Stadtwerke Bad Saulgau

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRA 560753
Eingetragen
5.4.2000
Branche
Wärme- und KältehandelSpeichern von Gas zu VersorgungszweckenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Kundenversorgung mit Strom, Gas, Wasser, Wärme sowie der Betrieb von Breitbandverteiler - und Kabelnetzen, der Betrieb von kommunalen Bädern und von Parkierungseinrichtungen. Der Eigenbetrieb kann darüber hinaus alle seinen Betriebszweck fördernden oder ihn wirtschaftlich unterstützendenen Geschäfte betreiben oder als Diensleister für die Stadt, deren Eigenbetriebe und Eigengesellschaften oder sonstige Dritte in allen Bereichen von Ver- oder Entsorgung mit Infrastrukturangeboten tätig werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Bad Saulgau
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadt Bad Saulgau
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke Bad Saulgau

Bad Saulgau

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I . Grundlagen der Gesellschaft

1 . Geschäftsmodell des Unternehmens


Die Stadtwerke Bad Saulgau, mit Sitz in Bad Saulgau (kurz: Stadtwerke), sind ein 100%iger Eigenbetrieb der Stadt Bad Saulgau. Gegenstand der Unternehmenstätigkeit ist die Kundenversorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme. Des Weiteren sind die Stadtwerke Bad Saulgau Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas. Zu den Hauptaufgaben in diesem Segment gehören der störungsfreie Betrieb der Strom- und Gasnetze, die Durchführung aller erforderlichen Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten sowie die Erweiterung der Strom- und Gasnetze innerhalb des Netzgebietes.

Ferner betreiben die Stadtwerke das örtliche Hallenbad sowie die städtischen Parkhäuser. Neben diesen Tätigkeiten haben die Stadtwerke die technische Betriebsführung in der Wasserversorgung sowie die technische Betriebsführung der Straßenbeleuchtung in diversen Gemeinden in der Umgebung übernommen. Seit 2018 erfolgt der sukzessive Ausbau eines passiven Glasfasernetzes in der Kernstadt und den Teilorten von Bad Saulgau. Das Geschäftsfeld umfasst ausschließlich den Ausbau, die Unterhaltung und die Vermietung des passiven Glasfasernetzes.

II . Wirtschaftsbericht

1 . Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.
(vgl. Pressemitteilung Destatis vom 15.01.2024).

Das Jahr 2023 war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) das wärmste seit Messbeginn 1881. Im Gegensatz zu den früheren warmen Jahren, die oft von Trockenheit und Hitzewellen geprägt waren, dominierten 2023 eher feucht-warme Bedingungen mit hohen Niederschlagsmengen, was das letzte Jahr zum Sechstnassesten werden lassen könnte. Leicht positiv war auch die Sonnenscheinbilanz 2023, wie der DWD nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen meldete. Auch global wird 2023 nach Angaben des EU Klimadienstes Copernicus das bisher wärmste Jahr.
(vgl. Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes).

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2023 auf ein historisches Tief gefallen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet mit einem Rückgang um 7,9 %. Damit liegt der Verbrauch an Primärenergien in Deutschland um mehr als ein Viertel unter dem bisherigen Höchststand von 1990, teilte die AG Energiebilanzen mit.
Den größten Einfluss auf den Rückgang des Energieverbrauchs hatte die zurückgehende wirtschaftliche Leistung in Deutschland. Vor allem die energieintensiven Industriezweige verzeichneten Produktionsrückgänge, was spürbare Auswirkungen auf den Energieverbrauch hat. Von der im Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr leicht wärmeren Witterung ging nach Berechnungen der AG Energiebilanzen nur ein schwacher verbrauchssenkender Effekt aus. Witterungsbereinigt hätte sich der Energieverbrauch um etwa 7,4 % vermindert.


Der einzige verbrauchssteigernde Effekt ging 2023 von der demographischen Entwicklung aus (vgl. Pressemitteilung AG Energiebilanzen e.V.).

Nach den ersten Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wurde im Jahr 2023 nach ersten Zahlen gut 4 % weniger Erdgas verbraucht als im Vorjahr. Der Nachfragerückgang betraf sowohl die Industrie wie auch private Haushalte und den Bereich Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD). Zur Stromerzeugung wurde gegenüber dem Vorjahr etwas mehr Erdgas (+ 1 %) eingesetzt. Die Erzeugung von Fernwärme aus Erdgas sank um 2 %. Die Witterung hatte nur einen eher geringen Einfluss auf die Verbrauchsentwicklung. Vielmehr geht der Verbrauchsrückgang vorrangig auf erfolgreiche Einsparungen bei den Verbrauchern zurück (vgl. BDEW, Die Energieversorgung 2023 - Jahresbericht).

In 2023 war die Stromwirtschaft geprägt durch eine sich insgesamt abschwächende Konjunktur und eine milde Witterung, vor allem aber durch die Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine. Nach ersten Berechnungen nahm der Stromverbrauch um 4,2 % ab. Ein noch stärkeres Minus verzeichnete die Stromerzeugung mit 10,7 %
(vgl. BDEW, Die Energieversorgung 2023 - Jahresbericht).

2 . Geschäftsverlauf und Lage

In 2023 konnte ein Gesamtumsatz in Höhe von 33.582 T€ erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von 37,0 % im Vergleich zum Vorjahresumsatz. Der Planwert von 374 T€ (Jahresüberschuss) konnte deutlich übertroffen werden. Ausschlaggebend hierfür waren neben deutlich höheren Umsatzerlösen im Bereich Strom und Gas auch geringere Beschaffungskosten und Personalkosten.

a ) Entwicklung der Spartenumsätze / - ergebnisse

Umsatzstatistik

2023 T€ 2022 T€ Veränderung T€
Stromversorgung 19.247 14.629 +4.618
Gasversorgung 8.010 4.636 +3.374
Wasserversorgung 2.984 2.443 +.541
Wärmeversorgung 1.951 1.221 +730
Parkierung 68 63 +5
Hallenbad 225 228 -3
Breitband 133 109 +24
Dienstleistungen 685 910 -225
Sonstige Erlöse 279 268 +11

Gesamtsumme:

33.582

24.507

+9.075


Bei vorgenannter Aufstellung wurden die Auflösungen der Ertragszuschüsse und die direkt mit dem Umsatz verbundenen Steuern der jeweiligen Sparte zugeordnet.


Stromversorgung
Die Vertriebsmenge in 2023 erhöhte sich insgesamt um 21,4 % auf 45.5940 MWh. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus dem Gewinn von Neukunden im Sonder- und Tarifkundenbereich. Im Tarifkundenbereich erhöhte sich die Menge gegenüber dem Vorjahr um 757 MWh. Der Eigenverbrauch erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund Mehrverbrauch für die Grundwasserwerke.

Die im Netz durchgeleitete Menge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 65.883 MWh (Vj. 56.683 MWh). Die durch Fremdlieferanten im eigenen Netz durchgeleitete Menge erhöhte sich um 7,5 % auf 33.930 MWh (Vj. 31.557 MWh).

Das Spartenergebnis 2023 lag mit 858 T€ deutlich über dem Vorjahresergebnis (269 T€).

Mengenstatistik Vertrieb

2023
MWh
2022
MWh
Veränderung
MWh
Tarifkunden 23.442 22.685 +757
Sonderkunden 21.188 13.982 +7.206
Eigenverbrauch 964 893 +71

Gesamtsumme

45.594

37.560

+8.034


Gasversorgung

Die Vertriebsmenge 2023 reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,2 % auf 88.865 MWh. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Kundenverlust im Sonderkundenbereich. Des Weiteren wurde witterungsbedingt weniger Gas benötigt.

Die im Netz durchgeleitete Menge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr minimal um 0,3 % auf 128.212 MWh. Die durch Fremdlieferanten im eigenen Netz durchgeleitete Menge erhöhte sich um 10,2 % gegenüber dem Vorjahr auf 41.878 MWh.

Das Spartenergebnis 2023 lag mit 1.460 T€ deutlich über dem Vorjahresergebnis (827 T€).

Mengenstatistik Vertrieb

2023
MWh
2022
MWh
Veränderung
MWh
Tarifkunden 64.210 65.844 -1.634
Sonderkunden 792 4.105 -3.313
Eigenverbrauch 23.863 23.800 +63

Gesamtsumme

88.865

93.749

-4.884

Wasserversorgung


Die Wasserabgabe reduzierte sich insgesamt um 8 Tm³ im Vergleich zum Vorjahr auf 1.019 Tm³. In der Kernstadt reduzierte sich der Wasserverbrauch um 8 Tm³. Die Wasserabgabe in den Teilorten Bad Saulgaus sowie der Eigenverbrauch war im Vergleich zum Vorjahr unverändert.


Das Spartenergebnis lag mit 188 T€ deutlich über dem Vorjahresergebnis (2 T€).

