Seebach GmbHLiquidiert

Neckarweg 3, 34246 Vellmar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 3775
Eingetragen
30.3.1981
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von TurbinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Spezialfiltern.

Historie

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Management

NameRolle
Olaf Zimmermann
seit 22.5.2017
Prokura
Brenden L.D. Keon
seit 22.5.2017
Geschäftsführer
Siegfried Mischitz
seit 16.3.2015
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Seebach GmbH

Vellmar

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und Lagebericht

Lagebericht zum 31. Dezember 2016

Seebach GmbH

1. Grundlagen der Seebach GmbH

1a. Geschäftsmodell der Seebach GmbH

Die Seebach GmbH entwickelt und produziert Filter und Filterelemente aus Stahl und Edelstahl für industrielle Anwendungen. Die Filter, Filterelemente und Filtersysteme werden weltweit in zahlreichen Anwendungen zur Filtration von Wasser, Lacken, Polymerschmelzen, pharmazeutischen Produkten, von Erdgas, Öl und von Partikeln aus Flüssigkeiten und Gasen eingesetzt.

Die Seebach GmbH ist mit ihren Anwendungsbereichen in der Gas- und Flüssigkeitsfiltration in nahezu allen Industriebranchen, im Bergbau und in der Kraftwerkstechnik vertreten. Die Anwendungsbereiche sind insgesamt in die Divisionen High End Application, Oil & Gas, Polymer und Mining unterteilt. Die Division High End Application ist den Bereichen Maschinenbau, Schiffs- und Luftfahrt, Wasseraufbereitung, Elektronik, Pharmazie, Medizin, Kosmetik sowie Lebensmittel zugeordnet. Die Bereiche der Verkehrstechnik, Energieerzeugung, Öl- und Gas-Exploration und Raffinierung gehören zu der Division Oil & Gas. Im Anwendungsbereich Polymer spiegeln sich die chemische Verfahrenstechnik, Petrochemie und Polymerschmelzfiltration wider. Für die Division Mining liegen die Produktanwendungen im Bergbau, sowohl Untertage- als auch im Tagebau, und in der Energieerzeugung.

1b. Abbildung des Unternehmenserwerbs

Die Herkules Filtration GmbH hat im Kalenderjahr 2012 an der Seebach GmbH Anteile in Höhe von 100 v. H. erworben. Ab dem 1. Januar 2013 besteht zwischen beiden Gesellschaften eine Organschaft. Die Seebach GmbH führt seitdem gemäß einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag alle Ergebnisse an die Herkules Filtration GmbH ab.

Mit Wirkung zum 5. Februar 2015 hat die Seebach GmbH ihre Eigentümerstellung an der Brückner Seebach Filter Solutions India Private Limited, Maharashtra, Indien, durch Kauf von Anteilen (weiteren 40 v. H.) gestärkt. Die Seebach GmbH hält mit dem Erwerb der Anteile von dem ehemaligen Joint-Venture Partner Brückner Holding GmbH, Wien, Österreich, nunmehr insgesamt 90 v. H. der Anteile an der Brückner Seebach Filter Solutions India Private Limited, Maharashtra, Indien. Die verbleibenden Anteile an dieser Gesellschaft in Höhe von 10 v. H. wurden von dem Geschäftsführer Herrn Shrikrishna Amlekar erworben.

Die Seebach Netherland B.V., Arnheim, Niederlande, wurde mit Wirkung zum 26. Juni 2015 gegründet. An dieser Tochtergesellschaft hält die Seebach GmbH 100 v. H. des Stammkapitals. Die Stammeinlage beträgt € 0,03.

1c. Ziele und Strategien

Der mit starker internationaler Konkurrenz besetzte weltweite Markt zeichnet sich durch einen hohen Verdrängungswettbewerb aus, dem der Herkules Filtration Konzern als Nischenanbieter mit sehr hoher Qualität, kurzen Entwicklungszeiten, innovativen Lösungen für Sonderbauten, zuverlässigen Lieferzeiten, flexiblem Service und kompetenter Kundenbetreuung seit vielen Jahren erfolgreich begegnet. Die Ausrichtung des Konzerns in den Folgejahren ist geprägt durch weiteres Marktwachstum, basierend auf Internationalisierung und weiterer, profitabler Marktdurchdringung.

2. Wirtschaftsbericht

2a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP in einer ähnlichen Größenordnung gewachsen: 2015 um 1,7 % und 2014 um 1,6 %. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 einen halben Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,4 % lag.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, (1) Pressemitteilung vom 12. Januar 2017 - 010/17).

Die deutsche Wirtschaft wird im neuen Jahr nach Einschätzung des Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) um rund eineinhalb Prozent wachsen. "Angesichts der weltpolitischen Unsicherheit, die unsere Wirtschaftsnation besonders gefährdet, ist künftiges Wachstum alles andere als selbstverständlich", sagte BDI Präsident Dieter Kempf am Dienstag (10. Januar 2017) in Berlin.

Die weltweite Gesamtlage hält Kempf für unübersichtlicher als in früheren Jahren. Unsicherheiten und Konfliktherde rückten immer näher an die Europäische Union heran. "Was wir für gegeben halten, kann schnell in Gefahr geraten", warnte der BDI-Präsident. "Deutschland wird sich mehr anstrengen müssen, um seinen bisherigen Wohlstand zu halten. Die Politik muss mehr Wirtschaft wagen." - Aktuell werden die deutschen Exporte dem BDI zufolge in diesem Jahr um zwei bis drei Prozent zulegen. Die Zahl der Beschäftigten von aktuell 43,5 Millionen werde um bis zu 500.000 steigen, sagte Kempf, der seit Jahresbeginn an der Spitze des BDI steht.

