Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 6884
Vorher
BLS GmbH Bestückung von Leiterplatten in SMD-Technik
Eingetragen
16.1.1995
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Auftragsfertigung von elektronischen Baugruppen, Geräten und Systemen und alle dazugehörigen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simon Stumpf
seit 28.3.2025
Geschäftsführer
Andreas Böttler
seit 20.3.2025
Geschäftsführer
Barbara Ries
seit 3.1.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
35.00%
35.00%
A***** R***
10.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
b.m.r Management GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

INRO ETMS GmbH

Stockstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen


Die INRO ETMS GmbH (vormals BLS GmbH Bestückung von Leiterplatten in "SMD-Technik" Namensänderung durch Satzungsänderung vom 03.12.2012) wurde im Jahr 1994 gegründet und hat ihren Sitz in Stockstadt.

Seit 2023 gehört die INRO ETMS GmbH nach einer gruppeninternen Umstrukturierung der Gesellschafterstruktur zur b.m.r-Gruppe, deren unmittelbare Gesellschafterin und Muttergesellschaft die b.m.r Management GmbH ist.

Die INRO ETMS GmbH ist als Auftragsfertiger von elektronischen Baugruppen, Geräten und Systemen mit den dazugehörigen Dienstleistungen derzeit ausschließlich für die INRO Elektrotechnik GmbH tätig. Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt. Durch die enge Kooperation wird die Auftragssituation der INRO ETMS GmbH maßgeblich von der Entwicklung der Auftragssituation bei der INRO Elektrotechnik GmbH beeinflusst.

B. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen
Hohe Energiepreise, große Unsicherheiten und eine gestraffte Geldpolitik als Reaktion auf einen hohen Inflationsdruck bestimmten die wirtschaftlichen Aktivitäten zu Beginn des Jahres 2023. 1
Im weiteren Jahresverlauf sind die Energiepreise gesunken und China kehrte von der Null-Covid-Politik ab, wodurch die Lieferengpässe weiter nachließen. Jedoch haben höhere Finanzierungskosten durch die scharfe Straffung der Geldpolitik und eine restriktiv ausgerichtete Finanzpolitik die Konjunktur gebremst. 2
Eine befürchtete Rezession blieb aus, die Weltwirtschaft wuchs im Berichtsjahr in sehr moderatem Tempo. 3

Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik insgesamt besser als erwartet. Für das folgende Jahr 2024 wird mit einem weiteren Rückgang der Inflation und Zinssenkungen gerechnet. 4
In Deutschland hingegen haben die straffere Geldpolitik und die Nachwehen der Energiekrise zunächst zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts geführt. Lediglich die hohen Auftragsbestände helfen der Industrie. 5Im Verlauf des Jahres 2023 haben sich die wirtschaftlichen Aussichten jedoch weiter eingetrübt. 6 Erst im kommenden Jahr wird eine leichte Zunahme der Wirtschaftsleistung erwartet. Hier wird aber das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt 2021 und die weiterhin hohen Finanzierungskosten eine eventuelle wirtschaftliche Expansion bremsen. 7
Diese Diskrepanz zwischen der Weltkonjunktur und den wirtschaftlichen Aktivitäten in der Eurozone sowie Deutschland spiegelt sich auch in den Daten des Internationalen Währungsfonds wider: 8


Bruttoinlandsprodukt in %


2022
Prognose 10/2022
2023
Prognose 10/2023
2023


2023
Welt
3,4
2,7
3,0
3,1
Eurozone
3,5
0,5
0,7
0,5
Deutschland
1,8
-0,3
-0,5
-0,3



Auch gemäß der Pressemitteilung von Destatis betrug das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2023 insgesamt -0,3 % (kalenderbereinigt -0,1 %). 9
In der deutschen Elektro- und Digitalindustrie sind die Auftragseingänge im Berichtsjahr um 2,2 % im Vergleich zum Jahr 2022 zurückgegangen. Die Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter ist hingegen leicht um 0,4 % zum Vorjahr gestiegen. Als die größten Hindernisse wurden der Auftragsmangel (43 %), der Fachkräftemangel (29 %) und die zwar nachlassende, aber noch vorhandene Materialknappheit (21 %) angegeben. 10

