Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 22567
Vorher
AOE media GmbHAOE GmbH
Eingetragen
21.9.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenUnternehmensberatung
Gegenstand
die Beratung und Implementierung von Software-basierten Lösungen für Internetseiten/Websites, insbesondere die Implementierung von online- und offlinebasierten Lösungen aller Art, Beratung und Schulung zu speziellen Internet-Technologien wie beispielsweise die Suchmaschinenoptimierung. Ebenfalls Unternehmensgegenstand ist die Errichtung von Zweigniederlassungen, die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen, die entgeltliche Geschäftsführung von Beteiligungen sowie die entgeltliche Erbringung aller damit zusammenhängenden Dienstleistungen, insbesondere Managementtätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Stefanie Wegner
seit 23.7.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Addax International SARLLUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AOE Group Holding GmbH
Germany
19.518 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AOE GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

A. 1 Geschäftsmodell

Die AOE GmbH ist ein globaler Dienstleister für E-Commerce, Portalentwicklung, Content Management sowie für Web- und Mobile-Apps. Die Gesellschaft entwickelt und betreibt für Kunden im In- und Ausland komplexe Internet- und E-Commerce-Plattformen unter Anwendung der Prinzipien der agilen Software-Entwicklung.

Das Angebot der AOE GmbH richtet sich an weltweit operierende Großkonzerne und den gehobenen Mittelstand mit starkem Fokus auf in Deutschland ansässige, aber global tätige Konzerne in der Technologie- und Dienstleistungsbranche.

Die AOE GmbH ist eine Gesellschaft nach deutschem Recht mit Sitz in Deutschland, deren Zentrale sich in Wiesbaden befindet. Rechtlich selbständige Tochtergesellschaften gibt es in den USA und der Schweiz. Die Tochtergesellschaft in Hong Kong wurde mit Wirkung zum 30.06.2023 geschlossen.

2023 war ein strategisch wichtiges Jahr für die AOE GmbH. Mit Stichtag 16.08.2023 wurde eine neue Gesellschafterstruktur etabliert. Neuer 100%-Gesellschafter ist seither die AOE Group Holding GmbH, Wiesbaden. Zuvor lagen die Gesellschaftsanteile zu 58,3% bei GP Equity Holding, Wiesbaden, 27,7 % LEA Mittelstandspartner GmbH & Co. KG, Karlsruhe, sowie 14,0% bei QVM Privatkapital GmbH, Hamburg. Die AOE Group Holding GmbH fungiert damit auch als neue Muttergesellschaft des AOE Konzerns. Im Zuge dieser Neuausrichtung wurden sämtliche Anteile der ehemaligen zu 70% der AOE GmbH zugehörigen Tochter Omnevo GmbH, Wiesbaden, veräußert. Daneben wurden 93% der Anteile der Bare.ID GmbH, Wiesbaden, verkauft, sodass die verbleibenden 7% Anteile innerhalb des Finanzanlagevermögens nicht mehr in den Anteilen an verbundenen Unternehmen bilanziert werden, sondern in der Position Beteiligungen.

A. 2 Ziele und Strategien

Die AOE GmbH verfolgt das Ziel, auf Basis ihrer Kernkompetenzen das derzeitige Geschäftsmodell weiter auszubauen und zu einem der führenden europäischen Anbieter für Open-Source-basierte Web-Plattformen zu werden. Neben dem regulären Digitalisierungsgeschäft, welches sich primär auf den europäischen Markt fokussiert und auch künftig als wichtiges Geschäftsfeld gesehen und fortgeführt wird, ist es das Ziel der AOE GmbH als Inkubator für neue und innovative Dienstleistungsangebote zu agieren und sich weitere zukunftsweisende Geschäftsfelder wie Consulting DevOPs & Cloud, Architecture und Agile Competence sowie der AOE Academy zu erschließen.

B. Wirtschaftsbericht

B. 1 Rahmenbedingungen

Deutschland hat mit der Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zwei außergewöhnliche und sich überlappende Krisen erlebt. Die Nachwirkungen dieser Krisen haben die wirtschaftliche Dynamik im vergangenen Jahr noch deutlich geprägt.

So mündete der massive Energiepreisanstieg, der sich mit Verzögerung auch in nachgelagerten Wertschöpfungsstufen niederschlug in für deutsche Verhältnisse sehr hohen Inflationsraten. Im vergangenen Jahr betrug die jahresdurchschnittliche Rate 5,9 Prozent. Der damit einhergehende Kaufkraftverlust belastete nicht nur die privaten Konsumausgaben, sondern dämpft zusammen mit der weiterhin hohen wirtschaftlichen Unsicherheit die Investitionen der Unternehmen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die Preissteigerung in diesem Jahr jedoch deutlich auf 2,8 Prozent verringern wird (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Jahreswirtschaftsbericht 2024 vom Februar 2024).

Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen dämpfte. All dies belastete die deutsche Wirtschaft anhaltender, als zu Beginn des vergangenen Jahres angenommen und verzögerte die wirtschaftliche Erholung. Neben weiteren Effekten führte dies, nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes, zu einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 0,3 Prozent im Jahr 2023. Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung in der Jahresprojektion von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent aus (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Jahreswirtschaftsbericht 2024 vom Februar 2024).

