Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 6832
Eingetragen
13.12.2007
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien a. n. g.
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von medizinischen Produkten, insbesondere Lösungen für die Dialyse und Dialysematerialien, einschließlich sämtlicher damit im Zusammenhang stehender Tätigkeiten sowie gewerblicher Güterverkehr und die Beratung zum Qualitätsmanagement und zu regulatorischen Fragen im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Medizinprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Serge Kemps
seit 31.8.2020
Geschäftsführer
Britt Steiner
seit 19.5.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
NIPRO MEDICAL EUROPE NVBEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

NIPRO MEDICAL EUROPE NV
Belgium
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MTN Neubrandenburg GmbH

Neubrandenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

MTN Neubrandenburg GmbH

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb und die Entwicklung von Dialyseprodukten für die Nierenersatztherapie. Hauptumsatzträger sind Elektrolytlösungen (Dialysekonzentrate) in verschiedenen Zusammensetzungen und Füllvolumen sowie Pulver-Sets für Selbstmischanlagen.

Die MTN Neubrandenburg GmbH versorgt Dialyseeinrichtungen in allen Bundesländern Deutschlands und unterhält Geschäftsbeziehungen zu Vertriebspartnern in fast allen EU-Ländern. Außerhalb Deutschlands und der EU beliefert das Unternehmen regelmäßig die Ukraine, Israel, Dubai, Hong Kong, Bahrain sowie Länder in Afrika.

Zur Sicherstellung der Belieferung der Kunden in Deutschland arbeitet die MTN in enger Partnerschaft mit leistungsstarken Logistikunternehmen und betreibt nach wie vor einen eigenen Fuhrpark.

Für internationale Transporte werden spezialisierte Unternehmen beauftragt.

Sämtliche Geschäftsanteile der Gesellschaft wurden im Mai 2020 von der Nipro Medical Europe NV übernommen.

Die Zusammenarbeit mit den anderen europäischen Unternehmen der Nipro Gruppe befindet sich im Aufbau. Es wurde begonnen die Betreuung der Kunden in die deutsche Vertriebsgesellschaft der Nipro Gruppe zu überführen. Dieser Prozess wird auch 2024 mit ausländischen Kunden fortgesetzt. Die Gewinnung neuer Kunden und Erschließung neuer Märkte erfolgt seit Mai 2020 durch die Nipro Gruppe. Im Jahr 2023 wurde 23,9 % des Gesamtumsatzes durch die Nipro Gesellschaften generiert, im Vorjahr waren es 16,4%. Übergreifend wird die Beschaffungsstrategie durch die Nipro Gruppe für alle produzierenden Bereiche des Konzerns gesteuert und Investitionsbedarf analysiert und bewilligt.

Die Dialyseindustrie rechnet in der nahen Zukunft mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von rund 5,5 % p.a. bis 2028 (Mordor Intelligence Market Report).

Die nach dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine massiv gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise haben sich merklich vermindert. Chemische Grundstoffe verbilligten sich zum Ende 2023 im Vergleich zum Dezember 2022 um 10,4%. (DESTATIS 19.01.2024)

Weiterhin ist eine Konsolidierung von Dialyseeinrichtungen oder deren Erwerb durch Produktanbieter in Deutschland und der EU zu beobachten, diese sorgen fortwährend für einen anhaltenden und sich verschärfenden Preisdruck. Mit der MTN Neubrandenburg GmbH bietet die Nipro Gruppe ein Gesamtpaket bestehend aus Dialysegeräten und Konzentraten an.

Im August 2023 erhielt die MTN GmbH die CE-Zertifizierung entsprechend der MDR (EU) 2017/745 für folgende Produkte:

1. Flüssige Hämodialysekonzentrate;

2. Pulversets zur Herstellung flüssiger Dialysekonzentrate und

3. Citronensäure 50% (Desinfektions- Reinigungs- und Entkalkungslösung für Hämodialyse Monitore).

Damit wurde eine entscheidende Hürde genommen, um weiterhin als Hersteller von Medizinprodukten wettbewerbsfähig zu sein.

Die Gesellschaft verfügt über ein angepasstes Risiko-Management, dessen Ziel es ist, sowohl strategische als auch geschäftsspezifische Risiken zu erkennen, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen zu steuern.

Wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023

Dialysekonzentrate nehmen eine wichtige Rolle zur Sicherstellung der Dialysebehandlungen ein, wobei der Errichtung von Mischanlagen zur Eigenherstellung eine immer größere Bedeutung zukommt.