2. Umsatz und Auftragsentwicklung
Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten wir im Geschäftsjahr 2023 einen Rückgang des Auftragseingangs um 17 %. Unser Auftragsbestand zum Ende des Berichtsjahres ist um 62 % gesunken, daraus ergibt sich eine Reichweite von 0,95 Monatsumsätzen (Vorjahr 2,22).

Bei den Umsatzerlösen entstand ein Rückgang um 22 %. Durch Herausrechnen der von unseren Endkunden übernommenen Stützkäufe ergibt sich hingegen ein Anstieg um 4,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Rohergebnis stieg dabei leicht von 8.099 TEUR auf 8.407 TEUR um etwa 4 %.

3. Produktion
Unsere Produktionsanlagen und -prozesse entsprechen dem aktuellen Industriestandard. Die Produktionsschritte und -vorgänge sind dokumentiert und in den Arbeitsablauf der Mitarbeiter durch unser ERP-System eingebunden. Unser Qualitätsmanagementsystem ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert und wurde im Geschäftsjahr 2021 rezertifiziert. Die Rezertifizierung gilt bis zum 18.12.2024 und bestätigt unser Engagement für eine kontinuierliche Verbesserung und höchste Standards in der Produktion.

4. Beschaffung
Die zwar nachlassenden, aber teilweise noch bestehenden Engpässe durch die einschneidenden Ereignisse der Vorjahre, wie zum Beispiel der Corona-Pandemie und dem Russland-Ukraine-Krieg, sorgten für eine weiterhin herausfordernden Situation im Bereich der Materialbeschaffung als Kernaufgabe des Einkaufs.

Durch die im Berichtsjahr herrschende hohe Inflation ist es eine zusätzliche Herausforderung, die benötigten Materialien zu stabilen Preisen zu beziehen und gleichzeitig Überbestände, welche sich Aufgrund hoher Finanzierungskosten zusätzlich belastend auswirken, zu vermeiden.
Hierbei profitieren wir von unserem seit der COVID-19 Pandemie und dessen Auswirkungen auf die globalen Lieferketten getroffenen Maßnahmen.

5. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen
Weiterhin bindet die seit der Corona-Pandemie aufgebaute höhere Bevorratung unserer Bestände viel Kapital. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch zeitlich unbefristete mittelbare Gesellschafterdarlehen und Darlehen verbundener Unternehmen, einem im Jahr 2021 aufgenommenen Bankdarlehen mit einer Laufzeit von fünf Jahren sowie unserer Kontokorrentrahmen hinreichend gesichert. Die Tilgung des Bankdarlehens erfolgt planmäßig.

Zur Sicherung und Steigerung der Qualität unserer Produkte wurden im Berichtsjahr neue AOI-Anlagen, also Anlagen zur automatischen optischen Inspektion, angeschafft. Zudem wurden im Zuge einer internen Umstrukturierung die Prüfaufbauten aus unserem Unternehmensverbund übernommen.
Insgesamt wurden 1.010 TEUR (Vorjahr 222 TEUR) hauptsächlich in technische Anlagen und Maschinen investiert.

6. Personal- und Sozialbereich
90 Mitarbeiter (Vorjahr 95) waren zum Ende des Geschäftsjahres insgesamt beschäftigt, darunter zwei Auszubildende (Vorjahr 2) und ein Werksstudent (Vorjahr 3). Das Unternehmen wird weiterhin von zwei Geschäftsführern geleitet. Es konnten für alle Schlüsselpositionen geplanten Nachfolgen und Neubesetzungen umgesetzt werden.

7. Zusammenfassung
Im Verlauf des Jahres 2023 haben die großen Herausforderungen des Vorjahres mit hohen Energiekosten, hohen Finanzierungskosten und Lieferengpässen allmählich nachgelassen. Jedoch war die Lage aufgrund weiterer geopolitischer Risiken wie dem Russland-Ukraine-Krieg, dem Israel-Konflikt und der angespannten Situation im roten Meer zusätzlich belastet. Die globale Wirtschaft konnte eine zunächst erwartete Rezession zwar verhindern, jedoch war das Wachstum unter dem Schnitt der letzten Jahre.

Das deutliche schwächere Wachstum in der Eurozone und das negative Wachstum in Deutschland haben Auswirkungen auf unseren Geschäftsbetrieb, besonders bei den Auftragseingängen und -beständen. Es ist uns gelungen, die Termintreue bei den Auslieferungen einzuhalten und dabei den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Bei leicht gestiegenem Umsatz hat sich das Jahresergebnis um 215 TEUR im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

C. Darstellung der Lage


Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der INRO ETMS GmbH war im Geschäftsjahr 2023 vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation insgesamt positiv.

1. Ertragslage
Der Rohgewinn erhöhte sich um 308 TEUR auf 8.407 TEUR durch die - um die Kostenübernahmeverträge durch die Endkunden für kritische Bauteile bereinigten - leicht gestiegenen Umsätze. Die Rohgewinnmarge erhöhte sich vorrangig durch den inzwischen nachlassenden erwähnten Einfluss der Kostenübernahmeverträge um 13 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Bereinigt um diesen Effekt der Kostenübernahme ergibt sich eine Erhöhung der Rohgewinnmarge um 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

Unsere Personalkosten sind um 8 % gesunken. Der Grund hierfür liegt in der im Vorjahr erstmaligen Rückstellung für eine Jubiläumsprämie an unsere Mitarbeiter bei längerer Betriebszugehörigkeit. Neben diesem Sondereffekte wurden im Jahr 2023 Inflationsausgleichsprämien zur Unterstützung unserer Mitarbeiter gezahlt und moderate Lohnerhöhungen vorgenommen.

Die Abschreibungen sind im Berichtsjahr um 17 % im Vergleich zum Jahr 2022 gesunken und setzen somit die Tendenz der Vorjahre fort.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 139 TEUR gestiegen. Die Größte Position ist hierbei der Anstieg in den Beratungskosten zur innerbetrieblichen Optimierung der Produktions- und Logistikabläufe.

Bei den Fremdkapitalzinsen kam es im Jahr 2023 erneut zu einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr durch eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und einer ansonsten unveränderten Fremdkapitalstruktur.

Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das Jahresergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen um 631 TEUR auf 1.280 TEUR.

2. Finanzlage
Die Liquiditätslage der INRO ETMS GmbH war im Berichtsjahr gut.

Der Finanzmittelbestand am Ende des Berichtsjahres erhöhte sich zum Vorjahr um 1.306 TEUR.
Dies resultiert im Wesentlichen aus den neu aufgenommen Darlehen von verbundenen Unternehmen.

Durch den Vortrag des Bilanzgewinns hat sich das Eigenkapital im Jahr 2023 weiter erhöht. Dadurch konnte die Eigenkapitalquote von 10 % auf 11 % gesteigert werden. Die im Anhang von der Geschäftsführung vorgeschlagene Gewinnverwendung (Vortrag des Bilanzgewinns) wird das Eigenkapital im Folgejahr nochmals steigern.

Die Finanzierung des Unternehmens wird durch Gesellschafterdarlehen, Darlehen verbundener Unternehmen, ein Fremddarlehen sowie unseres Kontokorrentrahmens sichergestellt.

Im Bereich der Rückstellungen ergab sich eine leichte Minderung um 113 TEUR. Die Bankverbindlichkeiten sind durch die Aufnahme von Darlehen von verbundenen Unternehmen um 1.776 TEUR gesunken, die Lieferantenverbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag um 37 TEUR vermindert im Vergleich zum Vorjahr und bei den sonstigen Verbindlichkeiten ergab sich eine Minderung von 427 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Bestand an aufgenommenen Darlehen um 3.900 TEUR.
Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Unsere Finanzlage ist gesichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen.

3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum Bilanzstichtag 31.12.2023 betrug 18.100 TEUR und lag damit 20 % über dem Vorjahreswert (15.077 TEUR).

Im Laufe des Berichtsjahres wurden 1.005 TEUR in Sachanlagen investiert. Die dazugehörigen Bilanzansätze haben sich unter Berücksichtigung der regulären Abschreibungen um 818 TEUR erhöht. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurden Investitionen in Höhe von 6 TEUR durchgeführt und der Bilanzansatz hierzu hat sich um 114 TEUR verringert.

Die Kundenforderungen, Forderungen an verbundene Unternehmen, sonstigen Vermögensgegenstände und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 zusammengefasst um 506 TEUR.
Der Wert der Vorräte erhöhte sich um 733 TEUR und betrug zum Bilanzstichtag 16.761 TEUR. Von diesem Wert haben wir gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 821 TEUR offen abgesetzt. Damit beträgt die Nettosumme 15.940 TEUR und macht somit 94 % der Bilanzsumme aus.

Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind um 29 TEUR gegenüber 2022 gestiegen.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht


Als solide geführtes Unternehmen ist es für uns von entscheidender Bedeutung, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten. Unter Risiken verstehen wir interne und externe Ereignisse sowie Entwicklungen, die sich negativ auf unsere Ziele und Prognosen auswirken können. Im Gegensatz dazu können Chancen zu einer positiven Abweichung führen.

Zur Identifizierung und Bewertung wesentlicher Chancen und Risiken bauen wir kontinuierlich unser Kontroll- und Risikomanagementsystem weiter aus. Hierfür wurden im Jahr 2023 erste interne Vorbereitungen zur späteren Einführung eines zentralen Systems zur besseren Auswertung relevanter Daten durchgeführt.

Wir sind überzeugt, dass unser fortlaufender Einsatz für ein effektives Risikomanagement und eine zielgerichtete Chancennutzung uns dabei unterstützt, unsere Geschäftsziele auch in Zukunft erfolgreich zu erreichen.

1. Risikobericht
Im Rahmen einer verantwortungsvollen Unternehmensführung ist es von entscheidender Bedeutung, potenzielle Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu steuern, um sicherzustellen, dass die Unternehmensziele erreicht werden können. Die Geschäftsführung der INRO ETMS GmbH überwacht die wichtigsten Einflussfaktoren auf den Unternehmenserfolg sehr genau, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Dadurch können geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um mögliche negative Auswirkungen auf das Unternehmen zu minimieren.

Wir möchten betonen, dass nach unserer Beurteilung derzeit keine wesentlichen Einzelrisiken bestehen, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.

Im Hinblick auf unser Unternehmen bewerten wir gesamtwirtschaftliche Risiken als wesentlich.
Die erhoffte konjunkturelle Erholung nach der COVID-19-Pandemie ist nach dem Jahr 2022 wieder abgeklungen und mündete in Deutschland in einem negativen Wachstum des BIP, einem sehr niedrigen Anstieg in der Eurozone und einem im Vergleich zum langjährigen Schnitt der letzten Jahre auch relativ niedrigem Anstieg der Weltwirtschaft. 11 Da der IWF auch für die folgenden beiden Jahre ein eher unterdurchschnittliches Wachstum prognostiziert 12, erwarten wir vor dem Hintergrund einer weiterhin straffen Geldpolitik und schwacher Konjunktur ein herausforderndes Jahr 2024.
Wir können zum jetzigen Zeitpunkt keine abschließende Beurteilung über die Eintrittswahrscheinlichkeit von weiteren negativen Effekten vornehmen.

