Rhenus Chemical & FTL Solutions GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andre Eberhardt seit 29.10.2025 | Geschäftsführer |
Andre Eberhard seit 5.8.2025 | Geschäftsführer |
Rainer Tobias seit 5.8.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhenus SE & Co. KGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rhenus REVIVAL GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtA GrundlagenDie Rhenus REVIVAL GmbH ist in der Organisationsstruktur der Rhenus-Gruppe dem Geschäftsbereich Freight Logistics zugeordnet und Teil des Geschäftsfeldes Road Freight. Das Kerngeschäft der Rhenus REVIVAL GmbH ist die Erbringung von Logistik- und Transportdienstleistungen aus Deutschland / aus Europa (schwerpunktmäßig aus Westeuropa) in die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Hierbei fokussiert sich die Rhenus REVIVAL GmbH auf die Erbringung von Transportdienstleistungen für verpackte Güter, schwerpunktmäßig im Straßengüterverkehr, wie aber auch intermodale Transportdienstleistungen im Portfolio der Rhenus REVIVAL GmbH eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Neben den Aufgaben aus dem Kerngeschäft, fungiert die Rhenus REVIVAL GmbH innerhalb der erwähnten Organisationsstruktur auch als Kompetenzteam für Kolleginnen und Kollegen aus anderen deutschen Organisationseinheiten und darüber hinaus auch aus anderen Rhenus Landesgesellschaften bezüglich aller Fragen rund um das Thema Erbringung von Logistik- und Transportdienstleistungen in Richtung der GUS. Die Rhenus REVIVAL GmbH mit Sitz in Frankfurt unterhält am Bilanzstichtag leistungsfähige, optimal integrierte und aktive Standorte in Dietzenbach, Großschirma und in Fellbach bei Stuttgart. Die wesentlichen Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens sind der DB III (Deckungsbeitrag III) und die Fremdleistungsquote. B WirtschaftsberichtB. 1 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf B. 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Gesamtjahr 2014 hat sich die gesamtwirtschaftliche Leistung der deutschen Volkswirtschaft relativ kräftig um preisbereinigte 1,5 % und damit wieder deutlich stärker als in den beiden vorangegangenen Jahren erhöht. Die Basis hierfür wurde auf der Nachfrageseite durch den Anstieg der privaten Konsumausgaben gelegt (+1,1%). Weitere Impulse kamen von den Investitionen in Ausrüstungen (+3,7%) und Bauten (+3,3%) sowie vom Außenhandel mit einem Wachstumsbeitrag von 0,4 Prozentpunkten. Nach dem dynamischen Wachstum im Winterhalbjahr 2013/ 2014 schwächte sich die Konjunktur allerdings im Frühjahr und Sommer 2014 ab. Das deutsche Auslandsgeschäft entwickelte sich im Jahr 2014 positiv, aber wenig dynamisch. Das Rekordergebnis bei den Warenausfuhren vom Oktober 2014 konnte im November 2014 nicht übertroffen werden. Saisonbereinigt gingen die Ausfuhren um 2,1% zurück. In der Tendenz blieben sie aber weiterhin aufwärts gerichtet. Die Wareneinfuhren legten im November 2014 um 1,5% zu. Auch hier setzte sich die positive Entwicklung weiter fort. Die kurzfristigen Exporterwartungen der Unternehmen haben sich seit September 2014 merklich aufgehellt. Die Auftragseingänge aus dem Ausland und die Auslandsumsätze entwickelten sich ebenfalls positiv. Die Euroabwertung trägt zu einer spürbaren Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei. Die einschlägigen Stimmungsindikatoren im Produzierenden Gewerbe haben sich zum Jahresende aufgehellt. Auch die Produktion, die Umsätze und die Auftragseingänge in der Industrie signalisierten erste Besserungstendenzen. 1 Der Güterverkehr in Deutschland ist im Jahr 2014 stark gewachsen: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das Transportaufkommen gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % auf 4,5 Milliarden Tonnen. Damit wurde der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2008 um 0,4 % übertroffen. Zum Anstieg der Tonnage gegenüber dem Jahr 2013 trugen vor allem der Straßenverkehr und der Seeverkehr, aber auch die Luftfahrt und die Binnenschifffahrt bei. Auf der Straße wurden - nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur - im Jahr 2014 rund 3,5 Milliarden Tonnen und damit 3,7 % mehr befördert als im Jahr 2013. Das war der höchste Anstieg aller Verkehrsbereiche im Berichtszeitraum. Eine Ursache hierfür ist die starke Zunahme von Baustofftransporten aufgrund der milden Witterung zu Beginn des Jahres 2014. B. 1.2 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf wurde im Berichtsjahr von zwei gegenläufigen Effekten geprägt. Zum einen konnten die im Auftrag der Kunden im Jahre 2014 abgewickelten Volumen (Anzahl transportierter Sendungen / transportierte Tonnage) stark gesteigert werden (Sendungen +5,1% / Tonnage +14,8%). Diese positive Entwicklung, bezogen auf die transportierten Sendungen, wurde jedoch durch sinkende Marktpreise und einen angespannten bis stabilen Laderaum- / Subunternehmermarkt nicht unterstützt. Dies führte dazu, dass ein leicht gesunkener Umsatz (-2,6%) und Rohertrag (-3,6%) hingenommen werden musste. Da das operative Ergebnis (EBIT) jedoch im Vergleich zum Vorjahr nochmals um (+11,0%) gesteigert wurde, kann insgesamt von einem zufriedenstellenden Geschäftsverlauf gesprochen werden. Am Gesellschaftssitz sowie an den Standorten wurde im Jahr 2014, insbesondere vor dem Hintergrund der extrem stark fallenden Marktpreise, sehr gezielt die Bestandskundenbetreuung vorangetrieben, ohne dabei die Neukundenakquisition zu vernachlässigen. B.2 Vermögens- Finanz- und Ertragslage B.2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme in Höhe von 8.914,1 T€ hat sich gegenüber dem Vorjahr sehr gering um 2,0% reduziert. Im Wesentlichen sind die langfristigen Ausleihungen um 300,0 T€ aufgrund der planmäßigen Tilgungszahlungen gesunken und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich um 374,3 T€ aufgrund einer Einzelwertberichtigung auf Zinsforderungen. Gegenläufig hingegen sind insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbezogen um 355,8 T€ gestiegen. Zudem haben sich die sonstige Vermögensgegenstände um 146,5 T€ erhöht, im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Forderungen gegen Finanzbehörden. Das Eigenkapital hat sich im Wesentlichen bedingt durch den Jahresüberschuss auf insgesamt 4.408,4 T€ erhöht und entspricht nun mit 49,5% (Vorjahr: 37,3%) Eigenkapitalquote den Vorgaben der Gesellschafter. Beim Fremdkapital haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Wesentlichen aufgrund des umgeschlagenen Cash-Pool-Saldos um 24,7% (siehe dazu B.2.2) reduziert. Zudem sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbezogen um 15,8% gesunken und die Rückstellungen reduzierten sich insbesondere aufgrund geringerer Rückstellungen für ausstehende Frachtrechnungen von LKW-Standzeiten um 22,9% gegenüber dem Vorjahr. Die maßgeblichen Kennzahlen haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
B.2.2 Finanzlage Die Finanzlage bestimmt sich durch die Einbeziehung in das Cash-Pooling-System der Muttergesellschaft Rhenus SE & Co. KG. Die liquiden Mittel werden unterjährig größtenteils dem Cash-Pool zur Verfügung gestellt. Zum Bilanzstichtag 31.12.2014 besteht hieraus eine Forderung in Höhe von 50,2 T€ (Vorjahr: Verbindlichkeit -646,0 T€). Dies begründet sich insbesondere durch den positiven operativen Cash-Flow und der planmäßigen Tilgung von ausgereichten Darlehen an verbundene Unternehmen. Durch die Einbindung in den Cash-Pool der Rhenus SE & Co. KG ist die Liquidität der Gesellschaft jederzeit gesichert. Die Finanzlage hat sich gemäß den Liquiditätskennzahlen wie folgt entwickelt:
Die Liquiditäten 2. und 3. Grades entwickelten sich aufgrund der unter B.2.3 genannten Entwicklungen deutlich besser als prognostiziert. Der bestehende Forderungsverkauf in Form einer Asset Backed Securitization (kurz ABS-Transaktion) hatte zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr ein leicht geringeres Finanzierungsvolumen (-10,5%) in Höhe von 1.220,3 T€ (Vorjahr: 1.363,5 T€) aufgrund der gesunkenen Umsatzerlöse. B.2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind mit 37.794,4 T€ um 1.011,2 T€ (-2,6%) im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Bei genauerer Betrachtung ist diese Verringerung auf die gesunkenen Marktpreise zurück zu führen. Im Vergleich zu unserer Umsatzprognose (-7%) aus dem Vorjahr, können wir hier aufgrund der gegenüber der Planung gestiegenen Sendungszahlen (+7%) von einer deutlichen Verbesserung im Berichtsjahr sprechen. Die Haupteffekte der positiven operativen Ergebnisentwicklung im Vergleich zum Vorjahr liegen im Wesentlichen an den um 243,4 T€ gesunkenen Personalaufwendungen (-6,5%) und den gesunkenen Betriebskosten in Höhe von 271,3 T€ (-26,6%). Dies ist einerseits auf die Verringerung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl und anderseits auf die Einsparung von EDV-Kosten bedingt durch den Standortwechsel der Hauptniederlassung zurück zu führen. Auch die fast konstant gehaltene Fremdleistungsquote mit einer Verschlechterung von nur -0,1%-Punkten konnte wie prognostiziert zum positiven Ergebnis beitragen. Das positive Finanzergebnis in Höhe von 201,3 T€ (Vorjahr 218,2 T€) zeigt im Vergleich zum Vorjahr (-7,7%) aufgrund des umgeschlagenen Cash-Pools eine Verminderung des Zinsaufwandes und dazu gegenläufig aufgrund der planmäßigen Tilgungen von Ausleihungen einen höheren Rückgang der Zinserträge. Nur das negative neutrale Ergebnis mit -198,6 T€ (Vorjahr: +171,5 T€) entwickelte sich aufgrund einer hohen Einzelwertberichtigung auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen negativ. Die insgesamt positiven Effekte spiegeln sich auch an den folgenden Kennzahlen wieder:
Während sich der Rohertrag und die Fremdleistungsquote gemäß unserer Prognose entwickelten, konnten entgegen unseren Erwartungen der EBITDA und der DB III aufgrund der oben genannten Effekte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Aufgrund der Abschreibungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierte sich jedoch das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 237,1 T€. B.3 Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Insgesamt wird die Entwicklung der Gesellschaft im Jahre 2014 als zufriedenstellend angesehen. Insbesondere die Kostensenkungen in den Bereichen Personal und Sachaufwand trugen im Wesentlichen zum Erfolg bei. Die konkreten Aktivitäten in Bezug auf die Bestandskundensicherung, die einer zielgerichteten Neukundenakquisition nicht entgegenstanden, führten, trotz fallender Marktpreise dazu, dass im vierten Jahr in Folge das operative Ergebnis (DB III) der Gesellschaft nochmals deutlich (+8,8%) verbessert werden konnte. C NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. D Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenD.1 Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist ein Unternehmen der Rhenus-Gruppe. Das Risikomanagement ist gruppenweit implementiert. Mit Hilfe der kontinuierlichen Berichterstattung werden mögliche Risiken gezielt erfasst, systematisch bewertet und Bewältigungsstrategien zur Risikoabwehr oder -minimierung eingesetzt. Die Risiko- / Chancenstruktur der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Bezüglich der Geschäftsentwicklungsmöglichkeiten werden gute Chancen eher darin gesehen, die eigene Marktposition weiter ausbauen zu können, als in den generellen Wachstumserwartungen für die Zielländer/Zielregion (GUS). Im Zusammenhang mit dem Ausbau der eigenen Marktposition sind die konkreten Überlegungen anzuführen, die sich auf die Eröffnung eines eigenen Vertriebsbüros in Baku / Aserbaidschan beziehen. Dieses Büro soll dann die Aufgabe haben, die Marktpotentiale, nicht nur in Aserbaidschan, sondern in der gesamten Kaukasus Region zu identifizieren und "Erstkontakte" mit potentiellen Kunden zu realisieren. Des Weiteren ist als Konkurrenzvorteil das Rhenus-eigene Zollterminal in Smolensk (Russland) zu nennen. Dies ist eine Referenz, welche wir, als einzige westeuropäische Spedition, vorweisen können. Natürlich liegt ein Risiko für die Gesellschaft in den sich eventuell weiter verschärfenden, politisch motivierten Wirtschaftssanktionen Deutschlands / der Europäischen Union gegenüber Russland. Dies könnte zu einem sinkenden Transportvolumen, bis hin zu vollständigen Geschäftsausfällen führen. Nicht unbedeutend wird hier aber sehr stark die weitere Entwicklung der Wechselkurssituation des russischen Rubels auf die Kundennachfrage für Exporte nach Russland sein. Zur "Abmilderung" der genannten Risiken erscheint der Hinweis wichtig, dass Deutschland aber immer noch einer der wichtigsten Handelspartner von Russland ist und bleibt, wie auch der nochmalige Hinweis darauf, dass die Aktivitäten der Gesellschaft sich nicht auf das Land Russland alleine beschränken, sondern eben die gesamte GUS umfassen und eben die darüber hinaus gehenden Aktivitäten der Gesellschaft auch nicht ausschließlich auf Deutschland beschränkt sind, sondern sich auch auf eine Anzahl von weiteren europäischen / westeuropäischen Ländern erstrecken. Insgesamt werden nach Betrachtung aller Chancen und Risiken gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen. D.2 Prognosebericht Die Konjunkturerwartungen in der deutschen Logistikwirtschaft haben zum Jahresende 2014 weiter nachgegeben. Maßgeblich hierfür sind pessimistischere Erwartungen für das kommende Jahr - vor allem in Reaktion auf die weiterhin schwelenden geopolitischen Risiken. Wir erwarten für die Rhenus REVIVAL GmbH im Jahr 2015 eine starke negative Entwicklung des DB III, des EBITDA und des Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr, zum einen aufgrund der erwähnten politischen und wirtschaftlichen extrem schwierigen Rahmenbedingungen und zum anderen aufgrund der Marktpreisentwicklung, die sich schon im Verlaufe des Jahres 2014 permanent negativ entwickelt hat und weiter in 2015 sich auf Talfahrt befindet. Darin begründet erwarten wir für das Jahr 2015 auch eine negative Umsatzentwicklung (-6,2%), gleichzeitig nicht entsprechend sinkende Einkaufsraten für Frachtraum (-4,6%), womit sich die Fremdleistungsquote leicht im Vergleich zum Berichtsjahr erhöht. Was die