Die Beschaffung der Rohstoffe wird über Geschäftspartner mit langjährigen Einkaufsbeziehungen realisiert. Alle Lieferanten werden entsprechend festgelegter Kriterien qualifiziert und einer regelmäßigen Bewertung unterzogen.

Insbesondere die Preisentwicklung wird durch den Einkauf überwacht und kritisch bewertet und Maßnahmen, die zur Stabilisierung oder zur Senkung der Herstellkosten führen sollen werden forciert.

Im Jahr 2023 ist es gelungen durch den Wechsel zu einem anderen Energieanbieter die Kosten für Strom zu senken. Leider sind wir bei der Fernwärme an das städtische Netz angeschlossen und werden entfallende Preisbremse beim Gas und damit steigende Preise in diesem Sektor akzeptieren müssen.

Mittelfristig ab 2024 vorgesehene Investitionen in Prozessautomatisierung sollen sicherstellen, dass die benötigte Kapazität in den einzelnen Produktionsbereichen bereitgestellt werden kann.

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresmittel 2023 68 Mitarbeiter. Das Unternehmen beschäftigte 2023 zusätzlich 2 Auszubildende.

In Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wurde ebenfalls investiert.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage:

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von tEUR 250 getätigt, hierbei sind Anzahlungen auf Anlagen im Bau in Höhe von tEUR 165 enthalten. Die Anschaffungen wurden aus Eigenkapital und Darlehen der europäischen Konzernmutter finanziert.

Das langfristig gebundene Vermögen ist zu 100% (Vorjahr 77 %) durch Eigenkapital gedeckt.

Die Eigenkapitalquote beträgt 32.3% (Vorjahr 20,9 %).

Die Vermögenslage stellt sich per 31.12.2023 zusammengefasst wie folgt dar:

2023
tEUR
2022
tEUR
Veränderung
tEUR
Bilanzsumme 7.383 6.032 1.352
Anlagevermögen 1.669 1.644 26
Umlaufvermögen 5.708 4.381 1.327
sonstiges Vermögen 6 6 0
Eigenkapital 2.384 1.261 1.123
Rückstellungen 166 876 -710
Verbindlichkeiten 4.832 3.894 938

Finanzlage:

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Die Gesellschaft ist allen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen.

Der Finanzbedarf für die Geschäftstätigkeit sowie für Investitionen wurde aus dem laufenden Geschäft und mit Hilfe von Miet- und Leasingverträgen gedeckt. Die Kontokorrentlinie wurde nicht in Anspruch genommen. Weiterhin hat die Gesellschaft Zugriff auf Darlehen der Nipro Gruppe. Zum Stichtag wurden tEUR 3.188 in Anspruch genommen.

Ertragslage:

Das Geschäftsjahr hat mit einem Jahresüberschuss von tEUR 1.123 abgeschlossen (Vorjahr: Jahresfehlbetrag tEUR 1.960).

Die Ertragslage entspricht im Wesentlichen den Erwartungen. Die gestiegenen Rohstoffkosten konnten teilweise an die Kunden weitergegeben werden, teilweise normalisierten sich diese im Laufe des Jahres 2023. Der erwirtschaftete Umsatz lag etwa 12,7 % über dem des Vorjahres und entsprach damit den Erwartungen aus dem Jahr 2022, nachdem bereits 2022 ein Plus von rund 14,8 % erzielt werden konnte. Das Rohergebnis lag etwa 48,1 % über dem des Vorjahres.

2023
tEUR
2022
tEUR
Veränderung
tEUR
Rohergebnis 6.081 3.655 2.455
Ergebnis vor Steuern 1.140 -2.029 3.169
Jahresüberschuss 1.123 -1.960 3.083

Damit lag das Jahresergebnis über den Erwartungen, was vor allem auf die Durchsetzung der Preissteigerungen zurückzuführen ist.

Ausblick

Für die kommenden Geschäftsjahre rechnet die Gesellschaft mit weiteren Umsatzausweitungen und neuen Geschäftsbeziehungen durch die Zugehörigkeit zur Nipro Gruppe sowie mit einem Ausbau der in den Vorjahren erzielten Marktanteile.

Für das Jahr 2024 wird in erster Linie eine Stabilisierung der Marktanteile angestrebt.

Durch weitere Preiserhöhungen im Transportbereich wurde entschieden Optimierungsmaßnahmen vorzunehmen, dazu zählt die Beendigung des eigenen Fuhrparkgeschäftes Ende Februar 2024.

An der Erschließung von neuen Märkten wird weiterhin gearbeitet.

Für das Jahr 2024 wird ein Umsatz von 17,8 Mio. € und ein Gewinn vor Steuern von 782 tEUR geplant.

