ESG Stickel GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ramona Stickel seit 10.2.2025 | Geschäftsführer |
Hans-Jörg Stickel seit 24.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
H******* S****** | 17.45% |
| 7.48% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HOSTI GmbHPfedelbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Grundlagen des Unternehmens Seit 1949 ist HOSTI ein führender Hersteller von nachhaltigen und kompostierbaren Einmalprodukten wie Papptellern rund und eckig, Pappschalen, Tortenscheiben und weiteren damit zusammenhängender Ergänzungsprodukte. Unsere selbst gefertigten Produkte werden durch ein ausgewogenes Programm an Handelswaren wie Pappbecher, Papier-Trinkhalme, Papier-Tischdecken, Holzbestecke und weitere Papier-Produkte ergänzt. Das gesamte Produktprogramm ist aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, kompostierbar und auch recycelbar. Unser Vertriebsgebiet umfasst die gesamte EU. Maximale Kundenzufriedenheit und beste Qualität in Produkt und Serie sind die Leitlinien unseres unternehmerischen Handelns. Zur Stärkung und strategischen Absicherung der operativen Geschäfte haben wir in 2014 in Tschechien eine ausländische Betriebsstätte gegründet (seit 2018 als s.r.o. geführt), die insbesondere den osteuropäischen Markt bedient und mittlerweile auch als Partnerproduktion des Mutterunternehmens dient. Geschäftsverlauf und Lage Die deutsche Wirtschaft verzeichnete in 2023 eine Abnahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % (Vorjahr: + 1,8%). Im gesamten Euro-Raum wuchs die Gesamtwirtschaft sogar um + 0,4 % (Vorjahr: + 3,5 %). Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine besonderen Vorkommnisse wie etwa in den Vorjahren 2020-2022, die durch die Covid Pandemie oder in 2022 Post-Covid Effekte geprägt waren. Da sich der Rohstoffmarkt ab Quartal IV/2022 merklich entspannte, standen ausreichend Rohstoffe für alle Kundenbestellungen zur Verfügung. Aufgrund ausreichender Kapazitäten bei den Lieferanten gingen die Beschaffungspreise ab Quartal II/2023 zurück. Unsere Rohmarge konnten wir in 2023 weiter um 5,9% Punkte verbessern. Umsatz- und Auftragsentwicklung, sowie Rohergebnis Insgesamt steigerten wir den Umsatz gegenüber 2022 um 3,7%. Die Steigerung ist weitestgehend auf die gesteigerte Nachfrage der Kunden nach den Covid-Jahren zurückzuführen und basiert auch auf Anpassungen der Verkaufspreise aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise. Die Umsätze der beiden Tochtergesellschaften Zechel Pappteller GmbH und HOSTI CZ s.r.o. entwickelten sich in 2023 ebenso sehr zufriedenstellend. Insgesamt erwirtschaftete die HOSTI GmbH mit den beiden Tochtergesellschaften einen Außenumsatz von 45,5 Mio. €. Bei der Gesellschaft ist die in 2023 erwirtschaftete Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 0,7% gestiegen. Das Rohergebnis bereinigt um Sonderfaktoren, nahm um 15,4% zu. Die Auftragslage zu Ende 2023 ist etwas geringer als Ende 2022, kann aber weiterhin als gut bezeichnet werden. Betrieb / Produktion Unsere Produktionskapazitäten waren im Geschäftsjahr 2023 nicht vollständig ausgelastet. Dies lag hauptsächlich an ausreichend zur Verfügung stehender Produktionsmaschinen. Kundenbedarfe konnten immer vollständig und zeitgerecht bedient werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten in der Produktion lag bei der Steigerung der Produktivität und der Verbesserung der Betriebsabläufe. Seit 2018 werden LEAN Projekte auf- und erfolgreich umgesetzt und weiterentwickelt. HOSTi hat sich ganz der LEAN-Kultur verschrieben und weitere LEAN-Projekte werden permanent definiert und durchgeführt. Beschaffung Die Rohstoffpreise für Recycling-Karton und Frischfaserkarton gaben ab Q2 2023 leicht nach. Ab dem Q2/Q3 2024 wurden wieder leichte Preissteigerungen angekündigt. Die Rohstoffversorgung war während dem gesamten Geschäftsjahr durchgehend gesichert. Auch