Mercedes Benz und BMW zusammenhängt. Dies führt zu Unsicherheiten bei den Umsatzerlösen der Gesellschaft.

Geschäfte in Fremdwährungen werden zum Entstehungszeitpunkt innerhalb des Dalian Auto-Konzerns abgesichert. Die verantwortlichen Konzernstellen, die diese Geschäfte absichern, bündeln diese Positionen und sichern diese Geschäfte mit den Banken ab.

Die Wettbewerbssituation bleibt angespannt. Es ziehen sich einige große Wettbewerber aus dem Geschäft mit Karosseriebauanlagen zurück, da sich die Renditeerwartungen der Investoren nicht mehr erfüllen, aber es rücken Wettbewerber aus der 2. Reihe nach.

Um den Problemen bei der Projektabwicklung zu begegnen, wurden folgende Maßnahmen in Abstimmung mit der Muttergesellschaft eingeleitet:

- Es wurde ein einheitliches Reportingsystem für alle Projekte implementiert mit regelmäßigen Review Meetings mit der Muttergesellschaft. Ziel ist es Schwachstellen eher zu erkennen, Gegenmaßnahmen einzuleiten und Unterstützung der Muttergesellschaft einzuholen.

- Anfang des Berichtsjahres wurde ein erfahrener Mitarbeiter für das Kostencontrolling eingestellt, der die Aufgabe hat, die projektbezogenen Kosten systematisch den Projekten zuzuordnen und einen monatlichen Bericht zu erstellen. Ziel ist es ungeplanten Kostensteigerungen rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

- Im Projektmanagement wurde begonnen die Prozesse mit dem Mutterhaus zu harmonisieren, um einheitliche Abläufe zwischen Mutterhaus und Niederlassung zu erreichen. Die vorhandenen Handbücher und Checklisten werden auf Deutschland angepasst, die Mitarbeiter werden geschult. Die Fehlerquote soll dadurch gesenkt werden.

Die zunehmende Volatilität internationaler Beziehungen sowie protektionistische Tendenzen führen zu erheblichen Risiken für global agierende Unternehmen, insbesondere durch die erhöhte Zollbarrieren und nichttarifäre Handelshemmnisse. Folgende sind die Gegenmaßnahmen:

- Produktionsverlagerung strategischer Komponenten (z.B. Robotikmodule):

Fertigung in China

Endmontage in Deutschland zur Reduzierung von Zollabgaben

- Personalkostenoptimierung:

Rekrutierung osteuropäischer Ingenieure (Polen/Tschechien)

Kostenvorteil: 30% niedrigere Personalkosten vs. deutsche Fachkräfte

Visafreie Beschäftigung durch EU-Binnenmobilität

Die disruptive Wirkung neuer Energietechnologien beeinträchtigt die Produktions- und Absatzzahlen traditioneller Automobilhersteller, was unmittelbare Auswirkungen auf Investitionsprojekte hat. Folgende sind die Gegenmaßnahmen:

- Integrierte Lifecycle-Dienstleistungen:Z.B.Produktionslinienbetrieb + Instandhaltung als Komplettpaket, oder schweißvolumenbasierte Abrechnungsmodelle

- Kundenbindungssteigerung

Geopolitische Konflikte (z.B. Ukraine-Krieg) beeinflussen:

- Transportkostensteigerung: +18% auf Ostsee-Routen

- Liefertreue-Risiken: Kritische Komponenten (z.B. Servomotoren aus Polen/Ungarn)

Gegenmaßnahmen: Lieferketten-Resilienzprogramm, Multimodale Transportstrategien, Sicherheitslagerbestände, Predictive Inventory Management.

EU CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) wird ab 2026 vollständig umgesetzt, dadurch könnte die Zollbelastung der energieintensive Schweißprozesse erhöht werden.

Gegenmaßnahmen:Ökologische Produktionsumstellung. Inkl.100% Ökostrom-Nutzung in der Schweißtechnik und Strategische Partnerschaft mit RWE AG.

