Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 73636
Eingetragen
5.10.2011
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
der Vermögens- und Beteiligungserwerb sowie die Verwaltung eigenen und fremden Vermögens und die Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Informationstechnologie. Die Gesellschaft betreibt keine erlaubnispflichtigen Geschäfte, insbesondere nicht nach dem Gesetz über das Kreditwesen.

Historie

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Management

NameRolle
Masod Karimi
seit 7.1.2014
Vorstandsmitglied
Diana Dämmrich
seit 2.3.2012
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Telexiom AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht zum 31. Dezember 2019

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Telexiom AG ist ein IT-Beratungsunternehmen in den Bereichen Software-Entwicklung, Projektmanagement, Qualitätssicherung, Testmanagement, SAP, IT-Security und Big Data mit Sitz in Köln und weiteren unselbstständigen Standorten in mehreren deutschen Großstädten.

Vornehmlich ist die Telexiom AG hierbei beratend unverändert zum Vorjahr in den Branchen Telekommunikation, Versicherung, Finanzen, Retail, Öffentliche Verwaltung und Healthcare tätig.

2. Steuerungssystem

Als wichtigste Steuerungsgröße verwendet die Gesellschaft den Umsatz sowie das operative Ergebnis.

Mit operativem Ergebnis ist das Ergebnis gemeint, das dargestellt wird in der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen und Steuern (EBIT). Diese zentralen Kenngrößen werden regelmäßig und voll umfänglich monatlich erstellt und mit Planzahlen abgeglichen.

Durch klare Verantwortungsbereiche wird die Umsetzung der Unternehmensziele gewährleistet. Unsere Organisation und das interne Controlling wurden so aufgestellt, dass laufend über alle wesentlichen geschäftlichen Kennzahlen des Unternehmens informiert wird und einen zeitnahen Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erhalten werden kann.

Die gesamte Erfassung und Verarbeitung der entscheidungsrelevanten Daten erfolgt über ein internes Softwareprodukt, welches alle zur Unternehmenssteuerung notwendigen Daten zusammen mit den Buchhaltungsdaten aus der Datev-Software zusammenfügt und die ergebnisorientierte Auswertung ermöglicht. Alle relevanten Daten stehen den jeweiligen Abteilungen zur Verfügung.

3. Forschung und Entwicklung

Eine strategische Zielsetzung der Telexiom AG besteht darin, stetig die Effizienz unserer operativen Systeme und damit unsere Wettbewerbsfähigkeit durch die Entwicklung anwendungsorientierter Technologien zu verbessern. Wir erforschen und entwickeln Wege und Lösungen, um die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Dabei sind wir stets darauf bedacht, Relevanz und Effizienz unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten weiter zu optimieren - ob im Alleingang oder in Kooperation mit Dritten.

Rund 30 Mitarbeiter entwickelten 2019 an unserer Innovation, mit der wir die langfristigen Gesundheits und Technologietrends in Wachstumsmärkten bedienen können. Die Forschungsphase wurde 2018 abgeschlossen.

Telexiom AG hat im Jahr 2019 1,8 Mio. € für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Wir setzen in unserer Forschung und Entwicklung (F & E) bisher auf Eigenforschung, suchen parallel weiterhin nach externen Kooperationen. Damit würde sich die Produktivität unserer Forschung erhöhen und zugleich der finanzielle Aufwand verringern. Die Markteinführung unserer eigenen Entwicklung ist für frühestens 2022 geplant damit würde die Telexiom AG ein weiteres Geschäftsfeld eröffnen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamt- und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

1.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2019

Im Berichtsjahr hat sich die deutsche Wirtschaft positiv entwickelt - wenn auch schwächer als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) preisbereinigt um 0,6 Prozent, was somit unter dem Vorjahreswert von 1,5 Prozent liegt.

1.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Informationstechnik (IT) gehörte auch 2019 zu den Wachstumsmärkten. Nach Angaben des Branchenverbandes bitkom steigt das Marktvolumen für die gesamte Informationstechnik um 2,5 Prozent auf 95,4 Mrd. EUR für IT-Services in Deutschland um 2,4 Prozent auf 41,9 Mrd. EUR.

Der Umgang mit dem Thema Scheinselbstständigkeit bleibt jedoch weiterhin schwierig aus Kundensicht. Die Arbeitnehmerüberlassung spielt daher eine immer größere Rolle.

