FINPROMINVEST OY
Selbe AdresseGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anett Langosch seit 22.4.2026 | Geschäftsführer |
Michael Dipl.-Phys. Ing. Dipl.-Wirtsch. Ing. Kenski seit 22.4.2026 | Geschäftsführer |
Petra Noack seit 6.3.2026 | Prokura |
Daryusch Kay seit 12.1.2024 | Geschäftsführer |
Dirk Lorenz seit 6.9.2022 | Prokura |
Stephan Flamme seit 24.9.2021 | Prokura |
Jens Kemper seit 14.7.2021 | Geschäftsführer |
Hakon Schalk seit 7.9.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TVF Altwert GmbHCottbusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TVF Altwert GmbH, Cottbus Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TVF Altwert GmbH, Cottbus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TVF Altwert GmbH, Cottbus, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 26. April 2024 Grant
Thornton AG
Ludwig Hinze, Wirtschaftsprüfer Martina Slomski, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar - 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der TVF Altwert GmbH, Cottbus (im Folgenden kurz: "TVF"), für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und unter Beachtung des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die TFV hat ihren Sitz in Cottbus und ist beim Amtsgericht Cottbus in das Handelsregister unter der Nummer HRB 3506 CB eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind unter Beachtung des Kriteriums der Wesentlichkeit in den Anhang übernommen worden. Darstellung, Gliederung und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen grundsätzlich den Vorjahresgrundsätzen. Die Ausweisstetigkeit/Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses mit dem Vorjahr wurde beachtet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betrieblichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 250 Euro werden sofort im Aufwand erfasst und innerhalb der Wertgrenze von 250 Euro bis 800 Euro aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden unter den entsprechenden Anlagenklassen ausgewiesen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. Sie umfassen neben den Einzelkosten auch steuerlich aktivierungspflichtige Teile der Gemeinkosten sowie allgemeine Verwaltungskosten. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Das übrige Umlaufvermögen ist mit dem Nennwert angesetzt. Den erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen sind auf den nicht einzelwertberichtigten Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1% aufgrund des allgemeinen Kreditrisikos vorgenommen worden. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Vorräte
Die unfertigen Leistungen betreffen erbrachte Abbruch- und sonstige Leistungen, die zum Bilanzstichtag noch nicht beendet waren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 1.023. Die Gesellschaftsanteile werden vollständig von der ALBA Scrap and Metals Holding GmbH, Berlin (im Folgenden kurz: "SaM Holding") gehalten. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Jahressonderzahlung und andere Personalkosten TEUR 352 (i. Vj. TEUR 395), Rückstellungen ausstehende Rechnungen TEUR 196 (i. Vj. TEUR 1.135), Rückstellungen für Rechtsberatungskosten TEUR 9 (i. Vj. TEUR 30) sowie Rückstellungen für Prozess- Schadensersatzrisiken TEUR 6 (i. Vj. TEUR 6) gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Cash Pool Verbindlichkeiten TEUR 1.132 (i. Vj. TEUR 905) (vollständig gegenüber der ALBA Europe Holding plc & Co. KG) sowie Verbindlichkeiten aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft TEUR 184 (i. Vj. TEUR 517) (vollständig gegenüber der ALBA SE). Außerbilanzielle Geschäfte Zur Beschaffung liquider Mittel für die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit ist die TVF Vertragspartner eines Factoring-Programms, bei welchem laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis eines gruppeneinheitlichen Forderungskaufvertrages verkauft werden. Der Kaufpreis der Forderungen entspricht deren Nennbetrag abzüglich Zinsen bis zum tatsächlichen Zahlungseingang der Forderung beim Factor bzw. Delkrederefall. Vom Kaufpreis wird für die veräußerten Forderungen ein Sicherheitseinbehalt von regelmäßig 7% des Forderungsnennbetrags einbehalten, der das Veritätsrisiko abdecken soll und bei Zahlungseingang durch den Kunden bzw. im Delkrederefall an den Forderungsverkäufer erstattet wird. Die Vorteile des Factoring-Programms sind insbesondere eine verbesserte Liquidität sowie die Übertragung des Forderungsausfallrisikos auf den Factor. Zum Bilanzstichtag waren von den veräußerten Forderungen TEUR 1.062 (i. Vj. TEUR 43) durch die Kunden noch nicht beglichen, woraus der TVF kein Ausfallrisiko droht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Höhe von TEUR 1.225 für Verpflichtungen aus Mietverträgen TEUR 863 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 13), TEUR 247 aus Leasingverträgen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0) sowie TEUR 115 aus Dienstleistungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 115). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben Laufzeiten von bis zu 1 Jahr TEUR 559, bis 5 Jahre TEUR 604 und größer 5 Jahre TEUR 62. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 und 2022 gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die anderen sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 82 enthalten im Wesentlichen Erlöse aus der Nutzung von Dienstfahrzeugen in Höhe von TEUR 69 (i. Vj TEUR 71), Erlöse für Versicherungsentschädigungen TEUR 5 (i.Vj TEUR 0) sowie Erlöse weiterberechneter Fremdkosten TEUR 8 (i. Vj 6). Bei den neutralen Erträgen in Höhe von TEUR 206 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 127 (i. Vj TEUR 72), sonstige periodenfremde Erträge TEUR 45 (i. Vj TEUR 24), Verbrauch Einzelwertberichtigungen Periodenfremder Ertrag TEUR 19 (i. Vj. TEUR 0) sowie Erträge aus Herabsetzung pauschaler Wertberichtigung zu Forderungen in Höhe von TEUR 15 (i. Vj TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.450 enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Betriebskosten TEUR 1.651 (i. Vj. TEUR 1.826), Verwaltungs- und Vertriebskosten TEUR 634 (i. Vj. TEUR 686) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen TEUR 78 (i. Vj. TEUR 75). Im Berichtsjahr fielen neutrale Aufwendungen in Höhe von TEUR 87 an. Diese entfallen auf periodenfremde Aufwendungen TEUR 87 (i. Vj. TEUR 49). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Für das Jahr 2023 fielen Ertragsteuern in Höhe TEUR 219 an. Sonstige Angaben Geschäftsführung
Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Abschlussprüferhonorar Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 70 Mitarbeiter, darunter 49 gewerbliche Arbeitnehmer und 21 Angestellte. Konzernverhältnisse Die TVF ist ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB der ALBA plc & Co. KG (ALBA KG), Berlin (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRA 36525 B), in deren befreienden Konzernabschluss sie als Tochterunternehmen einbezogen wird. Die ALBA plc & Co. KG (bis 6. April 2024 firmierend als ALBA Group plc & Co. KG) stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen der ALBA KG auf. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die TVF ist darüber hinaus ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB der ALBA SE, Köln, in deren befreienden Konzernabschluss sie als Tochterunternehmen einbezogen wird. Es besteht ein Beherrschungsvertrag vom 1. Oktober 2014 mit der ALBA Scrap and Metals Holding GmbH, Berlin. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich nach Ende des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten.
