Thomson 3. Invest Beteiligungs GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Herzog seit 29.7.2025 | Geschäftsführer |
Frank Krämer seit 29.7.2025 | Prokura |
Houssem Ben Abderrahman seit 29.7.2025 | Prokura |
Martin Gröstenberger seit 29.7.2025 | Prokura |
Christoph Mann seit 5.10.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
FSN Capital V L.P. | 43.44% |
| 36.31% | |
| 10.90% | |
| 2.74% | |
| 2.66% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TASKING GERMANY GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Forschung und Entwicklung Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Branchenentwicklung Geschäftsverlauf Finanzlage der Gesellschaft Finanzielle Leistungsindikatoren Prognose-Ist-Vergleich Chancen- und Risikobericht Risikobericht Chancenbericht Prognosebericht Grundlagen des UnternehmensDie TASKING Germany GmbH, mit Sitz in München, entwickelt und vertreibt Compiler Software-produkte und verwaltet und steuert ihre Beteiligungsgesellschaften. Die Gesellschaft firmierte zum Zeitpunkt ihrer Gründung am 7. Oktober 2020 als Thomson BidCo GmbH. Durch den Erwerb der TASKING Germany GmbH am 5. Februar 2021 wurde sie zur Muttergesellschaft der TASKING Gruppe. Die TASKING Gruppe umfasst die Landesgesellschaften in den Niederlanden (TASKING BV), USA (TASKING US Operation Inc.), Russland (TASKING RUS LLC, in Liquidation), Japan (TASKING Japan K.K.), Indien (TASKING India Private Ltd) und China (TASKING Information Technology (Shanghai) Co., Ltd., TASKING Information Technology (Beijing) Co., Ltd.). Anschließend erfolgte, rückwirkend zum 1. Januar 2021, eine Verschmelzung der erworbenen TASKING Germany GmbH auf die Thomson BidCo GmbH sowie eine Umfirmierung der Thomson BidCo GmbH in TASKING Germany GmbH. Zum 30. November 2022 hat die TASKING Germany GmbH unmittelbar die iSystem AG für Informatiksysteme, München und unmittelbar die iSystem Labs d.o.o., Slowenien und die iSystem USA LLC, USA erworben. Die TASKING Germany GmbH beschäftigt im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 30 Mitarbeiter. GeschäftsmodellDie TASKING-Gruppe ist im Bereich der Entwicklung und des Vertriebs von eingebetteten Software-Entwicklungswerkzeugen und verschiedenen Softwareprodukten für sicherheitskritische Echtzeit-Anwendungen in verschiedenen Branchen, insbesondere in der Automobilindustrie, tätig. Der Geschäftszweck der TASKING Germany GmbH ist die Verwaltung und Steuerung der Beteiligungsgesellschaften sowie die Entwicklung und der Vertrieb von Compiler-Software-produkten, die insbesondere in der Automobilbranche, aber auch in der Industrie-, Landwirtschaft-, Telekommunikations- und Datacom-Branche eingesetzt werden. Die TASKING-Lösungen für die Entwicklung eingebetteter Software bieten ein Ökosystem für den gesamten Softwareentwicklungsprozess. Eine vollständig integrierte Entwicklungsumgebung ermöglicht es den Kunden, einen fehlerfreien und effizienten Code mit Compilern, Debuggern, sowie weiteren "Tools" für Mikroprozessoren und Mikrocontroller zu erstellen. Dabei werden im Wesentlichen Lizenzen für Compiler-Softwareprodukte gewährt, die dem Kunden unbefristet oder über einen definierten Zeitraum von in der Regel einem Jahr zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren können Kunden Softwarewartungen erwerben, die jeweils für einen bestimmten Zeitraum erhältlich sind. Die Gesellschaft vertreibt Ihre Technologie vorrangig in den Automobil-Kernmärkten in Europa, Nordamerika und Asien. Zu den Kundengruppen gehören namhafte Original Equipment Manufacturers (OEM) und Tier 1 Supplier wie bspw. BMW, Mercedes Benz, Bosch, ZF, Continental. Forschung und EntwicklungTASKING-Produkte sind Werkzeuge für die Entwicklung eingebetteter Software in einer Vielzahl von Branchen, darunter Tier-1-Automobilzulieferer und branchenführende Automobilhersteller. Das Unternehmen bewegt sich daher in einem Branchenumfeld, das von einem dynamischen Veränderungsprozess geprägt ist. Es ist deshalb wichtig, das bestehende Produkt- und Serviceangebot kontinuierlich zu optimieren und zu erweitern. Deshalb unternimmt TASKING besonders im Bereich der Forschung- und Entwicklungsarbeit Anstrengungen, um die Marktstellung weiter auszubauen und die Anforderungen neuer Technologien zu erfüllen. Die technische Umsetzung erfolgt durch ein erfahrenes Team von Softwareentwicklern sowie weiteren IT- und Produktspezialisten. Im Bereich Forschung und Entwicklung arbeiten per Jahresende 7 Mitarbeiter. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung neuer Produkte sowie die Erweiterung von Funktionsumfängen bestehender Produkte. Im Geschäftsjahr 2022 wurden insbesondere Neuentwicklungen im Zusammenhang mit der neuen Plattform TC4 vorgenommen. Darüber hinaus wurde zur Erweiterung der Funktionsumfänge beispielsweise die ISO 26262 Zertifizierung für TC3 Compiler Software umgesetzt. Aufgrund der sicherheitskritischen Infrastruktur verfolgt TASKING einen streng einzuhaltenden und ISO Zertifizierten Entwicklungsprozess. Im Geschäftsjahr 2022 fielen Entwicklungsaufwendungen von TEUR 1.097 an. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahr 2022 war von einer Vielzahl von Unsicherheiten geprägt, die sich negativ auf das globale Wachstum auswirkten. Der Ausbruch des Kriegs in der Ukraine, die stark gestiegenen Energiepreise, die hohe Inflation sowie die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken trugen zu dieser Entwicklung bei. Darüber hinaus setzte die chinesische Null-COVID-Strategie die globalen Lieferketten unter Druck. Die Auswirkungen dieser Faktoren waren erheblich: Das globale Wachstum hat sich deutlich reduziert. Dem Internationale Währungsfonds (IWF) zu folge ging das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 6,2 % im Geschäftsjahr 2021 auf 3,4 % im Geschäftsjahr 2022 zurück. Gleichzeitig wurde die Weltwirtschaft auch durch erheblichen Inflationsdruck belastet. Die Ursachen hierfür waren je nach Region unterschiedlich. So erhöhte die US-Notenbank Fed bis Ende 2022 die Leitzinsen auf ein Band von 4,2 % bis 4,5 %, während die Europäische Zentralbank (EZB) den Zinssatz auf 2,5 % anhob. [1] Die Eurozone verzeichnete im Jahr 2022 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr, das von den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie geprägt war. Im ersten Quartal des Jahres stieg das BIP um 1,4 %, im zweiten Quartal um 1,9 %, im dritten Quartal um 0,7 % und im vierten Quartal um 0,5%. Allerdings waren die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie steigende Energiepreise und Inflationsraten im Sommer und Herbst Belastungen für die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte.[2] Im Jahr 2022 konnte sich die deutsche Wirtschaft trotz schwierigen Bedingungen in den ersten drei Quartalen gut behaupten. Im vierten Quartal nahm die Wirtschaftsleistung allerdings leicht ab und ist gegenüber dem dritten Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 % gesunken.[3] Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 ebenfalls geprägt von den Folgen des Konflikts in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, stark steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Das kalenderbereinigte Wirtschaftswachstum betrug 2,0 %. [4] Im Jahr 2022 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund EUR 3,87 Billionen. Preisbereinigt wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %. [5] BranchenentwicklungDie internationalen Automobilmärkte verzeichneten im Jahr 2022 sehr unterschiedliche Entwicklungen. Während der Absatz in Europa, Japan und den USA zurückblieb, stieg er in China deutlich an. Ein Mangel an Vorprodukten und Rohstoffen, gestiegene Energie- und Logistikpreise sowie die Unsicherheit durch den russischen Angriffskrieg beeinträchtigten die Märkte. Der weltweite PKW-Markt blieb insgesamt auf Vorjahresniveau mit 71,2 Millionen verkauften Fahrzeugen. Für 2023 wird ein Wachstum von 4 % auf 74,0 Millionen Einheiten erwartet.[6] Auf dem europäischen Pkw-Markt wurden im Jahr 2022 insgesamt 11,3 Millionen Neufahrzeuge zugelassen, was einem Rückgang von etwa 4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs blieb die Erholung vom pandemiebedingten Rückgang in den beiden Vorjahren aus. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 war der Absatz im Jahr 2022 um 29 % reduziert. Die deutsche Automobilindustrie hat im Jahr 2022 trotz einiger Herausforderungen wie Material- und Halbleiterengpässen sowie dem Einfluss der COVID-19-Pandemie insgesamt ein positives Ergebnis erzielt. Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) wurden im Jahr 2022 in Deutschland insgesamt 3,4 Millionen Fahrzeuge produziert, was einem Anstieg von etwa 11 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.[7] Im deutschen IT-Markt war die Entwicklung im Jahr 2022 insgesamt positiv. Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom betrug der Umsatz der IT-Branche (Software, IT-Dienstleistungen und Telekommunikation) in Deutschland im Jahr 2022 rund EUR 119 Milliarden. Insbesondere die Bereiche Software und IT-Dienstleistungen konnten stark zulegen. In Deutschland wurden etwa EUR 35,5 Milliarden mit Softwareprodukten umgesetzt - ein neuer Höchstwert. Im gleichen Jahr erwirtschaftete die Branche im Bereich IT-Dienstleistungen einen Umsatz von rund EUR 45,7 Milliarden. Der Wachstumstrend dürfte sich fortsetzen.[8] GeschäftsverlaufZum 30. November 2022 hat die TASKING Germany GmbH zum einen 100,0% der Anteile an der iSYSTEM AG, zum anderen wurden ebenfalls 100,0% der Anteile an der iSYSTEM Labs erworben. Des Weiteren wurden durch die TASKING Inc. US, eine mittelbare Tochtergesellschaft von TASKING Germany GmbH, die Anteile an der iSYSTEM US gekauft. Der Erwerb der iSYSTEM Gesellschaften wird es TASKING in Zukunft ermöglichen seinen Kunden Compiler- und Debugger Produkte aus einer Hand anzubieten. Mit diesem erweiterten Produktportfolio dringt die TASKING-Gruppe tiefer in die "Toolchain" der Kunden vor und wird in zunehmendem Maße ein "One-Stop-Shop" Anbieter für Embedded Entwicklerprodukte. Die im Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse betragen EUR 20,5 Mio. (Vorjahr: EUR 18,6 Mio.). Damit konnten die Umsatzerlöse um EUR 1,8 Mio. bzw. 9,8 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Wesentliche Treiber dafür waren der Abschluss großvolumiger Aufträge im Bereich der zeitraumbasierten Lizenzgewährungen, den sog. "Term Based Licences" Die Planung der Geschäftsführung wurde trotz des für die Automobilzuliefererindustrie schwierigen Marktumfelds übertroffen. Das Geschäftsergebnis