2. Geschäftsverlauf der Telexiom AG im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Telexiom AG konnte verschiedene neue Kunden gewinnen. Alle Bestandskunden konnten gehalten bzw. ausgebaut werden.

Das geplante Mitarbeiterwachstum wurde ebenfalls erfüllt.

Die Telexiom AG hat im Berichtsjahr begonnen, eine eigene Software im Bereich Healthcare zu entwickeln. Dieser Bereich verspricht nach Fertigstellung der Software weitere Wachstumschancen.

1. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Die Telexiom AG hat das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 31 T€ abgeschlossen (Vorjahr: Jahresüberschuss 615 T€).

Das Rohergebnis der Telexiom AG erhöhte sich um 2.926 T€ auf 20.113 T€ (Vorjahr: 17.187 T€). Hierbei wurden aktivierte Eigenleistungen i.H.v. 1.795 T€ (Vorjahr: 0 T€) berücksichtigt.

Die Personalkosten haben sich bei entsprechend gestiegener Mitarbeiterzahl überproportional um 2.852 T€ auf 16.757 T€ erhöht. Davon entfielen 1.630 T€ auf die eigene Entwicklungsarbeit. In den Folgejahren soll die Mitarbeiterzahl und somit die Personalkosten weiter moderat gesteigert werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich insbesondere durch gestiegene Verwaltungskosten, Fahrzeugkosten und Reisetätigkeiten insgesamt um 845 T€ auf 2.981 T€.

Infolge des geringeren Jahresergebnisses entstanden - unter Berücksichtigung latenter Steuern und eines steuerlichen Verlustrücktrages - mit 46 T€ um 268 T€ geringere Steuern vom Einkommen und Ertrag.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als gesichert zu betrachten.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb vereinbarter Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Finanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr ausgeweitet durch Erhöhung von Kontokorrentlinien bei den Hausbanken. Dabei stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 1.783 T€ im Vorjahr auf 2.890 T€ im Geschäftsjahr. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Erkennbare Ausfall- und Bonitätsrisiken bei den finanziellen Vermögenswerten wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Durch das unternehmensinterne Debitorenmanagement und Mahnwesen wir das Ausfallrisiko minimiert.

c) Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2019 erhöhte sich die Bilanzsumme der Telexiom AG um 1.797 T€ auf 6.373 T€ (VJ: 4.576 T€).

Diese Veränderung ergab sich einerseits durch eine Erhöhung des langfristig gebundenen Vermögens, insbesondere durch die Aktivierung einer eigenen Entwicklung in Höhe von 1.795 T€ auf 3.105 T€ (Vorjahr: 1.273 T€) und innerhalb des kurzfristig gebundenen Vermögens durch die Verminderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um 27 T€ auf 3.231 T€ (Vorjahr: 3.258 T€). Zudem verminderten sich beim kurzfristig gebundenen Vermögen die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um 8 T€ auf 23 T€.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital aufgrund des thesaurierten Jahresüberschusses für das Berichtsjahr (31 T€) um 31 T€ auf insgesamt 1.597 T€ oder 25,1 Prozent der erhöhten Bilanzsumme gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahresstichtag stieg das kurzfristige Fremdkapital insgesamt um 2.383 T€ auf 4.258 T€ (Vorjahr 1.875 T€), bei gleichzeitiger Reduzierung der Rückstellungen insgesamt um 442 T€ auf 101 T€, insbesondere aufgrund der ergebnisbedingten Herabsetzung der Steuerrückstellung.

Weiter führt auf der Passivseite erstmals der Ausweis passiver latenter Steuern von 194 T€ (Vorjahr: 0 T€) zur Erhöhung der Bilanzsumme.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich im Geschäftsjahr 2019 auf 1.073 T€. Bei einem Jahresergebnis i. H. v. 31 T€ und unbaren Aufwendungen und Erträgen, die insbesondere Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen i. H. v. 104 T€ sowie die Abnahme der sonstigen Rückstellungen i. H. v. 7 T€ betreffen, wurden Mittel dazu verwendet, das Nettoumlaufvermögen um 1.976 T€ abzubauen.

Aus Investitionstätigkeiten sind Mittel für die Anschaffung diverser Betriebs- und Geschäftsausstattungsgegenstände und insbesondere für die Entwicklung einer eigenen Healthcare-Software von 1.795 T€ abgeflossen. Aus Finanzierungstätigkeit ergab sich einerseits durch Zinszahlungen und andererseits durch Kredittilgungen bzw. Neukreditaufnahmen im Saldo ein Abfluss i. H. v. 376 T€.