Cottbus, den 26. April 2024 Rüdiger Krull, Geschäftsführer Jens Kemper, Geschäftsführer Daryusch Kay, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen der Gesellschaft Gegenstand der Gesellschaft ist der Abbruch, der Rückbau, die Demontage und das Sprengen von Industrieanlagen, Gebäuden und Gebäudeteilen, das Recycling von Reststoffen, die Vermarktung von verwertbaren Materialien, die Entsorgung von nicht verwertbaren Materialien, die Erfassung, Bewertung, Abschätzung und Sanierung von Bodenverunreinigungen und Altlasten, Erdarbeiten sowie das Consulting oder Projektmanagement für diese Tätigkeiten. Die TVF hat ihre Geschäftsräume in Cottbus angemietet, Wirtschaftlich nicht selbstständige Einheiten (Niederlassungen) bestehen an den Standorten Cottbus (Region Ost), Dortmund (Region West) und Frankenthal (Region Süd-West). Die Gesellschaftsanteile werden vollständig von der ALBA Scrap and Metals Holding GmbH gehalten. Die TVF ist ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB der ALBA Group plc & Co. KG, Berlin (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRA 36525 B), in deren Konzernabschluss (größter Kreis) sie als Tochterunternehmen einbezogen wird. Die TVF ist darüber hinaus ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB der ALBA SE, Köln, in deren Konzernabschluss (kleinster Kreis) sie als Tochterunternehmen einbezogen wird. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Die anhaltend steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten haben im Geschäftsjahr 2023 die allgemeine Konjunkturentwicklung stark beeinflusst. Dies hat auch zu rückläufigen Auftragsvergaben auf dem Abbruch- und Rückbaumarkt geführt. Diese Marktentwicklung führte auch dazu, dass herkömmliche Bauunternehmen zu Mitbewerber wurden, um ihren Auftragsrückgang zu kompensieren. Ein erheblicher Anteil der im Geschäftsjahr realisierten Umsätze resultiert noch aus Aufträgen, die bereits im Vorjahr akquiriert wurden. Jedoch waren territorial Unterschiede zu verzeichnen. Einem Anstieg des Bedarfs in den Regionen Süd/West standen rückläufige Auftragsvergaben in der Region West und der Region Ost gegenüber. Durch die sich aufbauenden Überkapazitäten aus Fremdbranchen und die generell gestiegenen Kosten war der Markt von einer hohen Wettbewerbsintensität mit Preisnachlässen und einem hohen Druck auf die Margen geprägt. Das Unternehmensziele für 2023 - die Stabilisierung aller Geschäftsbereiche der TVF und die Sicherung der Mitarbeiterauslastung sind jedoch weitestgehend realisiert worden. Im traditionellen Rückbau- und Sanierungsgeschäft konnte auch in diesem Berichtsjahr wieder ein vielfältiges Spektrum an Aufträgen planmäßig weitergeführt bzw. realisiert werden. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Abwicklung der Projekte Das Geschäftsjahr 2023 war in den Regionen Ost und Süd/West insbesondere durch die Akquisition sowohl bei neuen Kunden als auch bei Bestandskunden geprägt. In der Region West lag der Schwerpunkt neben der Akquisition auf der Realisierung bestehender Großprojekte, die gegenüber dem Vorjahr jedoch einen geringeren Umfang hatten. Dadurch war in der Region West ein deutlicher Umsatzrückgang zu verzeichnen. In der Region Ost fiel die Akquisition neuer Aufträge allerdings aufgrund der oben beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich niedriger aus als im Vorjahr. Unser Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die beschriebenen Marktverhältnisse wider. Bei den Umsatzerlösen und der Betriebsleistung war im Vergleich zum Vorjahr, ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, was im Wesentlichen auf die gesunkenen Auftragszugänge insbesondere in den Regionen Ost und West zurückzuführen ist. Der Auftragsbestand der Gesellschaft liegt zum Bilanzstichtag bei EUR 7,0 Mio. (i. Vj. EUR 8,5 Mio.). 2.2.2 Personalentwicklung Der durchschnittliche Personalbestand von 72 (i. Vj. 71) Arbeitnehmern ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Zum 31. Dezember 2023 waren 71 (zum 31. Dezember 2021: 74) Arbeitnehmer bei der TVF beschäftigt. 2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.3.1 Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Auftragslage war im Geschäftsjahr durch den gesunkenen akquirierten Auftragsbestand aus dem Vorjahr diverser Großprojekte in der Region West sowie neuen Aufträgen in den Regionen Süd/West und Ost geprägt. Der Rückgang aus Großprojekten konnte nicht in gleichen Umfang durch neue Aufträge kompensiert werden, wodurch die Betriebsleistung gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. In Folge des weiterhin bestehenden Fachkräftemangels mussten Aufträge nach wie vor in stärkerem Umfang unter Einbezichung von Nachauftragnehmern realisiert werden. Durch den hohen Anteil an geräteintensiven Projekten haben sich insbesondere die Treibstoff- und Instandhaltungsaufwendungen erhöht. 2.3.2 Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:
Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Die laufenden Investitionen des Geschäftsjahres 2023 betrafen ausschließlich Ersatzinvestitionen in Fahrzeuge und Geschäftsausstattungen. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem operativen Cash Pool. Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling-System der ALBA Group plc & Co. KG mit Konten- Clearing-Verfahren einbezogen. Die Bereitstellung von Kreditlinien im Cash Pooling erfolgt durch die ALBA Group plc & Co. KG. Der Zahlungsverkehr wird über die bei den Kernbanken der ALBA Group plc & Co. KG unterhaltenen Kontokorrentkonten abgewickelt. 2.3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um 30,0% gesunken. Die Eigenkapitalquote ist um 21,1 %-Punkte auf 56,2 % gestiegen. Absolut hat sich das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres erhöht. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt, wobei die Anlagenquote um 0,8%-Punkte auf 1,7 % gestiegen ist. Die Erhöhung des Anlagevermögens um TEUR 31 resultiert insbesondere aus den planmäßigen Abschreibungen TEUR 44 denen Ersatzinvestitionen in Fahrzeuge und Geschäftsausstattungen in Höhe von TEUR 75 gegenüberstehen. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr absolut um TEUR 3.343 vermindert. Dies resultiert im Wesentlichen aus den um TEUR 426 reduzierten Vorräten aus unfertigen Leistungen sowie den um TEUR 2.991 gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Einhergehend mit der insgesamt niedrigeren Betriebsleistung und den gesunkenen unfertigen Leistungen haben sich insbesondere die Rückstellungen um TEUR 981, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.257 sowie die Verbindlichkeiten aus Factoring um TEUR 1.387 reduziert. 3 Prognose-, Chancen und Risikobericht 3.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Einschätzung der Entwicklung der TVF basiert auf derzeitigen Erwartungen und Annahmen bezüglich der Auswirkungen zukünftiger Ereignisse und wirtschaftlicher Bedingungen auf die operativ tätigen Gesellschaften. Der Auftragsbestand der TVF per 31. Dezember 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und deckt rechnerisch ca. 54% des geplanten Umsatzes ab. Der intensivere Wettbewerb im Markt durch Unternehmen, die traditionell nicht im Rückbau- und Sanierungsgewerbe tätig sind, bleibt weiter bestehen und erhöht den Druck auf die Margen. Investitionen im öffentlichen Sektor sind durch die Konjunkturaussichten der deutschen Volkswirtschaft und den daraus folgenden politischen Entscheidungen von hoher Unsicherheit geprägt. Der Wirtschaftsbau ist zwar auch verhalten, aber von weniger Unsicherheit geprägt und als verlässlicher zu betrachten, da die beauftragenden Unternehmen verpflichtet sind Auflagen zu erfüllen. Die allgemeine Baukostenentwicklung und der starke Anstieg ihrer laufenden Sach- und Personalaufwendungen wird sich bremsend auf die Nachfrage nach Neubauten und damit einhergehend auch auf den Bedarf von "freiwilligem" Rückbau- und Abbruchleistungen auswirken. Dies lässt insgesamt in den nächsten Monaten eine rückläufige Umsatzentwicklung erwarten. 3.2 Geschäftsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 15.984 TEUR realisiert. Der Anstieg gegenüber dem Plan (12.970 TEUR) ist insbesondere auf die in der Region West in der Realisierung befindlichen Großprojekte und den Auftragszuwachs in der Region Süd/West zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 685 TEUR (Plan: 726 TEUR). Im Berichtsjahr haben die gestiegenen Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten zu einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit und damit zu einer rückläufigen Auftragsvergabe in allen Regionen geführt, so dass der Umsatzanstieg überwiegend durch bereits laufende Projekte realisiert wurde. Allerdings ist auf Grund der politisch getriebenen Energiewende sowie wegen EU und nationaler Auflagen damit zu rechnen, dass es einige neue Projekte geben wird, welche in die Expertise der TVF passen. Auch aus der Beseitigung der maroden Infrastruktur im Straßen-/Brückennetz der Bundesrepublik wird in den kommenden Jahren mit weiteren Aufträge gerechnet. Die Geschäftsführung der TVF plant für das Geschäftsjahr 2024 ein an die derzeitigen Gegebenheiten angepasstes aber steigendes Umsatz- und Ergebnisvolumen im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zielstellung kann bei einer Stabilisierung des erreichten Leistungsniveaus des Geschäftsjahres in den Hauptgeschäftsfeldern der TVF als realistisch eingeschätzt werden. Zur Sicherung der für den weiteren Geschäftsbetrieb benötigten liquiden Mittel ist die TVF in die Finanzstruktur der ALBA Europe Holding KG eingebunden. 