Chancen und Risiken

Der Wirtschaftsstandort Deutschland weist derzeit nur eingeschränkt zukunftsfähige wirtschaftliche Rahmenbedingungen auf. Dabei steht der deutsche Wirtschaftsstandort unter einem erheblichen Anpassungsdruck, zu einem bedingt durch den demographisch bedingten Arbeitskräftemangel zum anderen hohe Inflation und nicht zuletzt die sich ändernden politischen Bedingungen in anderen Ländern, die durch Kriege verursacht werden. Hieraus resultiert eine hohe finanzielle Belastung für das Unternehmen, was sich an den gestiegenen Herstellkosten ablesen lässt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es eine große Herausforderung Maßnahmen zu erarbeiten die diese senken. Dabei ist es wichtig gemeinsam mit der Nipro Group neue Märkte zu erschließen, sowie langjährige Geschäftsbeziehungen zu pflegen und zu entwickeln und sich offen gegenüber Innovationen zu zeigen.

• Eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Lieferanten besteht nicht.

• Die Fertigung des innovativen Produkts Citrasate® wurde ausgebaut.

• Ein modernes ERP-System ermöglicht jederzeit genaue und zeitnahe Analysen zur Kosten- und Leistungsrechnung. Das Instandhaltungsmanagement ist im ERP-System integriert.

• Die revidierte Medizinprodukte-Gesetzgebung erfordert immer höhere regulatorische Aufwendungen für die Aufrechterhaltung der Marktfähigkeit für vorhandene Produkte und stellt weiterhin einen erheblichen Mehraufwand für die Neuzulassung der Produkte dar.

• Das Unternehmen ist nach ISO 13485 Qualitätsmanagement sowie ISO 14001 Umweltmanagement zertifiziert und hat ein alternatives Energiemanagementsystem eingeführt.

• Nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine ergaben sich die beschriebenen Auswirkungen insbesondere auf die Rohstoffpreise. Im Jahr 2023 konnte mit einer spürbaren Minderung der chemischen Erzeugerpreise eine Erholung auf das Normalmaß verzeichnet werden. Kunden in der Ukraine können derzeit durchgehend beliefert werden.

Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sind weiterhin auf die Optimierung und Verbesserung bestehender Produkte und Prozesstechnologien sowie auf die Entwicklung und Herstellung neuer Produkte ausgerichtet. Für die kommenden Jahre wird an der Planung des Einsatzes von Automatisierungstechnik in der Produktion gearbeitet.

 

Neubrandenburg, 1. Februar 2024

Serge Kemps, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.668.885,82 1.643.980,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18,00 18,00
II. Sachanlagen 1.668.867,82 1.643.962,22
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 507.208,42 544.868,42
2. technische Anlagen und Maschinen 701.314,00 767.749,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 295.486,00 331.344,80
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 164.859,40
B. Umlaufvermögen 5.707.610,19 4.381.230,00
I. Vorräte 1.733.157,49 1.528.996,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.727.423,04 2.429.798,99
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.200.513,69 233.113,65
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.526.909,35 2.196.685,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 247.029,66 422.434,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.125,34 6.377,77
Aktiva 7.382.621,35 6.031.587,99

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.384.490,21 1.261.329,16
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 1.161.329,16 3.121.451,52
III. Jahresüberschuss 1.123.161,05 -1.960.122,36
B. Rückstellungen 165.676,55 876.423,00
C. Verbindlichkeiten 4.832.454,59 3.893.835,83
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.202.921,60 2.508.893,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.202.921,60 2.508.893,12
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.629.532,99 1.384.942,71
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.629.532,99 1.384.942,71
Passiva 7.382.621,35 6.031.587,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.160.491,26 3.704.144,11
2. Personalaufwand 3.175.286,00 3.070.635,33
a) Löhne und Gehälter 2.575.209,15 2.500.956,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 600.076,85 569.679,20
davon für Altersversorgung 62.693,31 84.576,64
3. Abschreibungen 221.669,25 235.053,15
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 221.669,25 235.053,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.482.000,32 2.405.991,15
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3.494,21 9.122,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 849,00
davon Erträge aus Abzinsung 849,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 142.339,00 21.354,06
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -86.107,86
8. Ergebnis nach Steuern 1.140.045,69 -1.942.781,72
9. sonstige Steuern 16.884,64 17.340,64
10. Jahresüberschuss 1.123.161,05 -1.960.122,36

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft im Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: MTN Neubrandenburg GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Neubrandenburg
Registereintrag: 13.12.2007 - letzte Änderung 02.08.2022 (Abruf 09.02.2024)
Registergericht: Neubrandenburg
Register-Nummer: HRB 6832

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde für das Geschäftsjahr 2023 gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§264ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren laut § 275 Abs. 2 HGB in Ansatz gebracht.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des HGB §§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftervertrages.

Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet.

Entgeltlich von Dritten erworbenen immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Grundlage für die planmäßige Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Warenbestände wurden zu Anschaffungskosten mit dem gleitenden Durchschnitt angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde im Rahmen der Bewertung beachtet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten wurden mit Material- und Fertigungskosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenbestandteile unter Beachtung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung ermittelt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen waren nicht zu bilden. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% berücksichtigt.

Die Bewertung von Fremdforderungen erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen des Jahres 2023, die Aufwand in zukünftigen Perioden darstellen. Es wurde in den Vorjahren von dem Wahlrecht gemäß § 250 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht, das Disagio aus der Kreditfinanzierung nicht als RAP zu erfassen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währungen laufende Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschluss Stichtag umgerechnet.

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Abschreibungen sind in der Anlage zum Anhang im Anlagenspiegel dargestellt.

Insgesamt
in EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
in EUR
Von mehr als 1 Jahr
in EUR
über 5 Jahre
in EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.925.127,42 1.925.127,42 0,00 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.200.513,69 1.200.513,69 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 601.781,93 601.781,93 0,00 0,00
Summe 3.727.423,04 3.727.423,04 0,00 0,00

Die Forderungsaufgliederung und die Entwicklung der sonstigen Vermögensgegenstände wird im unteren Forderungsspiegel dargestellt:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Sie bestehen gegen den Gesellschafter in Höhe von EUR 1.200.513,69.

Unter dem Eigenkapital ist ein Gewinnvortrag von EUR 1.161.329,16 enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von EUR 89.577,55

Insgesamt
in EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
in EUR
Von mehr als 1 Jahr
in EUR
über 5 Jahre
in EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.374.974,33 1.374.974,33 0,00 0,00
(Vorjahr) 1.093.966,49 1.093.966,49 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.202.921,60 3.202.921,60 0,00 0,00
(Vorjahr) 2.528.062,99 2.528.062,99 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 254.558,66 176.939,49 77.619,17 0,00
(Vorjahr) 271.806,35 126.267,70 145.538,65 0,00
Summe 4.832.454,59 4.751.835,42 77.619,17 0,00
(Vorjahr) 3.893.835,93 3.748.297,18 145.538,65 0,00

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist ausfolgendem Verbindlichkeitsspiegel ersichtlich:

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt besichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Cash-Pool Verbindlichkeiten von EUR 3.188.013,03 und im Übrigen solche aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr enthalten. Sie bestehen in voller Höhe wie im Vorjahr gegenüber dem Gesellschafter.

Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestehen keine in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

Erläuterung zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 5.675,47 (i.Vj.: EUR 1.027,90) ausgewiesen.

Weiterhin enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 38.372,06 (i.Vj.: EUR 13.071,54).

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von EUR 59.303,44 (i.Vj.: EUR 61.229,70) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 3.494,21 (i.Vj.: EUR 9.122,25).

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellung über EUR 641,00 (i.Vj. EUR 1.057,00) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag erhöhten das Ergebnis in Höhe von EUR 0,00 (i.Vj.: 86.107,86).

SONSTIGE ANGABEN

Konzernverhältnisse

Die Nipro Corporation, Osaka, Japan, erstellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss wird in Osaka, Japan, veröffentlicht und ist unter www.nipro.com erhältlich.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 68 (iVj.: 66).

Sie setzen sich wie folgt zusammen:

Arbeiter: 51 davon weiblich: 3
Angestellte: 17 davon weiblich: 14

Geschäftsführer/in

Familienname Vorname Beruf
Kemps Serge Master in Applied Economic Sciences

Die Gesellschaft verzichtet gemäß §286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer/in nach §285 Nr. 9 Buchstabea HGB.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen für diverse Miet- und Leasingverträge in Höhe von EUR 109.481,64.

NACHTRAGSBERICHT

Nach dem Abschlussstichtag gab es keine relevanten Ereignisse.

 

Neubrandenburg, den 09. Februar 2024

gez. Serge Kemps, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MTN Neubrandenburg GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MTN Neubrandenburg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MTN Neubrandenburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführun falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zu treffen des Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein schließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 9. April 2024

Auren GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thilo Krohn, Wirtschaftsprüfer

Michael Kasimir, Wirtschaftsprüfer

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