Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 571767
Eingetragen
6.9.2005
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Maschinen, Apparaten und Aggregaten aller Art, insbesondere auf dem Gebiet der Strömungs- und Verfahrenstechnik, sowie Erbringung von damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder sich an anderen Unternehmen zu beteiligen. Sie ist weiter berechtigt, Unternehmensverträge aller Art abzuschließen und sämtliche Geschäfte und Maßnahmen durchführen, die geeignet sind, den Unternehmensgegenstand unmittelbar oder mittelbar zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Helms
seit 12.9.2024
Prokura
Rainer Dietz
seit 3.8.2022
Geschäftsführer
Lars Altmann
seit 26.4.2022
Prokura
Michael Hansen
seit 26.4.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AZTMG Beteiligungen 1 GmbH i.Gr.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FIMA Maschinenbau GmbH

Obersontheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 01. Januar - 31. Dezember 2023

FIMA Maschinenbau GmbH

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Das Jahr 2023 war weiterhin durch den Ukraine-Konflikt mit Russland und das daraus resultierende Embargo geprägt, welches das Russland-Geschäft der FIMA Maschinenbau GmbH von einem Hauptmarkt auf Null reduziert hat. Das Jahr wurde genutzt, um neue Märkte zu erschließen. Dabei konnten wir ein gewisses Wachstum in Asien und im Nahen Osten verzeichnen. Der chinesische Markt zeigte weiterhin ein starkes Comeback und führte zu einem rekordhohen Auftragseingang, der den größten Auftrag in der 76-jährigen Geschichte des Unternehmens beinhaltete. Der gesamte Auftragseingang belief sich auf knapp EUR 26 Mio. und lag damit erheblich über dem Vorjahreswert. Das Servicegeschäft blieb im Vergleich zu 2022 auf einem stabilen Niveau, lag jedoch mit EUR 5,5 Mio. etwas unter den Erwartungen.

Die Fertigungsleistung (Umsatz) beliefen sich auf EUR 24,1 Mio. und entsprach damit den Erwartungen für das Jahr. Aufgrund von Verträgen mit günstigen Zahlungsbedingungen gelang es dem Unternehmen, das gesamte Jahr über einen positiven Cashflow zu erzielen. Die Ausführung von Projekten wird nach wie vor durch Mängel in der Lieferkette beeinträchtigt, doch durch eine stärkere Fokussierung und einige Verbesserungen der Prozesse in der Produktion blieben die Einnahmen mit einigen kleineren Verzögerungen im Plan. Der Großauftrag für ein größeres Pharmaunternehmen, der sich in den letzten drei Jahren im Auftragsbestand befand, wurde schließlich im Herbst 2023 ausgeliefert. Im Jahr 2023 wurde beschlossen, den Schwerpunkt auf das Projektmanagement und den Projektverkauf zu legen. Dies führte zu einer umfassenden Reorganisation mit der Einführung einer PMO (Projektmanagement-Organisation) und der Aufspaltung der Vertriebsorganisation in zwei separate Einheiten, die sich nun auf Verdichter und Turbogebläse konzentrieren.

Umsatzaufteilung nach Produktgruppen

Angaben
in TEUR
31.12.2023
Strömungstechnik
- Ventilatoren 7.076
- Verdichter 6.217
- Ersatzmaschinen 1.286
Verfahrenstechnik 3.752
Service/Ersatzteile 5.401
Sonstige 426
Gesamt 24.158

Das Jahresergebnis (Umsatz) entspricht den Erwartungen und kann als zufriedenstellend bezeichnet, obwohl das EBITDA nicht ganz das Ziel erreicht hat, kann es als akzeptabel bezeichnet werden.

Im Jahr 2023 konnte durchgehend ein positiver Cashflow erzielt werden.

Gegen Ende 2023 wurde dem Unternehmen durch die BAFA zudem eine Exportgarantie des Bundes für einen Auftrag in zweistelliger Millionenhöhe in Asien gewährt.

