Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 270635
Vorher
KLB Blech in Form GmbHWuppermann Systemtechnik GmbH
Eingetragen
7.2.2001
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Planung, Herstellung, Handel und Vertrieb von Anlagen und Geräten aus Edelstahl, Stahl und Aluminium, insbesondere zum Einsatz in der Reinraumtechnik für den öffentlichen und gewerblichen Bereich.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Michael Berlep
seit 3.1.2025
Prokura
Geschäftsführer
Martin Stockinger
seit 2.2.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lafayette Mittelstand Capital Fund II SCSLUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Wecubex GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wuppermann Systemtechnik GmbH

Herbolzheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz

AKTIVA

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 412.655,00   530.360,00
2. Firmenwert 8.127,00   9.050,00
    420.782,00 539.410,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 87.412,00   0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.304.002,00   994.930,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.312.742,00   2.477.493,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 121.362,00   0,00
    3.825.518,00 3.472.423,00
    4.246.300,00 4.011.833,00
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.150.975,84   1.151.587,25
2. Unfertige Erzeugnisse 526.333,49   349.451,70
3. Fertige Erzeugnisse 2.209.890,21   1.879.447,40
    3.887.199,54 3.380.486,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.877.698,83   2.005.999,76
2. Sonstige Vermögensgegenstände 265.646,62   263.093,62
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 183.761,00 (Vj.: EUR 155.126,00) -      
    3.143.345,45 2.269.093,38
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   245.723,65 276.485,87
    7.276.268,64 5.926.065,60
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   26.644,00 21.204,00
    11.549.212,64 9.959.102,60

PASSIVA

     
  31.12.2016 31.12.2015
  EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 76.500,00   76.500,00
II. Kapitalrücklage 4.274.060,86   4.274.060,86
III. Gewinnvortrag 378.269,58   1.046.761,67
IV. Jahresfehlbetrag -1.080.031,80   -668.492,09
    3.648.798,64 4.728.830,44
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen 222.639,00   204.358,00
2. Steuerrückstellungen 0,00   50.500,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.655.435,00   1.594.085,00
    1.878.074,00 1.848.943,00
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00   500.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.662,88   69.793,45
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 583.846,20   241.875,01
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.101.640,36   2.343.986,90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 200.000,00 (Vj.: EUR 50.000,00) -      
5. Sonstige Verbindlichkeiten 326.190,56   225.673,80
- davon aus Steuern: EUR 316.218,68 (Vj.: EUR 199.345,56) -      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.521,51 (Vj.: EUR 5.604,02) -      
    6.022.340,00 3.381.329,16
    11.549.212,64 9.959.102,60

Gewinn- und Verlustrechnung

2016 2015
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   28.190.374,42 27.481.122,25
2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   507.324,60 169.429,75
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   6.201,14 5.810,27
4. Sonstige betriebliche Erträge   447.329,75 256.255,53
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.416.574,19   8.535.465,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.227.799,51   1.915.405,63
    11.644.373,70 10.450.871,44
6. Rohergebnis   17.506.856,21 17.461.746,36
7. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 11.193.004,78   10.755.642,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.361.253,17   2.361.572,26
- davon für Altersversorgung: EUR 80.047,26 (Vorjahr: EUR 122.506,39) -      
    13.554.257,95 13.117.214,82
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   1.135.661,64 1.221.014,64
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen   3.823.051,28 3.645.394,51
10. Betriebsergebnis   -1.006.114,66 -521.877,61
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   0,00 6.616,64
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) -      
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   68.106,38 107.784,12
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 50.112,38 (Vorjahr: EUR 42.025,58) -      
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   337,76 38.100,00
14. Ergebnis nach Steuern   -1.074.558,80 -661.145,09
15. Sonstige Steuern   5.473,00 7.347,00
16. Jahresfehlbetrag   -1.080.031,80 -668.492,09

Anhang 2016

Wuppermann Systemtechnik GmbH, 79336 Herbolzheim
Amtsgericht Freiburg i.Br.; HRB 270635

A. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 wurden bei der Bewertung der halbfertigen- und fertigen Waren neben den aktivierungspflichtigen Kostenbestandteilen nach § 255 Abs. 2 HGB auch angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung in den Herstellungskosten berücksichtigt. Damit wird ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Die Bewertung vergleicht sich damit mit dem Vorjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilRUG wurden berücksichtigt.

