Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 1451
Vorher
Burgi ́s GmbH
Eingetragen
13.7.1971
Branche
KartoffelverarbeitungHerstellung von Stärke und StärkeerzeugnissenSonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse
Gegenstand
Verarbeitung von Kartoffeln und anderen Lebensmitteln zu den verschiedensten Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christina Dietmayr
seit 30.9.2005
Geschäftsführer
Timo Burger
seit 15.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Burgis Holding GmbH & Co. KG
Germany
520.070 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Burgis GmbH

Neumarkt i.d.OPf.

Jahresabschluss

für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2022 BIS 30. JUNI 2023

BURGIS GMBH, NEUMARKT / OBERPFALZ

A. Grundlagen

I. Geschäftsmodell

Die Burgis GmbH ist ein innovativer und qualitativ hochwertiger Hersteller im Bereich Kartoffelkloßteig, geformte Knödel und Klöße. Das Hauptprodukt der Firma ist frischer Kartoffelkloßteig in verschiedenen Varianten. Die vorgeformten, frischen Knödel erhöhen bei diesem Klassiker das Niveau des Convenience-Grades und entsprechen dem Trend nach bequemeren Produkten. Auf drei Kundengruppen verteilt sich der Konsum von Lebensmitteln in Deutschland, zu fast gleichen Teilen: Großverbraucher, Lebensmitteleinzelhandel und Discount. Aus diesem Grunde ist die Burgis GmbH in allen drei Sparten tätig.

II. Forschung und Entwicklung

Um unseren Kunden auch in Zukunft eine attraktive Produktpalette anzubieten, arbeiten wir an der Einsparung von Plastik bei den Verpackungen, Energie- und Ressourceneinsparung in der Produktion. Großverbraucherprodukte werden an die neuen Zubereitungsarten, wie z.B. Dampfgarer, Cook + Chill, angepasst. Im kommenden Jahr wird eine neue Produktionslinie in Betrieb gehen, auf der die Produktion vorgegarter Knödel möglich sein wird.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft erfuhr im zurückliegenden Winterhalbjahr einen kräftigen Rücksetzer. Als Folge der hohen Inflation schwächte sich die Nachfrage spürbar ab. Auch im Sommerhalbjahr trat die deutsche Wirtschaft auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte weiterhin an der Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ die Europäische Zentralbank die Leitzinsen kräftig anheben. Darunter litt die Konsumkonjunktur, da die realen Haushaltseinkommen gesunken und die Finanzierungskosten gestiegen sind.

In der deutschen Ernährungsindustrie erwirtschaften 5.991 Betriebe einen jährlichen Umsatz von 218,5 Milliarden Euro. Mit 636.634 Beschäftigten ist diese Branche der viertgrößte Industriezweig Deutschlands und führend in Europa. Die Branche sichert Stabilität, Wohlstand und Beschäftigung in allen Regionen Deutschlands. Eng mit ihrem Produktionsstandort verbunden und fest in die globale Lebensmittelkette integriert, ist die Ernährungsindustrie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum und international wettbewerbsfähig. Höchste Qualität, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kundenorientierung zu bezahlbaren Preisen zeichnen die moderne Lebensmittelproduktion aus. Die Ernährungsindustrie sorgt täglich für das Wohl von 84 Millionen zufriedenen Verbrauchern in Deutschland. Auch darüber hinaus schätzen Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte. Der Trend zu Regionalprodukten setzt sich weiter fort.

Die Verbraucherausgaben für verarbeitete Kartoffeln sind von 2022 auf 2023 laut AMI um 5,3% gestiegen. Auf der Abnehmerseite schreitet die Konzentration der Lebensmittelhändler weiter fort.

Die Folgen der Klimakrise führten zu einer geringeren Kartoffelernte in Deutschland, dennoch standen Mengen ausreichend zur Verfügung. Es wurde eine zusätzliche Erzeugergemeinschaft gewonnen. Die Kartoffelqualität ist im Großen und Ganzen als gut zu bewerten. Herausforderungen waren die Mehrkosten im Kartoffelbereich, da durch Zugeständnisse an unsere Vertragslandwirte die Kartoffelpreise gestiegen sind.

II. Geschäftsverlauf

Wesentliche monetäre Leistungsindikatoren unserer Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern. Der Gesamtumsatz entwickelte sich entgegen der Prognose eines gleichbleibenden Umsatzes aus dem Vorjahr positiv und ist um TEUR 5.393 auf TEUR 38.239 gestiegen. Die Umsatzentwicklung wurde durch einen weiteren Ausbau der Vertriebsaktivitäten sowie Preissteigerungen erreicht. Die geplante Erhöhung des Jahresüberschusses vor Steuern konnte erreicht werden.