(Quelle: (3) BDI Pressemitteilung 10.01.2017)

2b. Branchenentwicklung relevanter Industrien

Verarbeitendes Gewerbe:

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts war die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Schlussquartal 2016 in allen Wirtschaftsbereichen höher als ein Jahr zuvor: Die höchsten Zuwachsraten wurden bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern (+ 3,9 %) sowie im Bereich Information und Kommunikation erzielt (+ 2,9 %). Das Verarbeitende Gewerbe konnte im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt nur unterdurchschnittlich (+ 0,5 %) zulegen. Insgesamt war die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche um 1,4 % höher als im vierten Quartal 2015.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, (2) Pressemitteilung vom 23. Februar 2017 - 062/17)

Polymer und High End Application:

2016 war ein durchwachsenes Jahr für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Trotz eines schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeldes konnte Deutschlands drittgrößte Branche Investitionen, Kapazitätsauslastung und Beschäftigung stabil halten. Die Produktion wuchs aber weniger als erwartet. Gleichzeitig ging der Umsatz wegen der erneut sinkenden Herstellerpreise zurück. Insgesamt stieg die Chemie-Produktion um 0,5 Prozent. Ohne Pharmazeutika stagnierte die Produktionsmenge. "Diese Bilanz mag in Anbetracht der politischen Turbulenzen in Europa und der Verunsicherung vieler Marktteilnehmer nicht überraschen - für uns ist sie gleichwohl unbefriedigend", stellte Kurt Bock, Präsident des Verband der Chemischen Industrie (VCI), fest.

Auch für 2017 sieht der VCI keine stärkere Dynamik für die Chemie-Produktion: Der Verband geht von einer Steigerung um 0,5 Prozent aus. Der Gesamtumsatz sollte bei leicht ansteigendem Preisniveau wieder um 1 Prozent auf 185 Milliarden Euro zulegen können. Einen Wachstumsbeitrag erwartet der VCI lediglich vom Auslandsgeschäft.

(Quelle: (4) Verband der Chemischen Industrie e.V., Presseinformation vom 8. Dezember 2016)

Oil & Gas und Powergeneration:

Angesichts einer steigenden Nachfrage aus den schnell wachsenden Volkswirtschaften, insbesondere China, einer sinkenden Förderleistung in den nicht der OPEC angehörenden Staaten und zunehmender Explorationskosten haben die Rohölpreise seit Anfang 2007 stark angezogen.

(Quelle: (11) online abgerufen unter www.uni-erfurt.de/fileadmin/user-docs/Juniorprofessur_Oekonometrie/Energiepreise.pdf,am 15.Juli.2016)

Mining:

Die Steinkohlengewinnung in Deutschland nähert sich ihrem Ende. Nach der Stilllegung des Bergwerks Auguste Victoria in Marl am 1. Januar 2016 sind noch zwei Steinkohlenbergwerke in Betrieb: Das Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop - das letzte im Ruhrgebiet - und das Bergwerk Ibbenbüren.

Beide produzierten in den Jahren 2015 und 2016 nach Plan. Sie werden bis Ende 2018 fördern und dann ebenfalls vereinbarungsgemäß stillgelegt. Zur Gestaltung eines würdigen Abschieds, der nicht nur den Blick zurück in die Vergangenheit richtet, sondern auch eine Zukunftsperspektive aufzeigt, ist das Projekt "Glückauf Zukunft" angelaufen, das die RAG Aktiengesellschaft (RAG) und die RAG-Stiftung gemeinsam mit Evonik und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) initiiert haben.

Die RAG plant systematisch die Zeit des Nachbergbaus. Das beinhaltet insbesondere die Vorbereitungen auf die sogenannten Ewigkeitsaufgaben: Die Grubenwasserhaltung, Grundwasserreinigung an einigen ehemaligen Kokereistandorten und - wo erforderlich - Poldermaßnahmen. Die RAG hat ihre Grubenwasserkonzepte fortentwickelt und führt einen sachlichen Dialog zu den Themen PCB und Reststoffe unter Tage.

(Quelle: (5) Gesamtverband Steinkohle e.V., Jahresbericht 2016)

2c. Überblick über das Geschäftsjahr 2016

Der Anwendungsbereich Polymer war im Geschäftsjahr stark vom Projektgeschäft in der Filtration von Kunststoffschmelzen geprägt. Der Name Seebach steht in diesem Bereich für flexible und leistungsfähige Lösungen, die von den Marktführern dieser Branche gern eingesetzt werden. Die für diesen Bereich neuentwickelten Lösungen stellen eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf die Standzeit sowie die Durchsatzleistung dar.

Im Bereich Oil & Gas konnten die Geschäftsbeziehungen zum Marktführer im Bereich der Energieerzeugung ausgebaut werden und ein Neukunde für Einspritzlösungen an Hochleistungsdieselmotoren gewonnen werden.

Die Seebach GmbH hat im Geschäftsjahr 2016 wichtige Projekte für die Bereiche Luft- und Raumfahrt realisiert und mit einem neuen Schweißverfahren Tanksensoren für eine Rakete hergestellt. In der pharmazeutischen Industrie gelang es, das bestehende Produktportfolio auszubauen und erfolgreich in den Markt zu bringen.

Der Anwendungsbereich Mining überzeugte erneut mit innovativer Filtertechnik und der jahrzehntelangen Erfahrung im Untertagebergbau. Jedoch konnte der Bereich, bedingt durch die anhaltende Krise im nordamerikanischen Bergbau, nicht an die Vorjahreswerte anknüpfen.

2d. Technologische Herausforderung und Wettbewerb

Die wesentlichen technologischen Herausforderungen bestehen in der Entwicklung der "richtigen" Filtrationslösung für die jeweilige Kundenapplikation. Im Geschäftsjahr waren die treibenden Faktoren

(1) die Steigerung der Durchsatzleistung bestehender Anlagen,

(2) die Einführung einer feineren Filtration zur Erhöhung der Produktqualität sowie

(3) die Vermeidung stagnanter Zonen (Totzonen) und von Anhaftungen.

Der intensive Einsatz von Strömungssimulationen zur Optimierung des Fluidflusses, als auch die Erhöhung der Oberflächengüten der entwickelten Filter waren hier wesentliche Schritte.