im Jahr 2024 ist die Versorgung mit allen Rohstoffen gewährleistet. Investitionen Die Gesamtinvestitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 432. Im Einzelnen wurden folgende Investitionen getätigt: Immaterielle Vermögensgegenstände (T€ 47), Maschinen (T€ 74) und andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 168) und Anlagen im Bau (T€ 143). Finanzierungsmaßnahmen Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow und Kontokorrentkredite finanziert. Die Finanzierung der Gesellschaft war in 2023 durchgehend gegeben. Personal Zum Bilanzstichtag waren am Standort Pfedelbach 143 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 144). In der Verwaltung waren 31 Mitarbeiter tätig, davon 10 Personen in Teilzeit und 2 Auszubildende, in der Produktion und Logistik 112 Mitarbeiter, davon 7 Personen in Teilzeit oder geringfügig und 1 Auszubildender beschäftigt. Forschung und Entwicklung Wir werden uns weiterhin mit neuen Technologien und Grundlagenforschung im Bereich der Produktionsmaschinen zur Steigerung der Produktivität und zur Entwicklung neuer Produkte befassen. Des Weiteren arbeiten wir an alternativen Materialien und Produkten, die sich auf den vorhandenen Produktionsmaschinen verarbeiten lassen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir produzieren Produkte, die sicher und umweltverträglich produziert, transportiert, verwendet und entsorgt werden können und berücksichtigen dabei die neuesten Erkenntnisse des Gesundheits- und Umweltschutzes sowie der Sicherheit. Durch Ausbildung und Weiterbildung sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter und befähigen sie, unsere Handlungsgrundsätze erfolgreich umzusetzen. Kundenorientiertes Denken und Handeln sichert uns das Vertrauen der Kunden und ist Basis für ein partnerschaftliches Verhältnis. Zusammenfassende Beurteilung Insgesamt beurteilen wir die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 als sehr zufriedenstellend. Die Auftragslage kann als gut bezeichnet werden. Im Geschäftsjahr 2023 mangelte es nicht mehr an der Verfügbarkeit von ausreichend Rohstoffen. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen ist aktuell mit der Lage vor der Pandemie zu vergleichen. Im Verlauf des Jahres 2023 ließen die Einkaufspreise leicht nach, sind aber immer noch auf einem deutlich höheren Niveau, als vor der Pandemie. Das Rohergebnis nahm um 15,4 % zu, was zu einer spürbaren Verbesserung der Unternehmenskennzahlen führte. Für 2024 erwarten wir positive Erträge auf dem Niveau von 2022 bei leicht zurückgehenden Umsätzen und eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung. II. Ertragslage Das Rohergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 weiter im Vergleich zu 2022 um 15,4%. Die Materialeinsatzquote hat sich dabei um 5,9% Punkte gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Aufwendungen gesamt (+8,1%), davon die Personalkosten (+4,1%), stiegen im Jahr 2023 an. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.945 (Vorjahr: T€ 1.011). III. Finanzlage Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 47,1%. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte wurde aus dem laufenden Cash-Flow getätigt. Eingeräumte Kreditlinien der Hausbanken wurden nicht in Anspruch genommen, werden aber weiterhin aufrechterhalten. IV. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 437 leicht gestiegen. Hier einige Kennzahlen:
V. Chancen- und Risikobericht Risiken der künftigen Entwicklung Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Das bei uns implementierte Kontroll- und Risikomanagement ist Bestandteil der Unternehmensplanung und der Geschäftsstrategie. Das Risikomanagement unserer Gesellschaft ist dabei auf die systematische Erfassung und Bewertung der Risiken ausgerichtet. Die Instrumente hierfür bestehen in einer Reporting-Struktur mit zeitnaher Monatsergebnisrechnung, enger Beobachtung der Abnehmer- und Lieferantenmärkte, kurzen Informationswegen und moderner IT-Unterstützung. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, insbesondere unser Kunden- und Leistungscontrolling wird permanent verbessert. Zur Optimierung unserer gesamtwirtschaftlichen Entwicklung haben wir ein System von Steuerungs- und Kontrollinstrumenten eingeführt. Die Liquiditätssteuerung ist hierbei eine wesentliche Systemkomponente. Eine kurzfristige Liquiditätsplanung und -steuerung erfolgt im Rahmen eines Monatsreporting bzw. für die kommenden 12 Monate. Alle uns bekannten Risiken sind, soweit die Voraussetzungen für eine bilanzielle Berücksichtigung gegeben waren, nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Für bedeutsame Risiken hinsichtlich Betriebsunterbrechung, Produkthaftung und Elementarschäden besteht umfangreicher Versicherungsschutz. Auf bestehende Risiken wird im Folgenden eingegangen. Gesamtwirtschaftliches Risiko Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage in Europa schwächelt seit Ende 2023. Auswirkungen sind auch im Jahr 2024 spürbar. Eine Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierung in Deutschland, aber auch hohe Preissteigerungen in fast allen Bereichen, führen zu einer Zurückhaltung im Bereich der Investitionsgüter, aber auch im privaten Konsum. Dies wirkt sich ebenfalls auf die Nachfrage nach unseren Produkten aus. Weitere Probleme stellen der Ukrainekonflikt und die Energiekrise in Europa dar. Einschränkungen im Energiesektor durch die frühere Abhängigkeit von russischen Energierohstoffen und die Umstellung der Energieversorgung in Europa auf umweltfreundliche Alternativen hat unmittelbare Folgen für die Kosten der energieintensiven Produktion von Karton und Pappe und somit auf unsere Grundrohstoffe. Die Versorgung mit Rohstoffen hat sich weitestgehend normalisiert. Dennoch sind die Rohstoffe deutlich teurer als vor der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise. Zusätzlich zu den oben genannten Risiken ist ein intensiverer Wettbewerb auch durch chinesische und türkische Anbieter mittlerweile spürbar. Die chinesische Regierung unterstützt die heimische Wirtschaft mit hunderten Milliarden Euro, um die vorhandenen Produktionskapazitäten auszufüllen. Dumpingpreise auf dem Europäischen Markt sind die Folge, mit denen wir uns als Unternehmen auseinandersetzen müssen. Branchenspezifische Risiken Aktuell wird in dem EU-Parlament die RICHTLINIE 94/62/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 20. Dezember 1994 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packaging Waste Directive - PPWD) überarbeitet und in eine europaweit geltende Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) geführt. Dies könnte Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell haben. Die neue Regulative betrifft Einwegverpackungen für den Direktverzehr vor Ort. Im Herbst 2024 soll im EU Parlament über den vorgelegten Entwurf beschieden werden. Im Entwurf der Regulative ist vorgesehen, die Ausgabe von Einwegverpackungen beim Vor-Ort Verzehr in Räumlichkeiten des Gastgewerbes größer als 80qm und 5 Mitarbeiter, ab spätestens 2030 zu verbieten. Aktuell sehen wir geringe Auswirkungen auf unsere Produkte durch die neue Regulative im speziellen, da wir die von der neuen Regulation betroffenen Gewerbe nicht beliefern. Wir beobachten weitere Entwicklungen rund um die neue Packaging und Packaging Waste Regulation sehr genau. Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell könnten eher lokale Verpackungssteuern auf Einwegverpackungen, wie in Tübingen seit dem 1.1.2022 umgesetzt, haben. In Tübingen werden pauschal 0,50 € pro Einwegverpackung wie z.B. Pappbecher, Pappteller, Pommesschalen, Pizzakarton u.