Mengenstatistik

2023
Tm³
2022
Tm³
Veränderung
Tm³
Kernstadt 672 680 -8
Teilorte 337 337 +0
Eigenverbrauch 10 10 +0

Gesamtsumme:

1.019

1.027

-8

Wärmeversorgung

In 2023 reduzierte sich die Wärmemenge um insgesamt 239 MWh gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 12.902 MWh. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einer witterungsbedingten Minderabnahme sowohl im Sonder- als auch im Tarifkundenbereich. Im Gegenzug erhöhte sich der Wärmebezug im Hallenbad (Eigenverbrauch) um 242 MWh.

Das Spartenergebnis lag mit -57 T€ deutlich unter dem Vorjahresergebnis (863 T€).

Mengenstatistik

2023 MWh 2022 MWh Veränderung MWh
Tarifkunden 1.237 1.328 -91
Sonderkunden 10.665 11.055 -390
Eigenverbrauch 1.000 758 +242

Gesamtsumme:

12.902

13.141

-239


In vorgenannter Aufstellung wurden die Mengen aus der Stromlieferung nicht berücksichtigt.

Parkierung

Zum 31.12.2023 waren in den vier Parkhäusern 88 Stellplätze (Vj. 86 Stellplätze) von insgesamt 216 Stellplätzen dauerhaft vermietet. Insgesamt konnten aus dem Parkhausbetrieb Umsatzerlöse in Höhe von 68 T€ (Vj. 63 T€) erzielt werden. Seit Dezember 2021 können in drei Parkhäusern zusätzlich zu den bestehenden Parkscheinautomaten die Parkgebühren für Kurzzeitparken per Mobiltelefon bezahlt werden.


Das Spartenergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 9 T€ auf -146 T€ (Vj. -155 T€).

Hallenbad


In 2023 war das Hallenbad wieder uneingeschränkt für den öffentlichen Badebetreib geöffnet. In 2023 besuchten insgesamt 58.828 (Vj. 49.608) Badegäste das Hallenbad.
Auch im Bereich des Schul- und Vereinssports wurde das Hallenbad wieder ganzjährig genutzt. Die Besucherzahlen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 18,6 %.

Das Spartenergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr auf -689 T€ (Vj. -598 T€).

Breitband

Die Sparte Breitband umfasst den Ausbau und die Vermietung des passiven Glasfasernetzes in der Kernstadt und in den Teilorten von Bad Saulgau. In 2023 erfolgte der weitere Ausbau insbesondere in der Kernstadt im Gewerbegebiet Nord.

Das Spartenergebnis verschlechtere sich gegenüber dem Vorjahr auf -183 T€ (Vj. - 96 T€).

Dienstleistungen

Der Dienstleistungsbereich umfasst technische Betriebsführungen im Bereich Wasserversorgung und Straßenbeleuchtung. Seit 2021 werden auch EDV-Dienstleistungen für die Stadt Bad Saulgau und deren Eigenbetriebe erbracht. Die Umsatzerlöse 2023 reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 685 T€ (Vj. 910 T€). Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Abschluss von zusätzlichen Einzelaufträgen aus dem Jahr 2022. Der Ausbau der Dienstleistungen für andere Kommunen und auch die Stadt ist nach wie vor ein wichtiges Anliegen, um eine Grundauslastung und weitergehende Aufträge für Instandhaltung und Reparaturen von Anlagen und Einrichtungen zu erzielen.


Das Spartenergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr auf 108 T€ (Vj. 158 T€).

b ) Ertragslage der Gesellschaft

Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.538 T€ liegt deutlich über dem Planwert für 2023. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Jahresüberschuss um 267 T€.

Der Materialaufwand erhöhte sich um 7.951 T€ gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 24.744 T€. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Beschaffungskosten für Strom und Gas sowie höhere Netznutzungsentgelte für das vorgelagerte Netz.

Die Personalkosten stiegen um insgesamt 131 T€ gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 3.404 T€. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer tariflich bedingten Erhöhung.


Entwicklung Personalkosten:

2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Gehälter 2.635 2.491 +144
Soziale Abgaben 533 534 -1
Altersversorgung und Unterstützung 236 248  -12

Gesamtsumme:

3.404

3.273

+131


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 486 T€ auf insgesamt 1.860 T€. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen Buchverluste aus dem Abgang von Sachanlagevermögen, höhere Aufwendungen für Prüf- und Beratungskosten, Schulungen, EDV-Kosten sowie höhere Instandhaltungskosten für Maschinen, Anlagen und Gebäude.

Insgesamt konnte in 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2.125 T€ (Vj. 1.672 T€) erwirtschaftet werden. Der Jahresüberschuss belief sich auf 1.538 T€ (Vj. 1.271 T€).

Die Stadtwerke Bad Saulgau erstellten auch für das Geschäftsjahr 2023 Tätigkeitsabschlüsse für das Strom- und das Gasnetz sowie den grundzuständigen Messstellenbetrieb gemäß § 6b EnWG.

c ) Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit reduzierte sich um 856 T€ gegenüber dem Vorjahr auf 4.256 T€. Die Zahlungen für die Investitionstätigkeit beliefen sich im Jahr 2023 auf insgesamt 3.154 T€ (Vj. 1.430 T€).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug -571 T€ (Vj. -520 T€).

Die Finanzlage der Stadtwerke ist als geordnet anzusehen. Die Stadtwerke waren und sind stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit nachzukommen.

d ) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2.758 T€ gegenüber dem Vorjahr auf 40.360 T€. Wesentliche Veränderung auf der Aktivseite war die Erhöhung der Investitionen in Verteilungsanlagen von insgesamt 1.606 T€ und die Erhöhung der Forderungen aus Liefeurngen und Leistungen in Höhe von 1.164 T€.


Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 1.538 T€ auf insgesamt 21.702 T€ sowie die Rückstellungen um insgesamt 691 T€. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 53,8 % (Vj. 53,6 %).

Entwicklung des Eigenkapitals:

31.12.2022
T€
Zugang
T€
Abgang
T€
31.12.2023
T€
Gezeichnetes Kapital 1.000 0 0 1.000
Gewinnrücklagen 17.893 1.271 0 19.164
Jahresüberschuss 1.271 1.538 1.271 1.538

Gesamtsumme:

20.164

2.809

1.271

21.702


Des Weiteren reduzierten sich die empfangenen Ertragszuschüsse geringfügig um 25 T€ gegenüber dem Vorjahr auf 6.186 T€.

Entwicklung der Rückstellungen:

Stand 31.12.2022
T€
Inanspruchn. / Auflösung
T€
Zuführung / Abzinsung
T€
Stand 31.12.2023
T€
Steuerrückstellungen 364 64 360 660
Sonstige Rückstellungen 1.029 783 1.158 1.404

Gesamtsumme:

1.393

847

1.518

2.064

e ) Investitionen

Die Projekte im Wirtschaftsplan 2023 mit einem Umfang von 12.171 T€ im Investitionsbereich konnten im Geschäftsjahr nur teilweise abgewickelt bzw. begonnen werden.

2023 wurden insgesamt 3.114 T€ in das Sachanlagevermögen investiert. Hauptsächlich erfolgten Investitionen in den Geschäftsbereichen Strom, Wasser und Breitband. Im Bereich Strom wurden einige Mittelspannungs- und Niederspannungskabel erneuert und neue Hausanschlüsse verlegt sowie zwei neue Trafostationen errichtet. Insgesamt wurden im Bereich Strom 1.458 T€ investiert. Im Bereich Wasser erfolgte die Sanierung des Brunnen 2 im Grundwasserwerk Mannsgrab. Des Weiteren wurde das Leitungsnetz in der Kernstadt sowie in einigen Umlandgemeinden erneuert und neue Hausanschlüsse verlegt. Insgesamt wurde im Bereich Wasser 422 T€ investiert. Im Bereich Breitband erfolgte der Ausbau des passiven Glasfasernetzes im Gewerbegebiet Nord in der Kernstadt. Insgesamt wurde im Bereich Breitband 791 T€ investiert.

Die Anlagen im Bau veränderten sich um 328 T€ gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 362 T€. Wesentliche Änderungen betrafen die Baumaßnahmen im Bereich Strom mit 69 T€, im Bereich Wasser mit 35 T€ und im Bereich Breitband mit 125 T€. Im Allgemeinen Bereich erfolgte die Fertigstellung und Implementierung des neue Geoinformationssystem (kurz GIS) mit rd. 88 T€.

f ) Personal


Für den wirtschaftlichen Erfolg der Stadtwerke und als Botschafter im Kundenkontakt nach außen tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen großen Teil bei. Unsere Mitarbeiter verfügen über ein großes Engagement und einen hohen Ausbildungsstand. Des Weiteren fördern wir unsere Mitarbeiter durch die Teilnahme an Schulungen und Seminaren. Zur Qualifizierung unserer Mitarbeiter und zur Optimierung der Geschäftsabläufe wurden Monteure der Sparte Gas/Wasser zur Elektrofachkraft weitergebildet, was den Tätigkeitsumfang beim Umgang mit "Strom" im eigenen Fachbereich deutlich erleichtert. Zum 31.12.2023 waren bei den Stadtwerken insgesamt 48 Mitarbeiter fest angestellt. Des Weiteren bildeten wir 4 Mitarbeiter in folgenden Berufen aus: Kauffrau für Büromanagement, Fachinformatiker für Systemintegration, Bachelor of Arts, Fachrichtung Handel-/Vertriebsmanagement und Elektroniker für Betriebstechnik.

