Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 1149
Vorher
INTER CHALET Ferienhaus-Gesellschaft mbH
Eingetragen
19.11.1974
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Gegenstand
Die Anmietung und Weitervermietung sowie Kauf und Verkauf von Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Ferienanlagen und Hotels im In- und Ausland sowie die damit zusammenhängenden Dienste und Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Buschta
seit 20.2.2023
Prokura
Franziska Anita Zapf
seit 12.10.2020
Prokura
Jörg Herrmann
seit 16.4.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HHD AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

HHD AG
Switzerland
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HHD GmbH

Freiburg im Breisgau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023

HHD GmbH, Freiburg im Breisgau

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die HHD GmbH agiert am Markt als reiner Serviceprovider der Interhome Gruppe und ihren Auftraggeber, die HHD AG, Glattbrugg (CH).

Aufgrund der rein kostenbasierten Vergütung der nachgefragten Dienstleistungen erzielt die HHD GmbH stets ein positives Ergebnis.

Als Konzerndienstleister bzw. Serviceprovider unterstützt die HHD GmbH die Unternehmensgruppe HHD welche insgesamt rund 40.000 Ferienobjekte anbietet. Die Schwerpunkte des Angebots, das rund 25 Länder weltweit umfasst, liegen in Italien, Frankreich, Österreich, Spanien und Deutschland. Weitere Länder sind die Niederlande, die Schweiz, Ungarn, Tschechien, Kroatien und Portugal, sowie die skandinavischen Länder mit Norwegen, Schweden und Finnland.

Die Erfolgsrechnung spiegelt das Geschäftsmodell eines kaum Risiken tragenden Konzerndienstleisters mit Kostenaufschlagsvergütung wider.

2. Steuerungskennzahlen

Die Steuerung der Gesellschaft als Konzerndienstleister basiert auf ihrer Kostenplanung bzw. den Kostenbudgets der Perioden, wie dies in den entsprechenden zugrundeliegenden Dienstleistungsverträgen zwischen der HHD GmbH und dem Auftraggeber, der HHD AG, vorgesehen ist.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der seit dem 24. Februar 2022 schwelende Ukraine Konflikt, in dessen Folge erhebliche Verwerfungen und fundamentale Veränderungen auftreten, belastet sowohl die Wirtschaft als auch die Privathaushalte erheblich. Energieknappheit und veränderte, verzögerte Lieferketten mit einhergehender Material- und Produktverknappung verunsichern die Verbraucher weiterhin und wirken sich negativ auf das Konsumklima aus.

Das im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte (Preis- und kalenderbereinigt) gesunkene Bruttoinlandsprodukt bildet die negative Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Beobachtungszeitraum bzw. des Geschäftsjahres der HHD GmbH bzw. der Interhome Gruppe 2022 eindrucksvoll ab. Zwar ist das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2023 gegenüber dem 2. Quartal 2022, preis-, saison- und kalenderbereinigt nur noch um 0,1 Prozentpunkte zurückgegangen.1 Jedoch dürften die Unsicherheiten durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Bundeshaushalt 2023 sowie die bislang ungeklärten Fragen zur Haushaltslücke 2023 die Investitionsentscheidungen in der deutschen Wirtschaft bis zu einer endgültigen Klärung durch die Politik, verhalten ausfallen lassen.

Die Zahl der Erwerbstätigen veränderte sich gegenüber dem Vorjahr um plus 0,6 Prozentpunkte und überschritt erstmals die Marke von 46 Millionen. Die Erwerbslosenquote lag im Oktober 2023 bei 3,1 Prozent und hat sich damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte erhöht (Oktober 2022 3,0 %).2

Die Inflationsrate beträgt im November 2023 3,2 Prozent. Niedriger als im November 2023 war die Inflationsrate zuletzt im Juni 2021 (+2,4 %).3

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der HHD GmbH als reiner Konzerndienstleister definiert sich über das jährlich mit dem Auftraggeber, der HHD AG, festgelegte Leistungsbudget. Dieses wiederum folgt dem Geschäftsverlauf vergangener Perioden sowie der laufenden Periode bzw. den Einschätzungen des zukünftigen Geschäftsverlaufs der Gruppe mit der HHD AG als unternehmerisch tätiger und strategischer Einheit der Gruppe. Der Geschäftsverlauf 2022/2023 im Ganzen wird als günstig beurteilt.

