Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 741593
Vorher
Kindertagesstätten Himpelchen und Pimpelchen gGmbH
Eingetragen
20.6.2012
Branche
Heime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur ErziehungAußerunterrichtliche Betreuung für Schulkinder (ohne Jugendarbeit)Kinderkrippen und Kindertagespflege für Kinder unter 3 Jahren
Gegenstand
Betrieb von Kindertagesstätten zum Zwecke der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Sinne des § 1 SGB VIII mit den Zielen: - Junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen; - Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Erziehung zu beraten und zu unterstützen; - Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen; dazu beizutragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Barbara Grimm
seit 5.1.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HJR Utland 3 ASNOR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dibber 2 gGmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

der Dibber 2 gGmbH, Stuttgart

Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Allgemein

Die Dibber 2 gGmbH mit Sitz in Stuttgart ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Sie ist im Handelsregister Stuttgart (HRB 741593) eingetragen und fungiert als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Ihre Haupttätigkeit liegt im Bereich der Betreuung von Kindern.

Seit 2020 ist die Dibber 2 gGmbH ein 100%iges Tochterunternehmen der Dibber gGmbH und somit Teil der führenden norwegischen Dibber Unternehmensgruppe für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in Deutschland.

Bis zum 01.01.2024 betrieb die Gesellschaft 21 Kindertagesstätten mit insgesamt 1.119 Plätzen, wobei die Auslastung im Jahr 2024 bei 87% lag. Sie ist an Standorten in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen vertreten.

Seit 2003 ist die Dibber-Gruppe mit heute über 600 Einrichtungen zu einer weltweit präsenten Unternehmensgruppe gewachsen. Mit ihrer skandinavisch geprägten Pädagogik und der Kernmission - Jedes Kind ist wertvoll - betreibt Dibber Kindertagesstäten in Norwegen, Kitas und Schulen in Schweden sowie weitere Einrichtungen in Finnland, Lettland, Südafrika, Dubai, Indien und Hongkong. Seit 2020 ist Dibber in Deutschland mit der Trägerschaft von Kindertagesstätten aktiv - gestützt auf den Erwerb der damaligen Himpelchen und Pimpelchen gGmbH. Mit der Umbenennung der Gesellschaft in "Dibber 2 gGmbH" sind nunmehr alle Kindertageseinrichtungen unter der KiTa-Marke "Dibber" vereint.

2. Geschäftsverlauf

Da die Einrichtung Ulm im Jahr 2023 einen hohen Verlust ausgewiesen hat, haben wir den Betreibervertrag mit der Stadt Ulm am Ende des Jahres 2023 fristgerecht zum August 2024 gekündigt. Den Betrieb der Einrichtung hat die Stadt Ulm übernommen.

Im August 2024 wurde die Einrichtung in Esslingen-Berkheim mit 90 Plätzen eröffnet. Die Auslastung betrug für das Jahr 2024 19% und erhöhte sich zum 31.12.2024 auf 34%.

Die Gesellschaft betrieb zum Jahresende 21 Kindertageseinrichtungen mit insgesamt 1.133 Plätzen.

3. Erbrachte Leistungen, Finanzen

Die Einnahmen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,75% gesunken (2024: TEUR 20.448; 2023: TEUR 21.026).

Die Gesellschaft wird zu knapp 87% durch öffentliche Mittel und finanzielle Hilfen gefördert. Die restlichen 13% entfallen auf die Betreuungsgebühren, die von den Eltern entrichtet werden.

Der Materialaufwand (Verpflegung und Pflegemittel) ist im Vergleich zum Vorjahr um 7,7% gesunken (2024: TEUR 895; 2023: TEUR 970). Dies lässt sich durch den Rückgang der Betreuungszahl erklären. Im Schnitt haben wir im Jahr 2024 974 Kinder betreut, im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 1.101 Kinder in unseren Einrichtungen betreut.

Da im Jahr 2024 nicht alle Personalstellen besetzt werden konnten, sind die Personalkosten um 7,1% auf TEUR 12.612 (2023: TEUR 13.577) gesunken.