Im operativen Bereich sind Beschaffungs-, Produktions- sowie Personalbeschaffungsrisiken als wesentlich einzustufen.

Die wichtigsten Beschaffungsrisiken sind Kosten-, Ausfall- und Qualitätsrisiken.
Aufgrund der aktuell noch zu hohen Inflation ergibt sich das Risiko, dass die Materialpreise weiter steigen werden und aufgrund der konjunkturellen Lage Schwierigkeiten in der Lieferkette entstehen können. Dem begegnen wir durch Analyse und Verwendung alternativer Bauelemente und dem Ausbau und der Pflege unsere Partnerschaften im Einkaufsprozess.

Im Produktionsbereich sind wir aufgrund der komplexen mehrstufigen Produktionsprozesse, den Anforderungen an Sicherheitsstandards und den gesetzlichen Normierungen immer einem Qualitätsrisiko ausgesetzt. Wir schätzen jedoch die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering ein.

Der Fachkräftemangel bleibt das größte Risiko im Bereich der Personalbeschaffung und Mitarbeiterbindung, besonders für hochqualifiziertes Personal. Es kommt zu Verzögerungen bei der Besetzung geplanter Stellen. Daher legen wir großen Wert auf die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen und die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, um bestehende Mitarbeiter zu halten. Um neue Mitarbeiter zu gewinnen, setzen wir weiterhin aktiv auf Maßnahmen wie Messebesuche, Onlinepräsenz und die Pflege sowie den Ausbau bestehender Kontakte im Personalbeschaffungsprozess.

Im Bereich der Finanzierung sind wir teilweise dem Zinsrisiko ausgesetzt, bedingt durch Kontokorrentrahmen und externe Darlehen. Wir sehen eine geringe Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Zinssätze und schätzen daher die Auswirkung im Falle einer Erhöhung als unwesentlich ein.

Cyber-Angriffe stellen ein allgegenwärtiges Risiko dar. Die Gefahren für die Widerstandsfähigkeit unserer IT-Systeme und die Informationssicherheit nehmen in unserer zunehmend digitalisierten Umgebung weiter zu. Folglich steigt auch der Aufwand zur Erhöhung dieser Widerstandsfähigkeit weiter an und wird sich voraussichtlich auch in Zukunft verstärken.

2. Chancenbericht
Im Rahmen unserer Lagebeurteilung möchten wir betonen, dass unser wirtschaftliches Handeln nicht nur mit Risiken verbunden ist, sondern auch Chancen birgt, die zu positiven Prognoseabweichungen und Zielerreichungen führen können. Wir haben erkannt, dass unsere bedeutendsten Chancen in den Bereichen Prozessoptimierung, der beschleunigten Umsetzung von Produktivitätsmaßnahmen, der Anpassung unseres Produktportfolios sowie in Wachstumsmöglichkeiten im Bereich der Nachhaltigkeit liegen.

3. Prognosebericht
Basierend auf unseren Auftragsbestand zum 31.12.2023 und den bisherigen Auftragseingängen gehen wir von einem ähnlichen oder leicht rückläufigen Umsatz im Jahr 2024 aus.

Für das Jahresergebnis rechnen wir mit einem ähnlichen Wert wie im Geschäftsjahr 2023.

Nach erfolgreicher Umsetzung der Anforderungen des Kunden bezüglich der Erweiterung unserer Produktpalette liegt der aktuelle Schwerpunkt auf weiteren Prozessoptimierungen für eine effizientere Herstellung bei gleichbleibend hoher Qualität.

Große Auswirkungen auf die Konjunktur und somit potenziell auch auf unsere Geschäftsentwicklung haben aktuell insbesondere die Inflation, geldpolitische Entscheidungen, geopolitische und Handelskonflikte sowie der demografische Wandel. Diese Einflussfaktoren sind jedoch nicht abschließend und können sich im Laufe des Jahres 2024 weiterentwickeln, während neue Herausforderungen auftreten können. Es ist wichtig für uns, diese Entwicklungen genau zu beobachten und entsprechend darauf zu reagieren, um die Stabilität und das Wachstum zu fördern.

Die weitere Entwicklung der Konjunktur mit den genannten Einflussfaktoren werden weiterhin einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der INRO ETMS GmbH haben.

Angenommen, dass die aktuellen Planungen der Endabnehmer unserer Fertigprodukte umgesetzt werden, prognostizieren wir für das Jahr 2024 eine stabile Entwicklung unseres Unternehmens. Jedoch besteht die Möglichkeit, dass diese Vorhersagen durch zusätzliche Verschärfungen der genannten gesamtwirtschaftlichen Risiken negativer ausfallen können. Es ist gegenwärtig nicht möglich, die genauen Auswirkungen dieser Einflussfaktoren abschließend einzuschätzen.

Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um unsere Geschäftsentwicklung nachhaltig zu sichern.

E. Sonstige Angaben


Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind im Geschäftsjahr keine angefallen, da die Fertigung der Produkte nach den technischen Vorgaben der Auftraggeber erfolgte.

Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht naturgemäß eine grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.

 

Stockstadt, den 13.05.2024

gezeichnet: Barbara Ries

gezeichnet: Michael Ries



1 KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 99 (2023|Q1)
2 KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 103 (2023|Q2)
3 KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 105 (2023|Q3)
4 KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 109 (2023|Q4)
5 KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 104 (2023|Q2)
6 KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 107 (2023|Q3)
7 KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 110 (2023|Q4)
8 IMF World Economic Outlook: April 2023, Oktober 2022, Oktober 2023, Januar 2024 9 Destatis Pressemitteilung Nr. 066 vom 23. Februar 2024 10 ZVEI-Konjunkturbarometer - Ausgabe Februar 2024 ZVEI e. V. Verband der Elektro und Digitalindustrie 11 IMF World Economic Outlook: Oktober 2023 12 IMF World Economic Outlook: Januar 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.360.979,52 657.184,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 88.135,00 201.948,00
II. Sachanlagen 1.272.844,52 455.236,31
1. technische Anlagen und Maschinen 847.956,90 81.819,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 292.063,97 271.347,97
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 132.823,65 102.068,84
B. Umlaufvermögen 16.724.270,66 14.420.157,70
I. Vorräte 15.940.051,16 14.171.474,68
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 821.462,02 1.856.863,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 747.616,42 241.408,96
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 674.116,71  
2. sonstige Vermögensgegenstände 73.499,71 241.408,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 36.603,08 7.274,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.235,25 0,00
Aktiva 18.100.485,43 15.077.342,01

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.001.919,87 1.492.850,55
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag 1.440.850,55 1.146.541,59
III. Jahresüberschuss 509.069,32 294.308,96
B. Rückstellungen 949.349,92 1.062.611,71
C. Verbindlichkeiten 15.149.215,64 12.521.879,75
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.874.786,65 6.650.960,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.874.786,65 5.150.960,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000.000,00 1.500.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.867.278,45  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.867.278,45  
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.407.150,54 5.870.919,08
davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 5.000.000,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.407.150,54 5.870.919,08
Passiva 18.100.485,43 15.077.342,01

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.407.486,70 8.099.224,00
2. Personalaufwand 4.686.150,58 5.078.767,22
a) Löhne und Gehälter 3.833.073,53 4.198.312,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 853.077,05 880.455,01
davon für Altersversorgung 18.681,00 22.985,35
3. Abschreibungen 306.925,44 367.874,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 306.925,44 367.874,32
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.133.870,90 2.002.807,34
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.870,45 21.624,30
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60,67 3.221,19
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 432.080,75 154.072,07
davon an verbundene Unternehmen 191.484,07 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 339.240,38 204.218,28
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   74.887,40
8. Ergebnis nach Steuern 509.279,32 294.705,96
9. sonstige Steuern 210,00 397,00
10. Jahresüberschuss 509.069,32 294.308,96

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: INRO ETMS GmbH
Ort des Firmensitzes: Stockstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aschaffenburg
Registernummer: 6884
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

2. Allgemeine Angaben zur Bewertung und Bilanzierung
2.1 Vergleichbarkeit von Vorjahreszahlen
Im Jahr 2023 wurde eine gruppeninterne Umstrukturierung der Gesellschafterstruktur durchgeführt, wodurch sich die Zuordnung der Bilanz- und GuV-Positionen geändert hat, da die Gesellschaften nun in einem verbundenen Unternehmen Verhältnis zueinander stehen.

2.2 Angaben der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
Der Jahresabschluss der INRO ETMS GmbH, wurde unter Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibung auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgte grundsätzlich zeitanteilig.
Im Berichtsjahr wurden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von 1.500 € im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Bei der Bewertung wurde die sog. Fifo-Methode (First in, First out) angewendet.
Einzelne Vorräte, die auftragsgemäß für einen Kunden zu außergewöhnlich hohen Einkaufspreisen erworben wurden, sind mit den tatsächlichen Anschaffungskosten bewertet worden.
Vom Wahlrecht gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) vorgenommen.
Dabei wurde ein Zinssatz zum Bilanzstichtag von 1,820% zugrunde gelegt. Zudem wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet.
Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wirken sich nicht auf die Pensionsrückstellung aus, da gehaltsunabhängige Pensionsbeträge zugesagt wurden.
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,820%) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,740%) ein Unterschiedsbetrag von insgesamt 1.860,00€. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von -6.580,00 €.
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte eine Verrechnung der Pensionsrückstellung mit Planvermögen:
Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung  156.944,00 €
Zeitwert des errechneten Planvermögens - -40.957,47 €
Passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung zum 31.12.2023   115.986,53 €

Der Zeitwert des Planvermögens entspricht dem Aktivierungswert (Anschaffungskosten).
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem vorgeschriebenen durchschnittlichen Marktzins abgezinst.
Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.3 Angaben der Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB)
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EURO umgerechnet wurden. Bei der Zugangsbewertung wurden für Fremdwährungsforderungen sowie vorhandene Sorten der Briefkurs und für Fremdwährungsverbindlichkeiten der Geldkurs am Tage des Geschäftsvorfalls angesetzt. Bei der erforderlichen Neubewertung zum Abschlussstichtag erfolgte die Währungsumrechnung zum Devisenkassamittelkurs.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
3. 1. Latente Steuern
Für einen aktiven Saldo latenter Steuern, der sich unter Anwendung der Vorschriften des § 274 HGB ergibt, wurde unter Ausübung des Ansatzwahlrechts kein Aktivposten angesetzt.

3.2 Einzelposten des Anlagevermögens
Der Anlagenspiegel über die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend beigefügt:




Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen



01.01.2023






EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
669.563,09
6.000,00


 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
669.563,09
6.000,00


II. Sachanlagen






1. technische Anlagen und Maschinen

3.880.152,51
792.899,41

62.558,02
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.434.956,84
118.299,42
29.550,60

3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
102.068,84
93.312,83

-62.558,02
 Summe Sachanlagen

5.417.178,19
1.004.511,66
29.550,60
0,00
 Summe Anlagevermögen


6.086.741,28
1.010.511,66
29.550,60
0,00



Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
kumulierte Abschreibung
Abschreibung Geschäftsjahr
Abgänge



31.12.2023
01.01.2023





EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
675.563,09
467.615,09
119.813,00

 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
675.563,09
467.615,09
119.813,00

II. Sachanlagen






1. technische Anlagen und Maschinen

4.735.609,94
3.798.333,01
89.320,03

2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.523.705,66
1.163.608,87
97.583,42
29.550,60
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
132.823,65
0,00