Von Dritten entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Bei der Abschreibung der Firmenwerte werden Nutzungsdauern von 5 und 15 Jahren zu Grunde gelegt. Eine über 5 Jahre hinausgehende Nutzungsdauer wurde in den Fällen gewählt, in denen man von einer entsprechend langanhaltenden Kundenbindung ausgehen kann.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und unter Berücksichtigung der Vorgaben in den internen Wuppermann Bilanzierungsrichtlinien. Die Nutzungsdauern der Sachanlagen betragen 3 bis 15 Jahre.

Die Abschreibungen wurden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer teilweise linear vorgenommen. Bei den Zugängen wurde die Jahresabschreibung zeitanteilig mit 1/12 je Monat verrechnet.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 150,00 wurden im Geschäftsjahr zu 100 % abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften Wirtschaftsgüter mit dem Wert zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 werden in einem Pool zusammengefasst und auf 5 Jahre linear abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen sind im Geschäftsjahr 2016 keine angefallen.

Soweit bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem am Abschlussstichtag maßgebenden niedrigeren Wert lag, wurde dies durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

In Vorjahren vorgenommene Abschreibungen und Abwertungen wurden bei den Gegenständen des Anlagevermögens beibehalten.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Unter Berücksichtigung von Altersstruktur und Gängigkeit wurde den Risiken der Lagerhaltung Rechnung getragen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet, wobei die verlustfreie Bewertung berücksichtigt wurde. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten für Material und Fertigung sowie die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. Zudem werden angemessene Teile der Kosten der Verwaltung berücksichtigt. Zinsen sind darin nicht enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Wertberichtigungen wurden in begründeten Einzelfällen vorgenommen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "projected unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämie) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln G 2005" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Pensionen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sie wurden auf Vollkostenbasis, ggf. unter Berücksichtigung zukünftiger Preissteigerungen, ermittelt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachstehenden Anlagespiegel ersichtlich.

Anlagenspiegel 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2016 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.241.693,35 10.666,34 0,00 0,00 1.252.359,69
2. Firmenwert 28.682,00 0,00 0,00 0,00 28.682,00
  1.270.375,35 10.666,34 0,00 0,00 1.281.041,69
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten 0,00 87.412,00 0,00 0,00 87.412,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.037.479,88 673.159,20 108.108,15 0,00 3.602.530,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.167.533,87 492.611,10 137.165,19 0,00 5.522.979,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 121.362,00 0,00 0,00 121.362,00
  8.205.013,75 1.374.544,30 245.273,34 0,00 9.334.284,71
Anlagevermögen - insgesamt - 9.475.389,10 1.385.210,64 245.273,34 0,00 10.615.326,40
kumulierte Abschreibungen
1.1.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 711.333,35 128.371,34 0,00 839.704,69
2. Firmenwert 19.632,00 923,00 0,00 20.555,00
  730.965,35 129.294,34 0,00 860.259,69
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.042.549,88 363.837,20 107.858,15 2.298.528,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.690.040,87 642.530,10 122.333,19 3.210.237,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.732.590,75 1.006.367,30 230.191,34 5.508.766,71
Anlagevermögen - insgesamt - 5.463.556,10 1.135.661,64 230.191,34 6.369.026,40
Restbuchwert Restbuchwert
31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 412.655,00 530.360,00
2. Firmenwert 8.127,00 9.050,00
  420.782,00 539.410,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten 87.412,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.304.002,00 994.930,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.312.742,00 2.477.493,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 121.362,00 0,00
  3.825.518,00 3.472.423,00
Anlagevermögen - insgesamt - 4.246.300,00 4.011.833,00

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich wie folgt:

Gesamtbetrag 31.12.2016 Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Gesamtbetrag 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.877.698,83 2.877.698,83 0,00 2.005.999,76
Sonstige Vermögensgegenstände 265.646,62 81.885,62 183.761,00 263.093,62
  3.143.345,45 2.959.584,45 183.761,00 2.269.093,68

(3) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 76.500,00 und ist vollständig eingezahlt.

