Herm GmbH & Co. KG
97922 Lauda-Königshofen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Gesellschafterdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Herm GmbH & Co. KGLauda-KönigshofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Herm GmbH & Co. KG, Lauda-Königshofen1. GrundlagenHERM GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit verschiedenen Geschäftsbereichen. Im Bereich Energie beschäftigen wir uns mit dem Handel von Energieprodukten wie Pellets, Erdgas, Heizöl, Diesel usw. Im Bereich Mobilität betreiben wir eine eigene Tankstellenkette unter verschiedenen Marken. Diese Tankstellen sind mit mehreren Konzepten, je nach Standort kombiniert. Neben Food-Konzepten können das auch Getränkemärkte, große Convenience-Shops oder Waschanlagen sein. An zunehmend mehr Tankstellen finden unsere Kunden auch Elektroladesäulen vor. Im Schmierstoffbereich versorgen wir eine große Zahl an Kunden aus den Sektoren Gewerbe, Industrie, Kommunen und Landwirtschaft. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Allgemeine branchenspezifische EntwicklungAuch das Jahr 2023 war geprägt von den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Während sich die Versorgungslage mit flüssigen und gasförmigen Energieträgern etwas entspannte, waren die preislichen Auswirkungen des Konflikts besonders im Erdgasbereich ganzjährig zu bewältigen. Durch die Gaspreishilfen des Staates wurden bei den Erdgasverbrauchern extreme Kostenbelastungen verhindert. Eine Normalisierung der Preise konnte hingegen der Öl- und Pelletsmarkt feststellen. Insgesamt entwickelte sich der Mineralölabsatz in Deutschland wie folgt:
Energieeinsparungen in allen Lebensbereichen sorgten ganzjährig für einen rückläufigen Energiekonsum in Deutschland, was ebenfalls zur Beruhigung der Märkte beitrug. Staatlich forcierte Energieeinsparungen in allen Lebensbereichen sorgten im vierten Quartal für einen rückläufigen Erdgaskonsum in Deutschland, was ebenfalls zur Beruhigung der Märkte beitrug. 2.2. Entwicklung unseres UnternehmensDie Absatzmengen im Energiehandel entwickelten sich insgesamt besser als der Gesamtmarkt. Sowohl im Bereich der flüssigen und festen Brennstoffe als auch im Schmierstoffgeschäft konnten zufriedenstellende Absätze erreicht werden. Der Erdgasvertrieb stand im Zeichen der staatlichen Preishilfen und Vertriebseinschränkungen im Erdgasmarkt. Das Neukundengeschäft verlagerte sich ins 4. Quartal. Die Lieferverträge mit den bestehenden Kunden konnten erfüllt, die staatlichen Preishilfen an die Kunden vollumfänglich weitergegeben werden. Gefordert ist das Unternehmen durch steigende Kosten in allen Bereichen. Sowohl der Energieverbrauch selbst als auch die Anschaffungskosten für Tankwagen, Tankstellenausstattung und andere Bereiche verteuerten sich im Jahr 2023 deutlich. In den Geschäftsbereichen "Tankstellen mit Folgemarkt" der HERM GmbH&Co.KG konnten im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellende Ergebnisse erwirtschaftet werden (Convenience-Shops, Food-Business, Getränkemärkte, Car Wash, Immobilien usw.). Die Anzahl an deutschen Tankstellen stagniert auch im Jahr 2023 weiter. Einer überschaubaren Anzahl von Schließungen stehen einige Neueröffnungen gegenüber. Sichtbar im deutschen Tankstellenmarkt werden zunehmend erweiterte Convenience-Shop-Konzepte, insbesondere Vergrößerungen des Food-Anteiles. Außerdem sind die Verkäufe erster Konzern-Tankstellen-Netze an Spezialisten im Betrieb von Convenience-Shops wichtige Signale für die Weiterentwicklung von Tankstellen im hiesigen Markt. Immer mehr Tankstellen in unserem Netz sind inzwischen mit Ladesäulen ausgestattet. Durch den inzwischen gebremsten Hochlauf der Elektromobilität sind allerdings manche Ladesäulen nicht so stark frequentiert, wie errechnet. Allerdings gibt es