DG Assets GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Grundei seit 3.7.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 88.72% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DG Family Office GmbHRatingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DG Family Office GmbH, Ratingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der DG Family Office GmbH, Ratingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der DG Family Office GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 30. Januar 2026 Grant Thornton AG Marvin König, Wirtschaftsprüfer Carsten Carstens, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA scroll
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023scroll
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023scroll
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Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023scroll
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzern, unter der Leitung der Muttergesellschaft DG Family Office GmbH, Ratingen, überschreitet die relevanten Größenmerkmale des § 293 HGB und ist somit zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der DG Family Office GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Konzerngewinn- und -verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die DG Family Office GmbH mit Sitz in Ratingen ist beim Amtsgericht Düsseldorf im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 101292 eingetragen. B. Anteilsbesitz, Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze Anteilsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 HGB: scroll
* (für das GJ 2023, abweichendes GJ vom 01.03.2022 - 28.02.2023) Im Jahr 2023 wurden von der FINO BEHEER B.V. die restlichen 400 Stammanteile erworben, so dass die Beteiligung an der Kuhmichel Abrasiv B.V. ab 2023 nunmehr 100 % beträgt. Durch die Übertragung der Mehrheit der Anteile an der Kuhmichel Abrasiv GmbH i.H.v. 88,725 %, durch den Mehrheitsgesellschafter Herrn Dirk Grundei, auf die DG Family Office GmbH, ist seit dem 15.06.2023, mit Wirkung zum 01.01.2023, der Konzern mit der DG Family Office GmbH als Muttergesellschaft entstanden. Soweit sich im Folgenden Angaben auf HGB-Vorschriften vor Einführung des BilMoG beziehen, sind diese mit dem Zusatz aF versehen. In den Konzernabschluss der DG Family Office GmbH wurden neben dem Mutterunternehmen die zehn Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die Gesellschaft über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Die Beteiligung an der Sigma Stainless Steel (Pty) Ltd. wird zu Anschaffungskosten in den Konzernabschluss einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung für Erstkonsolidierungen bis zum 31.12.2009 wurde unter Anwendung der Buchwertmethode in der Weise vorgenommen, dass die Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung verrechnet wurden. Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wurde den Vermögensgegenständen und Schulden insoweit zugerechnet, als deren beizulegender Wert über oder unter dem Buchwert lag. Die sich bei der Kapitalkonsolidierung ergebenden Unterschiedsbeträge wurden, soweit es sich um vor der Erstkonsolidierung aufgelaufene Gewinne oder Verluste handelte, mit den Gewinnrücklagen im Konzern verrechnet (§ 309 Abs. 1 Satz 3 HGB aF). Unterschiedsbeträge aus dem Erwerb von Unternehmen werden entweder als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben oder als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung auf der Passivseite ausgewiesen. Die Kapitalkonsolidierung für Erstkonsolidierungen ab dem 01.01.2010 wird unter Anwendung der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB) durchgeführt. Ein verbleibender Unterschiedsbetrag wird aktivisch als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und entsprechend abgeschrieben bzw. passivisch als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung nach dem Eigenkapital ausgewiesen bzw. mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die Zeitpunkte der Erstkonsolidierung sowie die Höhe der sich daraus ergebenden Unterschiedsbeträge der einzelnen Gesellschaften zeigt die folgende Übersicht. scroll
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1) Unter Berücksichtigung der Teilendkonsolidierung von 40,00 % der Anteile zum 31.12.2008. 2) Der Buchwert beim Mutterunternehmen im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht dem Equity-Wert der Beteiligung. 3) Endkonsolidierung zum 01.11.2021. Der aktive Unterschiedsbetrag aus dem Hinzuerwerb der 10 % Anteile an der Kuhmichel Türkei wurde als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt und wird über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung der Raga Strahltechnik GmbH wurde als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt und wird über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung der Kuhmichel Abrasiv Austria GmbH wurde mit dem passiven Unterschiedsbetrag der Kuhmichel Abrasiv Holding GmbH verrechnet und unter den Gewinnrücklagen im Konzern ausgewiesen. Der passivische Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb der 88,725 % Anteile an der Kuhmichel Abrasiv GmbH wurde unterhalb des Eigenkapital als passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Dieser passivische Unterschiedsbetrag wird, analog zu einem Goodwill über die Laufzeit von 10 Jahren erfolgswirksam aufgelöst. Die Equity-Bewertung erfolgte ebenfalls nach der Buchwertmethode. Für die Kuhmichel Abrasiv Hungária Kft. (vormals Kominex Örlömü Kft.) erfolgte zum 01. Januar 2009 die Übergangskonsolidierung zur Vollkonsolidierung mit Minderheitenausweis. Der sich dabei ergebende aktive Unterschiedsbetrag resultierte im Wesentlichen aus der Anteilsaufstockung im Jahr 2008. Da im Jahr 2008 bereits eine entsprechende Abschreibung im Equity-Wert berücksichtigt wurde, wird der aktive Unterschiedsbetrag als Geschäfts- oder Firmenwert über die verbleibende Restnutzungsdauer von neun Jahren abgeschrieben. Mit Wirkung zum 01.01.2023 wurden die restlichen 40 % an der Kuhmichel Abrasiv B.V. erworben. Der aktive Unterschiedsbetrag aus dem Hinzuerwerb der 40 % Anteile an der Kuhmichel Abrasiv B.V. wurde als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt und wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die von der Gesellschaft geschätzte Dauer der Nutzung abgeschrieben. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gemäß § 303 Abs. 1 HGB eliminiert. In der Konzerngewinn- und -verlustrechnung sind nach § 305 Abs. 1 HGB Umsatzerlöse und sonstige Erträge aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet worden. Weitere wesentliche zu eliminierende Zwischengewinne aus konzerninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen ergaben sich im Geschäftsjahr nicht. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der DG Family Office GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Einzelnen sind dies folgende Grundsätze und Methoden. Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vergangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Der Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebliche Nutzungsdauer. Bei unterjährigem Zugang erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten, gegebenenfalls abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Vorräte (fertige und unfertige Erzeugnisse) sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Der Ansatz von Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennbetrag oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nennwerten bewertet. Der aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen durchgeführt. Zur Bewertung der Pensionsrückstellungen wird auf die Ausführung unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Die Bewertungen der temporären Differenzen im Abschluss der Muttergesellschaft sowie der erfolgswirksamen Konsolidierungsvorgänge erfolgen mit einem Steuersatz von ca. 30 %, die der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgen mit den für die jeweiligen Länder geltenden Steuersätzen. Im Berichtsjahr ergaben sich keine wesentlichen latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen. Aktive latente Steuern werden im Konzernabschluss aktiviert. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden im Wesentlichen nach einheitlichen und unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. D. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls und zum Bilanzstichtag mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB bewertet. Dabei wurden im Fall von Restlaufzeiten von einem Jahr und weniger auch buchmäßige Umrechnungsgewinne erfasst. In den Konzernabschluss in ausländischer Währung einbezogene Einzelabschlüsse werden mit dem Mittelkurs des Bilanzstichtages (Konzernbilanz) bzw. mit dem Durchschnittskurs des Berichtsjahres (Konzerngewinn- und -verlustrechnung) umgerechnet (§ 308a HGB). E. Rechnungslegung in Hochinflationsländern Die Abschlüsse von Tochterunternehmen, deren funktionale Währung die Währung eines Hochinflationslandes ist, werden vor der Umrechnung in die Konzernwährung und vor der Konsolidierung in Höhe der aus der Inflation resultierenden Kaufkraftveränderung angepasst. Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Türkei durch das DRSC (Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.V.) als Hochinflationsland identifiziert. Die Kuhmichel Yüzey Islem Teknolojisi Tic. Ltd. Sti., wurde daher gemäß DRS 25.104 durch Indexierung inflationsbereinigt. Diese Indexierung betrifft nichtmonetäre Posten im Jahresabschluss, insbesondere das Anlagevermögen in der Bilanz und sämtliche Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Die türkische Zentralbank veröffentlicht monatlich die Verbraucherpreisindizes (https://data.tuik.gov.tr). Im Jahr 2023 führte die Inflationsbereinigung zu einer Hinzuschreibung im Anlagevermögen von TTRY 10.576 (TEUR 411). Das der Erstkonsolidierung zugrunde gelegte Eigenkapital wurde mit dem historischen Kurs des Erstkonsolidierungszeitpunktes umgerechnet. Die sich aus der Umrechnung ergebende Differenz wurde ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst und in die Position Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. F. Angaben zur Bilanz 1. AnlagevermögenDie Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen sind in dem Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. Der Anteilsbesitz ist unter Abschnitt B. dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 1.165 und betreffen im Wesentlichen die Steuererstattungsansprüche. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten jeweils unter einem Jahr. 3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungDer Ausweis betrifft die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen der RAGA Strahltechnik GmbH in Höhe von TEUR 94, die mit den zugehörigen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 93 saldiert wurden. 4. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital der DG Family Office GmbH beträgt EUR 25.600 zum 31. Dezember 2023. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 703. Die beschlossenen Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 1.650 wurden zu TEUR 887 herauskonsolidiert. Somit betrugen die Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter des Mutterunternehmens TEUR 598 und an die Minderheitsgesellschafter insgesamt TEUR 674. Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung beträgt TEUR -144. 5. Passivischer UnterschiedsbetragUrsache für den passivischen Unterschiedsbetrag ist, dass das Mutter-Tochter-Verhältnis im Jahr 2023 durch Sacheinlage begründet wurde und die Bewertung der Sacheinlage zulässigerweise mit Anschaffungskosten unterhalb ihres beizulegenden Wertes angesetzt wurden (DRS 23 Tz 147 c). Inhaltlich stellt dieser bilanztechnisch gebildete passivische Unterschiedsbetrag die thesaurierten Konzerngewinne der Kuhmichel Abrasiv GmbH, vor Einlage in das Berichtsunternehmen, dar. Wir betrachten diesen Posten als wirtschaftliches Eigenkapital. Entsprechend ist der passivische Unterschiedsbetrag analog zu einem Goodwill planmäßig über die Laufzeit von 10 Jahren erfolgswirksam aufzulösen. 6. SonderpostenDer Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält, die zum Bilanzstichtag mit ihrem Nennwert bewerteten, feststehenden Zuschüsse nach der Gemeinschaftsaufgabe für regionale Wirtschaftsförderung. Sie werden entsprechend den Abschreibungsverläufen um zeitanteilige Verbräuche für solche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens vermindert, die im Sinne der Bewilligungsrichtlinien als förderwürdig beschieden wurden und bei denen die Betriebsbereitschaft noch vor dem Bilanzstichtag hergestellt werden konnte. Der Sonderposten wird zum 31.12.2023 mit TEUR 471 ausgewiesen. Der Verbrauch des Sonderpostens wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. 7. PensionsrückstellungenDie Pensionsrückstellungen sind unter Anwendung der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode) berechnet. Bei der Bewertung sind die biometrischen „Richttafeln 2018 G“ nach Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt worden. Dabei wurde insbesondere ein Rechnungszinssatz von 1,82 % p. a. (10-Jahres-Durchschnittszeitraum), ein Gehaltstrend von 1,0 % und die Anpassungen der Versorgungsbezüge von 2,0 % zugrunde gelegt. Es bestehen keine Fehlbeträge. Zur Abdeckung der Verpflichtung aus den Pensionszusagen hat die Gesellschaft Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die Rückstellungen werden saldiert mit den Rückdeckungsversicherungen. Für den Ausweis in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Verrechnungen vorgenommen: den Ausweis in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Verrechnungen vorgenommen: scroll
Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung der Pensionsverpflichtungen gem. § 253 Abs. 6 HGB mit dem Marktzins (1,82 %) aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Marktzins (1,78 %) aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 0,00 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. 8. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 1.271 bestehen im Wesentlichen für Tantieme (TEUR 537), für ausstehenden Urlaub (TEUR 92), sowie für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 115). 9. Verbindlichkeitenscroll
Die mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhaltet ein Darlehen TEUR 0 mit einer Laufzeit von über einem Jahr. Die gesamten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 1.341) beinhalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten (TEUR 1.158). 10. Latente SteuernDie latenten Steuern beruhen auf Abweichungen der Verbindlichkeiten der Kuhmichel Abrasiv Limited sowie der Kuhmichel Abrasiv B.V. gegenüber der Kuhmichel Abrasiv GmbH auf Ebene der Handelsbilanz II. Aktive latente Steuern bestehen mit TEUR 8. Passive latente Steuern bestehen mit TEUR 14. Der Ermittlung der latenten Steuern lagen nationale Steuersätze von rund 30% zugrunde. G. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen überwiegend aus Kfz-Leasingverträgen und betragen für die nächsten 1 bis 5 Jahre TEUR 1.368. H. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf sowie aus dem Recycling und der Entsorgung von Strahl- und Schleifmitteln. scroll