3.3 Chancen und Risiken Da die TVF fachlich (Zertifizierungen) alle Voraussetzungen hat, besteht für die Gesellschaft die Chance, im traditionellen Rückbau- und Sanierungsgeschäft ein vielfältiges Spektrum an Aufträgen bis hin zu sehr umfangreichen und technologisch anspruchsvollen Projekten abzuwickeln. Die von dem jeweiligen Auftraggeber vorgegebenen und teilweise häufig weit über den gesetzlichen Anforderungen liegenden Standards und Kriterien sowie die in diesem Zusammenhang verstärkte Einbeziehung von Sachverständigen und Gutachtern erfordern auch weiterhin eine ständige Ausbildung des TVF-Fachpersonals, das Bündeln von Fachkompetenz und der spezifischen Gerätetechnik, um auch künftig erfolgreich technisch-technologisch anspruchsvolle Projekte realisieren zu können. Die Energiewende bietet im Abbruch- und Recycling Sektor zahlreiche Geschäftschancen. Mit dem verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien steigt die Nachfrage nach dem Rückbau von alten konventionellen Energieanlagen. Unternehmen, die sich auf den fachgerechten und umweltfreundlichen Rückbau solcher Anlagen spezialisiert haben, können von diesem wachsenden Markt profitieren. Zusätzlich bieten sich im Abbruch- und Recyclingsektor auch Chancen für Unternehmen, die sich auf das Upcycling von Materialien spezialisieren. Durch die Wiederverwendung und Aufbereitung von Baustoffen und anderen Materialien können Ressourcen geschont und Kosten gespart werden. Unternehmen, die hier nachhaltige Lösungen anbieten, können sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Insgesamt eröffnet die Energiewende also auch im Abbruch- und Recyclingsektor vielfältige Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen, wie die TVF, die sich auf nachhaltige und innovative Lösungen spezialisiert haben. Dennoch ist die Gesellschaft im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Das Risikomanagement ist daher ein integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und unternehmerischen Entscheidungen. Es stützt sich auf das auf Unternehmens- und Gruppenebene eingesetzte Planungs-, Berichts- und Informationssystem und wird ergänzt durch eine ständige Überwachung aller Finanzströme. Mit Hilfe dieses Risikomanagementsystems werden die bestehenden und künftigen Risiken analysiert und bewertet. Für identifizierte Risiken werden geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet und überwacht. Das Risiko-Managementsystem ist eng mit dem Controlling System und der strategischen Planung verbunden. Risiken bestehen in schwer kalkulierbaren schwankenden Marktpreisen sowie neuen gesetzlichen Regelungen, die sich insbesondere auf geplante Schrotterlöse, Aufwendungen für Subunternehmerleistungen und insbesondere bei geräteintensiven Projekten - auf Diesel- und Entsorgungskosten auswirken können. Die genannten Faktoren können vor allem bei bereits geschlossenen Verträgen mit Pauschalpreisen zu Risiken im Projektergebnis führen. Vor diesem Hintergrund ist verstärkte Vorsorge durch zeitnahe Vertragsbindung auf Festpreisbasis für bezogene Leistungen zu treffen. Die anhaltende Ungewissheit über die Folgen der Ukrainekrise stellt ein zusätzliches Marktrisiko dar, dessen Auswirkung auf die zukünftige Geschäftsentwicklung und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aktuell nicht abschätzbar ist. Aufgrund unserer Bestandsaufnahme der Risiken, unserer Einschätzung derer Eintrittswahrscheinlichkeiten und der Beurteilung der Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen sind wir der Ansicht, dass Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, nicht bestehen.
Cottbus, den 26. April 2024 Kemper, Geschäftsführer Kay, Geschäftsführer Krull, Geschäftsführer |
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Herstellung von sonstigen Armaturen
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