Die Veränderung des Finanzmittelfonds betrug - 1.280 T€. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 14 T€ (Vorjahr 14 T€), während die jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.293 T€ (Vorjahr 1.013 T€) betragen.

4. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

4.1.Zukünftige Entwicklung

Das Hauptziel der Telexiom AG liegt weiterhin im Mitarbeiter- und damit auch im Umsatz- und Gewinnwachstum.

Hier kann davon ausgegangen werden, dass 2020 etwa 200 Consultants für die Telexiom AG arbeiten werden. 2021 soll dann die Grenze von 210 Consultants übertroffen werden.

Bei den sonstigen Kosten wird davon ausgegangen, dass sich diese im Wesentlichen proportional zum Umsatz- und Mitarbeiterwachstum entwickeln.

Die Telexiom AG plant in 2020 mit einem Betriebsergebnis (EBiT) in Höhe von mindestens 1 Mio. €.

Interne Umstrukturierungen sind nicht geplant.

4.2. Chancen

Für die kommenden Jahre wird von einer Fortsetzung des Wachstums im Markt für Informationstechnologie ausgegangen. Wesentliche konjunkturelle Risiken könnten grundsätzlich aufgrund der weltweiten Ausbreitung der Corona Pandemie, des angestrebten Brexits, den protektionistischen Tendenzen in einigen Ländern - inklusive der Handelskonflikte - und aus einer erneuten Verschärfung der Staatsschulden- und Bankenkrise in Europa resultieren.

Wesentliche Chancen und Risiken ergeben sich zudem aus der Entwicklung der wichtigsten Abnehmerindustrien wie der Telekommunikationsbranche, Finanzsektor, Einzelhandel, die vor der Herausforderung von hohen Investitionen stehen. Die weitere Digitalisierung, die Lieferantenkonsolidierung, der Trend zum Outsourcing inklusive der Verlagerung von IT in die Cloud bieten für die Telexiom AG Chancen.

Mithilfe der unbefristeten Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis können wir Freiberufler, die nicht mehr als Selbstständige bei den Kunden arbeiten können, festanstellen, deren Projekte übernehmen und die entsprechenden Kunden ausbauen.

Der weitere Auf- und Ausbau verschiedener Geschäftsstellen macht es möglich, lokaler zu agieren und somit Mitarbeiter wie auch Kunden außerhalb von Köln und Frankfurt zu gewinnen.

Die Entscheidung für die in 2019 begonnene interne Softwareentwicklung bietet uns die Chance auf ein breiteres Portfolio.

4.3. Risiken

Im Rahmen der seit Jahren durchgeführten Geschäftstätigkeit ist es vielfach unausweichlich Risiken einzugehen, da dies oft eine notwendige Voraussetzung dafür ist, Chancen wahrzunehmen.

Risiken sollen von der Geschäftsführung überschaubar - und kontrollierbar sein. Daher ist ein vorausschauendes und wirkungsvolles Risikomanagement für das Unternehmen ein wichtiger Bestandteil des Vorstands. Die Erfassung und Kommunikation von Risiken und Chancen ist Bestandteil des etablierten Steuerungs- und Controllingsystems.

Die Abhängigkeit von einer Branche oder einem Kunden konnte die Telexiom AG hinter sich lassen.

Auch das Risiko eines Zahlungsausfalls ist weiterhin gering aufgrund großer und namhafter Kunden. Es bestehen keine Währungsrisiken.

Ein weiteres wichtiges Element bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des operativen Geschäfts ist das Berichtwesen. Aufgrund der Größenordnung der Gesellschaft wurde bis Ende 2019 der Buchhaltungsprozess durch professionelle Steuerberatungsgesellschaften extern in einem Dienstleistungs- und Prüfungsverhältnis geführt. Seit Beginn des Jahres 2020 wurde der Buchhaltungsprozess auf eine in-Haus-Lösung umgestellt. Durch die zeitnahe Verbuchung und Auswertung soll zusätzlich auch sichergestellt werden, dass der Rechnungslegungsprozess neben der Beachtung aller gesetzlichen Vorschriften und Anforderungen etwaige Risiken frühzeitig erkennt und Maßnahmen eingeleitet werden können. Die Buchführungsdaten werden von der Datev-Organisation verarbeitet und ausgewertet. Die Ordnungsmäßigkeit des Datev-Buchführungsprogramms wurde durch produktunabhängige Systemprüfung bestätigt.

