Klocke Pharma-Service GmbH
Straßburger Straße 77, 77767 Appenweier, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Pergande seit 15.1.2019 | Geschäftsführer |
Susanne Agnes Bruder seit 2.11.2018 | Prokura |
Tanja Hefke seit 2.11.2018 | Prokura |
Jürgen Käfer seit 2.11.2018 | Prokura |
Matthias Linder seit 2.11.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.97% | |
| 27.80% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klocke Pharma-Service GmbHAppenweier (vormals: Weingarten)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtDie Klocke Pharma-Service GmbH (KPS) ist ein mittelständischer Auftragshersteller für feste orale Arzneimittel. Sie ist seit 2008 eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Klocke Holding GmbH, Weingarten. Zum Dienstleistungsprogramm gehören Pulvermischungen, Granulate, Tabletten, Filmtabletten, Dragées und Hartkapseln. Angebotene Verpackungsformen sind Viersiegelrandbeutel und Pulver in Dosen. Neben Generika stellen wir Originalpräparate, Veterinärprodukte und hochwertige Nahrungsergänzungsmittel. 1. Darstellung des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses 1.1. Entwicklung der Branche Der pharmazeutische Markt unterliegt weiterhin einem Wachstum. Insbesondere preisgünstige Generika sind weiter mengenmäßig auf Wachstumskurs. Die Konsolidierung von Kapazitäten in der pharmazeutischen Lohnherstellungslandschaft in Deutschland schreitet weiter voran. Die Schließung von Werken unserer Marktbegleiter führt zu reger Anfragetätigkeit und Verschiebung von Produktionsvolumen. Die Umsetzung der EU-weiten Anforderungen zur Fälschungssicherheit stellt Zulassungsinhaber und Hersteller gemeinsam vor große Herausforderungen. 1.2. Geschäftsergebnis Die Gesamtleistung betrug im Berichtsjahr T€ 57.846 (Vj.: T€ 54.321). Das entspricht nach dem sehr starken Anstieg im Vorjahr einem erneuten soliden Zuwachs von 6,5%. Daraus resultierte ein Betriebsergebnis in Höhe von T€ 6.934 (Vj.: T€ 9.418). Der Rückgang im Ergebnis spiegelt erwartungsgemäß die deutlich gestiegenen Abschreibungen und gestiegenen Betriebsaufwendungen wider. 1.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz und der Auftragsbestand sind im abgelaufenen Geschäftsjahr gestiegen. Die Umsatzentwicklung folgt den steigenden Auftragseingängen mit einer gewissen Zeitverzögerung. Die Umsatzsteigerung beruhte im Wesentlichen auf Zuwächsen im Bereich der Sachetierung. 1.4. Produktion Die Effizienz in der Produktion war im abgelaufenen Geschäftsjahr schlechter als im Vorjahr. Ursache ist die Inbetriebnahme neuer Maschinen, die aufgrund der hohen Auslastung 3-schichtig betrieben werden mussten. Die Verbindung von neuer Technik und neuen Mitarbeitern führte im 1. Halbjahr zu deutlichen Einbußen in der Ausbringung und erhöhten Ausschussmengen, die sich nach intensiven Schulungsmaßnahmen im Laufe des 2. Halbjahres wieder normalisiert haben. 1.5. Beschaffung Im Jahr 2017 stieg der Materialeinsatz sprunghaft gegenüber dem Vorjahr (von 41,2% auf 47,2%). Hintergrund ist die Übernahme der Materialbeschaffung für ein Bestandsprodukt im Q1/2017. Darüber hinaus trug der gestiegene Ethylenpreis (Ausgangsstoff für Macrogol) zum Kostenanstieg spürbar bei. 1.6. Investitionen Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden zahlreiche Investitionen getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen erreicht mit T€ 8.612 ein Allzeithoch. Im Bereich der Sachetierung wurden weitere Kapazitätserweiterungen vorgenommen, die im Q2 des laufenden Geschäftsjahres produktiv werden. Weitere Ressourcen werden im Folgejahr hinzukommen. Hierfür wurden und werden Gebäudeerweiterung und -umbauten im Produktionsbereich durchgeführt. Im Bereich der Tablettierung wurden zwei neue Anlagen in Betrieb genommen, die die Möglichkeit zur Herstellung von Mehrschichttabletten bieten. Dies erweitert unser Herstellungsportfolio. Die Auslieferung einer weiteren Ersatzinvestition einer Tablettenpresse wird im Q3 des laufenden Geschäftsjahres erwartet. Im Bereich Lackierung wurde zum Jahresende der Austausch einer Altanlage durchgeführt. Die Investitionen zur Umsetzung der EU-weiten Vorgaben zur Serialisierung und Fälschungssicherheit wurden planmäßig abgeschlossen. Lediglich Investitionen für Anforderungen außerhalb der EU sind noch im Zulauf. Im laufenden Geschäftsjahr wird die benötigte Software installiert, die die Vernetzung mit unseren Kunden ermöglicht. In der Qualitätskontrolle wurde der Gerätepark punktuell dem wachsenden Tagesgeschäft angepasst. Die Einführung eines neuen ERP-Systems zusammen mit der Schwester-Gesellschaft Klocke Verpackungs-Service GmbH (KVS) ist weitestgehend abgeschlossen. Nach Einführung des neuen Systems bei der Schwestergesellschaft KVS im 1. Halbjahr des abgelaufenen Jahres wurde bei KPS der Systemwechsel zum 01.01.2018 vollzogen. Die Schaffung neuer Büroflächen und eines neuen Empfangsbereich haben planmäßig begonnen. 1.7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von T€ 5.801 auf T€ 7.410 gestiegen und resultieren im Wesentlichen aus der höheren Nutzung der KK-Linie. Die Aufnahme neuer Darlehen/Leasing-Verträge für Maschinen und Anlagen überstieg die Tilgung von bestehenden Darlehen, so dass sich zusammen mit gestiegenen Forderungen aus dem Working Capital die Gesamtsumme der Verbindlichkeiten um T€ 4.782 von T€ 9.492 auf T€ 14.275 erhöhte. Die Liquidität ist gewährleistet. Kleinere und mittlere Investitionen werden aus dem Cash-Flow finanziert. Größere Investitionen werden teils fremdfinanziert. 1.8. Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu (T€ 11.853) unverändert (T€ 11.720). Die Anzahl der Mitarbeiter ist weiter gestiegen und folgt dem Wachstum des Geschäftsumfangs. Bereinigt um Sondereffekte sind die Personalaufwendungen in etwa analog zur Gesamtleistung gewachsen. 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft 2.1 Ertragslage Das Betriebsergebnis (EBIT) sank im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.484 auf T€ 6.934 (Vorjahr: T€ 9.418). Der Rückgang resultiert aus den stark gestiegenen Abschreibungen (T€ 3.427 / Vorjahr T€ 2.750), einem Anstieg in den Betriebsaufwendungen und einem Anstieg im Materialanteil. Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr noch einmal leicht von T€ -103 auf T€ -68. Das Jahresergebnis betrug T€ 4.770 (Vorjahr T€ 6.701). 2.2 Finanzlage Der Cash-Flow im Berichtsjahr sank von T€ 9.451 auf T€ 7.987. 2.3 Vermögenslage Das Eigenkapital betrug zum Ende des Berichtsjahres T€ 24.672, was ca. 60% der Bilanzsumme entspricht (Vorjahr: T€ 20.902). 3. Chancen und Risiken Im Bereich der klassischen Feststoffproduktion von Pharmazeutika (Tabletten, Filmtabletten, Dragées, Hartgelatinekapseln, Pulver und Granulate) blieb der Umsatz in Summe konstant. Hersteller-Wechsel von solchen Produkten werden immer seltener, da die behördlichen Auflagen gestiegen sind und jeder Produkttransfer neben den Transferaufwendungen noch substantielle pharmazeutische Risiken auf der regulatorischen Seite für die Kunden beinhaltet. Die Anfragetätigkeit in diesem Bereich hat sich aufgrund der Marktbereinigung und Werksschließungen in der Lohnherstellung wieder belebt, so dass wir neue Produkte perspektivisch in unser Portfolio mit aufnehmen werden. Im Bereich anspruchsvoller Nahrungsergänzungsmitteln sind wir gut positioniert. Hier zahlen sich unsere Kundennähe, Flexibilität und Schnelligkeit aus. Die Fokussierung der KPS auf die Herstellung von Sachets in allen Mengenbereichen wurde weiter vorangetrieben. Hier nehmen wir zwischenzeitlich eine starke Position im Deutschen Markt ein und stehen immer stärker im internationalen Wettbewerb, vor allem mit Marktbegleitern aus Italien und Frankreich. Neue Vertragsabschlüsse in diesem Marksegment werden weiteres Wachstum in diesem Bereich nach sich ziehen. Perspektivisch wird KPS dem Wachstum in diesem logistisch anspruchsvollen Volumengeschäft durch die erneute Erweiterung der Lagerkapazität (intern und extern) Rechnung tragen müssen. Im Bereich Macrogol haben wir unsere gute Markposition weiter gestärkt und erwarten im laufenden Jahr weitere Zuwächse durch Tendergeschäfte sowie im Folgejahr durch die Erteilung neuer Zulassungen. Die aktuellen Produktionskapazitäten lassen dieses Wachstum zu. Eine negative Preisentwicklung des Produktes insbesondere im Tenderbereich bewirkt eine Erosion der Margen. Ein Risiko ist der Verlust signifikanter Tendermengen im Zuge neuer Ausschreibungen durch Tiefstpreisgebote aus dem Wettbewerb. Durch den Einsatz neuester und innovativer Technik in Verbindung mit optimierter Logistik werden uns hier mittelfristig auf der erreichten Position halten. Langfristige Lieferverträge auf der Rohstoffseite konnten erfolgreich verhandelt werden und dienen als Planungssicherheit für die Verhandlungen mit unseren Kunden. Im Bereich Granulation sind weitere innovative und technisch anspruchsvolle Projekte im Gange, bei denen wir im laufenden Geschäftsjahr zusätzliche Umsätze erwarten. 