3 . Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

III . Prognosebericht

Die Prognosen wurden mit den zum Planungszeitpunkt zur Verfügung stehenden und quantifizierbaren Folgen der weltpolitischen Konflikte aufgestellt. In dem besonders für Energieversorgungsunternehmen wirtschaftlich volatilen Umfeld und noch immer inmitten der weltpolitischen Konflikte mit Russland haben wir für 2024 einen sehr anspruchsvollen Wirtschaftsplan mit Investitionen in Höhe von insgesamt 16.057 T€ erstellt. Wie im Vorjahr stehen auch im Jahr 2024 Leitungserneuerungen in den Versorgungssparten sowie die Versorgungssicherheit und Neuerschließung im Fokus der Investitionstätigkeit. Ein besonderes Augenmerk werden wir auf den massiven Ausbau der Wärmesparte und den weiteren Ausbau der Glasfasernetze legen. Von den geplanten Investitionen entfallen auf die Sparte Strom 1.923 T€, auf die Sparte Gas 272 T€ und auf die Sparte Wasser 2.620 T€. In der Sparte Wärme (3.803 T€) sollen derzeitige Wärmeerzeugungsanlagen erneuert sowie neue Wärmeprojekte erschlossen werden. In der Sparte Breitband erfolgt der sukzessive Ausbau eines passiven Glasfasernetzes in der Kernstadt sowie in den Teilorten von Bad Saulgau. Für 2024 sind hierbei Investitionen von 6.908 T€ geplant. Der Netzausbau weiße und graue Flecken sowie der Schule Renhardsweiler erfolgt mit Förderzuschüssen vom Bund und Land Baden-Württemberg.


In 2023 konnten nicht alle eingeplanten Maßnahmen umgesetzt werden. So werden viele 2023 im Wirtschaftsplan dargestellte Maßnahmen neuerlich im Plan 2024 zu finden sein. Neben Neubaumaßnahmen in Projekte der Logistik und Infrastruktur sind Unterhalts- und Sanierungsmaßnahmen für den Netzausbau in allen Sparten unabhängig von ggf. auch regulierten Netzerlösen unumgänglich, um die Netzausfallzeiten zu minimieren und einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen; zudem dient dies der langfristigen Werterhaltung der gesamten Infrastruktur. Die massiv rückläufigen Netzausfälle gegenüber den Vorjahren in allen Versorgungsbereichen zeigen, dass die getätigten Investitionen enorm zur Netzstabilität beitragen.

Der Ausbau des innerstädtischen Wärmenetzes ist nach der erfolgreichen Beantragung von Planungszuschüssen in Höhe von 1,4 Mio. € für den kompletten mittelfristigen Ausbau der Wärmeversorgung im Stadtgebiet ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Gerade die aktuelle Entwicklung und das neue Gebäudeenergiegesetz des Bundes mit den massiv gestiegenen Anforderungen an die häusliche Wärmeerzeugung zeigt auf, dass neben den politisch getriebenen Erzeugungsanlagen in Form von Wärmepumpen das Fernwärmenetz die Zukunft der Wärmeversorgung auch in Bad Saulgau darstellen wird.


Trotz des neuerlich wieder aufflammenden Wettbewerbs in den Energiesparten Strom und Gas hoffen wir angesichts vieler treuer Kunden insbesondere im Tarifkundenbereich auf eine nach wie vor enge Kundenbindung.
Wir gehen davon aus, dass der Jahresüberschuss aufgrund des starken Wettbewerbs deutlich unter dem Vorjahr liegen wird.
Des Weiteren gehen wir von steigenden Personalkosten und steigenden Abschreibungen aus.

IV . Risikobericht


Chancen und Risiken sind Teil unternehmerischen Handelns. Zu den zentralen Aufgaben einer soliden Unternehmensführung gehört es, Chancen frühzeitig zu identifizieren und zu realisieren sowie Risiken zu erkennen und ihnen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Relevant sind hierbei insbesondere wettbewerbliche, regulatorische und technologische Entwicklungen. Es kann und muss Bestandteil jeder Strategie sein, Risiken bewusst einzugehen - sofern diese beherrschbar sind und ihnen angemessene Chancen gegenüberstehen.

Strategische Risiken

Die richtigen strategischen Entscheidungen sind gerade angesichts der erkennbar politisch getriebenen Transformationen im Energie- und Wärmebereich mehr denn je gefordert. Das Thema "Energiesicherung" und die mittelfristig geplante "Abkehr von fossilen Energieträgern" sowie die damit verbundene drastische Verschärfung der Vorschriften im Bereich Wärmeerzeugung wird auch uns zu einer neuen Strategie zwingen.


Wenngleich der Markt für Energieversorger durch die Transformation neue Investitionen und Optionen bietet, wird parallel auch ein komplexer neuer Angebotsmarkt und Verdrängungswettbewerb durch spezialisierte Unternehmen zu erwarten sein.


Wir als Stadtwerke sind gezwungen, uns mit allen neuen Themenfeldern zu beschäftigen und dabei auf Dienstleistung und Qualität gegenüber unseren Kunden zu setzen, da wir auch langfristig regional verortet sind und nach wie vor in enger Kundenbeziehung stehen.

Operative Risiken

Der Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung bringt wesentliche operative Unsicherheiten für die Stadtwerke mit sich. Ungeplante Anlagenstillstände, Unwetter oder Hochwasserlagen können zu Produktions- und Lieferausfällen von Strom, Gas, Wärme oder Wasser führen. Hinzu kommen ungeplante Aufwendungen für die Reparatur von Anlagen, für Ersatzlieferungen an Kunden oder für Vertragsstrafen. Es wird alles darangesetzt, die Folgerisiken möglicher Anlagenausfälle durch regelmäßige Wartungs- und Überwachungsmaßnahmen zu minimieren. Um die finanziellen Auswirkungen möglicher Schäden zu begrenzen, wurden Versicherungen wie Fahrzeug-, Elektronik- oder Anlagenversicherungen wie auch Haftpflichtversicherungen abgeschlossen.

Dem Bereich der Arbeitssicherheit müssen wir auch weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Zur Sicherung unserer Mitarbeiter vor Gesundheitsschäden und zur Absicherung des Unternehmens vor haftungsrechtlichen Risiken treffen wir durch Unterweisungen und die Einschaltung eines externen Sicherheitsberaters zur Unterstützung unseres eigenen Sicherheitsbeauftragten hier umfassend Vorsorge.

Dem Risiko von Zahlungsausfällen wird durch ein intensives Forderungsmanagement begegnet. Des Weiteren arbeiten wir mit einem externen Inkassounternehmen zusammen.

Mengen - und Preisrisiken

Mengenschwankungen können das operative Ergebnis sowohl auf der Erzeugungs- und Beschaffungsseite als auch auf der Absatzseite positiv oder negativ beeinflussen.
Wesentliche Faktoren für die Geschäftsentwicklung sind der Witterungsverlauf und das erfolgreiche Agieren der Unternehmen, die Netz- oder Vertriebskunden sind. Der Witterungsverlauf beeinflusst insbesondere in der Heizperiode von Oktober bis April den Absatz von Wärme und Gas. Unabhängig von Mengenschwankungen wird die Inflation 2023 mit zeitlichem Versatz in der Erlösobergrenze Strom und Gas berücksichtigt.


Der Wettbewerbsdruck im liberalisierten Energiemarkt ist weiterhin stark. Auch Effizienzmaßnahmen der Kunden, beispielsweise durch Wärmedämmung oder Fensteraustausch können zu Absatzrückgängen führen. Gleiches gilt, wenn zunehmend Kunden Energie, z.B. aus Sonne, selbst erzeugen und verbrauchen. Durch eine überarbeitete Beschaffungsstrategie werden Industriemengen bestmöglich Back-to-back und damit ohne Mengenrisiko beschafft.

Durch den Transformationsprozess von fossiler Energieerzeugung hin zu regenerativen Energien muss auch die Wärmeerzeugung durch unsere gasbetriebenen Blockheizkraftwerke der Stadtwerke Bad Saulgau neu überdacht werden. Derzeit erfolgen Planungen für eine regenerative Wärmeerzeugung in der Stadt Bad Saulgau. Durch den Einsatz von regenerativen Brennstoffen besteht das Risiko von Preissteigerungen.