für 2022 weist ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von EUR -26,9 Mio. (Vorjahr: EUR -3,5 Mio.), ein EBIT (vor Zinserträgen und Aufwendungen) in Höhe von EUR -22,7 Mio. (Vorjahr: EUR -0,7 Mio.) sowie ein EBITDA (vor Zinserträgen und Aufwendungen sowie Abschreibungen auf Anlagevermögen und Wertpapiere des Umlaufvermögens) in Höhe von EUR 3,5 Mio. (Vorjahr: EUR 4,4 Mio.) aus, mit einem Rohertrag von EUR 12,9 Mio. (Vorjahr: EUR 15,1 Mio.). Der Geschäftsverlauf war geprägt durch den Erwerb der iSYSTEM-Gesellschaften. Hierfür sind im Jahresergebnis 2022 Aufwendungen in Höhe von EUR 2,2 Mio. enthalten. Ferner haben die Abschreibungen des Gesamtengagements mit der TASKING RUS LLC in Höhe von EUR 0,9 Mio. und auf die Beteiligung an der TASKING BV in Höhe von EUR 19,4 Mio. wesentlich auf die Vermögens- und Ertragslage gewirkt. Die Abschreibung betreffend der TASKING RUS LLC soll die erwarteten Aufwendungen aus der Liquidation der Gesellschaft antizipieren. Hingegen resultierte die Abschreibung betreffend der TASKING BV aus einer routinemäßigen Überprüfung der Werthaltigkeit der Finanzanlagen. Die Geschäftsführung der TASKING Germany GmbH zeigt sich mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2022 zufrieden. Die TASKING Germany GmbH hat ihren Erfolgskurs fortsetzen können und positive Entwicklungen gezeigt und strategische Ziele erreicht. Der Auftragseingang hat sich im Geschäftsjahr positiv entwickelt, was auch der Anstieg der abgegrenzten Umsatzerlöse von EUR 4,9 Mio. zum 31. Dezember 2021 auf EUR 10,5 Mio. zum 31. Dezember 2022 deutlich macht. Ertragslage Nachfolgend ist die Ertragslage der TASKING für das Geschäftsjahr 2022 dargestellt. Die Umsatzerlöse umfassen sowohl unbefristete wie auch laufzeitbasierte Lizenz- und Wartungsverträge in Höhe von gesamt EUR 20,5 Mio. (Vorjahr: EUR 18,6 Mio.). Im Detail haben sich die Umsatzerlöse wie folgt im Vorjahresvergleich entwickelt:
Ein wesentlicher Bestandteil der sonstigen betrieblichen Erträge sind Währungsgewinne in Höhe von EUR 0,7 Mio.). Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Erträge um EUR 0,2 Mio. oder 20 % gesunken. Unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Weiterverrechnungen von Leistungen von Verbundunternehmen in Höhe von EUR 7,6 Mio. erfasst. Diese sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,0 Mio. bzw. 114 % gestiegen. Im Wesentlichen betreffen die Weiterverrechnungen von Leistungen die TASKING BV in Höhe von EUR 6,1 Mio. Die Ursache waren erhöhte Anlauf- und Ausbaukosten bei den Tochtergesellschaften, die an die TASKING Germany GmbH weiterverrechnet wurden. Die korrespondierenden Umsätze sind in den Folgegeschäftsjahren zu legen. Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr EUR 5,0 Mio., wovon EUR 4,5 Mio. auf Löhne und Gehälter und EUR 0,5 Mio. auf soziale Abgaben entfallen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalaufwendungen um EUR 1,4 Mio. oder 38 % gestiegen. Die Ursache war Neueinstellungen in nahezu allen Bereichen des Unternehmens. Es ergibt sich eine Personalaufwandsquote im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von 25 % (Vorjahr: 20 %). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Prüfungs- Rechts-, Beratungskosten und Versicherungen (EUR 2,8 Mio.) und andere sonstige betriebliche Aufwendungen im Zusammenhang mit den Kosten für Software-Lizenzen (EUR 0,4 Mio.) enthalten. Die Aufwendungen für die Währungsumrechnung betragen EUR 0,5 Mio. In Zusammenhang mit dem Erwerb der iSYSTEM-Gesellschaften vielen Aufwendungen in Höhe von EUR 2,2 Mio. an. Insgesamt waren die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 2,9 Mio. gesunken, was im Wesentlichen auf die Transaktionskosten betreffend dem Erwerb und der Umstrukturierung der TASKING-Gruppe im Vorjahr zurückzuführen sind, die im Geschäftsjahr 2022 nicht mehr anfielen. Die Höhe der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen umfassen im Wesentlichen die Abschreibung des Firmen- und Geschäftswertes aus der Verschmelzung der Thomson BidCo GmbH mit der TASKING Germany GmbH (EUR 2,7 Mio.) sowie die Abschreibung der erworbenen in Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände (EUR 3,0 Mio.). Das Finanzergebnis von TASKING in Höhe von EUR -24,5 Mio. (Vorjahr: EUR -2,9 Mio.) beinhaltet im Wesentlichen die Abschreibungen der Finanzanlagen in Höhe von EUR 20,3 Mio. und Zinszahlungen in Höhe von EUR 4,3 Mio., die durch die Finanzierung der Unternehmenstransaktionen entstanden sind. Die Abschreibung betreffend der TASKING RUS LLC nimmt die erwarteten Aufwendungen aus der Liquidation der Gesellschaft vorneweg. Hingegen umfasst die Abschreibung betreffend der TASKING BV aus einer routinemäßigen Überprüfung der Werthaltigkeit der Finanzanlagen, die notwendig wurde da die im Aufbau befindlichen Tochterunternehmen noch keine wesentlichen positiven Ergebnisbeiträge leisten konnten. Im Geschäftsjahr 2022 ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 26,5 Mio. gegenüber dem Fehlbetrag für 2021 in Höhe von EUR 3,5 Mio. Das um EUR 23,0 Mio. gesunkene Jahresergebnis ist im Wesentlichen durch die Abschreibungen auf Finanzanlagen von EUR 20,3 Mio. geprägt. Bereinigt um die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von EUR 20,3 Mio. und die Aufwendungen in Zusammenhang mit dem Erwerb von iSYSTEM in Höhe von EUR 2,2 Mio. erreichte das Jahresergebnis EUR -3,9 Mio. und damit nahezu das Vorjahr in Höhe von EUR -3,5 Mio. Vermögenslage und Kapitalstruktur de r Gesellschaft Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände der TASKING Germany GmbH haben zum 31. Dezember 2022 einen Buchwert in Höhe von EUR 23,4 Mio. Zusätzlich enthalten die immateriellen Vermögensgegenstände einen Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von EUR 22,3 Mio., der aus der Verschmelzung der TASKING Germany GmbH auf die Thomson BidCo GmbH resultiert. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultierte aus den planmäßigen Abschreibungen. Die Finanzanlagen bestehen im Wesentlichen aus den Anteilen an den verbundenen Unternehmen TASKING BV und iSYSTEM GmbH mit Anschaffungskosten in Höhe von EUR 86,0 Mio. Die Zugänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 46,4 Mio. und die Abschreibungen in Höhe von EUR 19,4 Mio. führten zu einen Nettoanstieg von EUR 27,0 Mio. bzw. 68 %. Die ausgegebenen Intercompany-Darlehen betrugen zum Geschäftsjahresende EUR 2,2 Mio. und lagen damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 14,3 Mio. beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 7,1 Mio. sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 6,3 Mio. Insgesamt sind die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um EUR 3,4 Mio. gestiegen. Die liquiden Mittel sind nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Das Eigenkapital der TASKING Germany GmbH umfasst zum 31. Dezember 2022 im Wesentlichen die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 57,6 Mio. und vorgetragene Verluste. Insgesamt ist das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um EUR 21,9 Mio. zurückgegangen, was durch den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 26,5 bedingt ist. Die Kapitalrücklage hat sich hingegen durch Kapitalmaßnahmen im Zuge des Erwerbes der iSYSTEM-Gruppe um EUR 4,6 Mio. erhöht. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2022 betrug 21 % und liegt damit unter dem Vorjahr von 45 %. Die Verbindlichkeiten (EUR 95,1 Mio.) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (EUR 74,0 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf EUR 9,2 Mio. und die sonstigen Verbindlichkeiten auf EUR 9,6 Mio. Der Anstieg der Verbindlichkeiten in Höhe von gesamt EUR 41,0 Mio. war im Wesentlichen durch den Erwerb der iSYSTEM-Gruppe bedingt, zu einem durch die Kaufpreisfinanzierung und zum anderen durch eine noch ausstehende Kaufpreisverbindlichkeit, bilanziert unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst abgegrenzte Umsatzlöse in Höhe von EUR 10,5 Mio., was auf das Geschäftsmodell von TASKING zurückzuführen ist. Üblicherweise wird die Gebühr für die Softwarebereitstellung mit Vertragsschluss vereinnahmt, hingegen die Umsatzerlöse pro rate temporis realisiert. Die Differenz zwischen vereinnahmter Gebühr und gelegtem Umsatz wird im Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Der Anstieg in Höhe von EUR 5,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr zeigt den positiven Auftragseingang. Die Bilanzsumme hat sich von EUR 110,2 Mio. zum 31. Dezember 2021 auf EUR 134,6 Mio. zum 31. Dezember 2022 um EUR 24,4 Mio. bzw. 22 % erhöht. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der Erwerb der iSYSTEM-Gruppe. Finanzlage der GesellschaftDie TASKING Germany GmbH hat am 29. November 2022 den bestehenden Kreditvertrag (Senior Facility Agreement - "SFA") mit Arcmont Asset Management ("Arcmont") um eine weitere Tranche über EUR 29,5 Mio. erweitert. Für diese Tranche gilt ein Ablaufdatum zum 29. November 2029. Die TASKING Germany GmbH als Teil der TASKING Gruppe unterliegt bestimmten Covenants, die mit dem Kreditgeber vereinbart wurden. Sofern diese nicht eingehalten werden kann der Kreditgeber ein Sonderkündigungsrecht ausüben. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Es lagen keine Liquiditätslücken vor, noch sind im Aufstellungszeitpunkt welche für die Zukunft ersichtlich. Liquidität Cashflow aus der operativen Tätigkeit TASKING hat im Geschäftsjahr 2022 einen Cashflow aus der operativen Tätigkeit in Höhe von EUR 16,3 Mio. erzielt. Damit erhöhte sich der Cashflow aus der operativen Tätigkeit um EUR 7,5 Mio. gegenüber dem des Vorjahres von EUR 8,8 Mio., was im Wesentlichen auf Working-Capital-Effekte und dem Rückgang beim Jahresergebnis zurückzuführen ist. Cashflow aus der Investitionstätigkeit TASKING hat im Geschäftsjahr 2022 einen Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von EUR -46,7 Mio. erzielt. Dieser setzt sich im Wesentlichen aus dem Unternehmenserwerb der iSYSTEM-Gruppe und Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen zusammen. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Die TASKING Germany GmbH hat im Geschäftsjahr 2022 einen positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 30,2 Mio. erzielt. Dieser wird im Wesentlichen durch die Erhöhung des Darlehenengagements geprägt. Investitionen Im Geschäftsjahr erfolgten keine wesentlichen Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände oder Sachanlagen. Der Erwerb der iSYSTEM-Gruppe, welcher zu Anschaffungskosten in Höhe von EUR 46,4 Mio. führte, stellt die Wesentliche Investition des Geschäftsjahres 2022 dar. Finanzielle LeistungsindikatorenDie TASKING Germany GmbH wird im Wesentlichen über eine Matrix von Key-Performance- Indikatoren gesteuert, die die einzelnen Unternehmensprozesse bewerten und zu deren Verbesserung beitragen. Für die TASKING Germany GmbH stellen die Umsatzerlöse und das bereinigte EBITDA die wesentlichen Steuerungsgrößen des operativen Geschäfts und damit finanziellen Leistungsindikatoren dar. Um die Geschäftsentwicklung zeitnah beurteilen zu können, werden diese Steuerungsgrößen laufend verfolgt und analysiert. Die Umsatzerlöse haben sich von EUR 18,6 Mio. im Vorjahr um EUR 1,8 Mio. auf EUR 20,5 Mio. im Geschäftsjahr 2022 positiv entwickelt. Das bereinigte EBITDA des Vorjahres betrug EUR 8,5 Mio. (bereinigt um Transaktionskosten). Im Geschäftsjahr konnte ein bereinigtes EBITDA in Höhe von EUR 5,7 Mio. erreicht werden, wodurch das Vorjahresniveau unterschritten um EUR 2,8 Mio. wurde. Grund waren erhöhte Leistungsverrechnungen der Tochterunternehmen und gestiegene Personalaufwendungen. Darüber hinaus stellen der Auftragseingang, dessen Konvertierung in Umsätze sowie die wiederkehrenden und die annualisierten, wiederkehrenden Umsätze weitere relevante Steuerungsgrößen dar. Prognose-Ist-VergleichDie TASKING Germany GmbH wird im Wesentlichen über eine Matrix von Key Performance Indikatoren gesteuert, die die einzelnen Unternehmensprozesse bewerten und zu deren Verbesserung beitragen. Für die TASKING Germany GmbH stellen die Umsatzerlöse und das bereinigte EBITDA die wesentlichen Steuerungsgrößen des operativen Geschäfts dar. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartete die TASKING Germany GmbH eine positive Geschäftsentwicklung mit Umsatzerlösen in Höhe von EUR 18,0 Mio. Mit realisierten Umsatzerlösen von EUR 20,5 Mio. im Geschäftsjahr 2022 wurden die Prognose mehr als erreicht. Das bereinigte EBITDA wurde mit EUR 9,5 Mio. prognostiziert, hingegen konnte ein bereinigtes EBITDA in Höhe von EUR 5,7 Mio. erreicht werden. Chancen- und RisikoberichtRisikoberichtRisikomanagement ist ein wesentlicher Teil der Unternehmensstrategie und des unternehmensweiten Risikomanagementsystems. Die Risikopolitik der TASKING Germany GmbH ist darauf ausgerichtet, Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten, um den Unternehmenswert der Gesellschaft langfristig zu steigern. Externe und interne Einflussfaktoren werden regelmäßig und systematisch auf Chancen und Risiken hin bewertet. Der größte Fokus liegt auf der strategischen Unternehmensplanung und dem internen Berichtswesen. Die strategische Unternehmensplanung soll dabei helfen, potenzielle Risiken abzuschätzen, bevor wesentliche Geschäftsentscheidungen getroffen werden. Das interne Berichtswesen dient dazu, diese Risiken im Geschäftsverlauf zu überwachen. Relevante Risiken und Chancen werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und ihre Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Angemessene Risiken werden gesteuert, unangemessene möglichst vermieden. Daraus kann ein Erwartungswert für ein bestimmtes Risiko oder eine Chance prognostiziert werden. Die Erwartungswerte werden schließlich saldiert, sodass ein Gesamtrisikobetrag pro Risikokategorie ersichtlich wird. Die Risikominderung und -absicherung ist weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Sollten im Rahmen des Risikomanagementprozesses Risiken identifiziert werden, werden unverzüglich geeignete Maßnahmen zur Risikominderung und -minimierung ergriffen. Für existenzielle Risiken und größere Haftpflicht- und Schadenereignisse wurden Versicherungen abgeschlossen, deren Policen regelmäßig dem Bedarf angepasst werden. Die Überwachung der getroffenen Maßnahmen und die Einschätzung des Gesamtrisikos für die Gesellschaft, insbesondere der existenzgefährdenden Risiken, erfolgt durch die jeweils höheren Führungsebenen von TASKING. Innerhalb dieses Prozesses besteht eine enge Rückkopplung zwischen der Risikofrüherkennung und dem operativen Risikomanagement. Soweit Chancen und Risiken quantifizierbar sind bzw. im Risikomanagementsystem quantifiziert werden, ist dies im Folgenden angegeben. Der Risikobericht beinhaltet die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Hauptrisiken. Alle Risiken, die eine signifikante Bedrohung der Erfolgsfaktoren darstellen und potenzielle Auswirkungen auf die Ergebnis- oder Liquiditätssituation haben, werden hier betrachtet. Das Schadenpotential wird durch Kriterien in Bezug auf mögliche Schäden in den Bereichen Kosten, Zeit und Qualität beurteilt. Der Bereich "Qualität" beinhaltet auch Themen wie Datenqualität, Prozessqualität, Akzeptanz der Anwender, Zielerreichung des Projekts sowie Rahmenbedingungen. Aus den erfassten Werten wird das Schadenspotenzial (SP) berechnet (gewichtete Summe). Entsprechend der Kombination aus erwartetem Schadenpotential und Eintrittswahrscheinlichkeit wird eine Gesamtbewertung des Risikos in den Kategorien "gering", "moderat", "hoch" sowie "kritisch" abgeleitet. Die nachfolgende Abbildung zeigt die Skalen dieser beiden Dimensionen (erwartetes Schadenpotential und Eintrittswahrscheinlichkeit) sowie die daraus abgeleitete Risikomatrix:
