Meier Betonwerke GmbH
Selbe AdresseHerstellung von sonstigen Erzeugnissen aus Beton, Zement und Gips
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manfred Wendl seit 10.9.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Georg Meier Betonwerk und Baustoffgroßhandel Lauterhofen/Opf. GmbH & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 6.67% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meier Firmengruppe GmbH & Co. KGLauterhofenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzern-Bilanz zum 31.12.2021 derMeier Firmengruppe GmbH & Co. KG, LauterhofenAktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2021der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2021 derMeier Firmengruppe GmbH & Co. KG, LauterhofenA) Konsolidierungskreis Die Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen, (kurz: "Meier Firmengruppe"), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRA 7019, hat gemäß § 290 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 264a HGB als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufzustellen, weil ihr bei sechs Tochtergesellschaften (im Vorjahr sechs) die Mehrheit der Stimmrechte zusteht (§ 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB) und sie dadurch auf diese Unternehmen einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Eine Befreiung von der Konzernrechnungslegungspflicht gemäß § 293 HGB kommt wegen Überschreitens der Größenmerkmale nicht in Betracht. Der Konzernabschluss umfasst neben der Meier Firmengruppe sechs Tochterunternehmen, die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen werden. Insgesamt blieben 15 assoziierte Unternehmen unberücksichtigt, da deren Einbeziehung als assoziierte Unternehmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur einen Einfluss von untergeordneter Bedeutung hätte. B) Stichtag für die Aufstellung Der Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31.12.2021, da die Meier Firmengruppe als Mutterunternehmen ihren Einzelabschluss zu diesem Stichtag aufstellt. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt und entsprechend in den Konzernabschluss einbezogen. C) Konsolidierungsgrundsätze Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der Tochtergesellschaften wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und dem Gesellschaftsvertrag des Mutterunternehmens nach einheitlichen Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB alter Fassung in Verbindung mit Art. 66 Abs. 5 EGHGB, da die Tochtergesellschaften vor dem 01.01.2010 erworben wurden. Bei der Buchwertmethode werden die der Muttergesellschaft gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens zu Buchwerten zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, verrechnet. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert. Da aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen keine wesentlichen Vorratsbestände entstanden sind, erübrigte sich eine Eliminierung von Zwischengewinnen. D) Latente Steuern Führen Konsolidierungsvorgänge zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und bauen sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder ab, so wird eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer und eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer in der Konzernbilanz angesetzt (§ 306 HGB). Latente Steuern i. S. d. § 306 HGB haben sich im Geschäftsjahr 2021 nicht ergeben. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge oder Steuergutschriften wurden nicht gebildet. In den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben sich nur aktive latente Steuern ergeben, die aufgrund des bestehenden Wahlrechts nicht aktiviert wurden. Eine Zusammenfassung gemäß § 306 Satz 6 HGB mit latenten Steuern gemäß § 274 HGB entfällt deswegen. E) Währungsumrechnung Die Buchführungen und die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in Euro aufgestellt; eine Währungsumrechnung erübrigt sich dadurch. F) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 290 bis 314 HGB unter grundsätzlicher Beachtung der Standards des Deutschen Rechnungslegungs Standards Commitee e.V. (DRSC) aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß den §§ 266 HGB und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Bewertung stellt sich im Einzelnen wie folgt dar: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäfts- oder Firmenwertes wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Die Abschreibung des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgte über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren, da die wesentlichen wertbestimmenden Faktoren (erweiterte Lebenszyklen von Produktion, Organisation usw.) diese Nutzungsdauer aufweisen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Der Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG wird für Zugänge mit Anschaffungskosten zwischen € 250,01 und € 1.000,00 auch in der Handelsbilanz gebildet. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten werden unter Berücksichtigung von Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessener Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des durch die Fertigung veranlassten Wertverzehrs des Anlagevermögens bewertet. Die Risiken einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkener Verkaufspreise finden durch entsprechende Bewertungsabschläge Berücksichtigung. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine entsprechende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Teilwert. Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (projected-unit-credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Berechnung des Barwertes der erdienten Anwartschaften berücksichtigt. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Dabei ist bei der Durchschnittsbetrachtung der gleitende Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre zu berücksichtigen. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen Rechnung getragen. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet. G) Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage 1 beigefügt ist. Für Sachanlagen wurden im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von T€ 343 vorgenommen. 2. Forderungen Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus kurzfristigen Kreditgewährungen und Zinsen (T€ 507; Vj. T€ 506), Lieferungen und Leistungen (T€ 1.507: Vj. T€ 1.323) sowie Gewinnanteilen (T€ 1.363; Vj. T€ 1.395). Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen mit T€ 209 (Vj. T€ 662) auf Steuerforderungen. 3. Wertpapiere Im Jahr 2021 erfolgten Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von T€ 6. 4. Kapitalanteile Kommanditisten Die Kapitalanteile Kommanditisten betreffen die Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen. 5. Rücklagen Die Position Rücklagen enthält Kapitalrücklagen (T€ 9.798; Vj. T€ 4.798) und andere Gewinnrücklagen (T€ 5.039; Vj. T€ 5.039). Das Ergebnis aus der Aufwands- und Ertragskonsolidierung ging in den Jahresüberschuss ein. 6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zur Berechnung des Erfüllungsbetrags aus Pensionsverpflichtungen wurden die Heubeck-Richttafeln 2018G zugrunde gelegt. Die Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, als Abzinsungssatz den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz zu verwenden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrages basiert deshalb zum 31.12.2021 auf einem Abzinsungssatz von 1,87 % (Vj. 2,3 %). Für erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden 2 % (Vj. 2 %) angesetzt. Der Unterschiedsbetrag bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen der Berechnung mit dem siebenjährigen und dem zehnjährigen Durchschnittszinssatz beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf T€ 3 (Vj. T€ 4) und unterliegt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen den Personalbereich (T€ 1.635; Vj. T€ 1.573), Gewährleistungen (T€ 329; Vj. T€ 361), Instandhaltung (T€ 308; Vj. T€ 323), Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 106; Vj. T€ 99), ausstehende Rechnungen (T€ 111; Vj. T€ 0), Kosten für die Betriebsprüfung (T€ 99; Vj. T€ 105) sowie Archivierungskosten (T€ 77; Vj. T€ 77). 8. Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Anlage 2 zum Konzernanhang. H) Angaben und Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse entfallen vollständig auf das Inland. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem Erträge aus der steuerlichen Betriebsprüfung (T€ 1.636; Vj. T€ 0), Buchgewinne aus Anlagenverkäufen (T€ 25; Vj. T€ 184), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen (T€ 193; Vj. T€ 151), Zuschüsse (T€ 73; Vj. T€ 33), periodenfremde Erträge (T€ 4; Vj. T€ 7) und Erlöse aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 8; Vj. T€ 3). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem Aufwendungen für aktuelle und künftige Betriebsprüfungen (T€ 312; Vj. T€ 15) sowie Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverluste (T€ 71; Vj. T€ 85). 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Aufzinsungen enthalten in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 1). 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Als Ertragsteuern werden die Körperschaftsteuer, der Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer ausgewiesen. Sie werden nach den für die einzelnen Gesellschaften maßgeblichen Steuervorschriften ermittelt. Die laut DRS 18 geforderte steuerliche Überleitungsrechnung stellt sich wie folgt dar:
I) Sonstige Angaben 1. Eigenkapitalspiegel Vom Konzerneigenkapital zum 31.12.2021 stehen T€ 32.181 (Vj. T€ 32.335) für Ausschüttungszwecke zur Verfügung. 2. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB Zum Abschlussstichtag bestehen laufende Zahlungsverpflichtungen aus außerbilanziellen Geschäften im Sinne dieser Vorschrift ausschließlich in Form branchenüblicher Leasingverträge über Betriebs- und Geschäftsausstattung. Nach den vertraglichen Bedingungen sind die Leasingobjekte dem Konzern nicht als wirtschaftliches Eigentum zuzurechnen. Aus diesen Leasingverträgen resultieren Verpflichtungen von T€ 106 (Vj. T€ 56) mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr und von T€ 106 (Vj. T€ 38) mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Die Vorteile hinsichtlich der betreffenden Leasing-Geschäfte bestehen insbesondere im fehlenden Vermarktungsrisiko am Ende der Leasinglaufzeit. Das Risiko einer technischen oder wirtschaftlichen Überalterung der Leasinggegenstände liegt beim Leasinggeber. Die Gegenstände können auftragsbezogen genutzt und die Laufzeiten der Verträge flexibel gestaltet werden, woraus sich eine größere Planungssicherheit bei der Kalkulation ergibt. Darüber hinaus werden die bestehenden Bankkreditlinien des Konzerns geschont und die Liquidität erhöht. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB Zum 31.12.2021 bestanden keine finanziellen Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben (Vj. T€ 472). Es bestehen zwei Avalkonten für Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von T€ 893 (Vj. T€ 870). 4. Komplementärin Komplementärin (ohne Einlage) ist die Meier Verwaltungs-GmbH, mit einem Stammkapital von T€ 26. 5. Mitglieder der Geschäftsführung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, vertreten durch deren Geschäftsführer:
Bezüge i. S. d. § 314 Abs. 1 Nr. 6 a HGB werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. 6. Arbeitnehmer des Konzerns Während des Geschäftsjahres 2021 waren durchschnittlich beschäftigt:
7. Honorare des Abschlussprüfers im Sinne von § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung T€ 104 (Vj. T€ 93) und für Steuerberatungsleistungen T€ 43 (Vj. T€ 39). 8. Gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB befreite Konzernunternehmen Die folgenden Konzernunternehmen sind im Rahmen der Bestimmungen des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB von der Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse befreit: Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen; Meier Betonwerke GmbH, Lauterhofen; Meier BM GmbH, Lauterhofen; Meier Verwaltungs-GmbH, Lauterhofen; Meier Bau- und Heimwerkermarkt GmbH, Sulzbach-Rosenberg; Baumarkt Amberg GmbH, Amberg; Meier Baustoffe GmbH, Lauterhofen.
Lauterhofen, den 12.12.2022 Markus Meier Georg Meier Martin Meier Konzern-Anlagenspiegel 2021 der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Verbindlichkeiten der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind überwiegend durch Sicherungsübereignungen und Hypotheken gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte von Lieferanten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten
Beteiligungsliste per 31.12.2021 11. Vollkonsolidierte Unternehmen
2. Assoziierte Unternehmen, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden
1 Den Angaben liegen die Jahresabschlüsse
zum 31.12.2021 zugrunde.
2 Unternehmen, das von der Befreiung
gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB
Gebrauch macht