III. Lage

Wir beurteilen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als geordnet und deshalb insgesamt unter Berücksichtigung der externen Faktoren als zufriedenstellend.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.293 von TEUR 39.071 auf TEUR 37.778 gesunken.

Auf der Aktivseite hat sich insbesondere das Anlagenvermögen durch Zugänge in Höhe von TEUR 1.505 abzüglich planmäßiger Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.942 auf TEUR 30.334 vermindert.

1. Finanzlage

Auf der Passivseite haben sich in Folge der planmäßigen Tilgung der Bankdarlehen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 2.171 auf TEUR 15.770 vermindert. Zudem wurde ein Darlehen in Höhe von TEUR 600 aufgenommen, wovon bislang TEUR 421 abgerufen wurden. Die Einlagen stiller Gesellschafter wurden um TEUR 1.000 getilgt auf TEUR 2.500. Die sonstigen Rückstellungen haben sich aufgrund der Entwicklung der Rückstellung für Kundenboni im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 292 auf TEUR 961 erhöht.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 1.505 insbesondere für den Bereich Maschinen für die Produktion als auch für eine Erweiterung der Photovoltaikanlagen durchgeführt.

Die liquiden Mittel sind gleichzeitig insgesamt um TEUR 234 auf TEUR 1.620 gestiegen.

2. Ertragslage

Der Umsatz ist um 16,6 % auf TEUR 38.239 gestiegen. Die zufriedenstellende Umsatzentwicklung wurde durch unseren aktiven eigenen Außendienst erreicht, der die Preiserhöhungsverhandlungen durchführte, um unsere Kostensteigerungen an die Kunden weiterzugeben. Die ausgearbeiteten Vermarktungskonzepte wurden zielstrebig umgesetzt und realisiert.

Der Materialaufwand hat sich wesentlich durch die Mehrkosten der Rohstoffe und Energiekosten erhöht. In dem sonstigen betrieblichen Ertrag ist ein Tilgungszuschuss für Darlehen über 302 TEUR enthalten. Die Personalkosten sind durch Gehaltssteigerungen und Zahlung der Inflationsprämien erhöht. Der Zinsaufwand hat sich durch die Rückzahlung einer stillen Beteiligung und Tilgung von Bankdarlehen vermindert.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der erwirtschaftete Jahresfehlbetrag von TEUR 301 um TEUR 1.821 auf einen Jahresüberschuss von TEUR 1.520 gestiegen. Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt TEUR 1.933. Bei den Steuerrückstellungen wurde im aktuellen Jahr für das Jahr 2018 ein Wert über TEUR 119 aufgelöst, da mit einer Inanspruchnahme nicht mehr gerechnet wird.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Prognosebericht

In den vergangenen Monaten hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft spürbar eingetrübt. Nahezu kein Wirtschaftsbereich blieb verschont. Die konjunkturelle Abkühlung dürfte sich fortsetzen. Dazu kommen weiter steigende Kosten aufgrund neuer Gesetze, erhöhter Steuern und des Wegfalls der Strompreisbremse. Durch den Anstieg der verfügbaren Haushaltseinkommen und langsam sinkende Inflationsraten dürfte sich der private Konsum allmählich wieder erholen.

In der Vergangenheit haben wir bewiesen, dass die Produktpalette in schwierigen Zeiten stabil bestehen kann. Wir sehen uns für die Zukunft hinsichtlich unserer Produkte und des Teams sehr gut aufgestellt.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir mit einer Umsatzsteigerung von 5%. Allerdings führen weiter steigende Preise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Leistungen und höhere Löhne und Gehälter dazu, dass für den Jahresüberschuss vor Steuern mit einem starken Rückgang gerechnet wird.

II. Risikobericht

Beschaffungsmarkt

Der Material- und Warenverbrauch hat sich durch die weltweiten Kostensteigerungen im letzten Jahr nach oben entwickelt. Durch die unplanbaren Ernten im Bereich Kartoffeln wegen der Klimaveränderungen und aufgrund der weiterhin bestehenden globalen Krisen ist mit Preissteigerungen zu rechnen. Im engen Austausch mit den Lieferanten und der Beobachtung des Marktes gehen wir für das kommende Jahr von deutlichen Preisanpassungen zum Vergangenen aus.

Absatzmarkt

Aufgrund des weiterhin sehr hohen Preisniveaus, konzentriert sich das Kaufverhalten der Endverbraucher immer stärker auf Aktionsware. Ebenso erwarten wir, dass die Erhöhung der Umsatzsteuer in der Gastronomie dazu führt, dass das Kaufverhalten der Großkunden in diesem Bereich aufgrund sinkender Nachfrage abnehmen wird.