Nach einer vom Gesellschafter zum Geschäftsjahresende 2014 geleisteten Zuzahlung in das Eigenkapital von TEUR 4.000 gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB valutiert die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 4.274.

Im Übrigen wird ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 378 ausgewiesen.

(4) Pensionsrückstellungen

(a) Bewertungsgrundlagen

Für die Zusagen in der Handelsbilanz wird - da eine leistungskongruente Rückdeckung der zugesagten Versorgungsleistungen vorliegt - der Verpflichtungsumfang gemäß BilMoG analog dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung gem. § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB angesetzt.

Eine zusätzliche Bewertung der Pensionsverpflichtung ist daher nicht erforderlich. Die Berechnung erfolgte mit einem Rechnungszins von 3,22 %.

Die Bewertung einer weiteren Versorgungsverpflichtung beruht auf der "projected unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien). Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag liegt hier das vertragliche Pensionierungsalter sowie folgende Bewertungsannahmen zugrunde.

Rechnungszins: 4,01 % (Vj.: 3,89 %) p.a. (gem. § 253 Abs. 2 HGB und RückAbzinsV)

Rententrend: 1,50 % (Vj.: 1,50 %)

Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck

Der Unterschiedsbetrag zum Bilanzstichtag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Wertansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des ab dem Geschäftsjahr 2016 analog § 253 Abs. 2 HGB anzuwendenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und des vormals nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 36.126.

(b) Verrechnung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
Pensionsrückstellung (brutto) 341.017,00 311.139,00
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (verpfändet) 118.378,00 106.781,00
Pensionsrückstellung 222.639,00 204.358,00

(5) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Positionen:

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Gewährleistungen und Kulanz TEUR 138,0 (Vj.: TEUR 189,0)

Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 23,5 (Vj.: TEUR 34,5)

Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen TEUR 690,5 (Vj.: TEUR 685,8)

Berufsgenossenschaftsbeiträge TEUR 22,6 (Vj.: TEUR 28,2)

Sonderzahlungen und Abfindungen an Arbeitnehmer TEUR 426,5 (Vj.: TEUR 285,2)

Mitarbeiterjubiläen TEUR 31,9 (Vj.: TEUR 31,5)

Lohn- und Gehaltsüberhänge TEUR 39,8 (Vj.: TEUR 39,5)

Aufbewahrungsverpflichtungen und Sonstiges TEUR 32,0 (Vj.: TEUR 32,0)

ausstehende Rechnungen TEUR 115,4 (Vj.: TEUR 190,6)

zu gewährende Boni TEUR 135,2 (Vj.: TEUR 77,8)

Die Rückstellung für Mitarbeiterjubiläen wurde auf Grundlage der Vereinbarung über Sozialleistungen in der Wuppermann-Gruppe berechnet.

Die Rückstellung für Garantieleistungen ist als pauschale Gewährleistungsrückstellung mit 0,5 % der Umsatzerlöse des Berichtsjahres ermittelt.

(6) Verbindlichkeiten

(a) Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von Gesamtbetrag
31.12.2016 bis zu einem Jahr > einem Jahr davon > 5 Jahre 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 500.000,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.662,88 10.662,88 0,00 0,00 69.793,45
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 583.846,20 583.846,20 0,00 0,00 241.875,01
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.101.640,36 200.000,00 4.901.640,36 0,00 2.343.986,90
Sonstige Verbindlichkeiten 326.190,56 326.190,56 0,00 0,00 225.673,80
  6.022.340,00 1.120.699,64 4.901.640,36 0,00 3.381.329,16

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 4.339 Verbindlichkeiten aus dem konzernweiten Cash Pooling bei der Wuppermann AG sowie zwei Darlehen in Höhe von TEUR 763.

(b) Besicherung der Verbindlichkeiten

Für die vorstehenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen handelsübliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten.