Standorte, die durch sehr gute Inanspruchnahme der elektrischen Lademöglichkeiten glänzen. Nach wie vor legen auch wir viel Wert auf den Folgemarkt in den Bereichen Convenience Shop und Food-Angebot. Auch im Jahr 2023 wurde durch Investitionsmaßnahmen die Performance in einigen Objekten verbessert. Das Kraftstoffgeschäft gehört schon immer zu den wichtigen Deckungsbeitragslieferanten einer Tankstelle. Auch im Jahr 2023 konnten ordentliche Mengen und Margen erwirtschaftet werden. Das Car-Wash-Geschäft in unserem Unternehmen verlief im Geschäftsjahr 2023 sehr stark witterungsabhängig. Unsere Aktivitäten, den Verkaufsdurchschnittspreis pro Wäsche an unseren Anlagen zu erhöhen, zeigen deutlich Wirkung. Mit der Ertragssituation sind wir auch in diesem Bereich durchaus zufrieden. Wir sehen in der Mobilität auch in den nächsten Jahrzehnten gute Chancen, unser Geschäftsmodell weiterhin zu etablieren. Ob dabei Fahrzeuge mit herkömmlichen Kraftstoffen, Strom, Wasserstoff, synthetischen Kraftstoffen, oder weiteren Energiequellen angetrieben werden, ist dabei nur nachrangig entscheidend. Entscheidend sind Tankstellenstandorte in guten Lagen und einem gezieltem Produktmix mit passendem Folgemarkt (Convenience-Shop, Food-Service, Getränke, Car-Wash, Paketshops, und vieles mehr). 2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.3.1. Vermögenslage Im Vergleich zum Vorjahr stellt sich unser Anlagevermögen erhöht dar: Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 4.834 durchgeführt. Schwerpunkt der Investitionen waren hierbei Ausleihungen im Finanzanlagevermögen an ein assoziiertes Unternehmen sowie Ersatzinvestitionen in unseren Fuhrpark und die Ausrüstung unserer Tankstellen und Shop-Einrichtungen. Die Investitionen übersteigen die Abgänge/Tilgungen zu Buchwerten (TEUR 3.517) und die Abschreibungen (TEUR 949) deutlich. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 271 gesunken. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die aktiven Rechnungsabgrenzungsosten sanken zusammen um TEUR 73. Weiterhin sind die Bestände an Vorräten, Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgrund der hohen Preise für Mineralölprodukte auf einem sehr hohen Niveau. Die Mittelbindung im Unternehmen (Bilanzsumme) sank um TEUR 179 auf TEUR 22.684. Unser Eigenkapital ist dabei absolut um TEUR 1.256 gestiegen. Die Eigenkapitalquote stieg von 34,9 % auf 40,7 %. Wie schon zum Vorjahresstichtag haben wir zum 31.12.2023 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sanken um TEUR 1.429 auf TEUR 13.336. Sie betragen nun 58,8 % der Bilanzsumme nach 64,6 % im Vorjahr. Der Rückgang ist zu einem großen Teil auf die Rückführung von Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen zurückzuführen. 2.3.2. Finanzlage Der Stand der flüssigen Mittel beträgt zum Jahresende TEUR 2.853. Der operative Cash-Flow (vereinfacht ermittelt aus der Summe von Jahresüberschuss und Abschreibungen) beträgt TEUR 1.742 und liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau von TEUR 1.710. Die Herm GmbH & Co. KG finanziert sich hauptsächlich über Eigenkapital und den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Wir waren im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen, wenn möglich unter Ausnutzung von Skonti, nachzukommen. Wir waren an keinem Tag des Jahres auf die Ausnutzung der bestehenden Kontokorrentlinien unserer Hausbanken angewiesen, sondern konnten im Gegenteil Zinserträge durch Kurzfristanlagen generieren. Die Investitionen des Geschäftsjahres konnten vollständig durch den Geschäftsbetrieb finanziert werden. 2.3.3. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Rohergebnis von TEUR 13.670 (Vj. TEUR 12.443) erzielt werden. Die Erhöhung ist nicht zuletzt auf unser erfolgreiches Tankstellengeschäft zurückzuführen, während wir aufgrund der milden Witterung und der starken Verunsicherung der Kunden im Wärmegeschäft Einbußen hinnehmen mussten. Die Personalaufwandsquote bezogen auf das Rohergebnis stieg unter Berücksichtigung erfolgsabhängiger Vergütungen im Vergleich zum Vorjahr leicht von 47,1 % auf 48,3 %. Im Geschäftsjahr wurde unser Personalstamm ausgebaut. Im Jahresdurchschnitt beschäftigten wir 193 Mitarbeiter nach 180 Mitarbeitern im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 386 auf TEUR 4.767 an. Die Quote bezogen auf das Rohergebnis konnte aber von 35,2 % auf 34,9 % gesenkt werden. Das im Geschäftsjahr erzielte Betriebsergebnis liegt mit TEUR 1.315 über dem Betriebsergebnis des Vorjahres (TEUR 1.211). 2.3.4. Vorjahreserwartung Die im Vorjahreslagebericht geäußerte Erwartung, ein Rohergebnis knapp unter Vorjahresniveau zu erzielen, wurde übertroffen. Wir sind mit der Entwicklung des Unternehmens daher zufrieden. 3. Prognosebericht3.1. Risiken- und ChancenberichtDas eingerichtete Risikomanagement befasst sich mit den relevanten Risikofeldern aller Unternehmensbereiche und deren Auswirkung auf die einzelnen Geschäftsprozesse. Es ist Bestandteil des Managementsystems und wird unterstützt durch die turnusmäßigen Ergebnisbesprechungen der Geschäftsleitung. Risiken unseres Unternehmens sind die Entwicklung der Rohölpreise, der Produktpreise und die Raffineriemargen, die Einfluss auf die Absatzmengen und Margen der Gesellschaft haben. Weiter von Bedeutung ist die gesamtwirtschaftliche Situation im Inland, die Auswirkungen auf das Konsumverhalten der Verbraucher hat. Weiterhin ist von Bedeutung die Witterung des kommenden Geschäftsjahres, die unmittelbar Einfluss auf die Absatzmengen insbesondere bei Heizöl und anderen Wärmelieferanten hat. Weitere Risiken sind mögliche Forderungsausfälle und mögliche Umweltschäden. Wir warten sehnsüchtig auf die Freigabe von HVO-Diesel für den freien Verkauf an Tankstellen insbesondere in die Transport- und Logistikbranche. Mit diesem Produkt können erhebliche CO 2 -Emissionseinsparungen im Verkehrssektor erzielt werden. Der sowieso schwer zu elektrifizierende Schwerlastsektor könnte damit (mit HVO-Diesel) erheblich zur Sektorzielerreichung der CO 2 Emissionen beitragen. Die von Gegnern dieses Produktes hervorgebrachte Argumentation, dass nur geringfügige Mengen zur Verfügung stehen, kann problemlos entgegengewirkt werden. Nach Freigabe dieses Produktes wird eine erhebliche Ausweitung des Produktangebotes, auch international (z.B. Italien und Ungarn) wirksam werden. Zunehmend rüsten wir unsere Tankstellen auch mit Ladesäulen aus. Diese werden je nach Standort schon gut angenommen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Markthochlauf der Elektromobilität entwickelt, insbesondere wenn die Subventionen des Staates schrittweise heruntergefahren werden. Grundsätzlich arbeiten wir permanent an der Monetarisierungsstrategie von Tankstellen mit Folgemarkt. Im Jahr 2024 gibt es dafür mehrere Pilotprojekte, um weitere Deckungsbeitragslieferanten zu entdecken und einzurichten. Für die Weiterentwicklung unserer Convenience-Shop-Konzepte wurde auch für 2024 ein Investitionsbudget eingerichtet. Ein Neubau eines TESLA Superchargers mit über 20 Turboladesäulen wird uns im Jahr 2024 weiter im Bereich e-Charging nach vorne bringen. Grundsätzlich sehen wir "die Tankstelle" als zukunftsfähige Einrichtung, um mobile Kunden mit einem gezielten Produktmix zu versorgen. Dieser Produktmix kann aus Energieprodukten, aber auch aus vielen anderen Warengruppen des täglichen und kurzfristigen Bedarfs bestehen. Je nach Standort ist dieser Produktmix klug zu verändern und anzupassen. Wir, das Management und die Mitarbeiter der Herm GmbH & Co. KG, begegnen unseren Risiken durch Qualitätssicherungsmaßnahmen im Fuhrpark, begrenzte