Die deutsche Wirtschaft leidet seit März 2020 unter den Auswirkungen von Covid 19. Diese wird voraussichtlich noch bis nächstes Jahres andauern. Die Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen mit einem deutlichen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für 2020. In der IT-Branche hat sich das Geschäftsklima unter dem Eindruck der Corona-Krise stark eingetrübt. Auch Teile unserer Projekte wurden eingefroren. Gleichzeitig machen wir von den staatlich geförderten Möglichkeiten durch Kurzarbeit Gebrauch, so dass wir auch unsere Kostensituation signifikant an die temporären historisch einmaligen Einschränkungen anpassen.

Es gibt noch keine Erfahrungen, wie heftig eine Pandemie die Wirtschaft- und auch die IT-Branche nachhaltig treffen kann. Wie und ob die massiven Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung zu langfristigen Strukturveränderungen in der Wirtschaft führen und sich damit auf die Geschäftstätigkeit der Telexiom AG auswirken, ist derzeit noch ungewiss. Folglich sind auch negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für unsere Gesellschaft nicht auszuschließen. Für den laufenden Betrieb konnte eine signifikante Störung der Geschäftstätigkeit durch Home-Office bisher vermieden werden. Durch zusätzliche Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wird das Ansteckungsrisiko mit dem neuartigen Corona-Virus verringert und ein Arbeitsumfeld geschaffen, um das Tagesgeschäft weitgehend uneingeschränkt fortzuführen.

Dem Vorstand sind keine weiteren wesentlichen Risiken bekannt geworden.

 

Köln, im Oktober 2020

Telexiom AG

Der Vorstand

Bilanz

AKTIVA

31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.795.514,00 0,00
2. Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.615,00 1.808.129,00 400,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.078.660,00 1.101.219,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.840,08 146.327,08
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.296.500,08 25.329,83
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.420.278,58 2.915.159,86
2. Sonstige Vermögensgegenstände 810.782,24 3.231.060,82 342.846,62
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 13.142,07 (Vj: € 252.552,31)
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.951,69 14.229,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.168,66 30.910,26
6.372.810,25 4.576.422,56

PASSIVA

31.12.2019 31.12.2018
A. Festkapital
I. Gezeichnetes Kapital (Stammaktien) 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen (Gesetzliche Rücklage) 30.000,00 30.000,00
III. Bilanzgewinn
- Gewinnvortrag nach Verwendung 1.235.762,36 620.321,81
- Jahresüberschuss 31.130,14 1.266.892,50 615.440,55
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.299,13 438.497,73
2. Sonstige Rückstellungen 98.400,00 100.699,13 105.140,48
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.889.980,93 1.783.577,37
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.666.778,67 (Vj: € 1.191.268,63)
- davon mit einer Restlaufzeit von 1 - 5 Jahren: € 223.202,26 (Vj: € 592.308,74)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 364.646,77 228.257,01
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 364.646,77 (Vj: € 228.257,01)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.226.822,92 4.481.450,62 455.187,61
- davon aus Steuern: € 1.016.911,19 (Vj: € 415.816,41)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 209.801,11 (Vj: € 26.619,46)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.226.822,92 (Vj: € 455.187,61)
D. Passive latente Steuern 193.768,00 0,00
6.372.810,25 4.576.422,56

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01. - 31.12.2019 01.01. - 31.12.2018
1. Rohergebnis 20.113.161,34 17.187.232,40
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.440.574,47 12.113.555,29
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.316.075,13 16.756.649,60 1.790.975,31
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 103.897,51 109.319,25
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.981.394,05 2.135.806,69
- davon aus Währungsumrechnung: € 0,00 (Vj: € 0,00 )
5. Erträge aus Wertpapieren 1,00 0,64
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.510,89 8.016,82
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 202.592,55 191.080,66 113.302,03
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 45.605,00 314.247,40
- davon Aufwand aus der Zuführung latenter Steuern: € 193.768,00 (Vj: € 0,00)
9. Ergebnis nach Steuern 34.534,52 618.043,89
10. Sonstige Steuern 3.404,38 2.603,34
11. Jahresüberschuss 31.130,14 615.440,55