Die Tochtergesellschaft in der Türkei, FIMAPro Turbo Kompresör ve Mak. San. A.Ş, hat sich positiv entwickelt und es konnte ein erhebliches Wachstum zum Vorjahr erreicht werden. Dies ist nicht zuletzt auf die Tatsache zurückzuführen, dass sich die Mehrarbeit bei FIMA auch positiv auf FIMAPro Turbo Kompresör ve Mak. San. A.Ş ausgewirkt hat.

FIMA (Wuhan) Turbo Maschine Co. wechselte das Büro und zog in ein neues Bürogebäude welches zentral in Wuhan liegt um. Die Aktivität von FIMA Wuhan wuchs im Jahr 2023 und führte schließlich zu einem großen Verdichter-Auftrag in Nordchina mit einem strategisch sehr wichtigen Kunden. Dieser Auftrag stellt eine sehr gute Referenz für FIMA dar und wird es FIMA ermöglichen, auch an sehr großen Projekten teilzunehmen.

Im Jahr 2023 haben wir das Personal der FIMA India Pvt. Ltd. wieder eingestellt, um den Vertrieb in dieser Region wieder aufzunehmen. Seit der Insolvenz der Firma war es der Firma untersagt, Projekte in Indien auszuschreiben. Seit Ende 2022 und insbesondere im Jahr 2023 wurden jedoch erhebliche Anstrengungen unternommen, damit die Firma an neuen Projekten teilnehmen kann.

FIMA beschäftigte zum Bilanzstichtag 113 Mitarbeiter, von denen sich 4 Personen in Ausbildung befanden. Weiterhin werden ständig Studenten über Praktika und Studienarbeiten beschäftigt. Für die Stammmitarbeiter stehen interne und externe Weiterbildungsprogramme zur Verfügung, welche mit TEUR 23,3 als Aus- und Weiterbildungskosten in der Bilanz abgebildet sind. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter lag bei 14,2 Jahren, das Durchschnittsalter bei 43,1 Jahren. Bis zum 31.12.2023 wurden 2 Mitarbeiter freigesetzt, 2 Mitarbeiter wurden in den Ruhestand verabschiedet. Zusätzlich gab es 3 ungeplante Personalabgänge. Die Personalaufwendungen beliefen sich bis zum Stichtag auf EUR 8,876 Mio.

2. Darstellung der Lage

a) Vermögenslage

Das Anlagevermögen per 31.12.2023 beträgt EUR 0,904 Mio. (31.12.2022: EUR 0,856 Mio.).

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen liegt mit EUR 1,284 Mio. unter dem Vorjahresniveau (EUR 1,491 Mio.). Der Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen beträgt EUR 4,954 Mio. und liegt damit ebenfalls unter Vorjahresniveau.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen bei EUR 3,888 Mio. (31.12.2022: EUR 3,672 Mio.), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bei EUR 0,549 Mio. (31.12.2022: EUR 1,059 Mio.).

Die Rückstellungen werden in Höhe von EUR 1,676 Mio. ausgewiesen und damit unter dem Vorjahreswert von EUR 3.752 Mio.

Das Eigenkapital betrug per 31.12.2023 rd. EUR 5,547 Mio. (31.12.2022: EUR 5,117 Mio.). Die Eigenkapitalquote lag am 31.12.2023 bei 44%.

b) Ertragslage

Am 31.12.2023 wurde eine EBITDA-Quote von rd. 4,37% (betriebliches Ergebnis bezogen auf die Umsatzerlöse) erzielt.

Die Materialeinsatzquote betrug 41,59% bezogen auf die operative Gesamtleistung. Die Personalaufwandsquote betrug für den gleichen Zeitraum 41,85%.

Der Jahresüberschuss beläuft sich zum 31.12.2023 auf EUR 0,430 Mio.

c) Finanzlage

Nach wie vor steht der FIMA kein Kontokorrentrahmen zur Verfügung. Die vorhanden Avalrahmen bei verschieden Versicherungsgesellschaften sind mit Anzahlungs- oder Gewährleistungsbürgschaften belegt.

3. Chancen- und Risikobericht

Die im Folgenden dargelegten Chancen und Risiken beziehen sich auf die FIMA Maschinenbau GmbH, die das erste volle Geschäftsjahr nach der 2022 erfolgreich abgeschlossenen Insolvenz hinter sich hat.

a) Chancen

Verdichter und Großprojekten:

Angesichts der Verschlechterung des europäischen Geschäftsklimas hat die FIMA Maschinenbau GmbH eine neue Strategie verfolgt, die sich auf die aufstrebenden Märkte im asiatisch-pazifischen Raum und im Nahen Osten konzentriert und sich als vorteilhaft erwiesen hat. Insbesondere die Konzentration auf größere Projekte innerhalb unseres Kerngeschäfts, für die wir über gute Referenzen verfügen, wird uns helfen die Märkte in China und Indien wieder zu erschließen..

b) Risiken

Projektrisiko: Die FIMA ist ein Einzelfertiger, jeder Auftrag ist auf die Lösung einer speziellen Kundenanforderung ausgerichtet. Potentielle Risiken entstehen dabei in der mit Unsicherheiten behafteten Ausführung der Aufträge. Risiken können sich dabei in technischer, finanzieller und terminlicher Hinsicht ergeben.

Das technische Risiko besteht im Nichterreichen der vertraglich zu erbringenden Leistungsdaten der Ventilatoren und Verdichter. Bereits im Angebotsstadium wird die Machbarkeit in interdisziplinär besetzten Beratungsgremien untersucht. Die technischen Risiken werden zusätzlich durch den Einsatz moderner, analytischer Berechnungssoftware deutlich minimiert.

Bei Auftragsdurchlaufzeiten von bis zu 15 Monaten und bei Auftragswerten im Millionenbereich ergibt sich teilweise ein erheblicher Vorfinanzierungsbedarf (Finanzierungsrisiko). Dem wurde dadurch begegnet, dass entsprechende Kundenan- und -zwischenzahlungen sowie mittlerweile auch Treuhandlösungen vereinbart wurden und nach wie vor werden. Weiterhin wird durch Lieferung gegen Akkreditive, frühzeitige Kundenbonitätsprüfungen und durch ein konsequentes Debitorenmanagement das Ausfallrisiko auf ein Minimum reduziert. So waren in den letzten drei Jahren keine Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Insbesondere bei Lieferung in komplexe Großprojekte unserer Kunden kann es sehr leicht zu unvorhersehbaren Lieferterminverschiebungen kommen (Terminrisiko).

Zum Management der potentiellen Risiken wird konsequentes Projektmanagement betrieben. So ist für jedes Projekt ein Projektleiter zuständig, der für die planmäßige Abwicklung verantwortlich ist. Durch fortlaufende Kontrolle der Projekt-Sollvorgaben sowohl auf der Termin- als auch auf der Kostenseite, lassen sich bereits in einem frühen Stadium mögliche Projektrisiken erkennen und erforderliche Gegenmaßnahmen einleiten.

Beschaffungs- und Absatzmarkt: Risiken bestehen, wenn die zur Herstellung benötigten Vorprodukte nicht in ausreichendem Maß, der erforderlichen Qualität und zum benötigten Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Weiterhin kommt hinzu, dass auch der Lieferantenmarkt von der FIMA Maschinenbau GmbH sehr gut ausgelastet ist. Diese Situation führt aktuell zu längeren Lieferzeiten. Um auch hier weiterhin flexibel und marktorientiert reagieren zu können, wird der Beschaffungsmarkt weiter international strategisch aufgebaut. Dies gilt auch für die gezielte Erweiterung zusätzlicher interner (FIMA Pro) und externer Produktionskapazitäten.

Die FIMA Maschinenbau GmbH begegnet diesen Risiken beispielsweise mit einer flexiblen Vorratspolitik und Preisanpassungsklauseln in ihren Verkaufsverträgen. Durch weitere organisatorische Ablaufoptimierungen (z.B. Aufbau eines strategischen Einkaufs, Planung eines Operational Excellence Centers), wurde und wird eine Erhöhung der Effizienz und Effektivität erreicht.