Risikobereitschaft im Einkauf, striktes Debitorenmanagement und ein zeitnahes Überwachen jedes Geschäftsbereiches. Unsere konsequente Diversifikationsstrategie, die wir auch oben im Abschnitt 2.2 beschrieben haben, macht unser Unternehmen Schritt für Schritt unabhängiger von Mineralölprodukten. Hierin sehen wir erhebliche Chancen für die Zukunft. Abgesehen von dem allgemeinen Unternehmensrisiko sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen. 3.2. PrognoseberichtUnser Geschäft hängt trotz unserer Diversifikationsstrategie weiter stark von exogenen Faktoren ab, die wir nicht beeinflussen können. Genannt seien an dieser Stelle beispielhaft das Wetter und die Entwicklung der Marktpreise für Mineralölprodukte. Eine weitere Eskalation an den Energiemärkten aufgrund des Konflikts zwischen Israel und der Hamas-Organisation ist bis jetzt ausgeblieben. Wir rechnen daher mit einem stabilen Geschäftsjahr und ordentlichen Absatzmengen. Nach wie vor gibt es bei den Verbrauchern eine spürbare Verunsicherung über die zukünftige Energieversorgung und Energiemarktentwicklung. Hier wären eine Technologieoffenheit und nachvollziehbare Strategie der Regierungsbeteiligten hilfreich. Aufgrund der weiteren Unsicherheiten im Energiemarkt kann eine verlässliche Prognose für den Geschäftsverlauf 2024 zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeben werden. Wir gehen aber davon aus, dass wir aufgrund unserer Diversifizierung auch in diesem Jahr ein stabiles Geschäftsjahr haben werden. Die aktuellen Geschäftszahlen sind leicht über dem Niveau des Jahres 2023. Gleichwohl erwarten wir ein im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunkenes Rohergebnis. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir aufgrund unserer guten Finanzlage derzeit nicht.
Lauda-Königshofen, den 14. Mai 2024 für die Herm Verwaltungs-GmbH gez. Dipl.-Betriebswirt Gerhard Herm jun. gez. Dipl.-Ingenieur Peter Herm BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum 31. Dezember 2023Herm GmbH & Co. KG, Lauda-Königshofen1. Allgemeine Erläuterungen zum UnternehmenDie Herm GmbH & Co. KG mit Sitz in Lauda-Königshofen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRA 560286 eingetragen. 2. Allgemeine ErläuterungenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bestimmungen für offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften im Sinne der §§ 264a - 264c HGB aufgestellt worden. Im Interesse größerer Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 3. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr grundsätzlich beibehalten worden. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßige Abschreibungen nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Innerhalb der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden derivativ erworbene Wettbewerbsverbote und Kundenstämme einzelfallbezogen mit Nutzungsdauern zwischen zwei und zehn Jahren abgeschrieben. Die Länge der Nutzungsdauer entspricht der Laufzeit des jeweils vertraglich vereinbarten Wettbewerbsverbotes bzw. Kundenschutzes. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen wie im Vorjahr teilweise nach der linearen, teilweise nach der degressiven Methode. Das steuerrechtliche Bewertungswahlrecht zur Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird aus Wesentlichkeitsgründen auch in der Handelsbilanz angewendet. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und die Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Dabei wird zur Ermittlung der jeweiligen Erfüllungsbeträge die durchschnittliche Kostensteigerungsrate für Material- und Personalkosten auf Basis einer langfristigen durchschnittlichen Inflationsrate in Höhe von 1,9 % berechnet, um die Preis- und Kostenverhältnisse zum voraussichtlichen Erfüllungszeitpunkt abzubilden. Änderungen von Bewertungsparametern (z. B. Abzinsungssätze) werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag erfasst, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Passive latente Steuern werden mit dem Gewerbesteuersatz der Gesellschaft bewertet. 