Chancenbericht

Die Liquidität ist bis Ende 2025 durchgeplant. Wir gehen davon aus, die Zahlungsfähigkeit würde sichergestellt. Verbesserungen werden sich durch optimierte Einkaufsabschlüsse ergeben. Das finanzwirtschaftliche Risiko wird im Rahmen unserer Unternehmensplanung und der darauf aufbauenden Liquiditätsplanung eingegrenzt, da Finanzierungsnotwendigkeiten rechtzeitig erkannt werden. Zusätzlich ermitteln wir monatlich und bei Bedarf wöchentlich den Finanzierungs- und Liquiditätsbedarf der nächsten 12 Monate, gleichen diesen mit der bestehenden Planung ab und verarbeiten für diesen Zeitraum alle aktuellen Erkenntnisse, um rechtzeitig reagieren zu können. Darüber hinaus nutzen wir verschiedene Sicherungsinstrumente im gruppeneigenen Cash-Pooling mit unserer Muttergesellschaft, und eine starke Patronatserklärung ohne Betragsbegrenzung von Muttergesellschaft.

Die Elektrifizierungsforschung hat neue Anforderungen hervorgerufen, wie zum Beispiel die Schweißtechnik frojekterwartungen sind gut, es können sich auf der Kundenseite VerschieBatteriegehäuse (aus Aluminiumlegierung / Stahl) hat einen signifikanten Anstieg erlebt, und die technischen Anforderungen sind hoch (explosionssicher, dicht).

Deutsche Automobilhersteller neigen dazu, europäische lokale Lieferanten zu bevorzugen, um die Lieferzeit zu verkürzen (chinesische Lieferanten müssen in Deutschland Fabriken errichten oder Joint - Venture - Unternehmen gründen). Dalian Auto Tech GmbH ist eine europäische lokale Unternehmen. Dahinter steht die technologische, personelle und finanzielle Unterstützung von der Muttergesellschaft in China. Beim Bieterwettbewerb hat es im Vergleich zu europäischen lokalen Unternehmen sowohl bei der Kostenkontrolle als auch bei der VerkLieferanten müssen in Deutschland Fabriken

Die Kombination von Schweißanlage und MES (Manufacturing Execution System) sowie Digital Twin - Technologie kann die Wettbewerbsfähigkeit von Aufträgen verbessern.

Die Gewinnspanne von kleinserienorientierten, maßgeschneiderten Produktionslinien (wie zum Beispiel Luxus - und Sonderfahrzeuge) ist hoch, und die Nachfrage nach ihnen ist unter deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen sehr groß.

E. Bericht über Zweigniederlassungen

Derzeit bestehen keine Zweigniederlassungen.

 

Pliening, den 11. Juni 2025

Yinan Chen

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 883.654,18 951.581,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 883.651,18 940.368,18
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 850.792,18 876.114,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.859,00 64.254,00
III. Finanzanlagen 0,00 11.210,15
1. Beteiligungen 0,00 11.210,15
B. Umlaufvermögen 12.823.617,63 6.798.589,38
I. Vorräte 3.702.933,30 2.680.181,67
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 48.078.078,40 33.476.621,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.089.686,41 2.937.026,73
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.076.808,47 1.738.380,01
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 16.864,04 750,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.012.877,94 1.198.646,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.030.997,92 1.181.380,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.294,13 30.075,59
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 13.431.746,04 17.069.011,17
Summe Aktiva 27.161.311,98 24.849.257,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 825.000,00 825.000,00
II. Kapitalrücklage 14.475.000,00 5.475.000,00
III. Verlustvortrag 23.369.011,07 3.292.591,07
IV. Jahresfehlbetrag 5.362.734,97 20.076.420,10
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 13.431.746,04 17.069.011,17
B. Rückstellungen 233.284,98 345.084,99
C. Verbindlichkeiten 26.928.027,00 24.504.172,48
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.860.064,47 11.635.812,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.860.064,47 11.635.812,90
2. sonstige Verbindlichkeiten 16.067.962,53 12.868.359,58
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.046.223,38 12.838.942,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 21.739,15 29.417,05
Summe Passiva 27.161.311,98 24.849.257,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis -1.569.201,14 -14.560.665,58
2. Personalaufwand 2.244.860,61 2.857.860,58
a) Löhne und Gehälter 1.863.716,32 2.432.784,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 381.144,29 425.076,12
davon für Altersversorgung 1.582,74 3.901,13
3. Abschreibungen 57.695,13 75.205,65
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 57.695,13 75.205,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.225.226,42 2.335.370,75
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 7,03
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.534,16 9.869,51
davon aus verbundenen Unternehmen 744,04 9.687,36
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 263.666,47 241.315,18
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 12.776,17
8. Ergebnis nach Steuern -5.358.115,61 -20.073.324,40
9. sonstige Steuern 4.619,36 3.095,70
10. Jahresfehlbetrag 5.362.734,97 20.076.420,10