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge mit TEUR 3.607, beinhalten im Wesentlichen Kursgewinne (TEUR 705), Erträge aus Sachbezügen (TEUR 148), sowie aus Investitionszulagen (TEUR 25) und die erfolgswirksame ratierliche Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags (TEUR 2.189). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 5.925) resultieren überwiegend aus Kursverlusten (TEUR 1.135), die auf Veränderungen der Wechselkurse von Fremdwährungen basieren, in denen Materialien zum Zeitpunkt des Einkaufs erworben wurden, Reparaturen und Instandhaltung (TEUR 664), Aufwendungen aus Inflationsbereinigung (TEUR 393), Mieten und sonstigen Raumkosten (TEUR 459), Fahrzeugkosten (TEUR 376), Werbe- und Reisekosten (TEUR 317), Versicherungsbeiträge (TEUR 310), Leasing (TEUR 357), Fremdleistungen und Fremdarbeiten (TEUR 225), Abschluss- und Prüfungs- sowie Beratungskosten (TEUR 170) sowie Telefonkosten (TEUR 127). 4. Zinsaufwand Der Zinsaufwand resultiert in Höhe von TEUR 670 aus der Inanspruchnahme kurz- und mittelfristiger Ausleihungen von Kreditinstituten. I. Sonstige Angaben zum Konzernabschluss 1. Aufgliederung Arbeitnehmer (§ 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB)Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt: scroll
2. Angabe des Abschlussprüferhonorarsscroll
3. Organe der Gesellschaft (§ 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB)Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dirk Grundei (Kfm. im Groß- und Außenhandel). Die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge für die Geschäftsführer gemäß § 314 Nr. 6a bzw. Nr. 6b HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB analog. 4. KonzernverhältnisseDie DG Family Office GmbH stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konsolidierungskreis der Kuhmichel Gruppe auf. Die Offenlegung erfolgt über den elektronischen Bundesanzeiger. 5. Ergebnisverwendung des MutterunternehmensDie Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Derivative FinanzinstrumenteIm Zusammenhang mit Einkäufen in CNH bestanden zum 31. Dezember 2023 Devisentermingeschäfte. Die jeweiligen Nominalbeträge und Zeitwerte sind der unten aufgeführten Tabelle zu entnehmen. Die Zeitwerte wurden durch einen Vergleich der Terminkurse mit dem Stichtagskurs zum 31.12.2023 ermittelt. Es wurden keine bilanziellen Bewertungseinheiten gebildet. scroll
Ratingen, den 30. Januar 2026 Geschäftsführung GF Dirk Grundei Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023scroll
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Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen und Geschäftsmodell des Konzerns Die DG Family Office GmbH wurde im Juni 2023 gegründet und am 3. Juli 2023 unter der Nummer HRB 101292 beim Amtsgericht Düsseldorf ins Handelsregister eingetragen. Der Geschäftszweck der DG Family Office GmbH ist im Wesentlichen das Halten und Verwalten von Gesellschaftsbeteiligungen. In dieser Funktion hält die Berichtsgesellschaft mehrheitlich die Anteile am derzeit einzigen Beteiligungsunternehmen, der Kuhmichel Abrasiv GmbH, und bildet mit dieser den Konzern DG Family Office GmbH, in der Folge DG-Gruppe genannt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Beteiligungsstruktur des Berichtsunternehmens durch eine steuerneutrale Sacheinlage der mehrheitlichen Anteile an der Kuhmichel Abrasiv GmbH in die DG Family Office GmbH neu geordnet, mit der Folge der erstmaligen Aufstellung des handelsrechtlichen Konzernabschlusses zum 31.12.2023. Aus der im Wege der Sacheinlage durchgeführten Einbringung der Anteile ergibt sich aus der erstmaligen Kapitalkonsolidierung ein passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von € 19,7 Mio. Inhaltlich stellt dieser bilanztechnische Ausgleichsposten thesaurierte Konzerngewinne der Kuhmichel Abrasiv GmbH, vor Einlage in das Berichtsunternehmen, dar. Der passivische Unterschiedsbetrag wird nach Deutschem Rechnungslegungs-Standard 23 Tz 147 c) nicht der Bilanzposition Eigenkapital zugeordnet, selbst wenn er Eigenkapitalcharakter hat. Unter Würdigung wirtschaftlicher Aspekte ordnen wir den passivischen Unterschiedsbetrag in der internen Bilanzanalyse dem Eigenkapital zu. Der aus der Erstkonsolidierung resultierende Effekt auf die Kapitalstruktur ist als einmaliger, bilanztechnischer Vorgang zu beurteilen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wird insbesondere in ihrer operativen Entwicklung durch die Sacheinlage nicht nachteilig beeinflusst. Der passivische Unterschiedsbetrag wird über die nächsten 10 Jahre pro rata temporis als neutraler Ertrag, ergebniserhöhend aufgelöst. Da es sich bei dem hier vorliegenden Bericht um die erste Berichterstattung handelt liegen noch keine Vergleichszahlen zu Vorjahren vor. Werden im Folgenden Vergleichszahlen genannt handelt es sich dabei stets um solche der operativen Einheit Kuhmichel Abrasiv GmbH, da die Kuhmichel Abrasiv GmbH und ihre Tochtergesellschaften („Kuhmichel-Gruppe“) die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der DG-Gruppe maßgeblich prägen. Aufgrund der überragenden Bedeutung der Kuhmichel Abrasiv GmbH für die Lage der DG-Gruppe, wird im Folgenden über die operative Geschäftstätigkeit des Teilkonzerns Kuhmichel Abrasiv GmbH Bericht erstattet. An der Spitze des Teilkonzerns Kuhmichel Abrasiv GmbH steht als Muttergesellschaft die Kuhmichel Abrasiv GmbH, Ratingen. Neben dem direkten Tochterunternehmen Kuhmichel Recycling GmbH zählen mittelbar, über die weitere Beteiligung an der Kuhmichel Abrasiv Holding GmbH, Tulln, Österreich, Unternehmen in Großbritannien, Österreich, den Niederlanden, Ungarn, der Türkei und Südafrika zur Kuhmichel-Gruppe. Die Unternehmen der Kuhmichel-Gruppe sind in der Mehrzahl Großhandelsunternehmen von hochqualitativen Strahl- und Schleifmitteln, mit hoher Expertise rund um eine Vielzahl von Anwendungen im Strahlmittelbereich. Strahlmittel finden in einer hohen Zahl von industriellen Fertigungsprozessen in der Oberflächenbearbeitung Anwendung. Zu den Kunden der Unternehmen zählen viele Hersteller und Zulieferer aus den unterschiedlichsten Branchen, u. A. die Automobil- und Bauindustrie, Medizintechnik und Lebensmittelindustrie, oder die Luft- und Raumfahrtindustrie. Das breite Sortiment der Kuhmichel-Unternehmen umfasst mineralische, metallische, organische Strahlmittel, sowie solche aus Kunststoff. So kommen beispielsweise in der Metallverarbeitung beim Entgraten, Reinigen oder der Oberflächenverdichtung metallische Strahlmittel wie Stahlguss- oder Edelstahl-Strahlmittel zum Einsatz. Mineralische Strahlmittel wie Korund (Aluminiumoxid), Edelkorund oder Glasperlen finden ihre industrielle Verwendung unter anderem in der Automobilindustrie oder der Medizintechnik, bei der Behandlung und Reinigung von metallischen- oder Keramikoberflächen. Jedes der sehr unterschiedlichen Strahlmittel wird in verschiedenen Körnungen, von mikrofein bis sehr grob, und Härtegraden angeboten, um den spezifischen Erfordernissen der Anwendung gerecht zu werden. Mit der Kuhmichel Recycling GmbH in Ballenstedt verfügt die Unternehmensgruppe über eine moderne Fabrikation zur Aufbereitung und Reinigung von bis zu 40.000 - 50.000 t Strahl- und Schleifmittelreststoffen, die im Anschluss zu großen Teilen wieder nutzbar gemacht werden, indem sie als Regenerat erneut dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden, zum Ziele des Umweltbewusstseins. Ebenfalls gehört zur Unternehmensgruppe der österreichische Strahlmaschinenhersteller Raga GmbH, dessen Expertise den Blick auf die Wertschöpfungskette im Strahlbereich nochmals erweitert. Die Minderheitsbeteiligung am südafrikanischen Produzenten von Edelstahl-Strahlmitteln, der Sigma Stainless Steel (Pty) Ltd., ermöglicht den Zugang zu weiteren exklusiven Märkten. In ihrem flächendeckenden Vertriebsnetz in Europa nutzen die Unternehmen die langjährigen Erfahrungen der Vertriebsmitarbeiter aller Firmen des Unternehmensverbundes, die durch die teils jahrzehntelang gewachsenen Kontakte Zugang zu den Entscheidern in den Unternehmen der Kunden besitzen, und oftmals erster Ansprechpartner bei der Erarbeitung von spezifischen Lösungen und technischen Beratungen im Anwendungsbereich der