Michel
GmbH, Plastikwaren
Frankenthal
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2020
EUR |
31.12.2019
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
13.936,50 |
16.765,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1,00 |
269,50 |
| II.
Sachanlagen |
13.935,50 |
16.495,50 |
| B.
Umlaufvermögen |
498.439,89 |
502.775,05 |
| I.
Vorräte |
243.164,90 |
255.575,33 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
8.900,25 |
9.695,97 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
246.374,74 |
237.503,75 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
610,00 |
522,00 |
| Aktiva |
512.986,39 |
520.062,05 |
Passiva
|
|
31.12.2020
EUR |
31.12.2019
EUR |
| A.
Eigenkapital |
7.274,47 |
2.183,81 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
102.258,38 |
102.258,38 |
| II.
Verlustvortrag |
100.074,57 |
54.511,30 |
| III.
Jahresüberschuss |
5.090,66 |
-45.563,27 |
| B.
Rückstellungen |
290.673,45 |
287.853,43 |
| C.
Verbindlichkeiten |
215.038,47 |
230.024,81 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
3.038,47 |
6.212,08 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
212.000,00 |
223.812,73 |
| davon
gegenüber Gesellschaftern |
212.193,96 |
223.812,73 |
| Passiva |
512.986,39 |
520.062,05 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2020
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des
HGB sowie nach ergänzenden Vorschriften des
GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Der Jahresabschluss wurde entsprechend den
Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB
erstellt.
2. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
Firmenname laut Registergericht: Michel GmbH,
Plastikwaren
Firmensitz laut Registergericht: Frankenthal
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dresden
Register-Nr.: HRB 6155
3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den
für kleine Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den
ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.
Im Jahresabschluss sind sämtliche
Vermögensgegenstände, Schulden,
Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge
enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der
Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen
verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs.
2 Satz 2 HGB wurde beachtet.
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des
Geschäftsjahres weichen auf Grund der Bestimmungen des
BiRUG teilweise von denen der Schlussbilanz des
vorangegangenen Geschäftsjahres ab. Bei der Bewertung
wurde von der Fortführung des Unternehmens
ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und
Schulden wurden einzeln bewertet.
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des
Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz
des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei
der Bewertung wurde von der Fortführung des
Unternehmens ausgegangen. Die
Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln
bewertet.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind
alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum
Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt
worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag
und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden
sind.
Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie
bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen
und Erträge des Geschäftsjahres sind
unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung
berücksichtigt worden.
4. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertrungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den
unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige
Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste
Abschreibungen, jedoch keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear
vorgenommen.Wirtschaftsgüter von geringem Wert mit AHK
von bis zu 410 Euro wurden sofort in voller Höhe
abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
- unverzinsliche und niedrig verzinsliche
Ausleihungen zum Barwert
- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Fremdwährungsposten wurden sofern vorhanden mit
dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro
umgerechnet.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
5. Angaben zur Bilanz
ANLAGEVERMÖGEN
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände
aus, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem
Geschäftsbetrieb zu dienen. Die Zusammensetzung und
Entwicklung des Anlagevermögenssowie die
Abschreibungen des Geschäftsjahresergeben sich aus dem
Anlagenspiegel.
Selbst geschaffene immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit bei
dessen Entwicklung anfallenden Aufwendungen
(Entwicklungskosten) bewertet. Sofern die Entwicklung noch
nicht abgeschlossen ist, werden keine Abschreibungen
vorgenommen.
Erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände werden mit den
Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen
Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei
Software drei Jahre unterstellt.
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird innerhalb
von 10 Jahren abgeschrieben. Der entsprechende Gegenwert
wurde bezahlt, weil sich der Aufbau einer entsprechenden
Organisation mit Produktionsverfahren und Vertriebsstruktur
frühestens in diesem Zeitraum amortisiert hätte.
Zudem richtet sich die Nutzungsdauer nach Lauf- und
Verfallzeiten wichtiger Werttreiber wie z.B. Technologie
und Mitarbeiter und der Einhaltung langfristiger
Verträge.
Die Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs-
oder Herstellungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibung bewertet.
Der Ermittlung der planmäßigen
Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des
jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.
Die Abschreibungen wurden beim beweglichen
Anlagevermögen linear vorgenommen.
Vermögensgegenstände von geringem Wert mit
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden
im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.
UMLAUFVERMÖGEN
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu
durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des
Niederstwertprinzips bewertet.
Für Bestandsrisiken werden ausreichende
Abschläge gebildet. Die Bewertung des
Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.
Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich
mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken
wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung
berücksichtigt.
Forderungen gegenüber den Gesellschaftern
bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 0,00.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt Euro 0,00
(Vorjahr: Euro 0,00).
EIGENKAPITAL / ERGEBNISVERWENDUNG
Auf Vorschlag der Geschäftsführung wurde
der Verlustvortrag aus dem Vorjahr vermindert um den
Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr von
€ 5.090,66 auf neue Rechnung vorgetragen.
Zum Stichtag besteht eine Ausschüttungssperre
von 22.412 € nach § 268 Abs. 8 HGB.
RÜCKSTELLUNGEN
Die
Rückstellungen wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben
Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Die
Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht
veranlagten Steuern des Geschäftsjahres.
PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN
Die Gesellschaft hat zum 31.12.2020 ein
versicherungsmathematisches Gutachten unter
Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden
Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen
nach der sogen. projected unit credit- Methode
(PUC-Methode) erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz
von 6% sowie keine erwartete Gehaltssteigerung zugrunde
gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem
Jahr 2018 verwendet.
Zum 1.1.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der
Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in
Höhe von 47.883 €. Die Gesellschaft entschied
sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67
Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen
Zuführung über einen Zeitraum von 9 Jahren.
Folglich wird beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 in
jedem Jahr ein Betrag von 5.320,33 € den
Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt.
Zum 31.12.2020 beträgt der noch nicht in der Bilanz
ausgewiesene Betrag der Unterdotierung 0,00 €.
Die Rückdeckungsversicherung wurde bereits im
Jahre 2018 an die GmbH ausgezahlt.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen
gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der
Mensch & Kuhnert GmbH zum 31.12.2020 weist eine
planmäßige Abgang zu den
Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr
2020 in Höhe von 2.457 € aus und basiert auf
folgenden Parametern:
Zinssatz der Deutschen Bundesbank
31.12.2019: 2,71%
Gehaltstrend: 0,0%
Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,0%
Bewertungsmethode: Projected Unit Credit Methode
Biometrische Parameter: Richttafeln 2018 G nach
Heubeck
Dementsprechend ergibt sich gemäß §
246 Abs. 2 Satz 3 HGB folgender saldierter Ausweis in
Bilanz und GuV:
| Zeitwert
Rückdeckungsversicherung (= Planvermögen)
per 31.12.2020 |
0,00 € |
| Passivischer Betrag
Pensionsverpflichtung per 31.12.2020 |
282.730,99 € |
|
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung per 31.12.2020
|
282.730,99 €
|
| Zinsaufwand aus der
Aufzinsung der Pensionsrückstellung |
19.328,00 € |
| Ertrag aus
Planvermögen |
-,-- € |
|
Zinsaufwand GuV
|
19.328,00 €
|
VERBINDLICHKEITEN
Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte
über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden
die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >
5 Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten
mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt
Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt Euro 0,00.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 3.038,47
(Vorjahr: Euro 6.212,08).
74r Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro
212.000,00 (Vorjahr: Euro 223.812,73).
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2020
|
|
kleiner 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
1,4
|
1,4
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
212,2
|
0,2
|
212,0
|
0,0
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
1,5
|
1,5
|
0,0
|
0,0
|
Summe
|
215,1
|
3,1
|
212,0
|
0,0
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind mit den zu finanzierenden Wirtschaftsgütern,
Grund- schuldbestellungen und einer selbstschuldnerischen
Bürgschaft des Gesellschafters besichert. Bei den
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht
der übliche Eigentumsvorbehalt.
Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern
bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von Euro
212.000,00
PASSIVE LATENTE STEUERN
Zum Stichtag besteht keine Ausschüttungssperre
nach § 268 Abs. 8 HGB:
6.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde
gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten
keine latenten Steueraufwendungen.
7.
Sonstige Pflichtangaben
ARBEITNEHMER
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 1.
HAFTUNGSVERHÄLTNISSE NACH § 251 HGB
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
bestanden am Bilanzstichtag nicht.
GESCHÄFTSFÜHRUNG
Im Geschäftsjahr 2020 erfolgte die
Geschäftsführung der Michel GmbH durch den
Geschäftsführer:
Herrn Manfred Rainer Michel
Der Geschäftsführer ist von der
Beschränkung des § 181 BGB befreit
PROKURA
Zum 31.12.2020 waren keine Prokuristen bestellt.
Frankenthal, den 7. Dezember 2021
Manfred Rainer Michel
Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.12.2021 festgestellt.
|