Währungs- und Zinsrisiko: Sowohl auf der Einkaufs- als auch Verkaufsseite werden Geschäfte fast ausschließlich in EUR abgewickelt, einige wenige in USD. Für größere Fremdwährungsgeschäfte werden Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die Auswirkungen von kurzfristigen Wechselkursschwankungen sind daher unbedeutend. Mittel- und langfristige Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in EUR.

Bilanzposition - aktive latente Steuer: In der Höhe der aktiven latenten Steuer besteht eine Unsicherheit, da diese abhängig ist von der Anerkennung der steuerlichen Verlustvorträge durch das zuständige Finanzamt. In der Folge ist es möglich, dass die im Jahresabschluss dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage teilweise Änderungspotential enthält. Eine potentielle Änderung des Ausweises könnte sich auch auf das Jahresergebnis und somit auf das Eigenkapital auswirken.

Mit dem sich ändernden Geschäftsklima in den Kernmärkten werden neue Aufträge eine Herausforderung darstellen und der Markt wird zunehmend umkämpfter. Dies wird die FIMA Maschinenbau GmbH vor die Herausforderung stellen, sich stärker auf die Standardisierung zu konzentrieren und auch unser weitreichendes Vertriebsnetzwerk zu nutzen, um das Geschäft in den neuen Märkten wie China und Indien auszubauen. Das Servicegeschäft wird weiterhin eine Herausforderung sein.

Bei der FIMA Maschinenbau GmbH existiert ein umfangreiches Kennzahlensystem auf Abteilungs- und Bereichsebene. Anhand der regelmäßig erhobenen Kennzahlen aus den verschiedenen Bereichen des Unternehmens, wie Vertrieb, Einkauf, Produktion, Personal etc., lassen sich Risiken leichter abschätzen und daraus möglicherweise entstehende Probleme frühzeitig erkennen und umgehen. Die Unternehmenssteuerung nehmen wir anhand der Kennzahlen Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern vor.

Diese Risiken gilt es durch verstärktes Controlling und Reporting, durch einen Konsolidierungskurs (statt überdurchschnittlichen Wachstumes), durch sorgfältige Auswahl von Großprojekten sowie durch einen ganzheitlichen ERP-Einsatz rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

4. Prognosebericht

Der Auftragsbestand Ende 2023 stellt ein Rekordhoch dar und bestätigt einen positiven Ausblick für das Jahr 2024, in dem wir ein deutliches Wachstum bei Umsatz und EBITDA erwarten. Der Auftragsbestand besteht aus mehreren größeren Verdichter-Aufträgen, die im kommenden Geschäftsjahr ausgeliefert werden sollen.

Obwohl wir uns nach wie vor auf die bisherigen Kernmärkte in Europa konzentrieren, mussten wir unsere Anstrengungen von Russland auf neue Märkte verlagern, was uns anscheinend gelungen ist. Die Aussichten in den neuen aufstrebenden Märkten, einschließlich Indien und China, bleiben einigermaßen positiv, was zu einem weiteren Wachstum des Auftragseingangs im Jahr 2024 führen sollte.

FIMA ist nach wie vor der bevorzugte Lieferant vieler Endverbraucher, da wir in der Lage sind, Lösungen auf Kundenwusch zu liefern. Die Grundlage für diese Fähigkeit sind die Kernkompetenzen der FIMA-Mitarbeiter und nicht zuletzt eine hoch motivierte Belegschaft.

Die Anwerbung neuer Mitarbeiter bleibt eine Herausforderung und obwohl wir weiterhin Mitarbeiter in Deutschland finden, sehen wir uns Möglichkeiten in Regionen an, in denen wir vor Ort präsent sind, um uns auch dort weiterzuentwickeln.

 

Obersontheim, den 13.05.2024

Michael Hansen, Geschäftsführer

Rainer Dietz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 904.188,46 856.174,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 202.192,00 85.648,00
II. Sachanlagen 670.449,00 770.526,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 178,00
2. technische Anlagen und Maschinen 181.462,00 201.928,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 488.986,00 568.420,00
III. Finanzanlagen 31.547,46
1. Beteiligungen 31.547,46
B. Umlaufvermögen 10.406.194,50 10.657.288,83
I. Vorräte 546.227,20 4.147.573,26
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.254.578,22 5.844.958,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.256.980,00 3.790.817,30
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 246.863,84 37.556,25
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.010.116,16 3.753.261,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.602.987,30 2.718.898,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 110.244,60 117.959,73
D. Aktive latente Steuern 1.267.000,00 1.447.000,00
Summe Aktiva 12.687.627,56 13.078.422,56

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.547.022,53 5.116.737,47
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.475.000,00 2.475.000,00
III. Gewinnvortrag 2.616.737,47 2.457.119,10
IV. Jahresüberschuss 430.285,06 159.618,37
B. Rückstellungen 1.676.356,79 3.752.085,05
C. Verbindlichkeiten 5.464.248,24 4.209.600,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.122.679,75 2.866.605,55
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.341.568,49 1.342.994,49
Summe Passiva 12.687.627,56 13.078.422,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
22.3.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.861.601,01 10.984.643,12
2. Personalaufwand 8.875.808,99 7.345.270,53
a) Löhne und Gehälter 7.394.307,57 5.978.226,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.481.501,42 1.367.044,12
3. Abschreibungen 227.906,54 170.717,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 227.906,54 170.717,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.961.540,58 3.146.127,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.558,00 112,50
davon aus verbundenen Unternehmen 9.136,33 56,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 209.393,94 85.891,71
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 187.294,90 68.644,28
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 180.000,00 65.000,00
8. Ergebnis nach Steuern 431.214,06 168.104,54
9. sonstige Steuern 929,00 8.486,17
10. Jahresüberschuss 430.285,06 159.618,37

Anhang für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die FIMA Maschinenbau GmbH hat ihren Sitz in Obersontheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (HRB Reg. Nr. 571767).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt (§§ 265 Abs. 2 S. 2, 266 ff HGB).

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes anzuwenden.

Die in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, sowie im Anhang angegebenen Vorjahreswerte beziehen sich auf das Rumpfgeschäftsjahr 22.03.2022 - 31.12.2022. Aufgrund der abweichenden Dauer der beiden Geschäftsjahre sind die Vorjahreswerte nur eingeschränkt vergleichbar.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bestimmungen unter Beachtung der kaufmännischen Vorsicht. Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 Abs. 1 und 2 HGB finden Beachtung.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. S. 1 und Abs. 3 HGB).

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250,00 - EUR 1.000,00 mit 20 % linear abgeschrieben.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Bruttoanlagenspiegel gesondert ausgewiesen.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit durchschnittlichen Einkaufspreisen angesetzt. Abwertungen wegen Minderqualitäten oder mangelnder Verwertbarkeit werden mit einem Abschlag vorgenommen, der auf der Grundlage der Umschlagshäufigkeit ermittelt wurde.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Lohnkosten zzgl. Material- und Fertigungsgemeinkosten, Konstruktionskosten und Verwaltungsgemeinkosten entsprechend dem Bearbeitungsstand. Die Gemeinkostensätze wurden anhand von Aufzeichnungen aus dem BAB (Betriebsabrechnungsbogen) ermittelt. Geleistete Anzahlungen und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Hinsichtlich der sich ergebenden aktiven latenten Steuer wurde von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und es erfolgte ein Ausweis im Sinne von § 266 Abs. 2 D. HGB.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,74 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Es wurde vom Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % berücksichtigt.