Der Einfluss der Bilanzierung der vorgenannten Unternehmen als assoziierte Unternehmen ist für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung. Die Beteiligungen werden deshalb nicht entsprechend § 311 Abs. 1 HGB unter einem besonderen Posten, sondern unter der Position Beteiligungen ausgewiesen. Konzern-Eigenkapitalspiegel 2021der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2020der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Konzern-Kapitalflussrechnung 2021 derMeier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2021der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, LauterhofenI. Geschäftsverlauf und Lage 1. Umsatz und Auftragsentwicklung Das Jahr 2021 war wie auch das Jahr 2020 geprägt von der Corona-Pandemie. Während im letzten Jahr Kontaktbeschränkungen und Lockdowns die deutsche Wirtschaft belasteten, sind es in diesem Jahr Rohstoffknappheit, Logistikprobleme und die damit verbundenen Preissteigerungen. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe betrug im Jahr 2021 nach den Daten des Statistischen Bundesamtes 144,8 Mrd. Euro, was einem nominellen Anstieg von 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Preiserhöhung für Bauleistungen lag bei 7,4 %, woraus sich ein realer Umsatzrückgang von 6,2 % ergibt. Die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt nach Wohnraum war im Jahr 2021 ungebrochen hoch, was vor allem auf die Knappheit an verfügbaren bezahlbaren Wohnraum und das nach wie vor historisch niedrige Zinsniveau zurückzuführen war. Der hohen Nachfrage entgegen standen die aufgrund explodierender Rohstoffpreise für diverse Baumaterialien entsprechend stark gestiegenen Baukosten. Die Engpässe in der Versorgung, welche die Preissteigerungen mit ausgelöst haben, hatten außerdem Baustopps sowie die Absage oder Verschiebung von Projekten zur Folge. Beim M E I E R Konzern konnte bei einer Eigenkapitalquote von 48,3% ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 12.922 ausgewiesen werden. 2. Marktanalyse Die Bauindustrie war im Jahr 2020 der einzige Wirtschaftsbereich, der einen positiven Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt geleistet hat. Die allgemeine Bauleistung in 2021 hat jedoch auf dem Wert des Vorjahres stagniert. Das Bauhauptgewerbe hat dabei ein Umsatzvolumen von 145 Milliarden Euro generiert. Ein Aufholeffekt, wie er in anderen europäischen Ländern zu sehen war, hat sich aufgrund einer stabilen Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft in den vergangenen Jahren, nicht eingestellt. Am besten haben im Gesamtjahr 2021 der Wirtschaftsbau mit einem nominalen Umsatzplus von 2,3% abgeschnitten. Aber auch der Wohnungsneubau hat nominal um 2,0% über dem Vorjahresniveau gelegen. Die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt nach Wohnraum ist ungebrochen hoch. Es wurden zwar ca. 5,4% mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum, aber die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum ist knapp. Aktuell trifft jedoch der Bedarf an Wohnraum auf steigende Baupreise und das sorgt am Markt für Unruhe. Bereits im 3. Quartal 2021 war ein Anstieg um 12,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum festzustellen, die größte Zunahme seit 50 Jahren. Dieser Effekt hat sich im Jahre 2022 nochmals verstärkt. Getrieben von praktisch explodierenden Rohstoffpreisen für diverse Baumaterialien wie Beton, Stahl Dämmmaterialien und Kunststoffen, sind die Baukosten in die Höhe geschossen. Engpässe in der Versorgung, welche die Preissteigerungen mit ausgelöst haben, hatten außerdem Baustopps und die Absage oder Verschiebung von Projekten zur Folge. Bund, Länder und Gemeinden sind für Unternehmen der Baubranche ein weiterer großer Auftraggeber. Im langfristigen Durchschnitt entspricht dieser "öffentliche Bau" nahezu 30% vom Gesamtumsatz. Es wurde jedoch ein Rückgang von 1,2% gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen. Trotz seit vielen Jahren sprudelnden Steuereinnahmen existiert ein sog. "Investitionsstau". Viele hochverschuldete Städte sind nicht in der Lage, die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur zu finanzieren. Die Corona-Krise hat wie bereits in den beiden Vorjahren keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Baubranche ausgeübt. 