AIC Finanz GmbHLiquidiert

10707 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 16394
Vorher
AIC Leasing & Finanz GmbH
Eingetragen
7.11.1991
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Der An- und Verkauf von Forderungen aus internationalen Handels-, Leasing- und Finanzierungsgeschäften. Gegenstand des Unternehmens ist auch Forderungsinkasso.

Historie

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Management

NameRolle
Götz von Kayser
seit 3.5.2010
Geschäftsführer
Marcela von Kayser
seit 6.6.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

AIC Finanz GmbH

Potsdam

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

BILANZ zum 31. Dezember 2013

AKTIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 720,76 0,00
2. Forderungen an Kunden 5.402,60 4.760,00
darunter gegenüber Finanzdienstleistungs- Instituten Euro 0,00
3. Leasingvermögen 59.867,17 42.601,00
4. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.575,00 3.124,00
5. Sachanlagen 21.112,00 24.870,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 184.156,05 182.909,36
7. Rechnungsabgrenzungsposten 11.863,40 5.631,32
284.696,98 263.895,68

PASSIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 21.328,45 7.708,65
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 78.285,00 99.613,45 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
aa) täglich fällig 785,82 2.544,79
darunter gegenüber Finanzdienstleistungs- Instituten Euro 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 49.437,63 9.329,25
4. Rechnungsabgrenzungsposten 2.410,82 4.535,82
5. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 17.105,00 19.710,00
6. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
b) Kapitalrücklage 10.225,84 10.225,84
c) Bilanzverlust - 294.881,58 - 190.158,67
284.696,98 263.895,68

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Leasingerträge 97.418,62 18.951,00
2. Leasingaufwendungen - 56.368,82 - 7.245,42
41.049,80 11.705,58
3. Zinserträge aus
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 1.309,64 3.868,76
4. Zinsaufwendungen - 4.812,70 - 23,18
- 3.503,06 3.845,58
5. Provisionserträge 919.275,37 0,00
6. Provisionsaufwendungen - 922.414,61 - 7.495,20
- 3.139,24 - 7.495,20
7. Sonstige betriebliche Erträge 14.745,34 14.745,38
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter - 68.772,04 - 91.375,02
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 1.533,88 - 1.533,88
- 70.305,92 - 92.908,90
- darunter: für Altersversorgung EUR 1.533,88 (EUR 1.533,88)
b) andere Verwaltungsaufwendungen - 60.641,83 - 92.377,38
- 130.947,75 - 185.286,28
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen - 27.989,25 - 25.717,55
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 516,00 0,00
11. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 5.948,25 376,39
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit - 104.351,91 - 187.826,10
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 0,00 29.684,00
14. Sonstige Steuern - 371,00 - 371,00
- 371,00 29.313,00
15. Jahresfehlbetrag - 104.722,91 - 158.513,10
16. Verlustvortrag - 190.158,67 - 31.645,57
17. Bilanzverlust - 294.881,58 - 190.158,67

ANHANG zum 31. Dezember 2013

A. Allgemeine Angaben

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den Vorschriften des HGB i. V. m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) in der Fassung vom 11. Dezember 1998. Daneben wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet.

In § 267 HGB ist geregelt, welche Größenkriterien für die unterschiedliche Einstufung der Kapitalgesellschaften gelten. Dabei sind je nach erfolgter Einstufung in sogenannte,"kleine", "mittelgroße" und "große" Kapitalgesellschaften unterschiedlich ausgeprägte Vorschriften für die Rechnungslegung, Offenlegung oder eine mögliche Abschlusspflichtprüfung zu beachten.

Nach § 340 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 340a Abs. 1 HGB gelten für Finanzdienstleistungsinstitute stets die entsprechenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Das Leasingvermögen wurde mit den entsprechenden Vorjahreswerten aus den Sachanlagen entsprechend der Vorgaben des RechKredV ausgegliedert und in der Bilanz separat ausgewiesen. Aus den Sachanlagen des Vorjahres (vor Umgliederung 67 TEUR) wurden 43 TEUR in das Leasingvermögen umgegliedert.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt und entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB einzeln bewertet.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Vorschriften. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150 EUR bis zu 1.000 EUR werden entsprechend § 6 Abs. 2a EStG über fünf Jahre linear abgeschrieben. Im Vorjahr wurden die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 410 EUR in voller Höhe abgeschrieben.