Für die übrigen Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft keine Sicherheiten gewährt

II. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

(1) Haftungsverhältnisse

Es bestand bis Januar 2016 eine Mithaftung als Gesamtschuldner für Bankverbindlichkeiten gegenüber dem verbundenen Unternehmen Wuppermann AG aus einem Ratentilgungsdarlehen (Vj.: TEUR 375). Das Darlehen wurde im Januar 2016 vollständig getilgt. Die Mithaftung ist damit entfallen.

(2) sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen für die Laufzeit der laufenden Verträge folgende finanzielle Verpflichtungen:

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Miete Gebäude (netto) 3.246 3.246
Miete bewegliches Anlagevermögen 146 143
Bestellobligo 778 478
  4.170 3.867
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 240 240

Der Anstieg des Bestellobligos ist mit der Bestellung einer Abkantbank in Höhe von TEUR 329 zu erklären.

III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Vergleichbarkeit der Umsatzerlöse

Durch die erstmalige Anwendung des BilRUG sind die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres mit denen des Vorjahres nicht vergleichbar. Dies liegt insbesondere an den einzelnen Sachverhalten, die im Jahresabschluss 2015 noch als sonstige betriebliche Erträge auszuweisen waren und ab dem Geschäftsjahr 2016 unter den Umsatzerlösen auszuweisen sind. Unter Anwendung der ab dem Geschäftsjahr 2016 anzuwenden Vorschriften hätten die Umsatzerlöse 2015 in der Vorjahresspalte der Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von TEUR 27.501 statt in Höhe von TEUR 27.481 ausgewiesen werden müssen.

(2) Verrechnung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB

EUR
Zinsaufwand der Pensionsrückstellung 6.069,00
Aufzinsung aus der Änderung des Diskontierungssatzes -5.083,00
Zeitwertänderung des Deckungsvermögens 257,00
Ausweis Personalaufwand -4.826,00

(3) Periodenfremde Erträge

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Auflösung Rückstellungen 317 126
Gewinne aus Anlagenabgängen 90 17
Übrige 25 9
  432 152

(4) Periodenfremde Aufwendungen

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
Forderungsverluste 1 0
Einstellung in die EWB zu Ford. 6 0
Verluste aus Anlagenabgängen 2 4
Übrige 5 27
  14 31

(5) Außergewöhnliche Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 HGB

Die Personalaufwendungen enthalten TEUR 300 für außergewöhnliche Aufwendungen (Restrukturierung).

D. Sonstige Angaben

I. Geschäftsführung und Organbezüge

Zu gemeinschaftlich vertretungsberechtigten Geschäftsführern waren bestellt:

 

Herr Ingo Laumann, Baden Baden,

 

Herr Christian Graeve, Essen

Hinsichtlich der Angaben der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird von den Erleichterungen gemäß § 286 Nr. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Im Übrigen entfällt auf die früheren Mitglieder der Geschäftsführung bei den Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag ein Betrag von TEUR 157 vor und TEUR 39 nach Verrechnung von Rückdeckungsansprüchen gemäß § 246 Abs. 2 HGB.

II. Konzernzugehörigkeit

Der Abschluss der Wuppermann Systemtechnik GmbH wird in den Konzernabschluss (größter und kleinster Kreis) der Wuppermann AG, Leverkusen, eingezogen und im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

III. Arbeitnehmer

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Vollzeit Teilzeit Insgesamt
Arbeitnehmer 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Gewerblich 220 217 12 9 232 226
Kaufmännische 36 37 6 6 42 43
insgesamt 256 254 18 15 274 269

Daneben beschäftigen wir zusätzlich 7 (Vj.: 8) Auszubildende.

IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Gemäß Mitteilung des Vorstandes der Muttergesellschaft ist beabsichtigt den Geschäftsbereich Systemtechnik, in den die Berichtsgesellschaft innerhalb des Wuppermann Konzerns eingegliedert ist, im Geschäftsjahr 2017 zu verkaufen. Ansonsten haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, ergeben.