Das Geschäftsjahr 2022/2023 zeigt mehr oder weniger den erwarteten Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Die Kostenerwartung aus dem vorjährigen Lagebericht wurde nachträglich angepasst. Die effektiv budgetierte Kostenerwartung (Personalaufwendungen, Abschreibungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen) lag im Geschäftsjahr 2021/2022 bei TEUR 8.770. Aufgrund gestiegener Miet- und Werbekosten, sowie zurückgestellter Personalmaßnahmen wurde die Kostenerwartung mit einem Ist-Wert von TEUR 9.983 nicht erreicht. Das Ergebnis ist im Wesentlichen aufgrund der Steueraufwendungen für Vorjahre (TEUR 1.575) deutlich zurückgegangen.

Für den Konzerndienstleister HHD GmbH ergeben sich wegen der Kostenaufschlagsmethode Umsatzerlöse von TEUR 9.429 (VJ TEUR 8.580). Hinzu kommen die leicht erhöhten Umsätze aus der Untervermietung der Liegenschaft in Freiburg in Höhe von TEUR 1.117 (VJ TEUR 1.022). Die sonstigen Erlöse belaufen sich auf TEUR 132 (VJ TEUR 302).

Im gesamten Berichtszeitraum erfolgte die Vergütung gruppenweit mit einem Kostenaufschlagssatz von 5%.

Die Gesamtkosten aus der operativen Geschäftstätigkeit der HHD GmbH - bestehend aus den Personalaufwendungen, den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und dem Materialaufwand - lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei TEUR 10.056 (VJ TEUR 9.099).

Gegenüber dem Vorjahr abweichend ist das Forderungskonto gegenüber der HHD AG verzinst worden. Der Zinsertrag beläuft sich auf TEUR 286.

Für anstehende Personalmaßnahmen wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 729 gebildet.

3. Ertragslage:

Unsere Gesellschaft weist nun eine solide Vermögens-, Ertrags- und sichere Finanzlage auf.

Der Personalaufwand der HHD GmbH als Serviceprovider und somit als Cost-Center beträgt im Berichtsjahr TEUR 6.144 (VJ TEUR 5.290). Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die Gehaltsanpassungen und Personalmaßnahmen zurückzuführen.

Dennoch bilden die Personalkosten entsprechend des neuen Geschäftsmodells klar den Hauptteil der Kostenbasis (rund 60 % - Vorjahr noch 58 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 3.643 (VJ TEUR 3.555). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf die allgemeine Preisentwicklung zurückzuführen.

Im Berichtsjahr wurden Steueraufwendungen für Vorjahre in Höhe von insgesamt TEUR 1.575 erfasst. Der Steueraufwand für das Berichtsjahr beträgt TEUR 243 (VJ TEUR 157).

Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 1.112 (VJ Jahresüberschuss TEUR 274).

4. Vermögenslage:

Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 1.486 auf TEUR 15.899 (VJ TEUR 14.413). Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um TEUR 74 auf TEUR 517 aufgrund der gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Forderungen aus Steuern. Gleichzeitig stiegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.384. Sie enthalten ausschließlich Forderungen aus Zahlungsverrechnungskonten gegen die HHD AG.

Das Anlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 124 auf TEUR 703 aufgrund von Investitionen in den Fuhrpark.

Auf der Passivseite ist die Erhöhung der Bilanzsumme im Wesentlichen mit Erhöhung der sonstigen Rückstellungen von TEUR 797 auf TEUR 1.649 infolge der Zuführung für Personalmaßnahmen sowie mit der Zuführung zu den Steuerrückstellungen, hauptsächlich für Vorjahre (TEUR 1.575), begründet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum 31. Oktober 2023 auf TEUR 184 (VJ TEUR 34).

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich leicht auf TEUR 199 (VJ TEUR 157) erhöht. Diese Veränderung resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung von Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten im Zusammenhang mit erhöhtem Personalaufwand.

Die Eigenkapitalquote ist von 92,7 % auf 77,03 % gesunken.

5. Finanzlage:

Die Vermögensstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Insgesamt ergeben sich Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 14.552 (VJ TEUR 13.167) und flüssige Mittel von TEUR 35 (VJ TEUR 13).

Die Eigenkapitalrendite im Berichtsjahr betrug, bei einem, um Sonder- und Einmaleffekte bereinigten, Gewinn von 462.635,58 € 3,78 % (VJ 2,05 %).

Der Finanzmittelbestand setzt sich aus "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" sowie "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" zusammen, da diese jederzeit über den Cashpool verfügbar sind. Der Geldfluss aus Betriebstätigkeit wird nach der indirekten Methode berechnet und beläuft sich auf TEUR 1.683 (VJ TEUR -1.228 TEUR). Der Geldfluss aus Investitionstätigkeit liegt bei TEUR -319 TEUR und Finanzierungstätigkeit TEUR 42.Fremdkapital von Kreditinstituten musste im Geschäftsjahr, wie auch in den Vorjahren, nicht in Anspruch genommen werden. Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt werden. Liquiditätsengpässe sind weder eingetreten noch in Zukunft absehbar.

III. Prognosebericht

Das Geschäftsmodell der HHD GmbH, eines auf Vollkostenbasis vergüteten Konzerndienstleisters / Serviceproviders bringt ein entsprechend limitiertes Chancen- und Risikoprofil mit sich. Steuerungsgröße sind die effektiven Vollkosten (Personalaufwendungen, Abschreibungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen) die gemäß Planung auf TEUR 8.800 sinken. Es wird ein leicht positiver Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwartet.

Dem Serviceprovider werden vertraglich vereinbarte Leistungen auf Basis seiner Kostenrechnung und mit einem Kostenaufschlag vergütet. Ein reduzierter und nach oben, wie unten limitierter, positiver Ertrag des Serviceproviders ist somit grundsätzlich sichergestellt, solange die Auftraggeber des Serviceproviders am Markt erfolgreich sind und Leistungen des Serviceproviders im selben Umfang nachfragen. Ein nachhaltiger Geschäftseinbruch der Gruppe als Ganzes sowie einzelner Produktportfolios haben jedoch auch einen negativen Einfluss auf das Geschäft des Serviceproviders.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

HHD GmbH trägt als Serviceprovider nur ein reduziertes Risiko, insbesondere besteht ein Marktrisiko. Negative Geschäftsentwicklungen des bzw. der Auftraggeber des Serviceproviders wirken sich erst bei entsprechend großem Umfang und längerer Dauer auf diesen aus, sollte die Nachfrage nach den Leistungen im Rahmen der Verträge zurückgehen.

2. Chancenbericht

Das heutige Geschäftsmodell weist ein limitiertes Chancen- und Risikoprofil auf. Die Vergütung der Servicekosten des Dienstleisters HHD GmbH nach der Kostenaufschlagsmethode garantiert unserer Gesellschaft einen stabilen, positiven Ertrag. In der Mittelfristplanung kann die Kostenplanung verlässlich erfolgen und ein positiver Geschäftsgang sichergestellt werden.

Solange bestehende Verträge nicht gekündigt werden, erlauben sie es der HHD GmbH, aus ihrer Geschäftstätigkeit stetig ein positives, wenn auch absolut betrachtet, allenfalls geringeres Ergebnis zu erzielen.

3. Gesamtwürdigung der Chancen und Risiken der Gesellschaft

Das Geschäftsmodell eines Serviceproviders am Markt zahlt sich aus und ermöglicht der HHD GmbH, im Rahmen der Möglichkeiten eines Konzerndienstleisters, einen nachhaltigen Fortbestand in der Zukunft.

Ausgehend von anhaltend stabilen Prognosen für Ferienhausvermietung und der "Krisen-Resistenz" der HHD-Gruppe als Subgruppe von Hotelplan und Teil des Migros Genossenschaftsbundes sind keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft zu erkennen.

 

Freiburg im Breisgau, den 23. Februar 2024

HHD GmbH

gez. Michael Figlestahler

gez. Jörg Herrmann

1 Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 451 vom 24.11.2023

2 Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 459 vom 30.11.2023

3 Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 466 vom 08.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Anlagevermögen 703.496,01 579.957,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12,00 61.014,00
II. Sachanlagen 703.484,01 518.943,35
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 703.484,01 518.943,35
B. Umlaufvermögen 15.103.451,04 13.771.204,42
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.068.655,69 13.758.536,27
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.551.839,50 13.167.337,36
2. sonstige Vermögensgegenstände 516.816,19 591.198,91
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 34.795,35 12.668,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.685,39 61.478,20
Aktiva 15.898.632,44 14.412.639,97

Passiva

31.10.2023
EUR
31.10.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.246.657,21 13.358.925,63
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 13.333.361,04 13.059.548,57
III. Jahresfehlbetrag 1.112.268,42 -273.812,47
B. Rückstellungen 3.240.284,00 837.700,44
C. Verbindlichkeiten 382.672,27 190.638,90
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 359.444,18 187.566,71
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 23.228,09 3.072,19
D. Rechnungsabgrenzungsposten 29.018,96 25.375,00
Passiva 15.898.632,44 14.412.639,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.11.2022 - 31.10.2023
EUR
1.11.2021 - 31.10.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.405.739,97 9.433.624,93
2. Personalaufwand 6.143.989,71 5.289.846,17
a) Löhne und Gehälter 5.275.866,79 4.402.523,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 868.122,92 887.322,35
davon für Altersversorgung 2.646,32 4.208,35
3. Abschreibungen 195.524,92 153.275,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 195.524,92 153.275,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.643.861,18 3.555.029,72
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 286.881,81 850,69
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.818.393,39 156.540,05
7. Ergebnis nach Steuern -1.109.147,42 279.784,47
8. sonstige Steuern 3.121,00 5.972,00
9. Jahresfehlbetrag 1.112.268,42 -273.812,47

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023

HHD GmbH, Freiburg im Breisgau

I. Allgemeine Angaben

Die HHD GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter HRB 1149 eingetragen.

II. Anwendung von Rechnungslegungsvorschriften

Der Jahresabschluss zum 31. Oktober 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Er wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Posten der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

III. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und zeitanteilig vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die den planmäßigen Abschreibungen zugrundeliegenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen:

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3 - 5 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 20 Jahre

Falls erforderlich erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und die Guthaben bei den Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitäts- und Realisationsprinzip umgerechnet. Bei einer Laufzeit von einem Jahr oder weniger werden auch unrealisierte Kursgewinne vereinnahmt. Die aus der Umrechnung zum Abschlussstichtag angefallenen unrealisierten Kursgewinne und -verluste wurden neben den im Geschäftsjahr realisierten Kursgewinnen und -verlusten gesondert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Zur Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge wird ein unternehmensindividueller Steuersatz (30 %) verwendet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Aktivüberhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 2 HGB.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel wiedergegeben.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen den Gesellschafter in Höhe von 14.551.839,50 € (Vorjahr: 13.167.337,36 €). Die Forderungen enthalten ausschließlich Forderungen aus Zahlungsverrechnungskonten.

Das gezeichnete Kapital beträgt DM 50.000,00 bzw. 25.564,59 €.

Die Rückstellungen per 31.10.2023 setzen sich wie folgt zusammen:

31.10.2023 31.10.2022
Steuerrückstellungen 1.590.976,00 € 40.077,44 €
Sonstige Rückstellungen 1.649.308,00 € 797.623,00 €

Die Steuerrückstellungen beinhalten im Geschäftsjahr gebildete Gewerbesteuerrückstellungen für die Jahre 2019 (1.490.672,00 €) und 2020 (84.232,00 €).

Von den sonstigen Rückstellungen entfällt ein Teilbetrag in Höhe von 1.611.308,00 € (Vorjahr: 764.623,00 €) auf Personalkosten (im Wesentlichen Urlaub, Überstunden, anteiliges 13. Monatsgehalt, anstehende Personalmaßnahmen und Abfindung).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Für bereits eingeleitete Personalmaßnahmen wurden Rückstellungen gebildet; diese sind ausreichend dotiert.

VI. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft bedeutsame Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag lediglich in Form von Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 3.789.591,41 € und im Einzelnen:

Mietverträge Gebäude und Büros

Laufzeit: bis 1 Jahr 1.392.040,00
Laufzeit: 1-5 Jahre 2.359.408,60
Laufzeit: über 5 Jahre 4.400,00
Leasing Fahrzeuge Leasing Fahrräder
Laufzeit: bis 1 Jahr 3.920,09 Laufzeit: bis 1 Jahr 12.532,20
Laufzeit: 1-5 Jahre 0,00 Laufzeit: 2-5 Jahre 17.290,52
Laufzeit: über 5 Jahre 0,00 Laufzeit: über 5 Jahre 0,00

Die Miet- und Leasingverträge ermöglichen die Verteilung der Liquiditätsabflüsse über den jeweiligen Vertragszeitraum. Dies trägt zu einer Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Vermieter bzw. Leasinggeber. Risiken werden nicht gesehen, da sämtliche Miet- und Leasinggegenstände in Gebrauch sind.

Geschäftsführung

Geschäftsführer:

Herr Michael Figlestahler, Eichstätten am Kaiserstuhl, kaufmännischer Geschäftsführer

Jörg Herrmann, Brühl, kaufmännischer Geschäftsführer.

Angaben über die Höhe der Gesamtbezüge erfolgen gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres folgende Anzahl an Arbeitnehmern:

Geschäftsjahr Vorjahr
Angestellte: 91 100
Aushilfen: 4 4

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der HHD GmbH wird in den Konzernabschluss der HHD AG, Glattbrugg/Schweiz, (kleinster Kreis von Unternehmen) mit einbezogen. Der Konzernabschluss des größten Konsolidierungskreises wird vom Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich (Schweiz), erstellt und ist unter www.migros.ch verfügbar.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten.

 

Freiburg im Breisgau, den 23. Februar 2024

HHD GmbH

gez. Michael Figlestahler, Geschäftsführer

gez. Jörg Herrmann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Freiburg den, 23.02.2024

gez. Jörg Herrmann

gez. Michael Figlesthaler

Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HHD GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HHD GmbH, Freiburg im Breisgau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HHD GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 29. Februar 2024

EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lehmann, Wirtschaftsprüferin

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