Die Auflösung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt linear über den Abgrenzungszeitraum.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und in Höhe der erwarteten Aufwendungen gebildet. Es handelt sich ausschließlich um Rückstellungen für Zeiträume kleiner eines Jahres.

Flüssige Mittel in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Die Forderungen an Kunden in Höhe von 5.420,60 EUR haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 720,76 EUR sind täglich fällig.

Die Entwicklung des Leasingvermögens und der Sachanlagen ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Von den Sachanlagen entfallen Buchwerte in Höhe von 21.112,00 EUR (Vorjahr 24.870,00 EUR) auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Von den Abschreibungen entfallen 21.451,44 EUR (Vorjahr 17.051,00 EUR) auf Leasinggeschäfte.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von184 TEUR setzen sich aus Umsatzsteuerforderungen(21 TEUR),Ertrag- und sonstige Steuerforderungen (99 TEUR) und Forderungen sowie Darlehensforderungen aus Gesellschafterdarlehen an die Eheleute von Kayser über 60 TEUR zusammen. Die Darlehen in Höhe von 39 TEUR sind gemäß den Darlehensverträgen mit 3 % p.a. zu verzinsen. Die Restlaufzeit der unbefristeten Darlehen beträgt mehr als fünf Jahre.

Die anderen Forderungen betreffen eine Darlehensforderung an die AIC Handels GmbH vom 02. April 2009 (4 TEUR). Das Darlehen ist verzinslich. Der Zinssatz beträgt 3 % p.a. effektiv. Die Restlaufzeit des Darlehens beträgt mehr als drei Monate bis ein Jahr.

Im Übrigen bestehen keine gewährten Vorschüsse, Kredite oder eingegangene Haftungsverhältnisse, die in Verbindung mit Geschäftsführungs- oder Aufsichtsorganen der Gesellschaft stehen.

Die täglich fälligen Verbindlichkeiten an Kreditinstitute enthalten ausschließlich die Salden der laufenden Geschäftskonten. Die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit gliedern sich auf in eine Laufzeit von bis drei Monate 3 TEUR, mehr als drei Monate bis einem Jahr 10 TEUR und mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 65 TEUR. Die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit sind pfandrechtlich mit dem finanzierten Leasingvermögen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben in einer Höhe von 785,82 EUR eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Sonstige Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 49 TEUR. Sie beinhalten neben den Verbindlichkeiten aus Kreditkartenabrechnungen (1 TEUR),Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer(4 TEUR)auch unbefristete Darlehen des Gesellschafters Götz von Kayser (24 TEUR) sowie der AIC Handels GmbH (20 TEUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Insgesamt bestehen gegenüber den Gesellschaftern Forderungen in Höhe von 60.377,87 EUR und Verbindlichkeiten in Höhe von 24.019,60 EUR.

Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 17 TEUR setzen sich zusammen aus den Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (15 TEUR), für die Erstellung der Finanzbuchhaltung (1 TEUR)sowie für die Archivierung von Geschäftsunterlagen (1 TEUR).

Es bestehen Vermögensstände in Höhe von 1 TEUR in fremder Währung.

Aus der Finanzierung des Leasingvermögens ergibt sich ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten mit Stand zum Bilanzstichtag in Höhe von 9 TEUR, der ratierlich über die Laufzeit der Finanzierung aufgelöst wird.

Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den Leasingerträgen in Höhe von 97TEUR handelt es sich bei 21 TEUR um Erlöse aus KFZ Leasing, welche ausschließlich Operating- Leasing betreffen. Diese setzen sich aus Erträgen aus laufenden Leasingraten 19 TEUR und der anteiligen Auflösung (2 TEUR) einer passivierten Leasingsonderzahlung aus 2010zusammen.Aus Umschichtungen des Leasingvermögens ergaben sich einmalige Erträge in Höhe von 76 TEUR.