IT - Risiken

Die Digitalisierung der Gesellschaft nimmt auch im Tagesgeschäft stetig zu. Eine sichere Speicherung von Daten und eine unterbrechungsfreie, funktionierende Informationstechnologie sind für nahezu alle Geschäftsprozesse notwendig. Wenngleich die Gefahren der Cyberkriminalität bereits im Focus unserer Bemühungen standen, haben die Kriegshandlungen im Osten Europas doch neuerlich zunehmende Gefahren heraufbeschworen. Diese Konflikte erhöhen die Gefahr von Cyberangriffen hierzulande.
Daher werden die IT-Infrastruktur und IT-Systeme vor möglichen Angriffen Dritter bestmöglich geschützt. Alle wesentlichen Hardwarekomponenten sind redundant ausgelegt.
Seit 2017 sind die Stadtwerke Bad Saulgau neben der DIN 27001 auch nach den Kriterien des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) zertifiziert.

Regulatorische und rechtliche Risiken

Energieversorger sind in erheblichem Umfang auch Risiken aufgrund äußerer Eingriffe von Regulierungsbehörden, insbesondere der Bundesnetzagentur oder der Landesregierungsbehörden, ausgesetzt.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 8. November 2022 (BK9-22/614) eine Verkürzung der kalkulatorischen Nutzungsdauern von Erdgasleitungsinfrastrukturen ("KANU")
beschlossen. Neuanlagen dürfen somit ab 2023 so abgeschrieben werden, dass eine vollständige Refinanzierung bis zum geplanten Gasausstieg im Jahr 2045 realisiert wird. Allerdings besteht diese Möglichkeit für Bestandsanlagen derzeit nicht, was zur Folge hat, dass eine Refinanzierung von Bestandsanlagen nach dem Jahr 2045 über die Erlösobergrenze nicht möglich ist. Derzeit werden die KANU-Festlegungen nicht angewandt. Eine Verkürzung der Abschreibungsfrist bei Bestandsanlagen würde einen negativen Ergebnisbeitrag leisten.

Für die vierte Regulierungsperiode hat die BNetzA die Eigenkapitalzinssätze deutlich abgesenkt. Dadurch wird der Kapitalmarkt infolge der Zinssatzsenkung nicht mehr angemessen in der Regulierung abgebildet. Den Strom- und Gasnetzbetreibern droht ab der vierten Regulierungsperiode (Strom ab 2024, Gas ab 2023) eine Unterdeckung ihrer Kapitalkosten, weil diese nicht mehr vollständig amortisiert werden können. Insgesamt bedeutet die Senkung der Eigenkapitalzinssätze eine Verschlechterung der Rentabilität und wirkt sich somit bei gleichzeitig steigenden Fremdkapitalzinsen ergebnisbelastend aus.

Das Kostenprüfungsverfahren der LRegB für die vierte Regulierungsperiode erfolgte für Gas in 2020 und für Strom in 2021. Derzeit liegen uns für diese Regulierungsperioden keine Bescheide für die festgesetzten Erlösobergrenzen vor. Im Gas und Strom erfolgte eine Fortschreibung der bestehenden Erlösobergrenze. Es besteht das Risiko von Kostenkürzungen innerhalb der jeweiligen Kostenprüfungen.

Finanzierungsrisiken

Finanzierungsrisiken bestehen bei den Stadtwerken Bad Saulgau größtenteils aus Forderungsausfällen sowie Refinanzierungs- und Liquiditätsrisiken. Geschäftspartner werden daher mit kaufmännischer Vorsicht ausgewählt; z.B. wird die Hinterlegung von Sicherheiten, Bürgschaften oder Garantien vereinbart. Es wird eine Häufung von Ausfallrisiken verringert, indem die Aktivitäten im Energieeinkauf und Energievertrieb, insbesondere im Firmengeschäft, i.d.R. mit Back- to-Back Geschäften abgewickelt und Preisentwicklungen am Energiemarkt regelmäßig mit Energieexperten abgestimmt werden. Die Zahlungsströme erfolgen im üblichen Rahmen.

Aufgrund der steigenden Inflation besteht nach wie vor das Risiko von Zinsänderungen und Zinssteigerungen, welche sich vor allem auf die Höhe der Zinsaufwendungen auswirken. Diese bestehen vor allem bei verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, bei denen die vereinbarte Zinsbindung kürzer als die Laufzeit ist.
Derartige Zinsrisiken begegnen wird durch Abschluss von mittel und insbesondere langfristigen Zinsbindungsfristen.

V . Chancenbericht

In 2018 hat die Stadt Bad Saulgau den Auftrag zur Umsetzung des Netzausbaus Breitband an die Stadtwerke übergeben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind wir nunmehr in Sachen Planung und Bau derartigen komplexen Glasfaserverbindungen angekommen und haben dank der Unterstützung unseres Partners TeleData aus Friedrichshafen, nunmehr Kompetenz erworben. Mittlerweile liegen uns Förderzusagen vom Bund und Land Baden-Württemberg in Höhe von rd. 14 Mio. € vor. In 2024 sollen über eine europaweite Ausschreibung Unternehmen für die Planung und Ausführung gefunden werden.


Das Thema "Nahwärme/Fernwärme" hat durch die Energiekrise einen massiven Schub erfahren. Wir sind bereits seit 2020 in diesem Bereich unterwegs und konnten mit unseren Quartierskonzepten zur Wärmeversorgung Zuschüsse für eine komplette Wärmeplanung über das gesamte Stadtgebiet mit einem Fördervolumen von 1,4 Mio. €
(Förderquote 50 %) erreichen. Wenngleich dieses Projekt angesichts der Dimension und der zeitlichen Dauer massiv Personalkapazitäten bei den Stadtwerken bindet, dürfte dies dennoch ein wesentlicher Pfeiler unserer zukünftigen Entwicklung sein.

Neben diesen Schwerpunkten wird auch unser Dienstleistungsangebot für die Unterstützung benachbarter Kommunen bei Wasserversorgung und Straßenbeleuchtung weiter ausgebaut werden. Zukunftsfähiges Know-how, effiziente Strukturen und Prozesse sowie ein marktorientiertes Kosten- und Dienstleistungsniveau sind für uns weiterhin unverzichtbar. Dank einer gesunden Finanzstruktur und einer soliden Eigenkapitalquote sind die Stadtwerke Bad Saulgau sehr gut aufgestellt.

Für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Stadtwerke ist jenseits von allen aktuellen Krisen auch weiterhin die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von zentraler Bedeutung. Wir müssen die Kundenakquise weiterhin verstärkt auf den Energievertrieb ggf. mit neuen Angeboten und Optionen der Kundenbindung bis hin zu attraktiven Beteiligungsmodellen an investiven Projekten setzen. Zudem wird es Aufgabe sein, angesichts der komplexen Entwicklung des Energiemarktes, der vielfältigen Herausforderungen in Regulierung, Digitalisierung und Dokumentation ggf. weitere Verbünde innerhalb der "Stadtwerkefamilie" regional zu suchen. Eine große Unterstützung ist dabei unsere gemeinsame Gesellschaft NetzWerkStadt mit Sitz in Friedrichshafen, welche vor einigen Jahren aus vier Stadtwerken gegründet wurde.

 

Bad Saulgau, 31.05.2024

Richard Striegel
Betriebsleitung

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 234.232,56 194.695,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 234.232,56 194.695,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 7.262.494,39 7.417.513,77
2. Grundstücke ohne Bauten 404.769,34 404.769,34
3. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugsanlagen 1.947.006,75 2.062.096,72
4. Verteilungsanlagen 15.789.219,50 14.183.393,95
5. Technische Anlagen 30.500,60 42.975,41
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.123.436,32 949.955,42
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 362.021,16 689.983,60
Summe Sachanlagen 26.919.448,06 25.750.688,21
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 609.340,90 609.340,90
Summe Finanzanlagen 609.340,90 609.340,90
Summe Anlagevermögen 27.763.021,52 26.554.724,88
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.267.759,68 1.116.665,76
2. fertige Erzeugnisse und Waren 119.699,35 65.600,99
Summe Vorräte 1.387.459,03 1.182.266,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.017.309,73 3.853.148,06
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 38.206,86 115.100,47
3. Forderungen gegen die Stadt 815.914,94 1.369.037,00
4. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe 236.172,43 211.804,99
5. sonstige Vermögensgegenstände 1.015.457,12 760.626,82
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.123.061,08 6.309.717,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.073.720,40 3.542.540,50
Summe Umlaufvermögen 12.584.240,51 11.034.524,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.749,93 12.750,00
D. Bilanzsumme Aktiva 40.360.011,96 37.601.999,47

