Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 8351
Eingetragen
22.12.2008
Branche
Bergbau auf chemische und DüngemittelmineraleGewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und LehmDeponierung oder Dauerlagerung von sonstigen Abfällen
Gegenstand
Tätigkeiten zur Mischung industrieller Abfälle zu Dickstoffversatzmaterial und Einbringung dieses Materials in Solkavernen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Dr. Bleckwehl
seit 26.4.2022
Geschäftsführer
Frank Borchers
seit 29.12.2021
Geschäftsführer
Martin Spiekermann
seit 28.10.2009
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Minex GmbH

Staßfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten Geschäftsjahr
EUR
Gesamt Geschäftsjahr
EUR
Einzelposten Vorjahr
EUR
Gesamt Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen 4.549.544,80 5.068.385,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 516.194,00 581.251,00
II. Sachanlagen 4.033.350,80 4.487.134,00
B. Umlaufvermögen 7.018.402,77 6.036.428,74
I. Vorräte 36.087,30 40.454,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.196.851,76 3.209.448,68
III. Guthaben bei Kreditinstituten 2.785.463,71 2.786.525,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 156 188
Summe Aktiva 11.568.103,57 11.105.001,74

PASSIVA

Einzelposten Geschäftsjahr
EUR
Gesamt Geschäftsjahr
EUR
Einzelposten Vorjahr
EUR
Gesamt Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital 6.884.505,86 6.520.167,59
I. Gezeichnetes Kapital 700.000,00 700.000,00
II. Kapitalrücklage 4.590.750,90 4.590.750,90
III. Gewinnvortrag 0,00 0,00
IV. Jahresüberschuss 1.593.754,96 1.229.416,69
B. Rückstellungen 1.095.339,43 742.907,12
C. Verbindlichkeiten 3.588.258,28 3.841.927,03
Summe Passiva 11.568.103,57 11.105.001,74

Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2020

Minex GmbH, Staßfurt

Registergericht Stendal Handelsregister-Nummer B 8351

GRUNDLAGEN

Die Minex GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandt.

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses werden für das Berichtsjahr 2020 die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB zum Teil in Anspruch genommen.

BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen erweitert/geändert:

In der Bilanz:

gesonderter Ausweis der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

In der Gewinn- und Verlustrechnung:

Eingefügte Zwischensummen: Gesamtleistung, Rohergebnis, Ergebnis vor Steuern;

Wegfall des Ausweises der sonstigen Steuern.

Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten aktiviert. Der Umfang der Herstellungskosten entspricht § 255 Abs. 2 S. 1 u. 2 HGB.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet.

Bei Anlagegütern, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Bauten auf fremden Grundstücken 1-15 Jahre
Maschinen, maschinelle Anlagen 11- 20 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-13 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der sofortige Totalabgang unterstellt.

Die Vorräte sind zu den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit gleitenden Durchschnittspreisen und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschläge Rechnung getragen.

Die Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebene passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht nicht ausgeübt.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst. Bei der erstmaligen Erfassung kommt grundsätzlich die Bruttomethode zur Anwendung.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

Die aufgeführten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen bewertet.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen Gesellschafter haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter beruhen ausschließlich auf Liefer- und Leistungsverpflichtungen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird im Wesentlichen eine geleistete Vorauszahlung auf Abnahmeentgelte an M+E Mineral- und Entsorgungsgesellschaft mbH & Co. KG ("M+E"), Handewitt, ausgewiesen. Ein Teilbetrag dieser Vorauszahlung in Höhe von ca. 1.416.551,75 € hat voraussichtlich eine Restlaufzeit größer ein Jahr.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 700.000,00 €.

Rückstellungen:

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für ausstehende Eingangsrechnungen, für die Rückbauverpflichtung der Bauten auf fremden Grundstücken sowie für die Kosten des Jahresabschlusses und der steuerlichen Betreuung.

Verbindlichkeiten:

Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beinhalten, wie im Vorjahr, nur Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Berichtsjahr 2020 waren durchschnittlich 3 (Vorjahr: 3) Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Restlaufzeiten
Gesamt
≤ 1 Jahr
> 1 Jahr
davon > 5 Jahre
- aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 6.702,78 3.830,16 2.872,62 0,00
- aus sonstigen Verträgen 26.527.016,85 8.606.658,00 17.920.358,85 5.454.840,11
davon mit Gesellschaftern 2.260.501,26 1.768.410,00 492.091,26 0,00
26.533.719,63 8.610.488,16 17.923.231,47 5.454.840,11

Wenn aus genehmigungsrechtlichen oder technischen Gründen eine weitere Verfüllung der Kavernen nicht mehr möglich ist, entfallen fast alle finanziellen Verpflichtungen.

 

Staßfurt, den 09.März.2021

Minex GmbH

Die Geschäftsführung

Günter Henkel

Hans-Joachim Andres

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 12. August 2021

Nachrichten & Medien

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