Bei den Leasingaufwendungen in Höhe von 56 TEUR handelt es sich mit 7 TEUR um laufende Leasingraten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6 TEUR und der anteiligen Auflösung (1 TEUR) einer aktivierten Leasingsonderzahlung aus 2009. Diesen Aufwendungen aus einem einzelnen Leasinggeschäft stehen Erträge in Höhe 8 TEUR gegenüber. Aus Umschichtungen des Leasingvermögens ergaben sich zudem einmalige Aufwendungen in Höhe von 49 TEUR.

Die Leasingaufwendungen und -erträge sind vollständig Leasingverträgen zuzurechnen, welche AIC nahestehenden Personen gewährt hat. In den Abschreibungen sind dem Leasingvermögen zuzurechnende Abschreibungen in Höhe von 21 TEUR enthalten.

Die Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten unterbleibt, weil sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet ist der Gesellschaft einen erheblichen Nachteil zuzufügen.

Die Zinserträge (1 TEUR) setzen sich vollständig aus Zinsen gewährter Gesellschafterdarlehen zusammen. Die Zinsaufwendungen betreffen neben den Zinsen für in Anspruch genommene Darlehen auch die Finanzierung des Leasingvermögens.

Im Berichtsjahr wurden Provisionserträge Höhe von 919 TEUR erzielt (Vorjahr 0 TEUR). Die Provisionsaufwendungen in Höhe von 922 TEUR betreffen Geschäfte aus den Vorjahren und des Geschäftsjahres. Durch die im Geschäftsjahr belebte Geschäftstätigkeit sind die Aufwendungen und Erträge des Provisionsergebnisses nicht mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Im Geschäftsjahr wurden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2 TEUR erzielt und unter den Provisionserträgen ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 15 TEUR betreffen Sachbezüge sowie Kostenanlastungen.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen bestehen hauptsächlich aus folgenden Positionen:

Aufwand für Beratung, Buchführung und Jahresabschluss in Höhe von 19 TEUR;

Aufwand durch die Kfz-Nutzung (Leasing, Reparaturen, laufende Kosten, Versicherung) in Höhe von 14 TEUR;

Reisekosten in Höhe von insgesamt 6 TEUR;

Telefon und Portokosten in Höhe von 6 TEUR.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr auf Grund des Verlustes nicht durch Steuern vom Einkommen und Ertrag belastet. Bezüglich der Versagung bestehender steuerlicher Verlustvorträge führt die Gesellschaft einen Finanzgerichtsprozess.

D. Sonstige Angaben

Im Berichtsjahr wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt.

Es wurden keine Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung für Dritte erbracht.

Es bestehen für die Gesellschaft jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus vier Mietkaufverträgen für Fahrzeuge sowie für einen Leasingvertrag für die EDV-Anlage.

Für die Jahresabschlussprüfung 2013 ist ein Honorar von 8.000,00 EUER vereinbart. Andere Leistungen als die Prüfung des Jahresabschlusses wurden von dem Abschlussprüfer nicht erbracht.

Im Geschäftsjahr 2013 waren Frau Marcela von Kayser und Herr Götz von Kayser zu Geschäftsführern bestellt. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils allein. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB zu den Bezügen der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Angaben gemäß § 7 InstitutsVergV a.F.(seit 01. Januar 2014 § 16 InstitutsVergV n.F.) wurden unter Inanspruchnahme der Regelungen des § 26a Abs. 2 KWG a.F. (seit 1. Januar 2014 Artikel 432 Absatz 1 bis 3Verordnung (EU) Nr. 575/2013)auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht.

Ergebnisverwendung und Rücklagenbildung:

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Verwendung des Jahresergebnisses vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 104.722,91EUR
einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrages in Höhe von 190.158,67EUR
ergibt sich ein Bilanzverlust von 294.881,58EUR

der auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Nachrichtlich: Der Ergebnisverwendungsvorschlag wurde von den Gesellschaftern am 28.11.2014 unverändert angenommen.