V. Gewinnverwendungsvorschlag

Wir schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn (bestehend aus Jahresfehlbetrag und Gewinnvortrag) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Herbolzheim, den 8. März 2017

Ingo Laumann, Geschäftsführer

Christian Graeve, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

der Wuppermann Systemtechnik GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Zum 1.7.2016 wurde die Gesellschaft von KLB Blech in Form GmbH in Wuppermann Systemtechnik GmbH umfirmiert. Mit dieser Umfirmierung soll noch deutlicher werden, dass die Gesellschaft zusammen mit ihren Schwesterwerken der Wuppermann Gruppe eine leistungsstarke Einheit mit unterschiedlichen Schwerpunkten darstellt und den Kunden ein breites Spektrum an Dienstleistungen im Bereich Blechfertigung aus einer Hand anbieten kann.

Die Wuppermann Systemtechnik GmbH (im Folgenden kurz WSK genannt) ist Spezialist für die Konstruktion, Fertigung und Montage von kundenspezifischen Bauteilen und Baugruppen aus Blech. Dafür werden die Materialien Stahl, Edelstahl und Aluminium sowie Buntmetalle mit einer hohen Fertigungstiefe verarbeitet.

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, ist der Branchenfokus deutlich erhöht worden. Die Bereiche der Lebensmittel-, der Medizin- und Bahntechnik werden systematisch ausgebaut.

In all diesen Bereichen konnten 2016 bereits Neukunden mit hohem Potential gewonnen werden.

Die WSK verfüg über umfangreiche Zertifizierungen, um den Zugang zu den entsprechenden Branchen zu bekommen. Die systematische Unterstützung der Kunden durch die hauseigene Konstruktionsabteilung bildet dabei ein zusätzliches kundenbindendes Element.

Wirtschaftliches Umfeld

Die Produktion der Stahl und Metall verarbeitenden Industrie lag nach der ersten Hälfte des Jahres 2016 1,9 % über dem Vorjahresniveau. Im ersten Quartal war das Wachstum mit 2,4% noch etwas stärker als im zweiten Quartal (1,5%). Eine bessere Entwicklung wurde aufgrund des relativ schwachen Auslandsgeschäfts verhindert. Bei den Auftragseingängen zeigten sich große Unterschiede zwischen inländischen und ausländischen Bestellungen. Während Kunden aus Deutschland 5,8% mehr Waren und Dienstleistungen bestellt haben als im Vorjahreszeitraum, gingen die Order aus dem Ausland um 2,4% zurück. Im zweiten Halbjahr hat sich die Produktion auf Vorjahresniveau abgeschwächt, wohingegen der Auftragseingang aus dem Ausland sich wieder stabilisiert hat.

2. Wirtschaftsbericht

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 war für die Gesellschaft geprägt durch ein gutes Auftragsvolumen. Insbesondere das Projektgeschäft hat sich überdurchschnittlich gut entwickelt. So konnte der Umsatz im Apparatebau gegenüber dem Vorjahr um mehr als 30 % auf TEUR 2.360 gesteigert werden.

Das in 2015 begonnene Lean Management Projekt wurde in 2016 mit Mitarbeiterschulungen, Coachings, Rüstworkshops und Verschwendungsjagden fortgesetzt.

Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen dem Management die Größen Umsatz, EBIT und Auftragsbestand.

Umsatzentwicklung

Der Umsatz der Wuppermann Systemtechnik GmbH in Höhe von TEUR 28.082 (Vj. TEUR 27.481) ist im Geschäftsjahr 2016 um 2,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen und lag damit über dem Durchschnitt der metallverarbeitenden Industrie.

Durch die Umgliederung der sonstigen betrieblichen Erlöse gem. dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) das erstmals in diesem Geschäftsjahr angewendet wurde, wird ein um TEUR 108 höherer Gesamtumsatz von TEUR 28.190 (+2,6%) ausgewiesen.

