FGV Floor Graphics Verwaltung GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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| 100.00% | |
MWB Mobile Werbung GmbHAufgelöst | 35.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
andré media AGRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2023der Firma andré media AG1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Schwerpunkt des Geschäftes der andré media AG ist die Erstellung und Vermarktung von Werbekonzeptionen im Bereich der Werbung mit und an Einkaufswagen in Einkaufsstätten, die Vergabe von Lizenzen an geschützten und ungeschützten Rechten, die Vornahme aller hiermit zusammenhängenden Geschäfte sowie sonstigen Serviceleistungen rund um den Einkaufswagen. Die andré media AG hat sich in diesem wichtigen Markt seit 1989 etabliert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Branchenbezogene Entwicklung Der deutsche Werbemarkt beendete das Jahr 2023 mit einem Plus von 0,3 % im Vergleich zum Jahr 2022. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt von Nielsen, einem weltweit führenden Informations- und Medienunternehmen. Der Bruttoumsatz im Gesamtwerbemarkt Deutschland für das Kalenderjahr 2023 beläuft sich auf 33,8 Milliarden EUR. 2.2 Geschäftsverlauf Im Bereich Expansion international wurden die Aktivitäten nicht weiter forciert. Die Franchisepartner in den Benelux-Länder und Italien entwickeln sich sehr positiv. Die enge Bindung der Mitarbeiter und übrigen Franchise-Partner an das Unternehmen ist durch diverse Veranstaltungen, Wettbewerbe und Vergütungsregelungen weiterhin ungebrochen. Eine Verlängerung der bestehenden Verträge zu nahezu gleichbleibenden Konditionen konnte bei allen Handelspartnern erzielt werden. Die Anstrengungen zur Verjüngung des Außendienst-Teams trugen auch im Jahr 2023 weiterhin Früchte, so dass in den drei Kernbereichen CartBoards, CheckoutPoster und InstoreRadio Umsatzzuwächse zu verzeichnen waren. Die Betreuung der einzelnen Außendienstmitarbeiter durch die jeweiligen Gebietsverkaufsleiter konnte intensiviert werden, wodurch die Bindung der Außendienstmitarbeiter an das Unternehmen und die Identifizierung mit den Produkten gefestigt wurde. Die unaufhörliche Suche und Einarbeitung neuer Mitarbeiter im Vertrieb, sowie die dauerhafte Motivation des bestehenden Außendienst-Teams war auch im Jahr 2023 eine der vorwiegenden Aufgaben der Verkaufsleitung. So wurden im Laufe des Jahres neue Außendienstmitarbeiter eingeschult und konnten weitgehend etabliert werden. Die intensive Qualifizierung der Mitarbeiter durch Schulungen, Trainings und Seminare konnte die Abschluss-Quote weiter verbessern und die Gewinnung von mehrjährigen Kundenverträgen steigern. Diverse "Aktionen" wie Sonderbelegungen in bestimmten Handelsketten, Bonusstaffeln bei jährlichen Zahlungsweisen führten zu einer Mehrbelegung und steigenden Umsätzen. Ebenso konnte durch Einsatz von externen Schulungsmaßnahmen die Professionalität in den Vertragsverhandlungen weiter gesteigert werden. Die monetäre Motivation durch Einzel-/Gruppen-/Gesamtwettbewerbe, zielgerichtet auf z. B. Vertragslaufzeit oder Zahlungsweise, hat zu einer Verbesserung der Vertragsqualität geführt. Ebenso konnte durch die bereits im Vorjahr eingeleitete Neuaufteilung der Verkaufsgebiete weitere Motivation im Vertrieb geschaffen werden. Durch die intensive Akquise und die dauerhaften Kontakte der Abteilung Brandvertising zu den Entscheidungsträgern im Bereich "Markenartikler" konnten die Umsatzerlöse in diesem Bereich auf hohem Niveau gehalten werden. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Umsatz und Ertragslage 2023 war für die andré media AG erneut ein sehr erfolgreiches Jahr. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Firma den Umsatz von TEuro 27.408 im Jahr 2022 auf TEuro 31.166 steigern. Der geplante Umsatzzuwachs im niedrigen zweistelligen Prozentbereich konnte mit einer Steigerung von 13,7% erreicht werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um TEuro 1.286 von TEuro 4.223 auf TEuro 5.509, das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern stieg um TEuro 1.246 von TEuro 3.960 auf TEuro 5.206. Das Ergebnis nach Ertragsteuern konnte um TEuro 866 von TEuro 2.715 auf TEuro 3.581 gesteigert werden, so dass im Jahr 2023 das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte verzeichnet werden konnte. Die Umsatzrendite nach Steuern beträgt 12,4 % (im Vj. 10,8 %). 3.2 Vermögenslage, Liquiditätslage Die Vermögenslage hat sich im Berichtszeitraum nicht wesentlich verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt ist ausschüttungsbedingt auf 28,5 % (i.Vj. 41,6 %) der Bilanzsumme gesunken. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 57,8 % (i.Vj. 31,1 %), die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 24,5 % (i.Vj. 19,1 %). Die Finanzen des Unternehmens sind geordnet und solide. Die Zahlungsfähigkeit wird durch nicht ausgeschöpfte Kreditlinien und Geldanlagen gestützt. Die kurz- und mittelfristige Liquiditätsversorgung des Unternehmens ist aufgrund der vorhandenen Bankguthaben in ausreichender Höhe sichergestellt. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen mit Skontoausnutzung gezahlt. 4. Risikobericht 4.1 Risikovorsorge Die andré media AG hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. 4.2 operative Risiken Vertragsrisiken: Die andré media AG hat mit den meisten Handelsketten seit Jahren langfristige Verträge für Werbung in Bereich CardBoards, CheckoutPoster, Instore Radio und Brandvertising. Das Kündigungsrisiko seitens der Handelsketten ist auf Grund der jahrelangen guten Zusammenarbeit sehr gering. Ein mögliches Restrisiko besteht in der Umgestaltung der Märkte in sogenannte Future-Märkte, weil diese Märkte gegebenenfalls andere Werbekonzepte verfolgen. Ausfall- und Liquiditätsrisiken: Neue Kunden werden über Auskunfteien, Banken und Referenzen auf ihre Finanzkraft und Bonität hin überprüft. Außerdem versuchen wir unsere heterogene Kundenstruktur beizubehalten und haben ein straffes Debitoren-Management eingeführt. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Wir stellen uns auf mögliche Risikoveränderungen ein, indem wir umfangreiche Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und -absicherung implementiert haben. Es ist ein strategisches Ziel, das Risikomanagement laufend weiter zu verbessern. 5. Prognose-, Chancenbericht Der Hauptumsatz für 2024 wird nach wie vor im heimischen Markt generiert werden. Vor allem wird großes Potential bei den Franchisebetrieb andré media Nord gesehen. International ist in den Benelux Ländern von weiterem Wachstum auszugehen. Durch die Neuverteilung von Vertriebsgebieten sowie die Übernahme von Vertragsgebieten von ausgeschiedenen Franchisenehmern erwarten wir uns weitere Wachstumspotentiale. Auch im Jahr 2024 wird die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern im Außendienst Thema sein. Durch gemeinsame Anstrengungen mit allen Franchise-Partnern bei der Suche nach qualifizierten Außendienstmitarbeitern verspricht sich die Gesellschaft eine stärkere Präsenz in bislang schwach besetzten Verkaufsgebieten. Der Einsatz diverser Medien - von den eigenen bis hin zu Social Media und Großflächenplakaten - soll die Suche nach Mitarbeitern unterstützen. Gleichzeitig werden neue Möglichkeiten in der Vermarktung digitaler Werbeträger getestet und möglicherweise ins Portfolio aufgenommen. Die ohnehin sehr gute Kundenbindung soll durch den Einsatz von saisonalen, personifizierten Werbemitteln mehr gefestigt werden. Hier wird auch die Zusammenarbeit zwischen Verkauf und Marketing weiter intensiviert. Die nächsten Jahre bieten mit langfristig abgeschlossenen Kundenverträgen zwar ein hohes Maß an kalkulierbarer Sicherheit, jedoch ist der weitere Ausbau des Außendienstteams, wie auch die dauerhafte Schulung, Betreuung und Festigung der Mitarbeiter ein unbedingtes Muss, um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können. Zum derzeitigen Zeitpunkt gehen wir für 2024 von einem Umsatzwachstum im geringen zweistelligen Prozentbereich sowie einem überproportional steigenden Ergebnis aus.