Preisverfall und Ausfall von Forderungen erwartet die Geschäftsführung aus gegenwärtiger Sicht nicht. Jährlich wiederkehrende, saisonale Absatzschwankungen im Sommer, können durch Vorproduktionen für das Wintergeschäft gut ausgeglichen werden.

III. Chancenbericht

Beschaffungsmarkt

Die Beschaffung wird in den meisten Bereichen über kurz- oder langfristige Kontrakte abgewickelt. Im Rohwarenbereich sind dies bei Kartoffeln Dreijahreskontrakte mit unseren seit über 30 Jahren bestehenden beiden Erzeugergemeinschaften. Zusätzlich konnte eine dritte Erzeugergemeinschaft gewonnen werden. Bei Kartoffelstärke sowie bei vielen Zutaten bestehen Jahreskontrakte. In anderen Bereichen gibt es Rahmenvereinbarungen mit den Lieferanten, z.B. bei Verpackungsmaterialien und in der Ersatzteilbeschaffung. Im Bereich Energie wurden ebenfalls Kontrakte abgeschlossen. Dies erfolgte über eine offizielle Ausschreibung.

Preissteigerungen im Verpackungsmaterial können wir darüber hinaus durch Optimierungen der Verpackungseinheiten, Umverpackung und das Verkleinern von Kartonagen entgegenwirken.

Insbesondere sichert das eigene moderne Kartoffellager in Mühlhausen die Versorgung mit regionaler Rohware in der schwierigen Zeit von Februar bis Juli, bis wieder die Bayerische Frühkartoffel geerntet werden kann. Die ganzjährige Versorgung mit qualitativ hochwertigen, bayerischen Speisekartoffeln wird durch die drei Erzeugergemeinschaften gesichert.

Absatzmarkt

Einerseits verursacht die Entscheidung, sich auf regionale Rohwaren zu beschränken, Komplexität in der Rohwarenbeschaffung. Andererseits werden dadurch alle Burgis Kartoffelprodukte mit dem Gütesiegel "Qualität aus Bayern" ausgelobt. Dieses mittlerweile sehr bekannte Qualitätssiegel bietet dem bewussten Verbraucher Orientierung. Der moderne, effiziente Betrieb stellt sicher, die stetig wachsenden Anforderungen an alle lebensmitteproduzierenden Firmen zu erfüllen.

Die Zielsetzung, innovativer und qualitativ hochwertiger Hersteller auf dem Knödelmarkt zu sein, wird weiterverfolgt und gelebt.

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass durch die vermehrte Nachfrage nach immer convienteren Produkten die Absätze langfristig weiter gesteigert werden können. Die gut etablierte zwanzigköpfige Vertriebsmannschaft ist nahe an den Kunden und kann individuell reagieren. Der konsequente Auf- und Ausbau der Marke Burgis (ehrliche Knödelprodukte aus regionalen Rohstoffen vom Familienbetrieb) wird weiter intensiv betrieben. Durch anlassbezogene und saisonale Produktinnovationen sowie neue Distributionskanäle sind Absatzsteigerungen weiterhin möglich. Moderne Kommunikationsmittel und soziale Netzwerke werden intensiv genutzt und stellen eine große Chance dar. Die Marke Burgis dient der Wertschöpfung für die Burgis GmbH sowie deren Händlern in den Bereichen Großverbrauch und Lebensmitteleinzelhandel. Durch die Produktion von Handelsmarken, vorwiegend für Discounter, kann die Auslastung optimiert werden.

 

Geschäftsleitung

BILANZ ZUM 30. JUNI 2023

AKTIVA

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 30.333.719,82 31.788.241,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 534.321,00 730.009,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 534.321,00 730.009,00
II. Sachanlagen 29.059.548,82 30.318.632,33
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.672.329,27 18.348.309,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.020.218,80 11.410.159,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 507.195,28 455.591,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 859.805,47 104.572,84
III. Finanzanlagen 739.850,00 739.600,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 739.850,00 739.600,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.391.256,90 7.223.957,93
I. Vorräte 1.772.985,22 1.691.918,73
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 949.223,12 915.028,41
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 192,77 512,61
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 823.569,33 776.377,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.998.738,36 4.145.891,51
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.422.848,76 2.538.702,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.408.825,88 1.401.839,28
3. Sonstige Vermögensgegenstände 167.063,72 205.350,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.619.533,32 1.386.147,69
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 52.560,16 59.311,66
37.777.536,88 39.071.510,92