Die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersteilzeit sowie aus Langzeitkonten dienenden, dem Zugriff aller Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Die Bewertung der aktiven und passiven latenten Steuern erfolgt nach § 274 HGB bzw. nach dem bilanzorientierten Konzept, das sich an den Wertunterschieden von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz resultieren und zukünftig steuerbe- oder -entlastend wirken, orientiert. Der Berechnung der latenten Steuern liegen die erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren auf den am Bilanzstichtag gültigen gesetzlichen Regelungen. Für das Geschäftsjahr wird ein Gesamtsteueraufwand von 28,075 % zugrunde gelegt. Dieser ergibt sich auf Basis eines Körperschaftsteuersatzes von 15,0 %, des Solidaritätszuschlags von 5,5 % und eines Gewerbesteuersatzes von 12,25 %.

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Insgesamt ergibt sich ein Überhang des Postens "Aktive latente Steuern".

Währungsumrechnung (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB):

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen wurden grundsätzlich mit dem Kurs zum Einbuchungszeitpunkt erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beiliegenden Anlagespiegel. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB) ohne Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis bis zu EUR 250,00. Diese wurden sofort abgeschrieben und werden nicht im Anlageverzeichnis geführt.

Den Anlagegegenständen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre bis 5 Jahre
Gebäude 10 Jahre bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 1 Jahr bis 21 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 Jahr bis 21 Jahre

An nachstehend genannten Unternehmen besteht seitens der FIMA Maschinenbau GmbH ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile:

Firma: FIMA (WUHAN) TURBO MACHINERY Co., Ltd. Sitz: Wuhan City, China
Beteiligungsquote: 100 %
gezeichnetes Kapital: CNY 2.457.691,20, entspricht per 31.12.2023 EUR 313.045,79
Jahresergebnis 31.12.2023: CNY -258.254,36 entspricht für 31.12.2023 EUR -32.894,87
Firma: FIMA INDIA PRIVATE LIMITED Sitz: Mumbai, Indien Beteiligungsquote: 51 %
gezeichnetes Kapital: INR 1.141.080,00, entspricht per 31.12.2023 EUR 12.415,93
Jahresergebnis 2023: INR -635.849,00 entspricht für 31.12.2023 EUR -6.918,58
Firma: FimaPro Turbo Kompresör ve Mak. San. A.Ş
Sitz: Çardak/Denizli, Türkei Beteiligungsquote: 100 %
gezeichnetes Kapital: TRY 4.686.000,00, entspricht per 31.12.2023 EUR 143.508,58
Jahresergebnis 31.12.2023: TRY -6.725.977,18, entspricht für 31.12.2023 EUR -205.982,81

Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 1.676.356,79; davon entfallen auf:

TEUR
Urlaubsrückstellung 104,7
Rückstellungen Zeitkonten 235,3
Rückstellungen für Verkaufsprovisionen 127,4
Gewährleistungsrückstellungen 101,7
Einzelgewährleistungsrückstellungen 225,4
Abschlussprüfungsrückstellung 58,4
Rückstellungen für Altersteilzeit 76,1
Sonstige Rückstellungen 674,6
Sonstige Rückstellungen Insolvenzplan 72,7
1.676,3

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB betreffen die Verpflichtungen aus Altersteilzeit (§ 285 Nr. 25 HGB):

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 99,4
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 75,9
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 73,5
Verrechnete Aufwendungen 3,7
Verrechneten Erträge 0,0

Die verrechneten Aufwendungen resultieren aus der Aufzinsung der Verpflichtungen aus Altersteilzeit in Höhe von TEUR 1,3 und aus der Abwertung des zu verrechnenden Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 2,4.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Nr. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und 2 HGB) ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Gesamt Restlaufzeit gesicherte Sicherheit
EUR < 1 Jahr
EUR
>1 Jahr
EUR
davon > 5 Jahre
EUR
Beträge
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 549.442,15 549.442,15 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.058.951,93) (1.058.951,93) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.122.679,75 0,00 3.122.679,75 0,00
(Vorjahr) (2.866.605,55) (0,00) (2.866.605,55) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Parthena Reys 1.427.650,00 0,00 1.427.650,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 364.476,34 364.476,34 0,00 0,00
(Vorjahr) (284.042,56) (284.042,56) (0,00) (0,00)
davon aus Steuern 291.247,46 291.247,46 0,00 0,00
(Vorjahr) (119.225,54) (119.225,54) (0,00) (0,00)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.534,56) (2.534,56) (0,00) (0,00)
5.464.248,24 913.918,49 4.550.329,75 0,00

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 34.610,11 (Vorjahr: TEUR -37,9).