diversen Strahlmittel sind. Die Analyse und Kontrolle von Strahlmitteln in eigenen Labors, sowie Schulungen und Trainings runden das Dienstleistungsangebot der Unternehmensgruppe ab. Das Geschäftsmodell der Unternehmen der Kuhmichel-Gruppe umfasst sowohl die Lieferung von Neuware als auch die Rücknahme der durch den Gebrauch der Produkte entstandenen Reststoffe. Bei Neuware konzentriert sich die Beschaffung überwiegend auf langjährig gewachsene, weltweite Verbindungen zu internationalen Produzenten. Potenziell neue Lieferanten werden durch das eigen entwickelte „Supplier Development Program“ mit dem Ziel qualifiziert, eine möglichst nachhaltige, partnerschaftliche Zusammenarbeit und Versorgung der Unternehmensgruppe mit qualitativ hochwertigen Produkten zu sichern. Die Rücknahme werthaltiger Reststoffe wird von spezialisierten Abfallmanagern begleitet. Im ständigen Dialog mit nationalen und internationalen Behörden gewähren sie Sicherheit im Umgang mit den Reststoffen der Kunden. Gerade der grenzüberschreitende Abfalltransport erfordert diese besonders hohe Expertise, der dem Absender als Abfallverursacher die reibungslose Abwicklung und die lückenlose Dokumentation garantiert. Geschäftspartner mit hohen Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung nutzen die professionelle Dienstleistung des Gruppenunternehmens Kuhmichel Recycling GmbH. Durch starke Serviceleistungen, Nachhaltigkeitsinitiativen wie die Wiederaufbereitung von gebrauchten Strahlmitteln durch die Kuhmichel Recycling GmbH oder eine klimafreundlich Photovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes des Unternehmens in Ratingen, technische Expertise und internationale Präsenz positioniert sich die Kuhmichel-Gruppe als eine der großen Anbieter der Branche in Europa. Kunden in nahezu allen europäischen Ländern profitieren nicht nur von qualitativ hochwertigen Produkten, sondern auch von maßgeschneiderten Lösungen, umfassender Beratung und einem ausgefeilten Recyclingkonzept, das zur Senkung der Kosten und zur Schonung der Umwelt beiträgt. Die Kuhmichel Abrasiv GmbH und die ihr angeschlossenen Unternehmen im In- und Ausland sind in den Märkten ausgezeichnet positioniert und verfügen über eine außerordentlich hohe Wettbewerbsfähigkeit. Die im Ausland ansässigen Niederlassungen übernehmen hierbei im Wesentlichen Vertriebsaufgaben und sind weitgehend frei von Administration. Übergeordnete Aufgaben in der Ratinger Zentrale zu bündeln war elementare Voraussetzung für den Wachstumserfolg der Gruppe in den zurückliegenden Jahren. In Ratingen werden alle relevanten Tätigkeiten für die gesamte Gruppe hinsichtlich Organisation, Finanzen, IT, Equipment, Materialqualitäten, Beschaffung, Importbestimmungen und der internationalen Abfallübernahme abgebildet. Die ausländischen Tochtergesellschaften können sich in weit überwiegendem Maße den vertrieblichen Aufgaben in den lokalen Märkten widmen. Auf dieser Grundlage entstand in Ratingen eine bedeutsame Einkaufskraft, die die europaweiten vertrieblichen Aktivitäten sehr wesentlich unterstützt und für die Rentabilität der gesamten Gruppe maßgeblich mit verantwortlich ist. Die Kuhmichel Recycling GmbH hat sich in den letzten Jahren im Rahmen der Rücknahme von Reststoffen zu einem Vollsortimenter entwickelt. Alle wesentlichen im Markt vorkommenden recyclingfähigen Strahlmittelreststoffe können in Ballenstedt angenommen und weiterverarbeitet werden. Basis für diese einzigartige Breite an Support-Möglichkeiten für den Kunden ist die Erlaubnis nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz, die der Kuhmichel Recycling GmbH den Status eines legitimierten Verwerters verleiht, und von dem wiederum alle Unternehmen der DG-Gruppe in Europa profitieren. II. Wirtschaftsbericht II. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Geplagt von den Nachwirkungen aus den Coronajahren, dem im Jahr zuvor ausgebrochenen russischen Angriffskrieg in der Ukraine mit den Begleiterscheinungen der explosionsartig gestiegenen Energiepreise und der auf breiter Front kräftig angezogenen Inflation, war das Jahr 2023 wirtschaftlich in besonderem Maße auch von massiven Zinserhöhungen der Zentralbanken gekennzeichnet. Im Sommer 2022 hatte der Zinserhöhungszyklus der europäischen Zentralbank EZB nach langen Jahren nahe der Null-Linie eingesetzt. Zur Eindämmung der Inflation lief der EZB-Leitzins bis zum Ende des Jahres 2023 in mehreren Stufen auf schließlich 4,0 % p.a. hoch, was die Kuhmichel-Unternehmen in den Euro-Ländern stark betraf. In ähnlichem Umfang trafen steigende Zinsen die Wirtschaft in Großbritannien. Die Bank of England hob die official bank rate im Laufe des Jahres 2023 von 0,1 % p.a. auf 3,0 % p.a. an. In Ungarn verteuerte die Zentralbank die kurzfristige Liquidität im gleichen Zeitraum von rd. 5,0 % p.a. auf über 12,0 % p.a.. Das IFW Kiel, Institut für Weltwirtschaft, informierte in seiner Berichterstattung zum abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2023 über eine schwache europäische Wirtschaft. Das preis- und kalenderbereinigte BIP im Euroraum stieg im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gerade einmal um 0,5 %. Überdies, ohne Deutschland würde das BIP im Euroraum um 1,1 % zugelegt haben. Die Weltwirtschaft verzeichnete demgegenüber in 2023 ein Wachstum von 4,1 %. Der Euroraum war somit nahe der Rezession, sowie auch Deutschland. Für das Jahr 2024 prognostizierte das Kieler Institut einen Anstieg der Wirtschaftsleistung im Euroraum um 0,9 %. Deutschland verbleibt nach dieser Prognose auch im Folgejahr in der Rezession. Im für Kuhmichel bedeutsamen Segment des Produzierenden Gewerbes hinkte Deutschland den Zahlen vergangener Jahre sogar noch stärker hinterher. Im Jahr 2024 ist die Produktivität des produzierenden Gewerbes nach Destatis-Angaben gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % gesunken. II. 2. Geschäftsverlauf Da die DG Familiy Office GmbH ausschließlich die Beteiligung an der Kuhmichel Abrasiv GmbH hält und somit keine eigene operative Geschäftstätigkeit besitzt, wird der Geschäftsverlauf ausschließlich auf Ebene der Kuhmichel-Unternehmen dargestellt. Der Umsatz der Kuhmichel-Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 war, aufgrund der eher eingetrübten Konjunkturaussichten und der sich abzeichnenden sinkenden Preise auf der Einkaufsseite, mit einem Minus von knapp 12,2 % gegenüber dem Vorjahr geplant worden. Der budgetierte Umsatz konnte deutlich übertroffen werden, allerdings erwartungsgemäß nicht an den Vorjahresumsatz heranreichen. Konjunktureintrübung in Europa und sinkende Preise auf breiter Front trafen wie erwartet ein und waren maßgeblich für die Umsatzeinbuße der Kuhmichel-Unternehmen. Dennoch war das Geschäftsjahr 2023 für Kuhmichel ertragreich und gut. Bei einem Jahresumsatz von 91,0 Mio. € konnten die Unternehmen der DG-Gruppe ein, die eher ungünstigen Rahmenbedingungen würdigend, sehr zufriedenstellendes Betriebsergebnis (Jahresüberschuss vor Steuern und Finanzergebnis) von rd. +9,8 Mio. € erzielen. Die Kuhmichel-Unternehmen konnten das gesteckte Umsatzziel erreichen, das Betriebsergebnis lag gut oberhalb der Erwartungen. Für das Geschäftsjahr 2023 hatten die Kuhmichel-Unternehmen einen Umsatz von 89,8 Mio. € und ein Betriebsergebnis von +6,5 Mio. € geplant. Die Ergebnisentwicklung war überwiegend beeinflusst von der volatilen Preissituation auf der Einkaufseite und der kriegsbedingt neuen Beschaffungserfordernisse der Handelsware. Aufgrund des Wegfalls der Importländer in Osteuropa und der Substitution durch Ware aus Übersee, waren bei der Beschaffung des Materials schlagartig deutlich veränderte Liefer- und Lagerzyklen bestimmend, die bei der Absatzpreiskalkulation, auch aufgrund der nachlassenden Nachfrage, nicht durchgängig und zeitgleich harmonisiert werden konnten. Aufgrund der vielzähligen, negativen Einflüsse erachtet die Geschäftsführung der DG-Gruppe, gleichsam wie das Kuhmichel-Management die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2023 als sehr zufriedenstellend. II. 3. Lage II. 3. a. Ertragslage Im ersten Geschäftsjahr erzielte die DG-Gruppe einen Umsatz von 91,0 Mio. €. Der Umsatz der Kuhmichel-Unternehmen gab im Berichtsjahr 2023 überwiegend preisbedingt gegenüber dem Vorjahr um rd. 11 % nach und belief sich per 31.12.2023 auf 91,0 Mio. €, nach 102,3 Mio. € im Jahr zuvor. Im Vorjahr setzte auf der Einkaufsseite eine massive Preissteigerung ein. Diese ebbte etwa gegen Jahresende 2022 ab. In der ersten Jahreshälfte 2023 erodierten die Preise weiter, bis etwa zur Jahresmitte der Boden gefunden wurde. Ebenso gaben im Jahresverlauf die Frachtraten für Überseetransporte wieder nach. Auch der US-Dollar wurde gegenüber den europäischen Währungen wieder leichter. In Summe vergünstigte sich der Warenbezug infolgedessen sowohl in Europa als auch aus Übersee. Mengenmäßig waren Strahlmittel gut zu beschaffen, jedoch ließ die Nachfrage nach Material in Europa nach. Zum einen hatten Strahlmittelkäufer aufgrund der Befürchtungen knapper Material-Verfügbarkeiten und weiterer Preissteigerungen, im eigenen Lager nennenswerte Warenmengen bevorratet. Überdies geriet die Industrieproduktion in Europa aufgrund schwächeren Wirtschaftswachstums ins Schlingern und der Bedarf nach Strahlmitteln nahm ab. Da die Ware an den Kuhmichel-Lagern zu vergleichsweise hohen Preisen eingekauft war, übte die verhaltene Nachfrage Druck auf die Absatzpreise, die Margen und die abgesetzten Mengen aus. Der betriebliche Rohertrag betrug gut +26,2 Mio. € (Vorjahr +26,8 Mio. €). Das Betriebsergebnis lag im Jahr 2023 bei rd. +9,8 Mio. €, nach +10,0 Mio. € im Jahr zuvor. Einer Ergebniseinbuße, resultierend aus einem geringeren Rohertrag, der aufgrund reduzierter Absatzmengen und geringerer Margen entstanden war, stand die teilweise Auflösung des im Vorjahr gebildeten passiven Unterschiedsbetrages in etwa gleicher Größenordnung gegenüber. Der positive Ergebniseffekt aus der Auflösung des passiven Unterschiedsbetrages in Höhe von rd. 2,2 Mio. € konnte die nominale Margeneinbuße aus dem Handelsgeschäft nahezu kompensieren, was in Summe zu einer leichten Einbuße des betrieblichen Rohertrages auf 26,2 Mio. € führte. Trotz der tendenziell ungünstigeren geschäftlichen Entwicklung haben alle operativen Kuhmichel-Unternehmen erneut mit einem positiven Betriebsergebnis abgeschlossen. Umsatz und Ergebnisse in den einzelnen operativ tätigen DG-Unternehmen (Angaben in T€): scroll
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*) Gesamtleistung **) Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung + sonst. betr. Erträge - Materialaufwand ***) Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis II. 3. b. Finanzlage Per 31.12.2023 weist die DG-Gruppe eine Eigenkapitalposition von 11,9 Mio. € bei einer Bilanzsumme von 46,8 Mio. € (25,4 %) aus. Einleitend wurde in diesem Bericht der Sachverhalt des passivischen Unterschiedsbetrages erläutert. Unter Einbezug dieses Postens würde bei einer wirtschaftlichen Betrachtung das Eigenkapital 31,6 Mio. € (Eigenkapitalquote 67,5 %) betragen. Das Eigenkapital der Kuhmichel-Unternehmen stieg im Geschäftsjahr auf 31,2 Mio., nach 29,3 Mio. € im Vorjahr, an. Die Bilanzsumme sank im gleichen Zeitraum von im Vorjahr 53,6 Mio. € auf im Berichtsjahr 45,9 Mio. €. Die Eigenkapitalquote wuchs aufgrund der kürzeren Bilanzsumme, dies insbesondere aufgrund der reduzierten Vorräte am Lager, und der Ergebnisthesaurierung stark von 54,7 % auf 68,1 % an. Das Stammkapital des Mutterunternehmens DG Family Office GmbH in Ratingen beträgt 25.600 €. Von Kreditinstituten bereit gestellte Finanzierungsmittel wurden den Kuhmichel-Unternehmen in einer Höhe von rd. 6,0 Mio. € ausgeliehen. • Die Kreditverbindlichkeiten bei Banken waren allesamt kurzfristiger Natur • Die Kreditinanspruchnahmen bei den Banken in Höhe von rd. 6,0 Mio. € erfolgten im Rahmen von konventionellen, kurzfristigen Betriebsmittelkrediten, die überwiegend in Form von Kontokorrent- oder Geldmarktkrediten mit Laufzeiten von 1-3 Monaten und in der Hauptsache auf Euriborbasis plus Marge des Kreditgebers in Anspruch genommen wurden. Alle Kreditlinien werden seitens der Banken bis auf weiteres bereitgestellt und sind unbefristet. Fristigkeiten der Finanzierungsmittel von Kreditinstituten: scroll
Bankverbindlichkeiten in Fremdwährung gibt es bei Gruppenunternehmen des Euroraums nicht. Kredite oder Kreditlinien von Banken der Niederlassungen in Großbritannien und der Türkei valutieren in der jeweiligen Heimatwährung. Das ungarische Kuhmichel-Unternehmen hat seine Kreditlinie im Geschäftsjahr 2023 aufgrund fehlender Notwendigkeit an die Bank zurückgegeben. Von den Banken bereit gestellte Betriebsmittelkreditlinien waren stets in ausreichender Höhe vorhanden und zu keinem Zeitpunkt ausgeschöpft. Zugesagte Betriebsmittelkreditlinien von Banken per 31.12.2023: 18.402.740,00 € Inanspruchnahme von zugesagten Betriebsmittelkreditlinien per 31.12.2023: 5.964.383,20 € Die Zahlungsfähigkeit jedes Unternehmens der DG-Gruppe war somit jederzeit gegeben, alle Unternehmen der DG-Gruppe waren jederzeit in der Lage ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Maßgeblich für die gute Entwicklung der Liquiditätssituation war die strategisch geplante und konsequent umgesetzte Reduzierung der Warenvorräte am Lager. Die Kunden haben durchgängig weiterhin gut gezahlt. Aufgrund der deutlich reduzierten Inanspruchnahme der Kreditlinien haben Kuhmichel-Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 Teile der Kreditlinien aus eigenen Stücken an die Banken zurückgegeben. Zur Entwicklung der Liquidität im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie den einzelnen Zu- und Abflüssen wird auf die Kapitalflussrechnung verwiesen. II. 3. c. Vermögenslage Das aktivische Bilanzbild der DG-Gruppe ist weitestgehend geformt durch die Kuhmichel-Unternehmen. Das Bilanzbild prägt sich aufgrund dessen durch hohe Positionen des Umlaufvermögens wie folgt aus. • Bei einer Bilanzsumme von 46,8 Mio. € wies die DG-Gruppe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 9,4 Mio. € aus • Am Lager der DG-Unternehmensgruppe lagen Vorräte (inkl. geleisteter Anzahlungen) in einem Wert von 23,8 Mio. € • Zudem hielten die Unternehmen der DG-Gruppe einen Kassenbestand (inkl. Bankguthaben) von 4,7 Mio. € vor. Die DG-Gruppe weist per 31.12.2023 ein Umlaufvermögen von 37,9 Mio. €, bei einer Bilanzsumme von 46,8 Mio. € (81 %) aus. Das Anlagevermögen der DG-Gruppe beläuft sich ebenso wie das Anlagevermögen der Kuhmichel-Gruppe auf ca. 8,5 Mio. €. Mit einem Betrag von rd. 5,8 Mio. € dominieren im Sachanlagenbereich Immobilienwerte. Der Wert der technischen Anlagen und Maschinen beläuft sich auf knapp 0,8 Mio. €. Hierin entfällt ein wesentlicher Anteil auf das Produktionsunternehmen der Gruppe, die Kuhmichel Recycling GmbH. Diese aktiviert Anlagevermögen im Wert von 3,3 Mio. €. Darin enthalten sind die Betriebsimmobilie, sowie die Produktionsanlagen zur Wiederaufbereitung und Herstellung von Strahlmitteln, in Ballenstedt. Das Finanzanlagevermögen der DG-Gruppe von 0,5 Mio. € umfasst, ebenso wie jenes der Kuhmichel-Unternehmensgruppe, als einzige Position die Minderheitsbeteiligung an der südafrikanischen Sigma Stainless Steel (Pty) Ltd. mit unverändert rd. 0,5 Mio. € bei der Kuhmichel Abrasiv Holding GmbH, Tulln, Österreich. Die wesentlichen Aktiva der Kuhmichel-Unternehmensgruppe im Detail: scroll
Im Jahr 2022 hatte bedingt durch den Ausbruch des Ukraine-Kriegs, und damit einhergehender Substitution osteuropäischer Lieferländer (Russland, Ukraine, Belarus) durch China, wegen der längeren Lieferwege und -zeiten, zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Lieferfähigkeit ein Lageraufbau stattgefunden. Nach Etablieren dieses Beschaffungsweges waren diese großen Vorratsmengen nicht mehr erforderlich. In der Folge fand im Geschäftsjahr 2023 eine strategisch gewollte Reduzierung der Vorratsmengen am Lager statt. Dies erklärt den Rückgang der Vorräte um über 8 Mio. €, von 45,15 Mio. € auf 37,00 Mio. € zum 31.12.2023. Der bei weitem überwiegende Teil des Forderungsbestandes der Kuhmichel-Unternehmensgruppe ab einer Einzelforderungshöhe von T€ 1,5 ist im Rahmen einer typischen Kreditversicherung geschützt. Forderungen der deutschen Zentrale in Ratingen sind darüber hinaus zu 100 % durch eine namhafte Kreditversicherung abgesichert. Die Handelsware ist weder verderblich, noch unterliegt sie modischen/saisonalen Trends. Marktpreisschwankungen bleiben jedoch naturgemäß immer zu berücksichtigen. In Fremdwährung eingekaufte Handelsware kommt üblicherweise auf dem Seeweg nach Europa. Währungsschwankungen im Zeitraum zwischen Ein- und Verkauf, verursacht durch Produktions- und Transportzeiten, wird durch Kurssicherungsgeschäfte und schnelle Reaktionszeiten bei der Veränderung von Abgabepreisen, wirksam begegnet. Daraus folgend ist der Wert der Vorräte weit überwiegend stetig und stabil. II. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmen der DG-Gruppe richten sich neben den im Ergebnis-Forecast genannten Ertragsgrößen (Umsatz, Rohertrag und Betriebsergebnis) an den finanziellen Leistungsindikatoren Eigenkapitalquote, Eigenkapitalrendite und Verschuldung (Nettofinanzverschuldung und Verschuldungsgrad), aus. Diese Strategie resultiert aus dem Wunsch die gute Substanz der Unternehmen dauerhaft aufrechtzuerhalten, respektive zu stärken. Händlertypisch besteht hoher Cashbedarf, der zu weiten Teilen aus Eigenmitteln bereitgestellt wird und neben dem auch dank der Unterstützung der Finanzierungspartner stets gut gedeckt werden kann. Die Interessen der Kreditgeber am Bilanzbild des Unternehmens gleichen aus Risikoerwägungen den des Unternehmens nahezu vollständig. Die Kreditgeber sind regelmäßig zufrieden mit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen der Kuhmichel-Gruppe. Insbesondere der größte Kreditnehmer, die Kuhmichel Abrasiv GmbH, Ratingen, erhielt die Bestätigung in Form von guten Ratingnoten, die oftmals innerhalb Investmentgrade liegen. Die Eigenkapitalquote der DG-Gruppe per 31.12.2023 betrug 25,4 % der Bilanzsumme von 46,8 Mio. € (siehe hierzu auch II. 3. b.). Die Eigenkapitalquote der Kuhmichel-Unternehmensgruppe stieg aufgrund der erneuten Ergebnisthesaurierung und der reduzierten Bilanzsumme, die im Wesentlichen auf die erheblich reduzierte Menge der Lagervorräte zurückzuführen ist, auf 68,1 % der Bilanzsumme, nach 54,7 % im Vorjahr. In der Konsequenz reduzierte sich in ähnlichem Umfang die Unternehmensverschuldung, die sich per 31.12.2023 auf 6,0 Mio. €, nach 15,3 Mio. € im Vorjahr, belief. Die geringe Nettofinanzverschuldung der DG-Gruppe per 31.12.2023, liegt bei 1,3 Mio. €. Auf herkömmlicher Basis errechnet sich der Verschuldungsgrad mit 0,15 gemäß der Formel Nettofinanzverschuldung / EBITDA. Den Blick auf die operative Einheit gerichtet, finanziert die gestärkte Eigenkapitalposition der Kuhmichel-Unternehmensgruppe von 31,2 Mio. € nebst den Fremdmitteln das Umlaufvermögen. Die Verschuldung der Kuhmichel-Unternehmensgruppe, die auf herkömmlicher Basis - Nettofinanzverschuldung / EBITDA - errechnet bei einem Faktor von 0,23 (Vorjahr 1,14) liegt, beträgt in Nominalen ausgedrückt rd. 1,9 Mio. € nach rd. 12,3 Mio. € im Vorjahr. Die deutlich geringere Verschuldung war in erster Linie auf die strategisch gewollte Reduzierung der Warenvorräte am Lager zurückzuführen. Im Vorjahr war die Beschaffungsstrategie aufgrund kriegsbedingt, spontan weggefallener Lieferantenverbindungen in Osteuropa notwendigerweise massiv nach oben anzupassen gewesen. Im Berichtsjahr waren die neuen Beschaffungswege aus Übersee etabliert und die neuen Liefer- und Lagerzyklen routiniert, was die positive Wirkung auf Cashbedarf und Verschuldung erklärt. Grundlage für den geschäftlichen Erfolg der Kuhmichel-Unternehmensgruppe und damit nun der DG-Gruppe sind in ebenso hohem Maße die nicht finanziellen und nicht quantifizierbaren Leistungsindikatoren. Basierend auf einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit, die sich durch enorm lange Betriebszugehörigkeitszeiten und praktisch nicht vorhandener Fluktuation ausdrückt, wird auf der Kundenseite eine hohe Qualitäts- und Serviceorientierung der erfahrenen Kuhmichel-Mitarbeiter wahrgenommen. Sehr treue Kunden sind das geschäftliche Resultat der ständigen Bemühungen aller Mitarbeiter rund um das Interesse und die Belange des Kunden. In der Konsequenz bewirkt die Vielzahl der vertrauensvollen Kundenverbindungen und die langjährige Marktbearbeitung auf die Kuhmichel-Art, einen sehr hohen Bekanntheitsgrad in der Branche und unterstützt die Akquise von Neukundenverbindungen erheblich. Ein wertvoller Effekt aus dieser Strategie ist die sehr hohe Granularität auf der Debitorenseite. Als USP bezeichnet werden kann die Kuhmichel-Position bei der Rücknahme gebrauchter Strahlmittel. Als Problemlöser vom Kunden empfunden, schließt sich nach der Wiederaufbereitung der Reststoffe das Geschäft aus dem Wiederverkauf der aufbereiteten Ware an. Das Alleinstellungsmerkmal für das Unternehmen ist jedoch nicht allein das Angebot zur Rücknahme der Reststoffe. Vielmehr stellen das europäische Abfallrecht, und die Kommunikation mit den internationalen Behörden, schwer zu überwindende Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber oder neue Marktteilnehmer dar. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht III. 1. Prognosebericht Aufgrund fehlender operativer Geschäftstätigkeit wird der Planungsprozess ausschließlich auf Ebene der Kuhmichel-Unternehmen erstellt. Die DG Family Group GmbH erstellt keine eigene Prognoserechnung. Die Unternehmensplanung orientiert sich an den Steuerungsgrößen. Die Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Eigenkapitalrendite und Verschuldung dienen als langfristige Steuerungsgrößen und sind im Zielbild des Unternehmens verankert. Im Rahmen der Prognose werden jedoch keine konkreten quantitativen Werte für diese Finanzkennzahlen ausgewiesen. Die Prognose konzentriert sich vielmehr auf die Entwicklung der Ertragsgrößen, insbesondere des Umsatzes und des Betriebsergebnisses, da diese maßgeblich die zukünftige wirtschaftliche Lage beeinflussen. Die Umsatzplanung der Kuhmichel-Unternehmensgruppe lag für das Jahr 2024 bei kumuliert 88,6 Mio. €, was etwa 2,6 % unterhalb des Vorjahresumsatzes lag. Die Umsatz- und Ergebniserwartung basierte auf der Zusammenführung der Einschätzungen aller vertrieblich involvierten Mitarbeiter und der jeweiligen Geschäftsleitung in allen Kuhmichel-Unternehmen. Der vorsichtige Ansatz wurde hinsichtlich der Absatzmengen unter Berücksichtigung der gedämpften Stimmung in der europäischen, insbesondere der deutschen Industrie gewählt. Aus Preissicht waren keine nennenswerten Steigerungen zu erwarten, eher schon war mit leichten Preisrückgängen zu rechnen. Dieser Trend hatte bereits im Laufe des Geschäftsjahres 2023 sukzessive eingesetzt. Zum Zeitpunkt dieser Berichterstellung ist es jedoch bereits Gewissheit, dass die Umsatzerwartung übertroffen wurde. Die Kuhmichel-Unternehmensgruppe erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen kumulierten Umsatz von rd. 93,4 Mio. €. Das geplante, kumulierte Betriebsergebnis der Kuhmichel-Unternehmensgruppe für das Geschäftsjahr 2024 lag bei rd. +5,5 Mio. €. Aus heutiger Sicht ist das Übertreffen des geplanten Betriebsergebnisses bereits sicher. Das Betriebsergebnis der Kuhmichel-Unternehmensgruppe lag unter kumulierter Betrachtung zum Ende des Geschäftsjahres 2024 bei rd. +7,5 