 Summe Sachanlagen

6.392.139,25
4.961.941,88
186.903,45
29.550,60
 Summe Anlagevermögen


7.067.702,34
5.429.556,97
306.716,45
29.550,60



Umbuchungen
kumulierte Abschreibung
Zuschreibung Geschäftsjahr
Buchwert




31.12.2023

31.12.2023



EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

587.428,09

88.135,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände

587.428,09

88.135,00
II. Sachanlagen






1. technische Anlagen und Maschinen


3.887.653,04

847.956,90
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

1.231.641,69

292.063,97
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

0,00

132.823,65
 Summe Sachanlagen


5.119.294,73

1.272.844,52
 Summe Anlagevermögen



5.706.722,82

1.360.979,52



3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. 674.116,71 € (Vorjahr: 0,00 €) sind Forderungen aus Lieferung und Leistungen i.H.v. 674.116,71 € enthalten.
Im Posten sonstige Vermögensgegenstände sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen.
Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen
- Steuererstattungsansprüche

3.4 Sonstige Rückstellungen
Rückstellungen Personal  193.846,17 €
Rückstellung Jubiläumsverpflichtungen  383.255,00 €
Rückstellungen Archivierungskosten  003.000,00 €
Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung  034.000,00 €
Rückstellungen, sonstige    59.725,78 €

3.5 Verbindlichkeiten
Zu den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden folgende Erläuterungen gegeben:
Die Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, gliedern sich wie folgt:


Gesamtbetrag
davon gesichert
Sicherungsart
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
293.598,58€
202.916,90€
Eigentumsvorbehalt
(Vorjahr)
330.941,16 €
€ 330.941,16 €
Eigentumsvorbehalt)



In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 46.988,91 € (Vorjahr 0,00 €), Verbindlichkeiten aus Darlehen i.H.v. 3.900.000,00 € (Vorjahr 0,00 €) und sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. 920.289,54 € (Vorjahr 0,00 €) enthalten.

3.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden zum 31.12.2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit einem Betrag in Höhe von 1.920,498,00 € (Vorjahr 2.849.971,00 €).

4. Sonstige Pflichtangaben
4.1 Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurde die Geschäftsführung durch folgende Personen wahrgenommen:
Frau Barbara Ries, Kauffrau Dipl. Ing. Michael Ries, Ingenieur
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Geschäftsführerbezüge gezahlt.

4.2 Angaben der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 264 Abs. 1 HGB)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen i.H.v. 150.235,29 € (Vorjahr 0,00 €) gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter dar.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen i.H.v. 4.507.362,96 € gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar.
In der Vorjahresbilanz wurden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. 5.000.000,00 € unter den sonstigen Verbindlichkeiten als "davon Vermerk" ausgewiesen. In 2023 entfällt der "davon-Vermerk", da sich die gesellschaftlichen Verhältnisse durch die unter 2.1 genannten Umstrukturierung geändert haben.

4.3 Angabe der durchschnittlichen Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)
Während des Geschäftsjahres wurden im Unternehmen durchschnittlich 89 Arbeitnehmer (Vorjahr 84) beschäftigt. Davon waren 1 geringfügig Beschäftigte (Vorjahr 1), 74 Vollzeitangestellte (Vorjahr 71) und 14 Teilzeitangestellte (Vorjahr 12).

4.4 Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, für das Geschäftsjahr 2023 keine Gewinnausschüttung vorzunehmen und den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf das künftige Geschäftsjahr vorzutragen.

 

Stockstadt, den 28. März 2024

gezeichnet: Barbara Ries

gezeichnet: Dipl. Ing. Michael Ries

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 08.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die INRO ETMS GmbH Stockstadt

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der INRO ETMS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INRO ETMS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Aschaffenburg, 6. August 2024

ÖCONOMIA Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dipl. Kfm. Michael Heß Wirtschaftsprüfer Steuerberater

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