Als Nischenanbieter ist die Wettbewerbssituation begrenzt. Der Ansatz, kundenindividuelle Lösungen anzubieten, verleiht der Filtrationslösung einen entsprechenden Mehrwert für den Kunden, allerdings wird der Vorstoß in Bereiche, in denen auch eine Standardlösung ausreicht, deutlich erschwert. Wir sehen in reiferen Marktbereichen, in denen wenig Innovation angefragt wird, einen sehr intensiven Wettbewerb mit vielen kleinen regionalen Anbietern und einem starken Preisdruck. Innovationsbereiche werden dagegen nur von wenigen Anbietern adressiert, sodass hier die technologische Lösung im Vordergrund steht.

Die internationale Marktausrichtung der Seebach GmbH wurde auch im Geschäftsjahr 2016 weiterentwickelt. Zum Zwecke der besseren strategischen Marktausrichtung ist aus diesem Grund die Divisionsaufteilung nach Produktbereichen (Applikationen) weiter verfeinert worden, um den Marktanforderungen individueller und effektiver begegnen zu können. Das Unternehmen beobachtet und/oder antizipiert auch zukünftig die Veränderungen am Markt, um schnell reagieren zu können.

2e. Bericht über Auslandsgesellschaften

Die Seebach Filtration USA, Inc., Dunbar, West Virginia, USA, wurde aus strategischen Gründen im Kalenderjahr 2012 gegründet und im Jahr 2016 mit weiteren Vertriebsmitarbeitern ausgebaut. Der Produktfokus dieser Gesellschaft in den USA liegt weiterhin auf den Bereichen Oil & Gas und Polymere.

Die Brückner Seebach Filter Solutions India Private Limited, Maharashtra, Indien, wurde in 2016 in Seebach Filter Solutions Pvt. Ltd. umbenannt. Der Produktfokus dieses Tochterunternehmens liegt unverändert auf Filterelementen und Filterscheiben für den lokalen Markt. Im Geschäftsjahr 2016 hat die indische Gesellschaft ihre Ziele zwar noch nicht zu 100 v. H. realisiert, allerdings sind Maßnahmen durch das Management eingeleitet worden, die die Geschäftsaktivitäten deutlich intensivieren sollen.

Die Seebach Netherland B.V., Arnheim, Niederlande, wurde im Juni 2015 gegründet. Unternehmensziele dieser Gesellschaft sind weiterhin die technische Beratung für Filtrationssysteme, die Entwicklung von Systemen für Filtration von Ölen und Gasen sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich. Diese Tochtergesellschaft hat die durch das Management gesetzten Ziele für das Berichtsjahr 2016 erreicht und entwickelt sich weiterhin positiv.

2f. Finanzielle Leistungsindikatoren

Ertragslage der Seebach GmbH

Die Seebach GmbH hat im Geschäftsjahr 2016 Produkt-Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.927 (Vorjahr TEUR 14.680) erzielt. Dies entspricht einem Anstieg von Produkt-Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 1.247 (8,49 %). Die Division Polymer hat einen Umsatzanstieg von TEUR 1.031 (29,93 %) zu verzeichnen. Maßgeblich hierfür war, dass im Berichtsjahr deutlich mehr Großprojekte realisiert wurden. Die Division Mining hat einen Umsatzrückgang von TEUR --179 (-7,28 %) zu verzeichnen.

Tabelle 1: Produkt-Umsatzentwicklung nach Divisionen

2016 2015 Abweichung
Divisionen TEUR TEUR absolut in %
High End Application 3.217 2.944 273 9,29%
Oil & Gas 5.767 5.167 600 11,62%
Polymer 4.475 3.444 1.031 29,93%
Mining 2.285 2.464 -179 -7,28%
Other 183 661 -478 -72,33%
Summe 15.927 14.680 -1.247 8,49%

Tabelle 2: Produkt-Umsatzentwicklung nach Regionen

2016 2015 Abweichung
Regionen TEUR TEUR absolut in %
Europa 14.172 12.975 1.197 9,22%
Nord- und Südamerika 580 551 29 5,35%
Asien (ohne Indien) 105 158 -53 -33,30%
Sonst. (Russ., Australien, Afrika) 1.069 996 73 7,37%
Summe 15.927 14.680 1.247 8,49%

Die Segmente wurden im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr durch die Geschäftsleitung im Rahmen der strategischen Neuausrichtung des Vertriebes neu gegliedert.

Darüber hinaus haben die Geschäftsentwicklung in Amerika und den übrigen Regionen das Vorjahresergebnis leicht übertroffen. Europa konnte sich mit einem sehr stabilen Wirtschaftswachstum von 9,22 % behaupten. In Asien wurde ein Rückgang des Geschäftsvolumens im Jahr 2016 in Höhe von -33,30 % verzeichnet.

Auf Grund der strategischen Neuausrichtung der Seebach GmbH im Vorjahr wurden durch das Management die Chancen für eine Realisierung der in 2016 gesetzten Ziele gestärkt.

Im Geschäftsjahr wurde ein Rohergebnis (Gross Margin) von TEUR 11.407 (Vorjahr TEUR 9.861) erzielt (ohne Erlöse aus Dienstleistungen, ohne sonstige betriebliche Erträge und ohne andere aktivierte Eigenleistungen).

Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 5.976 (Vorjahr: TEUR 6.005) liegt bei 36,4 % (Vorjahr: 42,0 %) der Gesamtleistung. Die verbesserte Personalaufwandsquote 2016 ist der höheren Gesamtleistung und dem Vertriebsaufbau geschuldet.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2016 betragen TEUR 470 (Vorjahr: TEUR 480).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 3.567 (Vorjahr: TEUR 3.455). Im Wesentlichen enthalten diese die Anlaufkosten für den Ausbau der Tochtergesellschaften als Vertriebsstätten in den USA und den NL in Höhe von TEUR 640 (Vorjahr: TEUR 405). Auch enthalten sind die Aufwendungen für Fremdarbeiten (externe Dienstleistungen) in Höhe von TEUR 1.457 (Vorjahr: TEUR 1.428), die primär zur Unterstützung in den internen Prozessen und für die strategische Neuausrichtung bezogen wurden. Zusätzlich sind enthalten die Kosten der Personalbeschaffung in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 188), die Kosten für Leiharbeitnehmer in Höhe von TEUR 353 (Vorjahr: TEUR 206) und die Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 305 (Vorjahr: TEUR 252).

Das EBITDA in 2016 beläuft sich auf TEUR 2.278 (Vorjahr: TEUR 910).

Das Zinsergebnis in Höhe von TEUR -180 (Vorjahr: TEUR -210) resultiert aus den Zinsaufwendungen im Rahmen des Debt Push Down, des Anteils an den Bankdarlehen, der von der Herkules Filtration GmbH an die Seebach GmbH durchgereicht wurde, sowie der Aufnahme des revolvierenden Kredites im Rahmen des Konsortialkreditvertrages für die oben benannten Investitionen in den Geschäftsbetrieb.

Auf Grund der ab dem 1. Januar 2013 gültigen steuerlichen Organschaft mit der Herkules Filtration GmbH und dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag fällt in der Seebach GmbH kein Ertragsteueraufwand an.

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung des Geschäftsjahres 2016 blieb auf Grund des geringeren Geschäftsvolumens hinter den Erwartungen zurück. Er beträgt TEUR 1.581 (Vorjahr: TEUR 185).

2g. Vermögenslage der Seebach GmbH

Das Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 12.605 (Vorjahr: TEUR 12.018) entfällt mit 33,2 % (Vorjahr: 35,6 %) auf das Anlagevermögen und mit 66,7 % (Vorjahr: 64,3 %) auf kurzfristige Vermögenswerte. Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr um TEUR 587 gestiegen.

Das immaterielle Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -45 gesunken. Das Sachanlagevermögen ist um TEUR -32 gesunken.

Das Umlaufvermögen ist dagegen um TEUR 680 gestiegen. Grund hierfür ist im Wesentlichen ein um TEUR 594 erhöhter Bestand an Vorräten (TEUR 3.825).

Die Eigenkapitalquote der Seebach GmbH beträgt zum 31. Dezember 2016 47,4 % (Vorjahr 49,8 %). Da die Seebach GmbH einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag unterliegt, resultiert die Veränderung der Eigenkapitalquote aus der relativen Veränderung des Fremdkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen einen Saldo von TEUR 2.437 (Vorjahr: TEUR 2.438) aus und sind durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen gesichert. Diese Grundpfandrechte dienen auch zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Herkules Filtration GmbH. Die Erhöhung von TEUR 1.783 im Vergleich zum Vorjahr basiert im Wesentlichen auf der Aufnahme eines revolvierenden Kredites für Investitionen in das operative Geschäft der Gesellschaft. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 662 (Vorjahr: TEUR 636). Die Steigerung resultiert aus erhöhtem Materialeinkauf.

2h. Finanzlage der Seebach GmbH und Cash Flow

Der operative Cash Flow der Seebach GmbH beträgt TEUR 995 (Vorjahr: TEUR 2.546). Der Rückgang des operativen Cash Flows ist durch das Ergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 1.581 zu begründen. Weitere Einflussfaktoren waren ein höheres Umlaufvermögen durch den Abbau der Vorräte und die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe um TEUR 281 und der Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 956.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 396 (Vorjahr: TEUR 405) in das betriebliche Anlagevermögen durchgeführt. Mit TEUR 376 überwiegen die Investitionen in das Sachanlagevermögen, die im Wesentlichen auf den Anzahlung für eine Anlage in Bau in Höhe von TEUR 256, Investitionen in Maschinen in Höhe von TEUR 62 sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit TEUR 59 zurückzuführen sind.

Der Cash Flow aus der Finanzierung beträgt TEUR -386 (Vorjahr: TEUR -169) und beinhaltet neben den Zahlungen aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag auch die Zinszahlungen des laufenden Geschäftsjahres.

Der Netto-Cash Flow der Seebach GmbH beträgt TEUR 238 (Vorjahr: TEUR 229).

2i. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Auftragsbestand per Ende Dezember 2016 beläuft sich auf TEUR 1.447. Dies ist eine Reduzierung von TEUR -720 gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2015 von TEUR 2.167. Grund ist der Verschiebung von Projekten im Bereich Polymer, deren Auftragseingang in Q I 2017 erfolgte.

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr der Seebach GmbH lag zum 31. Dezember 2016 bei TEUR 15.206 (Vorjahr TEUR 15.534). Dies ist bedingt durch die schwierige Situation in der deutschen Bergbauzulieferindustrie, welche in 2016 weiterhin geprägt war durch Stellenabbau, Kurzarbeit und Insolvenzen. Im Ausgleich konnten die Vertriebspositionen plangemäß besetzt werden, wodurch der Auftragseingang nur im Bereich High End Applications (TEUR 3.215) erfolgreich ausgebaut werden konnte.

Personalbericht

Die Seebach GmbH beschäftigt per 31. Dezember 2016 durchschnittlich 104 Mitarbeiter (Vorjahr: 102 Mitarbeiter). Diese Zahl beinhaltet auch 6 Auszubildende (Vorjahr: 2 Auszubildende). Davon sind 39 direkte und 59 indirekte Mitarbeiter (Vorjahr: 43 direkte und 57 indirekte Mitarbeiter). Auf das Inland entfallen 103 (Vorjahr 96) und auf das Ausland entfallen 1 (Vorjahr: 4) Mitarbeiter.

Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung

Qualifikation und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind grundlegende Voraussetzungen für das Handeln der Seebach GmbH als kunden- und leistungsorientiertes Unternehmen in der Region. Sie auf hohem Niveau zu halten und auszubauen, ist die zentrale Aufgabe des Personalmanagements. Die Seebach GmbH ist bestrebt, zukunftsorientierte Qualifikationsmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt anzubieten und die Anstrengungen zur Führungskräfteentwicklung weiter zu intensivieren.

Ausbildung

Die Seebach GmbH ist ihrer gesellschaftspolitischen Verpflichtung zur Schaffung von Ausbildungsplätzen auch im Jahr 2016 nachgekommen. Die Gesellschaft ist der Auffassung, dass die Ausbildung eine Investition in die Zukunft junger Menschen und damit in die Zukunft des Seebach GmbH ist. Insgesamt erhielten zum Jahresende 2 Auszubildende in der Gruppe eine fundierte Ausbildung. Dies entspricht einer durchschnittlichen Ausbildungsquote von 1,9 %. Die Seebach GmbH führt Ausbildungen in den Bereichen Werkzeugbau und im kaufmännischen Bereich durch.

Umweltschutzmaßnahmen, Forschung und Entwicklung

Die Seebach GmbH versteht sich als ein Unternehmen, das mit und von den Ressourcen lebt und darum eine Verantwortung für den jeweiligen Standort trägt. Verlässlichkeit, Kompetenz und Nachhaltigkeit sind tragende Prinzipien der Geschäftstätigkeit. Daraus abgeleitet verfolgt das Unternehmen auf dem Gebiet des Umweltschutzes folgende strategische Ziele:

Wir wollen einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Entlastung der Umwelt leisten. Ressourcen setzen wir dabei gleichermaßen wirtschaftlich und umweltgerecht ein. Im Umgang mit ökologischen Themen demonstrieren wir Kompetenz und kooperieren mit den jeweiligen regionalen Behörden. Unsere Aktivitäten und unser Image im Bereich Umweltschutz stützen das Kerngeschäft und neue Produkte. Zur Umsetzung dieser Strategie setzen wir ein breites Spektrum produktions- und kundenorientierter Maßnahmen ein, deren konkrete Ausgestaltung zu einem wesentlichen Teil in der Verantwortung des Unternehmens liegt.

2j. Gesamtaussage

Das Umsatzziel der Seebach GmbH aus dem Budget 2016 von über TEUR 17.350 wurde auf Grund der externen Einflüsse im Bereich Mining, dem drastischen Preisverfall auf dem Öl- und Gasmarkt sowie der angespannten geopolitischen Lage in der Ukraine und dem gebremsten Wirtschaftswachstum in China leider nicht erreicht.

Gegenüber dem Vorjahr verlief die Geschäftstätigkeit dennoch positiv. Die prozentuale Veränderung der Rohertragsmarge (Gross margin) in Höhe von 0,4 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 (69,0 %) ist der geänderten Kostenstruktur und dem Standort Indien geschuldet. Zur Berechnung der Rohertragsmarge wird der Rohertrag durch die Umsatzerlöse dividiert.

3. Nachtragsbericht

Die Seebach GmbH plant im Geschäftsjahr 2016 die Registrierung einer Repräsentanz in Shanghai, China. Zweck dieser unselbstständigen Niederlassung wird die Vermittlung von Geschäften in Asien sein. Durch diese strategische Entscheidung der Geschäftsführung soll der Markt in Asien der Seebach GmbH besser zugänglich werden. Zum Berichtszeitpunkt ist die Registrierung der Repräsentanz erfolgt.

4. Prognose- und Chancenbericht 2017

Auf Basis eines Auftragseingangs in Höhe von ca. EUR 20,4 Mio. erwartet die Seebach GmbH in 2017 ein Produkt-Umsatzwachstum in Höhe von ca. 19,2 % auf ca. EUR 18,98 Mio. Dafür wurde in 2016 das Unternehmen strategisch und auch strukturell durch die Geschäftsleitung neu ausgerichtet. Die Neuaufteilung der Divisionen und der Ausbau der Vertriebsorganisation werden zur Stärkung der Märkte in den USA, China sowie dem restlichen Pazifikraum führen. Neben der geografischen Neuausrichtung spielen Innovationen eine wesentliche Rolle zur Unterstützung des Wachstums und Absicherung der Marktposition in den Bereichen High End Application, Öl & Gas, Polymer und Mining der Seebach GmbH.

Im Bereich Polymer wird die allgemeine Marktsituation auch in 2017 positiv bewertet. Durch gestärkte Marktdurchdringung und erweitertes Angebotsspektrum wird ein überdurchschnittliches Wachstum im zweistelligen prozentualen Bereich realisiert werden.

Für die Bereiche Öl & Gas und High End Application wird auf Grund der territorialen Ausweitung mit einem 15 % Umsatzwachstum in der Neu-Kunden-Gewinnung in den USA und Asien gerechnet.

Der Bereich Mining unterliegt in 2017 auch weiterhin schwierigen Marktbedingungen, die im Wesentlichen von den Einflussfaktoren des niedrigen Kohle-, Öl- und Gaspreises sowie der Klimapolitik abhängen. Dementgegen soll die Erschließung neuer Regionen zu einer Stabilisierung des Bereiches führen.

Einhergehend mit dem Umsatzanstieg in 2017 wird auch von einem wesentlich verbesserten Jahresergebnis 2017 ausgegangen.

Zur Umsetzung der Strategien und Umsatzziele der Seebach GmbH sind für das Geschäftsjahr 2017 die Neueinstellung von drei weiteren Mitarbeitern, Investitionen zur Optimierung der Prozessabläufe und ein Produktivitätssteigerungsprogramm geplant.

Chancen sieht die Gesellschaft im Ausbau ihrer Tochtergesellschaften sowie der Repräsentanz in China. Die bestehenden Markt- und Produkterkenntnisse werden wesentlich zur Steigerung der Ertragskraft der Seebach GmbH führen. Dabei wird sich der Weg von der kundenorientierten Produktentwicklung zum serviceorientierten Hersteller von Filtersystemen und Filtrationslösungen weiter fortsetzen.

5. Risikobericht

Der Erfolg unternehmerischer Entscheidungen hängt wesentlich von einer zuverlässigen Beurteilung strategischer, marktbedingter und regulatorischer Risiken ab. Risiken stellen mögliche negative Abweichungen von der geplanten Entwicklung des Konzerns dar. Die Seebach GmbH sieht sich folgenden Risiken ausgesetzt:

5a. Gesamtwirtschaftliches Risiko

Als international agierendes Unternehmen sind wir von der konjunkturellen Entwicklung insbesondere der europäischen Wirtschaft abhängig. Unsere Strategie sieht vor, dass wir unsere Marktaktivitäten ausbauen. Es können daher Risiken durch wirtschaftliche oder politische Krisen bzw. länderspezifische Gesetze entstehen, welche den Handel beeinflussen, und durch anderweitige juristische oder administrative Regeln, die die unternehmerische Tätigkeit möglicherweise einschränken.

5b. Branchen- und Unternehmensrisiko

Im Bereich Projektgeschäft bestehen Volumen- und Preisrisiken. Diese können durch Verzögerungen bei einzelnen Projekten auf Seiten des Kunden zu einer erheblichen Beeinträchtigung der eigenen Abläufe bis hin zum Verlust von anderen Kundenaufträgen führen. Auf solche Risiken reagieren wir durch die konsequente Ausweitung unserer Märkte, Vermarktung neuer Produkte, Markteintritt in neue Anwendungen, innovative Produktionstechnologien und straffem Kostenmanagement.

Die Division Mining wird nach wie vor von der auf nationaler Ebene sowie 2010 auf europäischer Ebene getroffenen kohlepolitischen Rahmenentscheidungen für die sozialverträgliche Beendigung des subventionierten Steinkohlebergbaus zum Ende des Jahres 2018 beeinflusst.

Die Division Öl & Gas war dem starken Preisverfall von Öl und Gas in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 ausgesetzt, der aktuell auch in 2017 anhält und einen großen Druck auf die Industrie sowie die verbundenen Investitionen ausübt. Inwieweit die Volatilität abnimmt und auf welcher Ebene sich die Preise und damit verbunden die Investitionen einstellen, bleibt abzuwarten. Die starke Positionierung der Seebach GmbH als Anbieter von qualitativ hochwertigen Filtrationslösungen ist ein großer Vorteil, der aber letztendlich das Risiko der gesamten Marktentwicklung nicht vollumfänglich relativieren kann.

5c. Finanzierungsrisiko

Das Finanzierungsrisiko der Seebach GmbH resultiert im Wesentlichen aus der durch Covenants unterlegten Akquisitionskreditfinanzierung mit der Muttergesellschaft Herkules Filtration GmbH. Die Seebach GmbH hat hierzu umfängliche Sicherheiten zur Verfügung gestellt. Die ratifizierten Covenants per Q4-2016 wurden erfüllt.

Aus der Finanzplanung des Konzerns für das Geschäftsjahr 2016 als auch der Folgejahre bis 2017 ist eine Gefährdung der mit den Banken neu ratifizierten Covenants nicht ersichtlich.

5d. Fremdwährungsrisiko

Durch die internationale Ausrichtung der Geschäftstätigkeit der Seebach GmbH werden auch Geschäfte in Fremdwährungen getätigt. Wechselkursschwankungen gegenüber dem Euro können einen negativen Einfluss auf Umsatzerlöse, Kosten und Ergebnis haben. Allerdings versucht die Gesellschaft, aktiv den Anteil an Fremdwährungen zu minimieren.

5e. Finanzinstrumente

Die Seebach GmbH hat keine Finanzinstrumente abgeschlossen.

5f. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem

Zur Reduzierung der Risiken des Konzerns wurde die Qualität der internen und externen Berichterstattung erhöht. Dabei wurden Prozesse überarbeitet, Controlling-Systeme ausgeweitet, die Betriebsdatenerfassung implementiert, das Bestandsmanagement verbessert und ein Vertriebsinformationssystem eingeführt. Die Summe dieser Maßnahmen ermöglicht, Unternehmensrisiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten; notwendige Maßnahmen werden durch die Geschäftsführung rechtzeitig erkannt und eingeleitet.

Auf Ebene der Seebach GmbH wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine bestandsgefährdenden Tatbestände identifiziert. Die Zahlungsfähigkeit konnte stets aufrechterhalten werden und ist auch im relevanten Betrachtungszeitraum der nächsten 12 Monate gesichert.

5g. Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement, die Qualität der Arbeit und der Produkte, haben für die Seebach GmbH weiterhin einen sehr hohen Stellenwert. Bestätigt ist diese Qualität durch den TÜV; dieser hat die Seebach GmbH nach DIN EN 9001:2008 zertifiziert.

 

Vellmar, 28. April 2017

Siegfried Mischitz, Geschäftsführer

Dr. Thomas Grimm-Bosbach, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 70.282,00   93.709,00  
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.551,00 138.833,00 89.804,00 183.513,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.593.134,94 2.767.175,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 584.006,50   644.596,50  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.132,03   364.542,62  
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 255.500,00 3.744.773,47 0,00 3.776.315,06
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 67.232,09   67.232,22  
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 230.000,00 297.232,09 255.000,00 322.232,22
    4.180.838,56   4.282.060,28
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.096.581,59   1.071.274,94  
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.501.125,33   1.430.344,95  
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.097.270,10   659.518,49  
4. Geleistete Anzahlungen 130.000,00 3.824.977,02 70.000,00 3.231.138,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.805.340,12   2.086.727,95  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.332.709,21   1.032.977,63  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 21.466,55 3.159.515,88 191.841,27 3.311.546,85
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   1.417.258,40   1.178.978,98
    8.401.751,30   7.721.664,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten   22.164,25   14.181,35
    12.604.754,11   12.017.905,84

Passiva

       
  31.12.2016
EUR
  31.12.2015
EUR
 
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital 51.200,00   51.200,00  
II. Gewinnvortrag 5.928.386,74   5.928.386,74  
  5.979.586,74   5.979.586,74  
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00   323.477,00  
2. Sonstige Rückstellungen 488.756,93   535.086,62  
  488.756,93   858.563,62  
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.437.457,96   2.437.865,85  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 661.566,14   635.580,12  
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.968.914,70   2.012.745,55  
4. Sonstige Verbindlichkeiten 68.471,64   93.563,96  
  6.136.410,44   5.179.755,48  
  12.604.754,11   12.017.905,84  

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016 2015
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   16.008.345,89   14.679.988,56
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   508.531,99   -393.315,11
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   425,46   251,63
4. Sonstige betriebliche Erträge   331.465,18   508.538,52
5. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4.252.353,80   -3.888.348,01  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -775.556,11 -5.027.909,91 -537.085,31 -4.425.433,32
6. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -4.974.232,20   -5.066.613,14  
b) Soziale Abgaben -1.001.667,24 -5.975.899,44 -938.601,02 -6.005.214,16
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -470.444,10   -480.044,71
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -3.567.030,89   -3.455.089,01
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   31.844,72   38.805,13
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -211.371,58   -249.272,87
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -16.806,11   279,01
12. Ergebnis nach Steuern   1.611.151,21   219.493,67
13. Sonstige Steuern   -30.134,34   -34.911,76
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -1.581.016,87   -184.581,91
15. Jahresüberschuss   0,00   0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

A. GRUNDLAGEN DES JAHRESABSCHLUSSES

I. ANWENDUNG DER GESETZLICHEN VORSCHRIFTEN

Die Erstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgt nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB und des GmbHG. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (GKV) aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bewertet. Sie werden planmäßig linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte: 5 Jahre
Software: 3 Jahre

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Sie werden linear bzw. degressiv nach steuerlich zulässigen Höchstsätzen abgeschrieben. Hierbei erfolgen die planmäßigen Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:

Bauten: von 20-25 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: von 3-15 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: von 3-13 Jahre

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis zu € 410 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder aufgrund einer dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Dabei werden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten, der Werteverzehr des Anlagevermögens sowie fertigungsbezogene Verwaltungskosten einbezogen. Die jeweiligen Bruttowerte werden vollumfänglich Niederstwertabschlägen und Gängigkeitsabschlägen unterworfen. Diese Bewertungssystematik gilt auch für Ersatzteilvorräte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Für die zu erwartenden Skontoinanspruchnahmen und für das allgemeine Kreditrisiko ist eine ausreichende Pauschalwertwertberichtigung gebildet.

Kassen- und Bankbestände werden zu Nominalwerten angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagkurs umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung werden erfolgswirksam erfasst und im Anhang unter den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" angegeben.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beiliegenden Anlagenspiegel.

Anteilsbesitz

Gesellschaft Sitz Beteiligung
in %
Ergebnis Eigenkapital
Seebach Filtration USA, Inc. Dunbar, WV, USA 100 TUSD -10 TUSD 1
      T€ -9 T€ 1
Seebach Filter Solutions India Private Limited 1) Maharashtra, Indien 90 TINR -2.434 TINR 5.347
      T€ -36 T€ 69
Seebach Nederland B.V. Arnheim, Niederlande 100 T€ -2 T€ 0

1) Die Brückner Seebach Filter Solutions India Private Limited wurde am 07. Juli 2016 in die Seebach Filter Solutions India Private Limited umfirmiert.

Die Angaben zum Ergebnis und Eigenkapital der Seebach Filter Solutions India Private Limited, Maharashtra, Indien, basieren auf einem testierten Jahresabschluss nach Landesrecht zum 31. März 2016.

2. Vorräte

Materialien, die sowohl gekauft als auch in Eigenfertigung hergestellt wurden, unterliegen vollständig dem niedrigeren Wertansatz der Einkaufsteile.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 754 (Vorjahr: T€ 691) aus der Teil-Darlehensübernahme eines Bankdarlehens (Debt Push Down; die Restlaufzeit beträgt mehr als 1 Jahr) sowie in Höhe von T€ 401 (Vorjahr: T€ 301) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Des Weiteren bestehen sonstige Forderungen in Höhe von T€ 178 (Vorjahr: T€ 73) gegen die Gesellschafterin.

4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden zum Bilanzstichtag aufgelöst (Vorjahr: T€ 323), da der Grund für die Pensionsverpflichtung durch die Erklärung des Verzichts auf die Versorgungszusage entfallen ist.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen gegenüber Personal in Höhe von T€ 316 (Vorjahr: T€ 374), pauschale Verpflichtungen aus Gewährleistungsansprüchen von T€ 73 (Vorjahr: T€ 73) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von T€ 100 (Vorjahr: T€ 88).

6. Verbindlichkeiten

Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2016
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.437.457,96 1.782.457,96 655.000,00 0,00
(Vorjahr) (2.437.865,85) (1.782.865,85) (655.000,00) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 661.566,14 661.566,14 0,00 0,00
(Vorjahr) (635.580,12) (635.580,12) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.968.914,70 2.968.914,70 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.012.745,55) (2.012.745,55) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 68.471,64 68.471,64 0,00 0,00
(Vorjahr) (93.563,96) (93.563,96) (0,00) (0,00)
  6.136.410,44 5.481.410,44 655.000,00 0,00
(Vorjahr) (5.179.755,48) (4.524.755,48) (655.000,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignung gesichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen gegenüber der Gesellschafterin aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag T€ 1.581 (Vorjahr: T€ 590) und aus sonstigen Verbindlichkeiten T€ 1.365 (Vorjahr: T€ 1.396). Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 22 (Vorjahr: T€ 27).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von T€ 58 (Vorjahr: T€ 79).

7. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 13.622 (Vorjahr: T€ 15.956). Die gestellten Sicherheiten entfallen in vollem Umfang auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Gesellschafterin. Der Kapitaldienst wird planmäßig geleistet. Mit einer Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen ist deswegen nicht zu rechnen.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Im Geschäftsjahr wurden Zahlungen für sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 284 (Vorjahr: T€ 151) geleistet. Die zukünftigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind wie folgt fällig:

Geschäftsjahr T€
2017 185
2018 - 2021 305
  490

9. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Die Seebach GmbH hat im Berichtszeitraum von der Muttergesellschaft Herkules Filtration GmbH Managementdienstleistungen in Höhe von T€ 750 (Vorjahr: T€ 750) sowie Dienstleistungen im Versicherungsbereich in Höhe von T€ 63 (Vorjahr: T€ 63) zu marktüblichen Bedingungen bezogen.

Gleichzeitig hat die Seebach GmbH gegenüber der Seebach Filter Solutions India Private Limited, Indien, Managementdienstleistungen in Höhe von T€ 82 zu marktüblichen Bedingungen erbracht.

Weitere Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, insbesondere zu nichtmarktüblichen Bedingungen, waren zum Abschlussstichtag nicht bekannt.