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 1.000.000,00 (Vj: 1.000.000,00)
II. Gewinnrücklagen
1. satzungsmäßige Rücklagen 19.163.871,18 17.892.866,81
Summe Gewinnrücklagen 19.163.871,18 17.892.866,81
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.537.695,59 1.271.004,37
Summe Eigenkapital 21.701.566,77 20.163.871,18
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 6.185.578,60 6.211.010,04
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 659.545,44 363.664,66
2. sonstige Rückstellungen 1.404.650,00 1.029.568,00
Summe Rückstellungen 2.064.195,44 1.393.232,66
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.836.681,36 4.407.613,44
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.552.767,92 2.245.827,66
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.343,64 17.311,71
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 422.378,92 179.332,15
5. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben 6.036,37 105.560,88
6. sonstige Verbindlichkeiten 3.575.462,94 2.878.239,75
Summe Verbindlichkeiten 10.408.671,15 9.833.885,59
E. Bilanzsumme Passiva 40.360.011,96 37.601.999,47

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 33.581.296,86 24.507.032,86
2. andere aktivierte Eigenleistungen 143.441,28 155.731,57
3. sonstige betriebliche Erträge 300.271,75 303.499,81
4. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -19.464.104,56 -12.225.139,31
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.279.543,48 -4.567.950,50
Summe Materialaufwand -24.743.648,04 -16.793.089,81
5. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -2.634.728,32 -2.490.370,20
b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -769.288,31 -782.135,39
Summe Personalaufwand -3.404.016,63 -3.272.505,59
6. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.826.748,95 -1.789.191,33
Summe Abschreibungen -1.826.748,95 -1.789.191,33
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.859.523,37 -1.373.777,25
8. Ordentliches Betriebsergebnis 2.191.072,90 1.737.700,26
9. Erträge aus Beteiligungen 6.344,15 3.152,46
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.776,04 3.520,49
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -84.274,51 -71.873,74
12. Finanzergebnis -66.154,32 -65.200,79
13. Ergebnis vor Steuern 2.124.918,58 1.672.499,47
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -565.379,02 -369.828,91
15. Ergebnis nach Steuern 1.559.539,56 1.302.670,56
16. sonstige Steuern -21.843,97 -31.666,19
17. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.537.695,59 1.271.004,37

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I . Allgemeine Angaben zum Unternehmen


Die Stadtwerke Bad Saulgau sind ein Eigenbetrieb (EigB) der Stadt Bad Saulgau ohne eigene Rechtspersönlichkeit im Sinne des Gesetzes über die Eigenbetriebe der Gemeinden für Baden-Württemberg i.d.F. vom 17.06.2020 (EigBG) und der dazu erlassenen Eigenbetriebsverordnung (EigBVO). Die Rechtsverhältnisse sind durch die Betriebssatzung i.d.F. vom 19.12.2014 geregelt, die durch Beschluss des Gemeinderats vom 28.04.2023 mit Wirkung zum 01.01.2023 geändert wurde. Im Übrigen gelten die Vorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) und die sonstigen für Gemeinden maßgebenden Vorschriften.

Die Stadtwerke Bad Saulgau haben ihren Sitz in Bad Saulgau. Sie sind im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HR A 560753 eingetragen.

II . Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der verbindlichen Formblätter nach dem Eigenbetriebsgesetz aufgestellt, wobei im Geschäftsjahr 2022 erstmals die neue Eigenbetriebsverordnung HGB (EigBVO-HGB) vom 01.10.2020 berücksichtigt wurde. Da die Stadtwerke Bad Saulgau als Energieversorgungsunternehmen dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG) unterliegen, sind die Vorschriften des HGB vorrangig.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresvergleich angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Der Gliederung der Bilanz sind gemäß § 265 V 2 HGB bei den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände die Posten "B. II. 3. Forderungen gegen die Stadt" und "B. II. 4. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe" sowie bei den Verbindlichkeiten die Posten "D. 4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt" und "D. 5. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben" hinzugefügt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III . Bilanzierungs - und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt; im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 I HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten werden Netto-Rechnungsbeträge zuzüglich Nebenkosten und aktivierte Eigenleistungen, vermindert um Skonti und Rabatte angesetzt. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Sachanlagen enthalten neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten.
Fremdkapitalzinsen werden bei der Aktivierung von Herstellungskosten nicht in Ansatz gebracht.


Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten 10 bis 50 Jahre
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 10 bis 50 Jahre
Verteilungsanlagen 15 bis 40 Jahre
Technische Anlagen 5 bis 20 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre

Die Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens im Einzelwert von bis zu 250 € werden in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Soweit deren Einzelwert 250 €, aber nicht 1.000 € übersteigt, wird im Geschäftsjahr ihrer Anschaffung ein Sammelposten gebildet, der im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel aufgelöst wird. Scheidet ein geringwertiges Anlagengut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.


Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5,6 HGB) waren nicht erforderlich.

Für die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird die gleitende Durchschnitts- methode angewendet (§ 256 i.V.m. § 240 III und IV HGB), wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die Treibstoffe werden mit dem letzten Einstandspreis bewertet.

Der Erdgasbestand in den Leitungen wird mit dem letzten Einstandspreis bewertet.

Zertifikate nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz werden im Zeitpunkt des Erwerbs mit den Anschaffungskosten aktiviert und im Umlaufvermögen ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % ( Vj. 1 %) gebildet.

Die Forderungen an die Stadt betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten langfristige Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 93 T€ (Vj. 96 T€). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr aus.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag bewertet.

Die Ertragszuschüsse werden über die Nutzungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstands linear abgeschrieben und ergebniswirksam aufgelöst.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.


Abweichungen aus der Gegenüberstellung der Handelsbilanz mit der Steuerbilanz führen im Berichtsjahr insgesamt zu aktiven latenten Steuern. Die Bewertung erfolgt mit 15,825 % für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritäts- zuschlag und mit 11,900 % für Gewerbesteuer. Die aktiven latenten Steuern entfallen auf das Finanzanlagevermögen sowie auf Rückstellungen.

Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 I 2 HGB kein Gebrauch gemacht.


Direkt mit dem Umsatz verbundene Verbrauch- und Verkehrsteuern werden innerhalb der Umsatzerlöse ausgewiesen.

IV . Angaben zu Posten der Bilanz

1 . Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird im Einzelnen in der Anlage zum Anhang (Anlagenachweis) dargestellt.


Die Stadtwerke Bad Saulgau halten zum 31.12.2023 folgende Beteiligungen:

Name, Sitz Kapitalanteil Eigenkapital Ergebnis
Zweckverband Wasserversorgung Hundsrücken,
Bad Saulgau
409.622,50 €
(ca. 45,4 %)
902.256,40 €
(31.12.2018)
0,00 €
(GJ 2018)
Zweckverband Wasserversorgung Atzenberg,
Ebersbach-Musbach
90.218,40 €
(10 %)
Information liegt nicht vor 0,00 €
(GJ 2019)
Südwestdeutsche Stromhandels GmbH,
Tübingen
25.000,00 €
(0,64 %)
59.049.648,72 €
(31.12.2022)
12.076.205,10 €
(GJ 2022)
NetzWerkStadt GmbH & Co.KG,
Friedrichshafen
25.000,00 €
(20 %)
244.358,74 €
(31.12.2022)
11.018,27 €
(GJ 2022)
NetzWerkStadt Verwaltungs GmbH,
Friedrichshafen
9.000,00 €
(20 %)
43.855,01 €
(31.12.2022)
966,14 €
(GJ 2022)
Windkraft Bodensee-Oberschwaben GmbH & Co.KG,
Ravensburg
48.000,00 €
(10 %)
80.092,14 €
(31.12.2022)
2.231,98 €
(GJ 2022)
Windkraft Bodensee-Oberschwaben Verwaltungs GmbH,
Ravensburg
2.500,00 €
10 %)
28.555,86 €
(31.12.2022)
2.560,00 €
(GJ 2022)

Gesamtsumme:

609.340,90 €

2 . Sonstige Vermögengegenstände

Unter den sonstigen Vermögengegenstände werden Steuererstattungsansprüche gegen das Hauptzollamt Ulm in Höhe von 102 T€ (Vj. 0 T€) ausgewiesen.

3 . Sonstige Rückstellungen


Die sonstigen Rückstellungen sind für Urlaubsverpflichtungen, Überstundenguthaben, Jubiläumszahlungen, Prüfungskosten, interne Abschlusskosten und Abrechnungsverpflichtungen, Aufbewahrung von Abschlussunterlagen und ausstehende Rechnungen gebildet worden. Des Weiteren wurden Rückstellungen für die Rücklieferung der Emissionszertifikate gemäß dem Brennstoffemissionshandelsgesetz sowie eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet.

4 . Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten 31.12.2023 Stand
Restlaufzeit

T€
Vorjahr
T€
< 1 Jahr
T€
> 1 Jahr
T€
> 5 Jahre
T€
(VJ) (VJ) (VJ)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.837 4.408 483 (520) 3.354 (3.888) 1.423 (1.946)
0 0
0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.553 2.246 2.553 (2.246) 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15 17 15 (-17) 0 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 422 179 422 (179) 0 0
5. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben 6 106 6 (106) 0 0
6. Sonstige Verbindlichkeiten 3.575 2.878 3.413 (2.715) 162 (163) 157 (159)
Gesamtsumme: 10.408 9.834 6.892 3.516 1.580


Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt betreffen in Höhe von 19 T€ (Vj. 36 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern 181 T€ (Vj. 33 T€).