 

Potsdam, 17. November 2014

Marcela von Kayser

Götz von Kayser

Anlagenspiegel zum 31.12.2013

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2013
EUR
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2013
EUR
1. Leasingvermögen
PKW 78.300,00 88.012,61 89.812,61 76.500,00 35.699,00
Leasingvermögen 78.300,00 88.012,61 89.812,61 76.500,00 35.699,00
2. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.421,01 4.045,04 5.375,97 6.297,01
Immaterielle Vermögensgegenstände 9.421,01 4.045,04 5.375,97 6.297,01
3. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.194,39 1.246,81 46.441,38 68.999,82 89.324,39
Sachanlagen 114.194,39 1.246,81 46.441,38 68.999,82 89.324,39
201.915,40 89.259,42 140.299,03 150.875,79 131.320,40
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2013
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2013
EUR
1. Leasingvermögen
PKW 21.451,44 40.517,61 16.632,83 59.867,17
Leasingvermögen 21.451,44 40.517,61 16.632,83 59.867,17
2. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.548,00 4.044,04 3.800,97 1.575,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.548,00 4.044,04 3.800,97 1.575,00
3. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.989,81 46.426,38 47.887,82 21.112,00
Sachanlagen 4.989,81 46.426,38 47.887,82 21.112,00
27.989,25 90.988,03 68.321,62 82.554,17

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 sowie dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 der AIC Finanz GmbH, Potsdam, den folgenden

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AIC Finanz GmbH, Potsdam, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne unsere Beurteilung einzuschränken verweisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken im Lagebericht Kapitel V.

 

Berlin, 18. November 2014

RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Markus Morfeld, Wirtschaftsprüfer

Regine Hoffmann, Wirtschaftsprüferin

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2013

I. Vorbemerkung

Die AIC Leasing & Finanz GmbH hat im Berichtsjahr mit zwei festangestellten Mitarbeitern (der Geschäftsführerin und dem Geschäftsführer) drei Einzeltransaktionen durchgeführt. Das Unternehmen hat seine geschäftlichen Aktivitäten in den Vorjahren ausschließlich durch regresslosen Forderungsverkauf (re-)finanziert. Längerfristige Verbindlichkeiten bestehen nur in Form von vier Mietkaufverträgen betreffend den Firmen-PKW und die Unternehmens-IT. Die Gesellschaft arbeitet nicht mit Anlagegeldern, die einzigen Risikoadressaten sind daher als Beteiligte die Geschäftsführer. Das Unternehmen ist seit zwanzig Jahren am Markt etabliert. Die nachfolgenden Ausführungen verstehen sich vor diesem Hintergrund.

II. Geschäftsverlauf

Wie bereits im Vorjahr konnte die Gesellschaft ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 nicht weiter ausbauen. Im Zuge einer Neustrukturierung innerhalb der AIC Firmengruppe war bereits per 01.01.2012 der überwiegende Teil der geschäftlichen Aktivitäten auf die AIC Handels GmbH übertragen worden. Resultierend aus der Minderung der Umsätze und damit dem Rückgang der Geschäftstätigkeit konnte die AIC Finanz GmbH im Geschäftsjahr 2013 ihre Kosten nicht decken, sodass die Gesellschaft im Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 105 TEUR abschloss und zusammen mit den Verlustvorträgen aus den Vorjahren in Höhe von 190 TEUR ein Bilanzverlust in Höhe von 295 TEUR ausweist.

III. Lage der Gesellschaft

III.1. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft war im Geschäftsjahr von einer Zunahme der Verbindlichkeiten und dem Verbrauch von mehr als der Hälfte des Eigenkapitals geprägt. Der Jahresfehlbetrag wurde über die Aufnahme von Mietkaufdarlehen bei Kreditinstituten, Gesellschafterdarlehen und Darlehen der AIC Handels GmbH ausgeglichen. Die Bilanzsumme ist daher gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant, die wesentlichen Vermögens- und Schuldpositionen zum Bilanzstichtag betreffen Sachanlagen, Forderungen gegen die Gesellschafter, Steuerforderungen, Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten aus Darlehen und Mietkaufverträgen.

Das Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich unverändert auf 400 TEUR. Neben den aus den Vorjahren vorgetragenen Verlusten wurde im Geschäftsjahr das Kapital durch den Jahresfehlbetrag belastet. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 40 % (Vorjahr 83 %).

III.2. Ertragslage

Die Ertragslage ist wesentlich von dem Rückgang der geschäftlichen Aktivitäten im Geschäftsjahr 2012 gegenüber den Vorjahren und den trotzdem anfallenden Aufwendungen geprägt, wenngleich im Berichtsjahr ein leichter Zuwachs der Geschäftstätigkeit zu verzeichnen war. Das Ergebnis aus Provisionserträgen und -aufwendungen sowie Leasingerträgen und -aufwendungen wurde durch Personalaufwendungen und Verwaltungsaufwendungen belastet. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit wurde auf Grund des Verlustes nicht durch Ertragsteuern belastet.

Die Ergebnisentwicklung stellt sich wie folgt dar:

2013
TEUR
2012
TEUR
Veränderung
TEUR
Leasingergebnis 41,0 11,7 29,3
Zinsergebnis - 3,5 3,8 - 7,3
Provisionserträge 919,3 0,0 919,3
Provisionsaufwendungen - 922,4 - 7,5 - 914,9
Nettoergebnis 34,4 8,0 26,4
Sonstige betriebliche Erträge 20,7 15,1 5,6
Personalaufwand - 70,3 - 92,9 22,6
Anderer Verwaltungsaufwand - 60,6 - 92,4 31,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 28,5 - 25,7 - 2,8
Ergebnis vor Bewertung - 104,3 - 187,8 83,5
Ergebnis vor Steuern - 104,3 - 187,8 83,5
Steuerertrag/-aufwand - 0,4 29,3 - 29,7
Jahresfehlbetrag - 104,7 - 158,5 53,8

III.3. Finanzlage

Die Veränderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert vorwiegend aus den Zahlungsein- und -ausgängen in Folge der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft finanziert sich aus Eigenmitteln und den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr Verbindlichkeiten aus Darlehen und Mietkaufverträgen eingegangen. Zur zusätzlichen Absicherung der Liquidität besteht eine Kontokorrentvereinbarung mit der Hausbank der AIC, die zum Jahresende in Höhe von 21 TEUR in Anspruch genommen wurde.

IV. Risikobericht

Das Unternehmen unterliegt als Finanzdienstleistungsinstitut i. S. v. § 1 Absatz 1a KWG der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie durch die Deutsche Bundesbank.

Die Geschäftsführung hat ein ordnungsgemäß funktionierendes Risiko-Management-System gemäß § 25c Abs. 1 KWG installiert, um eine Früherkennung von Risiken zu ermöglichen.

Dabei geht es ausschließlich um die Phase bis zum Geschäftsabschluss. Zu diesem Zeitpunkt liegt regelmäßig eine Finanzierungszusage vor, die - wie erwähnt - immer in Form des regresslosen Forderungsverkaufs ("Forfaitierung") erfolgt. Die mit der jeweiligen Forderung verbundenen wirtschaftlichen, politischen und währungsbedingten Risiken gehen als Folge davon auf den Erwerber über. Die Gesellschaft wird insoweit vollständig entlastet.

Interne Grundsätze zur Verhinderung betrügerischer Handlungen und angemessene geschäfts- und kundenbezogene Sicherungssysteme sowie diesbezügliche Kontrollen dienen der Absicherung der allein verbleibenden Veritätshaftung.

Bei Bestandskunden wird regelmäßig eine Risikobeurteilung vorgenommen, die bei Bedarf zur Einleitung entsprechender Maßnahmen führt.

Marktpreisrisiko

Bei Fortfaitierungsgeschäften ist ein Marktpreisrisiko geschäftsbedingt nicht vorhanden. Bestände an Aktien werden, wenn überhaupt, nur sehr kurzfristig gehalten. Die Höhe der Bestände ist durch die Großkreditvorschrift des Kreditwesengesetzes begrenzt.

Adressenausfallrisiken

Adressenausfallrisiken bestehen grundsätzlich nicht, da vor Abschluss eines Geschäfts eine Bonitätsprüfung der Kunden erfolgt und im Übrigen das wirtschaftliche Risiko infolge der Forfaitierung auf den Forderungskäufer (Factor) übergeht. Soweit es den mit der verbundenen AIC Handels GmbH bestehenden Kfz-Leasingvertrag betrifft, wird im Laufe des Jahres 2014 eine Übernahme durch den Gesellschafter Götz von Kayser als neuen Leasingnehmer erfolgen. Die beiden mit Angehörigen der Gesellschafter bestehenden Kfz-Leasingverträge werden von den geschäftsführenden Gesellschaftern der AIC Finanz GmbH bedient. Ausfallrisiken sind vor diesem Hintergrund keine erkennbar.

Liquiditätsrisiko

Die Gesellschafter haben sich verpflichtet, dem Unternehmen auch in 2014 erforderlichenfalls die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, damit ein Fortbestehen gewährleistet ist. Das Liquiditätsrisiko ist als sehr begrenzt zu betrachten.

Operationelle Risiken

Die Risikobeurteilung bezüglich der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens erfolgt auf der Grundlage der unterjährigen Erfolgszahlen. Die Organisationsstrukturen werden kurzfristig entsprechend angepasst. Mangels Neugeschäft bestehen im Hinblick auf das Geschäftsjahr 2013 keine operationellen Risiken. Auch künftig sind solche Risiken bei der Durchführung der Geschäfte in den jetzt relevanten Bereichen Inkasso und Forfaitierung nur in besonderen Ausnahmefällen denkbar. Das Inkasso erfolgt unter Ausschluss der Haftung für die Einbringlichkeit der Forderung, die Forfaitierung setzt grundsätzlich den vorherigen Weiterverkauf an Dritte voraus.

Sonstige Risiken

Notwendige Verträge mit Dritten, die nicht den Regelungen der Börse unterliegen, werden erforderlichenfalls durch Rechtsauskünfte geprüft.

Zusammenfassung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft praktiziert ein Risikomanagement, das es ihr erlaubt, etwaige sie betreffende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Dabei sind die Besonderheiten der Vorschriften des KWG hinsichtlich der Eigenkapitalgrundsätze und der Überwachung der Großkreditgrenzen berücksichtigt.

V. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Nachdem sich im Jahr 2013 das Neugeschäft im Leasingbereich nicht im erwarteten Umfang realisierte, hat sich die Unternehmensleitung entschlossen, diesen Geschäftsbereich im Laufe des Jahres 2014 aufzugeben. Stattdessen soll sich neu auf Inkassodienstleistungen konzentriert werden, die das bisherige Engagement im Bereich Forderungshandel ergänzen werden. Aufgrund des Ausfalls des wichtigsten Refinanzierungspartners wird für 2014 weiterhin von einer schleppenden Entwicklung der Geschäftslage ausgegangen. Die Kostenstruktur wird dem zunächst auf niedrigem Niveau verharrenden Geschäftsgang weiter angepasst. Sollte sich die Liquidität der Gesellschaft verschlechtern, haben sich die Gesellschafter verpflichtet ihre Darlehen kurzfristig zu tilgen und wenn nötig weitere Liquidität zuzuführen. Da die Gesellschaft mit einer unverändert schlanken Struktur betrieben wird, sind auch weiterhin bereits die Erträge aus wenigen durchgeführten Transaktionen ausreichend, den Geschäftsbetrieb kostendeckend aufrecht zu erhalten. Zumindest mittelfristig geht die Geschäftsführung von einer deutlichen Steigerung des Ertrages und die Rückführung der Gesellschaft in die Gewinnzone aus.

Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen existieren im Berichtsjahr nicht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Seit dem 6. Februar 2014 wird der wesentliche Refinanzierungspartner der Gesellschaft, die DF Deutsche Forfait AG, auf der Sanktionsliste der amerikanischen OFAC geführt. Das Unternehmen ist seither außerstande, der Gesellschaft (Re-)Finanzierungen anzubieten. Die Gesellschaft hat sich jedoch alternative Möglichkeiten erarbeitet und auch die geschäftlichen Aktivitäten um das Inkasso von Forderungen für Dritte erweitert. Trotz des Wegfalls der DF Deutsche Forfait AG wird daher von einer Erholung des Geschäftsgangs ausgegangen.

In der Gesellschafterversammlung vom 31. Juli 2014 wurde beschlossen die Firma der Gesellschaft von ehemals AIC Leasing & Finanz GmbH in nunmehr AIC Finanz GmbH zu ändern.

 

Potsdam, 17. November 2014

Marcela von Kayser, Geschäftsführerin

Götz von Kayser, Geschäftsführer

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