Anhang zum 31. Dezember 2019

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Telexiom AG wurde auf der Grundlage der geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 (2) HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 286 + 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Der Sitz der im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der HRB 73636 eingetragenen Gesellschaft ist in Köln.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Abzug erhaltener Preisnachlässe und planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden linear entsprechend der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte (Entwicklungskosten) werden mit den direkt zurechenbaren Herstellungskosten aktiviert, soweit sowohl die technische Realisierbarkeit als auch die Vermarktung oder die interne Nutzung sichergestellt ist. Mangels verlässlicher Schätzung werden diese in Analogie zur Geschäfts- oder Firmenwertabschreibung bei Fertigstellung über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben.

Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 a EStG werden über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Wirtschaftsjahr voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennbeträgen angesetzt. Auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Kundenforderungen wird zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos und der durch verspätete Zahlungseingänge von Kunden entstehenden Zinsverluste eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von grundsätzlich 0,5 % gebildet.

Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand voraussichtlich zu leistenden Zahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre abgezinst. Eine Abzinsung bei Archivierungskosten ist aus Geringfügigkeitsgründen unterblieben.

Verbindlichkeiten

Der Ansatz erfolgt jeweils mit dem Erfüllungsbetrag. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.

Latente Steuern

Latente Steuern werden ohne Ausnutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB saldiert ausgewiesen.

Fremdwährungen

Beträge in Fremdwährungen sind zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt eingebucht und, da die Laufzeit aller umzurechnenden Kosten nicht mehr als 1 Jahr beträgt, laufzeitbedingt ohne Beachtung des Imparitätsprinzips mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet worden.

C. Erläuterung zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen - § 284 Abs. 3 HGB

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände i.H.v. insgesamt T€ 1.795 wurden gemäß § 248 Abs. 2 i.V.m. § 285 Nr. 22 HGB aktiviert. Es handelt sich ausschließlich um Entwicklungskosten. Dieser Betrag unterliegt gemäß § 285 Nr. 28 i.V.m. § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - § 268 Abs. 4 HGB

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 253).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von T€ 424 (Vorjahr: T€ 1) Steuererstattungsansprüche.

3. Rückstellungen - § 285 Nr. 12

Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen worden.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten mit T€ 69 (Vorjahr: T€ 49), Archivierungskosten mit T€ 20 (Vorjahr: T€ 20) und externe Abschlusskosten mit T€ 10 (Vorjahr: T€ 36) zusammen. Hierbei ergaben sich bei der Rückstellung für Personalkosten im Berichtsjahr Erträge aus deren Auflösung in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 126).

4. Latente Steuern - § 274 (1) + (2), § 285 Nr. 29 HGB

Latente Steuern werden ohne Ausnutzung des Wahlrechts gemäß § 274 (1) Satz 3 HGB saldiert ausgewiesen.

Die aktiven latenten Steuern betragen T€ 372 und resultieren aus temporären Differenzen im Bereich der Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen.

Die passiven latenten Steuern betragen T€ 566 und betreffen die steuerlich nicht aktivierungsfähigen selbsterstellten immateriellen Vermögenswerte.

Der Berechnung liegen eine Steuermesszahl von 3,5 % und ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 450 % sowie ein Körperschaftsteuersatz von 15,825 % (Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag) zugrunde. Der Ertrag/Aufwand aus der Veränderung (Auflösung/Zuführung) der im Berichtsjahr bilanzierten latenten Steuern wurde i.H.v. T€ - 194 (Vorjahr: T€ 0) ergebniswirksam unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.

5. Angaben zu Verbindlichkeiten - § 285 Nr. 1+2, § 251, § 268 Abs. 5 + 7 HGB

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.889.980,93 2.666.778,67 223.202,26 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 364.646,77 364.646,77 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.226.822,98 1.226.822,98 0,00 0,00
Summe 4.481.450,62 4.258.248,42 223.202,26 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften des Vorstandes über insgesamt € 1,45 Mio. gesichert. Weiterhin bestehen Grundschuldabtretungen über insgesamt T€ 700. Zusätzlich besteht eine Globalzession der gesamten Forderungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, liegen nicht vor.