Die Buchführungskosten konnten durch die Umstellung der externen Gehaltsabrechnungen zum internen Prozess deutlich um 75 TEUR gesenkt werden. Auch für die hohen IT-Kosten wurden Maßnahmen ergriffen. Durch die Einstellung eigener IT-Mitarbeiter konnten hier fast 43 TEUR eingespart werden.

Außerdem hat die verminderte Kinderanzahl im Jahr 2024 dazu beigetragen, dass die Verwaltungskosten um 139 TEUR niedriger waren.

Insgesamt wurde ein Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 31 (2023: TEUR 685) erzielt und damit hat sich das Ergebnis um 95% im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

B. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliches Umfeld und Zukunftserwartungen

Der akute Fachkräftemangel ist auch 2024 die große Herausforderung und führte im Jahr 2024 zur Reduzierung unseres Betreuungsangebotes. Diese Reduzierung hat zu einem Einnahmenverlust bei den Elterneinnahmen in Höhe von TEUR 554 geführt. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf das Ergebnis, da die Personalkosten und sonstige Kosten ebenfalls entsprechend gesunken sind.

2. Soziale Verantwortung

In den Einrichtungen der Gesellschaft betreuen die pädagogischen Fachkräfte immer mehr integrative Kinder sowie zunehmend mehr Kinder aus Flüchtlingsfamilien . Diese Vielfalt stellt das Personal vor anspruchsvolle Aufgaben.

3. Herausforderungen

Der bundesweite Fachkräftemangel und die hohe Krankheitsquote von durchschnittlich 18% beim pädagogischen Personal waren im Jahr 2024 die größten Herausforderungen.

4. Ausblick

Um eine stabile und verlässliche Betreuung anbieten zu können, wurden die angebotenen wöchentlichen Betreuungszeiten von 50 Stunden auf 45 oder 40 Wochenstunden reduziert. Die Reduzierung der Betreuungszeiten hat zur Folge, dass die Belegschaft in den Einrichtungen meistens stabil bleibt und die Eltern mit der verlässlichen Betreuungszeit rechnen können.

In den vergangenen Jahren hat sich der Wettbewerb um gut qualifizierte Mitarbeiter verschärft. Gleichzeitig führt der demografische Wandel langfristig zu einem erheblichen Rückgang des erwerbsfähigen Bevölkerungsanteil. Der branchenweite Mangel an Erziehungskräften kann in Verbindung mit den vorgegebenen Fachkraftquoten und Personalschlüsseln dazu führen, dass Einrichtungen trotz hoher Nachfrage nicht mehr voll ausgelastet werden können und somit belegungsunabhängige Aufwendungen unvollständig refinanziert werden. Regional sind auf dem Fachkräftemarkt hohe Unterschiede zu verzeichnen; die Bewerberlage im Raum Stuttgart ist unverändert angespannt. Aus diesem Grund haben wir begonnen, eine eigene Arbeitgebermarke zu entwickeln und setzen verstärkt auf eine starke und wettbewerbsfähige Positionierung als attraktiver Arbeitgeber mit einem effektiven Personalentwicklungskonzept.

Die im Jahr 2023 eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft zeigen sich am verbesserten Ergebnis 2024.

Die Eltern-APP wurde im Jahr 2024 vollflächig eingeführt, dies erleichtert die Kommunikation zwischen den Einrichtungen und Eltern.

5. Risikobericht

Zum Jahresabschluss 31.12.2024 bestand eine bilanzielle Überschuldung i. H. v. TEUR 1.763. Sie resultiert im Wesentlichen aus den Anlaufverlusten. Zur Vermeidung einer Überschuldung wurde mit der Alleingesellschafterin der Gesellschaft, der Dibber gGmbH, Stuttgart, für das von ihr gewährte Darlehen in Höhe von 1,1 Mio. Euro eine qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung abgeschlossen.