PASSIVA

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 10.802.149,13 9.281.963,03
I. Gezeichnetes Kapital 1.600.000,00 1.600.000,00
II. Kapitalrücklage 456.506,92 456.506,92
III. Gewinnrücklagen 2.285.472,48 2.285.472,48
IV. Bilanzgewinn 6.460.169,73 4.939.983,63
B. EINLAGEN STILLER GESELLSCHAFTER 2.500.000,00 3.500.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 4.883.872,45 4.702.480,98
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.162.175,00 3.279.535,00
2. Steuerrückstellungen 760.612,65 754.340,16
3. Sonstige Rückstellungen 961.084,80 668.605,82
D. VERBINDLICHKEITEN 19.053.715,30 21.037.916,91
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.769.634,81 17.941.085,36
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.683.155,58 1.655.316,57
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.600.924,91 1.441.514,98
- davon aus Steuern: EUR 75.631,35 (Vorjahr: EUR 66.359,32)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 5.682,57 (Vorjahr: EUR 4.372,41)
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 537.800,00 549.150,00
37.777.536,88 39.071.510,92

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

2022/23
EUR
2021/22
EUR
1. Umsatzerlöse 38.238.841,63 32.846.166,25
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 11.723,80 335.262,68
3. Sonstige betriebliche Erträge 507.908,77 268.198,59
4. Materialaufwand -18.795.318,05 -15.388.638,82
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -17.112.147,98 -14.208.421,15
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.683.170,07 -1.180.217,67
5. Personalaufwand -7.094.475,11 -6.507.966,25
a) Löhne und Gehälter -5.954.302,19 -5.448.379,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.140.172,92 -1.059.586,35
- davon für Altersversorgung: EUR 81.415,66 (Vorjahr: EUR 75.186,31)
6. Abschreibungen -2.942.095,73 -2.963.746,96
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.317.986,19 -7.387.681,44
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.245,56 3.673,43
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -655.092,73 -851.603,73
- davon aus Abzinsung: EUR 56.068,00 (Vorjahr: EUR 161.720,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -412.643,62 -628.851,70
11. Ergebnis nach Steuern 1.548.108,33 -275.187,95
12. Sonstige Steuern -27.922,23 -26.280,98
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.520.186,10 -301.468,93
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.939.983,63 5.241.452,56
15. Bilanzgewinn 6.460.169,73 4.939.983,63
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.7.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 30.6.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.322.324,29 156,00 0,00 0,00 1.322.480,29
1.322.324,29 156,00 0,00 0,00 1.322.480,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.037.457,40 2.162,06 0,00 -9.588,11 21.030.031,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.930.652,50 475.252,55 0,00 50.462,80 22.456.367,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.756.419,50 221.621,18 83.432,84 9.588,11 1.904.195,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 104.572,84 805.695,43 0,00 -50.462,80 859.805,47
44.829.102,24 1.504.731,22 83.432,84 0,00 46.250.400,62
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 739.600,00 250,00 0,00 0,00 739.850,00
739.600,00 250,00 0,00 0,00 739.850,00
46.891.026,53 1.505.137,22 83.432,84 0,00 48.312.730,91
Abschreibungen
Stand am 1.7.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 30.6.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 592.315,29 195.844,00 0,00 0,00 788.159,29
592.315,29 195.844,00 0,00 0,00 788.159,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.689.148,08 668.554,00 0,00 0,00 3.357.702,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.520.493,50 1.915.655,55 0,00 0,00 12.436.149,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.300.828,33 162.042,18 65.869,84 0,00 1.397.000,67
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
14.510.469,91 2.746.251,73 65.869,84 0,00 17.190.851,80
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
15.102.785,20 2.942.095,73 65.869,84 0,00 17.979.011,09
Buchwerte
Stand am 30.6.2023
EUR
Stand am 30.6.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 534.321,00 730.009,00
534.321,00 730.009,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.672.329,27 18.348.309,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.020.218,80 11.410.159,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 507.195,28 455.591,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 859.805,47 104.572,84
29.059.548,82 30.318.632,33
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 739.850,00 739.600,00
739.850,00 739.600,00
30.333.719,82 31.788.241,33