5 . Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bezeichnung < 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre
T € T€ T€
aus Leasingverträgen 29 31 0
davon
gegenüber der Stadt Bad Saulgau 0 0 0
aus Mietverträgen*) 17 10 4
davon
gegenüber der Stadt Bad Saulgau 2 10 4
Gesamtsumme: 46 41 4

*) Einige Mietverpflichtungen resultieren aus unbefristeten Verträgen, daher erfolgt keine Angabe > 1 Jahr.

Zum Bilanzstichtag besteht ein Obligo aus Sachanlageninvestitionen in Höhe von 1.057 T€ .

V . Angaben zu Posten der Gewinn - und Verlustrechnung

1 . Umsatzerlöse

2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Stromversorgung 19.247 14.629 +4.618
Gasversorgung 8.010 4.636 +3.374
Wasserversorgung 2.984 2.443 +541
Wärmeversorgung 1.951 1.221 +730
Parkierung 68 63 +5
Hallenbad 225 228 -3
Breitband 133 109 +24
Dienstleistungen 685 910 -225
Sonstige Erlöse 279 268 +11

Gesamtsumme:

33.582

24.507

+9.075

2 . Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 134 T€ (Vj. 95 T€) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Einzelwert- berichtigungen, Versicherungsentschädigungen und Gutschriften für Vorjahre.

3 . Materialaufwand


Im Bereich der Strom- und Gas-Tarifkunden sowie der Strom- und Gas-Gewerbekunden wurden in Anwendung des IDW RS ÖFA 3 abweichend vom Grundsatz der Einzelbewertung Portfolio-Bewertungseinheiten gebildet. Diese sind nach Laufzeitbändern unterteilt, in welchen sich die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme ausgeglichen haben und künftig voraussichtlich ausgleichen werden. Aufgrund dessen, dass die Kundenstruktur im Tarifbereich ausschließlich Standardlastprofilkunden beinhaltet, deren Verbrauchsmengen somit weitgehend konjunktur- und wetterunabhängig sind und daher nahezu homogenen Verbrauchsstrukturen unterliegen, können die geplanten Absatzmengen als quasisicher angesehen werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen in der Grundversorgung werden ebenso berücksichtigt.

Für Sondervertragskunden, bei welchen eine eindeutige Zuordnung der Absatz- und Bezugsverträge (Back-to-Back- Verträge) möglich ist, wurden Mikro-Bewertungseinheiten gebildet.

Die finanziellen Verpflichtungen (Nominalwert in T€) der im Saldierungsbereich abgesicherten Energiebeschaffungen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Sparte 2024 T€ 2025 T€ 2026 T€ 2027 T€
Strom 4.906 2.002 1.179 40
Gas 7.811 6.279 2.405 279

Gesamtsumme:

12.717

8.281

3.584

319


Sollte ein Verpflichtungsüberschuss bestehen, so wird bei gegebener Imparität eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde aufgrund Kundenverluste im Bereich Strom eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 30 T€ gebildet. Für die Geschäftsjahre 2025ff. werden jedoch für das Portfolio Strom und Gas positive Rohmargen erwirtschaftet.

4 . Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 236 T€ (Vj. 248 T€) enthalten.

5 . Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 123 T€ (Vj. 7 T€) ausgewiesen. Es handelt sich um Forderungsverluste in Höhe von 11 T€ und Buchverluste in Höhe von 112 T€ aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens.

6 . Sonstige Pflichtangaben

Angaben der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

Gewerbliche Arbeitnehmer Vollzeit  14
Gewerbliche Arbeitsnehmer Teilzeit  2
Angestellte Vollzeit  22
Angestellte Teilzeit   7
Gesamtsumme: 45


Nach § 3 der Betriebssatzung sind die Organe der Stadtwerke der Gemeinderat, der Betriebsausschuss, der Bürgermeister und die Betriebsleitung.

Der Betriebsausschuss setzt sich seit 15 . 12 . 2022 wie folgt zusammen :

Frau Bürgermeisterin Doris Schröter, sowie die nachstehend genannten

Mitglieder Stellvertreter
Frau Larissa Lott-Kessler, Dipl. Betriebswirtin (FH) Herr Alfred Härle, Polizeihauptkommissar
Herr Josef Berschauer, Dipl.-Ing. (FH)
Pensionär
Herr Franz Östermann, Pensionär
Herr Ernst Buck, Apotheker Frau Tatjana Buck, Apothekerin
Herr Alfons Reuter, Lagerist Herr Thomas Zimmerer, Landwirtschaftsmeister
Herr Armin König, Technischer Betriebswirt Herr Jürgen Acker, Einkaufsleiter
Frau Gerlinde Frühbauer, Rentnerin Herr Wolfgang Schuttkowski, Beamter
Herr Marcus Haile, Dipl. Produkt- und Grafikdesigner Herr Bernhard Scherer, Dipl. Forstwirt
Frau Marika Marsovszki, Diätassistentin Frau Heike-Anita Nabholz, Altenpflegerhelferin
Herr Franz-Josef Luib, Bauingenieur Frau Regine Reisch, Dipl.-Betriebswirtin (BA), Geschäftsführerin Hotel Kleber-Post
Herr Baykal Ünal, Einzelhändler Herr Thomas Anton Oßwald, Automobilkaufmann


Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.


Die Vergütungen an den Gemeinderat, die Bürgermeisterin, den Betriebsausschuss und den Beigeordneten Herrn Richard Striegel wurden im Rahmen des Verwaltungskostenbeitrages an die Stadt abgeführt.

Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen


Die Stadtwerke Bad Saulgau haben im Geschäftsjahr 2023 keine Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen durchgeführt.

Honorar des Abschlussprüfers

Als Aufwendungen für den Abschlussprüfer, das Geschäftsjahr 2023 betreffend, wurden für die Abschlussprüfung 23 T€, für weitere Bestätigungsleistungen 4 T€ und für Steuerberatungsleistungen 5 T€ in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Ergebnisverwendungsvorschlag


Die Betriebsleitung schlägt dem Gemeinderat vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.538 zuzuführen.

 

Bad Saulgau, 31.05.2024

Stadtwerke Bad Saulgau

Richard Striegel Betriebsleitung

Anlagenspiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

Stand 01.01.2023 €
Zugänge €
Abgänge €
Umbuchungen €
Stand 31.12.2023 €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.757.509,35 39.943,20 37.973,95 70.228,73 2.829.707,33
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.757.509,35 39.943,20 37.973,95 70.228,73 2.829.707,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 13.801.269,63 171.293,36 0,00 0,00 13.972.562,99
2. Grundstücke ohne Bauten 404.769,34 0,00 0,00 0,00 404.769,34
3. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugsanlagen 7.484.470,80 151.903,99 26.491,87 10.338,84 7.620.221,76
4. Verteilungsanlagen 50.347.980,51 2.130.078,08 803.652,73 425.315,27 52.099.721,13
5. Technische Anlagen 1.483.991,27 0,00 0,00 0,00 1.483.991,27
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.347.127,86 319.283,84 146.200,53 44.821,41 3.565.032,58
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 689.983,60 341.101,14 118.359,33 -550.704,25 362.021,16
Summe Sachanlagen 77.559.593,01 3.113.660,41 1.094.704,46 -70.228,73 79.508.320,23
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 609.340,90 0,00 0,00 0,00 609.340,90
Summe Finanzanlagen 609.340,90 0,00 0,00 0,00 609.340,90
Summe Anlagevermögen 80.926.443,26 3.153.603,61 1.132.678,41 0,00 82.947.368,46

Abschreibungen

Stand 01.01.2023 €
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z .m. Zugängen €
Abgänge €
Stand 31.12.2023 €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.562.813,58 70.635,14 37.973,95 2.595.474,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.562.813,58 70.635,14 37.973,95 2.595.474,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 6.383.755,86 326.312,74 0,00 6.710.068,60
2. Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugsanlagen 5.422.374,07 277.332,81 26.491,87 5.673.215,01
4. Verteilungsanlagen 36.164.586,56 949.567,80 803.652,73 36.310.501,63
5. Technische Anlagen 1.441.015,87 12.474,80 0,00 1.453.490,67
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.397.172,44 190.425,66 146.001,84 2.441.596,26
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 51.808.904,80 1.756.113,81 976.146,44 52.588.872,17
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 54.371.718,38 1.826.748,95 1.014.120,39 55.184.346,94

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023 €
Buchwert 31.12.2022 €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 234.232,56 194.695,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 234.232,56 194.695,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 7.262.494,39 7.417.513,77
2. Grundstücke ohne Bauten 404.769,34 404.769,34
3. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugsanlagen 1.947.006,75 2.062.096,72
4. Verteilungsanlagen 15.789.219,50 14.183.393,95
5. Technische Anlagen 30.500,60 42.975,41
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.123.436,32 949.955,42
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 362.021,16 689.983,60
Summe Sachanlagen 26.919.448,06 25.750.688,21
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 609.340,90 609.340,90
Summe Finanzanlagen 609.340,90 609.340,90
Summe Anlagevermögen 27.763.021,52 26.554.724,88

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Stadtwerke Bad Saulgau, Bad Saulgau


PRÜFUNGSURTEILE


Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Bad Saulgau, Bad Saulgau, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse


entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften für der Eigenbetriebsverordnung des Landes Baden-Württemberg und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und


vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des Landes Baden-Württemberg und stellt die Chancen und Risi- ken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmä- ßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.


GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.


VERANTWORTUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS, DES GEMEINDERATS UND DES BETRIEBSAUSSCHUSSES FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT


Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den Vorschriften der Eigen- betriebsverordnung des Bundeslandes Baden-Württemberg und dem Eigenbetriebsgesetz des Bundeslandes Baden- Württemberg i.V.m. den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen we- sentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des Bundeslandes Baden-Württemberg und dem Eigenbetriebsgesetz des Bundeslandes Baden-Württemberg entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des Bundeslandes Baden-Württemberg und dem Eigenbetriebsgesetz des Bundeslandes Baden-Württemberg zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Gemeinderat und der Betriebsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Eigenbetriebs zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.


VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBE- RICHTS


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des Bundeslandes Baden-Württemberg und dem Eigenbetriebsgesetz des Bundeslandes Baden-Württemberg entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresab- schlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus


identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Au- ßerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.


gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontroll- system und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Eigenbetriebs abzugeben.


beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsme- thoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.


ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.


beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt.


beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs.


führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu- grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.


SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUUNGSPFLICHTEN NACH § 6b ABS. 3 ENWG § 3 ABS. 4 SATZ 2 MSBG


Wir haben geprüft, ob der Eigenbetrieb ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.


Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefüg- ten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.


Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW-Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n. F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement und auftragsbegleitende Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 und 2) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.


Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Gemeinderats und des Betriebsausschusses für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.


Der Gemeinderat und der Betriebsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungsle- gungspflichten des Eigenbetriebs nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,


ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung von getrennten Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und


ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.


Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.


Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

Stuttgart, 31. Mai 2024

BW PARTNER
Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Susanne Reh
Wirtschaftsprüfer

Marius Henkel
Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Bilanz Stromnetz zum 31. Dezember 2023

A k ti v a Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A.Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 34.312,26 14.945,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.153.871,93 1.009.493,26
2. Grundstücke ohne Bauten 30.787,22 25.330,79
3. Verteilungsanlagen 5.007.121,72 3.957.592,28
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.235,27 214.149,51
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.155,47 105.041,39
6.443.171,61 5.311.607,23
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 17.000,00 17.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 438.884,18 358.842,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 696.130,63 902.366,69
2. Forderungen gegen die Stadt 18.438,83 160.920,71
3. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe 15.463,27 22.683,65
4. Sonstige Vermögensgegenstände 356.050,47 122.639,78
1.086.083,20 1.208.610,83
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 834.397,82 906.903,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.749,93 12.750,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 486.288,72
8.866.599,00 8.316.947,49
P a s s i v a Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Rücklagen
Gewinnrücklagen 5.242.636,20 5.163.429,71
III. Jahresüberschuss 83.460,20 176.521,25
5.351.096,40 5.364.950,96
B. Sonderposten für empfangene Zuschüsse 1.383.928,97 1.353.998,26
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 34.146,61 28672,74
2. Sonstige Rückstellungen 120.550,05 105.311,39
154.696,66 133.984,13
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 684.318,81 660.810,12
*) 81.203,23 €, VJ 76.757,32 €
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 528.533,47 678.708,85
*) 528.533,47 €; VJ 678.708,85 €
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.589,03 12.844,25
*) 8.589,03 €; VJ 12.844,25 €
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 76.140,46 40.183,65
*) 76.140,46 €; VJ 40.183,65 €
5. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben 400,76 19.532,04
*) 400,76 €; VJ 19.532,04 €
6. Sonstige Verbindlichkeiten 63.336,50 51.935,23
a) *) 63.336,50 €; VJ 51.935,23 €
b) davon aus Steuern: 9.920,02 €; VJ 6.683,10 €
c) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 €; VJ 0,00 €
1.361.319,03 1.464.014,14
E. Passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 615.557,94 0,00
8.866.599,00 8.316.947,49

*) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr

Gewinn- und Verlustrechnung Stromnetz für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 8.920.609,82 8.699.858,39
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 44.299,30 39.284,78
3. Sonstige betriebliche Erträge 6.086,33 26.837,22
8.970.995,45 8.765.980,39
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.495.495,86 4.517.960,72
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.939.992,74 2.705.741,11
7.435.488,60 7.223.701,83
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 511.712,83 477.823,28
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 183.994,77 189.801,50
davon für Altersversorgung: 56.584,89 €; Vj 60.402,62 €
695.707,60 667.624,78
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 356.097,56 343.938,65
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 367.632,29 313.455,89
116.069,40 217.259,24
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.557,04 39,38
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.655,63 9.750,45
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16.465,53 27.849,75
-29.564,12 -37.560,82
11. Ergebnis nach Steuern 86.505,28 179.698,42
12. Sonstige Steuern 3.045,08 3.177,17
13. Jahresüberschuss 83.460,20 176.521,25

Entwicklung des Anlagevermögens im Stromnetz im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Ausgleichsposten
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 816.044,55 10.059,87 -2.128,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.315.998,36 156.809,66 47.020,63
2. Grundstücke ohne Bauten 25.330,79 0,00 5.456,43
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 277.339,28 0,00 0,00
4. Verteilungsanlagen 14.340.300,68 1.242.027,83 0,00
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.021.295,15 68.237,70 4.167,64
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 105.041,39 973,54 -311,39
17.085.305,65 1.468.048,73 56.333,31
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 17.000,00 0,00 0,00
17.918.350,20 1.478.108,60 54.205,30
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 21.777,93 13.058,07 832.696,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 0,00 0,00 1.519.828,65
2. Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 30.787,22
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 277.339,28
4. Verteilungsanlagen 70.401,13 651.283,04 15.001.446,60
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.369,01 22.197,18 1.075.872,32
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -96.548,07 0,00 9.155,47
-21.777,93 673.480,22 17.914.429,54
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 17.000,00
0,00 686.538,29 18.764.125,81
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Ausgleichsposten Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 801.099,53 12.180,69 -1.838,14 13.058,07 798.384,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 306.505,10 35.273,08 24.178,54 0,00 365.956,72
2. Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 277.339,28 0,00 0,00 277.339,28
4. Verteilungsanlagen 10.382.708,40 262.899,52 651.283,04 9.994.324,88
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 807.145,64 45.744,27 2.896,68 22.149,54 833.637,05
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
11.773.698,42 343.916,87 27.075,22 673.432,58 11.471.257,93
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
12.574.797,95 356.097,56 25.237,08 686.490,65 12.269.641,94
Buchwerte Kennzahlen
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2023 Abschreibungssatz Restbuchwert
EUR EUR % %
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 34.312,26 14.945,02 1,46 4,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.153.871,93 1.009.493,26 2,32 75,92
2. Grundstücke ohne Bauten 30.787,22 25.330,79 0,00 100,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Verteilungsanlagen 5.007.121,72 3.957.592,28 1,75 33,38
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.235,27 214.149,51 4,25 22,52
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.155,47 105.041,39 0,00 100,00
6.443.171,61 5.311.607,23 1,92 35,97
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 17.000,00 17.000,00 0,00 100,00
6.494.483,87 5.343.552,25 1,90 34,61

Bilanz Gasnetz zum 31. Dezember 2023

A k t i v a Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 20.986,90 8.277,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 379.484,40 456.179,57
2. Grundstücke ohne Bauten 17.192,68 15.617,06
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 227.911,61 243.871,29
4. Verteilungsanlagen 2.111.304,80 2.218.322,01
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 301.227,10 322.771,18
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 43.997,71
3.037.120,59 3.300.758,82
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 17.000,00 17.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 167.509,11 128.866,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 921.291,54 223.096,15
2. Forderungen gegen die Stadt 9.694,79 38.996,62
3. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe 8.198,76 15.880,42
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.423,82 18.017,65
940.608,91 295.990,84
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 331.822,87 238.735,07
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 3.434.209,81 3.102.398,82
7.949.258,19 7.092.028,14
P a s s i v a Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Rücklagen
Gewinnrücklagen 5.492.756,26 5.325.594,11
III. Jahresüberschuss 234.120,59 278.728,75
5.751.876,85 5.629.322,86
B. Sonderposten für empfangene Zuschüsse 650.115,53 667.009,98
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 74.192,38 57.039,01
2. Sonstige Rückstellungen 62.998,21 51.405,03
137.190,59 108.444,04
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 324.189,36 443.999,33
*) 38.469,24 €, VJ 51.573,36 €
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 217.381,86 154.482,55
*) 217.381,86 €; VJ 154.482,55 €
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.703,80 1.997,40
*) 2.703,80 €; VJ 1.997,40 €
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 38.731,91 28.131,85
*) 38.731,91 €; VJ 28.131,85 €
5. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben 230,96 322,52
*) 230,96 €; VJ 322,52 €
6. Sonstige Verbindlichkeiten 826.837,33 58.317,61
a) *) 826.837,33 €; VJ 58.317,61 €
b) davon aus Steuern: 14.816,56 €; VJ 4.408,09 €
c) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 €; VJ 0,00 €
1.410.075,22 687.251,26
7.949.258,19 7.092.028,14

*) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr

Gewinn- und Verlustrechnung Gasnetz für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 3.488.741,62 2.155.586,26
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 18.006,54 26.172,61
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.632,86 83.633,47
3.508.381,02 2.265.392,34
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.356.745,04 483.495,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.015.036,03 580.456,70
2.371.781,07 1.063.952,09
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 287.347,73 307.592,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 105.965,59 132.789,55
davon für Altersversorgung 32.592,20 €; Vj 42.278,70 €
393.313,32 440.382,31
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 244.088,11 245.038,85
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 214.442,33 171.166,79
284.756,19 344.852,30
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 956,67 25,97
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.181,55 6.549,27
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 42.334,60 57.249,22
-48.559,48 -63.772,52
11. Ergebnis nach Steuern 236.196,71 281.079,78
12. Sonstige Steuern 2.076,12 2.351,03
13. Jahresüberschuss 234.120,59 278.728,75

Entwicklung des Anlagevermögens im Gasnetz im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Ausgleichsposten
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 553.334,79 5.314,00 -6.053,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 752.623,77 0,00 -71.156,42
2. Grundstücke ohne Bauten 15.617,06 0,00 1.575,62
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 433.418,45 0,00 0,00
4. Verteilungsanlagen 11.286.787,93 29.418,64 0,00
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 868.222,50 34.141,42 -15.052,11
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 43.997,71 0,00 -867,58
13.400.667,42 63.560,06 -85.500,49
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 17.000,00 0,00 0,00
13.971.002,21 68.874,06 -91.553,51
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 15.211,54 7.822,55 559.984,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 0,00 0,00 681.467,35
2. Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 17.192,68
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 433.418,45
4. Verteilungsanlagen 18.260,30 0,00 11.334.466,87
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.517,92 26.117,05 863.712,68
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -35.989,76 7.140,37 0,00
-15.211,54 33.257,42 13.330.258,03
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 17.000,00
0,00 41.079,97 13.907.242,79
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Ausgleichsposten Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 545.057,08 6.655,68 -4.892,35 7.822,55 538.997,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 296.444,20 12.807,50 -7.268,75 0,00 301.982,95
2. Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 189.547,16 15.959,68 0,00 0,00 205.506,84
4. Verteilungsanlagen 9.068.465,92 154.696,15 0,00 0,00 9.223.162,07
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 545.451,32 53.969,10 -10.845,25 26.089,59 562.485,58
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10.099.908,60 237.432,43 -18.114,00 26.089,59 10.293.137,44
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10.644.965,68 244.088,11 -23.006,35 33.912,14 10.832.135,30
Buchwerte Kennzahlen
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022 Abschreibungssatz Restbuchwert
EUR EUR % %
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 20.986,90 8.277,71 1,19 3,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 379.484,40 456.179,57 1,88 55,69
2. Grundstücke ohne Bauten 17.192,68 15.617,06 0,00 100,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 227.911,61 243.871,29 3,68 52,58
4. Verteilungsanlagen 2.111.304,80 2.218.322,01 1,36 18,63
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 301.227,10 322.771,18 6,25 34,88
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 43.997,71 0,00 100,00
3.037.120,59 3.300.758,82 1,78 22,78
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 17.000,00 17.000,00 0,00 100,00
3.075.107,49 3.326.036,53 1,76 22,11

Bilanz grundzuständiger Messstellenbetrieb zum 31. Dezember 2023

A k t i v a Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A.Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.812,00 5.390,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 56.613,85 69.014,97
2. Grundstücke ohne Bauten 3.945,11 2.952,07
3. Verteilungsanlagen 85.437,47 72.038,42
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.626,72 2.952,77
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 420,87
150.623,15 147.379,10
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.294,49 4.730,52
2. Forderungen gegen die Stadt 969,04 636,10
3. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe 1.700,68 2.152,80
4. Sonstige Vermögensgegenstände 57,76 0,30
8.021,97 7.519,72
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.296,97 3.894,19
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 621.995,33 535.763,55
787.749,42 699.946,93
P a s s i v a Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Verlustvortrag -535.763,55 -445.267,17
II. Jarhesfehlbetrag -86.231,78 -90.496,38
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 621.995,33 535.763,55
0,00 0,00
B. Sonderposten für empfangene Zuschüsse 14,99 24,83
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 5.413,25 7.008,03
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.641,27 26.084,61
*) 2.449,35 €, VJ 3.029,89 €
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 18,83
*) 0,00 €; VJ 18,83 €
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligung 0,00 0,00
*) 0,00 €; VJ 0,00 €
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 3.344,99 3.813,65
*) 3.344,99 €; VJ 3.813,65 €
5. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben 27,07 43,72
*) 27,07 €; VJ 43,72 €
6. Sonstige Verbindlichkeiten 778,27 582,68
a) *) 778,27 €; VJ 582,68 €
b) davon aus Steuern: 477,58 €; VJ 670,35 €
c) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 €; VJ 0,00 €
24.791,60 30.543,49
E. Passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 757.529,58 662.370,58
787.749,42 699.946,93

*) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr

Gewinn- und Verlustrechnung grundzuständiger Messstellenbetrieb für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 45.939,18 37.356,66
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.063,39 3.446,30
3. Sonstige betriebliche Erträge 177,20 176,04
48.179,77 40.979,00
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 15.285,84 6.149,13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.332,94 888,62
17.618,78 7.037,75
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 47.236,71 48.944,12
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 12.467,01 18.065,29
davon für Altersvorsorgung: 3.832,00 €, Vj. 5.737,38 €
59.703,72 67.009,41
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 25.926,28 27.530,90
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 30.579,78 29.334,11
-85.648,79 -89.933,17
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 105,19 3,95
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 529,04 381,18
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
-423,85 -377,23
11. Ergebnis nach Steuern -86.072,64 -90.310,40
12. Sonstige Steuern 159,14 185,98
13. Jahresfehlbetrag -86.231,78 -90.496,38

Entwicklung des Anlagevermögens im grundzuständiger Messstellenbetrieb im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Ausgleichsposten
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 70.536,97 1.618,87 6.998,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 93.551,24 0,00 -8.423,99
2. Grundstücke ohne Bauten 2.952,07 0,00 993,04
3. Verteilungsanlagen 113.968,50 31.593,70 0,00
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.081,67 2.817,84 -1.679,59
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 420,87 0,00 -125,72
222.974,35 34.411,54 -9.236,26
III. Finanzanlagen
Beteiligungen
293.511,32 36.030,41 -2.237,30
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 79.154,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 0,00 0,00 85.127,25
2. Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 3.945,11
3. Verteilungsanlagen 0,00 0,00 145.562,20
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 295,15 174,04 13.341,03
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -295,15 0,00 0,00
0,00 174,04 247.975,59
III. Finanzanlagen
Beteiligungen
0,00 174,04 327.130,39
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Ausgleichsposten Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 65.146,60 4.448,29 6.747,91 0,00 76.342,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 24.536,27 2.432,72 1.544,41 0,00 28.513,40
2. Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verteilungsanlagen 41.930,08 18.194,65 0,00 0,00 60.124,73
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.128,90 850,62 -1.094,39 170,82 8.714,31
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
75.595,25 21.477,99 450,02 170,82 97.352,44
III. Finanzanlagen
Beteiligungen
140.741,85 25.926,28 7.197,93 170,82 173.695,24
Buchwerte Kennzahlen
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022 Abschreibungssatz Restbuchwert
EUR EUR % %
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.812,00 5.390,37 5,62 3,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 56.613,85 69.014,97 2,86 66,50
2. Grundstücke ohne Bauten 3.945,11 2.952,07 0,00 100,00
3. Verteilungsanlagen 85.437,47 72.038,42 12,50 58,69
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.626,72 2.952,77 6,38 34,68
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 420,87 0,00 0,00
150.623,15 147.379,10 8,66 60,74
III. Finanzanlagen
Beteiligungen
153.435,15 152.769,47 7,93 46,90

Angaben zur Festellung

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 27. Juni 2024 der Gesellschafterversammlung festgestellt.

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