Diese Wachstumsprognose wird auch vom ifo Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.) geteilt, welches seine Prognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose aus dem Winter 2023 aber deutlich von 0,7 Prozentpunkten herabgesetzt hat. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es laut dem ifo Institut allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. So deuten die aktuell vorliegenden Frühindikatoren, wie Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand sowie andauernde Streiks, für den Jahresbeginn 2024 derzeit noch auf keine konjunkturelle Trendwende hin (Quelle: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024: Deutsche Wirtschaft wie gelähmt).

B. 2 Geschäftsverlauf

Die Nachfrage nach Digitalisierung und E-Commerce war auch in 2023, trotz der unter B.1 genannten wirtschaftlichen Auswirkungen weiterhin stabil und konnte sogar ausgebaut werden.

Nachfolgend werden die wichtigsten Effekte des Geschäftsjahres erläutert.

B. 3 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

2023 2022
Umsatz (in TEUR) 19.426 17.489
Umsatzwachstum (%) 11,1% 0,2%
EBT vor erfolgsabh. Vergütung (in TEUR) 116 -411
Cashflow (in TEUR) -689 -642
Anzahl Personal 155 152

1) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.937 gesteigert werden. Dies entspricht einem Wachstum von 11,1%. Dieses Wachstum wurde neben der Erweiterung von bestehenden Projekten durch die Gewinnung von zusätzlichen Kunden erzielt. Dies entspricht der Erwartungshaltung des im Lagebericht des Vorjahres angegebenen zweistelligen Umsatzwachstums.

Während das EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern und erfolgsabhängiger Vergütung) im Vorjahr stark durch periodenfremde Aufwendungen im Zusammenhang mit der in 2021 durchgeführten Teilbetriebsausgliederung, einer Index-basierten Mietpreiserhöhung sowie eines kundenseitigen Projektstops aufgrund des Ukrainekonfliktes belastet war, konnte das EBT im Berichtszeitraum um TEUR 527 gesteigert werden. Dies ergibt sich neben der erläuterten Einmaleffekte im Vorjahr auch durch das generierte Umsatzwachstum, um TEUR 807 erhöhte sonstige betriebliche Erträge und trotz der um TEUR 890 erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen (siehe hierzu die Erläuterungen unter C.1) sowie das um TEUR 99 verbesserte Finanzergebnis aufgrund von Zinserträgen, welche für die ausgegebenen Ausleihungen angefallen sind (vgl. C. 2).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 47 auf TEUR -689 verringert. Dies ist, trotz des gesteigerten Umsatzes und des im Vergleich zum Vorjahr verbessertem Jahresergebnisses, hauptsächlich auf Zunahmen in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind (TEUR 1.220), Ertragssteuerzahlungen (TEUR 410), den Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 239) sowie Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (TEUR 195) und die Zunahme von Rückstellungen (TEUR 351) zurückzuführen.

Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt 155 und liegt damit 2,0% über dem Vorjahreswert. Der Zuwachs ist auf Einstellungen in der Entwicklung zurückzuführen, um die strategischen Produktentwicklungsaktivitäten weiter voranzutreiben und die Geschäftsfelder weiter auszubauen.

C. Lage

C. 1 Ertragslage

(in TEUR) 2023 2022
Umsatzerlöse 19.426 17.489
Gesamtleistung 19.426 17.489
Materialaufwand 1.161 1.025
Personalaufwand 14.380 13.068
Abschreibungen 185 207
Sonstige Aufwendungen abzgl. sonstige Erträge 3.736 3.653
Ordentliches Bertriebsergebnis -36 -463
Finanzergebnis 152 52
Ertragsteuern 21 -194
Jahresergebnis 95 -216

Der Umsatz der AOE GmbH konnte im Geschäftsjahr um 11,1% auf TEUR 19.426 gesteigert werden. Siehe hierzu auch B.3.

Im Materialaufwand sind vorrangig Fremdleistungen und Fremdarbeiten erfasst. Diese haben die zur Umsatzgenerierung und -steigerung notwendigen personellen Ressourcen zur Verfügung gestellt, die nicht durch eigenes Personal gedeckt werden konnten.

Der Personalaufwand hat sich um TEUR 1.313 erhöht. Ursächlich hierfür sind neben Neueinstellungen zur Erweiterung der Produktentwicklungsaktivitäten (siehe B.3) auch Aufwände, die im Zusammenhang mit der Reorganisation in Teilbereichen des Unternehmens angefallen sind, jedoch zu einer dauerhaften Senkung des Personalaufwandes führen werden. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr auf 70% aller betrieblichen Aufwendungen (ohne Finanzergebnis und Ertragsteuern) (Vorjahr: 71%). Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand / Gesamtleistung) betrug 74% (Vorjahr: 75%). Insgesamt ist die Verringerung dieser Quoten auf die Entwicklung der Umsatzerlöse, respektive aller betrieblichen Personalaufwendungen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr erhöht. Dies ist im Wesentlichen zurückzuführen auf Verluste aus Abgängen aus dem Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.168, resultierend hauptsächlich aus dem Buchwertverlust aus der Veräußerung der Anteile an der Omnevo GmbH, die Einstellung einer Einzelwertberichtigung auf Forderungen von TEUR 79 und im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Fortbildungskosten, die der dauerhaften Sicherstellung unserer Qualitätsstandards dienen (TEUR 37). Dem gegenüber sind insbesondere die periodenfremden Aufwendungen um TEUR 360 gesunken, welche im Vorjahr noch in Verbindung mit der Teilbetriebsausgliederung Omnevo und nachlaufenden Rechnungen angefallen waren.

Die sonstigen betriebliche Erträge sind im Berichtszeitraum um TEUR 807 auf TEUR 1.213 gestiegen. Ursächlich hierfür ist hauptsächlich der Abgang aus dem Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 852 und resultiert größtenteils aus dem Buchgewinn aufgrund der Veräußerung der Anteile (93 %) an der Bare.ID GmbH, Wiesbaden. Die periodenfremden Erträge hingegen haben sich um TEUR 23 auf TEUR 17 verringert. Daneben sind die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 163 niedriger ausgefallen sind (Vorjahr: TEUR 179).

Die Steueraufwandsquote liegt bei 17,9% (Vorjahr: 47,3%).

Aufgrund der dargestellten Entwicklung, insbesondere aber aufgrund des gestiegenen Umsatzes bei nicht in gleicher Relation gestiegenen Personalkosten und sich in Summe saldiert nur wenig veränderten sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen betrieblichen Erträgen, konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 95 erzielt werden. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Jahresfehlbetrag des Vorjahres in Höhe von TEUR 216 dar.

C. 2 Finanzlage

Die liquiden Mittel der Gesellschaft sind zum Stichtag um TEUR 1.289 auf insgesamt TEUR 8 gesunken. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Ausleihungen an die AOE Group Holding GmbH, die aufgrund der Neuausrichtung der Gesellschafterstruktur (siehe A.1) und mangels eigenem operativen Umsatz liquide Mittel in Höhe von TEUR 555 benötigte sowie Ausleihungen an die Bare.ID GmbH in Höhe von TEUR 1.350 (Vorjahr: TEUR 800), welche zur Sicherung der Liquidität der Gesellschaft in der Startphase dienen. Dies spiegelt sich in der Erhöhung der Finanzanlagen wider, die auf TEUR 5.837 gestiegen sind (Vorjahr: TEUR 5.318). Daneben haben sich die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um TEUR 957 auf TEUR 4.225 erhöht (siehe hierzu C.3).

C. 3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt mit TEUR 10.811 auf Vorjahresniveau (TEUR 10.647). Im Vergleich zum Vorjahresstichtag sind die wesentlichen Bewegungseffekte innerhalb der Bilanzpositionen hervorzuheben:

Das gesamte Anlagevermögen hat sich im Berichtszeitraum um TEUR 474 erhöht. Während sich das Sachanlagevermögen vor allem aufgrund der gewöhnlichen Abschreibungen um TEUR 42 auf TEUR 428 verringert hat, ist das Finanzanlagevermögen um TEUR 519 auf nun TEUR 5.837 gestiegen. Im Wesentlichen resultiert dies aus den Ausleihungen an die AOE Group Holding GmbH und die Bare.ID GmbH (vgl. C.2). Im Übrigen fanden innerhalb des Finanzanlagevermögens Verschiebungen statt. Der oben beschriebene Verkauf der Anteile an der Bare.ID GmbH und der Omnevo GmbH erfolgte gegen einen gestundeten Kaufpreis, dessen Zahlung erst bei Eintreten vertraglich vereinbarter Bedingungen erfolgt. Somit reduzierten sich die Anteile an verbundenen Unternehmen und es erhöhten sich die sonstigen Ausleihungen.

Im Umlaufvermögen lag der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag um TEUR 1.199 über dem Vorjahreswert. Ursächlich für den erhöhten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sind maßgeblich zusätzliche Beauftragungen von Bestandskunden sowie die Gewinnung eines strategisch bedeutsamen Großkunden, dem ein verlängertes Zahlungsziel eingeräumt wurde. Ferner führt die Erhöhung der Umsätze im Geschäftsjahr zu einer Erhöhung des Forderungsbestands aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 365 reduziert. Hiervon entfallen TEUR 410 auf eine verringerte Gewerbesteuerüberzahlung gegenüber dem Vorjahr, während gegenläufig TEUR 38 aus Forderungen auf Umsatzsteuer und Vorsteuer resultieren.

Der Bestand an liquiden Mitteln liegt zum Stichtag um TEUR 1.289 unter dem Vorjahreswert. Ursächlich hierfür sind hauptsächlich die bereits unter C.2 erläuterten Effekte .

Bedingt durch die erläuterten Effekte hat sich die Eigenkapitalquote, bei insgesamt leicht gestiegener Bilanzsumme zum Stichtag, nur unwesentlich verändert und liegt weiterhin bei 80% (Vorjahr: 80%). Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr um TEUR 351 auf TEUR 779 erhöht. Dies ist hauptsächlich auf Rückstellungen für Personalkosten zurückzuführen, welche mit TEUR 339 bilanziert sind (Vorjahr: TEUR 0). Die Summe der Verbindlichkeiten ist um TEUR 298 niedriger als zum Vorjahresstichtag. Ursächlich hierfür sind maßgeblich die reduzierten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, welche um TEUR 711 gesunken sind sowie die um TEUR 93 niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Demgegenüber stehen um TEUR 316 erhöhte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr: TEUR 0). Daneben haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht um TEUR 101 erhöht (Vorjahr: TEUR 0). Dies ist auf die unter A.1 erläuterte Neuausrichtung zurückzuführen, im Zuge dessen ehemals verbundene Unternehmen nun in der Position Beteiligungen bilanziert werden. Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.131 werden vollständig durch das Umlaufvermögen gedeckt.

Das Geschäftsjahr 2023 ist insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Die Gesamtleistung konnte trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen um 11,1%, bzw. EUR 1.937, gesteigert werden, während der Personalaufwand sich trotz der Maßnahmen zur Reorganisation nur um 10%, bzw. TEUR 1.313, erhöht hat. Das Jahresergebnis der AOE GmbH wurde desweiteren durch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen betrieblichen Erträge maßgeblich beeinflusst, welche zum Teil periodenfremd und somit als eher einmalig anzusehen sind.

D. Prognose-, Chancen-, Risikobericht

D. 1 Prognosebericht

Den genannten Entwicklungen durch die weiterhin unklare mittel- und langfristigen Auswirkungen des Ukrainekonfliktes, des Konfliktes im Nahen Osten sowie den unter B.1 erläuterten Rahmenbedingungen der globalen und innerdeutschen Wirtschaftslage begegnen wir durch die Einleitung geeigneter Maßnahmen, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Hierzu gehören neben Maßnahmen zur Reduzierung des Aufwandes, auch Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität sowie der Stabilisierung und Ausweitung des Umsatzes durch bereits eingeleitete Vertriebsmaßnahmen. Ziel ist hier neben der Gewinnung von Neukunden auch die Ausweitung der bestehenden Kundenbeziehungen im klassischen Digitalisierungsgeschäft. In den hier laufenden Kundenbeziehungen sehen wir derzeit nur ein geringes Risiko des Umsatzausfalls sowie weiterhin eine stabile Nachfrage nach Digitalisierung und E-Commerce. Gleichwohl stellt sich die Gewinnung von neuen Kunden aufgrund der aktuellen weltweiten ökonomischen Entwicklung derzeit nicht einfach dar.

Wir erwarten aufgrund der sich stetig verbessernden Marktlage sowie der von uns initiierten Vertriebsaktivitäten für das Geschäftsjahr 2024, ein gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr prozentual knapp zweistellig erhöhtes Umsatzniveau in unseren klassischen Vertriebsbereichen. Um das weitere, zukünftige Wachstum zu sichern, werden zusätzlich derzeit verschiedene neue Geschäftsfelder identifiziert und aufgebaut, welche in den kommenden Jahren aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung der globalen Wirtschaft noch weiter an Bedeutung gewinnen werden und große Marktpotenziale ermöglichen. Hier wird insbesondere den Bereichen Consulting Dev OPs & Cloud, Architecture und Agile Competence sowie der AOE Academy, in welcher Schulungen auch für externe Kunden angeboten werden, zukünftig ein hohes Potenzial beigemessen.

Die Geschäftsleitung geht im Jahresverlauf von einer sich fortsetzenden Erholung und Marktstabilisierung aus und rechnet mit einem, im Vergleich zum Berichtszeitraum, insgesamt stark verbesserten EBT (vor erfolgsabhängiger Vergütung) und damit einhergehend einem ebenfalls positivem Einfluss auf den operativen Cash Flow. Damit verbunden ist auch die Annahme eines wieder stärker als in den beiden vergangenen Jahren wachsenden Mitarbeiterstammes in der Entwicklung, da im Digitalisierungsgeschäft eine Korrelation zwischen Mitarbeitern in der Entwicklung und dem Umsatz besteht.

Den genannten Prognosen liegt indes eine gewisse Unsicherheit, aufgrund der unter B.1 erläuterten Rahmenbedingungen, zugrunde. Der weitere Verlauf und die Folgen dieser externen und vom Management nicht beeinflussbaren Faktoren auf den Geschäftsverlauf werden laufend überwacht.

D. 2 Chancen- und Risikobericht

Ziel des Managements der AOE GmbH ist es, bestehende Chancen und Risiken frühestmöglich zu identifizieren, Chancen zu nutzen und Risiken durch geeignete Maßnahmen in ihren Auswirkungen zu begrenzen sowie eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu vermeiden.

Die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage wird durch ein monatliches Berichtswesen durch die Geschäftsführung laufend überwacht. Dabei werden die Ist- den Planzahlen des Geschäftsjahres gegenübergestellt und kritisch hinterfragt.

Dem Chancen- genauso wie dem Risikobericht wurde der Zeitraum von einem Jahr zugrunde gelegt.

D. 2.1 Risikobericht

Die AOE GmbH hat, neben den unter D.1 Prognosebericht erläuterten Risiken nachfolgende wesentliche Risiken identifiziert:

Qualifiziertes Personal

Der Fachkräftemangel ist insbesondere an unserem Hauptstandort in Wiesbaden ein Risikofaktor, weshalb ein essenzieller Teil der Unternehmensstrategie in der Vergangenheit darin bestand, testweise weitere Standorte in Städten aufzubauen, in denen weniger Fachkräftemangel vorherrscht. Im Zuge der Pandemie und der damit verbundenen positiven Erkenntnisse im Bereich des mobilen Arbeitens, eröffnen sich für AOE zukünftig Potenziale auch Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen, die nicht in der Nähe der Standorte ansässig sind und diesen Risikofaktor verringern.

Kundenstruktur

Die AOE GmbH fokussierte sich in der Vergangenheit auf sehr große Kunden und Projekte. Der mögliche Wegfall einzelner Kunden und der damit einhergehende Umsatzverlust, der durch Umsätze mit neuen Kunden kompensiert werden müsste, stellt dabei ein Risiko dar. Dem entgegenwirken kann die AOE GmbH durch ein effektives Kundenbindungsmanagement, langfristige Vertragslaufzeiten und eine kontinuierliche Investition in Vertrieb & Marketing.

Zusätzlich hat das Management neue Geschäftsfelder identifiziert und auf- bzw. ausgebaut, in denen die AOE GmbH zukünftig ihre Expertise am Markt verfügbar machen wird (siehe hierzu auch D.1). Die AOE GmbH positioniert sich am Markt insofern als Inkubator für zukunftsweisende Bereiche in der IT, sodass zukünftig eine größere Diversifikation in der Kundenstruktur zu erwarten ist. Der Aufbau dieser neuen Geschäftsfelder generiert jedoch zunächst auch einmal zusätzliche Kosten und birgt die üblichen Startrisiken.

Marktrisiken

Um das potenzielle Umsatzrisiko aus sich verändernden Marktsituationen zu verringern, wird der Fokus der Geschäftsführung unter anderem darauf gelegt, mit unseren Bestandskunden im regulären Digitalisierungsgeschäft zusätzliche Projekte zu identifizieren sowie Neukunden in diesem Geschäftssegment zu gewinnen. Daneben werden derzeit verschiedene neue Geschäftsfelder identifiziert und aufgebaut, welche in den kommenden Jahren aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung sowohl im öffentlichen Sektor als auch in der globalen Wirtschaft noch weiter an Bedeutung gewinnen und erhebliches Marktpotenzial entwickeln werden (vgl. D.1).

Finanzrisiken

Unter Berücksichtigung der derzeit identifizierten Marktrisiken hat die Geschäftsführung der AOE GmbH eine Strategie entwickelt, mit der sichergestellt werden soll, dass im Falle eines für das Geschäftsjahr geringer als geplanten Umsatz der Unternehmensfortbestand nicht gefährdet wird.

Zusammenfassung

Insgesamt vertritt das Management die Einschätzung, dass es erkennbare Risiken gibt, die sich neben den erläuterten Thematiken ferner aus der nationalen und globalen ökonomischen Entwicklung sowie dem weiterhin unsichereren Ausgang und Dauer der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten (siehe auch B.1) ergeben. Die Auswirkungen der genannten Risiken können zum jetzigen Zeitpunkt nicht in vollem Umfang eingeschätzt werden.

Aufgrund der vom Management bereits eingeleiteten Maßnahmen sowie der fortlaufenden Überwachung des Geschäftsverlaufs wird der Fortbestand des Unternehmens jedoch nicht als gefährdet angesehen.

D. 2.2 Chancenbericht

Auf Basis der in diesem Bericht beschriebenen Geschäftsentwicklung und der Unternehmenslage ergeben sich innerhalb der vorliegenden Rahmenbedingungen unterschiedliche Chancenpotenziale.

Marktwachstum und überdurchschnittliche Nachfrage

Das Management der AOE GmbH geht auch zukünftig von einer überdurchschnittlich hohen Nachfrage im Bereich Digitalisierung, E-Commerce und Software-Entwicklung aus, die in den kommenden Jahren noch zunehmen wird. Dies deutet auf hohe Investitionen der Kunden und langfristige Kundenbeziehungen in diesem Bereich hin.

Zusätzlich werden derzeit verschiedene neue Geschäftsfelder identifiziert und aufgebaut, welche in den kommenden Jahren aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung der globalen Wirtschaft noch weiter an Bedeutung gewinnen werden und große Marktpotenziale ermöglichen (siehe D.1).

Hohe technische Kompetenz

Die hohe technische Kompetenz und Leistungsfähigkeit, gepaart mit der starken Fokussierung auf komplexe Projekte im Enterprise-Segment sowie der Verwendung agiler Methoden und Open-Source-Technologien sind Fähigkeiten der AOE GmbH, mit der die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht erhalten und ausgebaut werden soll. Die agilen Methoden stehen dabei stellvertretend für modernes, effizientes Projektmanagement, eine hohe Projekterfolgsquote sowie schnelle, kundenorientierte Lösungsentwicklung, bei der die Kunden aktiv in die Projekte einbezogen werden und somit eine bestmögliche Kommunikation, Lösungsfindung und Kundenbindung gewährleistet ist.

E. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat bis zum 31.03.2024 eine Zweigniederlassung in Krefeld unterhalten. Die Zweigniederlassung wurde im Hinblick auf die später im Jahr umgesetzte gesellschaftsrechtliche Neugestaltung geschlossen, da der hierdurch erzielte Vorteil eines breiteren Angebots an qualifiziertem Personal durch das mobile Arbeiten kompensiert werden kann (siehe Punkt D.2.1).

 

Wiesbaden, den 19.06.2024

Kian Gould, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.277.420,73 5.803.413,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.936,19 15.205,19
II. Sachanlagen 428.484,54 470.071,92
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 428.484,54 470.071,92
III. Finanzanlagen 5.837.000,00 5.318.135,89
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 4.192.885,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 555.000,00 1.125.000,00
3. Beteiligungen 1.750,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.350.000,00
5. Sonstige Finanzanlagen 3.930.250,00 250,00
B. Umlaufvermögen 4.232.714,27 4.564.651,62
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.224.782,03 3.267.843,61
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 140.827,20 517.490,40
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 499.798,23
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.584.156,60 2.750.353,21
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 193.583,83 196.876,93
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.932,24 1.296.808,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 300.505,77 278.452,52
Aktiva 10.810.640,77 10.646.517,14

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.664.251,44 8.569.129,09
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.743.216,93 3.743.216,93
III. Bilanzgewinn 4.896.034,51 4.800.912,16
davon Gewinnvortrag 4.800.912,16 5.017.405,23
B. Rückstellungen 799.519,97 427.605,33
C. Verbindlichkeiten 1.331.118,89 1.629.059,93
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 315.945,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 315.945,46
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 85.680,00 796.628,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 85.680,00 796.628,82
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 101.375,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 101.375,42
4. sonstige Verbindlichkeiten 828.118,01 832.431,11
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 828.118,01 813.738,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 18.693,01
D. Rechnungsabgrenzungsposten 15.750,47 20.722,79
Passiva 10.810.640,77 10.646.517,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.479.013,05 16.870.367,48
2. Personalaufwand 14.380.403,30 13.067.746,60
a) Löhne und Gehälter 12.212.239,10 11.081.650,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.168.164,20 1.986.096,38
davon für Altersversorgung 13.346,45 11.637,32
3. Abschreibungen 185.448,73 206.697,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 185.448,73 206.697,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.947.392,59 4.057.037,97
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.403,91 2.635,60
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 173.144,46 58.988,36
davon aus verbundenen Unternehmen 718,75 57.890,36
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 10.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 10.000,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.335,54 6.533,41
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.794,00 -194.195,62
9. Ergebnis nach Steuern 96.783,35 -214.464,07
10. sonstige Steuern 1.661,00 2.029,00
11. Jahresüberschuss 95.122,35 -216.493,07
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.800.912,16 5.017.405,23
13. Bilanzgewinn 4.896.034,51 4.800.912,16

Anhang

I. Allgemeine Angaben einschließlich der Angaben zum Unternehmen

Der Jahresabschluss der AOE GmbH, Wiesbaden (Amtsgericht Wiesbaden HRB 22567) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen und des Sachanlagevermögen zeitanteilig. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe

Nutzungsdauern

Software

3 Jahre Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3 bis 13 Jahre

Geringwerte Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen dem bisherigen Buchwert und dem niedrigen beizulegenden Wert des betroffenen Vermögensgegenstands vorgenommen. Entfallen die Gründe der Wertminderungen in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die übrigen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, oder bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung, zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Latente Steuern

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. Bei der Ermittlung latenter Steuern werden bestehende Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten 5 Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Wesentliche Ursache für aktive latente Steuern sind Bewertungsunterschiede bei

• dem Sachanlagevermögen (unterschiedliche Nutzungsdauern)

• den zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen)

• den Sonstigen Rückstellungen (Bewertung).

Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wird ein (durchschnittlicher) Steuersatz von 31,76 % (15 % für KSt, 5,5% für SolZ und 15,94 % für GewSt) zugrunde gelegt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssatz werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen 7 Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Grundsätze der Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Hinsichtlich der Veränderung des Finanzanlagevermögens und deren Auswirkung auf den Jahresabschluss verweisen wir auf den Abschnitt IV. "Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung". Im Zuge des Anteilsverkaufs werden die Ausleihungen an verbundene Unternehmen aus dem Vorjahr in Höhe von 800.000 € unter dem Posten "Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" ausgewiesen.

Angaben zum Anteilsbesitz

Unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens werden folgende Beteiligungen i.S.d. § 271 Abs. 1 HGB ausgewiesen:

Name der Gesellschaft Beteiligung
%
Eigenkapital 31.12.20221)
EUR
Ergebnis 20221)
EUR
Unmittelbarer Anteilbesitz
Ausland
AOE Inc., Burlingame, USA 100,00 -830.790,75 -23.137,03
AOE Switzerland GmbH, Zürich, Schweiz 100,00 24.632,88 -5.143,70
AOE China Ltd., Sheung Wan, Hong Kong 100,00 5.251,49 -2.630,50

1) Eigenkapital und Ergebnis des Vorjahres, da Zahlen des lokalen Abschlusses für das Geschäftsjahr 2023 noch nicht vorliegen.

Ausleihungen gegenüber der Gesellschafterin

Unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind Ausleihungen gegenüber der Gesellschafterin AOE Group Holding GmbH, Düsseldorf in Höhe von EUR 555.000,00 (Vorjahr GP Equity Holding GmbH, Wiesbaden, in Höhe von EUR 75.000,00) enthalten.

Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 140.827,20 (Vorjahr EUR 517.490,40) betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 45.156,50 (Vorjahr EUR 249.969,63) und sonstige Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 95.670,70 (Vorjahr EUR 267.520,77). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin AOE Group Holding, Düsseldorf in Höhe von EUR 140.827,20 (Vorjahr GP Equity Holding GmbH, Wiesbaden, in Höhe von EUR 32.216,46) enthalten, davon EUR 45.156,50 (Vorjahr EUR 336,46) aus Lieferungen und Leistungen und EUR 95.670,70 (Vorjahr EUR 31.880,00) aus sonstigen Vermögensgegenständen.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von EUR 499.798,23 (Vorjahr EUR 0,00) betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 368.837,89 (Vorjahr EUR 0,00) und sonstige Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 130.960,34 (Vorjahr EUR 0,00).

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 193.583,83 (Vorjahr EUR 196.876,93).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von EUR 520.790,47 (Vorjahr EUR 221.610,55), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 195.838,50 (Vorjahr EUR 121.560,18) sowie Kosten für Erstellung, Prüfung des Jahresabschlusses und Erstellung der Steuererklärungen in Höhe von EUR 57.000,00 (Vorjahr EUR 79.434,60).

Verbindlichkeiten

Nachfolgend werden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten dargestellt:

Stand 31.12.2023 (Vorjahr)
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit davon mehr als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 315,9 315,9 0,0 0,0
(Vorjahr) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 251,1 251,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (344,2) (344,2) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 85,7 85,7 0,0 0,0
(Vorjahr) (796,6) (796,6) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 101,4 101,4 0,0 0,0
(Vorjahr) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 577,0 577,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (488,3) (469,6) (18,7) (0,0)
davon aus Steuer 436,7
(Vorjahr) (443,8)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 15,8
(Vorjahr) (6,5)
Summe (Vorjahr) 1.331,1 1.331,1 0,0 0,0
In Klammer angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen. (1.629,1) (1.610,4) (18,7) (0,0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 85.680,00 (Vorjahr EUR 796.628,82) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 85.680,00 (Vorjahr EUR 85.491,49) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 711.137,33). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin AOE Group Holding, Düsseldorf in Höhe von EUR 85.680,00 (Vorjahr GP Equity Holding GmbH, Wiesbaden, in Höhe von EUR 0,00) enthalten. Die Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von EUR 101.375,42 (Vorjahr EUR 0,00) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von EUR 906.750,00 und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von EUR 1.167.885,89 angefallen. Die außergewöhnlichen Erträge (Posten "sonstige betriebliche Erträge") betreffen den Buchgewinn aus der Veräußerung der Anteile (93 %) an der Bare.ID GmbH, Wiesbaden. Die außergewöhnlichen Aufwendungen (Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen") resultieren aus der Veräußerung der Anteile (100 %) an der Omnevo GmbH, Wiesbaden.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neben dem Buchwertgewinn aus der Veräußerung der Anteile an der Bare.ID GmbH, Wiesbaden, weitere periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 54.489,98 sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 281,16 (Vorjahr EUR 508,49) enthalten. Die periodenfremden Erträge resultieren aus Buchgewinnen aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von EUR 22.280,19, der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 15.393,99 sowie Kostenerstattungen, Rückvergütungen, Gutschriften für Vorjahre in Höhe von EUR 16.815,80.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 13.346,45 (Vorjahr EUR 11.637,32) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind neben dem Buchwertverlust aus der Veräußerung der Anteile an der Omnevo GmbH, Wiesbaden, weitere periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 25.789,51 sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.403,91 (Vorjahr EUR 2.635,60) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus nachlaufenden Rechnungen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 718,75 (Vorjahr EUR 57.890,36) enthalten.

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Aufgrund von voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden im Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von EUR 10.000,00 vorgenommen.

V. Sonstige Angaben

Angaben zum Organ

Während des Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Herrn Kian Gould (IT-Berater) geführt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 154 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter sind in folgenden Funktionen tätig:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Entwicklung 117 114
IT 4 5
Vertrieb 3 5
Verwaltung 28 26
Leitende Mitarbeiter 2 2
Summe 154 152

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Factoring

Im Interesse eines besseren Forderungsmanagements werden unsere Kundenforderungen zum Teil auf eine Factoringgesellschaft übertragen. Wir haften nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Forderung, was im Kaufpreis für die Forderungen berücksichtigt wird. Die dadurch generierte zusätzliche Liquidität wird zur vermehrten Inanspruchnahme von Lieferantenskonti verwendet. Im Geschäftsjahr 2023 waren an die Factoringgesellschaft Forderungen von insgesamt EUR 11.597.528,68 abgetreten und Factoringgebühren von insgesamt EUR 109.744,98 angefallen. Aufgrund der guten Vermögenslage und ausreichender Liquidität der Gesellschaft bestehen aus dieser Finanzierung keine wesentlichen Risiken.

Operating-Leasingverhältnisse und Kaufleasing

Die Gesellschaft hat, anstatt Anlagevermögen zu erwerben, vereinzelt Miet- und Leasingverträge abgeschlossen.

Vorteile, die zur Entscheidung zur Durchführung dieser Geschäfte geführt haben, resultieren hauptsächlich daraus, dass keine Kapitalbindung für Leasingtransaktionen erforderlich ist. Darüber hinaus ergaben sich durch die Leasingfinanzierung anders als bei Anschaffung für die Gesellschaft keine Verwertungsrisiken, sondern stattdessen als Vorteil die Möglichkeit der kurzfristigen Sicherung des aktuellen technischen Entwicklungsstandes.

Risiken können durch Abschluss teurerer Anschlussverträge nach dem Auslaufen dieser Verträge entstehen.

Die Leasingvereinbarungen haben eine durchschnittliche Restlaufzeit von fünf Jahren. Der Leasingaufwand beträgt im Geschäftsjahr 2023 EUR 110.231,61.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
aus Mietverträgen 4.878.242,00 6.023.460,69
aus Kfz-Leasingverträgen 66.835,83 145.933,37
aus sonstigen Leasingverträgen 71.757,67 138.323,27
Summe 5.016.835,50 6.307.717,33

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die zugunsten der Omnevo GmbH, Wiesbaden eingegangenen Bürgschaften für ausgereichte Darlehen in Höhe von EUR 1.200.000,00 sind nicht zu passivieren. Das Unternehmen hat bis dato alle Raten fristgerecht an die betreffenden Kreditinstitute zurückgezahlt, so dass davon auszugeben ist, dass diese ihrer Verpflichtung auch weiterhin vertragsgemäß erfüllen werden. Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft wird daher nicht gerechnet.

Konzernzugehörigkeit / Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AOE Group Holding GmbH, Düsseldorf (größter und kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft verfügbar.

Abschlussprüferhonorar

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 EUR 71.157,40.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 95.122,35 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 4.800.912,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wiesbaden, den 19.06.2024

AOE GmbH

Geschäftsführung

Kian Gould

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 273.467,33 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 273.467,33 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.454.562,81 142.272,73 89.204,44
Summe Sachanlagen 1.454.562,81 142.272,73 89.204,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.257.584,86 0,00 4.191.135,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.026.848,55 865.000,00 325.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 250.000,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 3.930.000,00 0,00
6. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 6.284.683,41 5.045.000,00 4.516.135,89
Summe Anlagevermögen 8.012.713,55 5.187.272,73 4.605.340,33
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 273.467,33
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 273.467,33
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.507.631,10
Summe Sachanlagen 0,00 1.507.631,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 900.098,55 966.547,52
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen -2.001.848,55 565.000,00
3. Beteiligungen 1.750,00 1.750,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.100.000,00 1.350.000,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 3.930.000,00
6. Genossenschaftsanteile 0,00 250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 6.813.547,52
Summe Anlagevermögen 0,00 8.594.645,95
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 258.262,14 3.269,00 0,00 0,00 261.531,14
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 258.262,14 3.269,00 0,00 0,00 261.531,14
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 984.490,89 182.179,73 87.524,06 0,00 1.079.146,56
Summe Sachanlagen 984.490,89 182.179,73 87.524,06 0,00 1.079.146,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 64.698,97 0,00 0,00 901.848,55 966.547,52
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 901.848,55 10.000,00 0,00 -901.848,55 10.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 966.547,52 10.000,00 0,00 0,00 976.547,52
Summe Anlagevermögen 2.209.300,55 195.448,73 87.524,06 0,00 2.317.225,22
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 11.936,19 15.205,19
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 11.936,19 15.205,19
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 428.484,54 470.071,92
Summe Sachanlagen 0,00 428.484,54 470.071,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 4.192.885,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 555.000,00 1.125.000,00
3. Beteiligungen 0,00 1.750,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.350.000,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 3.930.000,00 0,00
6. Genossenschaftsanteile 0,00 250,00 250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 5.837.000,00 5.318.135,89
Summe Anlagevermögen 0,00 6.277.420,73 5.803.413,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

"Bei dem veröffentlichten Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung.

Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:"

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AOE GmbH, Wiesbaden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AOE GmbH, Wiesbaden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AOE GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 19. Juni 2024

Grant Thornton AG
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Thomas Kosing, Wirtschaftsprüfer

Fabian Kuhn, Wirtschaftsprüfer

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