Außerdem hat die Berichtsgesellschaft mit ihrer Schwestergesellschaft, der CK Dibber GmbH, Stuttgart, für deren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung in Höhe von 1,0 Mio. Euro getroffen.

Wie im Lagebericht für das Jahr 2023 prognostiziert, kam es im Geschäftsjahr 2024 zu einer deutlichen Verlustreduzierung. Es wird erwartet, dass sich diese positive Entwicklung auch im Geschäftsjahr 2025 fortsetzen und die Gesellschaft daher einen Jahresüberschuss erzielen wird.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und der Erstellung des Lageberichtes kann also weiterhin von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen werden.

 

Stuttgart, den 10. April 2025

gez. Anja Nadine Sager-Bothe, Geschäftsführerin

1

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 6.763.634,00 4.468.480,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 96,00
II. Sachanlagen 6.763.583,00 4.468.334,90
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.617.731,00 2.142.750,20
2. technische Anlagen und Maschinen 547,00 1.279,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.145.305,00 1.085.212,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.239.093,70
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 5.631.782,97 6.946.268,02
I. Vorräte 6.300,00 10.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.686.514,16 5.638.906,92
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 52.394,56
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.686.514,16 5.586.512,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 106.300,00 106.300,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.938.968,81 1.297.361,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.777,44 7.768,31
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.762.873,48 1.731.577,51
Summe Aktiva 14.163.067,89 13.154.094,74

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.436.740,67 1.436.740,67
III. Bilanzverlust 3.224.614,15 3.193.318,18
davon Verlustvortrag 3.193.318,18 2.508.227,61
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.762.873,48 1.731.577,51
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 3.669.727,77 616.175,77
C. Rückstellungen 1.060.465,31 461.640,94
D. Verbindlichkeiten 3.694.318,40 7.693.607,57
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 46,11 201.121,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 46,11 14.289,94
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 186.831,11
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.924.436,94 3.010.770,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.924.436,94 1.552.809,76
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1.457.960,94
3. sonstige Verbindlichkeiten 769.835,35 4.481.715,82
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 769.835,35 4.461.909,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 19.806,42
E. Rechnungsabgrenzungsposten 5.738.556,41 4.382.670,46
Summe Passiva 14.163.067,89 13.154.094,74

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 19.552.334,64 20.047.984,14
2. Personalaufwand 12.611.626,36 13.577.234,62
a) Löhne und Gehälter 10.396.681,61 11.294.004,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.214.944,75 2.283.230,11
davon für Altersversorgung 17.703,15 20.728,03
3. Abschreibungen 315.606,69 239.326,03
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 315.606,69 239.326,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.608.353,48 6.876.052,59
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.665,08 2.788,56
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 55.860,09 53.034,11
davon an verbundene Unternehmen 31.687,50 31.687,50
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 380,85 -8.523,65
8. Ergebnis nach Steuern -28.827,75 -686.351,00
9. sonstige Steuern 2.468,22 -1.260,43
10. Jahresfehlbetrag 31.295,97 685.090,57
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 3.193.318,18 2.508.227,61
12. Bilanzverlust 3.224.614,15 3.193.318,18

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Dibber 2 gGmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stuttgart
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 741593

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Daher ist zusätzlich zum Jahresabschluss, bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang, ein Lagebericht aufzustellen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Weitere allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Stichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auf, der als bestandsgefährdendes Risiko gilt. Zu den erfolgten Maßnahmen zur Vermeidung einer Insolvenzantragspflicht sowie weiteren Erläuterungen zur Beseitigung des bestandsgefährdenden Risikos verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht der Gesellschaft. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen, wobei für die folgenden Wirtschaftsgutgruppen die aufgeführten Bandbreiten von voraussichtlichen Nutzungsdauern zugrundegelegt wurden:

Bauten auf fremden Grundstücken, Mietereinbauten: 33 Jahre 4 Monate (3%)
Bauten auf grundstücksgleichen Rechten 25 Jahre und 5 Monate
sonstige Betriebsausstattung: 10-20 Jahre
Außenanlagen: 10 Jahre
Möbel, Ausstattung Kindertagesstätten, Spielgeräte: 5-10 Jahre
Individualsoftware 5 Jahre
PKW und andere Transportmittel: 3 Jahre
Computerhardware: 3 Jahre

Auf die Ausübung des Wahlrechtes betreffend die sofortige Abschreibung Geringwertiger Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-, Herstellungskosten bzw. Einlagewerten bis zu 800 EUR netto wurde im Berichtsjahr verzichtet.