Der Umsatz teilt sich in die einzelnen Produktbereiche wie folgt auf:

• Auftragsbezogene Blechverarbeitung: TEUR 23.785 (Vj. TEUR 23.665)
• Produktbezogene sonst. Fertigungsbereiche: TEUR 4.297 (Vj. TEUR 3.816)
• Sonstige Umsatzerlöse: TEUR 108 (Vj. TEUR 0)

Der produktbezogene sonstige Fertigungsbereich umfasst den Apparatebau, den Aluminiumbau und den Bereich der Logistiklösungen.

Finanz- und Vermögenslage

Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool Vertrag der Wuppermann-Gruppe eingebunden. Liquidität wird bei Bedarf auf Konzernebene über den Wuppermann-Cash-Pool bereitgestellt.

Die liquiden Mittel betragen TEUR 246 (Vj. TEUR 276). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vj. TEUR 500) wurden auf TEUR 0 reduziert, während die Cash-Pool Verbindlichkeiten um TEUR 2.807 auf TEUR 4.339 gestiegen sind.

Neue Finanzierungskredite bei Kreditinstituten wurden nicht aufgenommen. Die letzten Leasingverträge sind bereits Ende 2014 ausgelaufen. Neue Verträge wurden keine abgeschlossen.

Die Bilanzsumme stieg um TEUR 1.590 auf TEUR 11.549. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen ist in Folge überfälliger Zahlungen dreier Großkunden von TEUR 2.006 auf TEUR 2.878 gestiegen. Diese ausstehenden Forderungen sind inzwischen bezahlt. Die Eigenkapitalquote ist von 47,5 % auf 31,6 % zurückgegangen.

Die Zahlung der Lieferantenverbindlichkeiten erfolgt im Rahmen der Ausnutzung von Lieferantenskonti. Das bestehende Bankdarlehen wurde planmäßig zurückgeführt.

Ertragslage

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert (EBIT 2016: TEUR -1.006 EBIT 2015: TEUR -522). Im Wesentlichen wurde das negative Ergebnis verursacht durch Rückstellungen für Reorganisationsmaßnahmen sowie der Verschlechterung der Produktivität durch eine ungünstigere Auftragsstruktur und dem dadurch bedingten geringeren Deckungsbeitrag. Die Tendenz zu kleineren Kundenauftragsmengen hat sich auch in 2016 fortgesetzt und die Produktivität weiter belastet.

Der Materialaufwand hat sich durch vermehrten Fremdbearbeitungsaufwand von 37,4 % auf 39,9 % der Gesamtleistung erhöht. Die Personalkosten haben absolut gesehen um TEUR 437 (3,3%) zugenommen. Die Zunahme ist zum überwiegenden Teil durch Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von TEUR 300 bedingt.

Die übrigen Betriebsausgaben haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 178 erhöht. Der Anstieg ist auch auf die höhere Umlage der Muttergesellschaft für zentrale Aufgaben im Bereich Vertrieb und Technik zurückzuführen. Die Abschreibungen sind leicht gesunken (TEUR 1.136, Vj. TEUR 1.221). In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist der Verkauf einer Laseranlage sowie die Erstattung der Kosten durch die Muttergesellschaft für die mit der Umfirmierung zusammenhängenden Kosten enthalten.

Das Finanzergebnis enthält Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 68 (Vj. TEUR 108), davon TEUR 50 (Vj. TEUR 42) aus Konzernfinanzierungen. Die Zinsaufwendungen sind durch die Tilgung der Darlehen gesunken.

Insgesamt sind wir mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Geschäftsjahr nicht zufrieden. Sie hat unseren Erwartungen nicht entsprochen.

Investitionen

Insgesamt wurden in 2016 TEUR 1.385 investiert. Davon entfallen TEUR 772 auf Maschinen und Anlagen (inkl. der Anzahlung von TEUR 99 für eine Abkantbank) sowie TEUR 613 auf ein Grundstück, diverse Betriebs- u. Geschäftsausstattung und Software.

Für 2017 sind Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 1.245 geplant.

Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg die Anzahl der Vollzeitkräfte auf durchschnittlich 256 (Vj. 254); die Zahl der Teilzeitkräfte ist von 15 auf 18 gestiegen.

Zum Ende Geschäftsjahr 2016 waren zudem 7 (Vj. 8) Auszubildende beschäftigt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Hinsichtlich der Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten sind, wird auf den Anhang verwiesen.

3. Chancen und Risikobericht

Die notwendigen Kontrollmechanismen werden weiter an die Organisation und Abläufe angepasst. Damit können Risiken frühzeitig erkannt und die richtigen Maßnahmen rechtzeitig ergriffen werden. Monatliches Reporting und die Einbindung in das Controlling der Wuppermann-Gruppe, sowie eine periodische Bewertung der Risiken durch die Führungskräfte, erfolgen um jederzeit auf mögliche Risiken reagieren zu können.

Gute Entwicklungsmöglichkeiten sehen wir weiterhin im Bereich Mittel- und Großserienfertigung insbesondere durch die Bündelung unserer Kompetenzen mit unseren Schwesterfirmen innerhalb des Geschäftsbereichs Systemtechnik. Weiterhin sehen wir trotz der permanenten Verbesserungen der letzten Jahre in den Produktionsprozessen Potenzial, das mit dem im letzten Jahr angelaufenen und in diesem Jahr fortgesetzten Lean Management Projekt realisiert werden soll. Das Projekt wird vom Geschäftsbereichsleiter Systemtechnik geleitet.

Risiken für die Zukunft sehen wir vor allem in der Entwicklung des Marktpreises für unsere Produkte, die zum Teil weiter in Konkurrenz zu Lieferquellen aus Low Cost Ländern liegen.

Unklar ist ebenfalls die zukünftige Entwicklung der Rohstoffpreise sowie der Leitzinsen und der Wechselkurse. Auch zeigen uns die Veränderungen auf der Marktseite, dass zuverlässige Vorhersagen schwierig bleiben. Wir erwarten weiterhin einen sehr volatilen Markt, auf dessen kurzfristige Veränderungen es zu reagieren gilt.

Die weitere Entwicklung hängt stark davon ab, inwieweit sich das Investitionsklima in Deutschland und Europa stabilisiert. Die aktuelle Auftragslage begründet eine optimistische Prognose für 2017, so dass wir heute damit rechnen, 2017 mit einem positiven Ergebnis abschließen zu können. Die breite Ausrichtung der Wuppermann Systemtechnik GmbH, die durch eine Kundenstruktur abgebildet wird, die vielerlei Branchen abdeckt, lässt die Möglichkeit zu, in angemessenem Rahmen zu reagieren. So sind unsere Kunden in den Bereichen Apparate- und Anlagenbau, Maschinenbau und Fördertechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugbau usw. tätig.

Erkennbare Einzelrisiken bei den Forderungen wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der oben benannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir im Unternehmen derzeit keine.

4. Prognosebericht

Auch zukünftig werden wir als primäres Ziel die Sicherung des Unternehmensbestandes und der Arbeitsplätze konsequent verfolgen. Um dies zu erreichen, arbeiten wir weiterhin daran, Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe in Erfolg umzuwandeln.

Wir gehen heute davon aus, dass wir in 2017 den Umsatz steigern können, wobei durch das Lean Management Projekt, die bereits getätigten und noch geplanten Investitionen in neue Anlagen (Fiber-Laser, Abkantbank, Biegezentrum) sowie den geplanten Reorganisationsmaßnahmen die Produktivität steigen und so eine Kostenentlastung eintreten wird.

Für den Erfolg des Unternehmens ist darüber hinaus der Erfolg des Key Account Managements von entscheidender Bedeutung. Wir erwarten neue Kundenaufträge im Mittel- und Großserienbereich, die die Basis für eine effizientere Organisation legen. Dementsprechend rechnen wir in 2017 mit einem deutlich verbesserten EBIT. Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen basieren.

 

Herbolzheim, den 8. März 2017

Ingo Laumann

(Geschäftsführer)

Christian Graeve

(Geschäftsführer)

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wuppermann Systemtechnik GmbH, Herbolzheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 8. März 2017

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Steffen Walter, Wirtschaftsprüfer

gez. Markus Oppel, Wirtschaftsprüfer

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