Strategische Risiken und Geschäftsrisiken Das wachsende Kunden- und Produktportfolio der TASKING Germany GmbH verringert die Abhängigkeit von einzelnen, großen Kunden. Die von der TASKING Germany GmbH identifizierten strategischen Risiken und Geschäftsrisiken werden im Rahmen des internen Risikomanagements als gering eingestuft. Personal- und Sozialrisiken Die TASKING Germany GmbH hat einen hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Einem Fluktuationsrisiko der Mitarbeiter und dem Risiko des Mangels an qualifiziertem Personal wird durch entsprechende Rekrutierungsmaßnahmen und Personalentwicklungsprogramme begegnet. Darüber hinaus fiel die Fluktuation der TASKING Germany GmbH im Berichtszeitraum unterdurchschnittlich aus und zeigt, wie gut die Personalbindungsmaßnahmen funktionieren. Die von der TASKING Germany GmbH identifizierten Personal- und Sozialrisiken werden im Rahmen des internen Risikomanagements als gering eingestuft. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken existieren im Berichtszeitraum im Wesentlichen im Hinblick auf Währungsrisiken. Es bestehen Kursrisiken und -chancen. Es wurden keine Kurssicherungsgeschäfte veranlasst. Wir sehen in den Fremdwährungsbeständen kein bestandsgefährdendes Risiko, da insgesamt ausreichend Rücklagen vorhanden sind. Ergebnisbelastungen durch Kursschwankungen können wir jedoch nicht ausschließen. Die Entwicklung der Fremdwährungskurse wird regelmäßig beobachtet. Seit Januar 2021 unterliegt die Gruppe externen Covenants aus Darlehen von Arcmont, die im Geschäftsjahr vollständig erfüllt wurden. Nach den Vertragsbedingungen muss die TASKING-Gruppe per 31.12.2022 folgende finanziellen Covenants einhalten: Net Debt / bereinigtes LTM EBITDA <= 7,27 (Vorjahr: 7,07). Die von der TASKING Germany GmbH identifizierten finanzwirtschaftlichen Risiken werden im Rahmen des internen Risikomanagements als moderat eingestuft. Bei einer Erhöhung der Net Debt bzw. einer Verringerung der bereinigten LTM EBITDA kann es zu einem Covenants-Bruch kommen, was zu einem Finanzierungsrisiko bis hin zum Bestandsrisiko führen könnte. Im Aufstellungszeitpunkt lagen keine Anzeichen hierfür vor. Ein weiteres Risiko kann sich aus den Tochtergesellschaften ergeben. Sollten die Tochterunternehmen sich nicht positiv entwickeln, kann es zu einem Ausfall der Forderungen und Ausleihungen kommen und die Beteiligungen an Wert verlieren. Die Engagements wären abzuschreiben. Die gegenwärtigen Prognosen zeigen aber positive Entwicklungen, sodass das Risiko ebenfalls als moderat eingestuft wurde. Kundenrisiken Die hohe Qualität der Leistungen der TASKING Germany GmbH trägt zur nachhaltigen Kundenbindung bei. Durch die teils mittel- bis langfristige Zusammenarbeit besitzt die TASKING Germany GmbH bei Technologie- und Innovationsführern der Zielbranchen Reputation und Bonität. Die von der TASKING Germany GmbH identifizierten Kundenrisiken werden im Rahmen des internen Risikomanagements als hoch eingestuft. IT-Risiken TASKING Germany GmbH setzt im Rahmen der Geschäftstätigkeit in vielen Bereichen IT-gestützte Systeme und Prozesse ein (u. a. Systeme für Finance & Controlling). Das Unternehmen hat neue IT- Systeme implementiert sowie bestehende verbessert und erneuert. Derartige Änderungen verursachen insbesondere in der Implementierungsphase eine starke Abhängigkeit mit möglichen negativen Auswirkungen wie Verzögerungen und Ineffizienzen auf den Geschäftsbetrieb. Um diese Risiken zu minimieren, werden alle relevanten IT-Systeme fortlaufend überwacht und kontinuierlich weiterentwickelt. Cyberangriffe auf die IT-Systeme des Unternehmens stellen eine ernstzunehmende Bedrohung dar, bei deren Eintritt wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entstehen können. TASKING schützt sich durch eine IT-Organisation, ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) sowie IT-Sicherheitslösungen, die im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses aktuell gehalten werden. Das Unternehmen schult seine Mitarbeiter zum Thema Informationssicherheit und informiert sie regelmäßig über aktuelle Bedrohungen und die angemessenen Verhaltensweisen. Die von der TASKING Germany GmbH identifizierten IT-Risiken werden im Rahmen des internen Risikomanagements als gering eingestuft. Gesamtbild der Risikolage Das Risikomanagement steuert die gesamte Risikosituation der TASKING Germany GmbH. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erkennen. ChancenberichtDurch neue Vertriebsinitiativen wird ein kontinuierliches Wachstum angestrebt. Die Geschäftsaktivitäten in etablierten Märkten sollen ausgedehnt und neue Märkte für existierende Produkte erschlossen werden. Dadurch kann ein höherer Marktanteil und Gewinne erzielt werden. Außerdem soll durch eine margenoptimierte Pricing-Strategie eine Umsatz- und Ertragssteigerung erreicht werden. Die Gesellschaft versucht, sich mit der Förderung und dem Ausbau der Fähigkeiten und Kenntnisse ausgewählter Mitarbeiter für zukünftige Führungspositionen die Chance auf überdurchschnittlich qualifiziertes Führungspersonal zu eröffnen. Der Erwerb der iSYSTEM Gesellschaften erweitert in großem Rahmen die Möglichkeiten der TASKING-Gruppe. Es wird erwartet, dass der reine Debugger Markt bis 2030 auf mindestens EUR 300 Mio. wächst. Der Zukauf wird es TASKING in Zukunft ermöglichen seinen Kunden Compiler- und Debugger Produkte aus einer Hand anzubieten. Mit diesem erweiterten Produktportfolio dringt TASKING tiefer in die "Toolchain" der Kunden vor und wird in zunehmendem Maße ein "One-Stop-Shop" Anbieter für Embedded Entwicklerprodukte. Durch die Investitionen seit Carve Out hat die TASKING Gruppe in zahlreiche neue Produkte entwickelt und wird diesen Pfad weiterverfolgen. Es ist davon auszugehen, dass der gesamte adressierbare Markt für die TASKING-Gruppe sich von aktuell EUR 2,3 Mrd. bis 2030 auf insgesamt EUR 4,7 Mrd. vergrößern wird[9]. Hieraus ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von ca. 11%. PrognoseberichtDie Weltbank prognostizierte für das Kalenderjahr 2023 eine starke Abschwächung der Weltwirtschaft und somit nur noch ein Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von 1,7 %. Dieser Rückgang würde nur durch die weltweiten Rezessionen bedingt durch die Corona Pandemie sowie durch die globale Finanzkrise übertroffen und würde das dritt-schwächste Wachstum in den letzten drei Jahrzehnten bedeuten. Die Gründe für den prognostizierten Rückgang seien die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der hohen Inflation und die Verschlechterung der finanziellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Auch anhaltende Störungen durch den Russland-Ukraine-Konflikt seien ursächlich. Für das Kalenderjahr 2024 wird dagegen eine Erholung der Weltwirtschaft und ein Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von 2,7 % prognostiziert.[10] Das IfW Kiel rechnet für 2023 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland gegenüber dem Vorjahr von 0,3 % und somit eine Korrektur der Herbstprognose, welche ein Bruttoinlandsprodukt von -0,7 % für das Jahr 2023 vorhersah. Die Korrektur sei bedingt durch die gesunkenen, jedoch immer noch auf hohem Niveau sich befindenden, Großhandelspreise für Gas und Strom. Die Energiepreise seien laut IfW trotz der sogenannten "Strompreisbreme" weiterhin für die privaten Haushalte belastend. Auch die hohe Inflation führe zu Rückgängen im privaten Konsum. Für das Jahr 2024 prognostiziert das IfW Kiel ein Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts von 1,3 %. Laut dem ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe) steigt der Umsatz der markengebundenen Autohäuser am Neuwagenvertrieb im Jahr 2023 um 2,6 % auf EUR 66,6 Mrd. im Vergleich zu 2022. Das entspricht 1,57 Mio. Pkw und damit etwas mehr als der Hälfte (55,3%) der 2,84 Mio. Pkw-Neuzulassungen. Die Gründe sind um durchschnittlich 4,3 % höhere Neuwagenpreise sowie hohe Lieferfähigkeit und die Umweltprämie für E-Fahrzeuge. [11] Der VDA erwartet für das Kalenderjahr 2023 weltweit ein Absatzplus von 4 % auf 74,0 Mio. Einheiten verkaufter PKW. Dies wäre zwar ein Wachstum im Gegensatz zu 2022, jedoch würde das Vorkrisenniveau von 2019 noch immer nicht erreicht und um -8 % verfehlt werden. Für Deutschland wird für 2023 laut VDA ein Absatzplus von rund 2 % gegenüber dem Vorjahr erwartet, was 2,7 Mio. verkauften PKW entspräche. Zudem wird vom VDA prognostiziert, dass durch die Reduzierung der Förderung der E-PKW den Markt aus bremsen werden würde. Der europäische Markt für E-PKW soll um 5 % auf 11,8 Mio. verkaufter PKW laut VDA wachsen. Für China, als den weltweit wichtigsten PKW-Absatzmarkt werden 3 % angenommen, was 23,7 Mio. verkauften PKW entspräche. Für die USA wird mit 14,2 Mio. und einem Zuwachs um 4 % verkaufter PKW gerechnet.[12] Der VDA erwartet für das Kalenderjahr 2024 weltweit ein Absatzplus von 2% und somit 77,4 Mio. verkauften PKW, womit das Niveau von 2019 nahezu wieder erreicht wäre. Für Deutschland wird für das Jahr 2024 laut VDA ein Absatzrückgang von rund 1% gegenüber dem Vorjahr erwartet, was 2,8 Mio. verkauften PKW entspräche, jedoch im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 ein Viertel weniger wäre.[13] Der Ausblick der TASKING Germany GmbH wird weiterhin von Trends und Einflussfaktoren geprägt sein, die hier beschrieben und dargestellt wurden. Davon wird auch das Ergebnispotenzial für 2023 bestimmt werden. Für das Geschäftsjahr 2023 zeigte sich eine positive Geschäftsentwicklung für die TASKING Germany GmbH. Die Umsatzerlöse fielen aufgrund der Ausweitung des Wachstums vor allem mit Bestandskunden sowie zahlreichen Neukundengewinnen und dem Launch des TC4 Compilers ("Smart Code") höher als im Vorjahr aus. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die TASKING Germany GmbH ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 7,3% erzielen. Das bereinigte EBITDA 2023 lag bei EUR 6,5 Mio. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die TASKING Germany GmbH eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Die Umsatzerlöse werden aufgrund des weiterhin starken Wachstums vor allem mit Bestandskunden sowie zahlreichen Neukundengewinnen und dem "Ram-up" des TC4 Compilers um rund EUR 8,0 Mio. höher als im Geschäftsjahr 2023 geplant. Das bereinigte EBITDA wird mit EUR 5,0 Mio. über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 prognostiziert. Ursache für den EBITDA-Anstieg ist der Umsatzwachstum bei gleichbleibenden Kosten. Die Auslastung der TASKING Germany GmbH für 2024 wird auf hohem Niveau erwartet. Aktuell besteht ein hoher Auftragseingang mit guter Visibilität, sodass davon ausgegangen wird, dass die Wachstumsziele für das Geschäftsjahr 2024 erreicht werden.
München, den 28. Juni 2024 TASKING Germany GmbH Franz Maidl Christoph Mann Gregor Zink [1] Vgl. hier und im Folgenden IWF (1/2023), World Economic Outlook. [2] Vgl. Eurostat (2023), Economic Trends. [3] Vgl. Statistisches Bundesamt (2023), Destatis - Pressemitteilung Nr. 037. [4] Vgl. Statistisches Bundesamt (2023), Destatis - Pressemitteilung Nr. 020. [5] Vgl. Statistisches Bundesamt (2023), Destatis - Pressemitteilung Nr. 020. [6] Vgl. Verband der Automobilindustrie (2023), Internationale Automobilmärkte 2022. [7] Vgl. Verband der Automobilindustrie (2023); VDA (2023), Deutscher Pkw-Markt 2022. [8] Vgl. Statista (2023), Statistiken zur IT-Branche Deutschland; Statista (2023), Umsatzwachstum im IT-Markt [9] Vgl. McKinsey "TASKING Market Sizing 04. Dezember 2023 [10] GEP-January-2023, January 2023 Global Economic Prospects. [11] ZDK-Jahrespressekonferenz 2024, Kfz-Gewerbe: Umsatz wächst auf 207,3 Mrd. Euro. [12] VDA "Weltmarkt erholt sich langsam" - Zur aktuellen Lage der Automobilindustrie (Stand: 03.02.2023). [13] VDA-Jahresauftakt-PK 2024; Material zur VDA-Jahres-PK 2024. Bilanz zum 31. Dezember 2022
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022I. Allgemeine Angaben einschließlich der Angaben zum Unternehmen Die TASKING Germany GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 269919 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff., §§ 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften vereinzelt in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die TASKING Germany GmbH bilanziert Kreditverbindlichkeiten gegenüber einer privaten Kreditgeberin (Private Debt Agency) in Höhe von TEUR 74.000 (Vorjahr: TEUR 44.987). Die Kreditgeberin ist kein Kreditinstitute nach § 1 Abs 1 KWG, daher erfolgt der Ausweis zum 31. Dezember 2022 unter dem Posten "sonstige Verbindlichkeiten". Zum 31. Dezember 2021 waren die Kreditverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 44.987 unter den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" gegliedert. Die Angaben in der Vorjahresspalte wurden nicht angepasst. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich deren Abweichungen sowie Fremdwährungsumrechnung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die Nutzungsdauer von zehn Jahren vorgenommen. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort als Aufwand erfasst. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Anschaffungskosten und dem Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des übernommenen Unternehmens, abzüglich der Schulden zum Zeitpunkt der Übernahme, und wird grundsätzlich planmäßig innerhalb von zehn Jahren abgeschrieben. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Bestehen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr, wird der niedrigere Wertansatz eines entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts beibehalten. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben. Diese werden insbesondere durch ökonomische und organisationsspezifische Faktoren wie die zukünftigen Wachstums- und Gewinnerwartungen, die Art und Dauer von Synergieeffekten, die Nutzbarkeit von Kundenbeziehungen und den Mitarbeiterstamm des erworbenen Geschäfts bestimmt. Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig oder pro-rata-temporis. Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben sowie ihr Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderungen werden keine Abschreibungen auf den Buchwert vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen ermittelt. Verlust- und Zinsvorträge sind berücksichtigungsfähig, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren erwartet wird. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 32,98 %. Dieser setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15,00 % zzgl. des Solidaritätszuschlags von 5,50 % und dem Gewerbesteuersatz von 17,15 % zusammen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Bilanz wird ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken werden berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Umsatzerlöse aus Softwareverkäufen werden mit Gefahrenübergang der Software realisiert, sofern ein rechts gültig unterzeichneter Vertrag mit dem Kunden ohne Rücktrittsrecht vorliegt. Bei Wartungserlösen erfolgt eine anteilige Realisierung über den vertraglichen Leistungszeitraum. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anhang als Anlage beigefügten Anlagespiegel entnommen werden. Die in die Herstellungskosten einbezogen Fremdkapitalzinsen sind für jeden Posten des Anlagevermögens im Anlagespiegel angegeben. Finanzanlagen Die folgende Aufstellung enthält die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11:
Die Werte entsprechen den nach landesspezifischen Vorschriften oder nach den IFRS-Vorschriften aufgestellten Abschlüssen und sind zum Teil vorläufig. Die Umrechnung der Fremdwährungswerte erfolgte für das Eigenkapital und für das Ergebnis mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag oder für das Eigenkapital mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag und für das Ergebnis mit dem Jahresdurchschnittskurs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 6.967 (Vorjahr: TEUR 4.557) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 163 (Vorjahr: TEUR 0) aus sonstigen Vermögensgegenständen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen die Gesellschafterin. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit wie im Vorjahr von unter einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Nachfolgend werden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 7.052 (Vorjahr: TEUR 4.271) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 2.146 (Vorjahr: TEUR 4.077) sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 674 (Vorjahr: TEUR 52) Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 115) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Latente Steuern Die passive latenten Steuern zum 31. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 361 resultierten im Wesentlichen aus den Unterschieden im Zusammenhang mit der Verschmelzung der erworbenen TASKING Germany GmbH auf die Thomson BidCo GmbH (nunmehr umfirmiert in TASKING Germany GmbH). Die Unterschiedsbeträge haben sich im Geschäftsjahr auf TEUR 0 abgebaut, sodass die passiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2022 TEUR 0 betragen. IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 HGB Im Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 21.214 angefallen. Die außergewöhnlichen Aufwendungen resultieren in Höhe von TEUR 885 aus Abschlussgebühren für ein Darlehen (Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen"), in Höhe von TEUR 2.223 aus Beratungskosten (Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen") und in Höhe von TEUR 20.329 aus außerplanmäßigen Abschreibungen (Posten "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens"). Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Produktbereiche:
Sonstige betriebliche Erträge Die Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 719 (Vorjahr: TEUR 1.005). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 463 (Vorjahr: TEUR 163). Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 20.329 betreffen außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB auf den Beteiligungsbuchwert an der TASKING BV in Höhe von TEUR 19.446. Ferner wurden die Ausleihungen an die TASKING RUS LLC in Höhe von TEUR 883 vollständig abgeschrieben. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten im Geschäftsjahr TEUR -361 (Vorjahr: TEUR 0) aus latenten Steuern. V. Sonstige Angaben Beschäftigte Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt im Geschäftsjahr 30 (VJ 21):
Organe der Gesellschaft Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: Gregor Zink, Nürnberg, CEO Christoph Mann, München, CFO Franz Maidl, Inning a. Ammersee, CSO Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 a) HGB nicht angegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Die Aufstellung enthält wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Für die Definition des Kreises der nahestehenden Unternehmen und Personen sind auch nach HGB die Bestimmungen des IAS 24 maßgeblich:
Vorschlag über die Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 26.501.239,61 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 3.505.766,25 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
München, den 28. Juni 2024 TASKING Germany GmbH Franz Maidl Christoph Mann Gregor Zink Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 11.07.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TASKING GERMANY GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der TASKING GERMANY GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TASKING GERMANY GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. · gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. · beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. · ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. · beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. · beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. · führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 5. Juli 2024 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wörl, Wirtschaftsprüfer Männlein, Wirtschaftsprüfer |
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