andré media AG
Regensburg, den 18. April 2024 Gerhard W. Süß, Vorstandsvorsitzender Thomas Finke, Mitglied des Vorstands Alexander Neumeier, Mitglied des Vorstands BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der Firma andré media AG, Lichtenfelser Str.10, 93057 Regensburg; Amtsgericht Regensburg HRB 10457, für das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Deutschen Handelsgesetzbuchs und den Regelungen des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter dem Gesichtspunkt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Für Rahmen eigene Kunden und Markenartikel wurde ein Festwert gebildet. Die Bewertung des Festwertes erfolgte zum Anschaffungskosten. Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, dem allgemeinen Kredit- und Finanzierungsrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizuelgenden Wert angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Bei der Bewertung der Rückstellungen werden die erwarteten künftigen Kosten- und Preissteigerungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterung zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten im Wirtschaftsjahr 2023 ist in einem Anlagegitter (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. 2. Vorräte
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind folgende Positionen zusammengefasst:
4. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Provisionsabgrenzungen (TEuro 5.999). Die Provisionszahlungen werden mit Vertragsabschluss fällig. Die Leistungen dafür werden jedoch teilweise erst in den folgenden Wirtschaftsjahren erbracht. Die auf diese Leistungen entfallenden Provisionszahlungen wurden entsprechend abgegrenzt. Für Ausfallrisiken wurden im Berichtszeitraum Risikoabschläge in Höhe von aufgelaufenen TEuro 1.214 vorgenommen. 5. Eigenkapitalspiegel
6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Tantiemen (TEuro 602), Rechtstreitigkeiten (TEuro 9), ausstehende Rechnungen (TEuro 65), Rücklastschriften (TEuro 69), Personalaufwendungen (TEuro 134), Wettbewerbe (TEuro 609) und Aufbewahrungskosten (TEuro 74). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten per 31. Dezember 2023 sind dem Verbindlichkeitsspiegel (Anlage 2 zum Anhang) zu entnehmen. 8. Haftungsverhältnisse Es bestehen Leasingverbindlichkeiten bis 2027 in Höhe von TEuro 454 (davon bis zu einem Jahr TEur 252). Die Berichtsfirma hat Bankbürgschaften gegenüber einer Handelsgesellschaft in Höhe von TEuro 50 übernommen; wird mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften gerechnet, wird eine Rückstellung gebildet. Soweit angeschaffte Gegenstände noch nicht restlos bezahlt waren, lagen branchenübliche Eigentumsvorbehalte vor. Sonstige aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse haben nicht bestanden. IV. Erläuterungen zu der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Firma erzielte Umsatzerlöse im Ausland in Höhe von TEuro 438 (Vj. TEuro 454). 2. Aufwendungen für Altersversorgung In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersvorsorge von TEuro 12 (Vj. TEuro 14) enthalten. 3. Abschreibungen Die Abschreibungen beinhalten ausschließlich Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen. 4. sonstige betriebliche Aufwendungen
Die übrigen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Forderungsverluste (TEuro 355) und Wertberichtigungen zu Forderungen (TEuro 128). V. sonstige Angaben
3. Mitarbeiterzahl Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 84 gewerbliche Arbeitnehmer und Angestellte sowie 2 geringfügig Beschäftigte tätig. 4. Prüfungskosten Für Abschlussprüfungsleistungen werden TEuro 14 berechnet. 5. GewinnverwendungsvorschlagDer Hauptversammlung wird vorgeschlagen 1,5 Mio € netto an die Aktionäre auszuschütten. 6. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.
Regensburg, den 18. April 2024 Gerhard W. Süß, Vorstandsvorsitzender Thomas Finke, Mitglied des Vorstands Alexander Neumeier, Mitglied des Vorstands Ergebnisverwendung: Die Hauptversammlung hat beschlossen, vom Bilanzgewinn 2023 einen Teilbetrag in Höhe von 1.850.000,00 € netto an die Aktionäre auszuschütten und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2023der andré media AGDer Aufsichtsrat der andré media AG (im Folgenden auch: "Gesellschaft") hat im Geschäftsjahr 2023 alle gemäß Gesetz und Satzung erforderlichen Aufgaben wahrgenommen; er wurde vom Vorstand in ausreichender Weise über die wirtschaftliche Lage und über sonstige relevante Punkte unterrichtet. Der Vorstand der andré media AG wurde kontrolliert und bezüglich Maßnahmen operativer und strategischer Form beraten. Der Aufsichtsrat ist am 27.04.2023 und 23.11.2023 zu Sitzungen zusammengekommen. Der Aufsichtsrat hat über den bestehenden Exekutivausschuss keine weiteren Ausschüsse gebildet. Der Vorstand hat gem. § 170 Abs. 1 AktG den Jahresabschluss und den Lagebericht unverzüglich nach seiner Aufstellung dem Aufsichtsrat vorgelegt. Zugleich hat der Vorstand gem. § 170 Abs. 2 AktG dem Aufsichtsrat den Vorschlag vorgelegt, den er der Hauptversammlung für die Verwendung des Bilanzgewinns zum 31.12.2023 machen will. Der Jahresabschluss der andré media AG zum 31.12.2023 wurde gem. §§ 316 ff. HGB durch die SLP Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Regensburg, geprüft. Der Bericht über die Prüfung des Einzelabschlusses zum 31.12.2023 liegt uns vor. An der Sitzung des Aufsichtsrats am Donnerstag, den 26.04.2024 hat der Wirtschaftsprüfer, die SLP Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Regensburg, gem. § 171 AktG teilgenommen. Hierbei hat der Wirtschaftsprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung des Abschlusses berichtet; er ist zu anstehenden Fragen gehört worden. Die Prüfung des Einzelabschlusses der Gesellschaft zum 31.12.2023 durch den Abschlussprüfer hat zu keinen Einwendungen geführt; der Abschluss vermittelt nach Ansicht des Abschlussprüfers unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insbesondere eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Der Aufsichtsrat stimmt diesem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers vollumfänglich zu. Auch der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie den Gewinnverwendungsvorschlag geprüft. Die Prüfung hat nach dem abschließenden Ergebnis zu keinen Einwendungen geführt. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft zum 31.12.2023 und empfiehlt der Hauptversammlung, den Jahresabschluss in der vorliegenden Form festzustellen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die andré media AG Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der andré media AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der andré media AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 285 Nr. 9 a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrats nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, 18. April 2024 SLP
Treuhand GmbH
Schmid, Wirtschaftsprüfer |
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