Mio. €. Die prognostizierten Umsätze und Deckungsbeiträge wurden wie in den Vorjahren händlertypisch unter Berücksichtigung der regional üblichen und vorhersehbaren Handelstage und Ferienzeiten ermittelt. Für das Geschäftsjahr 2025 prognostizierte die Unternehmensgruppe aufgrund mittlerweile gewohnter konjunktureller und geopolitischer Unsicherheiten aus Vorsichtsgründen kein Wachstum, sondern einen etwa stabilen Umsatz von knapp 93 Mio. €. Diese Prognose unterstellte keine nennenswerten Veränderungen bei den Absatzpreisen, und nur leicht steigende Beschaffungskosten, sowie Absatzmengen auf Vorjahresniveau. Das geplante, kumulierte Betriebsergebnis der Kuhmichel-Gruppe für das Geschäftsjahr 2025 liegt danach bei rd. +6,1 Mio. €. Aus heutiger Sicht ist das Übertreffen des geplanten Betriebsergebnisses sehr wahrscheinlich. Das Betriebsergebnis der Kuhmichel-Gruppe zum Ende des 3. Quartals 2025 liegt bei rd. +6,4 Mio. €. Die geschäftliche Entwicklung der nachfolgenden Wochen bis zur Erstellung dieses Berichts verliefen bis dato ähnlich dem Verlauf bis zum Ende des 3. Quartals. Insofern werden die budgetierten Werte für das Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich übertroffen werden, was zum heutigen Zeitpunkt jedoch noch nicht präzise quantifiziert werden kann. Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte, dass die letzten verbliebenen Wochen bis zum Jahresende das entstandene Ergebnisbild nicht in ähnlicher Weise fortschreiben sollten. Der Planungsprozess für das kommende Geschäftsjahr 2026 ist derzeit im Gange und wird noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Erfreulicherweise sind die marktlichen Erwartungen, nach einer Vielzahl von unterjährigen und Jahresabschlussgesprächen mit Kunden und Lieferanten, trotz konjunktureller Hürden positiv und vielversprechend. Insofern wird die DG-Gruppe ein Umsatzwachstum und ein verbessertes Jahresergebnis budgetieren. Die zuvor erwähnten, nicht finanziellen und nicht quantifizierbaren Leistungsindikatoren sind in unverändertem Umfang und Maße vorhanden, und stützen die Erwartung an eine positive, geschäftliche Entwicklung der DG-Gruppe, und mithin auch der Kuhmichel-Unternehmensgruppe ebenfalls. III. 2. Risikobericht Da der Geschäftszwecke der DG Family Office GmbH, wie einleitend erwähnt, derzeit aus dem Halten der einzigen, mehrheitlichen Beteiligung an der Kuhmichel Abrasiv GmbH besteht, wird an dieser Stelle auf die Risikosituation der Kuhmichel Abrasiv GmbH-Gruppe abgestellt. Seitens des Managements der Kuhmichel-Unternehmensgruppe werden seit jeher alle erdenklichen Maßnahmen ergriffen, anhand derer die Risiken im Geschäftsmodell der Kuhmichel-Unternehmen eliminiert oder zumindest weitestgehend reduziert werden. Gänzlich ausschließen lassen sich geschäftliche Risiken jedoch naturgemäß nicht. Instrumente zur Risikofrüherkennung befinden sich wirksam im Einsatz, die Risikoanalyse findet permanent statt, die Kommunikation von Risiken erfolgt von und an den entscheidenden Stellen stets unmittelbar. Wirtschaftlichen, operationellen und weiteren Risiken wird auf diese Weise zeitnah durch geeignete Gegenmaßnahmen begegnet. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum optimalen und sachgerechten Umgang mit bestehenden Risiken verfügt Kuhmichel über wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme, die stetig im internen Kontrollsystem gemonitort und anhand der gewonnenen Erkenntnisse weiterentwickelt werden. Im Folgenden sind die wesentlichen im Einsatz befindlichen Elemente des Risikomanagementsystems stichpunktartig aufgeführt: • stetiges, zeitnahes Risikocontrolling • permanentes Risikoreporting • die aktive Risikosteuerung • aktive und stetige Kommunikation in allen Unternehmensteilen und zwischen allen Beteiligten Zum internen Überwachungssystem des Unternehmens gehören: • die Anwendung einheitlicher Richtlinien • der Einsatz zuverlässiger Software • die Auswahl und stetige Schulung qualifizierten Personals • laufende Prüfungen durch interne Revisionstätigkeiten • permanente Abweichungsanalysen, erforderlichenfalls • dabei insbesondere Stresstests zur Überprüfung der Elastizität des Geschäftsmodells auf Liquiditäts- und Ergebnisebene • Regelungen zur Vertretungsvollmacht • Maßnahmen zur Funktionstrennung Die wesentlichen Risiken in der Geschäftsentwicklung bei Kuhmichel liegen in a) volatilen Wechselkursen von Fremdwährungen b) der Zinsentwicklung, speziell im Kurzfristbereich c) der Veränderung von Wareneinkaufspreisen incl. Beschaffungsnebenkosten d) Wettbewerbern e) Dem Untergang von Handelsware f) dem möglichen Forderungsdelkredere g) der Verfügbarkeit von und der Qualität eingekaufter Handelsware h) umweltbehördlichen Neuerungen und daraus resultierenden neuartigen Gesetzen, Verordnungen und Auflagen i) IT-Risiken j) Überraschend auftretende, gravierende Einzelereignisse in überregionaler Dimension k) politische Risiken, wie beispielsweise militärische Auseinandersetzungen oder Kriege Diese spezifischen Risiken werden insbesondere durch a) den Abschluss von derivativen Sicherungsgeschäften b) langfristige Bodensatzfinanzierungen und derivative Zinssicherungsinstrumente c) langfristige Liefervereinbarungen mit Lieferanten d) intensive Marktbeobachtung durch das Management und alle Vertriebsmitarbeiter e) Abschluss von leistungsstarken Sachversicherungen f) straffes Mahnwesen und eine Kreditversicherung g) in den Liefermärkten oftmals eigens vorhandene Mitarbeiter und meist substituierbare Lieferanten h) kontinuierliche Kontrollanalysen der bezogenen Handelsware i) Inhouse- und externe Backup-Systeme j) Vorhalten einer jederzeit voll funktionstüchtigen, diversifizierten Arbeitsplatz- und Kommunikationsstruktur in Büro und Homeoffice abgeschirmt. Politische Risiken und kriegerische Auseinandersetzungen bleiben jederzeit unwägbar und lassen sich nicht ausschließen. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse in der Kuhmichel-Unternehmensgruppe. Insbesondere in den letzten Jahren unter den Vorzeichen von ungekannten, sehr großen und überraschenden Sondereinflüssen (Pandemie, Krieg etc.) hat sich die Funktionalität des Risikomanagementsystems im Unternehmen gut bewährt. Auch wenn mancher ungünstige Umstand in seiner Wirkungsweise auf die Ergebnisbildung nicht vollständig eliminiert werden kann, bewahrt das professionelle Risikomanagement die gute Profitabilität des Unternehmens. Wie auch in den zurückliegenden Jahren, wurden die Kreditgeber im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 wieder quartalsweise über den Geschäftsverlauf in Form eines Planabgleichs des Zahlenwerks und umfangreicher Erläuterungen unterrichtet. Neben den regelmäßigen Berichten findet mit nahezu allen Stakeholdern ein ständiger Austausch über die aktuelle Entwicklung des Geschäfts und möglicher Besonderheiten in den Märkten statt. Insbesondere der Austausch mit den Vertretern der Kreditgeber ist von hohem gegenseitigem Vertrauen geprägt, und stets angenehm und bereichernd. Die monatliche Analyse der Umsatz- und Renditeentwicklung im Vergleich mit den Planungen ist fest im Kuhmichel-Management-Review verankert. Handlungsbedarf wird frühzeitig identifiziert, zu ergreifende Maßnahmen werden im Management zeitnah diskutiert, beschlossen und umgesetzt. Auf diese Weise erfolgt die operative Unternehmenssteuerung stets nah und kurzfristig am Zeitpunkt des Entstehungserfordernisses. Diese Vorgehensweise hat sich auch im Berichtsjahr wieder bewährt. Die geschäftliche Entwicklung in den Folgegeschäftsjahren 2024 und 2025 bis zum Zeitpunkt dieser Berichterstattung stand und steht wiederum unter den Vorzeichen großer wirtschaftlicher Unsicherheiten. Deutschland konnte nach dem Rezessionsjahr 2023 (BIP ./. 0,9 %) auch im Jahr 2024 eine erneute Rezession nicht verhindern. Das BIP lag auch im Jahr 2024 wieder unter dem Vergleichswert des Vorjahres (./. 0,5 %). Auch die Eurozone verzeichnete für die genannten Zeiträume eine schwache Entwicklung des BIP. Nach einem BIP-Wachstum von 0,4 % im Jahr 2023 verbesserte sich dieser Wert im Jahr 2024 auf noch immer schwache +0,9 % reales Wirtschaftswachstum. An der schwachen Wirtschaftsentwicklung war der politische Streit in Deutschland zwischenzeitlich so weit entbrannt, dass die Regierungskoalition zerbrach und Neuwahlen anberaumt wurden. Gewissheit ist seitdem in Deutschland eine erneute Koalition der großen Altparteien der Mitte, die sich auch etwa ein halbes Jahr nach Amtsantritt dem Vernehmen nach noch immer finden muss und Zuversicht in der deutschen Wirtschaft und Bevölkerung verbreiten will. Dies ist bislang noch nicht in gewünschten Maß erfolgt. Politische Vorhaben bleiben derzeit noch immer skizziert. Eine schwierige Phase für alle Unternehmen, die ohne Planungssicherheit ihre Ausrichtung und Positionierung für die nächsten Jahre kalibrieren müssen; insbesondere, wenn die zunehmenden geopolitischen Spannungen noch gewürdigt werden wollen. Auch in den kommenden Wochen und Monaten werden viele Unternehmen wohl zumindest noch eine Weile auf Sicht fahren müssen. Die geschäftliche, und mithin die Ergebnisentwicklung wurden den Mitarbeitern auch in den Jahren 2023 und 2024 wieder regelmäßig kommuniziert. Dies aufgrund des Wegfalls der Pandemie-Erfordernisse in allen Niederlassungen wieder in den regelmäßigen persönlichen Zusammentreffen. Insbesondere die Planung der Lagervorräte ist Kernelement der operativen, unternehmerischen Tätigkeit eines Lagerhändlers. Diese erfolgt in den Kuhmichel-Unternehmen in kurzen, regelmäßigen Abständen im Führungskreis mit dem Ziel, die Umschlagshäufigkeit permanent zu verbessern und die wertmäßigen Lagerbestände im einvernehmlichen Maß zum Absatz zu halten. Der unternehmerische Spagat eines Lagerhändlers resultiert einerseits aus der Notwendigkeit eine jederzeitige Lieferbereitschaft zu gewährleisten, andererseits aber auch Kosten und Risiken aus Preissensitivitäten auf der Beschaffungs- wie auf der Absatzseite im Griff zu halten und zu minimieren. Alle wichtigen, sich teils widersprechenden Erfordernisse permanent gegeneinander abzuwägen und situativ zu gewichten, gelingt dem Kuhmichel-Management meist gut. Mitunter sind Entscheidungen auf Basis von Annahmen und Prämissen unter Unsicherheitsfaktoren zu treffen, die ihre Wirkung erst nach längerem zeitlichem Versatz entfalten. Ändern sich zwischenzeitlich Marktgegebenheiten ungünstig, sind die Resultate dessen hinzunehmen. Das Kuhmichel-Management ist sich dessen bewusst, und optimiert seine innerbetrieblichen Prozesse permanent, um solchermaßen ungünstige Einflüsse auf das Geschäft und die Rentabilität des Unternehmens in ihrem Umfang kleinstmöglich zu halten. Überdies besitzt Kuhmichel durch die seit Jahren intensive Marktbearbeitung eine sehr breite Kundenbasis aus unterschiedlichsten Industriezweigen und Branchen. Das Vertriebsmanagement und der Außendienst befassen sich stetig mit dem Abnahmeverhalten von Großkunden, um Übermengen im Vorrat einerseits oder Unterdeckungen am Lager andererseits zu vermeiden. Diese Art des Monitorings ist integraler Bestandteil des Tagesgeschäfts der Entscheider im Unternehmen und wird kontinuierlich durch aktuelle Informationen von allen Mitarbeitern aus allen Märkten unterstützt. Kundenseitige Bonitätsrisiken wurden durch den Abschluss einer grundsätzlich weltweit gültigen Kreditversicherung eingegrenzt. Die meisten Kuhmichel-Unternehmen sind somit weitgehend vor Delkredere-Risiken geschützt. Bestandsgefährdende Risiken bestehen weder für die DG-Gruppe, noch für die Unternehmen der Kuhmichel-Gruppe. III. 3. Chancenbericht Die Geschäftsführung der DG-Gruppe vertraut darauf, dass die Unternehmen der Kuhmichel-Gruppe, trotz der wirtschaftlichen wie geopolitischen Herausforderungen, den erfolgreichen Weg fortsetzen und zuverlässiger Lieferant von qualitativ hochwertigen Strahlmitteln sein werden. Dabei steht für das Kuhmichel-Management die stärkere Verzahnung der Geschäftsbereiche, sowie der Unternehmen untereinander, mit im Vordergrund. Die Einkaufseite wird ihren Anteil an der Schärfung des eigenen Profils ebenso beitragen wie die Vertriebsmannschaft. Dem verstärkten Wunsch des Kunden nach Service und Beratung im direkten Dialog wird hohe Priorität beigemessen, da auf diese Weise wertvolle Ansätze für die permanente, globale Suche nach qualitativ hochwertigen Materialien generiert werden. Nach Ansicht des Kuhmichel-Managements lohnt die Investition von Zeit, da der gemeinsame Blick mit dem Anwender auf die Anforderungen an das Material oftmals die Grundlage bei der Schöpfung von Produktinnovationen ist, und Kuhmichel ein USP verschafft. Die Unternehmen der Kuhmichel-Gruppe verstehen sich überdies seit jeher als nachhaltig und haben die vielzähligen Möglichkeiten, ESG nach innen und außen zu leben und umzusetzen, bereits oftmals genutzt. Beleg dessen ist beispielsweise das Geschäftsmodell der Kuhmichel Recycling GmbH, gebrauchte Strahlmittel nach der Rücknahme und Reinigung erneut dem Wertstoffkreislauf zuzuführen, oder die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes des Mutterunternehmens in Ratingen, um nur einige zu nennen. Der Wunsch diese nachhaltige, gesellschaftliche Entwicklung zu unterstützen, ist tief in der Kuhmichel-DNA verankert. Dieser wird in der Kuhmichel-Gruppe auch künftig als Chance gesehen und genutzt werden. IV. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Da der Geschäftszwecke der DG Family Office GmbH, wie einleitend erwähnt, derzeit aus dem Halten der einzigen, mehrheitlichen Beteiligung an der Kuhmichel Abrasiv GmbH besteht, wird an dieser Stelle auf die Risikosituation der Kuhmichel Abrasiv GmbH-Gruppe abgestellt. In der Kuhmichel-Unternehmensgruppe werden Risiken aus der Veränderung von Marktpreisen im Finanzsektor mitunter mittels synthetischer Sicherungsinstrumente abgeschirmt, soweit dies möglich und sinnvoll ist. Dabei verfolgen die Entscheider in der Unternehmensgruppe streng das strategische Ziel, die Marge des operativ ertragreich kalkulierten Handelsgeschäfts abzusichern. Die geschäftspolitische Maxime schließt aus, Spekulationsgewinne aus Finanzderivaten in den Vordergrund des Handelns zu stellen. Überdies wird eine wirtschaftliche Chance aus einem Sicherungsinstrument dennoch nicht ausgelassen, sofern die Chance das Risiko überwiegt und der Profit des Grundgeschäfts nur in untergeordnetem Umfang negativ berührt werden kann. Kuhmichel nutzt derivative Sicherungsinstrumente ausschließlich in den Bereichen Zinsen und Fremdwährungen, um Zinsänderungsrisiken- und Fremdwährungsrisiken entgegenzuwirken. Die gebildeten ökonomischen Sicherungsbeziehungen werden bilanziell nicht als Bewertungseinheiten abgebildet. Gesamtwertend waren die abgeschlossenen Währungssicherungen im Geschäftsjahr 2023 erneut wirksam. Das Ziel die operative Handelsmarge zu schützen, wurde somit wiederum weitgehend erreicht. Gänzlich auszuschließen sind Risiken aus Geschäften auf Fremdwährungsbasis jedoch auch unter Beachtung größtmöglicher Sicherheitserwägungen nicht. Aus den in den letzten Jahren erzielten Erfolgen bestärkt, setzt Kuhmichel auch weiterhin auf eine diversifizierte und in den Laufzeiten eher kurze, dabei somit chancen- sowie risikoreduzierende Währungssicherungsstrategie. Überdies werden auch weiterhin nahezu sämtliche Währungssicherungen dergestalt strukturiert, dass die Fälligkeiten innerhalb des laufenden Geschäftsjahres liegen und Abrechnung und Ergebnisauswirkung der Sicherungsgeschäfte innerhalb des Geschäftsjahres erfolgt.
Ratingen, 30. Januar 2026 DG Family Office GmbH, Ratingen Dirk Grundei, Geschäftsführer |
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