10. Ausschüttungssperre

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre:

Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 70 (Vorjahr: T€ 94). Diese resultiert aus der Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse i.H.v. T€ 16.008 (Vorjahr: T€ 14.783 nach BILRUG *) gliedern sich wie folgt:

Erlösart EUR
Umsätze  
im Rahmen der typischen Geschäftstätigkeit 15.867
mit verbundenen Unternehmen 189
aus Verkäufen von Schrott 31
aus Verkäufen an Personal 6
aus Verkäufen von Neben- und Kuppelprodukten 75
Zwischensumme 16.168
davon mit verbundenen Unternehmen 189
Boni -31
Skonti -99
Erlösschmälerungen -30
Summe 16.008

*) Im Berichtszeitraum erfolgte gemäß BILRUG die Umgliederung von sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 82 (im Vorjahr: T€ 103) aus Umsatzerlösen für die Erbringung von Dienstleistungen gegenüber der Seebach Filter Solutions India Private Limited, Pune, Indien.

Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Divisionen und Regionen ist unter Punkt 2f. Finanzielle Leistungsindikatoren des Lageberichts per 31.12.2016 enthalten.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. T€ 331 (Vorjahr: T€ 406 nach BILRUG *) enthalten keine Erträge von außerordentlicher Größenordnung. Sie bestehen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 176 (Vorjahr: T€ 236), Erträgen aus Sachbezügen in Höhe von T€ 45 und Erträgen aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 0) und übrigen, periodenfremden Erträgen in Höhe von T€ 104 (Vorjahr: T€ 0), die im Wesentlichen aus Erträgen eines gewonnenen Rechtsstreits resultieren.

3. Personalaufwand

In dem Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 48 (Vorjahr: T€ 21) für Vermögenswirksame Leistungen enthalten. Die ursprünglich bestehende Versorgungszusage wurde im Geschäftsjahr durch Erklärung eines Verzichts abgegolten, sodass im Berichtszeitraum keine Aufwendungen für Altersversorgung (Vorjahr T€ 6) entstanden sind.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 3.567 (Vorjahr: T€ 3.455) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdarbeiten in Höhe von T€ 1.457 (Vorjahr: T€ 1.428), für Leiharbeitnehmer in Höhe von T€ 353 (Vorjahr: T€ 207), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 305 (Vorjahr: T€ 252), Reparaturen und Instandhaltungen in Höhe von T€ 221 (Vorjahr: T€ 243), Reisekosten in Höhe von T€ 210 (Vorjahr: T€ 175) und übrige Aufwendungen in Höhe von T€ 1.022 (Vorjahr: T€ 1.151).

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen T€ 32 (Vorjahr: T€ 33) auf verbundene Unternehmen.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsen und ähnliche Aufwendungen entfallen in Höhe von T€ 89 (Vorjahr: T€ 120) auf verbundene Unternehmen.

7. Gewinnverwendungsbeschluss/Gewinnverwendungsvorschlag

Zwischen der Herkules Filtration GmbH und der Seebach GmbH ist ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wirksam. Das Jahresergebnis der Seebach GmbH in Höhe von T€ 1.581 ist an die Herkules Filtration GmbH abgeführt worden.

D. ERGÄNZENDE ANGABEN

1. Mitglieder der Geschäftsführung und Bezüge

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr

Siegfried Mischitz, Geschäftsführer Vertrieb/Finanzen

Dr. Thomas Grimm-Bosbach, Geschäftsführer Technik

Die Geschäftsführer erhalten von der Seebach GmbH keine Bezüge.

2. Beschäftigte Arbeitnehmer

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Absatz 5 HGB wurden durchschnittlich 104 Mitarbeiter (39 Angestellte, 59 gewerbliche Arbeitnehmer und 6 Auszubildende) beschäftigt.

3. Vorgänge nach dem Bilanzstichtag § 285 Nr. 33 HGB

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu berichten, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

4. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Seebach GmbH, Vellmar, wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Herkules Filtration GmbH, Vellmar, einbezogen. Der freiwillige Konzernabschluss wird nicht offen gelegt.

 

Vellmar, 28. April 2017

Seebach GmbH

Dr. Thomas Grimm-Bosbach, Geschäftsführer

Siegfried Mischitz, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2016
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 117.136,40 0,00 0,00 0,00 117.136,40
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 381.013,85 20.651,38 0,00 0,00 401.665,23
  498.150,25 20.651,38 0,00 0,00 518.801,63
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.311.872,63 0,00 0,00 0,00 6.311.872,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.865.480,07 61.604,58 0,00 16.118,05 2.910.966,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.380.565,09 57.982,55 0,00 4.881,72 1.433.665,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 255.500,00 0,00 0,00 255.500,00
  10.557.917,79 375.087,13 0,00 20.999,77 10.912.005,15
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 67.232,22 0,00 0,00 0,13 67.232,09
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 255.000,00 0,00 0,00 25.000,00 230.000,00
  322.232,22 0,00 0,00 25.000,13 297.232,09
  11.378.300,26 395.738,51 0,00 45.999,90 11.728.038,87
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 23.427,40 23.427,00 0,00 46.854,40
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 291.209,85 41.904,38 0,00 333.114,23
  314.637,25 65.331,38 0,00 379.968,63
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.544.696,69 174.041,00 0,00 3.718.737,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.220.883,57 122.013,58 15.937,05 2.326.960,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.016.022,47 109.058,14 3.546,72 1.121.533,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00   0,00
  6.781.602,73 405.112,72 19.483,77 7.167.231,68
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  7.096.239,98 470.444,10 19.483,77 7.547.200,31
Buchwert
31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 70.282,00 93.709,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.551,00 89.804,00
  138.833,00 183.513,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.593.134,94 2.767.175,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 584.006,50 644.596,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.132,03 364.542,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 255.500,00 0,00
  3.744.773,47 3.776.315,06
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 67.232,09 67.232,22
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 230.000,00 255.000,00
  297.232,09 322.232,22
  4.180.838,56 4.282.060,28

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Seebach GmbH, Vellmar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 28. April 2017

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Herr, Wirtschaftsprüfer

Dr. Schroff, Wirtschaftsprüfer

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