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Dalian Auto Tech GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Pliening
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Amtsgericht München
Register-Nr.: HRB 195729

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Soweit der beizulegende Zeitwert am Stichtag die Herstellungskosten unterschreitet, wird dieser angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Handelswaren sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Vertriebsrisiken und Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit wurden bei der Bewertung angemessen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert aktiviert. Erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bilanziert.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 16.864,04 EUR (Vorjahr: 750,00 EUR) und resultiert aus gewährten Darlehen. Ansonsten haben sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Alle weiteren Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Leistungsaustausch mit dem Gesellschafter.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten sowie für Kosten der Abschlusserstellung und -prüfung.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten lassen sich folgender Tabelle entnehmen:

Posten Saldo per 31.12.2023 Laufz. < / = 1 J. Laufz.> 1 - 5 J. Laufz. > 5 J.
erh. AZ auf Bestellungen 10.232.776,94 € 10.232.776,94 € 0,00 € 0,00 €
Vorjahr 6.527.010,79 € 6.527.010,79 € 0,00 € 0,00 €
Verbk. Lief. u. Leist. 3.284.575,41 € 3.284.575,41 € 0,00 € 0,00 €
Vorjahr 6.089.782,99 € 6.089.782,99 € 0,00 € 0,00 €
Verbk. ggü. v. U. 10.860.064,47 € 10.860.064,47 € 0,00 € 0,00 €
Vorjahr 11.635.812,90 € 11.635.812,90 € 0,00 € 0,00 €
Sonstige Verbk. 2.550.610,18 € 2.528.871,03 € 21.739,15 € 0,00 €
Vorjahr 251.565,80 € 222.148,65 € 29.417,05 € 0,00 €
Gesamt 26.928.027,00 € 26.906.287,85 € 21.739,15 € 0,00 €
Vorjahr 24.504.172,48 € 24.474.755,33 € 29.417,05 € 0,00 €

Die Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen enthalten 10.860.064,47 € an Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in betriebsüblichem Ausmaß.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 25
leitende Angestellte 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 26
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 25
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Yinan Chen ausgeübter Beruf: Unternehmer

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Dalian Autotech Engineering S.r.k., Sibiu, Rumänien 95,00 % - 58.773,77 - 833.756,80

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dalian Auto Tech Incorporated Corporation, VR China, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist bei der Gesellschaft erhältlich und wird in China bei den zuständigen Stellen offengelegt.

Nachtragsbericht

Die Gesellschaft befand sich am 31.12.2023 in einer angespannten Liquiditätslage. Gleichzeitig war zu diesem Stichtag auch der Zustand der Überschuldung verwirklicht. Zur Vermeidung des Stellens eines Insolvenzantrags gem. § 19 InsO wurde am 30.12.2022 durch die Alleingesellschafterin Dalian Auto Tech Incorporated Corporation eine Erhöhung der Kapitalrücklage der Dalian Auto Tech GmbH in Höhe von 10 Millionen Euro beschlossen, wovon bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses 8 Millionen Euro eingezahlt wurden. Im November 2023 erhielt das Unternehmen eine neue Bestellung von Mercedes Benz mit einem Volumen von rd. 42,76 Mio. €, woraus Gewinn erwirtschaftet wird. Der erste Anzahlungstermin war Januar 2024. Nach der Liquiditätsplanung bis einschließlich Dezember 2025 können so die aktuellen sowie künftigen Verbindlichkeiten und andere finanziellen Verpflichtungen beglichen werden. Eine weitere finanzielle Absicherung kurzfristigen Liquiditätsbedarfs besteht durch eine Cash Pool-Vereinbarung mit der Muttergesellschaft über 5 Mio. €. Auf Basis der vorgenannten Maßnahmen geht die Geschäftsführung von einer positiven Fortführungsprognose für die Dalian Auto Tech GmbH aus.

Zum 31.12.2024 wurde die rumänische Tochtergesellschaft Dalian Autotech Engineering S.r.l. aufgelöst.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Das Jahresergebnis ist auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Pliening, 11. Juni 2025

Herr Yinan Chen, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.06.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dalian Auto Tech GmbH

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Dalian Auto Tech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dalian Auto Tech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 12. Juni 2025

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Schroff, Wirtschaftsprüfer

Scherer, Wirtschaftsprüfer

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