moderat steigende Kostenentwicklung des Personalaufwands und der Sachkosten betrifft, sind die zur Stabilisierung erforderlichen Maßnahmen definiert und für 2015 in der Umsetzung. Hinsichtlich der Vermögenskennzahlen prognostizieren wir eine nahezu gleichbleibende Anlagenintensität, da nur Ersatzinvestitionen geplant sind. Zudem erwarten wir aufgrund des erwarteten, gegenüber dem Vorjahr reduzierten Jahresüberschusses 2015 eine deutlich verminderte Gesamtkapitalrentabilität, jedoch eine leicht verbesserte Eigenkapitalquote. Bezüglich der Entwicklung sämtlicher Steuerungskennzahlen des Finanzbereichs prognostizieren wir insgesamt eine geringfügige Verbesserung aufgrund eines erwarteten positiven Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit. Zeitgleich wird die Organisationsstruktur noch ausgeprägter kunden- und prozessorientiert strukturiert. Die entsprechenden Maßnahmen werden insbesondere dabei helfen, langjährige, bedeutende Bestandsgeschäfte noch besser absichern zu können. Für die generelle, sicher weiterhin herausfordernde Geschäftsentwicklung fühlen wir uns gut gewappnet. Insbesondere bei einer Entspannung der derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Situation sehen wir gute Entwicklungsmöglichkeiten, da insbesondere auch weitere Länder, wie z.B. Kasachstan oder auch die Länder aus der Kaukasus Region sich allgemein positiv entwickeln, ungeachtet einzelner "Rückschläge" und/oder zeitweiliger Stagnation.
Frankfurt am Main, den 19. Juni 2015 Rhenus REVIVAL GmbH Geschäftsführung Dr. Martin Neese Bernd Stichel
1
http://bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=679526.html
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. GRUNDLAGENDie Rhenus REVIVAL GmbH, Frankfurt am Main, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODENIm Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für das Berichtsjahr 2014 die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB zum Teil in Anspruch genommen. Das Gliederungsschema gemäß § 266 HGB wurde zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Position erweitert:
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Folgende Abweichung von in Vorperioden praktizierter Bilanzierungsmethode wurde im Berichtsjahr vorgenommen: Zur Vereinheitlichung des Bilanzausweises im Rethmann-Konzern sind gegenüber dem Vorjahr die entgeltlich erworbenen EDV-Programme nicht mehr in Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas ausgewiesen. Der Vorjahresbetrag in Höhe von 0,00 € ist in den Posten "Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" umgegliedert worden. Das Anlagengitter ist entsprechend angepasst worden. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind ansonsten jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei wird entgeltlich erworbene Software über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 01.01.2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Bei Anlagegütern, die nach dem 01.01.2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zuSachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 150 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Seit 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 410 € aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach Ablauf von 5 Jahren unterstellt. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstitutenerfolgt zu Nennwerten. Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche werden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens mit dem Deckungskapital bewertet. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen worden, die dem Zugriff anderer Gläubiger dauerhaft entzogen sind. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Vermögenswert die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag" auf der Aktivseite der Bilanz. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem gegenüber der Bewertung nach der Projected Unit Credit Methode zum Abschlussstichtag höheren Wertansatz der Rückdeckungsversicherungsansprüche (Deckungsvermögen) bewertet, da es sich um, durch die Rückdeckungsversicherung, kongruent rückgedeckte Pensionsverpflichtungen handelt. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungs-abzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Währungsumrechnung: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entstehende Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 268 Abs. 2 HGBist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 549.449,72 € (Vorjahr: 739.626,89 €) sowie Forderungen aus dem Finanzverkehr in Höhe von 197.274,02 € (Vorjahr: 381.372,15 €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten sonstige Forderungen gegen die Gesellschafterin Rhenus SE & Co. KG in Höhe von 71.289,72 € (Vorjahr: 30.592,99 €) sowie Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von 50.211,70 € (Vorjahr: 0,00 €). Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 250.000,00 €. Im Eigenkapital ist ein Betrag von 60.595,93 € (Vorjahr: 55.533,00 €) aus der Aktivierung latenter Steuern zur Ausschüttung gesperrt. Pensionsrückstellungen: Der in der Bilanz wie im Vorjahr mit 0,00 € enthaltene, aber nicht mehr ausgewiesene Betrag setzt sich zusammen aus Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von 224.043,80 € (ursprüngliche Anschaffungskosten 224.043,80 €) sowie Schulden aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von 224.043,80 €. Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen wurden vor allem für Verpflichtungen aus ausstehenden Eingangsrechnungen, für Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Schadensersatzverpflichtungen gebildet. Verbindlichkeiten: Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 62.720,27 € (Vorjahr: 94.993,10 €), Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Darlehen in Höhe von 2.000.000,00 € (Vorjahr: 2.000.000,00 €). Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Rhenus SE & Co. KG bestehen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 646.009,87 €) und betrafen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 8.189,57 € (Vorjahr: 8.189,57 €). Weitere Angaben zur Bilanz: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 1.014.823,85 € soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGPeriodenfremde Erträge: In der Position Sonstige betriebliche Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde Erträge enthalten: Ertrag aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen 201.666,16 € (Vorjahr: 262.619,71 €), Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen 85.900,94 € (Vorjahr: 82.572,73 €). Periodenfremde Aufwendungen: In der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde Aufwendungen enthalten: Aufwendungen aus der Bildung von Einzelwertberichtigungen auf Zinsforderungen aus Vorjahren: 337.764,35 € (Vorjahr: 0,00 €), Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen: Es wurden Erträge (inkl. Zuschreibungen) aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 2.994,92 € (Vorjahr: 5.098,59 €) mit Aufzinsungen auf Schulden aus Pensionsrückstellungen in Höhe von 20.503,87 € (Vorjahr: 57.627,93 €) saldiert. Außerordentliche Aufwendungen: Außerordentliche Aufwendungen bestehen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 25.102,00 €) und betrafen im Vorjahr die ergebniswirksamen BilMoG-Umstellungseffekte gemäß Artikel 67 Abs. 7 EGHGB bei den Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von 207.901,62 € (Vorjahr: 74.354,02 €) sowie periodenfremde Erträge aus Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von 5.569,00 € (Vorjahr: 51,19 €) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Körperschaftsteuer in Höhe von 3.568,77 € (Vorjahr: 7.444,35 €) und aus der Veränderung bilanzieller latenter Gewerbesteuer in Höhe von 1.494,16 € (Vorjahr: 7.439,65 €) enthalten. V. ERGÄNZENDE ANGABENArbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2014 waren durchschnittlich beschäftigt:
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Rhenus REVIVAL GmbH verkaufte zum Bilanzstichtag Forderungen im Rahmen einer Asset-Backed-Securitization in Höhe von 1.220.299,55 € (Vorjahr: 1.363.456,85 €). Mit diesem Programm werden die Liquidität und der Finanzmittelfond gestärkt sowie die Finanzierungskanäle erweitert. Risiken könnten sich aus Kündigungsrechten ergeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen: Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
VI. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMENMitgliedschaft im Konzern: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. VII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENDer Geschäftsführung der Berichtsgesellschaftgehören an:
Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für ein früheres Mitglied des Geschäftsführungsorgans wurde zum Bilanzstichtag eine Rückstellung für Altersversorgung von 224.043,80 € gebildet. Diese wurde mit Deckungsvermögen in gleicher Höhe gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.
Frankfurt am Main, den 19. Juni 2015 Rhenus REVIVAL GmbH Die Geschäftsführung Dr. Martin Neese Bernd Stichel Anlagengitter
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rhenus REVIVAL GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 21. August 2015 PricewaterhouseCoopers
ppa. Martin Flür, Wirtschaftsprüfer ppa. Oliver Zielewski, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 14.09.2015 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen