Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 136805
Vorher
MRM 2024 Vermögensverwaltungs AGSOFTCON AG
Eingetragen
19.4.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Finanzierung und Management von Investments, soweit hierfür keine behördliche Erlaubnis erforderlich ist; Ausübung von Holding-Funktionen (Dienstleistungen); Erbringung von Leistungen auf dem Gebiet der Informationstechnik, insbesondere Softwareentwicklung und Beratung in Organisationsfragen; Unternehmensberatung, insbesondere im Rahmen von Verschmelzungen, Expandierungen und Umstrukturierungen, soweit keine rechtliche oder steuerliche Beratung damit verbunden ist.

Historie

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Management

NameRolle
Volker Sommer
seit 10.7.2015
Vorstandsmitglied
Michel Dorochevsky
seit 12.9.2011
Prokura
Ludwig Brünnig
seit 8.4.2011
Vorstandsmitglied
Alexandra Schmack
seit 8.4.2011
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nagarro AG (vormals: SOFTCON AG)

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

1. Wirtschaftsbericht

1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogen Rahmenbedingungen

Der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll im Jahr 2013 auf dem Rekordwert von 152 Milliarden Euro (plus 0,1 Prozent) stabil bleiben und 2014 um 1,6 Prozent auf 154,4 Milliarden Euro wachsen. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM im Oktober• auf seiner Konjunktur-Pressekonferenz in Berlin mit. Grundlage der Markteinschätzung sind aktuelle Prognosen des European Infonnation Technology Observatory (EITO). Der BITKOM senkt damit seine Prognose aus dem Frühjahr, als für das Jahr 2013 noch mit einem Plus von 1,4 Prozent gerechnet worden war. "Die meisten Segmente wachsen weiter deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft. In einigen Bereichen sehen wir• dagegen Umsatzrückgänge, die jeweils ganz unterschiedliche Ursachen haben", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. (Quelle: BITKOM Oktober 2013)

Die Informationstechnologie wächst der BITKOM-Prognose zufolge im Jahr 2013 um 2,0 Prozent auf 74,7 Milliarden Euro, 2014 um 2,8 Prozent auf 76,8 Milliarden Euro. Deutlich zulegen kann im laufenden Jahr das Geschäft mit Software, das um 4,9 Prozent auf 18,1 Milliarden Euro wächst. Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen wie Outsourcing und Wartung steigen um 2,4 Prozent auf 35,7 Milliarden Euro. (Quelle: BITKOM Oktober 2013)

Das etwas verhaltenere Wachstum hat keine Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung, Bereits Ende 2012 wurde mit 902.000 Beschäftigten erstmals die Marke von 900.000 Beschäftigten übersprungen. In Jahr 2013 werden voraussichtlich weitere 15.000 Arbeitsplätze entstehen, so dass Ende des Jahres 2013 bei den Unternehmen der BITKOM-Branche 917.000 Menschen beschäftigt sein werden. Größte Arbeitgeber sind Unternehmen der Informationstechnologie, die voraussichtlich 698.000 Arbeitsplätze stellen. Das entspricht einem Zuwachs von 19.000 Stellen. Kempf; "Softwarehäuser und. IT-Dienstleister sind die Haupttreiber der positiven Beschäftigungsentwicklung. Hier setzt sich Umsatzwachstum unmittelbar in zusätzliche Arbeitsplätze am Standort Deutschland um." (Quelle: BITKOM Oktober 2013)

1.2 Geschäftsverlauf

Die insgesamt positive Entwicklung des ITK-Marktes konnte aufgrund von negativen Einflüssen aus dem Kundenbereich der Telekommunikation/Netzwerkausrüster Umsatzseitig nicht übertragen werden. Das Ergebnis konnte jedoch signifikant gesteigert werden. Die Gründe hierfür sind zum einen der Entfall der Belastungen durch den nicht mehr bestehenden Bereich Utilities und zum anderen die in 2013 durchgeführten Maßnahmen zur Kostenreduzierung.

Der Umsatz im Berichtsjahr 2013 wurde von den Segmenten Advanced Solutions, ERP & Business Intelligence, Public Seetor & Mobile Solutions und Services & Dienste erwirtschaftet. Hierbei haben die Bereiche Services & Dienste und ERP & Business Intelligence den Großteil des Umsatzes getragen, gefolgt von den Segmenten Public Sector & Mobile Solutions und Advanced Solutions.

Die Produkte SC-OWI und SC-Mobil trugen mit stabilem Umsatz und Ergebnis überproportional zum Gesamtergebnis bei.

Der Bereich Advanced Solutions konnte mit Projekten im Zusammenhang mit Layer 7 ebenfalls positiv zum Gesamtergebnis beitragen.

Im Bereich ERP & Business Intelligence konnte ein großes Application Managed Services (AMS) Projekt gewonnen werden. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 3 Jahre. Die Übernahme des Service wurde in 2013 erfolgreich durchgeführt. Die Leistungserbringung erfolgt bis September 2016.

Der Bereich Services & Dienste erwirtschaftete auf Basis eines stabilen Geschäftes mit dein Kunden Unify sowie eines gegenüber der Planung höheren Umsatzes mit dein Kunden NSN die geplanten Umsatz und Ergebniszahlen.

In 2013 wurde ein Umsatz in Höhe von € 19,4 Mio. erreicht (VJ: € 23,63 Mio.) was einem Umsatzrückgang zum Vorjahr von 18,05 % entspricht.

Die Steigerung des um den Firmenwertabschreibung bereinigten Gewinns in 2013 gegenüber 2012 wird im Wesentlichen von den Bereichen Public Sector & Mobile Solutions und Advanced Solutions sowie Services & Dienste getragen.

Insgesamt konnte im Quartal 4 über alle Bereiche, eine gute Auslastung sowie Umsatzlage erreicht werden.

Damit wurde gegenüber der Planung für 2013 das Umsatzziel (+ 16,93 %) übererfüllt und das geplante Ergebnis EBITA (- 10,88 %) verfehlt.

Im Zuge der Integrationsaktivitäten innerhalb der Allgeier SE und dem damit verbundenen Aufbau der Division Nagarro wurde der Bereich "SD" aus der Schwesterfirma Skytec AG in die SOFTCON AG auf Basis eines Asset-Deals integriert. Der Kaufpreis für den Asset-Deal beträgt 19.502,- €. Für die Integration des Bereiches wurde in der SOFTCON AG der Bereich "DEV" (Softwaredevelopment) eröffnet. Im Zuge des Asset-Deals werden 7 Mitarbeiter in Form eines Betriebsübergangs von der Skytec AG übernommen. Des weiteren werde die Rechte am Produkt Scada übertragen und eine Reihe von laufenden Projekten und Kundenbeziehungen (kleiner 10) übernommen.

Mit diesem Schritt werden weitere Grundlagen für einen gemeinsamen einen Marktauftritt von Nagarro und SOFTCON geschaffen.

1.3 Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjalu• 2013 wurde auch der Bereich Entwicklung neuer Produkte und Weiterentwicklung der vorhandenen Softwareprodukte betrieben. Der dabei angefallene Entwicklungsaufwand bewegt sich im Geschäftsjahr 2013 wie auch im Vorjahr im unteren sechsstelligen Eurobereich. Im Vordergrund steht dabei insbesondere die Fortentwicklung der bestehenden Produkte.

Im Entwicklungsbereich sind im Wesentlichen 7 Mitarbeiter beschäftigt (aufgeteilt in zwei fachliche Teams), welche aber auch andere Aufgaben im Unternehmen haben.

Forschung wurde im Geschäftsjahr 2013 nicht betrieben.

1.4 Ertragslage

Es konnte ein Umsatz von € 19,365 Mio, erzielt werden (VJ: €23,630 Mio.).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt T€ 1,065,9 (VJ: T€ 50) und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 2.131,8 % erhöht.

Das Ergebnis vor Firmenwertabschreibung beträgt dabei T€ 1.167,0 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (T€ 486,0) um 240,12 % erhöht.

Folgende Kennzahlen werden fit• das Geschäftsjahr 2013 ausgewiesen:

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit: 1.439 T€ (Vorjahr 649 T€)
Gesamtkapitalrentabilität : 7,27 % (Vorjahr 0,3 %)

Der Auftragsbestand lag zum 31.12.2013 bei 9,133 Mio. €.

Die Entwicklung des Auftragsbestands in 01/2014 verläuft wie erwartet und liegt bei ca. 64 % des geplanten Jahresumsatzes für 2014.

1.5 Finanz- und Vermögenslage

Die Vermögensverhältnisse der Gesellschaft sind geordnet. Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gegeben und die Liquidität ist auch für die überschaubare Zukunft gewährleistet.

Der Geschäftsbetrieb konnte weiterhin gänzlich ohne Fremdmittel abgewickelt werden. Entsprechend erfolgte die Finanzierung der Investitionen in voller Höhe aus der überschüssigen Liquidität.

Die vorhandene Kreditlinie in Höhe von T€ 500,0 wurde nicht in Anspruch genommen.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus der operativen Geschäftstätigkeit waren in 2013 tun 856 T€ bzw. T€ 600 geringer als im Vorjahr.

Das Eigenkapital erhöht sich um T€ 53,6 auf T€ 11.108. Die Eigenkapitalquote, berechnet als Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme (Bilanzsumme = T€ 14,785 / VJ. T€ 15.552), beträgt zum Bilanzstichtag 75,13 %.

2. Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge aufgetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft haben.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Zukunftsbezogene Aussagen

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen der SOFTCON und des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Aus diesem Grund können die tatsächlich eintretenden Ergebnisse von den hier formulierten Aussagen abweichen.

3.2 Risikomanagement und Chancen

Das Geschäft der Gesellschaft ist unvermeidlich mit Risiken verbunden, die sich trotz aller Sorgfalt nicht restlos ausschließen lassen. Zur Früherkennung und Risikosteuerung sind aus diesem Grund die Erfassung, Bewertung und Berichterstattung von Risiken im Risikomanagement-Handbuch geregelt.

Die nachfolgend beschriebenen Risiken sind nicht die einzigen, welchen die SOFTCON ausgesetzt ist. Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind oder Risiken, die jetzt noch als unwesentlich eingeschätzt werden, können die Geschäftsaktivitäten ebenfalls noch beeinträchtigen.

Das derzeit größte Risiko für die Umsetzung der geplanten Ergebnissteigerung ist die nach wie vor bestehende Ressourcenverknappung auf dem Personalmarkt. Um dieses Risiko weiter zu minimieren, werden die folgenden Maßnahmen kontinuierlich weiter verfolgt:

Weiterer Ausbau des Büros Leipzig, da die Personalverfügbarkeit in dieser Region günstiger zu bewerten ist

Stärkung unserer rumänischen Tochter SOFTCON IT-Services S.r.l.

Darüber hinaus wurde von einem Auftraggeber aus dem Kundensegment Telekommunikation/Netzwerkausrüster in 2013 eine weitere Reduzierung der Lieferanten durchgeführt was SOFTCON direkt betrifft. Die Lieferantenkonsolidierung wurde im ersten Halbjahr 2013 durchgeführt so dass der Umsatz mit diesem Kunden im zweiten Halbjahr signifikant (um ca. 75%) zurückgegangen ist. Dies wurde in der Planung ihr 2013 sowie 2014 berücksichtigt. Schwerpunktmäßig trifft dies das 3rd-Party Geschäft mit niedriger Marge. Dieser Umsatzverlust kann in 2014 nur teilweise über Neukundengeschäft ausgeglichen werden.

Die nach wie vor positive Entwicklung des IT-Marktes sowie der steigende Bekanntheitsgrad der SOFTCON sind im Zusammnenhang mit den geplanten Vertriebsaktivitäten als Chance für das Jahr 2014 zu sehen. Die fachlich und vertrieblich engere Zusammenarbeit mit der Schwesterfirma Nagarro stärkt die Marktposition und damit die Erfolgschance bei der Neukundenakquise in einem insgesamt positiven Umfeld.

3.3 Prognose

SOFTCON plant im Jahr 2014 einen leicht rückläufigen Umsatz (ca. - 10 % zum Vorjahr) sowie eine Steigerung des Ergebnisses (EBITDA) von etwas mehr als 35 %.

Der aktuelle Auftragsbestand im Januar 2014 bestätigt die Umsatzplanung für 2014.

Um die geplante Ergebnissteigerung bei gleichzeitigem, wenn auch geringen Umsatzrückgang zu realisieren, wird der in 2013 aufgesetzte Maßnahmenkatalog der monatlich auf Umsetzungsgrad und Wirksamkeit geprüft wird fortgeführt,

Darüber hinaus gibt es einen neuen Vertriebsmitarbeiter, der zur Stärkung der Neuakquise bei mittelständischen Kunden eingesetzt wird. Somit wird das Kundenportfolio weiter verbreitert und die Abhängigkeit von einzelnen Konzernen verringert.

Für das Jahr 2015 ist nach Ausphasung des Kunden NSN im Jahr 2014 wieder eine Umsatzsteigerung im unteren zweistelligen Prozentbereich geplant sowie eine weitere damit einhergehende Ergebnissteigerung. Die Umsatzsteigerung wird dabei zum einen durch die in 2013 neu geknüpften Kundenbeziehungen gestützt und zum anderen wird abhängig von der sich entwickelnden Kundenstruktur die Vertriebsmannschaft im Jahr 2014 entsprechend aufgebaut.

 

München, den 31.1.2014

Bilanz

AKTIVA

    Geschäftsjahr 2013 Vorjahr 2012
EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 'und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.539,00   26.106,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 39.539,00 101.110,00
II. Sachanlagen      
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   209.494,00 276.097,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   358.329,33 358.329,33
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen   110.636,00 162.816,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.158.503,72   6.085.968,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.344.299,38   7.110.837,37
3. sonstige Vermögensgegenstände 59.222,40 12.562.025,50 19.484,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.465.851.38 1.380.016.94
C. Rechnungsabgrenzungsposten   39.369,60 31.531,90
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   0,00 17,00
Summe A K T I V A   14.785.244,81 15.552.315,42

PASSIVA

     
Geschäftsjahr Vorjahr 2012
    EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 5.406.500,00   5.406.500,00
II. Gewinnrücklagen      
1. gesetzliche Rücklage 540.650,00   487.067,17
III. Bilanzgewinn 5.160.754,30 11.107.904,30 5.160.754,30
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.833,00   0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00   500,00
3. sonstige Rückstellungen 1.433:909,03 1.435.742,03 1.439.128,54
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.352.222,91   1.669.274,72
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 588.494,34   939.997,68
3. sonstige Verbindlichkeiten 90.281,23 2.030.998,48 112.133,01
- davon aus Steuern (GJ 90,281,23 /VJ 112.133,01)      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   210.600,00 336.960,00
Summe PASS 1 VA   14.785.244,81 15.552.315,42

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2013 - 31.12.2013

    Geschäftsjahr 2013 Vorjahr 2012
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   19.364.645,48 23.629.990,10
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   -52.180,00 -21.705,00
3. sonstige betriebliche Erträge   75.160,32 116.792,39
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 107.081,38   469.135,33
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.417.009,89 11.524.091,27 13.890.616,93
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 5.119.014,90   8.083.944.25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 850.619,69 5.969.634,59 1.043.224,42
- davon für Altersversorgung (GJ 66.912,8©1 VJ 58.970,62)      
6. Abschreibungen      
a) Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   235.138,20 593.779,09
7. sonstige betriebliche Aufwendungen   962.766,72 1.839.448,30
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   384.305,51 252.262,99
- davon aus verbundenen Unternehmen (GJ 380.386.70 / VJ 251.278,77)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   14.441,99 7.468,27
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen (GJ 10.812,74 / VJ 6.205,00)      
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.066.879,64 49.724,89
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   4801,60 500,00
12. sonstige Steuern   854,38 2.850,00
13. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne   1.018.243,93 19.583,48
14. Jahresüberschuss   53.682,83 26.791,41
15. Gewinnvortrag aus Vorjahr   6.180.764,30 5.160.754,30
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen      
a) in die gesetzliche Rücklage   63,682,83 26.791,41
17. Bilanzgewinn   6.180.764,30 6.160.754,30

Anhang zum 31. Dezember 2013

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma Softcon AG wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktien-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde über 5 Jahre abgeschrieben.

Neu angeschaffte Sachanlagen werden linear auf eine Nutzungsdauer von 3 (Hardware) bzw. auf 4 bis 13 Jahre (sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung) abgeschrieben.

Bei den beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 410,00 € wurden die Anschaffungskosten im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 wurden bis zum Geschäftsjahr 2010 in einen Sammelposten eingestellt und gemäß ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt, Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Personaleinzelkosten zuzüglich angemessener Teile der Gemeinkosten.

Sämtliche Forderungen wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalbetrag bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Pensionsrückstellungen (EUR 136.685,00) wurden nach dem "Projected-Unit-Credit"- Verfahren bewertet. Dabei wurde ein Zinssatz von 4,88 %, ein Rententrend von 1,5 % sowie die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrundegelegt.

Eine Rückdeckungsversicherung in Höhe des beizulegenden Zeitwerts von EUR 134,852,00 wurde verrechnet:

Stand 31.12.2012 der Pensionsrückstellung 128.273,00 EUR
Zuführung Geschäftsjahr 8.412,00 EUR
Abgang wegen Auflösung der Beschäftigung 0,00 EUR
Stand 31.12.2013 der Pension-Rückstellung 136.685,00 EUR
Stand 1.1. Aktivwert der Rückdeckungsversicherung -128.290,00 EUR
Zugänge - 6.562,00 EUR
Abgänge 0.00 EUR
  1.833,00 EUR

Von dem Aktivwert entfallen EUR 159.928,79 auf eingezahlte Beiträge seit Bestehen der Versicherung. Bei der Saldierung der Pensions-Rückstellung mit dem Deckungsvermögen wurden Aufwendungen in Höhe von EUR 8.412,00 mit Erträgen in Höhe von EUR 6.562,00 verrechnet,

Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - mit Ausnahme der Kautionen i.H.v. EUR 4.517,24 - innerhalb eines Jahres fällig.

Gegenüber der Alleingesellschafterin, der Softcon MBO GmbH, München, bestehen zum Stichtag Forderungen i.H.v. EUR 6.422.996,31.

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Stichtag folgende Forderungen:

Götzfried AG 25.219,69 EUR
Nagarro Software GmbH 24.990,00 EUR
Softcon MBO GmbH 6.422.996,31 EUR
XIOPIA GmbH 45.204,50 EUR
Allgeier Solutions GmbH 825.888,88 EUR

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Leistungsforderungen 95.414,19 EUR
Sonstige Vermögensgegenstände 7.248.885,19 EUR
  7.344.299,38 EUR

Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten erfolgte mit dem Kurs am Entstehungsstichtag.

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 1.014) sowie Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Leistungen Dritter (TEUR 309).

3. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt (Vorjahr in Klammern):

  Restlaufzeiten
bis 1 Jahr > 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.352 (1.669) - (-) - (-)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 588 (940) - (-) - (-)
3. sonstige Verbindlichkeiten 90 (112) - (-) - (-)

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Leistungsverbindlichkeiten 483.636,91 EUR
Sonstige Verbindlichkeiten 104.857,43 EUR
  588.494,34 EUR

4. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel, der Bestandteil dieses Anhangs ist.

5. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Periodenfremde Erträge aus Steuern vom Einkommen und Ertrag sind aufgrund einer Betriebsprüfung in Höhe von insgesamt EUR 6,801,60 vorhanden.

D. Sonstige Angaben

1. Gewinnabführungsvertrag

Mit Notarvertrag vom 30.11.2010 hat sich die Softcon AG verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an ihre Alleingesellschafterin, die Softcon MBO GmbH, abzuführen. Die Vereinbarung wurde erstmalig für das Geschäftsjahr 2010 wirksam. Die Zustimmung der Hauptversammlung erfolgte mit Beschluss vom 03.12.2010, die Eintragung in das Handelsregister am 09.12.2010.

2. Beteiligungen von mindestens 20 %

Name: Softcon IT-Services S.r.l.

Sitz: Timissoara, Rumänien

Anteil am Kapital: 100 %

Eigenkapital 31.12.2013: 342.105 EUR (1.525.593 Lei)

Jahresfehlbetrag 2013: -8.683 EUR (-38.722 Lei)

3. Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres 2013 waren Herr Ludwig Brünnig, Vorstand Geschäftsfeld S & D (Service & Dienste) und Finanzen/Controlling, Herr Gerhard Dobrunz (ab 20.02.2013), Vorstand Marketing/Vertrieb, Herr Marco Günder, Vorstand Kooperation und Integration innerhalb der Gruppe (vorn 20.02.2013 bis 31.12.2013) und Frau Alexandra Schmack, Vorstand Geschäftsfeld ERP/BI, PDS (Public Sector) und Technologie/Strategie, Mitglieder des Vorstandes. Die Gesellschaft wird durch zwei Vorstände gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied zusammen mit einem Prokuristen vertreten.

Auf die Angabe der Vorstandsvergütungen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Anzahl der Aktien

Die Zahl der Aktien (Stammaktien) beläuft sich auf 5.406.500 Stück. Der Nennbetrag pro Stück beträgt EUR 1,00.

5. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich während des Geschäftsjahres wie folgt zusammen:

Brigitte Stuckart (Vorsitzende) ehemalige Vorständin der Softcon AG i.R.
Carl Georg Dürschmidt Vorstandsmitglied der Allgeier SE, München
Werner Enders Vorstandsmitglieder der Allgeier Management AG, München

Für 2013 fielen Aufsichtsratsvergütungen von EUR 4.500,00 an.

6. Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern

Im Jahresdurchschnitt waren 68 Vollzeitkräfte und 12 Teilzeitkräfte beschäftigt.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund geschlossener Miet-, Kfz-Leasing- und Telefonanlagen-Leasing-Verträge. Im Einzelnen setzen sich diese wie folgt zusammen:

  Restlaufzeiten
bis 1 Jahr > 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Raummiete 284 (311) 939 (961) - (119)
Kfz-Leasing 53 (69) 60 (34) - (-)
Leasing Telefonanlage (inkl. Versicherung) 1 (4) 2 (10) - (-)

8. Einbeziehung in einen Konzernabschluss und Offenlegung

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Firma Allgeier SE, München, einbezogen und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

München, den

Unterschrift

Anlagespiegel vom 01.01.2013 bis 31.12.2013

  ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1.1.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR ZUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen. gewerblich° Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rahmen und Werten 1.602.699,48 24.729,50 0,00 1.627.428,98
Geschäfts- oder Firmenwerte 2.440.228,71 0,00 0,00 2.440.228,71
  4.042.928,19 24.729,50 0,00 4.067.657,69
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 693.728,54 56.128,70 1.520,96 748.336,28
Finanzanlagen        
Anteile an verbundener Unternehmen 358.329,33 0,00 0,00 358.329,33
  5.094.986,06 80.858,20 1.520,96 5.174.323,30
  KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
01.012013 Zugänge Abgänge 21.12.2013
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen. gewerblich° Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rahmen und Werten 1.576.593,48 11.296,50 0,00 1.587.889,98
Geschäfts- oder Firmenwerte 2.339.118,71 101.110,00 0,00 2.440.228,71
  3.915.712,19 112.406,50 0.00 4.028.118,69
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 417.631,54 122.731,70 1.520,96 538.842,28
Finanzanlagen        
Anteile an verbundener Unternehmen 0,00 0,00 0.00 0,00
  4.333.343,73 235.138,20 1.520,96 4.566.960,97
  BUCHWERTE
31.12.2013 31.122012
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen. gewerblich° Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rahmen und Werten 39.539.00 26.106,00
Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 101.110,00
  39.539,00 127.216,00
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.494,00 276.097,00
Finanzanlagen    
Anteile an verbundener Unternehmen 358.329,33 358.329,33
  607.362,33 761.642,33

IV. Wiedergebe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 1. Februar 2014 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SOFTCON AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31, Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften Hegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 5 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (WW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger. Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes dar Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit das rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung das Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der hei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Düsseldorf, 1. Februar 2014

LOHR COMPANY GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Jörg Andreas Lohr, Wirtschaftsprüfer

Dr. Frank Otto, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

der SOFTCON AG

Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2013 vom Vorstand laufend über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert. In 3 Sitzungen hat der Aufsichtsrat mit dem Vorstand die Entwicklung der Gesellschaft erörtert und die Geschäftsführung des Vorstands überwacht und beratend begleitet.

Gegenstand der Berichterstattung und der Beratung waren insbesondere die laufende Geschäftsentwicklung sowie die strategische Ausrichtung der SOFTCON AG und das Risikomanagement. Schwerpunkte neben der Überwachung der Geschäftsführung waren die Neuausrichtung der SOFTCON AG nach der Schließung des Geschäftsbereichs Utilities, die Neukundengewinnung und das Thema Entwicklungen beim Kunden NSN sowie die Planung für 2014 bis 2016,

Es wurde beschlossen einen Geschäftsbereich der Skytec SD mit Wirkung zum 31.12.2013 durch einen Asset-Deal in die SOFTCON AG zu integrieren.

Zusätzlich soll durch den Zukauf eines kleineren IT-Unternehmens In 2014 die sehr positive Entwicklung des Ertrags weiter gefestigt und ein Wachstum des Umsatzes erreicht werden.

Der Aufsichtsrat hat sich mit allen Rechtsgeschäften und Maßnahmen befasst, bei denen seine Mitwirkung erforderlich war. Insbesondere hat er die Geschäftsführungsmaßnahmen, für die seine Genehmigung erforderlich war, eingehend geprüft und die Zustimmung erteilt. Ausschüsse des Aufsichtsrats bestanden im Berichtsjahr nicht.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der SOFTCON AG zum 31. Dezember 2013 sowie der Lagebericht lagen dem Aufsichtsrat vor. Der Aufsichtsrat hat die vorgenannten Unterlagen geprüft und in der Sitzung des Aufsichtsrats vorn 27. Februar 2014 ausführlich erörtert, Der Aufsichtsrat hatte keine Einwendungen und stimmte dem Ergebnis zu. Der vorn Vorstand aufgestellte Jahresabschluss ist gebilligt und damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands und alten Mitarbeitern der SOFTCON Gruppe für ihren außergewöhnlichen Einsatz im Geschäftsjahr 2013.

 

München, den 27. Februar 2014

Der Aufsichtsrat der SOFTCON AG

Brigitte Stuckart, Aufsichtsratsvorsitzende

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