4. Prognose Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir ein Umsatzwachstum in der Größenordnung des abgelaufenen Jahres. Durch Prozessoptimierung erwarten wir eine moderate Steigerung des Gewinns im Vergleich zum abgelaufenen Jahr. 5. Sonstiges Die Gesellschaft unterhält keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sitz der Gesellschaft ist Weingarten, ihre Betriebsstätte befindet sich in Appenweier; weitere Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
Weingarten, den 09.04.2018 Dr. Matthias Linder BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Klocke Pharma-Service GmbH für das Geschäftsjahr 2017 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Die Bewertungsmethoden erfolgten unverändert gegenüber dem Vorjahr. 2. Bilanzierung und Bewertung Anlagevermögen Die Gegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen sind in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung aufgestellten Abschreibungstabellen oder entsprechend der geschätzten Nutzungsdauer nach der linearen Methode ermittelt worden. Die Zugänge wurden mit den anteiligen Jahresbeträgen abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden in einem Sammelposten abgebildet und auf 5 Jahre in gleichbleibenden Raten abgeschrieben. Für Werkzeuge besteht ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB in Höhe von € 300.000,00 (Vorjahr: T€ 300). Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden retrograd mit Verkaufspreis, abzüglich 15% bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwendbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2017 wurde keine Einzelwertberichtung abgebildet. Dem Risiko für Zins- und Beitreibungskosten wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 59.000 Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Kursdifferenzen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. 4. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2017 Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefasster Posten des Anlagevermögens, ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2017 und eine Übersicht über die Entwicklung der Abschreibungen befindet sich in der Anlage zum Anhang. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Urlaubsrückstände (T€ 255), Prämien Mitarbeiter (246) und ausstehende Rechnungen (T€ 218) Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten über Kreditinstituten sind gesichert durch:
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden in Höhe von T€ 45.665 im Inland und mit T€ 10.658 im Ausland erzielt. 6. sonstige Angaben sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Betriebsgebäude sind von der Klocke Verwaltungs-GmbH bis zum 31.12.2018 fest angemietet. Die monatliche Nettomiete beläuft sich seit 01.01.2012 auf € 75.000,00. Die Netto-Restverbindlichkeit zum 31.12.2018 beträgt € 900.000,00. Es besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft zugunsten der Klocke Holding GmbH gegenüber der Südwestbank AG (max. T€ 3.800) und der Klocke Verwaltungs-GmbH gegenüber der Baden-Württembergischen Bank AG (keine Valutierung). Die Restverbindlichkeit zum 31.12.2017 der bestehenden Leasingverträge beträgt insgesamt LZ bis 1 Jahr: € 372.123,56; 1-5 Jahre: € 442.438,26 über 5 Jahre: € 0,00. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich beschäftigt: 92 Angestellte, 143 gewerbliche Arbeitnehmer und 19 Geringfügig-Beschäftigte. Geschäftsführer Geschäftsführer in 2017 war Herr Dr. Matthias Linder, Pharmazeut, Karlsruhe. Die Ausnahmeregel des § 286 Abs. 2 HGB wird in 2017 in Anspruch genommen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird 2017 in den Konzernabschluss der Klocke Holding GmbH, Weingarten, einbezogen. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar beläuft sich auf T€ 32,2 (Vj. T€ 33,8) davon T€ 27,5 Jahresabschlussprüfung und T€ 4,7 Steuerberatungsleistungen.
Weingarten, den 09.04.2018 Dr. Matthias Linder
BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Klocke Pharma-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Klocke Pharma-Service GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den 11. April 2018 Jens Lehmann, Wirtschaftsprüfer |
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