Die Sammelposten von untergeordneter Bedeutung (geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-, Herstellungskosten bzw. Einlagewerten von 250 bis 1.000 EUR netto) werden über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu einem Festwert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Gesellschaft erhält im Rahmen öffentlicher Förderungsprogramme Betriebskosten- und Investitionskostenzuschüsse der öffentlichen Hand. Die Aktivierung eines Anspruchs auf Zuschüsse erfolgt bereits dann, wenn die Gesellschaft am Jahresabschlussstichtag die sachlichen Voraussetzungen für die Gewährung des jeweiligen Zuschusses erfüllt hat und zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung der erforderliche Antrag gestellt ist oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gestellt werden wird. Ohne Auszahlungsvorbehalt bewilligte Betriebskostenzuschüsse werden in der Höhe des für den gesamten Bewilligungszeitraum bewilligten Zuschusses aktiviert. Wenn sich der Bewilligungszeitraum auch auf einen Zeitraum nach dem Abschlussstichtag erstreckt, wird für den darauf entfallenden Zuschussbetrag ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Erhaltene Investitionszuschüsse für die Anschaffung von Anlagevermögen werden nicht von den Anschaffungskosten abgezogen, sondern erfolgsneutral dem gesonderten Bilanzposten " Sonderposten für Zuschüsse zum Anlagevermögen" zugeführt. Der Sonderposten wird in Höhe der Abschreibungen und Abgänge des betroffenen Anlagevermögens erfolgswirksam aufgelöst. Die entsprechenden Erträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

In dem Bilanzposten Forderung gegen verbundene Unternehmen sind enthalten:

Sonstige Vermögensgegenstände mit 0,00 EUR (Vorjahr: 52.394 EUR).

In dem Bilanzposten Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind enthalten:

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 1.413.771 EUR (Vorjahr: 1.536.309 EUR) und Sonstige Verbindlichkeiten mit 1.510.666 EUR (Vorjahr: 1.474.461 EUR).

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.142,59 0,00 5.334,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.142,59 0,00 5.334,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.544.812,77 0,00 18.091,57
2. technische Anlagen und Maschinen 5.000,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.884.946,94 191.409,02 95.928,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.239.093,70 2.436.868,77 0,00
Summe Sachanlagen 5.673.853,41 2.628.277,79 114.019,99
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 50,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 50,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.685.046,00 2.628.277,79 119.354,19
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.808,39
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.808,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.650.270,56 6.176.991,76
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.691,91 2.006.119,45
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -3.675.962,47 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 8.188.111,21
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 50,00
Summe Anlagevermögen 0,00 8.193.969,60
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.046,59 94,00 5.333,20 0,00 5.807,39
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.046,59 94,00 5.333,20 0,00 5.807,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 402.062,57 161.118,76 3.920,57 0,00 559.260,76
2. technische Anlagen und Maschinen 3.721,00 732,00 0,00 0,00 4.453,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 799.734,94 153.661,93 92.582,42 0,00 860.814,45
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.205.518,51 315.512,69 96.502,99 0,00 1.424.528,21
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.216.565,10 315.606,69 101.836,19 0,00 1.430.335,60
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 96,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 96,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.617.731,00 2.142.750,20
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 547,00 1.279,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.145.305,00 1.085.212,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.239.093,70
Summe Sachanlagen 0,00 6.763.583,00 4.468.334,90
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 50,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 50,00 50,00
Summe Anlagevermögen 0,00 6.763.634,00 4.468.480,90

Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von 106.300 EUR (Vorjahr: 106.300 EUR) ausgewiesen.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 52.394 EUR) und ist unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmer bilanziert.