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2022 BIS 30. JUNI 2023

Burgis GmbH, Neumarkt / Oberpfalz

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Burgis GmbH, Neumarkt / Oberpfalz (Handelsregister Amtsgericht Nürnberg, HRB 1451), für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Wesentlichen im Anhang aufgeführt.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und vorgenommen. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von nicht mehr als EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen und der Ausweis der damit verbundenen Erträge (Aufwendungen) aus der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis 3 HGB. Durch Anwendung des Gesetzes zur Änderung der handelsrechtlichen Regelungen zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen vom 16. März 2016 wurde bei der Abzinsung der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre angesetzt. Als versicherungsmathematische Bewertungsgrundlage wurde die "projected unit credit method" angewandt. Auf Grundlage der zugrundeliegenden Pensionszusagen wurde der Rententrend mit 1,5% bzw. 2,00% angenommen. Ein Gehalts- bzw. Anwartschaftstrend wurde nicht berücksichtigt. Der Rechnungszins in Höhe von 1,80 % beruht auf dem von der deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

2. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

2.1 Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens hinsichtlich der Anschaffungs- und Herstellungskosten (Bemessungsgrundlage für die Abschreibungen), der Abschreibungen sowie der Buchwerte sind im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2.2 Umlaufvermögen

Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im laufenden Geschäftsjahr eine Einzelwertberichtigungen i.H.v. 9 TEUR gebildet. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die mit Delkredere belasteten Restforderungen gebildet. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

2.3 Stammkapital

Das Stammkapital ist vollständig eingezahlt und wird von einem Gesellschafter gehalten.

2.4 Stille Beteiligung

Die stillen Beteiligungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Disagio in Höhe von insgesamt TEUR 25 wurde in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und wird ratierlich in Höhe von TEUR 3 p.a über die Laufzeit der Beteiligungen aufgelöst.

2.5 Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen zum 30. Juni 2023 bestehen gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung in Höhe von insgesamt TEUR 3.162 (Vj.: TEUR 3.280). Der zum 30. Juni 2023 entstandene Unterschiedsbetrag aus der Verlängerung des Durchschnittsbetrachtungszeitraums bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes von sieben auf zehn Jahre beträgt TEUR 70.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für Werbekostenzuschüsse (TEUR 320), für Personalkosten (TEUR 200), für Tantieme (TEUR 151), für zukünftige Betriebsprüfungen (TEUR 50), für Aufbewahrung (TEUR 39) sowie für Jahresabschluss und Prüfung (TEUR 41).

2.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben i.H.v. TEUR 2.365 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, i.H.v. TEUR 8.366 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren sowie i.H.v. TEUR 5.039 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind i.H.v. TEUR 1.133 Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern enthalten. Diese haben i.H.v. TEUR 757 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und i.H.v. 375 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

2.7 passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren hauptsächlich aus einer Abweichung zwischen Handels- und Steuerbilanz aus der Bildung einer Rücklage nach § 6b EStG bei dem Verkauf der ehemaligen Betriebsgrundstücke in früheren Geschäftsjahren. Der Saldo zum Stichtag setzt sich wie folgt zusammen:

Aktive latente Steuern
TEUR
Passive latente Steuern
TEUR
Saldo
TEUR
30. Juni 2023 241 779 538

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Tilgungszuschüssen für Darlehen in Höhe von TEUR 302.

3.2 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten auch die Aufwendungen für die stillen Gesellschafter.

3.3 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Bei den Steuerrückstellungen wurde im aktuellen Jahr für das Jahr 2018 ein Wert über TEUR 119 aufgelöst, da mit einer Inanspruchnahme nicht mehr gerechnet wird.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 162 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge:

TEUR
Fällig bis 30. Juni 2024 112
Fällig vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2027 49
Fällig über 5 Jahre 1
Gesamt 162

4.2 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen zum Stichtag nicht.

4.3 Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis beträgt vor Ergebnisverwendung + 1.520 TEUR. Der Gewinnvortrag beträgt TEUR 4.940. Der verbleibende Bilanzgewinn soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

4.4 Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 140 (Vj.: 144) Mitarbeiter beschäftigt.

4.5 Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist:

- Burgis Holding GmbH & Co. KG, Neumarkt / Oberpfalz

4.6 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Herr Timo Burger, Betriebswirt, Neumarkt / Oberpfalz

- Frau Christina Weiß, Dipl.-Betriebswirtin (FH), Berching

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von einer Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB abgesehen, da sich die Bezüge eines Geschäftsführers über die Angabe der Gesamtbezüge feststellen lassen.

 

Neumarkt / Oberpfalz, den 21. Dezember 2023

gez. Timo Burger

gez. Christina Weiß

Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS

An die Burgis GmbH, Neumarkt in der Oberpfalz:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Burgis GmbH, Neumarkt in der Oberpfalz, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Burgis GmbH, Neumarkt in der Oberpfalz, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 21. Dezember 2023

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Prof. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer

gez. Schulz, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.520.186,10 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresabschluss wurde am 19. Februar 2024 festgestellt.

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