ä. Produkte erhoben. Imbissbetriebe oder Bäckereien sind dazu verpflichtet diese Abgabe an die Stadt Tübingen zu entrichten. Eine Studie in Tübingen, nach Einführung der Verpackungssteuer, zeigte allerdings keinerlei Effekte auf das Müllaufkommen. Das Vorgehen in Tübingen könnte aber landesweit Schule machen und mittel- und langfristig Auswirkungen auf die Nachfrage nach unseren Produkten haben. Weitere gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken sehen wir aktuell nicht. Einzelne Risiken Das Risiko bezüglich des nicht termingerechten Eingangs der Kundenforderungen wird durch die Streuung der Forderungen auf eine größere Anzahl von Kunden und die zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge abgedeckt. Des Weiteren besteht eine Forderungsausfallversicherung. Im Lieferantenbereich wird die Abhängigkeit von einzelnen Vertragspartnern durch die systematische und strategische Beschaffung über mehrere Quellen begrenzt. Risiken bestehen in der Branche in der Verstärkung des internationalen Wettbewerbs. Eine größere Gefahr geht dabei von osteuropäischen Herstellern oder aus der Türkei und China aus. Dem begegnen wir mit dem weiteren Ausbau unserer Produktionsstätte in Tschechien (Hosti CZ s.r.o.). Steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie Wechselkursschwankungen könnten sich auf die Beschaffungspreise auswirken. Gegen steigende Strompreise haben wir uns für 2024-2026 abgesichert. Um die aktuelle Situation der Rohstoffknappheit zu verbessern, treffen wir Liefermengenvereinbarungen für 2024 und planen die Aufnahme weiterer Lieferanten. Ein Risiko könnte sich aus strengeren Vorschriften der Lebensmittelhygiene für Teller aus Recyclingkarton ergeben. Hierfür bieten wir unseren Kunden aber geeignete Alternativprodukte an. Chancen HOSTI kann von wieder anlaufenden Freizeitaktivtäten, sowie eines sich ausweitenden Konsumverhaltens bei abflachendem bzw. auslaufendem Verlauf der Corona-Pandemie durch Umsatzausweitung in Verbindung mit den Kosteneinsparmaßnahmen der Vorjahre profitieren. Die bestehenden Kapazitäten können unmittelbar für eine Umsatzausweitung ohne weiteren Investitionsbedarf genutzt werden. Zudem sehen wir aus stattgefundenen Marktbereinigungen für uns zukünftig verbesserte Akquisitionschancen. Chancen bietet weiterhin auch das von der EU forcierte Verbot von Plastikgeschirr, welches zum 03.07.2021(SUPD 2019/904) umgesetzt wurde. In Europa wurden in den vergangenen Jahren bis zu 20 Mrd. Kunststofftellern jährlich hergestellt und verbraucht. Diese gigantische Menge an Einweg-Kunststofftellern wird durch alternative Produkte substituiert. Unser Pappteller stellt dabei die preisgünstigste, umweltfreundlichste und beste Alternative dar. Aus diesem Grund sind wir davon überzeugt, dass größere Mengen dieser Kunststoffteller durch Pappteller substituiert werden. Hieraus erwarten wir in den kommenden Jahren für das Unternehmen nachhaltige Zuwächse bei Umsätzen mit Papptellern und Pappschalen in allen Kundensegmenten und aus vielen Ländern der EU. Weitere Chancen bestehen in der Zukunft in flexiblem und schnellem Reagieren von HOSTI auf Kundenwünsche. Genügend Produktionskapazitäten sind weiterhin ohne große Investitionen vorhanden. Durch die Steigerung der Qualität und der Produktivität wollen wir langfristig einen Schutz gegen den osteuropäischen und asiatischen Wettbewerb aufbauen und unsere Wettbewerbsposition auf dem europäischen Markt weiter verbessern. In einem weiteren Ausbau der internationalen Aktivitäten und in der Verbesserung der Synergien mit den Tochtergesellschaften sehen wir weitere Chancen zur Stärkung der Ertragskraft. VI. Prognosebericht HOSTI stellt seit über 75 Jahren ökologische und kompostierbare Produkte her. Die Änderung des Produktportfolios unserer Kunden "WEG von Plastik" - "HIN zu ökologischen und nachwachsenden Produkten" wird HOSTI auch in Zukunft für positive Effekte sorgen. Hintergrund ist der aktuell intensive Wettbewerb, vor allem mit Anbietern aus China und der Türkei. Da die chinesische Regierung die heimische Wirtschaft mit hunderten Milliarden Euro subventioniert, können chinesische Firmen Rohstoff und Endprodukte zu Dumpingpreisen anbieten. Wir entgegnen diesem Wettbewerb mit einer straffen Kostenkontrolle und intensiven Vertriebsaktivitäten. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir aus den vorgenannten Gründen, mit zurückgehenden Außen-Umsätzen in der Gruppe auf ca. 42-43 Mio. Euro und ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2022. Wir erwarten weiterhin leicht zunehmende Einkaufspreise, sowohl im Kartonbereich als auch bei der Handelsware. Für die Jahre ab 2025 erwarten wir aufgrund unserer intensiven Vertriebsaktivitäten wieder eine Steigerung der Umsätze und weitere Ergebnisverbesserungen. Um die Ertragssituation bei HOSTI weiterhin langfristig zu verbessern, wurden in den letzten Jahren umfangreiche LEAN-Maßnahmen und Prozessverbesserungen definiert und umgesetzt, die durch externe Berater unterstützt wurden. Diese Maßnahmen werden wir weiterhin vorantreiben. Die vorläufigen betriebswirtschaftlichen Auswertungen für das Jahr 2024 bis Juni, unsere Planrechnungen für das Gesamtjahr 2024 und die definierten Maßnahmen und Projekte sollten zur Realisierung der Ziele und positiven Entwicklung des Unternehmens in 2024 führen.
Pfedelbach, den 22. Juli 2024 HOSTI GmbH Die Geschäftsführung gez. Hansjörg Stickel gez. Hermanus Johannes Rubrech Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss HOSTI GmbH mit Sitz in Pfedelbach ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 580228 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Angaben im Anhang erfolgen, sofern nicht anders vermerkt, in T€. Zahlenangaben in Klammern betreffen das Vorjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanzgliederung erfolgt nach § 266 HGB. Die Bilanz wurde nach teilweiser Verwendung des Ergebnisses aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Ausweis der verbundenen Unternehmen erfolgt aus Sicht der HOSTI GmbH, Pfedelbach. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear und pro rata temporis. Als Nutzungsdauer werden grundsätzlich drei bis zehn Jahre zugrunde gelegt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen von Zugängen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer monatsgenau nach der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter werden im Rahmen der steuerlichen Wertobergrenzen von € 800,00 sofort abgeschrieben und im Anlagespiegel als Zugang und Abgang gezeigt. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach Maßgabe der Lagerdauer angesetzt. Hierbei werden Bestandsrisiken, die sich aus der abgelaufenen Lagerdauer und geminderten Verwertbarkeit ergeben, angemessen berücksichtigt. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt durch Ansatz der Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich eines Fertigungs- und Materialgemeinkostenzuschlagssatzes. Skonti und Boni werden pauschal abgesetzt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung von Ausfallrisiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Darüber hinaus wurden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Das sonstige Aktivvermögen ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82% (1,79%), eines Rententrends von 0,0% (0,0%) und den biometrischen "Richttafeln 2018 G" bewertet. Anwartschaften auf Hinterbliebenenrenten werden individuell berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen. Bei erstmals gebildeten Jubiläumsrückstellungen wurde der Anwartschaftsbarwert unter Ansatz eines Rechnungszinses von 1,74% und einem Fluktuationsabschlag von 10% ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Bei den latenten Steuern ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Aktivüberhang, der in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht bilanziert wurde. Die passiven Latenzen beruhen auf handelsrechtlichen Mehrwerten bei den immateriellen Vermögensgegenständen. Damit saldiert wurden aktive Latenzen auf steuerliche Mehrwerte bei den Forderungen und Pensionsrückstellungen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden grundsätzlich mit dem Kurs des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Bei entsprechenden Bilanzposten erfolgte die Stichtagswährungsumrechnung zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung von § 256a HGB. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023 ergibt sich wie folgt:
1 Jahresabschluss per 31.12.2023
2 Handelsbilanz I, Umrechnungskurs 24,7240 CZK
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Darlehen in Höhe von T€ 0 (T€ 22) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (T€ 0). Das gezeichnete Kapital wurde in 2021 im Rahmen der Verschmelzung der Schwestergesellschaft ESG Stickel Immobilien GmbH + Co. KG um € 250,00 auf € 1.000.000,00 erhöht (Handelsregistereintrag am 9. Dezember 2021). Im Zuge dieser Verschmelzung wurden € 1.500,00 in die Kapitalrücklage eingestellt. Für die Pensionsrückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag unter Ansatz des 10-jährigen Jahresdurchschnittszinssatzes von 1,82% ermittelt. Bei Ansatz des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes von 1,74% hätte sich ein um € 2.398,00 höherer Erfüllungsbetrag ergeben. Wesentliche Beträge der sonstigen Rückstellungen betreffen Garantieleistungen, den Personalbereich, ausstehende Rechnungen und Drohverluste, Rechts- und Abschlusskosten sowie Vertriebs- und Instandhaltungsaufwendungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Darlehen in Höhe von T€ 528 (T€ 790) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 43 (T€ 0). Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 49 (T€ 32) durch Forderungsabtretungen und Sicherungsübereignung von Maschinen gesichert. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen betragen für Mietverträge mit Laufzeiten bis 2031 T€ 4.853 (T€ 5.390) und für Leasingverträge mit Laufzeiten bis 2029 T€ 302 (T€ 373). Das Bestellobligo liegt im üblichen Rahmen. Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte betreffen neben dem Factoring von Forderungen im Wesentlichen die genannten Miet- und Leasingverträge, die zur Bereitstellung betrieblich genutzter Räume und der Finanzierung betrieblicher Anschaffungen dienen und eine Verbesserung der Bilanzstruktur (Eigenkapitalquote) sowie die Beschaffung liquider Mittel bezwecken. Die Risiken aus den Miet- und Leasingverträgen können in der Fixkostennatur aus der mittelfristigen Bindung gesehen werden. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Der in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Ertrag aus der Auflösung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 437 ist von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung. (Im Vorjahr: Veräußerungsgewinn T€ 87). Sonstige Steuern wurden aus Gründen der Klarheit in Höhe von T€ 1 (T€ 2) mit den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zusammengefasst. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt:
Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum:
Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird für aktive und frühere Geschäftsführer in Anspruch genommen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 3.547.543,25 auf neue Rechnung vorzutragen.
Pfedelbach, den 22. Juli 2024 HOSTI GmbH Die Geschäftsführung gez. Hansjörg Stickel gez. Hermanus Johannes Rubrech Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2023
WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 327, 276, 288 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HOSTI GmbH, Pfedelbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HOSTI GmbH, Pfedelbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HOSTI GmbH, Pfedelbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 9. August 2024 gez. Berthold Hartstein, Wirtschaftsprüfer gez. Rolf Bauer, Wirtschaftsprüfer" |
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