Die debitorischen Kreditoren bestehen zum Großteil aus geleisteten Anzahlungen, daher wurden im Geschäftsjahr und im Vorjahr Verrechnungen/Umgliederungen vorgenommen.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern in Höhe von EUR 1.267.000,00.

Die aktiven und passiven latenten Steuern verteilen sich zum 31.12.2023 auf folgende Posten in TEUR:

aktiv passiv
Umlaufvermögen 35,5 7,8
Sonstige Rückstellungen 74,7 4,6
110,2 12,4
Verrechnung - 12,4 - 12,4
Steuerliche Verlustvorträge 1.169,2 0
Bilanzausweis 1.267,0 0
2023
Tatsächlicher Steueraufwand 7,3
Aufwand aus latenten Steuern 180,0
Ausgewiesener Ertragssteueraufwand / -ertrag (-) 187,3

Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB bestehen für die aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 1.267.000,00.

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB):

a) Leasingverträge Fahrzeuge

Die nach dem Abschlussstichtag fälligen Leasingraten mit Restlaufzeiten bis 2027 betragen zusammen netto EUR 98.408,22

b) Mietverträge I Grundstücke, Gebäude

Es besteht seit Februar 2022 ein Mietverhältnis über zehn Jahre (Festmietzeit) mit einem jährlichen Mietzins in Höhe von netto EUR 315.675,00 zzgl. einer gestundeten Kaution in einer Gesamthöhe von netto EUR 72.000,00 Diese wird monatlich mit einem Betrag von EUR 3.000,00 über 24 Monate fällig.

Zum 31.12.2023 sind bereits EUR 66.000,00 dieser Kaution eingezahlt.

Es besteht seit Juli 2022 ein unbefristetes Mietverhältnis mit einem jährlichen Mietzins in Höhe von netto EUR 5.640,00

c) Mietverträge I Einrichtungen

Es bestehen diverse jährlich kündbare Mietverträge für Büroeinrichtungen mit Kündigungsfristen zwischen einem und drei Monaten.

Die Verbindlichkeiten hieraus belaufen sich für den Zeitraum 01.01.2024 - 31.12.2024 auf zusammen netto EUR 59.382,86

d) Wartungsverträge

Es bestehen diverse jährlich kündbare Wartungsverträge.

Die Verbindlichkeiten hieraus belaufen sich für den Zeitraum 01.01.2024 - 31.12.2024 auf zusammen netto EUR 146.708,27

Es besteht ein Bürgschaftsrahmen bei der Zurich Insurance plc. über insgesamt TEUR 1.500 welcher mit einer 30 %igen Barhinterlegung besichert ist. Zum Bilanzstichtag sind Bürgschaften in Höhe von TEUR 1.294,4 zugunsten der Gesellschaft ausgestellt.

Zusätzlich bestehen zum Bilanzstichtag Bürgschaften von der Gothaer Allgemeinen Versicherung AG zugunsten der Gesellschaft in Höhe von TEUR 20,3.

Seit dem 07.04.2023 besteht eine Corporate Guarantee zugunsten der Saeaj Gostaran Rejal Petrochemical Company Brandar Iman (BIK) In Höhe von TEUR 1.450.

Darüber hinaus besteht bei der Zurich Insurance plc ein projektbezogener Bürgschaftsrahmen in Höhe von TEUR 2.800 welcher mit einer 50 %igen Barhinterlegung besichert ist. Zum Bilanzstichtag sind Bürgschaften in Höhe von TEUR 2.746,2 zugunsten der Gesellschaft ausgestellt.

Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 HGB) aufgestellt.

Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich der Angaben zu den Umsatzerlösen im Sinne des § 285 Nr. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die periodenfremden Erträge belaufen sich auf einen Betrag von EUR 189.631,80 (Vorjahr TEUR 11,9). Die periodenfremden Aufwendungen betragen EUR 11.353,19 (Vorjahr TEUR 16,8). Die Wechselkursgewinne betragen EUR 2.283,17 (Vorjahr TEUR 5,2), die Wechselkursverluste belaufen sich auf EUR 6.722,63 (Vorjahr TEUR 5,4).

Die aus der Bewertung des Finanzmittelfonds resultierende Differenz aus der Währungsumrechnung wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen und beträgt EUR 45.859,78 (Vorjahr TEUR 5,0)

Ergänzende Erläuterungen gemäß § 285 Nr. 31 HGB:

Außergewöhnliche Erträge bestehen in Höhe von EUR 185.243,75 (Vorjahr TEUR 37,7) durch die Herabsetzung bzw. Auflösung der EWB, sowie in Höhe von EUR 593.527,55 (Vorjahr TEUR 376,7) durch die Auflösung von Rückstellungen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten insbesondere Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in Höhe von EUR 180.000,00.

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 430.285,06 für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 102 (Vorjahr: 105) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 39 gewerbliche Arbeitnehmer und 63 Angestellte (§ 285 Nr. 7 HGB). Die Auszubildenden (6) und Praktikanten (1) wurden dabei nicht berücksichtigt (§ 267 Abs. 5 HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Herrn Michael Hansen und Herrn Rainer Dietz.

Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Ereignisse nach dem Abschluss des Geschäftsjahres:

Mit Datum 07.02.2024 wurde eine weitere Corporate Guarantee zugunsten der Saraj Gostaran Rejal Petrochemical Company Bandar Imam (BIK) in Höhe von TEUR 870 ausgestellt.

 

Obersontheim, den 13. Mai 2024

Michael Hansen, Geschäftsführer

Rainer Dietz, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
31.12.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.059.324,82 150.295,20 0,00 0,00 1.209.620,02
2. Geschäfts- oder Firmenwert 425.000,00 0,00 0,00 0,00 425.000,00
1.484.324,82 150.295,20 0,00 0,00 1.634.620,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.993,54 0,00 0,00 0,00 9.993,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.831.869,80 16.564,44 0,00 0,00 1.848.434,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.137.555,58 77.516,43 0,00 20.426,68 3.194.645,33
4.979.318,92 94.080,87 0,00 20.426,68 5.053.073,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.213.888,20 0,00 0,00 0,00 1.213.888,20
7.677.631,94 244.376,07 0,00 20.426,68 7.901.581,33
kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
31.12.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 973.676,82 33.751,20 0,00 1.007.428,02 202.192,00 85.648,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 425.000,00 0,00 0,00 425.000,00 0,00 0,00
1.398.676,82 33.751,20 0,00 1.432.428,02 202.192,00 85.648,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.815,54 177,00 0,00 9.992,54 1,00 178,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.629.941,80 37.030,44 0,00 1.666.972,24 181.462,00 201.928,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.569.135,58 156.945,90 20.422,15 2.705.659,33 488.986,00 568.420,00
4.208.892,92 194.153,34 20.422,15 4.382.624,11 670.449,00 770.526,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.213.888,20 0,00 31.547,46 1.182.340,74 31.547,46 0,00
6.821.457,94 227.904,54 51.969,61 6.997.392,87 904.188,46 856.174,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FIMA Maschinenbau GmbH

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der FIMA Maschinenbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FIMA Maschinenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Änderungen am Ausweis der aktiven latenten Steuer in Höhe von 1.267,0 TEUR können wir nicht ausschließen, da enthaltene Verlustvorträge eine ausstehende Anerkennung des zuständigen Finanzamts erfordern. Auswirkungen daraus auf das Jahresergebnis sowie das Eigenkapital halten wir in der Folge für möglich und bilden daher die Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bietigheim-Bissingen, 17. Mai 2024

HF Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marc Heinkelein, Wirtschaftsprüfer

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