3. Personalbereich Die Zahl der Mitarbeiter in der M E I E R Gruppe stieg auf 508 (Vorjahr: 492) bei einem steigenden Umsatz um 4,5%. Der Fachkräftemangel führt dazu, dass man aktuell bei einem Bewerbungsüberhang eher mehr Personal einstellt, da die natürliche Fluktuation sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau befindet. Ein Fachkräftemangel im Baugewerbe bleibt weiterhin anhaltend akut. Die deutsche Baubranche boomt seit Jahren. Auch Corona stoppte diese Entwicklung kaum, wie eine Stellenmarkt-Analyse der Personalmarktforschung zeigt. Über 51.000 Baufirmen suchten fast 366.000 neue Facharbeiter. Damit richten sich ca. 5% aller in Deutschland veröffentlichten Stellen an Fachkräfte in der Baubranche. Der Ausbildungsmarkt im Baugewerbe hat sich auch im Ausbildungsjahr 2021 positiv und deutlich besser als in anderen Branchen entwickelt. Nachdem bereits im letzten Jahr ein Anstieg der Zahl der Ausbildungsverhältnisse zu verzeichnen war, ergab sich im Jahr 2021 eine weitere Zunahme um 5,7% im Vergleich zum Vorjahr und das, obwohl das Baugewerbe nur wenige Schüler auf dem Schirm haben, wenn sie nach ihren beruflichen Wünschen gefragt werden. Dennoch verschärft sich aus der Sicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages die Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Noch nie sei es für Betriebe schwieriger gewesen, geeignete Azubis zu finden. Der DIHK sprach von alarmierenden Ergebnissen einer bundesweiten Erhebung unter rund 15.000 Ausbildungsbetrieben. Etwa 4 von 10 IHK-Ausbildungsbetrieben hätten im Jahr 2021 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen können. Dies sei prozentual ein Allzeithoch. Die Meier Firmengruppe hat aktuell 15 Auszubildende in technischen, kaufmännischen und natürlich handwerklichen Berufen im Einsatz. Wir versuchen Interessenten für unsere Ausbildungsberufe zu vermitteln, dass die Bauwirtschaft am Beginn einer technischen Revolution steht, da neue Technologien, Digitalisierung und mehr Nachhaltigkeit den Bau in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark verändern werden. 4. Materialeinsatz Der Jahresmaterialeinsatz betrug 2021 T€ 67.282 und 2020 T€ 62.677, was einer Zunahme von 7,3% entspricht. Der Materialaufwand in v. H. der Betriebsleistung entspricht 57,5% und ist damit 1,3% höher als im Jahr 2020. Der 5-Jahres-Durchschnitt der Meier Gruppe beträgt bei dieser Kennzahl 57,1%. Eine erzielbare Margenverbesserung bei den Handelsunternehmen der Meier Firmengruppe wird durch geringere Margen bei den produzierenden Unternehmen vollständig eliminiert. Eine zukunftsweisende positiv steigende Entwicklung der Marge ist davon abhängig, wie sich die "MEIER"-Firmen in den unterschiedlichen Baustoffbereichen entwickeln, nämlich einerseits selbst produzierte Betonerzeugnisse (Eigenprodukte) und anderseits der Handel mit Baustoffartikeln (Handelsware). Der Handel ist zu unterscheiden in Lagerartikel, die mit höheren Margen auch aufgrund der vorgehaltenen Lagerkosten versehen sein müssen. "Streckengeschäfte", bei denen lediglich eine Abrechnung über unsere Häuser erfolgt, weisen weit geringere Margen aus. Privatkundengeschäfte und Firmenkunden- bzw. Profikundengeschäfte sind ebenfalls mit unterschiedlichen Margen belegt. Aufgrund unserer Konzernkonstellation kann es deshalb auch immer wieder zu geringfügigen Abweichungen sowohl nach oben wie auch nach unten bei der o. g. Kennzahl kommen. II. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Der Umsatzanstieg um T€ 4.995 bzw. 4,5% entfällt auf die Meier Betonwerke GmbH (T€ 5.148 bzw. 13,5%) und die Meier Baustoffe GmbH (T€ 220 bzw. 0,4%), während die Umsätze bei der Baumarkt Amberg GmbH (T€ -275 bzw. -3,9%) sowie der Meier Bau- und Heimwerkermarkt GmbH (T€ -98 bzw. -2,0%) zurückgingen. Die Bestandsveränderungen veränderten sich von T€ -30 auf T€ 156. Die sonstigen betrieblichen Erträge nahmen um T€ 179 (48,1%) zu. Der Materialaufwand hat im Berichtsjahr um T€ 4.605 (7,3%) zugenommen, wobei sich der prozentuale Anteil an der Betriebsleistung mit 57,5% im Vergleich zum Vorjahr (56,2%) verschlechtert hat. Durch den Anstieg der Betriebsleistung um T€ 5.360 (4,8%) im Zusammenwirken mit der überproportionalen Erhöhung des Materialaufwands ist ein um T€ 755 (1,5%) höheres Rohergebnis zu verzeichnen. Bei den übrigen Betriebsaufwendungen ergibt sich ein Anstieg um T€ 1.410 (4,1%), der vor allem auf dem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 1.233; 13,5%) und der Personalaufwendungen (T€ 560; 2,6%) beruht. Das Betriebsergebnis verzeichnet eine Abnahme um T€ 655 (-4,4%). Das positive neutrale Ergebnis (T€ 1.483) resultiert vor allem aus dem Ergebnis der steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2019, das im Berichtsjahr erfasst wurden. Das Finanzergebnis (T€ 1.498; Vj. T€ 2.238) betrifft Erträge aus Beteiligungen (T€ 1.596; Vj. T€ 2.353), Zinserträge (T€ 44; Vj. T€ 34), Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (T€ 6; Vj. T€ 62) sowie Zinsaufwendungen (T€ 136; Vj. T€ 87). Beim Ergebnis vor Ertragsteuern ist ein Rückgang um T€ 63 (0,4%) zu verzeichnen. Die Ertragsteuern haben sich vor allem wegen den Ergebnissen der steuerlichen Betriebsprüfungen um T€ 114 (2,8%) erhöht. Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um T€ 177 bzw. 1,4% vermindert. 2. Vermögensstruktur Die Zunahme des Anlagevermögens um T€ 887 (2,5%) resultiert aus Investitionen des Geschäftsjahres (T€ 2.880), denen Abschreibungen (T€ 3.136) und Abgänge (T€ 29) gegenüberstehen. Durch die Ergebnisse der steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2019 wurde das Anlagevermögen um T€ 1.172 erhöht. Die Zunahme bei den Vorräten um T€ 3.360 (25,2%) beruht auf dem Zugang bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen von T€ 1.035 bzw. 54,8% sowie bei den Fertigerzeugnissen und Waren um T€ 2.325 bzw. 20,3%. Der Anstieg bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um T€ 469 (4,1%) betrifft die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 549 bzw. 10,3%) und die Erhöhung der Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (T€ 154 bzw. 4,8%). Dagegen ist bei den sonstigen Vermögensgegenständen ein Rückgang (T€ 234 bzw. 8,3%) zu verzeichnen. Die Wertpapiere weisen eine Minderung um T€ 589 (6,7%) auf. Die flüssigen Mittel nahmen um T€ 9.145 (27,3%) ab. Die Ursachen für die Abnahme sind in der Kapitalflussrechnung im Einzelnen dargestellt. Die aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich um T€ 138 auf T€ 174. Die Abnahme des Eigenkapitals um T€ 6.735 (7,2%) resultiert aus der Verminderung der Kommanditisten-Verrechnungskonten (T€ 6.620) und der Abführung der Gewinnanteile an die Kommanditisten (T€ 18.037). Dagegen steht dem Konzernjahresüberschuss des Berichtsjahres (T€ 12.922) und eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 5.000. Die Pensionsrückstellungen sind mit T€ 52 im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Die Zunahme der übrigen Rückstellungen um T€ 883 (26,3%) betrifft mit T€ 824 (123,5%) vorwiegend die Steuerrückstellungen. Bei den sonstigen Rückstellungen ist ein Anstieg um T€ 59 (2,2%) zu verzeichnen. Die Bankschulden wurden vollständig getilgt. Die erhaltenen Anzahlungen haben von T€ 115 auf T€ 145 zugenommen. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich eine Zunahme um T€ 534 (17,2%). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich ebenfalls um T€ 607 (23,7%) erhöht. Dabei nahmen die Verbindlichkeiten aus Steuern um T€ 440 (42,1%) und die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit um T€ 15 (7,4%) zu. III. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Die Politik der M E I E R Firmengruppe GmbH & Co. KG ist darauf ausgerichtet, Chancen und Risiken des unternehmerischen Handelns verantwortungsbewusst gegeneinander abzuwägen. Das Risikomanagement bei der M E I E R Firmengruppe GmbH & Co. KG umfasst sämtliche organisatorische Prozesse, durch die Risiken identifiziert sowie geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung entwickelt und umgesetzt werden. Als Risiken gelten dabei alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele, insbesondere das Ergebnis und die Liquidität auswirken. Eine laufende Optimierung unserer Risikomanagementsystem steht deshalb in unserer Unternehmensgruppe laufend und kontinuierlich auf dem Prüfstand. Aktuelle Risiken bestehen in angespannten Lieferketten, Anstieg der Material- und Energiekosten, Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und dem verstärkten Fokus auf nachhaltige Bauweise und Klimaschutz. Auch das Thema Cyberschutz ist ein ständiger Begleiter in der heutigen Unternehmenslandschaft. Schutzmaßnahmen durch wachsende Bedrohungen im Bereich "Cyberkriminalität" verursachen erhebliche zusätzliche Kosten. Die M E I E R Firmengruppe GmbH & Co. KG sehen trotz einem aktuell etwas eingetrübten Branchenumfeld noch eine Vielzahl von Chancen, ihre Kernaktivitäten auf einem hohen Niveau zu halten. Durch eine ständige Abstimmung unseres Kerngeschäfts zielt die Strategie der M E I E R Firmengruppe GmbH & Co. KG z. B. darauf ab, die Profitabilität in allen Unternehmenssegmenten weiterhin zu steigern. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung Kontinuierliche Investitionen in unsere Standorte ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein erfolgreiches zukünftiges Handeln. Am Standort Lauterhofen wurden eine Laborerweiterung vorgenommen. Diese dient vor allem einer notwendigen Dokumentation von Materialprüfarbeiten, aber auch für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Eine im Berichtsjahr weitere Investition in Lauterhofen zeigt auf, dass wir uns auch mit dem Thema "Nachhaltigkeit" beschäftigen. Auf unseren Produktionsgebäuden wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Anlagengröße von 750 kWp errichtet, die jedoch erst im April 2022 ans Stromnetz angeschlossen wurde. Ein Großteil des selbsterzeugten Stromes wird für unsere Produktionsanlagen verwendet. Aufgrund steigender Energiepreise kam diese Investition genau zum richtigen Zeitpunkt. V. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung sind für die Innovationskraft von Unternehmen unverzichtbar. Welche Baustoffe und Bauprodukte eingesetzt werden, beeinflusst den Umgang mit Ressourcen und wirkt sich auf Klima, Umwelt und Gesundheit aus. Die Forschung der M E I E R Firmengruppe betrifft vor allem Wege zu einer effizienteren Ressourcennutzung über umwelt- und klimaverträgliche Baustoffe sowie Produkte bis hin zum Recycling. Hierzu wurde am Standort Lauterhofen ein neues Baustofflabor bei den Meier Betonwerken errichtet, um genau an oben genannten Materialen Prüfarbeiten, aber auch umfangreiche Baustoffforschungen und Entwicklungen vorzunehmen. Durch den Einsatz neuer mineralischer und chemischer Zusatzstoffe bzw. Zusatzmittel werden die Verarbeitung und die Aushärtung unserer Betone ständig verbessert und für spezielle Einsatzgebiete auch neue Rezepturen ausgearbeitet. Die Entwicklung und Produktion neuer Steinsorten zählt immer zur obersten Priorität. Dabei spielt ein niedriger Wärmedurchgangskoeffizient (sog. U-Wert) eine tragende Rolle. VI. Voraussichtliche Entwicklung (Ausblick) Sieht man sich die bisherige Entwicklung der Bauwirtschaft im Jahr 2022 und die Prognose für 2023 an, so besteht Hoffnung, dass die Einflüsse durch Corona in der Baubranche immer geringer ausfallen werden. Die Baukonjunktur erlebte Anfang 2022 in vielen Bereichen einen Aufschwung und die Auftragsbücher der deutschen Bauindustrie sind aktuell noch gut gefüllt. Dem entgegen steht allerdings der nach wie vor präsente Fachkräftemangel. Darüber hinaus werden knappes Baumaterial sowie die durch die allgemeine Inflation infolge der Energiekrise stark gestiegenen Preise die Baubranche auch in der Zukunft begleiten. Höhere Zinsen nach einer langen Phase der Niedrigzinsen bedeuten nun auch eine bereits spürbare geringere Nachfrage im Wohnungsbau. Mit dem Bewusstsein endlicher Ressourcen und den spürbaren Auswirkungen des Klimawandels ist nachhaltiges Bauen eine weitere große Aufgabe der Baubranche. Um dies bewerkstelligen zu können, kommt es vor allem auf die drei wichtigsten Säulen an. Den Energie- und Ressourcenverbrauch minimieren, den Flächenverbrauch reduzieren und die Natur durch ein Gebäude während des gesamten Lebenszyklus' (Bau, Nutzung und Rückbau) möglichst wenig belasten. Aus dieser Perspektive wird die Gebäudequalität hinsichtlich der Auswirkungen auf die Umwelt beurteilt. Für Bauunternehmen jeder Größenordnung bietet nachhaltiges Bauen viele Chancen, wie beispielsweise Effizienzsteigerung durch reduzierten Energieverbrauch, Schutz natürlicher Ressourcen oder auch größeres Innovationspotenzial. Diesen Herausforderungen sehen wir zuversichtlich entgegen. Die Meier Firmengruppe geht nach einem witterungsbedingt zurückhaltenden 1. Quartal 2022 und einem sehr guten 2. und 3. Quartal 2022 von einem erfolgreichen Jahr 2022 mit steigenden Umsätzen im einstelligen Prozentbereich aus.
Lauterhofen, im Dezember 2022 Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG Die Geschäftsleitung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen: Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht Wir haben den Konzernabschluss der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG, Lauterhofen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzern-Bilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2021, sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Meier Firmengruppe GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Amberg, den 12.12.2022 L
& B Treuhand GmbH
Deubzer, Wirtschaftsprüfer Treu, Wirtschaftsprüfer |
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