4. Erläuterungen zur Bilanz4.1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachstehendem Anlagenspiegel. 4.2. Sonstige VermögensgegenständeSonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 226.358,08 (Vj. TEUR 227). 4.3. VerbindlichkeitenAlle ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind, wie schon im Vorjahr, fällig in bis zu einem Jahr und damit als kurzfristig einzustufen. In den übrigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 37.962,71 (Vj. TEUR 61) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 4.414,68 (Vj. TEUR 0) enthalten. 4.4. Passive latente SteuernAus Bewertungsunterschieden in den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sowie der Sachanlagen bestehen passive latente Steuern in Höhe von EUR 5.100,00 (Vj. TEUR 7). 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung5.1. ZinsaufwendungenZinsaufwendungen sind in Höhe von EUR 158,00 (Vj. TEUR 0) aus der Abzinsung von Rückstellungen angefallen. 5.2. Steuern vom Einkommen und vom ErtragIn den Steueraufwendungen sind Erträge in Höhe von EUR 2.100,00 (Vj. Aufwendungen in Höhe von EUR 4.700,00) aus der Veränderung latenter Steuern enthalten. 6. Sonstige Angaben und Erläuterungen6.1. Organe der GesellschaftDie Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2023 der Herm Verwaltungs-GmbH, welche wiederum durch die Geschäftsführer Dipl.-Betriebswirt Gerhard Herm und Dipl.-Ingenieur Peter Herm vertreten wurde. 6.2. Persönlich haftende GesellschafterinPersönlich haftende Gesellschafterin der Herm GmbH & Co. KG ist die Herm Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Lauda-Königshofen mit einem gezeichneten Kapital von EUR 52.000,00. Sie ist am Kapital der Gesellschaft nicht beteiligt. 6.3. AnteilsbesitzHinsichtlich der Beteiligungen unterbleiben die Angaben unter Verweis auf § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB. 6.4. Durchschnittliche Zahl der ArbeitnehmerDie Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 193 Arbeitnehmer (Vj. 180 Arbeitnehmer). Hiervon waren 101 (Vj. 93) vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter. Die übrigen Mitarbeiter sind in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt. 6.5. OrganbezügeDie Angaben zu den Organbezügen entfallen unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 6.6. Gesamthonorar des AbschlussprüfersDas aufgeschlüsselte Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird der Wirtschaftsprüferkammer gemäß § 288 Abs. 2 S. 3 HGB auf schriftliche Anforderung übermittelt. 6.7. Geschäfte mit nahestehenden PersonenDie Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen entfallen unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 S. 4 HGB. 6.8. Ereignisse nach dem AbschlussstichtagVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten.
Lauda-Königshofen, den 14. Mai 2024 für die Herm Verwaltungs-GmbH gez. Dipl.-Betriebswirt Gerhard Herm jun. gez. Dipl.-Ingenieur Peter Herm Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde von dem von uns beauftragten Wirtschaftsprüfer der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Herm GmbH & Co. KG, Lauda-Königshofen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Herm GmbH & Co. KG, Lauda-Königshofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Herm GmbH & Co. KG, Lauda-Königshofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, den 8. Juli 2024 PKF
Issing Faulhaber Wozar Altenbeck Treuhand Verwaltungs
GmbH
gez. Jochen Reichert, Wirtschaftsprüfer |
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