Gewinn-/Verlustvortrag

Bei Aufstellung der Bilanz wurde im Bilanzverlust ein Verlustvortrag von 3.193.318,18 EUR einbezogen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Der Posten sonstige Rückstellungen entfällt weit überwiegend auf Rückzahlungsverpflichtungen für erhaltene Betriebskostenzuschüsse. Darüber hinaus betrifft er insbesondere Urlaubsrückstellungen und eine Rückstellung für die Schwerbehindertenabgabe.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 119.000 EUR Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten).

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2024 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 0,05 0,05 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 328,6 328,6 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.924,4 2.924,4 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 441,3 441,3 0,00
Summe 3.694,3 3.694,3 0,00
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 201,1 14,3 186,8
aus Lieferungen und Leistungen 923,0 923,0 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 3.010,8 1.552,8 1.458,0
sonstige Verbindlichkeiten 3.558,7 3.538,9 19,8
Summe 7.693,6 6.029,0 1.664,6

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf 1.139.062 EUR (Vorjahr: 1.116.500 EUR) und sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bilanziert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 1.139.062 EUR (Vorjahr: 16.500 EUR) und mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren 0,00 EUR (Vorjahr: 1.100.000 EUR).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 22.949,4 TEUR. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Eventualverbindlichkeiten aus erhaltenen, bedingten Investitionszuschüssen in Höhe von 4.740,6 TEUR. Die von den Zuschussgebern erhaltenen Investitionskostenzuschüsse unterliegen einer Zweckbindungsfrist. Bei Nichteinhaltung sind die Zuschüsse ggf. anteilig zurückzuzahlen.

- Verbindlichkeiten in Höhe von 18.208,8 TEUR aus abgeschlossenen Mietverträgen und Erbbauverträgen.

- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0,00 TEUR.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 279
leitende Angestellte 0
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 279
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 155
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 124

Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens wurden/werden durch folgende Personen geführt:

bis 03.03.2025: Gunnar Johansson, Unternehmensberater
ab 03.03.2025: Anja Nadine Sager-Bothe, fachliche und kaufmännische Geschäftsführerin

Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen und Unternehmen gem. § 285 Nr. 21 HGB

Im Geschäftsjahr wurden diverse Managementdienstleistungen in Höhe von 137,4 TEUR durch ein nahestehendes Unternehmen an die Dibber 2 gGmbH erbracht.

Konzernzugehörigkeit

Die Dibber 2 gGmbH wird in den Konzernabschluss der Dibber AS, Jessheim, Norwegen einbezogen.

Die Dibber AS, Jessheim, Norwegen, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Die HJR Holding AS, Jessheim, Norwegen, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Die offen gelegten Konzernabschlüsse sind beim Brønnøysund Register Centre, Norwegen, erhältlich.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stuttgart, den 10.April 2025

gez. Anja Nadine Sager-Bothe, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.04.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dibber 2 gGmbH, Stuttgart

Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und eingeschränktes Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Dibber 2 gGmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dibber 2 gGmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalte insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieser Sachverhalte, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 289 Abs 1 Sätze 2 und 3 HGB enthält der Lagebericht keine umfassende, dem Umfang und der Komplexität der Geschäftstätigkeit entsprechende Analyse der Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft unter Einbeziehung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren. Außerdem werden entgegen § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB nicht alle wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beurteilt und erläutert.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt "Weitere Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "B.5. Risikobericht" des Lageberichts, in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag und damit eine bilanzielle Überschuldung besteht. Wie im Anhang und im Lagebericht dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Die Dibber 2 gGmbH hat mit der Alleingesellschafterin sowie einem weiteren verbundenen Unternehmen zum Zwecke der Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung jeweils eine qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung getroffen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Köln, den 10. April 2025

E + P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Eike Ellerbeck, Wirtschaftsprüfer

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