6. Eigenkapitalentwicklung - § 152 AktG

Art des Eigenkapitals Vortrag am 1.1.2019 Einstellung aus dem JÜ des VJ Ausschüttung für Vorjahr Zunahme Abnahme lfd. Jahr Stand am 31.12.2019
T€ T€ T€ T€ T€
I. Grundkapital 300 0 0 0 300
II .Gewinnrücklage 30 0 0 0 30
III.Gewinnvortrag 620 + 616 0 0 1.236
IV. Jahresergebnis 616 - 616 0 31 31
1.566 0 0 31 1.597

D. Sonstige Pflichtangaben - § 285 HGB -

1. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

- § 285 Nr. 7 HGB -

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 215 (Vorjahr: 177), davon 1 Vorstandsmitglied und 214 sonstige Angestellte.

2. Bezüge von Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates

- § 285 Nr. 9a HGB -

Von dem Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

3. Alle Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates

-§ 285 Nr. 10 HGB-

Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt:

Vorstand: Herr Dipl.-Ing. Masod Karimi, Köln (Vorsitzender)
Aufsichtsrat: Herr Dipl.-Ing. Saeed Ejazi, Solingen (Vorsitzender)
Herr Dipl.-Ing. Ezatollah Safavi, Altenkirchen (stv. Vorsitzender ab 15.12.2017)
Frau Dipl.-Ing. Soudabeh Ajiri, Köln

4. Forderung/Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern des Vorstandes oder Aufsichtsrates

- § 285 Nr. 9c HGB -

Gegenüber dem Vorstand bestanden am 31.12.2019 Forderungen in Höhe von T€ 288 (Vorjahr: T€ 238).

5. Honorar des Abschlussprüfers

- § 285 Nr. 17 HGB -

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein Honorarvolumen i.H.v. insgesamt T€ 10 für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Aufwand erfasst. Es handelt sich hierbei ausschließlich um die Kosten für die Abschlussprüfung.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

- § 285 Nr. 3a HGB -

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag insgesamt T€ 1.408 (Vorjahr: T€ 4.090). Diese entfallen i.H.v. T€ 304 (Vorjahr: T€ 2.022) auf Mietverpflichtungen für die genutzten Betriebsgrundstücke und i.H.v. T€ 1.104 (Vorjahr: T€ 2.068) auf Leasingverpflichtungen für diverse Geschäftsausstattungsgegenstände.

7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

- § 285 Nr. 33 HGB -

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind - aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus - eingetreten. Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen, um Dopplungen zu vermeiden.

8. Vorschlag über die Ergebnisverwendung

- § 285 Nr. 34 HGB -

Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Gewinnverwendung aufgestellt.

Der Vorschlag zur Ergebnisverwendung:

Das Jahresergebnis beträgt € 31.130,14.

Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den zum 31.12.2019 unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 1.266.892,50 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 24. September 2020

Telexiom AG

Vorstand

Bestätigungsvermerk

"An die Telexiom AG, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Telexiom AG, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Telexiom AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Neuss, den 13. November 2020

WISBERT-TREUHAND GmbH
- Wirtschaftsprüfungsgesellschaft -

Rolf Ricken, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 0,00 1.795.514,00 0,00 0,00 1.795.514,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.662,99 0,00 + 13.350,00 0,00 75.012,99
Summe 61.662,99 1.795.514,00 0,00 0,00 1.870.526,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.118.138,00 0,00 0,00 0,00 1.118.138,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 280.071,52 151.716,51 0,00 14.489,08 417.298,95
3. Geleistete Anzahlungen 25.329,83 9.600,00 - 13.350,00 21.579,83 0,00
Summe 1.423.539,35 161.316,51 0,00 36.068,91 1.535.436,95
Gesamtes Anlagevermögen 1.485.202,34 1.956.830,51 0,00 36.068,91 3.405.963,94
Abschreibungen
Stand 01.01.2019 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.262,99 1.135,00 0,00 62.397,99
Summe 61.262,99 1.135,00 0,00 62.397,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 16.919,00 22.559,00 0,00 39.478,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.744,44 80.203,51 14.489,08 199.458,87
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 150.663,44 102.762,51 14.489,08 238.936,87
Gesamtes Anlagevermögen 211.926,43 103.897,51 14.489,08 301.334,86
Restbuchwerte
Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 1.795.514,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.615,00 400,00
Summe 1.808.129,00 400,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.078.660,00 1.101.219,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.840,08 146.327,08
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 25.329,83
Summe 1.296.500,08 1.272.875,91
Gesamtes Anlagevermögen 3.104.629,08 1.273.275,91

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